Ausgabe 
25.11.1910 Zweites Blatt
 
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rn. 277 Zwekter Blatt <60. Jahrgang

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X£X;?=Xxr General-Anzeiger für Gderhesfen

greltag, 25. November 19|T

Rotationsdruck und Verlag der BrÜhttschen UnwerfllälS Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.,

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L

Redaktion:^« 112. Tel.-Adru AnzergerGießen,

Lin neues Gesetz über die vesugniffe der hessischen Cberrechnungskammer.

Der hessischen Zweiten Kammer ist eine Regierungs­vorlage über einen Gesetzentwurf zugegangen, der dem Gc- setz über die Einrichtung der Oberrechnungskammer zlvei neue Paragraphen einfügen will:

Artikel. Die Oberrechnungskammer darf da­von absehen, die Einziehung zu wenig verein­nahmter oder zu viel verausgabter Beträge, wie auch die Auszahlung zu viel vereinnahmter oder zu wenig veraus­gabter Beträge zu verlangen, wenn es sich um ge­ringfügige Summen handelt, oder wenn die Ein­ziehung oder Auszahlung mit Weiterungen oder Kosten verbunden wäre, die nicht im richtigen Verhältnis zu der Höhe des Betrages stünden.

Artikel 8b. Die Oberrechnungskammer ist befugt, sowohl auf die Vorlage von Belegen minderer Bedeutung zu verzichten, deren Prüfung bereits von einer anderen Behörde veranlaßt und bescheinigt ist, als auch in geeigneten Fällen die Prüfung von Belegen auf Stichproben zu beschränken.

In der Begründung heißt eS:

Der Erlaß des Reichskontrollgesetzes vom 21. März 1910 (R. G. Bl. S. 521) l>at zu der Erwägung veranlaßt, ob eS sich empfehle, auch für Hessen Bestimmungen zu treffen, die eine Vereinfachung im Geschäftsgang der Ober» rechnungslammer ermöglichen Bei der Verschiedenartig­keit der Verhältnisse der Rechnungshof des Deut­schen Reiches besaßt sich nur mit Staatsrechnungen, die von einer Verwaltungsbehörde vorgeprüft sind kom­men die meisten Bestimmungen dieses Gesetzes für Hessen Nicht in Betracht. Dagegen empftehlt es fiel) zur Ver­minderung des Schreibwerks und zur Vereinfachung der Rechnungsprüfung die Vorschriften des § 8 Absatz 1 und des § 5 genannten Reichsgesetzes durch entsprechende Er- gänzung des Gesetzes, die Einrichtung und die Befug­nisse der Oberrechnungslammer betreffend, vom 14. Juni 1879 (Reg.-Bl. S. 471) zu übernehmen.

LaMagsadgeorönctcr Ueiicharl f.

Darmstadt, 24. diov. Der Landtagsabgeordnete und Fabrrloefitzer, Kommerzienrat Nikolaus Reinhart in Worms, ist heute nachmittag 2V< Uhr nach längerer Krank­heit im eben vollendeten 69. Lebensjahr verschieden. Mit ihnn ist einer der bekanntesten hessischen Parlamentarier aus der Welt geschieden, der nahezu die Hälfte seines Lebens der Zweiten Kammer angehört hat. Nikolaus Neinhart war am 22. November 1841 in Worms geboren und besuchte dort zuerst die Volksschule, dann die Real­schule und später das Institut in Lausanne. Er widmete sich dem Kauftnannsstaiide und war als solcher namentlich in England tätig, woraus er zur weiteren Ausbildung längere Reisen in Spanien, Italien und Frankreich machte. In Worms begründete er im Jahre 1871 die Lederfirma Dörr und Reinhart, deren Seniorchef der Verstorbene war. Zwei Jahre darauf wurde er in die Wormser Stadt­verordnetenversammlung gewählt, ter er über 30 Jahre angehört hat, unb ebenso war er lange Jahre Mitglied des Kreistags und des Provinzialausschusses, welch letztes Amt er un Jahre 1899 ausgab. AIS streng gläubiger Katho­lik war er auch viele Jahre hindurch Vorsitzender der katholischen Kirchengemeinde und eifriger Förderer der großen Dombau-Renovierungsarbeiten, als welcher er na­mentlich auch in der Ständelammer die Interessen der Wormser Domgemeinde vertrat und dabei nicht selten mit den behördlichen Organen in Widerspruch geriet

Der Zweiten Kammer gehörte der Verstorbene seit dem 24. September 1878 als Vertreter der Stadl Worms an, und zwar als Nachfolger des Abg. Kaufmann Edinger. In der 23. biß 26. Legislaturperiode war er Mitglied des dritten Ausschusses, in der 27. gehörte er dem zweiten (Gesetzgebungs-) Ausschuß, dann nach dem sogenannten zweitägigen 9kotstandslandtag im Juni 1893 und dem da­rauf folgenden 30. Landtag keinem Ausschuß an und im 31. Landtag entwickelte er neben seiner Zugehörigkeit zum Ausschuß auch eine eifrige Tätigkeit als Mitglied des ersten Sonderausschusses für die Vorlagen inbetreff der Errichtung einer hessischen Pfandbriefbank, der Landes­kreditlasse und der öffentlichen Sparkassen. Im 32. Land­tag war er Mitglied des Sonderausschusses für das Wahl­gesetz und deö sechsten Ausschusses (Landständische Ge- schaslsordnung) und nachdem er schon vorher kurze -Zeit al» Setretär funktioniert hatte, wurde er am 1. Novem­ber 1901 zum dritten Präsidenten der Kammer gewählt Vom 33. Landtag ab war er Mitglied des Finanzaus­schusses, in welchem er nach dem Tode des Abg. Möl- linger auch den Vorsitz übernahm. Weiter gehörte er mehrere Jahre als laudständijches Mitglied dem Staats­schuldenausschuß an, auch war et Aufiichtsratsmilglied der Vank für Handel und Industrie.

Reinhart war von der nationalliberalen Par­tei ui Worms gewählt worden und begleitete nach dem Ausscheiden des Geheimen Justtzrat Schmeel auS der Zweiten Kammer das Amt des Vorsitzenden der Kamrner- frattion, als welcher er stets eine vermittelnde Stellung Kwhcheu den agrarischen und den mehr liulssiehendru Gruppen einnaljin und die Gegensätze auszugleichen sich bemühte. Sern unerwartetes Hinschetden rcttzt eine tiefe Zucke in die bisherige Arbeusverieuung der Zweiten Kam- mer, der er immer als ein pflichteifriges und unermüolich rrveitsireudiges Vorbild galt

Vie UeiHsversicherungsordnung.

* Berlin, November.

Der Neicl'.sverslcherungS-Ausfchuv eileüigte heule Oie cee« un i a l k v e'r 11 ch e r u u g und zog öabei, abßeiel)cn von rebaluo- aetlcu ülenOecunflen, nur oolgerungen aus deu'Deschlusien Oer ßciueib* i^eu UiiiaUuei|ict)evuiig. Alle Beschlüsse, die finanzielle Be- Innungen bedeuten, werden, wie m der ganzen zweiten Itesung der tttelchsuerlicheiuligsordnung, sur eine dritte Ueiuiig zurucl- ßeilellt.

Freitag, beginnt die Beratung der Reichs-Invaliden*

Cürkijch-persische liämpse.

Urmia, 24. Nov. Das Gefecht auf der Straße von Urmia nach SalmaS wurde heute unterbrochen. Ter Tag wird zur beiderseitigen Befestigung der Stellungen benutzt Die Türken erhielten größere Verstärkung. Eine Abordnung angesehener Gutsbesitzer, Kaufleute und Geist­licher begab sich an daß Ostuser deß Urmiasees, um von dort mit Teheran telegraphisch zu verhandeln. Die Ab­ordnung hat den Auftrag, die Regierung zu ersuchen, un­verzüglich gegen die ungesetzliche Handlungsweise der Türken wirksame Maßregeln zu ergre?,en, widrigenfalls sie die fremden Mächte um .Hilfe angehen wurden.

Die Konstantinopeler Blätter berichten über Zusam­menstöße der türkischen Truppen mit persi­schen Irregulären an der Grenze des Wilajets Van. Die Türken sollen sieben Tote gehabt haben.

StuOentenfunögcbungen in Petersburg.

Petersburg, 24. Nov. Heute nachmittag sammel­ten sich auf dem Newskiprospekt zwischen der Kasan- Kathedrale und der Polizeibrücke einige Tausend Studenten und Studentinnen, wodurch der Ver­kehr gestört wurde. Ein zufällig vorbeimarfchierendes Jn- iantcrieueginieiit sowie Kosalensolnien drängten die Menge in die angrenzenden Straßen. Berittene Polizei versperrte die Zugänge zu dem NewSliprospekt. Die Menge verlies sich allmählich, besonders da durch Absperrung der Niko­lausbrücke der Zuzug von Studenten aus Wajsili-Ostrow verhindert wurde. Später befestigte ein Student an einem Zeitungskiosk, gegenüber der Kasan-Kathedrale, eine Ichwarze Fahne mit der Aufschrift:F o r t mit der Todes st rase l" Fahnen mit derselben und mit der Auf­schrift:Ich kann nicht schweigen" tauchten verschiedent­lich in der Menge auf. An verschiedenen Stellen griff be­rittene Polizei mit der blanken Waffe ein und drängte die Meitge zum Nicolai-Bahnhof Zurück. Am Anitschotoiv- PalaiS fang die Menge das LiedEioiges Angedenken" und den Traucrmarjch. Einige Verletzungen find vorge­kommen. Die Ruhe ist vollloinmen wiederhergestellt.

Durch Aufruf der zur Opposition gehörenden Duma- mitgLieber werden die Siudenten aufgeforbert, die für heute geplante Kundgebung zu unterlassen.

2iu$jcld)nungcn zu Srotzherzogs Geburtstag.

Aus Anlaß von Großherzogs Gedurtstag wurden u. a. verliehen:

DaS Ehrenkreuz mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem OberstleutnaM Schmidt, Diftrikiskoinmandeur im Großhenzoglichcu Gcndarmerickorps.

Dem Sekretär deS Deutschen ZkünstlcrbuudcS Theodor Bro­der sen in Weimar der Charakter alsHosrat" und dem 2iU- inhaber unb Leiter des Insel Verlags Dr. Anton Kippenberg in Leipzig-Gohlis das Ritterkreuz I. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen.

Das PrädikatEizcllenz^: dem Oberkammerherrn Dolprecht Riedesel Freiherr zu Eisenbach in Darmstadt.

Den Charakter alsHoskainmerrat": dem Hofsekretär Heinrich Meinhardt.

Die Goldene VerdiensttnedaMe des LudewigsordenS: der Hos- weißzeirgverivalterm Sophie F a i l l a r d.

Das Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipp- deS Großniütigen: dem Archttetten Alft. Weißhaar in Offen­bach a, M.

Das Großkreuz des LudewigsordenS: dem Reichskanzler und Präsidenten des Königlich Preußischen Staatsministeriums und Minister der auswärttgen Angelegenhetten Dr. von Bethmann H o l l w c g.

Das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- müttgcn: dem Stellvertteter des Reichskanzlers Staatssekretär des Innern, Preußischen Staatsminister Delbrück unb dem Hessischen außerordentlichen Gesandten unb beovllmachttgten Mini­ster, Wirklichen Gchermerat Freiherrn von Gagern in Berlin.

Das Ritterkreuz I. Klasse desselben Ordens: dem Direktor der Attiengesellschajt für Holzgcwinnung unb Dampssägen Ladio. Horch in Wien, dem Postdirekwr Konr. Bormet in Mainz, dem Posldirektor Otto Wolf in Friedberg.

Das Ritterkreuz II. Klasse desselben Ordens: dem Postsekretär Joh. Nik. Kleinschmidt in Cberstadt (Kreis Darrnstadt), beni Postsekretär Gg. Kleiß in Offenbach-Bürgel.

Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für lang­jährige treue Dienste" am Bande des VerdienswrdenS Philipps des Großmütigen: dem Oberpostschastner Hch. Volpert in Gießen.

Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für lang­jährige treue Dienste": dem Postschaffner Lorenz Lang in Als­feld, dem Briefträger Eduard Traub in Herbstein, dem Post­schaffner Phil. Zink in Gießen.

Den Charakter alsGeneralkonsul": dem Konsul Fricdr. Wilh. Kempsf in Hamburg.

Den Charakter alsRechmmgSrat": dem OberrechnungS- revisor Gg. M a l s Y in Darmstadt und dem OberrechnungSreoijor Aug. R e t t b e r g II. in Darmstadt.

Das Komturkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten des Oberlonfisdorimns Ludwig Rebel zu Darmstadt.

Das Komturtteuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Superintendenten unb Öbertunfiftotialcai Prälat D. Dr. ftriebr. Flbring zu Darmstadt.

Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps bc5 Groß­mütigen : dem Vortragenden 9iat in der Abteilung für Schul- angelcgenheiten des Ministeriums des Innern, Geh. Oberschulrat Dr. Ernst Scheuermann.

Die Kr-^ne zum Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Beigeordneten Baurat Fr. Jäger zu Darmstadt.

Tasbiiiterrreuzl. KlassedesVerdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberlehrer an dem Realghmnaiium zu Rrainz Pros. Karl A l t e n d o r s, dem evang. Pfarrer Friedr. Beck zn Alzey, dem Fabrikanten Anton B e ni b e zu ib'tains, dem Oberlehrer an dem Gymnasium zu Worms Prof. Dr. Herm. Briegleb, dem Oberlehrer an der OberrealsckMle zu Worms Prof. Mich. Dietrich, dem ordentl. Professor in oer eoangclisct--theologiichen Fakultät Tr. Samuel Eck zu Gießen, oent Cberleljrer an dec Realschule und dem Progymnajium zu loingen Pros. Gottsr. Erctmann, dem Superinlendemen Ober- koliiijtorialrat Ferd. E u l e r zu Darmstadt, dem Oberlehrer an Dein Laiidgraf-Ludwigs'Gymiiasium zu Gießen Pros. Dr. Jul. Fink, dem Oberlehrer an der Realschule zu Gernsheim Pros. X^ubiu. Freund, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Prod Dr. Mit, Friedrich, dem Obettchrer <ur

der Oberrealschule zu Offenbach Pros. Friedr. Götz, dem Ober*, lehret an der Realschule zu Wimpfen Pros. Gg. Grünewald, dem evang. Pfarrer Gg. Hechler zu Assenheim, dem evang^ Pfarrer Ernst Heinemann zn Roßdors, dem evang. Pfarrer Hch. Heintze zu Gettenau, dem Oberlehrer an der Oberreal-^ sämle zn Heppenheim Prof. Dr. Adolf Horn, dem kath. Pfarrer! Cl/ristoph Hüfner zu Gan-Weinheim, dem Vorstand des Tief­bauamts Stadtbanrat Hck. Keller zn Darmstadt, dem Ober- lel-rer an der Oberrealschule zu Darmstadt Prof. Herm. Klingel- Höffer, dem Zahnarzt Dr. med. h. e. Gg. Will). Koch z« Gießen, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Ober- realsclmle zu Gießen Prof. Nik. Koob, dem Rat bei der Pro- vinzialdirektion Rheinhessen Regierungsrat Ernst Krug von Nidda zu Mainz, dem Rentner Max Levy zu Worms, dem Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Groß-Gerau Medizinalrat Dr. Herm. Lindenborn daselbst, dem Landwirt Rittmeister d. L. a. D. Hch. Sind III. zu Wahlheim, dem Oberlehrer an dem! Realgymnasium unb der Oberrealschule zu Gießen Prof. Jos. L u l e y, dem Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darm­stadt Prof. Dr. Karl Maurer, dem Domkapitular Prof. Jak. May zu Mainz, dem evang. Pfarrer Reinh. Mickel zu Allen- dorf a. d. Lumda, dem Domprabendaten Wllh. M o ser zu Mainz, dem Rat bei der Brandversicherungskammer Negierungsrat Gg. Müller zu Darmstadt, dein evang. Pfarrer Phil. Münchs zu Tornheim, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Mainz Prof. Ernst N e e b, dem Bankier Adolf Neustadt zu Frank­furt a. M., dem Generaldirektor der Firma Cornelius Heyl iw Worms Ludw. Pfaff zu Worms, dem ordentlichen Professor m dem veterinärmedizinischen Kollegium Dr. med. vet et phil. Wilh. Pfeiffer zu Gießen, dem prakt. Arzt Medizinalrat Dr. Lndw., Schäfer zu Gießen, dem Oberlehrer an dem Cfttrgnmnamnnl? zu Mainz Pros. Karl Schmitt, dem Oberlehrer an der Ober» realsclmle zu Alsfeld Prof. Ludw. Schmitt, dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Heppenheim Prof. Dr. Karl Schnell­bücher, dem Oberlehrer an dem Herbstgymnasium zu Mainz Prof. Konrad Schollmayer, dem Kreisschrckinspektor bei der Kreisschulkonilnission Mainz Schulrat Franz S ch r o d, dem evang. Pfarrer Friedr. Seriba zu Langstadt, dem Oberlehrer an der höh. Mädchenschule und dem Lehrerinnenseminar zu Mainz Prof. Dr. Jos. Seitz, dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Offenbad) Pros. Dr. Gust. Siebert, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Mainz Prof. Tav. Spreitzer, dem kath. Pfarrer Franz Spreng zu Weiskirck-en, dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Darmstadt Prof. Gust. Stammler, bau; Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu; Gießen Prof. Ludw. Storck, dem Oberlehrer an der Ober-« realschule zu Darmstadt Prof. Dr. Aug. Sturmfels, benti Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommissiou Friedberg Sd)ul-. rat Hch. Süß, dem Kaufmann Hch. ThomaS zu Mainz, dank praktische Arzt Sanitätsrat Dr. Wilh. Bogel zu Laubach, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Prof. Wilh. V ö l s i n g , bem Oberbibliothekar an der Hosbibliothel Dr. Ludw. V o l tz zu Darmstadt, dem evang. Pfarrer Wilh. Wahl zu ©eienbeim, dem Oberlehrer an der höh. Bürgerschule^ zu Groß-Gerau Prof. Wilh. Walger, dem Oberlehrer an betr- Realschule zu Butzbach Prof. Alb. Wämser, dem Oberlehrert an dem Ostergymnasium zu Mainz Prof. Tr. Friedr. W i ß m a n m dem Kreisrat des Kreises Oppenheim Hans Wolff, dem kath^ Pfarrer Joh. Zimmermann zu Klein-Hausen.

Tie Silberne Verdienstmedaille für Kunst nndj Wissenschaft: dem Provinzialbaubcamten und Kreisbau- inspektor Baurat Hch Die hm zu Gießen, dem Chemiker und Pro­kuristen der Firma E. Merck zu Darmstadt Karl Friedr. Scriba zu Darmstadt. 1

Die Silberne Verdienstmedaille für 2 anl> j wirtfchaftundGewerbe: dem Oekonomierat Fritz Schade zu Alsfeld.

Die Krone znm Ritterkreuz IL Klasse deS Ver­dien st ordens Philipps deS Großmütigen: benti Stadlv. und Ortsgerichtsvorsteher Karl Müller zu Darmstadt.

Das Ritterkreuz IL Klasse deS Verdienstori dens Philipps des Großmütigen mit der Krone.z dem Mühlenbesitzer Hch Brauer zu Ober-Ofleiden.

Tas Ritterkreuz IL Klasse deS Verdienstordens Philipps deSi Großmütigen: dem Lehrer Herm. H o tz zu Nidda, dem Feld- bereinigungsgeometer Gg. Maurer zu Büdingen, dem Lehrer Pet. Weidmann zu Büdingen, dem Lehrer Adam W e i n e 1 zu Büdingen, dem Lehrer Hattmann Will zu Rendel.

Die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Phi-.^ lipps des Großmütigen: dem Bürgermeister, OrtSgerichlsvorsleher und Standesbeamten JaL G r o t h II. zu Gelnhaar, dem Ge­meindeeinnehmer und Kirchenrechner Aug. R e u n i n g zu Nidda..

DaS Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen mit der Krone: dem seitherigen Bureauvorsteher der« Handelskammer Gießen Heinrich Bruchhänfer zu Gießen, bem; Lehrer Hch. Gundermann zu Assenheim, dem Lehrer Karl, Herbst zu Wahlen (Kr. Ällsfeld), dem Lehrer Wilhelm Jung! zu Holzheim, dem Lehrer Herrn. Karpf zu Eschenrod, dem Lehrer! Pet. Jos. Kohl zu Nieder-Mörlen, dem Lehrer Ludw. K ö m p tz zu Lauterbach, dem Lehrer Karl Lepper zu Reichelsheim lKr.j Friedberg), dem Lehrer Hch. Loch zu Wallenrod, dem Lehrerj Wilh. Mohr zu Ober-Eschbach, Mitglied der Kriegerkamerad-^ chaftHassia", dem Lehrer Hcb. Neeb zu Groß-Fttda, demi Lehrer Karl Schuchmann zu Zell (Kr. DenSheim), dem Lehrer^ Herm. Strack zu Ruppertenrod.

Die Silberne Verdienstmedaille des LudewigS-Ordens: bet; Hebamme Karoline Busch zu Bübesheim (Kr. Friedberg), der Hebamme Katharine Flach zu Wenings, der Hebamme Mari^ Herd zu Rinderbügen, der Hebamme Karoline Hofmann Fauerbach bei Nidda, der Hebamme Karoline K ö l s cy zu Nidda, der Hebamme Margarete Männche zu Lauter, der Hebammes Katharine Müller zu Maulbach, der Hebamme Elisabeth R o 11) zu Staden, der Hebamme Anna Elisabeth Rühl zu Gettenau, der Hebamme Katharine Rupp zu Setters, der Hebamme Maris Werner zu Echzell.

DaS Silberne Kreuz des. Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen: dem Kreisstraßenmeister Hch. Braun zu Alsseld, dem, Rechner der Vezirkssparkasse Mathildenstift zu Friedberg Wild. F a a tz daselbst, dem Landwirt Wilh. Goebel zu Pohl-Göns> Mitglied der KriegerkameradschaftHassia", dem Kreispsand- mcil'ter L P. Gg. berget zu Vilbel, dem Kreisstraßenmeister Wilh. Jeckel zu Büdingen, dem Polizeiwachtmeister Ludw. Kimmel zu Gießen, dem Kreisstraßenmeister Hch. L i st m a n n zu Hungen, bem Bürgermeister, Ortsgerichlsoorsteher und Standes­beamten Friedr. N o s zu Wolf, dem zfriminalwachimeister Stephan P,efier zu Gießen.

DaS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für 50jährige treue Dienste": dem Gemeindeeinnehmer Konrad Hof­mann V. zn Bodenrod.

Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für lang-! jährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps' des Großmütigen: dem Bürgermeister, Orts^erichl. vorstehe'' und' Stairdesveamten Konrad Lips 111. zu Unter-Schwatz, oem Bür­germeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Johann To­bias R a ck 11. zu Dorn-Aiienheim, dem Bürgermeister, Orts* gerichtsvorsteher und Standesbeamten Hch. Schmidt X. zu Queck- bvrn.

Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für lang­jährige treue Dienste"^, dem Beigeordneten K, Mljes zu EulcrS^