Ausgabe 
23.3.1910 Drittes Blatt
 
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Nr. 69

wer

Quaker

Keine

gesunden, kräftigen Kindern.

eiedage

Für die Oste

MW ich mitt Backartikel, sowie Kolonialwaren, Delikatessen nirä Weine io nur besten la. Qualitäten.

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In einer grossen Familie ist

Oats unentbehrlich«

so daß nur ein sehr geringer Schaden entfttmben ist. Die seither!

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Tischwein Endinger Kaiserstühler Rüdesheimer Ocsirrchcr Johannisberger

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Sardinen Bismarckberingc

Rollmops Brat-Heringe

nenn, die wegen Unredlichkeiten imi> Gcwerbsunzucyr oeurasi war Tas kur,; noch der Eheschließung geborene Kind starb bald und nun tiogen sie nach Wiesbaden. Als das Geld zur Neige ging,suchte sich der Angeklagte mit seiner Fran in Berlin eine stelle. Ta es ihm auch hier nicht gelang, sich einen Erwerb zu nchern, cntichlvssen sich die Eheleute, wieder nach Mainz zuruckzutehren.

Palmin in Paketen Vi Psd. 70 Pfg.

andere Nahrung ist annähernd so schmackhaft u. so sparsam im Gebrauch. ----Nur in Paketen erhältlich.

Neue fränkische Psiaumen Neue Bordeaur-Pstaumen Neue kalifornische Psiaumen Neue Feigen Neue Backdirnen Fst. Mischobst la. neue Acpselringe Kalifornische Birnen Kalifornische Aprikosen

l?a u s , auch) wurden ihm die bürgerlichen Ehrearrechte auf 5 Jahre aberkannt. Ein 9Jlonut Untersuchungshaft Wird auf die Strass angerechnet. ______________ .

Weizenmehl la., gut backend, Md. 17 Mg.

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nodi nerminte Uhr tvurde in den Kleiderit der Fmu cingenaÄ vorqefnnden, als sie in die Klinik emMliefert Wurde: auch biefa tonnte zurückgegeben werden. Unter

Notlage des Angeklagten, seiner geistigen Minderwertigkeit und des Umstandes, daß kein großer Schaden entltanucn i)t, tvurbd iuxt auf 7 Archen Gefängnis erkannt, die durch die Untersuchungs- U als verbüßt erklärt wurden. Bezüglich des Zolles m Han­nover erfüllte FreisprockMig.

Ein alter Kunde der Strafkammer

sand sich in der Person des Taglöhners D. G. ans E r n st häufen! wieder ein. Tiesesmal sind ihm drei Straftaten zur ^.ast gelegt. Im letzten Sommer pflückte er für seinen ^.lenstherrn Kirschen äS) nahm 8 Adark ein. Ein Bekannter veranlaßte ihn, mit ihm in eine Wirtschaft zu gehen und etwas zum besten zu g?bew Als das Geld zu Ende ging, getraute er sich nicht mem zu seinem Tienstherrn zurück. Er vermietete sich dann in Kalchen und nahm einem Mitknecht ein Paar Stiesel und einen Hut. -ckuch in Butzbach, wv er in Dienst stand, entuenböe er einem Mit­knecht Hose, Rock, Schuhe, Wams und eine Uhrkette Unter Be-

SO P g 55 P g 75 Pg

Pfd. 35 und 45

Psd. 58

Psd. 70

Psd. 68

Rosinen, große Helle Psd. 45 Pfg.

p. Fl. 60 Psg. 70 Psg. 110 Psg. n 135 Pfg.

mica-ÄIÄ... Landbutter r,»»« °°r MV

Grünkern, gern. ..

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in Paketen in *A und Pfd. 1.20, 1.40, 1.60 Mk. Zeichnet sich besonders aus durch feinen Wohlgeschmack und feines

Don 3750 Mk. herauszaUte, aber jegliche weitere Unterstützung, wie sie ihm vorher zuteil geworden war, v-er)veigerte. Bor zwei Jahren verheiratete sich der Angeklagte ebenfalls mit einer Kell- f < . 11 v ' ft ' J . - - - . Sx Al \-Xx P um i 1 rn V IFY rt TT tu/IV

hier eintrafen und im Lindenhof abstiegen. Er erkundigte sich iiach Adressen früherer Schullameraden, die hier studierten, unt sie um Unterstützung bezw. Tarlehn anzugehcn, damit er die Rene nach Mainz vollenden könne. Es gelang ihm aber Nicht, Meld zu bekommen, wesl^lb er sich mit feiner or.au verabredete, das Gaschaus nach Geld abzusuchen. Während die Wirtin mit ihren Angehörigen noch tätig war, begab sich der Angeklagte mit seiner Frau in deren Wohnräume. Er öffnete mit einem an der Wand hängenden Schlüssel die Kommode und nahm von dem vorhandenen Geld etwa 65 Mark. Seine Frau eignete sich zwei goldene Armbänder, eine goldene Tam'enuhr Mit Kette, zwei Kolliers und ein silbernes Armband an und hieß noch emd weiße Damenjacke im Werte von 20 Aiork mitgehen. Aus seinem Zimmer nahm der Angeklagte noch eine Anzahl offen daliegende Ansichtspostkarten mit und nun machten sie sich schleunigst nach der Bahn. Ter Diebstahl wurde bald entdeckt und es erfolgte auf telegraphische Weisung ihre Verhaftung in der Bahn zu Friedberg. Jnzwischeii wurde ermittelt, daß der Angeklagte wegen Betrugs in Göttingen bestraft worden ist. Die Fälle non Han­nover und Kassel wurden zur Aburteilung lsterher übernommen. Nach den Angaben des Angeklagten Hot seine Schwiegermutter ihre Möbel und Kleider nach und nach verkauft und ihnen das GÄd 'ugeschickt, so daß nicht angenommen werden konnte, der Angeklagte habe sich in Hannover auf unwahre Angaben hier Kredit verschafft. Anders lag die Sache in Kassel: dort hatten sie nicht mehr so viel Geld, um ihr Gepäck nach dem Gasthaus» verbringen zu lassen. Trotzdem mieteten sie sich auf einen Monat ein unter der Angabe, der Angeklagte bereise die Umgegend; am anderen Tage verschwanden sie unter Zurücklassung einer kleinen Zeche. Es erfolgte bald ihre Sistierung auf die Polizei, sie wurden aber nach; Ablieferung ihres Gepäcks an das Gasthaus wieder ent­lassen. Die Frau, die ildii infolge eines Leidens m der Klinik befindet, konnte bis jetzt nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ter Angeklagte war nach anfänglichem Leugnen geständig, mit dem durch die Frau verübten Diebstahl einverstanden gewesen

Pfd. 23 und 26 Pfg.

Psd. 25 Psg.

Psd. 24 Psg.

Psd. 26 Psg.

Pfd. 36 Psg.

Pfd. 60 und 45 Pfg.

Pfd. 35 Pfg.

zum Einjahrig-sreiwcktigen Miuturüienir betam. Er trat dann in eine Handelsschule zur Erlernung der Buchführung ein und war in verschiedenen Geschäften tätig, ohne sich irgendwo längere Zeit aufzuhalten. Sein Militärjahr konnte er nicht vollständig absolvieren, er wurde wegen Geistesschwäche entlassen. Nach dem Tode seiner Mutter heiratete sein Vater, eine dem Angeklagten an ?atrr gleiche, ihm von ftüher her bekannte Kellnerin. Dm

. war ihm so lästig, daß ec von seinem Vater wogzog und sich Wifhtirh m t ilm absand, der ihm das mütterliche Vermögen in Hohe

Manisches Kaufhaus Lebensrnittel

Patna ReiS Pfd.

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Gerste Pfd. 14, 15, 17, 19 und

Gries, fein

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Perlsago

.'öafcrstocken

Hafergrütze

Drittes Blatt 160, Jahrgang Mittwoch «3. März 1010

ZHSF O A Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen

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Die «iehener Zamilienblatter" werden dem ZJj II K&i 1L M, ------

-Anzeiger- viermal wöchentlich beigelegt, daS ▼▼ H v'V' Q W W VH W W* Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul-

KrctsblQtt für den «reir Eiehen" zweimal V ftrafec 7. Expedition und Verlag: e^A bl.

fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger für Oderhefjen

England wiederum vor Neuwahlen.

£ London, 21. VLärz.

Es kann wohl kaum noch einem Zweifel unterliegen, daß wir dicht vor einer weiteren Auflösung des Parlaments stehen, und Neuwahlen wahrscheinlich schon im nächsten Monat -zu erwarten sind. Die bis vor einigen Tagen gehegte Hoffnung, daß die Regierung sich bis zum Juni halten werde, scheint auch in Regierung streifen vollständig ausgegeben worden zu sein. Selbst die liberalen Blätter geben setzt zu, daß es so nicht weiter geht, und ,,Das Lied ist aus" dürfte die Ueberschrift ihrer heutigen Leitartikel sein. ^>chou die gestrigen Sonntagsblätter veröffentlichten eine offiziöse Mitteilung, derzusolge die Einpeitscher der Partei am Samstag eine längere Konferenz abhielten und daß in dem Hauptbureau der Partei, fieberhafte Aufregung herrschte, weil beschlossen worden sei, bei den kommenden Wahlen in allen von den Gegnern gehaltenen Wahlkreisen liberale Kandidaten aufzustellen.

Die Reden, die die beiden Kabinettminister Winston Churchill und Haldane am Samstag hielten, könne auch keinen Zweifel mehr darüber auskommen lassen, daß das Kabinett mit einer sofortigen Auflösung rechnet. Mr. Chur­chill sagte direkt, er glaube, er werde demnächst wieder als Kandidat vor seinen Wählern erscheinen und beide Reden hatten den Charakter und Ton von Wahlreden. Außerdem zeigten sie wieder einmal, daß die Auffassungen über die allerwichtigsten der Taoesfragen bei den einzelnen Mitglie­dern des Kabinetts sehr verschieden sind. Der Kcregs- minister sprach sich entschieden gegen das Einkammersystem aus, während der Minister des Innern dafür plädierte.

Am bedenklichsten ist aber die Rede, die der Führer der Nationalisten Redmond gestern nachmittag in Liverpool hielt. Er erklärte darin ausdrücklich, daß die Nationalisten mit der gegenwärtigen Lage der Dinge sehr unzufrieden seien, und daß sie auf keineii Fall nachgeben würden. Ohne ausdrückliche und zuverlässige Garantien für die Durch­führung der VetobiN würden sie sich auf nichts einlassen. Es ist absolut sicher, daß die Lords die Vetoentschlteßungeii mit der Begründung zurückstellen werden, daß sie gegen­wärtig selbst Reformvorschläge berieten. Der Regierung wird dann nichts weiter übrig bleiben, als das Budget vorzu­nehmen, ohne vorher die gewünschten Garantien erhalten zu können, die Iren werden gegen das Budget stimmen mid damit wird die Komödie zu Ende sein.

Gießener Strafkammer.

X Gießan, 22. März.

Betrug und Diebstahl

ist dem 25jährigen Kaufmann H. K. v. St. wis Mainz zur <Lft aefeat Sein Vater, der Rentner ist, hat ihn m verschiedenen Anstalten unterrichten lassen, bis er mit 19 Jähre die Berechtigung

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