Vorläufigen Ergebnis der §chnellchfctlSi^riihutg ist als schnellster tzll betrachten Nr. 83, Fri t s ch - W iv « ba d en - NLereetes, ätoeiter Nr. 81 Graf Geza Anteafsy-Budaprst (Atercetesi, dritter Fritz Er le-Mannheim (Benz- Nr. 37, vierter Herbert Ephraim- IGöditz Nr. 8 (Opel).
Der Ballon im Dienste der Forschung.
Trotz der raschen Entwicklung, die das Luftschiffährtswescn in den letzten Jahrzehnten genommen Hot, sind die Versuche doch selten, den Ballon, für die Erforschung unbekannter Gegenden unseres Erdballs zu verwenden. Am bekanntesten ist der Versuch Salomon Andrees, der int Freiballon den Pol erreichen oder überfliegen wollte, dabei aber jedenfalls auf den Eiswüsten des arktischen Meeresbeckens zu einer Landung gezwungen wurde uird dabei umkam. Später hat der Amerikaner Wellman denselben waghalsigen Plan wieder ausgenommen, der umfassendere Vorbereitungen traf, aber an der Ausführung seines Vorhabens bis jetzt immer durch widrige Zufälle verlftittert wurde. Mittlerweile ist brr Nordpol entdeckt worden l '?>, so daß mm derartigen Plämm die Triebfeder fehlt, denn das Ziel aller dieser Untere nehmungen bildete in erster Linie die Erreichung des Poles, ohne daß die wissenschaftliche Forschung in dem Pro- granrm einen nennenswerten Platz fand. Anders ist es mit einer neuen Expedition, die der Graf Zeppelin und der bekannte Meteorologe Professor Hergesell vorberciten. Sie wollen einen Lenkballon vom Zeppelinschen Typ in den arktischen Regionen lediglich zum Zivecke wissenschaftlicher Forschung verwenden. Es sollen von einem festen Standort aus kleinere und größere Fahrten in ter Arktis unternommen werden und dabei -luftelektrifchc, magnetische und meteorologische Messungen 'und Beobachtungen angestellt werden. Das Programm der Expedition ist also ein rein wissenschaftliches, und cs ist zu erwarten, daß bei ter sorgfältigen Vorbereitung des Unternehmens sehr wertvolles Material gewonnen werden wird. Ob die Expedition zustande kommt, ist allerdings bei den großen Kosten, mit der sie verknüpft ist, noch nicht völlig sicher. Neuerdings sirrd ferner einige deutsche Gelehrte wiederholt mit Vorschlägen an die Oeffent- lichft.it getreten, die den Ballon in den Dienst der Erforschung unbekannter Länder, vorzüglich in den Tropen, stellen wollen. Hier dürfte der Plan am aussichtsvollsten sein. Neu-Guinea im Ballon zu überqueren und dabei wichtige, die Gebirgsbildung! der Insel enthüllende Ausnahmen zu machen Die Insel, von deren Ostseite ein Teil deutsche Kolonie ist, liegt im Nordoften von Australien zwischen dem Gleicher und 10 Grad südlicher Breite. Es dürfte keine unüberwindliche Schwierigkeiten haben, im Sommer' der Nordhalbkugel die Insel von Osten nach Westen im Freiballon zu überfliegen. Der in dieser Jahreszeit stetig , aus östlichen Richtungen wehende Pasfatwind würde den Ballon leicht über die Gebirge ter Insel tragen, so wie es ja auch Spelterini gelungen ist, die Alpen im Ballon zu überfliegen. Ein derartiger Flug würde aber für die Erforschung ter im 3‘nnern noch unbefamrten Insel bedeutende Ergebnisse zeitigen. Freilich stehen dem Unternehmen auch große Schwierigkeiten gegenüber. Die größte Gefahr würde den kühnen Luftschissern daraus erwachsen, wenn sie durch ein Mißgeschick gezwungen tourten, tief im Innern Neu-Guineas unter den noch unterüh ten wilden Bergvöliern zu landen, was mit ziemlicher Gewißheit ten Untergang bedeuten würde. A. P.
Dermatose».
* W a s der Deutsche vertrinkt. Darüber liegt eine allerneuefte, auf zuverlässigem amtlichem Material fußende Berechnung einer behördlichen Stelle vor, von der eher anzunehmen ist, daß sie zu niedrig als zu hoch gegriffen hat. Das Kaiserl. statistische Amt veröffentlicht im „Rcjchsarbeitsblall" (März d. I.) eine sehr interrffante Abhandlung „Beit rage zur Alkohol frage". Darin wird nach der durchschnittlichen Verbrauchsmenge von 1.904/08 der Bierverbrauch -auf den Kopf in Deutschland bei einem Ansatz von nur 30 Pfg. für das Liter auf 35 Mk., ter Branntwein- Verbrauch bei einem Ansatz von nur 1 Mk. für das Liter 100 pro
zentigen Branntweinalkohols auf 3,8b Mk. berechnet, zusammen 38,86 Mk. Das macht bei einer Gesanttbevölkerung von 64 Millionen allein für Bier und Branntwein einen Jahresaufwaud von 2487 Millionen Mark. Der Weinverbrauch ist statistisch nicht genügend zu fassen. „Setzt man den Verbrauch von Wein auf Grund früherer Schätzungen mit 5,82 Liter auf den Kopf ein und nimmt man als Preis für 1 Liter Wein 1 Mk. an, so erhöht sich der genannte Betrag um 372,5 Millionen. Die gesamte jährliche Ausgabe für alkoholische Getränke märte demnach annähernd auf nahezu 3 Milliarden Mark zu veranschlagen sein, also mehr als doppelt soviel wie sänttliche Ausgaben für Heer und Marine, mehr als viermal soviel wie die Aufwendung für die gesamte Arbeiterversicherung und etwa fünfmal soviel, als die Ausgaben für die öffentlichen Volksschulen betragen." Dabei ist zu bedenken, einmal daß beim Branntwein, wie das R.-A.-Bl. selbst bemerkt, vielmehr ein Durchschnittspreis im Einzellauf von 1,25 Mk. für das Liter ter Wirklichkeit eher entsprechen dürste: ferner, daß der Preis für Wein mit 1 Mk. per Liker entschieden zu niedrig angesetzt |ift, weiter, das; die sonstigen, geisttgen Getränke wie Obstmost usw. noch gar nicht aufgeführt sind.
* Rückgang der Weinausfuhr Frankreichs nach England. Die neuesten statistischen Aufstellungen zeigen eine ganz beträchtliche Verminderung der Ausftilir französischen Weines nach England, die vor allem davon herrührt, daß England mehr und mehr die australischen Weine an sich zieht, die gut nnd zugleich billig sind. Außerdem macht Italien, dem Frankreich ja in dieser Beziehung den Rang abzickaufen schien, wieder erneute und zwar erfolgreiche Anstrengungen, besonders gute Marken in England einzuführen. Die Franzosen denken fick- allerdings noch einen dritten, und zwar den Hauptgrund: sie behaupten, daß der schlechte Geschmack in England im gleichen Maße zunehme wie die Zahl der wirklich Weinverständigen und Feinschmecker sich vermindere. Das beste Zeichen dafür sei, daß die Engländer immer mehr den feinen Kognak zugunsten des gewöhnlicheren Whisky aufgeben. Die englisch-französische Verbrüderung kommt also zumindest dem französischen Weinhandel nicht zustatten.
* D i c Abnahme der Tollwut. Aus Paris wird berichtet: Eine sehr ausführliche Statistik, die soeben von dem Arzt A. Märtel veröffentlicht wird, zeigt, daß gegenwärtig die Stadt Paris und das Departement der Seine, die früher „einen einzigartigen Tollwutherd in ter Welt" bildeten, fast völlig von dieser schrecklichen Krankheit befreit sind. Im Jahre 1909 hat man nur 13 Fälle bei einer Zahl von 185 000 ckngemeldeten Hunden beobachtet, während es im Jahre 1901 noch 846 Fälle bei 140 000 Hunden waren. Die Abnal)me der Krankheit zeigen folgende! Zahlen: 170 Fälle im Jahre 1903, 138 im Jahre 1904, 98 im Jahre 1905, 47 im Jahre 1906, 20 im Jahre 1907, 26 im Jahre 1908 und 13 im Jahre 1909. Jrn Lause der letzten sechs Jahre wurden nur 4 Fälle von Hundswitt bei 68 109 herrenlosen Hunten, die gefangen wurden, festgestellt, während in den sechs vorhergehenden Jahren 155 Fälle bei 78 768 Hunden gezählt wurden. Ebenso zeigen die Statistiken des Pasteur-Instituts in Paris, daß die Tollwut allmählich verschwindet: 1900 wurden 637 Personen behandelt, 1904 623 und 1909 ist die Zahl der von verdächtigen Hunden gebissenen Personen auf 105 gesunken. Bei Menschen ist die Tollwut sehr selten geworden. Der letzte beobachtete Fall geht auf das Jahr 1905 zurück.
* Das Cafe Anglais. Das berühmteste von den noch bestehenden alten Pariser Restaurants, das Cafe Auglais, steht wieder einmal zum Verkauf: das heißt, nicht das Cafe selbst, nur das Gebäude Boulevard des Italiens 13. Das historische Lokal selbst wird voraussichtlich durch ten Besitzwechsel in seinem Bestehen nicht gestört. Es wäre auch schade darum, denn das Restaurant blickt auf eine jahrhundertlauge ruhmvolle Geschichte zurück, es war schon unter dem ersten Kaiserreich ein Treffpunkt aller Koryphäen des Geistes und Besitzes, mehr noch unter Napoleon III., zur Zeit, da der berühmte Dmltee hier als Küchenchef waltete. Alle Größen der Kunst, der Politik, der Finanz mib der Lebewelt, die in Paris ständig oder zeitweise heimisch waren, hat das Haus, in dem sich besonders die „große 16", ein Ecksalon der ersten Etage mit rotseidenen Damastmöbeln, der Berühmtheft erfreute, in seinen Räumen gesehen. Napoleon III. kam öfter in-
kwsntto hierher und 1867 nahm auch König Wilhelm I. von Preußen gemeinsam mit dem Zaren Alexander II. und tem Zarewitsch Alexander hier ein Souper ein. Auch Bismarck war in seiner Pariser Zeit ein häufiger Gast des Cafe Anglais, späterhin zählten der Prinz von Wales, König Milan von Serbien, König Leopold von Belgien zu den treuesten Stammgästen : auch König Oskar II. von Schweden erprobte gern die kulinarischen Künste des Hauses, und selbst Li Hung Tsckwng verschmähte es seinerzeit nicht, die europäischen Tafelfreuden des Cafe Anglais „der Wissen- fdürft halber" kennen au lernen. König Eduard hat noch bei seinem letzten Pariser Aufenthalt mit der Königin Alexandra dort soupiert. — Die Besitzer des (Safe Anglais haben im Laufe des vorigen Jahrhunderts mehrfach gewechselt. Der jetzige Inhaber Bourtel kaufte es 1893 von einem Konsortium, das 1879 das Cafe mit einem Stammkapital von 2Vs Millionen übernommen hatte.
Märkte.
-r. Lauterbach, 2. Juni. Der heute abgehaltene H a u p t« viehmarkt (sogen. Prämienmarkl) war uiittelmäßig beschickt. Rindvieh, das infolge der vorjährigen Futterknappheft in hiesiger Gegend jetzt gerade nicht int Ueberfluß gehalten wird, erzielte durchweg gute Preise. Von Schweinen wurden junge Tiere gut bezahlt, während angefütterte im Preise nachließen. Bei Ziegen (junge Tiere, kurzhaarige Saaner Milchziegen) genügte der Austrieb nicht der Rachftage und wurden daher gute Preise erzielt: waren doch Aufkäufer für Ziegenlämmer sogar ans Wien erschienen. Prämiiert wurde Rindvieh vom Simmentaler und vereinzelt Berner Schlag und wurden sehr schöne Tiere vorgeführt. Die meisten Preise fielen nach Angersbach, das seiner Simmentaler Rindviehzucht halber einen Ruf genießt; außerdem erhielten Preise Züchter in Lauterbach, Maar, Allmenrod usw. Eine Verlosung von Vieh und Geräten bildete den Schluß des Marktes.
le. Wiesbaden, 2. Juni. Heu» und Strohmarkt. Angefahren waren 29 Wagen Heu und Stroh. Man notierte: Heu 6.00 bis 00.00 Mk., Stroh (Richtstroh) o.OO—5.70 Mk. Fruchtmarkt. Hafer 15.60—16.20 Alk. Alles für 100 Kilo.
Mchentt. tlebersichl der Todesfälle L ».Stadt Eichen.
22. Woche. Vom 22. bis 28. Mai 1910. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 (infl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszisjer: 14,71 °/00, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8,17 U/Oo.
Kinder
Es starben an: Zusammen:
Erwachsene:
NN
von:
1. Lebensjahr:
2.—15. Jaw
Puerperalfieber
1
1
—
—
Lllngentiiberkulose
3(2)
3(2)
—
—
Herziehler Rückenmark-Ent-
1
1
—
—
züiidung
1
1
—
—
Niereirentzündung
2(2)
2(2)
—
—
Ekzem
1
—
1
—
Summe 9 (4) 8 (4) 1 —
Anm.: Die in Klammern gelebten Ziffern geben an, wie viel her Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach V.irf?nn ■trl-.rnrhfr Vfmnfr fr« nimm
Müller sche büöcanftatt.
Wasserwärme der Lahn 15 0 R.___________
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliehe Wetterdienststelle Gießen.
Verlauf der Witterung seit gestern früh: Flache über Deutschland lagernde Wirbel haben bereits gestern strichweise Gewitter gebracht. Dabei haben die Nachmittagstemperaturen sich bis 25 Grad erhoben. Unter der Herrschaft des hohen Drucks über Osteuroga dauert heute das heitere und warme Wetter an. Doch rücken von Westen her neue Teilwirbel an und bringen Gewitterneigung.
Wetterausfichten in Hessen am Samstag dem 4. Juni 1910: Vielfach heiter, doch strichiveise im Gebiet Gewitter, sehr warm.
Rotthausen,
04642
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen
F. Kalbfleisch, Lehrer a. D.
Prof. F. Kalbfleisch, Oberlehrer
R. Kalbfleisch, Kaufmann
H. Kalbfleisch, Post Verwalter
Prof. Dr. W. Kalbfleisch, Oberlehrer
O. Kalbfleisch, Katastergeometer
Auguste Kneipp, geb. Kalbfleisch
H. Kalbfleisch, Regierun,
Giessen, Darmstadt, Hamburg den 2. Juni 1910.
Die Beerdigung findet hier
am Samstag, dem 4. Juni, um 5 Uhr
gsbaumeister.
Offenbach, Bremen.
von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.
Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.
Heute morgen entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden im Alter von 69 Jahren meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwägerin
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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Schäfer
nach kurzem schweren Krankenlager im vollendeten 21. Lebensjahre heute morgen 5 Uhr sanft entschlafen ist.
Oie trauernden HinterbSeebenen*
Heuchelheim, Leihgestern, Giessen, Eberstadt (Kr. Giessen) und Posen, den 2. Juni 1910.
Die Beerdigung findet Samstag den 4. d. Mts., nachmittags 21/, Uhr, in Heuchelheim statt. 3115
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Bekanntmachung.
Bei dem ^unterzeichneten Gericht ist die Stelle eines Gerichtsdiener-^ubstitutcn alsbald zu besetzen.
Etwaige Bewerber wollen sich unter Vorlage von Führnngsattestcn bet unseren Gerichtsdienern (Justizgebäude ,Zrmmer Nr. 11a), bei welchen auch die Dienstleistungen und 'die damit verbundene Vergütung zu erfahren sind, bis zuni > 10. d. Mts. anmelden.
Gießen, den 2. Juni 1910.
Großherzogliches Amtsgericht Gießen. x-/«
Stottern,
Lispeln, schwere Zunge, heilt *
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Der Anfangsgehalt beträgt 1475 Mark steigend alle drei Jahre um 115 Mark bis zum Höchstbetrage von 2050 Mark. Außerdem wird ein jährliches .Kleidergeld von 75 Mark gewährt.
Bewerber, welche während ihrer aktiven Dienstzeit beim deutschen Reichshcere oder ter Kaiserlichen Marine mindestens drei Jahre als Unteroffizier aktiv gedient haben, wollen sich bis zum 1. Juli 1910 spätestens bei uns melden.
Dem Gesuche sind beizufügen:
1. Selbstgeschriebener Lebenslauf,
2. Militärpapiere, Führungszeugnis,
3. ärztliches Attest darüber, daß Bewerber gesund und in dieser Beziehung in ter Lage ist, den Dienst als Schutzmann versehen zu können.
Persönliche Vorstellung ist erwünscht und kann an jedem Vormittage zwischen 9 bis 12 Uhr bei tem? unterzeichneten Amts^ Vorstände erfolgen.
Gießen, den 1. Juni 1910.
Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. _______Gebhardt.
Heugras Versteigerung.
Donnerstag den 9. l. Mts., vormittags 9 Ubr, wird das Heugras von den fiskalischen Wiesen in den Gemarkungen Garben teteb, Lerhgcstcrn, Schiffcnbera und Watzenborn, das Gras von Schneisen und Mäbvlatten in der Forstmartei Baumgarten auf dem Rathause zu Watzenborn versteigert.
Weitere Auskunft erteilen der Großh. Forstwart Menges zu Jorsthaus Baumgarten und Güteraufseher Mack zu Hausen.
Gießen, den 2. Juni 1910.
Großh. Obersörsterei Schifienberg.
lBs/g] __ Trautwein,
Verdingung.
Sonnabend, 11. Juni 1910, vormittags 11 Uhr, Verdingung der grünen Gemüse mt Garnisonlazarett Gießen für die Zeit vom 1. Jul' 1910 ms 31. März 1911. Bedingungen liegen im Geschäftszimmer 24 zur Einsicht aus. [Dv.
_________ Garnisonlazarett Gießen.
Die Arbeiten emschl. Lieferung aller Materialien zur Aus suhrmrg eines Emvfangsgebäudes nebst Güterschuppen auf Bahnboi Bixteld der Neubaustrecke Oberscheld-Wallau sollen in 4 Losen gt trennt oder im ganzen vergeben werden.
Los 1 Maurerarbeiten,
Los 2 Zimmerarbeiten,
Los 3 Dachdecker und .Klempnerarbeiten,
• Los 4 Tischler-, Schlosser-, Glaser-, und Anstteicherarbeiten Zeichnungen und Bedingungen liegen hier zur Einsicht aus. Das Berdingungshest jedes Loses kann für 50 Psg. — in bar - bezogen werden — soweit der Vorrat reicht.
Die mit entsprechender Aufschrift versehenen festverschlossenen Angebote werden am 21. Juni 1910 vormittags 110, Uhr geöffnet.
Zuschlagsfrist 4 Wochen. I)"/«
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