Nr. 296 Dritter Blatt
160. Jahrgang
Erscheint tö-Nch mit Ausnahme des VonntagV.
Die „Siebener ZamiliendlStter" werden dem t9Imeiqev* öiennal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisblatt für ben Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Sberheffen
Samstag, 17. Dezember 1910
RotationSdrmk und Verlag der VrühNcheu
UnwersitätS * Buch- und Steindruckerei. «.Lange. Giegen.
Redaktion, Expedition imd Druckerei: Schub straße 7. Expedition und Verlag: e^5L
Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzelgerGiehen-
Die Krönung des Königs von Siam.
_ . . _ r M £ London, 16. Dezember.
Kvnrg Maha Baitravudh von Siam bestieg den siamesischen Thron am Freitag dein 11. November und wurde mit bubbiji|tifdH*n, brahminischen und orientalisct)-weltllchen Zeremonien gekrönt. Die Krönungsfcicrlichkeiten begannen am 7. November urrd fanden am 13. November ihren Abschluß. Ddit Rücksicht auf die nationale Trauer mußten sich die Kronnngsfererlicbkeiten eine gründliche Kürzung gefallen lassen, und es l>erlaufet, daß man die Versäumnisse in gründlicher Weise nachholen wird. Es wird demnach eine zweite und weitaus glänzendere Krönungsfeier stattsinden, nur ist man sich in siamesischen Hofkreisen über die Festsetzung des Zeitpunktes noch nicht ganz einig, entweder wird die Feier im nächsten Jahr um dieselbe Zeit wie die diesjährige veranstaltet werden, vder kurz nach der Einäscherung der Ueberreste hes verstorbenen Königs vorgenommen werden.
Ein derartiges Verfahren steht im Einklang mit uralten siamesischen Traditionen. Die bereits veranstaltete Krö- nungsseier ist von überwiegend religiösem Charakter und wird in der beschaulichen Stille des königlichen Palastes mit Ausschluß der Oesfentlichkeit vorgenommen An dieser intimen Feier dürfen nur Mitglieder der königlichen Familie, die Spitzen des Adels und die höchsten Hof- und Regierungsbeamten teilnehmen Die zweite Krönung ist aber nach uraltem Brauch mehr oder weniger öffentlich, wenigstens vollzieht sich ein Teil des Programms, das seit Jahrhunderten dasselbe blieb und in absehbarer Zeit auch immer bleiben wird, in der breiten Oesfentlichkeit. Der Zeitpunkt der einzelnen Programmpunkte für die erste sowohl als auch die zweite Krönungsfeier hängt aber von der Entscheidung des Hof-Astrologen ab, der die Fest- legitng des geeignetsten Zeitpunktes zur Ausführung der einzelnen Punkte des Programms in den Sternen liest! Bezüglich der ersten Feier hatte der Hof-Astrologe u. a. die nach unseren Anschauungen lächerliche Entscheidung getroffen, daß 9 Uhr 33 Minuten und 56 Sekunden nm Morgen des 11. Novembers der passendste Zeitpunkt zur Vornahme des religiösen Bades sei, welches der Thronfolger vor Besteigung des Thrones seiner Väter nehmen muß. Die Thronbesteigung mußte der Entscheidung des Sterndeuters zufolge mm 1 Uhr 9 Minuten 43 Sekunden stattsinden.
Dom Kopf bis zu den Füßen vollständig in Weiß gekleidet, mußte der junge König einer Anzahl religiöser buddhistischer Handlungen beiwohnen, welche in verschiedenen Hallen des ausgedehnten Palastes stuttfanden. Um 9 Uhr 15 Mnuten vormittags versammelten sich alle königlichen Prinzen und Staatsminister in der „Gerichtshalle des Indra" um den König, wo^rer König eine Anzahl Kerzen anzündete und (iff) siodann in eine Art Ankleidezimmer zurückzog Nach einigen Mnuten erschien er wieder und nahm unter einem achteckigen Thronbaldachin auf einem dec nach dem Kompaß gerichteten Sitze Platz. Zuerst saß der König dem nach Süden gerichteten Sitz gegenüber. Sodann wurde der Baldachin durch Vorhänge vollständig geschloffen, ein Brahmane sprach einen Segensspruch, worauf der König ein Douchebad über sich ergehen lassen mußte. Dieselbe Prozedur wiederholte sich achtmal, während der König jedesmal nach ein er an derenHimmelsrichtung blicken mußte. Plötzlich ließ sich eine gewaltige dröhnende barbarische Musik hören — die Brahmanen-Musiker befanden sich im Hof des Palastes —, die aber bald zu Ende ging und eigentlich nur das Signal zum Abfeuern von 121 Salut- schüffen waren, die von der außerhalb der Palastmauern versammelten Artillerie der königlichen Hauptstadt Bangkok und von der im Flusse versammelten Flotte gemeinsam abgefeuert wurden. Wahrend derselben Zeit wurden in der ganzen Stadt Glocken geläutet und Gongs mit hölzernen Hämmern geschlagen, und die an allen Ecken und Enden mffgestellten Musrkkapellen gaben die Nationalhymne zum
Inzwischen hätte sich der neue König in das vorerwähnte Ankleidezimmer zurückgezogen und dort die königlichen Gewänder, die zum größten Teil aus prächtigem vergoldeten Brokat bestanden, angelegt. Dann nahm der König aus der Hand des obersten Brahmanen den neunfachen Pagoden-Schirm in blendendem Weiß, das Zeichen seines köniafrchen Ranges und die sonstigen Insignien seiner Würde, Krone, Szepter und Schwert, entgegen. Nach weiteren brahmanischen Zeremonien begab sich der König in die offizielle Auoienzhalle, um dort den Thron zu besteigen, der gleich dem oben erwähnten Thron achteckig geformt war und sich unterhalb eines Baldachins befand, von dem in Form von Vorhängen zwei dichte goldene Seidengewebe herab hingen.
Um 1 Uhr 9 Minuten 4-3 Sekunden nachmittags gab der oberste Brahmane ein Zeichen, worauf die den König verbergenden Vorhänge beiseite gezogen wurden. Nun war der König in seiner prunüwllen Staatstracht allen Anwesenden sichtbar, die sich alle von ihreir Sitzen erhoben, um drei ttese Verbeugungen zu machen.
Der Onkel des Königs, der die Stelle des Ministers des Auswärtigen bekleidet, las nun eine an den neuen König gerichtete Huldigungsadresse, in welcher der Adel und das Volk dem König Treue und Gehorsam gelobten. Als Antwort hieraus erwiderte der König mit salbungsvollen Worten, die von phantastischen orienta- Uschen Bildern trieften und versicherte nach Ausdruck des Dankes Adel und Volk seiner huldvollen Gewogenheit. Hierauf schlossen sich die Vorhänge seines Thrones, womit nur ein Teil der für den König sehr ermüdenden Zeremonien ihren Abschluß sand. _____________
Ans Stadt und Land.
Gießen, 17. Dezember 1910.
Der Wunschzettel der Kinder.
Wenn manche Eltern ihren Kindern das alles bescheren wollten, was diese in ihren Wunschzettel aufncbmen, so wüßten sie eine Geldtasche haben, die etwa Dimensionen hätte wie einer jener braunen Bnesbeutel, die die Postgehilsen
unter die Briefkasten schieben. Denn was mancher Wunschzettel aufweist, grenzt zuweilen ans Unheimliche! Da wünscht sich der Hans ein blechernes Zeppelin-Luftschiff, ein Paar Schlittschuh, einen Nodelanzug, einen Fußball-Sportanzug, ein Buch: Sven Hedms Reise durch Tibet, die Kinderwoche, den Knabenfreund, eine Laterne maqica, einen Kasten mit physikalischen Apparaten und ein richtig zu gebrauchendes Unterseebot, vielleicht noch nebenbei ein Fahrrad und eine, „wenn auch nur silberne" Uhr mit Kette. Dazu kommt die Grete mit einem Brandmalerei-Apparat, einer weiß gestrickten Rodeljacke mit Mütze, einer Niesenpuppe (natürlich mit Kugelgelenk), einen Korallenschmuck, dem Neuen Mädchcnbuch, einer Puppenschneiderei, einer Pelzgarnitur, einer Miniatur- Briefpost mit ihrem Monogramm, einem Poesie-Album und — einem Klavier. Also alles „billige" Sachen, die das Christkind spielend mit sich .herumschleppt! Aber nein, nicht alle Kinder machen Ansprüche. Nur zu oft wissen sie, daß es mit zwei oder drei Geschenken und einigen ausschmückenden Kleinigkeiten getan fern wird. Damit aber Vater und Mutter wenigstens eine reichliche Auswahl haben, wird noch etwas und noch etwas hinzugeschrieben, bis der Platz alle ist. Und die Eltern, die sich dann der Lektüre der Wunschzettel widmen, lächeln und seuszen zugleich. Sie lächeln über die oft ganz sonderbaren Wünsche und seufzen über die Schwierigkeit oder Unmöglichkeit, dem Wiinschzettel nur einigermaßen „Rechnung" zu tragen — aus dem einfachen Grunde eben, weil sonst die „Rechnung" zu groß werden würde!
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•* Die Beobachtung der Grundwasserstände in Hessen. Auf Einladung d'es Ministeriums des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, fand dieser Tage im Prüfungssaale des alten Jagdhauses zil Darmstadt eine Besprechung über die regelmäßige Beobachtung der Grundwasserstände und die hierfür erforderlichen Maßregeln statt. Den einleitenden Vortrag hielt der Landesgeologe Bergrat Pros. Dr. Steuer, der auf die Wichtigkeit und Zweckmäßigkeit der vorgeschlagenen Griindwasser- beobachtungen sowohl im Interesse der Landwirtschaft, als auch der Hydrologie hinwies. Auf die Ausführungen des Referenten wurde angeregt, über die weiteren Maßnahmen demnächst in einer Versammlung einen endgültigen Beschluß zu fassen. Ter Versammlung wohnten Vertreter aller an diesen Beobachtungen interessierten Behörden bei, bie Geologische Landesanilatt, die Forstbehärden, die Wasserbauämter und die Kulturinspekkionen. Die Versammlung wurde von Ministerialrat Hölzinger geleitet.
** Erledigt ist eine evang. Schul stelle zu Beedenkirchen, mit der Organistendienst verbunden ist.
’* Warnung f ü r A u s w a n d e r u n g s l u st i g e. Traurige Erfahrungen müssen immer wieder bcutidie Auswanderer machen, dre sich der bestehenden Fürforgeeinricht- ungen für Auswanderer, wie des Evang. Hauptverems für deutsche Ansiedler und Auswanderer imd der Evang. Auswanderer- Missionen in den Ha'cnslädten nicht bedienen. Vielen Auswanderern ist scheinbar noch unbekamN, daß sie ihr Geld durch die Aus- wandecermifsionen nach den überseeischen Zielen sich überweisen lassen können. Ein Vertrauensmann des Evang. Hauptvereins für deiusche Ansiedler uni) Auswanderer schreibt kürzlich aus der Kolonie Jjuhy Municipiurn Cruz Alta: „Auf meiner Reise durch die Linien des neuen Siedlungsgebieies von Ijuhy, hinter dem gleichnaniigeii Flusse, traf ich viele Reichsdeutsche aus Berlin, Leipzig, Essen, Dresden an. Eiiier davon, P. St. aus Dresden ein glaubwürdiger Mann, dem ich eine Nummer des „Deutschen Auswanderers- zu lesen gab, erzählte mir: Er habe in einer bekannten Wechselstube m Amsterdam kurz vor der Ausreise beim Geldwechseln einen falschen 20j Milreis-Schein erhalten.. Diesen Verlust hatte er auf sein an und für sich nicht großes Konto als eine der ersten herben Auswanderereriahrnligen zil schreiben". Allen Allswanderern ist dringend z»i raten in europäischen Häfen feilt brasilianisches Papiergeld, sondern englisches Geld e i n z u w e ch s e l n. Dieses sollte auch nicht gleich nach der Landung in Brasilien im ersten besten Wechselgeschäst geschehen, wenigstens nicht in größeren Beträgen. Die ins Innere von Rio Grande do Cul Reisenden werden dies am besten in der Brasilianischen Bank für Deutschland in Porto Alegre tun. Um Mißverständnisse zu vermeiden und Reklamationen zu ermöglichen, tut man in allen Fällen gilt, die Nummer jedes Geldscheines von größerem Betrage, die Emvfangsstelle und das Datunt sich aufzuschreiben. Rein deutsche evangelischer Auswanderer sollte versäumen, vor seiner Ausreise ich mit den in Hamburg, Bremen, Amsterdam, Rotterdam, 9lnt- werpeu und in Häfen befindlichen Auswandererniissionen in Verbindung zu setzen, die in allen Auswandereifragen zu helfen bereit sind. Ihre Zentrale ist die Geschäftsstelle des Evang. öauptvereins für deutsche Ansiedler und Auswanderer ln Witzenhausen a. d. Werra die mit Rat, Auskunft und Geleltsfarten an die Vertrauensmänner jedem deutschen Auswanderer unentgeltlich zu Diensten steht.
Kreis Schotten.
O Laubach, 15. Dez. Dte neuerbaute Turnhalle wird noch vor Weihnachten der allgemeinen Benutzung übergeben werden. Mit einem Kostenaufwand von über 30 000 Mk. wurde sie nach dem von Kreisbauinspektor Witzler-Schotten entworfenen Bauplan unter Leitung des Straßenbaumelsters Sommerkorn von hiesigen HandwerkS- leuten ausgeführt. Stattlich erhebt sich der massive Bau in einer Länge von 20 Meter und Breite von 11 Meter. Der erfte stock enthält mehrere Garderoberäume und den großen Turnsaal. Diesen hat man nut neuzeitlichen Turngeeäten, Darren, Reck, Schwunggeräten usw. außgestattett In den Äaal eingebaut sind drei Gallerien, auf die man von dem tm 2. Stock gelegenen hellen geräumigen Zeichenfaal gelangt. Letzterer ist für die Handwerkerzeicheuschule eingerichtet worden. Wem die schlechten Verhältnisse der alten Turn- tjafle bekannt sind, der wird begreifen, wie dankbar Lehrer als auch Schüler den Wechsel empfinden werden.
Vermifcbtcs*
m *Alkoholaus Sägespäneu wird durch geeignete Behandlung mit Schwefelsäure oder schwefliger Säure schon lantze gewonnen. Kür-lich wie wir der HaünnoluUjchrift
„Natur und Kultur" (Herausgeber Dr. Böller, München 23) entnehmen, ein französisches Patent für ein Verfahren erteilt worden, wodurch eine beträchtlich höhere Ausbeute erzielt wird. Darnach werden die Sägesväne mit Fluß- säure gekocht; die Masse läßt man dann gären und destilliert sie zuletzt. 1000 Kg. Sägespäne ergeben 400 Kg. Traubenzucker, wovon 75 Proz. gärungsfähig sind. Da nun 1 Kg. Zucker i/2 Ktz. »absoluten Mrohol ergibt, werden somit 150 Kg. absoluten Alkohols gewonnen. Bei dem Prozeß wird die Flußsäure wieder gewonnen.
Kleine Tageöchronik.
Tas zweijährige Töchterchen des Spreeschiffers Richter in Berlin erstickte an einem Apfelstückchen., das ihm in die Luftröhre geraten war.
Zwischen den Stationen Wedding und Putlitzerstraße wurde im Berliner Stadtbahnzug eine Dame beraubt. Der Dieb hat die Riemen der Handtasche durchschnitten, in der sich vier Hundertmarkscheine und ein Scheck über fünfhundert Mar? befanden.^
Aus dem Bahnhose in L 0 tz entstand, als fünf langgesuchte Banditen, verhaftet we^>en sollten, eine Schießerei, bei der ein Offizier und Polizeiagent erschosfen, ein Gendarm und em Kaufmann schwer verwundet wurden. Die Banditen entkamen.
In Hohenhaslach sind nach dem Genuß von Margarine vier Familien schwer erkrankt.
Im Armenhaus bei S u 110 n in der Grafschaft Surret) kam es am Mittwoch abenb zu schweren Ausschreitungen^ Die Insassen weigerten sich, Hafermehlbrei zu essen und bewarfen die Beamten mit Messern, Gabeln und Geschirr. 350 Mann nahmen an der Revolte teil. Vierzig Polizeibeamte, die zur Hilfe herbeigeholt worden waren, wurden mit einem Hagel von Messern, Gabeln und Tellern empfangen. Tie Beämten waren gezwungen, ihre Knüttel zu gebrauchen Nach der Verhaftung von 86 Ruhestörern war die Ruhe wieder hergeftellt.
Nach einem bei der Rederei Slo mann eingegangenen Telegramm ist kaum noch daran zu zweifeln, daß bei dem Untergänge des Dampfers „Palermo" die Pasfaaier^ und die Besatzung, die angeblich.gerettet sein sollten, den Tod gefunden haben. Der Dampfer hatte bei der Abfahrt von Sonina fünf Passagiere und neunzehn Mann Besatzung.
In Petersburg wurde die Tochter eines Universität^- Professors zu drei Monaten Arrest verurteilt n^gen tat- kicher Beleidigung eines Polizeibeantten bei der Auflösung einer Versammlung in der Univerfitätsaula, die als Protest gegen die Selbstuwrde polttischer Sttäflinge einbenifen worden war.
Der frühere Präsident des Warschauer Magistrates, Litzius^ ky, litst angeklagt, in Verbindung mit sämtlichen Stadt- röten große Unterschlagungen begangen zu haben; es handelt sich in der Hauptsache um den Verkauf von Waldungen.
Als gestern abend ein Matrose des im Hafen von Cherbourg liegenden amerikanischen Linienschiffes „Northdakota^ mit einem brennenden -Streichholz einen Kohlenbunker betrat, erfolgte eine Kohlenstaubexplosion. Der Matrose wurde fürchterlich verbrannt und starb nach wenigen Minuten.
Die Höhrerinnender Hoch schule in Moskau, svwiö die weiblichen Studenten der Medi-in und der T«hnologie in Petersburg haben als Wider spruch gegen die Prügelstrafe in den Gefängniffen einen dreitägigen Ausstand beschloßen.
Ein aus Beauvais (Departement Oise) kommender Zug fneß beim Einlaufen in Paris so heftig gegen den Prellbock^ daß 60 Personen verletzt wurden, aber alle mir leicht.
In Chicago i)t es zwischen aus ständig en Schneidern und Polrzeibeamten zu einem Zusammenstoß gekommen, bei dem einer der Streikenden g e t ö t c t, ein anderer tödlich »verwundeL wurde. Mehrere Schutzleute uni) Aus ständige sind sckpver verletzt. Der Zusammenstoß erfolgte nach dem Angriff ausständiger Sckmei- der auf Arbeitswillige, trie sich unter dem Schutz der Polizei zu ibim Arbeitsstätten begaben.
Briefkasten der ReSaktiönI
(Anonyme Anfragen bleibe» unberücksichtigt.)
Studium. Stipendien sind an der Landesunioersität do*. Händen. Wenden Sie sich an das Universitätssekretariat in Gieße^
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