Nr. 69
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Eietzener Zanttlienblätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Zweites Blatt 160. Jahrgang - Mittwoch Marz 1910
Z|T 5 AM AM ” Unto^at 6tembrutfc«i.
Metzenet Anzelger
'M? strahe 7. Expedition und Verlag. e^51«
General-Anzeiger für Sderheffen
W. $1»». gedrängt and dieser der feien damit -in. m'd Mar^En^^mam.
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A.l/.v; .
Berliner Börse, 22. März, lafanrscrn.
136.10
259.10
16540
Eisenbahn Gotthardbahn
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto - Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien .. .: Baltimore- und Ohio-
9325
84.35
93.45
84.45 91-90
91 50
99.95
98.50
95.20
. 136.00
. 259.20
, 150.50 i
, 195.80
. 165 30
. 212.80
: HL80
verstanden gewesen. Bezüglich der Anreoung des Frhrn. ,v. Heyl über die Ableitung der Fäkalien m den Rhein bet Mainz und Worms sagt der Minister tunlichste Berücksichtigung zu.
Ministerialrat Süssert ergänzt Ne Mttterlungen des Ministers über die Dividendefestsetzung der Landeshypothekenbank.
Hierauf bemerkt Frhr. v. H ey l: Dte früheren Verhandlungen der 2. Kammer, bie der Herr Minister zittert h<ck>e -bezögen nch nicht auf die Steuerreform. In bett bO er unb 70 er Jahren habe die Frage der Beitreibung der Steuern un Vordergründe gestanden und mit Rücksicht hierauf habe die 2. Kammer dte Entlastung der Klassen bis zu 500 Mk. angeregt In den spateren Verhandlungen habe es sich um dte Reform der Steuern aus sozialpolitischen Gesichtspunkten , gehandelt und hier habe die L Kammer bie Initiative ergriffen.
Darauf schlicht die Aussprack)e und bie Kammer genehmigt einstimmig ben vorerwähnten Antrag des Fürsten zu ^senburg- Birstein. Die Wahl von Mitgliedern der 1. Kammer zu dem zu bildenden Ausschuß soll morgen erfolgen. .
Nach längerer chaufe w-rd in der yecatung portgefabTen. Beim Abschnitt: Für die Verwaltung, wird die Hauptabteilung Reste aus früheren Jahren nach den Befchlüfsen _bcE Zweiten Kammer genehmigt, desgleichen die Hauptabteilung Romanen des
Großh. Hauses.
Eine völlige Einignug mit der Zweiten Kammer.
Bei der Hauptabteilung Staatsdomänen bemerkt zu Kapitel Saline, Badeanstalt und. Tiefbauamt Bad. Nauheim und Bade-
rLircyiictze
Gründonnerstag, den 24. Marz: Gottesdienst.
3n der Staütttrche. „
SlbeixbS 6 Uhr: Deichte und heiliges Abendmahl für Matthaus-
WWW
Canada E. B Darmstädter Bank . - . Deutsche Bank . .
Dortmunder-Union C.--. Dresdner Bank . .<»■ Tendenz: fest.
Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schuckert . t . -. Esch weil er Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk Laurahütte . ^.;Z. . . .
Nordd. Lloyd .
Oberschles. Eisen-Industrie
ttatholifche Gemeinde.
Gottesdienst.
Mittwoch den 23. März:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. „
Donnerstag den 24. Marz: Gründonnerstag.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ B um 7, 7X/, und 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion,
um 9 Uhr: Hochamt. , ,
Nach dem Hochamt sind stille AnbetungS- stunden bis nachmittags 6 Uhr.
Nachmittags um 6 Uhr: Passions-Andacht. .
Freitag den 25. Marz:
Karfreitag.
Vormittags um Vk Uhr: Aussetzung des Allerheiligsten, darauf stille Anbetungsstunben.
„ um 9 Uhr: Tie sog. .verstörte Messe".
Nachmittags um 5l/3 Uhr: Predigt, darauf Passions-Andacht.
Samstag den 26. At ä r z, 5t a r s a m ö t a g.
Vormittags um 7 Uhr: Hl. Weihern
. um 87, Uhr: Hochamt.
Jrraelitische Religionsgesellschast.
Gottesdienst.
Donnerstag den 24. März 1910: Morgens 6.45 Uhr.
Freitag den 25. Alärz 1910:
Pur 1 mfest.
Dorabend 6.45 Uhr. Morgens 6.15 Uhr.
Savval'eler am 26. Atärz 1910:
Vorabend 6.20 Uhr,
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 7.35 Uhr. , t
Wochengoltesdienst: Atorgens 7.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.
gebend sein. . , .
Das Haus tritt den Beschüssen der Zwecken Kammer bet, desgleichen in den HauptabteilungLU Lotterie, direkte -L-teuenl, Regalien, indirekte Auflagen, Landstände, ^taatsministerium, Ministerium des Innern ohne wesentliche Aussprache. Darauf wird Die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung: Mittwoch vormittag 10 Uhr. ________
Teiefomsche
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank flirt Handel und Industrie*,^Giessen.'
Frankfurter Börse, 22. März, 1,15 Uhr.
Keiiijche Zweite Kammer.
Am Reaierungsttich: Geheimer at Best, Geh. Oberfiuanzrat Rohde, Landesökonomierrck Müller. .
Vizepräsident Korell eröffnete die ^itzung um ll A Uhr imb fÄ Si«rft dem W Ulrich die G U-Imrn,ch- des Äau>-s ,u dessen 25 jährigem Jubiläum seiner Angehörigkeit als Mitt Uiedd^ Zweite Kammer aus. (Ter Platz des Abg. Ulrich ist mck emem Blumenstrauß und einerLorbeergir lande geschmucktt)
Abg. Ulrich dankt dem VizeprafidQcken für bie Worte und bemerkt, er wolle weiter nichts erklären, als daß er xzrr /rfte bleiben werde. (Heiterkeit.)
Es folgt darauf zunächst die Vereidigung des neu entgrtxetenen Mq. B a ch - Äiainz in der üblichen Weye. )txum wird eine Anzahl zur vorläufigen Beratung gestellter Gegenstände an die für Toteneinäscherung in Darmstadt und der Feuerbestattung^ ^ein? Mainz, Offenbach und Worms am a) Abanberung t«s Artt2 des Gesetzes, bett, die Feuerbestattung vom.18. Aug. 1899 S b) Ertaß einer Zusatzbestimmung U § 9 ter Bekminlmachung vvm 1 Aiärz 1906, die Ausführung be» BeerdiMngsgefetz^ er Hattet Abg. Leun (Bbd.) mündlichen Bericht. Gr füllt den Antrag, die Vorstellung für erledigt zu erklären. Tie R^ie^mg habe erklärt, es sei anzunehmen, daß, wenn em Verstorben^! nicht Misoriuüich seine Ginchcherung verfugt habe, er begraoen ^^lbq^ulda (Soz.) beantragt, die Vorstellung an denAuS- VdBiü zu verweisen, der Antrag Fulda wird angenommen.
tftne Vorstellung des Ausschusses des L^gewertovereins, bett, das Fürsorgegesetz für Gemeriidebeamte, bittet du Regierung zu ersuchen, das Gesetz auch aus du Lehrkräfte der der Großh Zentralstelle für die Gewerbe unterstehenden geiverblul-en ^^^^^Tr^GutfTei^^^bitt^^^al^^eri^^tcr^^attcx/ diesem ^^Äheimer^^ Dr^Best erklätt, die Regierung^ habe bereits eine demercksprechende Vorlage ausgearbeitet: diese werde, s»- baw sie vom Staatsministerium genehmigt fei, dem Hause unter-
(Semeinbe erbeten. „ .
Karfreitag, den 2o. Marz.
Kollekte für die eoangel. Anstalten in Jerusalem.
In der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Prob D. ® d)1 “ n* s
Beuchte und heil. Abeiidmaht für die Matthäus- und Markus gemeinde gemeinsam. Amneldung vorher bet dem Pfarrer leber i®Cm«onrmiUaTnV. Uhr: Rinbcrtirc^ für di° M°M>.rg°m°iud- und Aiarkusgeinemde gemeinsam. Pfarrer D. Schlaffer.
Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst.
Piarrer D. Schlosser.
In der Zohanneskirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer ^echtolshet m e r.
Beichte unb heiliges Abendmahl fur-ukaS- und JohanneZ- gemeinde. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeber Gemeinde "^Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für ^johannesgemeinbe.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. , r„ .. ,
Am ersten Ostersetertag wird eine Kollekte für die Ktrchen- fa^e «Hnflefia'tä der bevorstehenden Feiertage und der Konfirnia- tionen wird darauf aufmerksam gemacht, daß unsere Goites- dienslordnungen enthaltenden Heftchen auf der Gescha lsstube de. Kirchenvorflandes, Ktrchslr. 1, bei den Kirchendienern und bet ben Vi.ttäusern von Gesangbüd)ern zu 5 Pfg. zu beziehen sttid.
Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder" Gemeinde' erbeten. Pfarrer Schwabe.
In der Iohanneskirche.
Dormittags 9'/, Uhr: Vorstellung und Prüfung^der Konktt. manben ans der Johannesgemeinbe. P an«»r A u s f e i .
Abends 7'/. Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für-.uras uno Johannesgemeinbe. Anmeldungen vorher bet dem Pfarrer leber
Sänger und Redner.
Das Gute bricht sich Bahn. Dieses alte Wort bewährte sich in den letzten Wochen ganz besonders bei den Anstrengungen, welche die Fabrikanten von Wybert-1 abletten gemacht haben, um für ihre seit 60 Jahren hochgeschätzten Produkte neue Freunde zu erwerben. Die Nachfrage nach Wybert-1 abletten ist so groß, dass die Fabrikanten Mühe haben, in diesen \\ ochen, m welchen Tausende von Gratisproben die glänzendsten Beweise wresX^ ertes erbracht haben, genug Tabletten zu produzieren. Die Stimme wird durch regelmäßigen Gebrauch von \vybert- lablctten so wohlklingend und ausdauernd, daß bänger und Redner nur noch Wybert-Tabletten verwenden, die in allen Apotheken in ochachteln ä Mk. 1.— erhältlich sind. Depot in Gießen: Pelikan - Apotheke, Kreuz 2. (ss®/«#
anstatt Salzhausen
Frhr. v. Hehl, daß man im Ausfchufse der Meinung gewesen sei, in der Frage der Verwendung der Summe von 640 000 Mark eine Differenz mit der Zweiten Kammer nicht zu suchen, sondern die Summe unter Vorbchatt zu bewilligen. Für die Motivierung der Beschlüsse solle der zuletzt erstattete Bericht maß-
3°/0 Mexikaner . .
ä'V/o Chinesen . 99.80
Aktien:
Bochum Guss 242.00
Buderus E. W. 11L£>U
Tendenz: still.
hessische Erste Kammer.
R. B. Darmstadt, 22. März.
Die erste Kammer trat heute vormittag zur Beratung des Haupttoranschlags für 1910 zusammen.
Am Regierungstische: Staatsminister Dr. Ewald, «nnanz- minister Dr. Braun, Minister v. Hombergk, Geh Staatsrat Krug von N i b b a , Geheimräte Dr. Becker,Wilbrand, Ministerialräte Lorbacher, S ü ff er t. . .
In der um IO1/* Uhr vom Präsidenten Grasen v. Gortz, gen v. Schlitz, eröffneten Sitzung wirb nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Präsidenten in die
Haushaltrberatung
eingetteten. Zuerst gelangt bie Hauptabteilung l£, Ministe- rium ber Iustiz, zur Beratung. Der Berichterstatter, Justtz,- rat Dr. Kleinschmidt, führt <uts, baß sich der Ausschufz mit dem Beschluß der 2. Kammer, 15 Amtsrichter nur auf den Inhaber zu bewilligen, nicht einverstanden erklären kann. Auch sei in der 2. Kammer der Antrag nur mit zwei Stimmen Maio- rität angenommen worden. Die beantragte Ausgabe könne bewilligt werden, dagegen nickst die Bewilligung der Stellen nur
Staa?sminttler Dr. Ewald ist der Ansicht, daß der Beschluß der 2. Kammer zu ungesetzlichen Zuständen führen kann; man dürfe nicht ohne Unterschieb, ob es sich um eine Stelle handele, die entbehrt werden könne, oder um eure solche, btc unter keinen Umständen zu entbehren sei, die 15 Vakanzen sich vollziehen
Geh. Justtzrat Dr. Schmidt: Der Anttag der 2 Kammer | verdanke sein Zustandekommen dem Bemühen, Sparsamkeit walten zu lassen. Wenn dies auch anzuerkennen sei, so könne man das hier angewandte Mittel doch nicht billigen, da durch Beitritt zum BMlusse der 2. Kammer das Haus sich einer direkten Rechtsverletzung schuldig mache. ,
Dr L i p P o l b, Exz., führt aus, es sei ganz unveritandttch, tote der Beschluß der 2. Kammer, der Bennllirning auf den Inhaber, ausgeführt werden soll, so lange die Stellen der Amtsrichter, die' gestrichen werden sollen, nicht näher bezeichnet sind.
Staatsminister Dr. Ewald meint ebenfalls, daß es etat- rechtlich sehr fraglich sei, ob ein solcher Beschluß überhaupt durch- aeführt werden könne. „ ,
Nach dem Antrag des Ausschußberichterstatters befchließt alsdann die Kammer, die Ausgaben für Laub- und Amtsgerichte mck 2 731738 Mk. zu bewckligen, fedoch dem Beschluß der 2. Kammer aus Bewilligung von 15 Amtsrichterftellen nur auf .ben Inhaber nicht beizutreten; ^ soll aber an. bie Regierung das Ersuchen gerichtet werben, bet ber allgemeinen Reorganisation ber Staatsverwaltung auf eine SSermtnberung der Amtsrichterstellen bedacht zu sein.
Die übrigen Keitel des Justizhaushalts werden darauf ohne Aussprache genehmigt. , ,. c
Frhr. v. Hehl möchte zunächst konftatieren, da»ß die maßgebende Presse unseres Landes im großen Ganzen den Aeuße- rungen des Finanzausschusses der 1. Kammn zugeftimmt habe .Die allgemeine Ucbcrcinitimmung ging zunächst dahin, daß eine Ermäßigung der geforderten Steuererhöhung notwendigerweise etn- treten müßte, besonders mit Rücksicht darauf, daß im Lande das Bedürfnis nach einer so weitgehendcu Tilling unserer Eis^t- balmschuld nicht anerkannt werden konnte. Die neuesten Nachrichten über bie Eisenbahneinnahmen seien höchst erfreulich. Wahrend ursprünglich nur 12 Millionen vorgesehen waren, werden jetzt 12 978 000 Mk. angegeben. Hätte man bieie Mehreinnahmen gekannt, so wäre vielleicht auch bie 2. Kammer zu ber Befchluß- sajsung gekommen, die Erhöhung der Vermögenssteuer nur in engen Grenzen zu bewckligen. Der Redner beklagt die Stellung eines gewissen Teils der Presse und besonders bie unwahren Verdrehungen eines auswärtigen Blattes über die Stellung des Ausschusses ber 1. Kammer zur Heranziehung der unteren Klaffen zur Lermögeiissteuer. Er wies dann auf einige Berichte früherer Fahre hin, aus denen erhellt, daß die Initiative für die Erhöhung der Progression bis 4 Proz. von der 1. mmer gegangen mar, während die 2. Kammer nur 2,5 Proz. liorge- (dilagen hatte. Die Regierung habe auch damals in feierlicher Weise erklärt, daß sie die Reform der Vermögenssteuer fallen lassen werde, wenn bie Progression weiterhin verfolgt werde. Die für Bad Nauheim vorgesehenen 640 000 Mk. hätte man für die Gehaltsverbesserungen ber Beamten verwenben sollen, ebenso die Steuerreserve von 400 000 Mk. Da das andere Haus und die Regierung nicht mit der 1. Kammer darin einig gingen, so mußte man suchen, auf anderem Wege Ersparnifse zu erreichen. So könnte die Frage geprüft werden, ob nicht durch Reorganisation der L a nd e s h Y P o t h e k e n- h a n t größere Einnahmen erzielt werden könnten. Derr Banldirecttr Parcus habe im Ausschuß die Anregung gegeben, daß die Regierung bei ber Bank eilte stärkere Deraus- zahlmig des Gewinnes vorsehen möchte, daraus feien barm 33/, statt 3V2 Proz. Dividende vorgesehen worden, wodurch der Verlust von 40 000 Mk., den bet Staat alliährlich dadurch erleidet, daß er 4 Proz. für seine Anleihen zahlen muß. und von her Bank nur 31/* Prozent erhält, etwas geringer wird, j^er Staat könnte aus dieser Bank viel mehr herausw^tschaften. So zahle z. B. bie Landesbank ber Rheinprovinz l.ahrlich iOOWO Mark und die Nassauische Bank 800 000 Mk. an ihre Provinzen. Der Redner bittet die Regierung, dies in Erwägung zu Ziehen.
Graf 5kuno zu Stolberg-Roßla erklärt sich mck den Vorschlägen des 1. Ausschusses betreffs Erhöhung ber ©teuer einverstanden. Er richtet an bie Regierung das ernstttche E^> suchen, eine Erhöhung der Steuern nur m den dringendsten fallen eintreten zu lassen. Man müsfe vom allgemeinen Wert uber- gegen au?die Schätzung des Erttagchvertes Zu der Streichung von Beamten, bei ber größte Vorsicht geboten leb gebe er nur deshalb seine Zustimmung, weck badurch Ersparnis! e cintreten. Doch sollten bie Beamten mithelsen zu sparen, ba ihnen die Ersparnisse selbst zugute kämen. .
ftiirü ^senburg-Birstein führt aus, daß man im Ausschuß vermieden habe, hi Details einzutreten. Dem Antrag Öiann schließe er sich an, stelle aber namens des Ausschusses den besonderen Antrag dahingehend, Großh. Regierung zu er- iuto tSft bald Zn-n Ausschub aus Vertretern der 1. und z unter Zuziehung von Sachverständigen aus Kretsen
der Beamten ^uberuen welche Vorschläge über d,e N-ugesta - tana bn Staa6c=troaltung machen soll Tie Einberusung |oL jo beschleunigt werden, daß die Äeschluise des Ausschuücs m Beginn des Jahres 1911 den Ständen zur Beschluß,assung unter-
Braun entgegnet den Aussührungen de? Wrhrn 0 6etil daß die programmatnche Forderung auf «rfrriina bc?‘ unterste Klassen von der Einlommensteuer von 6er' 1. Stammet ausgegangcn fei; dies lnstvtrsch NIÄ SMS
ffc Mf« «n Mehr von 'Wß 000 Mk erzielen lassen würde, und es werde eine Fr^iO Lr Äkun t ff unb inwieweit bie hessische ©teuerge^ 8MMWW-ZLZ MLsUMZW- Die Regierung habe ichdü viel früh« auf dte ^eftfetzung von
^^Die^A^.' Noack und Reinhart spr«hen dafür der qienmg ihrw Dank aus und. bitten, di^Boriaae möglichst bald cinzubringen, domck sie noch in diefent ^yahre (tzefetz werde.
i Eine Vorstellung des Taglöhners ? bnlein in Of wegen Unterbringung jetner ryrau in einer Lanbesirrenanftalt, roLrb^rr A^a? bett, die Einführung zweijähriger Budgetperivden, wird auf leinen Anttag nochmals m ÄbT^rb und Genossen, bett Hoch-
wasler schlich zwischen Bürgelund Offenbach betreffend, verliest Gehecknerat Frhr. von Bie gelegen eine Re- aierunasantwort, die auf der Tribüne Nicht zu verft-ehen ist., ^^f dck Anfrage des Abg. Bähr, betr. bxe WeiNfach- in RheinHessen, erwidert Landesokoiro- mierat Rttcklcr im Namen b:s Ministers des Innern, Abstellung eines Sachverständigen im Hauptoerus mtr nacf) dem neuen Sein- S fftoten. Ter Sachverständige erhatte eme Ve^uümg von FiOOO Mark jährlich Dieser Betrag werde den Strafgeldern ^unwmmm und falls Fehltottäge entstehen, von den Gernemden, m denen der Sackjverstänbige tätig war, erhoben. — Auf Arckrag des Abg. B ä h r wird Vertagung der Be,pr«chmg bis zur ^ruck- leguug b^Äl°tt^ des Wg. Seelittger betr. die Wart^ räume im Stationsgebäude zu Bür stad t, erlennt Geh. ^erstnmizrat Rohde die Mißslünto^n, led-och ,er zurzeit kein bauck und ll-b-l.brtr di- Ueto* fchrcitmig der Arntsvefugnis des Gerichtsafsesfvrs Gehrn zu L/ie- ^"Ldt-^Ki-^E Tagezordm-ng ist d-rB-rw-ltung^ vora^fchlag der Zweiten Kammer st-: baS »rng 1810 auf Grund des Art. 15 de- landstandnchen Genha t^ l»nm-a vom 17. Juni 1874, wvrüber Ab». Singer tut» heri(Etat 2er Voranschlag wird ohne Deoatte angenommen.
, -2Eit ist die Tagesordnung eilchöpst, to Rucchutz-wiingQi . txt Ersten Kammer noch nicht vorliegen. Nächste L-itzung. .Nckt- : ivoch vormittag 10 Uhr.
Harpener Bergwerk . 199.70 Laurahütte . . .... J .k. 175.70 Lombarden E. B. ■; . 22.40
Nordd. Lloyd ... . k/f..' —•— Türkeulose , •- ISO«60
3'/,"/a Hessen
37,Ü|O Oberhessen i.-.y.- 4"/„ Oesterr. Goldrente.- 47S°/O Oesterr. Silberrente 4°/0 Ungar. Goldrente 4° 0 Italien. Rente .
3n/0 Portugiesen Serie I bo.4U 8°/0 Portugiesen » III _• 6b.4O 4*/?% rass. Staatsanl. 1905 100.2o 47,% japan. Staatsanleihe 98.30 4% Conv.Türken von 1903 94.65 Türkenlose . . . . ~ • 180.80 4% Griech. Monopol-Anl. . 49.50 4% äussere Argentinier ,; 91.70
Lombard. Eisenbahn. Tv.ß,. 22.35
Oesterr. Staatsbahn 158.70
Prince^Hcnri- Eisenbahn:. 133.50
37.7c Reichsanleihe.
3°l„ - do. E.
37.7° Konsols 37° do.
106.50 139.25 2V1.8O
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