General-Anzeiger für Gberhesfen
zielt wird.
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®it ^Wietzener ZmniliendlStter" werden dem rMnjeifler- viermal wöchentlich beigelegt, daS „Mreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastlichev Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
. 7190,64 . 7007,62 . 6286,04 . 5910,80 . 6318,80 . 7334,06 . 9-99,11
. 6354,62 . 5772,74 . 7063,16
Gießen, den 19. August 1910.
Auf Vorschlag der juristischen uni> der Finanzkommission habe ich heute Herrn Minister v. Hombergk um eine Unterredung- gebeten, weil damit nach meiner Meinung leicht eine Verständigung er-
Unter Zugrundelegung der Sätze, die die Klinik auswärtigen Ortsarmenverbände berechnet, hätte die Stadt Gießen aufzuwen-
Freitag den 7. Okober von 51/, bis 7'/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde im Äon-
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversttätS-Buch- und Steindruckttti. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: ^A dl. Redaktion: ^-^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen.
den gehabt in den Jahren 1908 . .
1907 . .
1906 . .
1905 . .
1904 . .
1903/04 .
1902,03 .
1901/02 .
1900/01 . 1899/1900
rLirchlictze Nachrichten.
Lvailgeiifche wemciuoe.
19. Sonntag nach Trinitatis, den 2. O k t o b e r: Gottesdienst.
In der Ztadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosset.
Vormittags 11 Uhr: Äinderkirche der Matthäusgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
In der Zohannestirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer B e ch t o lsh eim er.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche der Lukasgememde.
Pfarrer Bechtolsheimsr.
firmandensaale.
Nächstkünftigen Sonntag, den 9. Oktober, wird das Erntedankfest gefeiert werden. Dabei wird eine Kollekte für das hessische K r ü p p e l h e i m in Nieder-Ramstadt erhoben werden.
Der Konfirmandenunterricht wird in allen Gemeinden am Sonntag, dem 16. Oktober, feierlich eröffnet, und am Montag, dem 17. Oktober, begonnen werden. Die Anmeldungen dazu werden Montag den 10. und Dienstag den 11. Oktober, jedesmal vormittags von 11 bis 1 Uhr und nachmittags von 4 bis 6 Uhr, bei dem Pfarramt jeder Gemeinde erbeten.
Auswärtige Schüler des Gymnasiums und des Realgymnasiums sind bei dem Pfarramt der Matthäusgemeinde (Kirch- straße 1), solche der Ober-Realschule bei dem Pfarramt der Johannesgemeinde (Süd-Anlage 8) anzumelden.
Formulare zur Anmeldung sind bei den Schuldienern, sowie auf der Geschäftsstelle der Gesamtgerneinde (Kirchstraße 1) zu beziehen. Tie Ellern werden gebeten, das zweite Blatt abzutrennen- und ausgefüllt mitzubringen.
UathoMche Gemeinde.
Gottesdienst.
SamStag den 1. Oktober:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Nachmittags um 61/, Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Sonntag den 2. Oktbr., 20. Sonntag nach P fing st en: Roserrkrauzfeft.
Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
r um 11 Uhr: Heil. Meffe mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Predigt; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag abend um 61/, Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen.
SsraelUijche »eligionLgcjeUschast.
Gottesdienst.
Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Oktober ISlOr Neujahrsfest.
1. Tag: Vorabend 5.45. Predigt.
Morgens 6.00. Predigt. Nachmittags 4.00.
2. Tag: Vorabend 6.40.
Morgens 6.00. Nachmittags 4.00.
Festesausgang 6.40.
Wochengottesdienst: Montag morgens 5.00, die übrigen Tage 5.15, abeudS 5.30.
Daran ist doch wirklich nichts wunderbar, M dah Fays ächte Sodener Mineral-Pasttllen die Schleimhäute des Halses, die Bronchien und nebenbei auch die Schleim- ♦ häute des Magens und des Darmes so ungemein wohltätig beeinfluffen. Die Sodener Q-uellsalze sind eben ein Spezifikum für die Atmungsorgane, und die ausgezeichnete Wirrung der Salze bei Säureansammlungen im Magen ist wissenschaftlich doch auch längst festgestellt. Daraus folgt, daß Fays ächte Sodener nirgends und in keinem Haushalt M zu entbehren sind. Die Schachtel kostet nur 85 Pfg. und ist in allen einschlägigen Geschäften zu haben. (ss*/i
Gießen, den 6. August 1910.
Bericht der Bürgermeisterei Gießen an
Grvßherzogl. Ministerium des Innern
zum Schreiben vom 28. 7. zu Rr. M. d. I. 11 904.
Die Stadt hat am 11. Mai 1908 dem Staat den Betrag von 100 000 Mk. alö\ einmalige Gabe für Zwecke der Landesuniversität ingeboten, wobei auch die unsererseits gewünschten Aenderungen ies Vertrags vom 27. Juli 1886 im eiiuelnen dargelegt uwrden ind. Bis heute sind wir noch ohne Bescheid, ob diese Schenkung mgenommen wird. Wird die Annahme der Schenkung abgelehnt, >ann hiben wir wegen einer Aenderung des obigen Vertrags einerlei Wünsche vorzubringen.
Tie Stadtverordneten-Versammlung hat sich in ihrer Sitzung i N)M 4. ds. Ws. hiermit einverstanden erklärt.
gez. Mecum.
Darmstadt, am 16. August 1910.
Das Grvßherzogl. Ministerium des Jrrnern an
Großherzogl. Bürgermeisterei der ProvinzialHauptstadt Gießen a. B. vom 6. ds. Mts.
Ihr Bericht läßt zunächst erkennen, daß Sie für den Fall ->er Annahme der von der Stadt im Mai 1908 angeborenen Leistung zum Ban einer Ohren- und einer Hautklinik die in dem awböric&t Stadtverordneten-Beschluß gestellten Bedingungen auf- ' -echterhalten. Da die jetzt mit ihnen eingÄeiteten Verhandlungen ! -ine, weit von den Verhältnissen gebotene, stärkere Heranziehung : >er Stadt zu den staatlichen Betriebskosten bezwecken, die an jenes äeistungsangehol geknüpften Bedingungen aber eine weitere Bv-
Schriftwechsel zwischen Ministerium und Stadt wegen des Miniksvertrags.
n.
Darmstadt, Sen 28. Juli 1910. Das Großherzogl. Ministerium des Innern
an Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Auf gesl. Schreiben vom 1. ds. Mts.
Wir bestätigen Ihnen die Richtigkeit Ihrer Auffassung, daß üe Klinik für psychische und nervöse .Krankheiten in den Vertrag , 'rißt cinbezogen war. Durch ein unliebsames Versehen der Ver- ycüiung sind der Stadt die Pslegegelder der genannten Klinik eit dem Rechnungsjahr 61899/1900 nicht angefordert worden.
I Dir haben daher die akademische Adminiftrationskommission bc- mftragt, Ihnen nachträglich diese Anforderungen zuzustellen.
Ihrem Ansinnen, jetzt schon eine Pauschsumme für Verpflegung ya von der Stadt in die Universitätskliniken eingewiesenen Kranken # bezeichnen, vermögen wir insolange nicht zu entsprechen, als ri^t ein Vertragsentwurf vorliegt, woraus die Leistungen und die Ansprüche, die an die Kliniken städtischersetts gestellt werden, zu ^rsehm sind. Auch wird es weiterhin darauf ankommen, unter oclchen Bedingungen und für welche Zeitdauer eine vertrag- ühe Festlegung beabsichtigt ist. Wir richten nochmals das Er- uchen an Sie, die Angelegenheit möglichst zu beschleunigen und rns baldigst Nachricht von den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung zu geben, damit die formelle Kündigung des Ver- rags vermieden werden kann, falls eine Einigung auf neuer ver- raglicher Grundlage herbeigeführt werden sollte.
& V.: gez. Dr. Weber., I
lastung der Staatskasse zu Gunsten der Stadt bedeuten würden,! Mittwoch den 5. Oktober, abends 8 Uhr: Verfammlung des so ist lenes Angebot schon aus diesem Grurche für den Staat un- Frauenverems der Johannesgememde Konfirmandensaal, annehmbar. Dre Erklärung, wonach im Fall der Ablehnung Ihres, ftreüag den 7. Okober von 5 /, bis 7 /, Uhr. Vereinlgun Angebots seitens der Stadt keinerlei Wünsche wegen Aenderung des bestehenden Vertrags geltend zu machen seien, ist uns unverständlich, denn die eingeleiteten Verhandlungen gehen ja, wie Ihnen wohl kaum zweifelhaft ist, aus eine Beseitigung des bestehenden Vertrags hinaus. Es kann mithin nicht als eine mit unseren Verfügungen vom 10. Juni und 28. Juli d. Js. in einem erkennbaren Zw- sammenhang stehende Erklärung angesehen werden, wenn Sie nunmehr erNären, unter Umständen mit der Aufrechterhaltung des bestehenden Vertragsverhältnisses einverstanden sein zu wollen.
Wir empfehlen Ihnen deshalb erneut eine sachliche Beschlußfassung der Stadtverordnetenversammlung auf die angezogenen Verfügungen baldigst herbeiführen zu wollen, deren Vorläge wir bis zum 10. k. Mts. spätestens entgegensehen wollen, gez. Hombergk.
Darmstadt, den 22. Aug. 1910.
Herrn
Oberbürgermeister Mecum
Gießen.
Euer Hochwohlgeboren
teile ich auf das gefällige Schreiben d. d. 19 d. Mts. ergebens! mit, daß ich zur Beschaffung der aktenmäßigen Unterlagen für die von Ihnen erbetene Konferenz bitten muß, zunächst die in der Sache bereits an die Gr. Bürgermeisterei ergangenen Verfügungen durch amtlichen Bericht erledigen zu wollen.
Mtt dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung gez. Hombergk, Minister des Innern.
Re. 229 Drittes Blatt 160. Jahrgang Freitag 80. September 1910
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Mehener Anzeiger


