** £> 11 n h't o u51Tc Hirng. Man schreibt int§: Die all- tttinchtc Ausstellurrg des Ver-crns Hundesport am kommenden Sonntag auf der Liebigs höhe scheint alles in dieser Richtung in den letzten Jahren C^ebntent weit zu übertreffen. Es sich) rund 370 Hunde gemeldet, etwa 80 mehr als bei früheren Ausstellungen. Auch das Ausland beschickt die Ausstellung, es liegen Meldungen aus Lüttich und aus ZaDidovic in Bosnien vor. Als Preisrichter sind hervorragende Stmioloqen gewonnen TaS Preisricbten unb die Prämiierung, wohl der weitaus interessanteste Teil der Ausstellung, beginnt punkt Uhr vormittags und dürste sich bis in den Mittag hinein hinziehen. Jedenfalls kann der Besuch der Ausstellung allgemein empfohlen werben. Besonders aufmerksam gemacht sei auf bic am Montag stattsinbcnbc Polizeihunbeprüfung auf bem hinteren Teile bcs Trieb. Es werben 17 Hunde vor- geführt, barunter solche, bie sich burch Entdeckungen von Verbrechen einen Namen gemacht haben. Es empfiehlt sich, Eintrittskarten zur Polizeihuudeprüiung schon am "Sonntng auf der Ausstellung zu lösen. Tie Polizechundcprüfuuq dürfte sich bis nachmittags 6 Uhr hinziehen, sie beginnt pünktlich morgens 8 Uhr, die Vorführung eines jeden Hundes nimmt etwas mehr als eine halbe Stunde in Anspruch. Tie öunic unserer Gießener Polizeibeamtcn kommen erst, am Nachmittag zur Vorführung.
— Lollar, 24. Mai. Der bekannte Piston-Virtuose, Hof- und Kammermusiker Louis Kümmel-Darmstadt wird am 5. Juni gemeinsam mit unserem Gesangverein „ßteber- täfel", dessen Mitgründer unb Ehrenmitglied ec ist, ein Konzert veranstalten. Da der Künstler in absehbarer Zeit nicht mehr in unserer Nähe zu hören sein ivird (Kümmel geht mährend der Sommerferien der Großh. Hofkapelle nach der französischen Schivciz), so wird gewiß auch mancher Gießener Musikfreund, vor allem aber mancher persönlicher Freund des Künstlers, an dem Tag einen Ausflug nach Lollar unternehmen. Da§ Konzert findet in dem Vereinslokal der .Liedertafel" statt.
? Alsfeld, 24. Mai. Der Rhein-Main-Ver- band des „Bundes deutscher Gastwirte" hielt heute hier seinen 2 7. D e l c g i e r t e n t a g ab-. Die Zentral- »>orstandssitzung fand tun Abend vorher im „Deutschen Haus" statt. Dienstag früh um 10 Uhr begannen die Verhandlungen auf dem gut besuchten eigentlichen Vcrtretertag im „Deutschen Kaiser". Der Vorsitzende des Lokalvereins Alsfeld, Gastwirt A. Schweizer, begrüßte die Versammlung. Tie Leitung der Tagung erfolgte durch den Ver- bandsvorsitzcnden C. H au st-Darmstadt. Wi tige Anträge und Fragen standen zur Beratung, wie z. B. die" Frage der Zuziehung Sackwerständiger aus dem Gastwirtsgewerbe bei Konzessionserteilungen; sowie beim Erlaß von Reglements, die das Wirtegewerbe betreffen. Die Konzessionspflicht beim Flaschenbierhandct und die Prüfung der Bcdürfnis- fragc dabei wurde gefordert. Privathotels, Privatpensio- iien und Privarkostgcbercien sollen einer geeigneten Aufsicht bezw. Kontrolle unterstehen und als 'Gasthausbetrieb im Sinne des § 33 der Reichsgewerbeordnung angesehen werden. Eine einheitliche Spielzeit für Automaten und Musikwerke ist sür das ganze Großherzogruin wünschenswert. Ein Antrag des Gastwirtevereins Darmstadt fordert dazu auf, dahin zu wirken, daß der Zwang für die Einjährig-Freiwilligen, in den Kasinos speisen zu müssen, aus- gehoben werde. Ein gemeinsames Essen sand im „Deutschen Haus" und abends ein Ball im „Deutschen Kaiser" statt. Die Firma L, Spiegel und Sohn in Ludwigshafen har ein Riesen-Orchesteral aufgestellt, das Interesse erweckt. Ter Mittwoch ist vorzugsweise geselligen Veranstaltungen gewidmet.
r. Ulrichstein 24. Mai. Man hat jetzt fcstgestcllt, daß der Mann, der in RebgeShein und Lauterbach sich Fahrräder erschwindelte, identisch ist mit dem im Jahre 1868 geborenen Heinrich Holl au§ Daisbach (Untertannns), der von verschiedenen Staatsanwaltschaften wegen Betrügereien und Diebstählen gesucht wird.
— Büdingen, 24. Mai. Tie 2 9. Jnftruktions-i stunde des Verbandes der Krankenkassen und der Ge- meinben als Träger bcr^Krankenversicheruug im Großhcrzogtum Hessen finbct hier am Sonntag, 29. Mai, nachmittags 3 Uhr, in bem Saale bes Gasthauses „Zum Stern" statt. Es Werben besprochen: bie Rcichsvcrsicherungsorbuung unb praktische Vermal tungsfragcn.
§ Hirzenhain, 24. Mai. Der diesjährige Jmker- kursus des „Oberhessischen Bienenzüchtervereins" findet vom 19. bis 25. Juni hier statt. Die Vorträge halten bic Lehrer Hensel hier und Buß-Leihgestern. An dem Musterbienenstande des Herrn Hensel finden praktische Vorführungen für die Knrsusteilnehmcr statt.
-o. Oppenheim, 24. Akai. Großes Aufsehen erregt hier die bei der Ordnung des Nachlasses gemachte Entdeckung, daß der kürzlich verstorbene Rechtsanwalt Justiz- rat Hubert an ihm anvertrauten Geldern Unterschlagungen verübt haben soll. Es wird bereits von 1 00 000 Mark gesprochen, deren Fehlen festgestellt sei. Hubert soll für Liebhabereien seit vielen Jahren bedeutende Summen gebraucht haben. Er war etwas exentrisch veranlagt. So bestimmte er z. B. im Testament, daß die Asche seiner Leiche, die im hiesigen Krematorium verbrannt wurde, in den Rhein gestreut werden sollte, welcher Wunsch auch von der Rheinbrücke herab erfüllt wurde.
[J Marburg, 24. Mai. Mit dem hier zu errichtcuden Diakonissenhaus soll auch ein großes Krüppelheim verbunden werden. Botschafter Frhr. v. Stumm zu Holzhausen bewilligte hierfür allein 10 000 Mk. Die Nachricht, daß auch in Kassel und Fulda solche Heime errichtet werden sollen, bestätigt sich nicht. — Der im vorigen Jahre nach 48jährigcr Dienstzeit in den Ruhestand versetzte kurhessische Bürgermeister Mengel in Roßberg begeht morgen mit seiner Gattin das Fest der dianiantenen Hochzeit. Der Jubilar ist 86, seine Frau 80 Jahre all.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e u. In Birklar nnirbc bic älteste Frau bes Dorfes, Katharine Weisel, geb. Sckmeidcr, zu Grabe getragen. Sie hatte bas hohe Alter von 9ö Jahren erreicht unb war bis in bie letzte Zeit noch gcsunb unb geistig frisch. — Hcinr. M ö ck e l zu Ai aibacb würbe zum Bürgermeister biescr Gemeinde gewählt und bestätigt.
Gießener Strafkammer.
)( Giesien, 24. Mai.
Aus Furcht vor dem Arbeitshaus
hat bei- Bettler H. M. aus Haspe ein Schöffengerichtsurteil angefochten, nach ivclchcm er wegen Bettelns rmb Lanbstreichens zu Butzbach neben einer fünfwöchigen Haststrafe, zur Ucberivcisuug an bic Lanbespolizcibchorbe verurteilt Worben ist. Seine Berufung begrünbet er bamit, er sei burch bie vielen Unterbringungen in Arbeitshäusern bcrart körperlich heruntergekommen, baß er nicht mehr in bet Lage sei, arbeiten zu können; er habe keinen UnterstützungsWohnsitz und finde nirgends Unterkunft, weshalb ihm nichts anbered übrig bleibe, als zu. betteln. Abgesehen davon, baß ber Angeklagte noch recht rüstig zu sein scheint, beftanb für vas Gericht kein Anlaß, bas Urteil zu änbent, da alle Voraussetzungen zur Ucbcnvcining vorliegen, Im übrigen ist es isachc
ber Verwaltungsbehörde, dem Angeklagten für Unterkunft zu sorgen. Das Urteil wurde bestätigt.
GerichtrsaaU
F.C. Erbach i. O., 24. Mai. In beut Erbschaftsstreitprozeß int gräflichen Hause zu Erbach-Erbach hat bas am 2. Dezember 1907 int „Englischen Hof" zu Frankfurt a. M. tagende Schiebsgericht, bas auf Antrag ber Agnaten bes Hauses ciu- berusen war unb aus bem Fürsten Ehristian Ernst zu Stolberg- SBentigerobe, bem Grafen Wilhelm zu Solms-Laubach unb bem Prinzen Hermann zu Sehönburg-Walbeiiburg als Richter bestaub, beit Erb-Grafen Erasmus wegen seiner Mißheirat mit Dora Fischer ber Sukzession in die Stanbesherrschast Erbachs- Erbach unb zu Wartenberg-Roth verlustig erklärt. Dieser Sckicbs- spruch würbe von Erasmus als zu Unrecht ergangen burch Klage beim hiesigen Landgericht angefochten, worauf er als ungültig unb für ben Erbgrafen nicht binbenb erklärt würbe. Auch bie von den Agnaten eingelegte Berufung beim Oberlandesg.richt bestätigte bas lanbgerichtlichc Urteil. Tie hiergegen eingelegte Revision beim Reichsgericht würbe nunmehr verworfen. Tie jetzt am Landgericht schwebenbe Festftellungstlagc wirb bas Weitere bes Prozesses ergeben. Es kommt jetzt darauf an, ob ber Erbgraf bei Eingehung ber Ehe wirklich — wie bas Landgericht Frank- surt bereits festgestellt — geistesgestört war,
Kirche rind Schule.
Stuttgart, 23. Mai. Ter Reichsschulausschuß ist hier unter bem Vorsitz bes Wirllichen Geheimen Ober-Regierungsrats Präsibenten Tr. Kelch zusammengetreten. Es nehmen fol genbe Herren als Mitglieber teil: Ter Königlich preußisch: Wirk:. Geh. Oberregierungsrat unb Abteilungs-Dirigent im Ministerium ber geistlichen, Unterrichts- unb Mebizinalangclegenheiten Dr. Köpke, ber Königlich bayerische Geh. Rat, Prorektor ber Technischen Hochschule in München Prof. Dr. Ritter von Dyck, ber Königlich sächsische Geh. Schulrat unb vortragenbe Rat im Unterrichtsministerium Tr. Seeliger, ber Ministerial-Direktor im Königlich württembergischen Kultusministerium Dr. von Ableiter, ber Großherzvglich hessische Geheime Ober-Schulrat Nobnagel unb bet Schulrat für bas höhere Schulwesen ber freien Hanscstabl Hamburg Professor Tr. Bruett. Der Ausschuß wirb nach Be- enbigung seiner Beratungen einige Schulanstalten besuchen.
* Brä n d e. In Petersburg ist ein großer Teil des Stadtarchivs abgebrannt. Wichtige Besitztitel bet Stabt sind vernichtet. Anscheinend handelt es sich um Btandstistuug. — In Wannsee ist bic von Professor Lheviunc bewohnte Villa heute nacht niebergebrannt. Eine Sammlung kostbarer Äbusikinstrumcnte ist vernichtet worben. — Im Torfe Wiolo - mit bei Scharsenort wütet ein Feuer; mehrere Wirtschaften sind bereits abgebrannt. — Auf ber bem Riebeckschen Montanwerke gehörigen Grube „Paul" würben burch Großseucr bic Brikettschuppen mit einer Million Naßpreßsteine unb 500 Labungen Briketts eingeä scher t. Auch auf einer anberen! Grube in ber Provinz Sachsen, bie ber Wetschen-Weißenfelser Braunkohlen-Gesellschast gehört, vernichtete ein Feuer große Mengen von Briketts unb Preßsteinen.
* Ein Hclb. Aus M u n st c r in Westfalen wirb gemeldet: Beim Heizen ber Lokomotive eines fahrenben Petsonenzuges gewahrte ber Heizer Mehl unter beit in bie Feuerung geworfenen Kohlen eine D y a m i t p a t r o n e. Schnell entschlossen, griff er in bas volle Feuer unb holte sie heraus. Er verhütete baburrf) eine schwere Katastrophe. Die Eisenbahnbircktiou überwies ihm für sein helbenhaftes Verhalten eine namhafte Gelb- spende.
* Ein sehr begehrter P o st e n ist bet bes Gemcinbe- vorstehers von Rahnsborf. Die 1100 Einwohner zöhlcnbe Lanb- genicinbc will zum 1. Juli einen Gcmeinbevorstehet mit einem Gehalt von 2400 bis 3600 Mark, 600 Mark Mietscntschäbiguug unb 500 Mark Dienstaufwaubsgelber anstellen. Um biescn Posten bewerben sich nicht weniger als 227 Personen. Die Bewerber sind Verwaltungsbeamte aller Art, Referenbare unb Assessoren, crnci) Militärs vom Gesrciten ber Reserve bis zum Major n. D.
* D i e Hebung ber „M a i n e". Die „Maine", bas amerikanische Schlachtschiff, bas kurz vor bem Ausbruch bcs spanisch-amerikanischen Krieges im Hafen von Havanna durch eine Explosion zu Grunde ging unb versank, soll auf Kosten ber amerikanischen Regierung geh o b c n werben. Ein neuer Gesetzentwurf, ber bereits eingebracht ist, sieht zu biesem Zwecke 400 000 Mark vor; boch zweifeln bic Fachleute baran, baß bleset Betrag für bic Arbeit ausreichen werbe,
Kleine Tageschronik.
In Paris vergiftete sich eine Cousine des in den Candiberummel verwickelten Dr. Petit, Frau Molars, mit Leuchtgas.
Der Dampfer „Frank Goobyear" sank gestern abend nach einem Zusammenstoß in bet Thun beb ah. 19 Personen finb ertrunken.
Der Eilzug 94 Breslau—Glogau entgleiste um! 9 Uhr 35 Miu. vormittags bei dem Ausgange aus beut Bahnhofe Kleinbre sa mit sämtlichen Wagen. Verletzt würben vier Personen. Tic Sperrung bauert voraussichtlich 12 Stunbeu. Der Verkehr wirb durch Umsteigen aufrechterhalten. Die Ursache ber Entgleisung ist noch nicht festgestelll.
In Halle a. b. S. mißhandelten gestern abend zwei aus> ständige Tapezierer, Gebrüder Renner, einen arbeitswilligen Kollegen und griffen einen zu Hilfe eilenden Schutzmann an. Dieser zog in der Notwehr blank nnd verletzte beu älteren durch Säbel® hiebe so schwer, daß et in der Nacht im Krankenhause starb.
— Kur ze Nachrichten aus Kunst u. Wisscnschaft. Zum 19. Juli, bem 100. Tobestaq ber K ö n i g i n L n i s e, werben vorn preußischen Bunbesministerium in Vcrbinbiing mit ben Kultusministerien ber anbercn Bunbesstaaten Tenkschriften für bie Schüler vorbereitet. — Tas „fünfte Deutsche Bachfcst " finbet vom 4. bis 7. Juni hi Duisburg statt. — Ter Physiker, Geheimer Rat Ptofesfor Tr. vhiL August Toevler in Treiben feiert am 25. Mai das fünfzigjährige Doftorjnbilänni. Er ist am 7. September 1836 zu Brühl bei Bonn geboren. — Sir John M u r r a y hat seine neue Expedition z u T i c f s e e f o r s ch n n g e n im Nord- atlantischen Ozean auf bem besonbers für berartige Unternehmungen erbauten und von der norwegischen Negierung zur Verfügung gestellten Tamiüer „Michael SarS" un April von Plymouth ans angetreten. — Ter französische Schriftsteller Jules Re narb ist in der Nacht zum Sonntag in Paris gestorben. — Peter N o s e g g e r ist an Bronchitis erkrankt, der Znstanb ist aber, obwohl er ficb täglich verschlimmerte, nicht unmittelbar lebensgefährlich. — Das militärische Schauspiel „Tic letzten sechs Wochen" von Leo Jungmann, bas in Bremen, Lübeck, Biclesclb und Kreuznach nnbeanstanbet aufgeführt worben war, würbe von ber Berliner Zensur verboten. — In Berlin würbe am Dienstag ohne jeben Prunk ber neue Königliche Botanische Garten für eröffnet erklärt. — Dem E h c f r c b a f t c u r des „Dresdener Anzeiger s" Professor Dr. phil. Leonharb Lier würbe vvm König von Sachsen bas Ritterkreuz 1. Klasse bes Albrcchtsorbeus verliehen. — Auf eine 25 jährige Tätigkeit als Universitätsprofessor kann am 27. Mai ber bekannte Historiker Geh. Hofrat Dr. Karl Lamprecht in L c i p z i g zurückblicken, ber u. a. auch in Marburg wirkte unb zwar von Ostern bis Dezember 1890. — Der Maler Subwig Willroibcr ist am Sonntag in Benr ied am Starnberger See nach langem, schwerem Leiben gestorben. — Auf ber nächsten Generalversammlung ber Goethegesellsckmst werben etwa 25 Vertreter ber English Goethe Society in Weimar ciutressen, und in ihrem Namen wirb biesesmal ber Taylorian Professor Dr H. G. Ficblcr von ber Universität Oxford in einer Ansprache bie Grüße ber englischen Schwe|tcrgesellsck>aft überbringen unb eine Urfunbc übergeben. — Die Erhebung von Eintrittsgeldern für bic bayerischen Staatsgalcrien Würbe von der Abgeordnetenkammer allein durch die Stimmen des Zentrums zum Beschluß erhoben, trotz lebhaften Widerspruchs der Liberalen und Sozialdemokraten Danach soll künftig an vier. Wochentagen eine Mark Eintrittsgeld für die Person gefordert werden,
Handel.
— 4 % t a e Deutsche Schutzgebiets-Anleihe von 1910. Laut Bekanntmachung in unserer heutigen Zeitung nimmt die hiesige Niederlassung ber Tarmftdbter Bank Anmeldungen zum Kurse von 101°/, cntaegen. Tic A nl ci h c i |t durch bic Bürgschaft bcs Deutschen Reiches s i ch e r g e st c l l t. Der Kurs kann als sehr billig bezeichnet werben.
Tic Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise
am 23. Mai 1910.
Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. Ai.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 80—82 Mf.
'/, Kg. Schlachtgew. 95-100 Vf.
7, „ 667,-69 ,,
7, Kg. 80—88 Psg.
7, , 80—84 „
7, „ 80-96 „
Getreibepreise in M a n n h e i m
Brotprcise in Gießen
Weizen 100 Kg. 21.25 00.0 • Mk. Roggen 100 Kg. 16.25-00.00 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Big.
Schivarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
Müuer sche baöennttalt. Wasserwärme der Lahn 1 6 ”R.
Meteorologische Beobachtungen der Station Eichen.
tc
Wetter
CO5
Mai
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= ? -s « ff -§f F- öS S r_, «d eo
LI. 29\! 746,7 22 3 6 9 35 NE 4 0
24. 92‘ 746 6 16 4 8,7 62 NNE 2 j 0
25 736 748.2 13,3, 8,9 78 N I 2 0
| I I • I I
Höchste Temperatur am 23. bis 24. Mai — J~ 22,3 0 0.
9liebviq|te p „ 23. , 24. „ = + 9,8 tiC.
,,Ein überraschender Erfolg!"
Wieviel zweckmäßiger ist eS doch, den in der Entwickelung zurückgebliebenen Kindern ein seit vielen Jahren als vortrefflich erprobtes Nährmittel zu geben und dadurch die beabsichtigte Stäckling rascher und sicherer herbeizuführen, al? verschiedene Mittel auSzuprobieren, wodurch oft kostbare Zeck verloren geht. Als zuverlässiges, die Ernährung nachhaltig unterstützendes Nährmittel steht Scotts Emulsion in erster Linie da, was anch aus folgenden Zeilen hervorgeht:
Brannschweig, Stodenstr. 22, 22. Jnli 1908.
„Ich kann nicht umhin, Ihnen den überraschenden Erfolg mitzuteilen, beit ich burch ben Gebrauch von Scotts Emulsion bet meinem Töchterchen Irmgard erzielt habe. Tic Kleine war vom ersten Tage ihrer Geburt an schwächlich unb hatte besonberS äußerst zarte Knochen. Nachbem ich ein halbes Jahr lang verschiebene Kräitigungsinittel ohin Erfolg angewenbet hatte, griff ich nach Scotts Emulsion, bic in verhältnismäßig kurzer Zeit bat gewünschten Erfolg eintreten ließ. Tas Kinb hat sich zusehenbs erholt unb ist heute so kräftig imb bli'ihenb, baß es seinen Altersgenossen in nichts nachstcht."
(gej.) Wilhelm MarahrenS.
Die beinerkcnsiverte Nährkraft von Scotts Emulsion ist einzig den bei der Herstellung zur Verwendung gelangenden erstklassigen Noh- malcriaticn zuzuschreiben, die im Scottschen
^id^T b®ar(ÄVerfahren zu einer rahmartigen, wohlschmecken- 1ch^D«t°hrc°bl ben Emulsion verarbeitet sind.
ecotte «Lmulston rotrö oen unv auSichlichUch NN großen verkauft, und «war nit [ole nach Gewicht ober Mag. lonbern nur In versiegelren Ortginalflajchen tu Sa«on mit unterer Schutzmarke (Fischer mit Dem Dorsch). Scott u. Bowne, G. m h. H, Franksuri a. M.
Bestanbkette: Feinster Mevizinat-Ueberiren 150,0. ortme Glyzerin bB,0, unterpfjoepbongtourer Kalk 4,3, unterphoSpbodg'aurte 'JZatron 2,u, pule. Tragant 8,0. feinster arad. Gummi pulv. 2/), beftüL Wasser 129A>, Ultohol 11,0 Hierzu aromntitebe GmnlNon mit -ftmi-, Mandel- und oianUberiaSl >e r Tropsen.
Beim Rauchen.
Es ist merkwürdig und gewiß den meisten Frauen unverständlich, daß so viele Männer am Rauchen gefallen finden können. Und doch muß ein eigener Genuß darin liegen, den sogar manche Frau nicht gerne mehr missen möchte.
Sei die Zigarre gut oder schlecht, so bleibt nach dem größeren oder kleineren Genüsse derselben im Munde und Rachen des Rauchers jedesmal ein unangenehmes kratzendes Gefühl, das nur zu leicht sich festsetzen und in hartnäckigen Rachenkatarrh ausarten kann. Diesen zu verhüten, gibt es kein besseres und zugleich angenehmeres Mittel als gleich nach beendete» Zigarre, Zigarette oder Pfeife einige Wybert-Tablctten im Munde langsam zergehen zu lassen. Sofort verschwindet die unangenehme Beigabe des Rauchens, der Mund und Atem werden wieder frisch und angenehm. Jeder Raucher sollte daher Wybert-Tabletten beständig bei sich führen. Wybert-Tablctten können in allen Apotheken in Originalschachteln a Mk. 1.— bezogen werden. Depot in Gießen: Pelikan-Apotheke, Kreuzplalz 2. ssto/ie
/ufeKe
sowie schwächliche, in der Entwicklung zurückgebliebene Kinder.
gesunde > und A magen-^
darmkranke
R. Spitzner & Cie., Frankfurt a. M., Opernplatz 2. ss"/Z
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Tourenwagen • Stadtwagen - Kleine Wagen Lastwagen - Omnibusse - Geschäftswagen Bootsmotoren - Luftschiff- und Flugmotoren.
BENZ & Cie,
Rheinische Gasmotoren - Fabrik Aktiengesellschaft - Mannheim


