Die „Lietzener Zamilienblütter" werden dem ,9lnÄetgerN viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblott für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen4* erscheinen monatlich zweimal.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Tnickerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^51. Nedaktion:^SSl12. Tel.-?ldr.:AnzeigerGießen.
Nr. 71 Zweites Blatt 160. Jahrgang Samstag 26. März 1010
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhchcn
Börseu-Wochenbericht.
Frankfurter Börse, 24. März, 1.15 Uhr.
e b b c r g wegen Unterstützung der Au- Gesuch des Johs. Flohr zu Alsfeld
armeriverband Frie
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III .
früh wurden vom
111.75
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Lombard.. Eisenbahn. >.
Börse, ‘24. März. Auf-ia 'sririi.
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SCHIRME
sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver-
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Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Deutsche dank . . Deutsch - Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Obio- Eisenbahu .. ..-.
Gotthardbahn-. . .
Elektriz. Lahmeyer . .' . Elektriz. Sc huck ort . • .
Esehweiier Bergwerk (Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk . ■ .. . Lnnrahütte . ,. . . . Nurdd. Lloyd . . ■ . Obterschles. Eisen-Industrie
106.50
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v. ‘.'3.50
84.70 tf.- 92-20 9150 z... 99.80
guste de Horn. 5. Gesuch des Johs. Flohr zu Alsfeld um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft. 6. Ge-
fttän^e nieder.
F. E. Frankfurts. M., 26. März. 'Die Ledcrmesse
beginnt am 29. März, doch hat in dar Karwoche bereits, wie VISITKARTEN in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, immer, auf den hiesigen Großlagern ein Vorverkauf stattgefunden, ---- ------ nU"' !<?.-
her von auswärtigen Käufern mittelmäßig besucht war. Die 1 einigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühVsche Univ.-Druckerei*
. 182.70
. 136.00
. 259.30
eignung.
•• Fischausfetzung. Gestern
, . 200.30
175.50 f. 22.30 T. 104.40
177.70
Oesterr. Staatsbahu . y. 159.50- l’rince - Henri - Eisenbahn 7. 133.60
- Frankfurt a. M., 24. März.
Angesichts der bevvrslebenden Feiertage bx'wrgte jich das Geschäft in noch ruhigeren Bahnen als seither. TuS M'nVitalnicn-- Vubiitum blieb teilnahmslos und die Spekulation tonnte j 111)1 zu größeren Transaktionen um so weniger entschließen, als die Ul «■ l i m 0 r e g u 1 i e r u n g die Ansmerksamkeit stark in Anspruch nahnr und erkennen ließ, daß die bestehenden Engagements noch recht I vixriitcnb sind, obgleich in der letzten Z.ül verichiedenthd] _ Glatt- stellnngcn ersolgten. Wenn sich Die Lpelulation zu ^>onttons-- 1 Ölungen veranlaßt sah, so ii'ar dies in erster Linieauf bic Ge Id- v er hältnisse znrückzilsührcn, deren Entwickelung eine gewisse Besorgnis hervorgerusen hatte. Konnte die Beschaffung der Pro- longationsgeldcr auch- nicht gerade ichwierig genannt werden, so stel.ten sich die Schicbungssätze doch relativ hoch — Ultimiogcld wurde im allgemeinen mit 51/« Prozent bezahlt und da man für die nächste Zeit keine Erleichterung erwartet, entschloß man sich vielfach statt zur Prolongation zur Abstoßung von Hauffo Engogenients. Abgesehen von den Geldverhältniiscn w-ar auch die Verfassung der A n s l a u ds m ä r k te wenig geeignet, itnnu- licrenb zu wirken. In Amerika ist die geschäftliche Lage zweifellos gc'uiib, aber mehrere Faktoren führen deck- zur Zurückhaltung. In London üben die iiinerpolitisck-.m Verlxiltnisse starken Tnick auf die Unternehmungslust und in Wien und Paris verhalt sich I tie Spekulation gleichfalls sehr reserviert. Bezüglich der w 111> s chaftlichenLaa e haben sich die Anschauungen wenig geändert. Lauten die Nachrichten au-s den Jndnstricrevieren auch vielfach widersprechend, so glaubt man doch immer 'noch Beweise für das ! Andauern einer langsamen Besserung zu haben. So blieb die
Messe geht immer mehr zurück und sie ist eigentlich hauvtiachlichl eine Zusammenkunft von zahlreichen Lederinterei wnlen, die hier ihre Meinungen austauschen und sich über Dcit~ Genua NL- stand informieren. Tie Verbraucher stehen aus dem Standpunkt, daß eine Veränderung der Preise in der nächsten Zeit nicht rin treten wird, was die fluuslust beeinträchtigte. Einige Zn L'i'essenten dagegen rechnen damit, daß eine Verbilligung erfolgt, die aber nickt eintreten dürfte, da ans dem Rohwareiimar't eine Befestigung eingetreten ist. Tie Lederindustrie wird bei den jetzigen Preisen kaum ihre Rechnung finden. Ansehnliche Umsätze iverben trotzdem gemacht. Viel gehandelt luurben rheinische Wild- luhleder, ganz seine schwere Zahmkühe, norddeutsche Rohleder, Eronpons alter Art unb verschiedene Oberleder, letztere sanden deshalb gute Kauflust, weil die Schuhfabriken zurzeit wieder lebhaft zu jtun habün unb in der kommenden Zeit es der Fall sein dürfte.
Der Reichrkanzler in Rom.
Rom, 25. März. -Der Reichskanzler wohnte heute vormittag dem Gottesdienst in der protestantischen Kapelle bei und nahm dann verschiedene Sehenswürdigkeiten in Augenschein.
Heber den Aufenthalt des Reichskanzlers in der italienischen Hauptstadt und ihre günstige Rückwirkung auf. die allgemeine Lage schreiben führende italienische und österreichische Blätter:
„Giornale d'Italia": Die Note über den Besuch des Reichskanzlers, deren Hauptbedeutung in dem Hinweise aus die Unerschütterlichkeit d e s D r e i b u n d e s liege, Werda sicher in Italien wie in Deutschland eine günstige Aufnahme finden. Der „Eorriere d'Italia" gibt tm Anschluß an die Note der Genugtuung Ausdruck, daß der Besuch des Reichstanzlers aufs neue die Festigkeit und Vitalität des Dreibundes bestätige.
Das Wiener „Jremdenblatt" sagt zu dem römischen Eommuniquö: In seinen Worten dürfte man nicht bloß ein feierliches Bekenntnis zum Dreibünde erblicken, sondern es werde der Dreibundpolitik' auch die Popularität zugesprocheu, die sie sich südlich der Alpen langsam aber redlich habe verdienen müssen, die sie aber nunmehr mit voller Sicherheit genieße. Das Eommuniqus b-ekräftige aber- Nials, daß das Bundesverhältnis zwischen dem Deutschen Reiche und Oesterreich-Ungarn zu einander und zu Italien eine unverrückbare Grundlage der europäischen Politik sei. Vergleiche man diese neueste Kundgebung mit dem Wiener und dem Berliner Communique und nehme man das kürzlich in Wien auf gegebene Eommuniqus über die Wiederherstellung normaler diplomatischer Beziehungen zw.schcn Oesterreich-Ungarn und Rußland hinzu, in dem das einmütige Bestreben aller Großmächte festgestellt wurde, zur Erhaltung des Status quo auf dem Balkan mitzuwirkcn und berücksichtigt man schließ- lich die neueste Gestaltung der Beziehungen zwischen der Türkei einerseits und Bulgarien und Serbien andererseits, so ergebe sich ein erfreuliches Bild der allgemeinen Lage, namentlich der in Südosteuropa.
hessischen Fischereivercin in dem Woog und an der Wieseck- münbung 1500—2000 Stück 6—8 Zentimeter lange junge Ka rpfen und 500—800 Stück 10—15 Zentimeter große Schleien ausgesetzt, kürzlich hat man mit ebensoviel jungen Fischen das Wasser zwischen dem Woog und dem Elektrizitätswerk bevölkert, um dem zurückgegangenen Fischreichtum des Gießener Wassers wieder aufzuhelfen.
•• Der Schnepfen strich ist in Oberhessen unb besonders in der Umgebung von Gießen so gut wie seit Jahren nicht. In Jägerkreisen ist man der Ansicht, daß die Schnepfen bei dem heurigen gelinden Winter teilweise in der Gegend geblieben sind und damit der gute frühe Strich seine Erklärung findet.
** Kolosseum. Bei gut besetztem Hause erwartete man gestern den Entscheidungsringkamps Weber Macdonald. Der Kampf, der nach einer Gesamtheit von 44 Minuten mit dem Siege Weber endigte, wurde von Anfang an bis zu Ende in feinem Stil geführt. Tie gar so schnelle Bestegung des Schottländers, der durch die große Technik unseres Weltmeisters ui eine Falle geriet, aus der er sich nicht.mehr losmachen konnte, überraschte allgemein. Wir haben bei diesem Kampf gesehen, daß Weber eine Klasse für sich ist. Dem Weltmeister sowie dem Schottländer wurde stürmischer Beifall entgegengebracht. Der bayerische Herkules tonnte freute wieder einen Sieg feiern. Er streckte den Luxemburger Meister in 16 Minuten auf beide Schultern Den Sieg über den Rheinischen Meisterrinaer Eige- mann trug der Mann mit der Maske davon. Daß Eigemann ungeheure Strafte besitzt, davon sind wir überzeugt, aber der Unbekannte ist noch stärker. Er siegte in 24 Minuten. Für Samstag sind angesetzt: O st c r gegen Maedonald, Pierre leB 0 ucher gegen den Mann mit der Maske, also sehr interessante Kämpfe, über deren Entscheidung man im voraus gar nichts sagen kann.
= Lollar, 25. Marz. Der Mannergesangverein Germania hielt am Donnerstag, 24. März, eine Generalversammlung ab. Der 1. Vorsitzende I Bolte erstattete Bericht über den Besuch der Singstunde, ^cr Schriftführer gab einen ausführlichen Bericht über den Verlauf des Jahres. Die Rechnuugsablage war sehr be- ricdigend. Der seitherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt und zwar als 1. Vorsitzender I Bolte, 2. Vor- itzender H. Espich, Rechner H. K'oob, 1. Schriftführer L. Geißler II., 2. Schriftführer L. Hofmann und Beisitzer A. M reutet, H. Kal et sch, P. Freudenberger und G. Fuchs. Tie Stärke des Vereins beträgt am heutigen Tage an aktiven und passiven 161 Mitglieder. Der Verein besucht em zweiten Pfingstfeiertage den Gesangwettstrcit des Gesangvereins Germania zu Großen-Liudeu mit 61 Sängern. Zum Schluß erfolgte die Abrechnung des am 27. Febr. d. I. abgehaltenen Wohltätigkeitskonzerts zum Besten des Vereins Kinder- freund, das einen Ueberschuß von 104.70 Mk. brachte.
(-) Ulrichstein, 25. März. Ein billiges Haus wollte sich der hiesige Totengräber Koller bauen. Auf dem Friedhof wurde in den letzten Tagen entdeckt, daß verschiedene Grabsteine fehlten. Bei einer Untersuchung fanden sich die Steine unter anderen, die von Koller gelegentlich auf dem Friedhof zusammeugelesen waren und die er als Baumaterial verwenden wollte. Die eisernen Kreuze und sousttgen Zierate waren abgebrochen und unter Gebüsch versteckt. Nicht allein au älteren nicht mehr unterhaltenen Gräbern waren die Steine gestohlen, sondern auch von solchen, die noch gepflegt wurden. Die Sockel der Kreuze waren z. T. weggenommen und die Lücken mit Rasenstücken wieder zugedectt. Koller hat vor der Gendarmerie seine Tat unumwunden e i n g e st a n d e n.
0 Laubach, 25. Mürz. In diesen Tagen trifft der Leiter be-3 Gym nasia l -AIn mnats Dr. phil. Burck- hardt aus Godesberg a. Nh. hier ein, um die Direktion der Anstalt, die die einzige ihrer Art in Hessen fein wird, zu übernehmen. Das vierstöckige Gebäude ist aus privaten Mitteln unter Unterstützung des gräflichen Hauses Solms-
2lu$ Stdöt rind Land.
Gießen, 26. März 1910.
Ans der Sitzung der Stadtverordneten.
Unsere Stadtväter hielten am Donnerstag ihre letzte Sitzung vor den Feiertagen und wohl auch in dem laufenden Verwaltungsjahr ab. Es herrschte Feiertaasstimmnng und so konnten die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung und noch einige nicht daraus stehende Gegenstände in knapp 10 Minuten erledigt werden, ohne daß jemand aus dem Hause das Wort ergriff. Es handelte sich in der Hauptsache um Baugesuche, einige Gelänbesachen und Gesuche wegen Erlaubniserteilung zum Schankwirtschaftsbetriebe, alles Dinge, die im allgemeinen wenig aufregend zu verlaufen pflegen. Mit Heiterkeit wurde die Mitteilung des Vorsitzenden ausgenommen, daß ein Kaufvertrag über ein Zehntel Quadratmeter Gelände abgeschlossen sei. Das Gelände kostet 60 Pfg. und der Ankauf verursacht 10 Mk. Kosten — ein Mißverhältnis, das zum Denken Anlaß gibt. Daß diese Lappalie dem Kreisamt zur Genehmigung vorgelegt werden muß, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Ausdehnung unserer vietgerühmten Selbstverwaltung und sollte von allen beachtet werden, die es mit der beabsichtigten Vereinfachung der hessischen Staatsverwaltung ernst meinen.
** Eine Sitzung des Provinzial-Aus- s ch u s s e s findet Samstag, 2. April, vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Enteignung von Gelände In Gemarkung Schwalheim zur Erweiterung des Bahnhofs Bad-Nauheim; hier Besitzeinweisung. 2. Klage des Ortsarmenverbandes Köln gegen die Ortsirankenka.se Butzbach wegen Unterstützung des B. Guttmann. 3. Errichtung einer Aeetylen-iLchtanlage zu Groß-Karben. 4. Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Orts-
such des Konrad Techert zu Alsfeld um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. 7. Enteignung von Gelände in Gemarkung N i e d e r - E s ch b a ch für die Nebenbahn Heddernheim-Homburg v. d. H.; hier Ausspruch der Ent-
Harpener Bergwerk Lanrahiitte . . . Lombarden E. B. . . . . Nordd. Lloyd.. .^.4; Türkenlvsc , ■?-, - .... tf
Laubach von einem zu diesem Zwecke gebildeten Verein erbaut. ES ist durch einen auf diesem Gebiete bewährten Architekten Friedrich Schutte aus Barmen errichtet. Es ist erhöhte Nachfrage für Kols nicht unbeachtet, weil man daraus ein villenarliges JamilienhanS, da- mit BSdem, KK tz- ÄH& ÄÄ*«
Zentralheizung, einer geräumigen Veranda, einem grotzen Vergütunti für exportiertes Enenmaterial in Wegfall
Garten, in dem Turn- und Spielplätze angelegt sind, ver- ^mnum zu lassen und die befriedigende Gestaltung der Eisenbahnseben Fm Innern enthält c§ etwa 60 gut eingerichtete Einnahmen, wie sie in dem rerüffentlichteu Ausweis der Preutzgch -Wohnabteilungen und schone, luftige Räume. «W™ SSÄS
L. Friedb erg, 24. März. In der gestrigen Sitzung werden. Taß unter diesen Umständen das Angebot an der'Börse der Stadtverordneten wurde dem Gewerbeverein zur engen Grenzen bleibt, ist naturgemäß uiü> soweit Verkäufe Erbauung einer neuen Gewerbeschule 1000 Quadratmeter zur Ausführung gelangten, ^erstreckten sie ,rch auch zumeist aus städt. Gelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt, oder solche Werte, für die besondere Motive ^ Verstimmung gegeben Mm "al?^BauploH0^w^ben^viLl.^^Tie^Aufwe"^ 11 bco eStScn1
8200 Mk. an her seitherigen Gewerbeschule sotten zurück. U. Kutsch-Luremburgkr wirkte »erjUmW-nd,
vergütet werden, wenn die Raume dafür in das (Eigentum rcrm,0lft-. t-ic anderen Montanwerte nicht auf die Zauer der Stadt übergehen. Mit der Bahnvcrwaltung ist cm Ver- untcr zu halten, vielmehr machte sich sp irer eine'Befestigung trag genehmigt worden, daß die Stadt das gesamte be- Gesantthallnng geltend. Auch andere I nd u st r ie pap ie re nötigte Wasser liefert. Es werden täglich ca. 750 Kbm. konnten ’uniteil Avancen erzielen. Sonst waren die Umsätze sehr gebraucht. Der Preis ist für b-ie ersten 100 000 Kbm. 11, gering, dock, blieben die Kurse durchweg gut behauptet. Durch bei Abnahme von 200 000 Kbm. 10i/2 und darüber 10 Pfg. Miere fcatag
Der Vertrag istfür 10 Jahre ^eschlossem Es soll eine ^iner neuen Anleihe nickt in Aussicht" zu nehmen sei,
r^lur-und Stadtkarte hergestellt werden im Maßstab 1S)00, Bcsttebungen der Regierung, MaßnalMen zur Hebung
wenn die Steuerbehörde, die deren Herstellung beantragt, ' Kursstandes dieser Anleihen zu treffen, die Kauflust an- die Hälfte der Kosten trägt. Der Ortsgcwerbevcrein wutischt rcgten. Privatdiskonto 37/i« Prozent.
eine andere Vergebung der städt. Arbeiten, dem Verlangen __ — ---- ---------------
soll für das nächste Jahr entsprochen werden, für dieses TeBefomscSw
sJahr werden die Arbeiten noch wie seither vergeben. 2ßcgcn des Gicsscner Anzeigers, mitgeteilt von der.Bank für; Bandel der Verlegung des Amtsgerichts soll an die Regierung das ti„(1 indnstrb'V’Giessen.
^Ersuchen gerichtet werden, das Amtsgericht an seinem bisherigen Platze zu belassen und durch Umbau oder Benutzng, der Dienstwohnung die erforderlichen Räume zu schasfeit. Reichsanleihe
— Darmstadt, 25. März. Die 2 u b c r f u 10 f c» Konsols ' ‘
Ausstellung hat auch in unserem Kreise die beste Auf-t^' ° do. nähme gefunden und, wie die BefuchSziffern beweisen, großes 3''""’0 Hessen . -l- Jntereffe an der Tuberkulosebekämpfung hervorgerilfen. Be- Oberhessen . ... sonders waren es wieder die Aerzte und Lehrer, die ber Sad)c ^%l,Coees7eV°Sil^^ ihre Unterstützung geliehen haben, ohne die ein fo, gutes 4.,v yngar Goldrente . Besuchsergebnis nicht möglich gewesen wäre. ES stellten 4" , Italien. Bente . Pfungstadt 3500, Eberstadt 4300, Ober-Ramstadt 2500, Portugiesen Serie I Arheilgen 3000 und Griesheim 3400 Besucher, anfammen staatsanl. 1905 100.25
16 700. lieber 30 Vorträge sind gehalten worden. Auch in 41^% Japan. Staatsanleihe 98.40 Groß-Zim>llern war die Tuberkulose-Ausstellung gut besucht. > 4°/, Conv.Türken von 1903 04.70 n mAHhorf Mimmphr in 8pm Ci' r p i ß N >"> 8 i n n t» n I TilrkeüloSC . . . . -• - I '
Sie wandert nunmehr in den Kreis Büdingen. I Mminnni-Ani
R. B. Dar m stad t, 25. März. Im Ä'rcmat o r ium J0 ^3^ Argentinier. zuMainz wurde gestern nachmittag die Ein ä s ch erun g ziexikauer .... der Leiche des Landgerichtspräsidenten Dr. Wilh. H c r z-1 4'/a°2o Chinesen berg er von hier vorgenommen. Zu diesem Akt hatte sich Akfiien:
eine sehr zahlreiche Trauerversammlung eingefunden, tior Bochum Guss allem die Mitglieder des Darmstädter Landgerichts. Nachdem Buderus E. W. - • - der Geistliche in dem sehr stimmungsvoll wirkenden kapellen- Tendenz: befestigt artigen Versammlungsraum ein Gebet gesprochen hatte, wid- Berliner
meten Landgerichtsdirektor Dr. Rüster namens der Mit-- l Kanada E. B. . . . glieber des Landgerichts und Geh. Justizrat S ch m e e l Darmstädter Bank . namens der hessischen Anwaltslammer, sowie ein ehemaliger Deutsche Bank . . Kriegskamerad dem Verewigten h.'rz iche Abschiedswerte. Der !ort^ucnrduränkIOU am Tage vorher im Sterbehause vollzogenen Einsegn'ing Tendenz: behauptet, der Leiche wohnte u .a. Staats- und Just,rm,n,fll'r .
Ewald bei. — Die Beisetzung der Leiche des hier verstör- — —
benen Direktors der Wormser Eleonorenschule, Geh. Schul- ' rat Otto Schädel, erfolgte gestern auf dem hiesigen Friedhof. Unter den Leidtragenden befand sich der Ehes ’ der Schulabteilung, Geheimerat Dr. E i s e n h u t h , Geh. Obermedizinalrat Dr. Neid hart, Oberb. rgcrmeister 1 Kö h le r von Worms, das Kuratorium und das Lehrerkolle- \ giunt der Eleonorenschule und viele Direktoren höherer Lehranstalten, Freunde und Kollegen des Verstorbenen. Pfarrer
Rückert hielt die Gedächtnisrede; Oberbürgermeister Köh- qpäJIFR SFLTFRS-
ler und zahlreiche Abordnungen und Vertreter legten|yjEßR, WEG 58


