Ausgabe 
27.10.1910 Erstes Blatt
 
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mobil Moijson verlieb. Das Automobil überschlug sich. Der Ingenieur sprang ans dem Wagen und erlitt schroere Ver - letzungen an Händen und Füßen; die beiden anderen wurden (et d) t verletzt.

Todessturz.

Paris 26. Cft Auf der Rückkehr von einem Ueberland- flufl nach Bourges stürzte B l a n ch a r d, als er in Jfsy les Moulineaux eintraf, aus 30 Meter Höhe ab und war sofort t o t.

Das Schicksal des Ballon sAmerika ist noch immer nicht endgiltig entschieden. Die gestrige Notiz über die Landung des Luftschiffes scheuu jedoch zuzutreffen. Wtr er- erhallen heute noch folgende Drahtnachrichten:

New-Pork, 26. Okt. Witliain Hawley, der Bruder des vermißten Führers des BallonsAmerika" erhielt von Personen; die nach Ottawa gesandt wurden, um die Nachforschungen nach dem BallonAmerika" ^rtzusetzen, ein Telegramm, m dem es heißt: Anzeichen deuten daraus hm, daß Post und Hawley Donnerstag früh im Norden von Ontario gelandet sind und den Ballon stiegeit ließen.

N e w - Y o r k, 26. Okt. Der Mitfahrer des BallonsDüssel­dorf" PelkinS erhielt heute abend von den Insassen des BallonsAmerika" Hawley und P o st folgende m Ambroise (CUicbed) aufgegeöeneS Telegramm: Wir sind im Pergbonkafluffe (nördlich vom C-hilongasee am 19. gelandet. Alles wohl. Wrr kehren zurück.

Morningpost" schwer beschädigt.

London, 26. Okt. Als das Lutschiff derMorning- poft* m einen Schuppen bei Aldershot gebracht wurde, stieß es gegen einen Tragbalken, der die Hülle erfaßte und auf­schlitzte. Die Hülle fiel mit einem Knall in sich zusammen. Niemand wurde verletzt. Das Gerippe des Luftschiffes selbst ist nur gering beschädigt.

Dcrmifcbte»*

Unter der FirmaTempelhofer Feld- Aktiengesellschaft für Grundstücksverwer­tung" wurde am Mittwoch in den Räumen der Deutschen Bank in Berlin eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 20 Millionen errichtet, die ihren Sitz in Tempelhof mit einer Zweigniederlassung in Berlin hat. Das Kapital ist eingeteilt in 10 Millionen Mark Aktien Lit. A, die bei der Gründung vollbeKahlt wurden, und 10 Millionen Mark Aktien Lit. B mit zunächst 25 Proz. Einzahlung. Bei der Gründung sind beteiligt die Gemeinde Tempethof, die Deutsche Bank, die Dresdener Bank, die Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank). Den Gegenstand des Unter­nehmens bildet, wie man sich juristisch umständlich aus­drückt,die Uebernahme der Rechte und Pflichten aus dem von der Deutschen Bank in Erwartung der Errichtung der Gesellschaft für diese mit der Gemeinde Tempelhof abge­schlossenen Vertrag betreffend die Verwertung der von der Gemeinde Tempelhof käuflich erworbenen westlichen Teile des Tempelhofer Feldes". Zum Vorstand des Unterneh­mens wurde Kommerzienrat Georg Haberland bestellt.

* .Der Caruso-Rummel hat gestern abend in Berlin auch die Polizei in Bewegung gesetzt. Der Kri­minalpolizei war bekannt geworden, daß sich eine Menge Eintrittskarten in den Händen von Leuten befanden, die damit handelten. Am Neuen Könial. Opernhause waren deshalb vor der Aufführung viele Schutzmänner aufgeboten und auch die Kriminalpolizei war vertreten. Die Beamten sahen sofort, daß nicht nur gewerbsmäßige Händler, son­dern auch sehr viele Privatleute aus allen Gesellschafts­kreisen zur Stelle waren, um mit Caruso-Karten tin Ge- legenheitsaeschäft zu machen. Die Anreißer umringten Autos und Droschken, um ihre Karten anLubieten. Eine ganze Menge Leute mußten beim Eintritt erfahren, daß sie für 30 bis 50 Mk. gefälschte Eintrittskarten ge­kauft hatten. Es handelt sich wahrscheinlich um alte Sätze, die irgendwo in einer Druckerei oder unter den alten Be­ständen der Intendantur liegen geblieben sind und die sich nun ein Schwindler aus irgendeine Weise zu verschaffen gewußt hatte.

* Für Mieter von Wohnungen mit Zentral­heizung ist ein Urteil des Berliner Kammergerichts, 2. Zivil- fjencu, von bemerkenswertem Interesse. TieBl. f. Rpfl." teilen über den Tatbestand folgendes mit: Ein Mieter hatte eine Wohnung mit Zentralheizung gennetet. In dem Mietverträge hieß es:Die Zentralheizung ist vom Oktober bis April einschließlich ständig, vom Alai bts September nur an besonders kalten Tagen auf Wunsch des Mieters in Betrieb zu halten." Eine nähere Be­stimmung der zu leistenden Wärmegrade ioar in dem Vertrag nicht enthalten. Der Mieter hatte sich nun andauernd über zu geringe Erwärmung beklagt. Er beschiverte sich bei dem Wirt unter An­drohung einer vorzeitigen Losung des Mietvertrages, und als die Beschwerde keinen Erfolg hatte, verlteß er die Wohnung und kün­digte das Mietverhältnis vorzeitig. Tas Kammergericht hat ihn dazu auf Gruud des 5 542 des B. G.-B. für berechtigt erachtet. Es sagt- in seiner Entscheidung u. a.: Als Normaltemperatur ist

eine Warm« von durchschnittlich 15 Grad R. anzusehen, rote sie auch nach der Verkehrssitte als angemeffene Durchschmttstemveratur von Wohnräumen, deren Heizung durch eine Zentralhetzungsanlage erfolgt, bezeichnet zu roerben pflegt. Demgemäß hatte der Ver­mieter eme solche Temperatur für die vermieteten Wohnräume zu gewähren (§ 242 d. B. G.-B.) und zu diesem Zwecke die Zeutral- heizrmgvoii Oktober bis April", ivie es in dem Vertrage heißt, ständig tu Betrieb zu halten". Mit Rücksicht darauf bedur'te es feiner Prüfung, ob etwa nach den Grundsätzen medizinischer Wiffen- schäft und Erfahrung, auf welche der beklagte Vermieter besonderes Gewicht gelegt hat, schon eine Temperatur von 13 Gr. R. für normale Menschen als ausreichender Wärmegrad erachtet tvird. Nach der Beiveisaufuahme ist in der Zeit bts Mitte November in der Wohnung des Mieters wiederholt eine Wärme von nur 11 bis etwa 13 Grad N. erzielt worden Dadurch wurde dem Mieter der vertragsmäßige Gebrauch seiner Wohnung nicht gewährt, und er war berechtigt, sich an den Vertrag nicht mehr gebunden zu erachten.

* D i e s e l t s a m st e Steuer hat sich unstreitig der Magistrat der Stadt M y s l o w i tj ausgedacht. Durch Myslowitz werden in der Gänse-Hochsaison täglich viele tausend Martinsvögel aus ilngarn und Rrißland nach der außerhalb der Stadt gelegenen Onarantäiiestation befördert. Daß nach einem solchen Durch­marsch die Haupt- und Berkehrsstraße nicht besonders reinlich auS- sieht, dürfte klar sein. Zur Säuberung dieser langen Straße von dem Kot müffen stets Hilfskräfte eingestellt werden, was bem Stadt­säckel eine Sonderausgabe verursacht. Jetzt wird der Magistrat der Ltadtverordneten-Berfaminlung eine Vorlage zur Genehmigung unterbreiten, wonach fortan für jede durch Myslowitz getriebene Gans durch den Transportführer als Bechisie zu den Reinigungs­kosten ein Pfennig erhoben werben soll. Da während der Hoch­saison oft an einem einzigen Tage 10- bis 15 000 Gänse die Stadt passieren, so kann diese durch die ©änfcfteuer vorzügliche Geschäfte machen.

Kleine TageSchronik.

Eine wichtige musikalische Entdeckung ist, wie demB. T." cfemelbet wird, dem München e r Musik- forscher Dr. Ludwig S ch i t t l e r geglückt. Er hat festgestellt, oaß das in verschiedenen Klavierbearbeitungen verbreitete Orgelkonzert in D-moll vonFriedemann Bach keine Originalkomposition, sondern nur die Uebertragung für Orgel eines Violinkonzertes von V i v a l d i ist.

Zum ersten Bürgermeister in Thorn wurde von dem dortigen Stadtverordnetenkollegium mit 35 von 38 abgegebenen Stimmen der erste Bürgermeister Dr. Jo­hannsen aus Minden in Westfalen gewählt.

Das Befinden der beiden, bei dem Straßenbahn­unglück zu Herzogenrath Verletzten verschlim­merte sich bedenklich; ein a l t e r M a n n ist durch den Schrecken besinnungslos geworden. Die Schuld an dem Unglück wird darin gesucht, daß die schlüpfrigen Gleise nicht von dem Herb st taub gereinigt wurden. <

Handel.

Die Ziegelei- und K a l k i n d u st r ie an der Lahn hat trotz der langanhaltenden guten Witterung, bei der die Bautätig feit nicht ganz ruht, bei dem wenig befriedigenden Geschäftsgang des Jahres erhebliche Vorräte angesammelt. Allgemein wird ge­klagt, daß die erzielten Preise in Rücksicht auf die gestiegenen Löhne zc. nur einen recht geringen Nutzen abwerfen. Tie Industrie hofft, daß mit dem kommenden Jahre die Bautätigkeit sich heben und mit gesteigertem Absatz auch eine kleine Preiserhöhung eintreten wird.

Essen, 26. Okt. In dem Bericht des Kohlensyndikats heißt es: Nach dem Ausweis der bereits gemeldeten Zahlen hat der Monat September d. I. eine Besserung der Kohlen­absatz-Verhältnisse nicht gebracht. Die beim rech­nungsmäßigen Absatz gegen das vormonatliche Ergebnis zu ver­zeichnende Steigerung von arbeitetägHeb 3,389 Tonnen gleich 1,53 Prozent ist auf die günstige Entwicklung des Kohlenabsatzes rurückzuführen. In Kohlen hat gegen den Vormonat der Ge­samtverband arbettstäglich um 116 Tonnen gleich 0,06 Prozent zugenommen, während der Kohlenabsatz für Rechnung des Syn­dikates einen Rückgang von arbeitstäglich 665 Tonyen gleich 0,42 Prozent erfahren hat. Die Ursachen der Abschwächung des Kohlenabsatzes sind in früheren Berichten bereits mehrfach dar­gelegt worden, so daß man davon absehen kann, sie hier noch­mals zu erörtern, zumal auch eine nennenswerte Veränderung der Markllage im Berichtsmonat nicht eingetreten ist. Die im Kohlenabsatz erzielte Steigerung, die sich gegen das vormonat­liche Ergebnis beim Gesamtversand auf arbeitstäglich 2234 Tonnen = 4.82 Prozent, und beim Absatz für Syndikatsrechnung auf 2176 Tonnen --- 7,35 Prozent beläuft, ist in der Hauptsache eine Folge der starken Bezüge, zu denen sich viele Verbraucher im Hinblick auf die am 1. Oktober d. I. in Kraft getretene Erhöhung der Kokspreise im Monat September veranlaßt gesehen haben. Der auf die Beteiligungsanteile der Mitglieder in An­rechnung kommende Kofsabsatz stellt sich auf 81,21 Prozent, von denen 1,29 Prozent auf Koksgries entfallen gegen 75,67 Prozent bezw. 1,27 Prozent im August. Der Brikettabsatz konnte durch größere Ausfuhr auf der vormonatlichen Höhe gehalten werden

und bezifferte sich auf 76,75 Prozent der BeteiligungsawE gegen 75,98 Prozent im Vormonat.

Ll«,gesandt.

Am vergangenen Sonntag, nachmittags gegen 5 Uhr, konnte man bemerken, wie ein städtischer Arbeiter in bet Ludwigstraße die Straße reinigte und die zusammengekehrte^ Häufchen in feinen Wagen lud. Ist denn der Sonntag in Gießen dafür da, daß derartige Arbeiten ausgeführt werden müssen. Es fehlt nur noch die Kehrmaschine und das alltägliche Werk hat be­gonnen. Daß diese Arbeften als unbedingt nötig anzusehen sind, ist jedoch pollständig ausgeschlossen, und wäre es bald Zeit, daß den städtischen Arbeitern ihre nach 6 Tagen wohlverdiente Sonn­tagsruhe gegönnt wird.

wSchentl. Ueberiid)t der Todesfälle i -.Stadl Sieben.

42. Woche. Vorn 9. bis 15. Oktober 1910.

Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 linkt. 1600 Mann Militär).

Sterblichkeitszisser: 22,88 °/OT,

nach Abzug von 6 Ortsfremden: 13,08 u/qc.

Kinder

Es starben an : Zusammen:

Erwachsen

1.

e: nn

Lebensjahr: 2

vom .15. Jahr.

Altersschwache

2(1)

2 (1)

Lebensschwäche

3(D

3(1)

Diphtherie

1 (1)

1 (1)

Lungenentzündung

1

1

Blmddarmeutzündung 1 (1)

1(1)

Herpehler

1

1

Schlagftuß

1

1

_

Krebs

1

1

Darmtuberkulose Gehirnhaut-Ent-

1

1

zündung

KD

1(1)

unbekannter Ursache

Kl)

1 (1)

Summa 14 (6)

8(3)

3(1)

3(2)

Anm.: Die m

jtiuminern gejetjun

Ziffern gcucn

an, roie viel

der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen aebrachte Krank'' kämmen.

WetteranSsichten in Heffen am Freitag bem 28 Oktober 1910: Strichweise heiler, östliche Winde, neblig, Temperatur nicht ver­ändert.

Driginal-Vrahtineldungen.

rb. Darmstadt, 27. Okt. Der Landesausschuß der nationalliberalen Partei wird demnächst zu einer Sitzung zusammentreten, um über die Anfrage des Vorstandes der fortschrittlichen Volkspartei zu beraten, ob sie! bei der R e ich s t a g s w a h l mit ihr in nähere Verhandlungen treten wolle.

Paris, 27. Okt. In den Wandelgängen der Abgeordneten­kammer berieten sich die Abgeordneten, eine Vertagung der Anfragen über den Ausstand zu beantragen.

Salonik, 26. Okt. Eine bulgarische Bande griff bei Sultanjeteppe in der Umgebung von Ketschaues aus dem Hinterhalt eine Militärabteiluny an. Ein Soldat wurde erschossen und einer schwer verwundet. Bei der Verfolgung wurden drei Bul­garen getötet und zwei verwundet. In der Umgebung von Strumitzes fand ein Kampf mit einer Bande Tschernpajcffen statt. Zwei Bulgaren und ein Soldat sind tot. Eine griecksisch« Bande ist bei .der Ueberschreitung der Grenze bei Panteleimon in der Gegend von Katerina von einer Wache angegriffen wor­den, wobei vier Griechen getötet wurden. Bei der Verfolgung der griechischen Bande und bei Jsverses auf Chalkidike wurden bret Griechen und ein Soldat getötet; ein Gendarm wurde schwer ver­letzt. 45 Bulgaren wurden, weil sie bulgarischen Banden Vorschub geleistet hatten, in Ketten in das Kriegsgericht von Monaftir eingeliefert.

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Justizrat Dr. Max Mayer

gestern nachmittag sanft entschlafen ist.

Darmstadt, den 27. Oktober 1910.

Die Beerdigung findet Freitag den 28. Oktober, nachmittags 4 Uhr, vom Portale des

israelitischen Friedhofs in Darmstadt aus statt.

D/10

-v

Freunden und Bekannten teilen wir tiefbetrübt mit, dass unser lieber, unver­gesslicher Bruder, Schwager und Onkel

Im Namen der Hinterbliebenen:

Moritz Mayer

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Donnerstag, 10. Nov. 1910, nachm. 3 Uhr werden in unserem Amtszimmer die dem Heinr. Abel und Ehefrau Margarethe geb. Ornau, jetzt in Amerika, zu­geschriebenen, nachstehend ver­zeichneten Parzellen versteigert: 13/50,3 = 150 qm Grabgarten am

Sandkauterroeg, links hint. den Gärten.

13/50,4 = 213 qm Hofreite daselbst. 13/50,® 1080 qm Acker daselbst. 13/55 = 1174 qm Wiese am Heeg­strauch, vor Staude Garten.

Gießen, den 28. Sevtbr. 1910. Grotzherzogliches Ortsgericht.

Gros.

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Donnerstag, 17. November 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die den Ludwig Wacker Eheleuten in Gießen zugeschriebene, nachstehend verzeichnete Parzelle versteigert: Flur I Nr. 462 Hofreite in der

Schlohgasse.

Gießen, den 12. Oktober 1910.

Großherzogliches OrtSgericht.

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Donnerstag, 1. Dezbr. 1910, nachm. 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Heinrich Schlemm in Gießen zugeschrie­benen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert:

= 40(im Stall a. d. Järbach,

1/1116 57 qm Hofreite in der

Kuhgasse, sowie der den Eheleuten Heinr. Schlemm zustehende Anteil (Vs) von

1/1113 = 38 qm Hofraum in der Kuhgasse.

Gießen, den 25. Oktober 1910.

Grotzherzogliches Ortsgericht.

Gros.

Versteigerung.

Freitag den 28. Oktbr. 1910, nachmittags l1/» Uhr, werden im Bieterschen Saale, Neustadt 55, versteigert:

1 fast neues, gutes Bett, ein Sofa, 1 Schlassofa, 1 Kleider­schrank, 1 Kückenschrank, ein Küchentisck, 3 Stühle, 1 Gas­herd mit Tisch, 1 Wasserbank, 1 Gaslnmve, 2 Stehlampen, 1 Küchenwage, versch.Teppiche, kleinere Hausgerätschaften,eine gesamte Kücheneinrichtg. tGlas, Porzellan 2cJ, eine Partie Bil­der, Wäsche u. a. m,

sodann und zwar um 2 Uhr:

1 Pianino.

Die Versteigerung aller Sachen findet bestimmt statt. 5958

Geißler. Gerichtsvollzieher.

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