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Man lese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Gberheffens. Alle Briefträger, sämtliche Zweigstelleninhaber und die Geschäftsstelle in Gießen, Schulstraße 7, nehmen
erhältlich
Auergesellschaft, Berlin 0.17
Provinzial-Ausschutz der Provinz Oberhessen.
L. Gießen, 26. Oktober.
Anwesend: Provinzialdirektor Dr. U sing er als Vorsitzender und sechs Mitglieder.
„ !• Erniedrigung des Wehres der Höchster Mühle wurde vor der Verhandlung auf Antrag einer Partei vertagt.
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I 2. Enteignungsverfahren in der Gemarkung Ober-Gleen für die Wasserleitung Kirtorf. Zur Verlegung der Wasserleitung auS der Gemarkung OhmeS nach Kirtorf bedarf die Gemeinde Kirtorf der Erlaubnis, die Rohrleitung durch Grundstücke von H. Ruppert III., Konrad Gemmer IV. und Heinr. Engel, sämtlich zu Ober-Gleen, sowie der Gemeinde Ober-Gleen legen zu dürfen. lieber die 5" leistende Entschädigung konnte auch vor der Lokalkommission eine Einigung nicht erzielt werden. _f
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„Königsh-Ilm" mit Stoff versehen. Angekl Bruhn bm, datzder Beuge inzwischen wegen einer Stzielaffärc Gefängnis verurteüt worden ist. Der Zeuge ZLberl ^rmck m 2raiI>ersigtHt: Meme Herren
^ore -^brren beim heben Gott, um den Alexander- • Q9eTl “ 40 Buchmacherlokale. Als ich die Geschichte bei mir einfnhrte, machte die „Große Glocke" -X Riesens kandal ans der Sache. Die sechs ^il ich einem Beamten 350 MI nidbt lmsgehandlgt habe. Der Vorsitzende ermahnt den Zeugen, nicht der Beamtenbeleidigung schuldig zu macken! Zeuge erklärt mit fast komisch wirkendem Pathos- Ich fürchte LAuur tor Gott und kann das Wagte daher aufrecht nWn sm J i §?rhrn oder sagten Sie, Sie hätten sich auch vor der „Wahrherfl gefürchtet. (Heiterkeit.) Zeuge' ^a ich m/irfiJ NÜ^?Ä."Mrwischen Person uni, Geschäft' fa 9tat E
erklärt darauf unter stürmischer Heiterkeit: Sic Hm Zeug^ ° CinC $er,Dn* und eine Sachanjgst, % r?rgPü>c Srage, der bekannte Berliner Elendschilderei Schriftsteller bans Oswald, der Herausgeber der „Großstadt- Wumente'' weiß nichts Belastendes für Bruhn vorzubringen < rt?"teT allgemeiner Spannung des Publikums
der Schriftsteller Dietrick als Zeuge aufgerufen. Er ist ein
' ^anfer, ftattiluf^r blonder Mann, mit einem Satyrgesicht , ?r srSender: 2Saren die Einnahmen ans der „Wahr-
Hierauf wird der Restaurateur Wall vernommen, der Jn- haber des Cafö Windsor in der Mohrensttaße und Mitbesitzer der Weinstube von Drcrher und des Lindenbüfetts in der Jäger- straße ist. Alle drei sind bekannte Berliner Nachtlokale, deren Inserate ebenfalls in der „Wahrheit" erschienen. Bors.: Was veranlaßte Sie zum Inserieren? Zeuge: Ich wollte vorbeugen, daß m der „Wahrheit" nicht gehässige Artikel gegen meine Person ersten en ^ch habe mich ganz auf meinen Geschäftsführer verlassen, der zu mir sagte: Es wird ein Sensationsblatt. Da! können aufsehenerregende Arttkel drin erscheinen und es ist besser wir inserieren.
I enT^55^>c Schilderung gesellschaftlicher Vorgänge in den so- genamrten guten Blättern sein. Ich meine damit u. a. die Plauder eien von Professor P i e t s ch in der Vossischen Zeittcng, in der die Damen der Gesellschaft gewissermaßen bis auf den Nabel eruet. werden. Bors.: Lagen den Lebemannsbriefen wirk-
I ^cke Ereignisse Grunde? Zeuge: Sie waren überwiegend ^chlimg. Ich tiunß mich übrigens ganz entschieden bagegeat wehren, wenn der Sachverständige Herr Dr. Liman gestern äußerte, die Briefe seien nicht künstlerisch. Bors.: Das stimmt urcht. Es ist gestern ausdrücklich anerkannt worden, daß sie einen künstlerischen Charakter tragen. Ich kann bestätigen, sie lb ' en s ich w irkl ich g ut. (Heiterkeit.) Sie haben mm schließ- lich ^isferenzen mit Herrn Bruhn gehabt? Und Ihr Kampf Ipielte sich meist in mehr oder weniger scharfen Brieflastenattacken
| ab- Z e u g e: Man kann wohl sagen, wir haben uns gegenfeitig angeobet. (Heiterkeit.) Der Vorsitzende kommt nun .auf die Affäre der Kuxe zurück, die der Zeuge von einem Oberleutnant Freitag « n e .
erhalten hat. Es kommt zu einem: erheiternden Intermezzo Uvischen vkstLllUklILkl OUf OCIt ©iCgCItCr ZhUCitiCt CfitüCÜCIL Sieckmeier und Dietrich, als Sieckmeier behauptet, daß die Kure nach fach verständig em Gutachten jetzt wieder 250 Mark wert sein ==== ~~ 1 ' ~
[ollen. Dietrich erklärt darauf ironisch: Die Kuxe sind viel-I leicht wegen dieses Prozesses im Werte gestiegen. (Heiterkeit^) MM<t
Sorf: SBo haben denn die viel berühmten Kuxe selig geendet?! tlStO flOiiO«
Zrnge D ietr ich; Sie liegen bei mir zu Hause. (ErneuteI Gießen, 28. Oktober 1910.
Heiterkeit.) I 9 h’rf»
9 Ufr eBe?tagtnm Drrhanbtnngen werden auf morgen vormittag! «eg.-SJ’aaffel" »eröffentf^t
Zarge aufgerufen. Er ist ein Mann, mit einem Satyrgesicht, tzit" eigenti« .erfrbli» ^yfolta SSfe Sabm°nCTT *3 -Wahrheit" gegen Brandt
r versichern Der Zeuge bestreitet das ganz entschieden. frirfV'l^«9 .** °b^d°b Sie der »erfcffer^Ä^j b '3 c“9 e: Dlis ftrnroö. Aber nur die mit Satyr
imtttjeixfynden rühren von mir her. Vors.: Da muß ich Jknien ^ Ebmpliment machen, daß, als der Satyr in ber WerfenK verschwand, das literarische Niveau der Briefe sehr zuäckgchgZ Zeuge. Die Briefe sollten vor allem eine Satyre auf die allzu«
lich ber Ihnen waren? Zeuge: So ganz genau kann ich das nicht sagen. Ein Beisitzer: Unter den Leuten, bte auf Sie einwirkten, waren wohl auch gute Freunde von Ihnen? Zeuge: Jawohl. R.-A. Brederek: Herr Tietz, Sie sind Jude, der Angeklagte Bruhn Anttsemit. Glaubten Sie wirklich), daß bei dieser Sachlage Herrn Bruhn an Ihren Inseraten gelegen fein Knute? Zeuge: Ich hatte die Auflassung, daß .Herrn Bruhn das Gelbverdienen die Haupflache sei. Llngeklagter Bruhn: Das ist vielleicht Ihre Lebensauffassung, Herr Tietz (Heiterkeit.)
Ms nächster Zeuge erscheint ber Kaufmann Richarb Unger, Inhrver ber betamten Weinftrma Kempinski in ber Leipziger Straße zu Berlin. Vors.: Sie sind in drei Artikeln angegriffen worben und haben dann in ber „Wahrheit" inseriert? Zeuge: Das unangenehmste war mir, baß die Artikel bireft vor unserem Wteinbaufe ausgerusen wurden Auf eine Frage des Staatsanwalts erwidert Herr Unger, daß zwar In-, teressenten nicht bei ihm gewesen seien, er wäre aber sofort über- &eugt gewesen, daß sich die Herren von der „Wahrheit" mit der Firuia Kempinski nicht mehr beschäftigen würden, wenn Sie kleine Inserate bekämen. Bors.: Ist von den Angeklagten irgend ein Druck auf Sie ausgeübt worden? Zeuge: Nein. Bors: Wurden Sie nach der Aufgabe von Inseraten noch einmal erwähnt, Herr Zeuge? Zeuge: Das ist der Fall gewesen. Es war abn: weniger ein Angriff, als ein Vergleich mit der Firma Aschinger. Staats anwalt: Warum haben Sie mit dem! Inserieren aufgehört? Zeuge: Das weiß ich wirklich nicht. Dors.: Man sieht, ntebre Herren, alles in der Welt hat ein! Ende, auefy ’baä Leben und die Inserate. (Weiterleit)
Der nächste Zeuge ist der Fabrikbesitzer Krejanker, Chesl des Schuhwarenhauses Tack & Co. in Burg bei Magdeburg. Bors. : Gegen Sie, Herr Zeuge, sind verschiedene Angriffsartikel er-, schienen, angeblich als Ihr Bestteben darauf gerichtet war, Kom-l merzienrat zu werden. Unangenehm war Ihnen die Sache wohl? Zeuge: Jawohl. Vors.: Hat sich nun einer ber Angeklagten mit Ihnen in Verbinbung gesetzt? Zeuge.' Jawohl, ber zweite Angeklagte Paul Bruhn.
Staatsanwalt Leisering: Es ist mir soeben von einem lang]übrigen Freunde und Regimentskameraden des Börsenrebak- teurs ber „Frankfurter Zeitung", Hauptmann a. D. Schweitzer dem Reick)sgerichtsrat Oppermann, mitgeteilt worben, daß Herr Schweitzer zwar seinen Berufsgeschäften nachzugehen fähig sei, daß er aber infolge langjähriger Nervosität nicht in der Sagt fei, die Strapazen einer Verhandlung wie der gegenwärtigen zu ertragen Es hat mir natürlich vollkommen fern gelegen, bem Herrn Schweitzer den Vorwurf zu machen, baß er sich der gegenwärtigen Verhandlung als Sachverständiger habe entziehen! wollen, und ich bedauere nur, daß ber Sachverständige, der in ber Voruntersuchung zu ganz anberen Schlußfolgerungen gelangt war als ber Sachverständige Dr. Limann, infolge seines leibenden Zustandes hier nicht erscheinen Tann. Ich bedauere also das Mißverständnis.
w L9«°de. Pfarrer Köhler-Steinbach Impfe™ Y «'■ ■ b«m Berrcht über die Dekanatssynode
en soll rch bei Begründung meines Antrages nach- ^Ende Aeugerung getan habens „Erst seit 1832 beginnt b“ ^rrchcnvorstände durch die Landrats- 5 Demgegenüber sehe ich mich zu der Er- bCK 2tu®brucf »Knebelung" meiner- ooionf ^urde Ich habe vielmehr wörtlich
™ "am Jahre 1832 brachte die ev. Kirche
am rhre Frerhert und unter die Macht des Staates 4J uni so eng rjt dre Fessel, die der Staat um die kirchliche wea7n ^konnte r<0tc' daß sie sich kaum noch ßJ . . Konnte. Auch der von mir gestellte Antrag ist
h^r Wiederaegeben. Er lautete, mit einer wählend 8^^^ten Abänderuna: „Hochwürdiae Deka- natssynode wolle beschließen, bei Aroßhf Oberkomistorium dahin vorstellig zu werden, daß die in 8 138 der Kirchenver-!
-Um Zeugen wird dann seine Aussage vor dem Untersuchungsrichter vorgehalten, wo er ausdrücklich betont hat, daß er sich ? oige m A n gftgefühl vor der „Wahrheit" befunden und daher ton 1905 bis Anfang 1909 fast ununterbrochen in cS1 Bnihnschen Organ inseriert habe. Der V o r s i tz e n d e stellt fest, daß ber Zeuge tatlächlich 2^ Jahre hindurch nicht inseriert ru 5 ’S bem/rEt' offensichtlich erregt: Demnach scheint Uch der Zeuge doch nicht ununterbrochen im Angstgefühl vor mir befunden zu haben. Da ber Zeuge einen etwas verwirrten Eindruck macht, wirb ihm auf Beschluß des Gerichts bas Protokoll '^er Aussage vor bem UnterfuchungsrüAer, das er damals bekräftigt bat torg rief en. Bors.: Was soll ein Ge- Zchtshof zu solcher Leichtfertigkeit sagen? Sie sind m i t I h r e m j (Lide ganz leichtsinnig Verfahren^
Geschäftsführer Fritz Klant von bem brannten Lokal „Zmn Dreher" in ber Jäger- ftraße zu Berlin Vor/.: Unter einem Revolverblatt versteht man boch eins, das da lagt: Entweder Inserate ober Angriffe Z e u g e: Davon war natürlich nicht die Rebe. Vors.: Na also' dann haben Sie doch eine höchst leichtfertige Aussage unb Eibes- leiftung auf bem Gewissen.
^^^.derkowitz, als Zeuge vernommen, verschiedene Eafös angegriffen, darum ind ^-^berek: D^r Zeuge betont immer, baß x i ■! furchtbar unangenehm gewesen seien. Da muß ich doch Niitteüen, gQmssermaßen tzur historischen Beleuchtung, P^9re Berkowitz selbst es war, welcher die „Wahr- mn Mtterial versorgte Freilich nicht gegen fein eigenes fortgesetzt Cafes angegriffen wurden, so bmCasSs recßt.ift, ift deu Restaurants!
fasfung $n Aussicht gestellte <rnderwertige Regelung ber kirchlichen Vermögensverwaltung in zeitgemäßer Weise j
unter Erweiterung der Befugnisse der Kirchengemein den baldigst in die Wege geleitet werbe." \
„nmrsvlatt für den Reg.-Bez. Kassel" veröffentlicht? $ [eine lanbespolizeiliche Verorbnung gegen die Verunstal- hing landschaftlich hervorragender Gegenden des Reg.-. Bez. Kassel. Es heißt darin u. a.: Innerhalb des im ! 8 § 2 umgrenzten Gebietes des Reg.-Bez. Kassel kann die | a baupolizeiliche Genehmigung zur Ausführung von Bauten j a unb baulichen Aenderungen außerhalb der Ortschaften ver- si sagt werden, wenn dadurch dasLandschaftsbildgröb- b lich verunstaltet werben würde und dies durch die yj 200^1 eines anderen Bauplatzes loder eine andere Baugestaltung oder die Verwendung anderen Baumaterials vermieden werden kann. Vor Versagung der Genehmigung sind Sachverständige und der Gemeindevorstand zu hören. In Gemeinden, in denen der Gemeindevorftand nicht aus einer Mehrheit von Personen besteht unb der Gemeindevorsteher (Bürgermeister) zugleich Ortspolizeiverwatter ist, tritt an die Stelle des Gemeinbevorstandes, ffofern nicht durch Orts- statut etwas anderes bestimmt wird, der Gemeindeoeamte
. .........^uuu..lllll||lün|h,e^er den Gemeindevorsteher in Behinderuugsfällen zu
eine Einigung nicht erzielt werden. Diese gab ihr Urteil findet il a. n. d. Ob. Ztg. auf
dahin ab, daß für die Privatqrundstücke für den laufenden Sm Kreise Marburg: das
'Meter Leitung eine ^"mutige Entschädigung von 50 Pfg. zu Wehrda' Marburg, ForstgE^M«burg KaW Giswl' e,stew s°w,e der entstehende Ernteschaden zu ersetzen sei. Für bera, Ockershausen,^Ronhauseu, M-derwfrwar°E^^^^ ^^^^^^^onde hielt man 25 Pfg. für den laufenden Wolfshausen, Wenkbach, Roth, Niederwalgern, Fronhausen Meter für genügend. In der heutigen Sitzung des Provinzial- Bellnhausen, Sichertshausen; die Gemarkungen Münch- Ausschusses kam zwischen den drei Privatgrundbesitzern und Hausen, Mellnau, Oberrosphe-Unterrosphe, Göttingen mit ber Gemeinde Kirtorf eine Vereinbarung zustande, daß 1 Mk. Forstgutsbezirk Oberrosphe; das Gebiet des Elisa- für den laufenden Meter gezahlt wird, aber keine besondere bethbrunnens mit der Gemarkung Schröck; das Gebiet des Emteentschädigung mehr. Bezüglich des Geländes ber Ge- ^b^^markung Beltershausen; das Gebiet
meinde Ober-Gleen entschied der Provinzial-Ausschuß daß der Gemarkung Wittels-
«*;«■■>»»*..;*.«*ÄftiÄSSÄ NS nelimen rourto als dringlich anerkannt und die Einweisung Ziegenhain: die Gemarkungen Schönstein mit der Norde- be.rr ^n CCnC^meCm m ben des Geländes für zulässig mühle und Oberförsterei Densberg, die Gemarkungen Moi- erklärt. scheid, Schönau, Sebbeterode, sowett diese Gemarkungen
3. Klage der Verwaltung des Bürgerhospitals tm Kellerwald liegen, Gemarkungen Willingshausen mit Speier gegen die Gemeindekrankenkasse Hom- Gutsbezirk und der von Schwertzell'scheu Waldung, Merzberg a. d. O. wegen Unterstützung des P. Grimm Id^uatswaldung, Neukirchen mit Stadt- unb s,»"»"«w £ ä i
Gemelndekrankenversicherung gewesen. Da er selbst erklärte, Sck>orbach, Hausen, Oberförsterei von Dörnberg, Gemarkung.' c l^on m Homberg krank gewesen zu sein, forderte Speier Ersatz Ibra, Machtlos, Gehau, Breitenbach und Schloß Herz-^ > «seiner Kosten von Homberg. Homberg weigerte sich, indem berg. Jrn Kreise Homberg: Die Gemarkungen Homberg,' es aussuhrie, daß Grimm dort noch vollkommen gesund ge- Falkenberg (Dorf unb Gutsbezirk), Remsfeld, Reddings- j 1 wesen wäre; er sei aber in 8 Tagen während starker Schnee- ^sen, Volkersheim, Wallenstein, Oberappenfeld, Nieder-
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unter Cib aussagte, daß der Unterstützte genau so weggegangen * 7
fei, wi- er gekommen wäre, und daß er stets gearbeitet habe. "Di- Beiuanis zum Halten von L-Hrlinaen Der Provinzial-Ausschuß wies danach die Klage als un- entzogen. Em iür unser Handwerk bedeutsames Urle'l hat der begründet ab. Bezirksausschuß Breslau gefällt, indem er einem Schlosser-
3. Klage des OrtSarrnenverba ndes 6anaJ^^^ tortc\e\^t abrict)tlid) vorn
E°r»°attun" S a n b Qrme" Der ba n Friedberg wegen die Beiugnis zum Haben oon Vefrhngen entzogt Der Mecher°q^ Crltattung von Verpflegungskosten für Wilhelm brauchte bet seinen Entschuldigungen meist die falsche Angabe daß billig. Darum "hÄe'^ich Diehl mußte am 8. Dezember 1909 wegen L leien, und er scheute sich'auch
6. ^eöember 1909 im Bürgerhospital zu Friedberg behandelt Atzten, stellte der Magistrat beim Stadtausschuß den Antrag auf roorben. Er war dort auf feinen Wunsch entlassen worden 1 der Gewerbeordnung dem Meisier das
weil, wie der behandelnde Arzt erklärt hat, seine Beschwerden -"Ä bte Lehrlingen zu verbieten. Ter an-
Hi?!!* VL--7-»? i- - SHXÄSZt R SSSSÄ’.ÄS'Är SSR
nach st für arbeitsfähig halte. Hanau verlangte Ersatz seiner Personen ganz ober teilweise entzogen werden, welche sich wieder- Aufwendungen, jedoch ohne Erfolg. Der Provinzial-Ausschuß L- Psticktvertetzungen gegen die ihnen anvertranten Lehr- nahm an, daß eS sich um eine Fortsetzung des bereits in J^.?iqr;Äöen,ac^^rt)^beu^ obeJ flCflCn welche Tatsachen vor- ?QC?nbeb9a^^,Z‘retehnen/f,IÖ,nä f,a?belC -rließ Urteil le.U oabm, baß Friedberg die Kosten zu ersetzen habe. ausschnß erkannte m diesem Sinne und auch der Bezirksausschuß
wies die gegen die Entscheidung des Stadtausschusses eingelegte mn-Ü b^r zurück: Wenn jemand, der die
pflicht habe, die Lehrlinge zum Schulbesuch anzuhallen, sie statt dessen direkt davon zurückhalte und wenn er ferner wissentliche Unwahrheiten zrn Entschuldigung angebe und bie jungen Leute zu H J’1 solche Unwahrheiten gebrauche, so sei dies nicht nur eine grobe Pflichtverletzung gegen die Lehrlinge, deren Fortbildung dadurch geschädigt werde, sondern erweise ihn auch als in sittlicher '-öe- "Ehung ungeeignet. Dem Meister wurde darum die Bringms zum Halten und zur Anleitung von Lehrlingen dauernd entzogen.
L. *? eater. Es sei darauf hinaewiesen, daß
idre heuttge Abonnementsvorstellung von „Der aroße Name" vorMrssichtlich die letzte Aufführung des inter- essanten, rn Musrkerkreisen spielenden neuen Lustspiels fein durfte, - Der neue erste Held, Herr ^Oskar Romard ist von seiner Erkrankung wre-derhergestellt und nimmt an den Proben teil. Serne ersten Rollen werden der „Karl Moor" ur den Räubern" zu Schillers Geburtstag und der „Graf von Gleichen" fern. - Die erste Schülervorstellung findet 31/2 fiatt un§ bringt
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