Ausgabe 
19.3.1910 Viertes Blatt
 
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160. Jahrgang

Viertes Blatt

Nr. 66

Samstag 1 . März 1910

Erscheint 13-lich mit Ausnahme des Sonntag?.

DieSiehener Zamllienblütter" werden dem .Anzeiger" viernial wöchentlich beigelegt, das Areisblatt ffir den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zelt, fragen" erscheinen monatlich zweimal.

SichWU Anzeiger

Seneral-Anzeiger für Gberhessen

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität? - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktwn:'S^1I2.Tel.-2ldr.:AnzergerGieben.

Arbeitrmartt mhessen u. Hessen-Naffau im Zebr. <910

Di« im Vormonat festgeftellte Besserung der Lage hat sich im Februar gehalten, bezw. weiter entwickelt: trotzdem wurden die Notstandsarbciten in größeren Städten auch im März weiter­geführt. In der Leder war en- und Reiseartikel-Jn- dustrie (Portefeuille) herrschte weiter ein flotter Geschäftsgang. In der Schuhfabrikation blieb die Lage des Arbeitsmarktcs gegen den Vormonat dieselbe. Im M e t a l l g e w c r b e ist die Lage des Arbeitsmarktcs sehr verschieden. Frankfurt a. M. be­richtet von bedeutenden Entlassungen im Spengler- bezw. Jn- stallationsgcwerbe, ebenso auch in der Heizungsbranche, dagegen von zahlreichen Ncueinstellungen in der Fahrrad- und Automobil- industric. Auch in der Elektrizitätsbranche, besonders in der Apparatesabrikation und in der Nähmaschinenindustrie ist eine Besserung der Lage des Arbeitsmarktcs zu verzeichnen. In Offen- bazf) hat sich die Lage der Maschinenindustrie gebessert, während in 'Darmstadt in einer Maschinenfabrik 40 Mann entlassen wurden: auch in Kassel uni) Mainz herrscht großer Andrang Arbeitsuchender in diesem Gewerbe, in letzterer Stadt besonders von ungelernten! Arbeitern. In den Frankfurter Gießereien wurden manche Ar­beitskräfte beansprucht, doch findet in diesem Gewerbe fast das ganze Jahr hircdurck ein lebhafter Wechsel statt, wodurch es schwer fällt, sestzustellen, ob hier die Arbeitsgelegenheit besser geworden ist oder andere Ursachen der Nachfrage nach Arbeitskräften zu Grunde liegen. Lohnstreitigketten, die bei einer größeren Frank­furter Firma wegen Akkordabzüge auszubrechen drohten, konnten vermieden werden. Im Baugewerbe hat der Aufschwung, den wir nach unserm letzten Bericht im Februar erwarteten, noch nicht eingesetzt. Es wird von keiner Seite eine besondere Belebung dieses Gewerbes gemeldet; Offenbach bezeichnet die Lage sogar alsschlecht". Im Holzgewerbe, das ja mit dem Bauge­werbe eng zusammenhängt, sind wohl, besonders in Frankfurt, eine Anzahl offener Stellen mehr zu besetzen gewesen, aber viele davon nur auf kürzere Zeit uub bei anderen ist es nicht ersichtlich, ob die Einstellungen der Bau- oder Möbelbranche galten. Im Bekleidungsgewerbe herrschte, wie immer um diese Jahreszeit, ein flotter Geschäftsgang, so daß fast überall an Arbeitskräften fehlte: besonders fühlbar war der Mangel an Schneidern und Schuhmachern. Nur im Friseurgewerbe trat, toie alljährlich nach Schluß der Faschingszeit, eine Verschlechterung ein, die besonders im Perrückenfach fühlbar wurde. Erne Besse­rung in der Lederindustrie meldet Mainz. Dasselbe meldet Kassel vom S a ttl e r g ew er b e , wo sich sogar ent Mangel an Arbeitskräften fühlbar machte. Im Buchdruckergewerbe hat sich itach den Berichten aus größeren Städten der Geschäfts­gang gebessert und die Zahl der Arbeitslosen verringert. Im Nahrungsmittelgewerbe herrschte bei den Backern und Konditoren ein flotter Geschäftsgang, doch toaren Arbeits­kräfte meistens in genügender Anzahl vorhanden. Im Metzgergewerbe hielt es für ältere Leute, von denen viele' durch Schließung der Wurstfabriken nach beendigter Saison, arbeitslos wurden, sehr schwer, Stellung zu er- halteti, da hauptsächlich jüngere Gesellen gesucht wurden. Auf dem l a n d w ir t s ch a f t l i ch e n Arbeitsmarkte ging1 es gegen den Vormonat etwas lebhafter zu. Auch auf dem Dienst­botenmarkte hielt die schon seit Monaten beobachtet etcv gerung der Lermittlungstätigkeit bei fast allen Arbeitsnachweisen

Werter an.

Von den Organen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweis Ver­bandes wurden, soweit Meldungen Vorlagen, 6599 Stellen ver- .mitbelt, (gegen 6348 im Vormonat), darunter: Hofgeis.nar 1, Rüdesheim a. Rh. 2, Eltville 3, Biebrich a. Rh. 3, Elchwege 4, Seligenstadt i. H. 4, Wildungen 5, Darmstadt (Herberge zur Hei- mat) 5, Oberlahnstein 6, Weilburg a. L. 6, Westerburg 6, Kreuz­nach (H. z. £>.) 9, Kreuznach 10, Marburg a. L. 10, Fechenheim o. M. 11, Worms ($,. z. £>.) 11, Diez 16, Wetzliasr 16, Wil- fc int gen (H. z. £>.) 16, Bingen 17, Fulda 20, Marienberg 20 Franksurt a. M. (H. z. H.) 28, Herborn 31, GlHu (H. z . HZ 37, Mainz (H. z. H.) 37, öanan a. M. 40, Gießen 72 BtnJ bürg c. L. 9o, Worms a. Rh., 182, Fwiedberg i. 'H. 1I0, Offenbach a. M. 212, Darmstadt 253, Mainz 370, Kassel 743, Wiesbaden 981 uni) Frankfurt a. M. 3127. '

Die Zahl der versicherungspflichtigen männlichen Mitglieder ber Ortskrankenkassen ist außer bei Hanau und Gießen Überall gestiegen, dagegen ist die Zahl der Deri ichenmgspfllchtigen weiblichen Mitglieder nur bei 6 von den 13 aufgeführten Kassen gestiegen. Nur 3 Klassen können ein Steigen der jreimmigcit männlichen Mitglieder aufweisen und 7 Klassen ein Steigen der ftÄwilligen weibliche,t Mitglieder.

Gießener Strafkammer.

X Gießen, 18. März. Körperverletzungen aus der mrchweihe

zu K e s s e l b a ch brachte den Schmiedegesellen H. I. von G e i l s- hausen auf die Anklagebank. GeiislKuser und Rüddingshäuser Burschen waren in einen Wortwechsel geraten und I. hatte eine unbedeutende Verletzung an sich. Er behauptete, er sei gestochen worden, schimpste, fuchtelte mit einem Tolchmesser in der Luft umher und bemerkte, er werde noch 25 Mann zusammen- steffen, denn bayerisches Blut sei keine Buttermilch. Als später w.edcr ein Wortwechsel entstand, bat ein Bursche um Ruhe. 2luf einmal mertte er einen Stich woher er kam, wußte er nicht. Kurz darauf ließ sich ein Bursche am Büfett ein Glas Bier geben und während er sich umdrehte, um einem Kameraden zu- zutrinken, erhielt er unterhalb des Schulterblattes einen Stich in den Rücken: er drehte s (jj herum, hielt den hinter sich stehenden I. fest, iiidem er bemerkte, er habe ihn geftodjen. In demselben Augenblick wurde der Verletzte ohnmächtig'und mußte von der Stelle gebracht werden. I. mürbe von anderen Burschen fest- gehalten und zur Rede gestellt; er leugnete und behauptete, das an seinem Messer befindliche Blut rühre ton der Verletzung an seiner Hand her. Trotz des Leugnens des Angeklagten, und des Umstandes, daß niemand das Messer bei dem Angeklagten gesehen hat, hielt ihn das Schöffengericht in dem zuletzt genannten Falle füi überführt, da keine andere Person in Betracht kommen konnte, I-Urtb verurteilte I. wegen schwerer Körperverletzung zu 3 Monaten Gefängnis. Bezüglich des aiibercn Falles erfolgte mangels Be­weises Freisprechung. Ter Angeklagte focht das Urteil an; er versuchte die Sache auf einen anderen zu schieben, der ebenfalls mit gezücktem Messer IjcrumgeTaufcn ist und geschrien hat, es gäbe nocb Leichen. Wenn letzteres auch richtig ist, war es nach den Feststellungen der Berufungsinstanz doch ausgeschlossen, daß ein anderer als Täter in Betracht kam. Entgegen den rechtlichen ^Ausführungen des Schöffengerichts, hielt die Strafkammer einen hinterlistigen Ueberfall für vorliegend. Tas Schuldbewußt sein

oe9 Ängefolgten wurde «auch durch fein Verhalten nach der Tat Dar getan, indem er sich aus Vorhalt verfärvle und zu entfliehen veriuchte. Wegen der Gefährlichkeit der Handhabung des Mesjcrs, oas im torfiegenben Fall um weniges den Tod des Verletzten hätte herbeiführen können, wurde die Strafe auf n e u n M v n a t e Gefängnis erhöht.

Drei Atonale für einen Ueberzieher.

Noch rechtzeitig abgefaßt ronrbe der Taglvhner K. E. W. von Rittersgrün (Sachen), der sich in einer Wirtschaft Ijier einen Ueberzieher mitgenommen hat. Ter Wirt verfolgte ihn und brachte ihn auf die Polizei, wo er in Haft genommen rourbc. Ter Angeklagte wurde wegen Rückfal.sdievitah.s zu 3 Acouaten Gefängnis abzüglich 3 Wochen UnteriuckMugshaft verurteilt.

Diebstahl von Schmuckgegenstandea

ist dem Hausburschen I. Z. ton Hüningen zur Last gelegt. Er war in dem Institut des Präzeptors auf dem Forst haus Echzell beschäftigt. Nach seinem Weggang fehlten Gegenstände, dem: Wegnahme er verdächtig ist. Nachzuweisen war ihm nur Der Diebstahl einer Krawattennadel, die auf über 100 Mark Wert geschätzt wurde und ein Ring von etwa 20 Mark Wert, Die er dort befindlichen Schülern entwendet hat. Er befindet sich im Rückfall. Das Urteil lautete auf 6 Monate Gefängnis, unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft.

Ein gemeckichafllicher Diebstahl

wurde von dem Tienftffi-eckft W. I. von Rixdorf und dessen Dienst- Herm zu Do r h e i m, verübt. I. war bei einem Händler beschäftigt, Der für sein Vieh sehr wenig Futter und Streu hatte. Als I. eines Abends mit seinem Herrn nach Hause fuhr, machte er den Vorschlag, Stroh, das auf dem Felde in der Nähe der Straße aufgesetzt war, mitzunehmen. Während der Händler mit dem Fuhrwerk anhielt, holte der Angeklagte etwa 10 Gebund Stroh und lud es auf den Wagen. Auf dem Heimweg wurden sie abgefaßt und zur Anzeige gebracht. Ter Händler wurde vom Schöffengericht abgeurteilt, wobei er an gab, der Ticnstknecht habe gewußt, daß das Stroh nicht ihm gehöre. Da bei I. Diebstahl im Rückfall torliegt, war die Strafkammer zuständig. Er wurdd zu 4 Dlonaten Gefängnis abzüglich 3 Wochen Untersuchungshaft verurteilt.

Einen schweren Einbruch

verübte der Tienstknecht H. H. ton Mainz mit dem Taglohner K. M. aus Stuttgart, bei dem Pächter des Büdesheimer Gutshofes. D. war zwei Jahre auf, dem Hofe beschäftigt und trat um die Weihnachten v. I. aus seinem Dienst. In Mainz lernte er M. kennen und sie beschlossen einen Einbruch auf dem Gut. In der Nacht zum 21. Januar fuhren sie ton Mainz nach Heldenbergen. Von da gings zu Fuß nach dem Gut. Beide waren mit Einbrecherwerkzeugen versehen. Sie öffneten die Parktüre mit einem Sperrhaken, beseitigten das Drahtgitter eines Fensters des Wohnhauses und gelangten dann durch das offene Fenster in einen Borraum. Die Tür zum Gesindeeßzimmer und die der Küche öffneten sie ebenfalls mittels Sperrhaken, um sv in das Schreibzimmer des Pächters zu gelängen. Der Hund, der sich in diesem Zimmer befand, kannte den H., weshalb es nicht schwer war, ihn zu beruhigen. Ter Schreibtisch wurde auf» gebrochen und etwas über oOO Mark, sowie eine Kassette, bie für über 20 000 Mark Branntweinkontingentscheine enthielt, mit» genommen und das Haus auf dem nämlichen Weg verlassen. Tas Geld teilten die Diebe unterwegs, aber mit den Papieren konnten sie nichts anfangen, weshalb sie sie wieder in die Kassette, die sie gewaltsam geöffnet hatten, taten und in einer Ackerfurche verscharr­ten, sv daß sie dem Bestohlenen wieder zurückgegeben werden konnten. M. ist ein vielfach vorbestrafter, gefährlicher Mensch, ber bei seinen früheren Straftaten stets einen Dolch! und Revolver naffgetragen hat; im vorliegenden Fall bestreitet er dieses. Ta er au|ff schon in Irrenanstalten war, wurde er auf feinen Geistes- zustand untersucht. Tie Aerzte hielten ihn jur starrsüchtig, da er überhaupt nichts sprach und sich an gar keine Arbeit kehrte. Doch eines schönen Morgens war er aus der Dalldorfer Anstalt tori'ffwunheit und er wandte sich in einem spöttischen Brief an den Vorstther. Ter Sachverständige hielt ihn für verantwortlich, worauf das Gericht ihm 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre iEhr­verlust zudiktierte. H. kam mit einer Gefängnisstrafe von 1 Iaht 6 Ädonaten durch!. Jedem wurde ein Monat Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht. '

Dcrmifdhks.

* Ein neuer Komet. Ein heiteres Vorkommnis ereignete sich vor einigen Tagen in einem kleinen Orte des Odentvaldes. Dem Darmst. Tägl. Anz. wird darüber geschrieben: Ein Spaßvogel hatte im Dunkel der Nacht eine Sturmlaterne, welche an einer Stelle der Landstraße aufaehängt war, um eine dort befindliche Arbeits-Repara­tur stelle erkenntlich machen, abgenommen und sie im Gipfel eines hochragenden wilden Kirschbaumes befestigt. Ein in stiller Nacht aus dem Wirtshaufe heimkehrender Zecher sah das seltsame Licht hoch oben am Himmels­gewölbe, alarmierte, in der Annahme, daß dies der feit Wochen erwartete Komet fei, und getäuscht durch einen langen, schweifähnlichen Lichtschimmer, die Nachbarn und hielt an Ort und Stelle einen langen Vortrag über die Wunder des Weltalls im allgemeinen und im speziellen über die Weltenbummler, Kometen genannt. Dian war ob des Anblicks der seltenen Naturerscheinung hoch erfreut, um so mehr, als die Helligkeit des Phänomens sich bis in die grauende Morgendämmerung am Sternenhimmel abhob. Erst mit zunehmendem Tage erkannte man den Irrtum und bemühte sich, den vermeintlichen Kometen vom Baume wieder herunterzuholen, nicht, ohne sich ver­schworen zu haben, in Zukunft allen derartigen Erscheinun­gen mit größtem Mißtrauen begegnen zu wollen.

* Fünf Minuten Pause. Bei einer Theaterauf­führung in einer kleinen Stadt in der Nähe von Lodz ereignete sich unlängst ein eigenartiger Zwischenfall. Das Spiel war in vollem Gang, als sich in einer der ersten Parkettreihen ein Herr erhob und ausrief:Bitte die Vor­stellung für kurze Zeit zu unterbrechen, ich muß den Saal für fünf Minuten verlassen!" Sprach's und eilte sporn­streichs von bannen, während der Direktor, der den Herrn als den reichsten Kaufmann des Ortes kannte, sofort den Vorhang fallen ließ. Nach kurzer Zeit erschien der Herr wieder im Saal, und die Vorstellung wurde fortgesetzt.

Das Publikum aber gab (einerlei Zeichen des Unmuts über diese Störung zu erkennen. Als der Vorhang zum letztenmal gefallen war, begab sich der Kaufmann ans die Bühne und überreichte dem Direktor zum Dank für sein Entgegenkommen und als Gegenleistung für die Störung fünfzig Rubel.

* Die Absinth-Seuche. Die Bewegung für ein gesetzliches Absinthverbot in Frankreich ergreift dort immer weitere Kreise, was nicht zu verwundern ist, denn bie Zahlen reden eine furchtbare Sprache. Nach den letzten Feststellungen ist der Verbrauch von 15 521 Hektolitern reinen Alkoholgehalts im J.ihre 1878 auf 206143 Hektoliter im Jahre 1908 gestiegen, hat sich 'also in dreißig Jähren verdreizehnfacht. Damit im Zusammenhang stieg in der gleichen Zeit die Zahl ber Geisteskranken von 50 000 auf 94 000 und der Kostenaufwand für Irrenhäuser von 12 auf 28 Millionen. Der Zusammenhang beider Zahlenreihen hat sich deutlich daraus ergeben, daß in den Landesteilen!, die den relativ geringsten Absinthverbrauch aufweisen, auch der Prozentsatz der Geisteskranken entsprechend niedriger ist. Nicht minder unverkennbar ist die Einwirkung des Absinths auf die Zunahme der Verbrechen, die am er* chreckendsten in den Bezirken des stärksten Absinthkonsums zutage tritt. Doch dies sind nur die unmittelbar wahr­nehmbaren Wirkungen: die tiefgreifende Schädigung der Volksgesundheit, die das gründliche Gistgetränk auf schlei­chendem Wege bei Millionen Individuen ausübt, entzieht ich naturgemäß der Statistik. Die Absinthverbote der Schweiz und Belgiens haben ihren Eindruck in Frankreich nicht verfehlt, und die Deputiertenkammer läßt die Frage einer ähnlichen Vorlage gegenwärtig kommissarisch vor­beraten.

* Der nervöse Professor. Professor T (stürzt wütend aus feinem Studierzimmer):Zum Teufel, was ist denn das wieder für ein Höllenlärm, wer soll denn dabei geistig schaffen?" Frau Professor (weinend):Ach entschuldige, lieber Hans, ich bin beim Gardinenanstecken von der Trittleiter gefallen."' Professor X:Ja, kann denn so etwas nicht rn h ig abgemacht werden?"

Meteorologische

März

1910

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Beobachtungen der Station Eichen.

Wetter

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Regen

Bed. Himmel

Höchste Temperatur am 17. bis 18. März 4~ 6.00.

Niedrigste , 17.18. =4- 2,3 °C4

Nieoerschlag: 3,6 mm.

18.

g»t.

735,2

4,3

5,8

93

8

4

10

18.

9

737,3

3.8

5.4

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2

10

19.

7 »

740,6

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2,5

4,9

89

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2

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Melcbe

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