Ausgabe 
23.4.1910 Erstes Blatt
 
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Deutsches Reich.

Der Geschäftsordnungsausschuß des preuß. Abgeordnetenhauses setzte am Freitag die Beratung über die Abänderung der Geschäftsordnung zum Schutze gegen eine grobe Verletzung der Ordnung des Hauses fort Es wurde zunächst die in der Presse aufgeworfene Frage er­örtert, ob die Ausweisung und Ausschließung eines Abge­ordneten überhaupt rechtlich zulässig oder gegen den § 105 bes StG.B. verstoße. Alsdann wurde der Vertrete^

Die heutige Nummer umsaht 16 Seiten.

-mittags: 4.00 Uhr.

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Aus Hessen.

Die Freifahrtkarten für die Ab g eord­neten der Zweiten Kammer sind in Darmstadt ein- getrofsen und zur Ausgabe gelangt. Tie Karten gelten zur Fahrt vom Wohnort der Abgeordneten noch Darmstadt und zurück, wobei auch etwaige Umwege mit günstigeren Ver­bindungen Berücksichtigung finden.

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!. April:

um 8 Uhr: GelegenheÜ

-onntaqnach Ostern M zur heil. Aeichl. ul. Aiesse.

r HI. Kommunion.

Predigt.

it Predigt.

darauf Andacht für die

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i. T., 22. April. Die drei Luftschiffe wurden hier um 3 Uhr/vom Main herkommend, sichtbar, vorcmb. - , dannZ. 2" und weit zurückM. 1".Z. 2 überholte dann . P 2" an der Waldesgrenze. . ..

Dornburg v. d. H 22. April. Tie drei Luft,chifse wurden von hier um 3 Uhr in westlicher Richtung gesichtet, ,,o. 2 voran. Als Landungsplatz für die drei Luftschiffe Ut vorgesehen das tueite Feld am sogen. Kirschoaumchen auf Gonfenheimer Ge­markung an der Frankfurt-Homburger Bahnlrnre.

würden, setzten wir wenig Vertrauen, denn dann hätten sie ja mit ungünstigem Winde zu kämpfen gehabt Rasch ging es also gegen 3 Uhr über Butzbach und Friedberg nach Hom­burg. Eine aufregende Fahrt, denn es war zu besorgen, dre Luftfahrer würden eher am Ziele anlangen, und gleichzeitig wurde eifrig der Himmel abgesucht, ob die ^rci doch viel­leicht den Weg über die Wetterau nehmen mochten^Ww flog, was rund das Äug' besah, wie flog es in die tfcrne!" Eine Autofahrt ist unter Umständen wohl noch aufregender als eine Kreuzung durch die Lüfte. Welche Widerstände und Besorgnisse, namentlich für solche, die noch nicht gewohnt sind, ihren Weg über das geängstigte Land und vielleicht I auch über Leichen mit dem nötigen Wagemut dahinzurasen. Nie ist es uns Heller zum Bewußtsein gekommen, wie trost­los es zum Beispiel mit einem Hühnerverstand bestellt ist. Das dumme Federvieh begreift die heranstürmende Gefahr zwar, erblickt aber das einzige Heil unglncllicherweise in einer eiligen Flucht geradeaus vor uns her. Was aber firu, Hühnerbeine! Das dumme Tier mo^ dann zweifeln, ob die Flucht auf diese Weise sortzusetzen sei, blickt ängstlich rechts und links und macht gerade in dem Augenblick den für sein ! Leben entscheidenden Schritt auf die Seite, als unser Auto mit Windeseile es gerade noch Jtrciftlieber fernen ~cip ivea muß ich jagen, kann es nicht sachte berfeite tragen , I henkt der Autolenker. Dann kommen mildere Eindrücke.

Die Obstbäume der Wetterau stehen in einer Blüten fülle von I wunderbarer Pracht. Ein sttller Tag, selbst die Sonne blickt

Heinde.

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Koffer, ^»konfirmierten au?

hwabe s»» Mölsheimer, onnvmierten aus becSitfa«. isfeld.

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v. Jena. v , e n ,,

Hornburg, 22. April. Huf dem Landungsplätze der Lu^: schiffe sprach der Kaiser den Jnfpekteur der Verkehrstruppen Generalleutnant Freiherrn v. L Y n ck e r und den Kommaiweur des Lustschifferoataillons Mafor Grost. Die Maiestaten mit der Prinzessin und Gefolge begaben sich, tote schon Automobilen zur Saalburg, nahmen tm Saalburgrestaurant dcn Tee und kehrten zu Fuß auf dem Lmdenweg zurück. Zur Abendtafel bei Ihren Maie,täten waren puster, den Damen und Herren der Umgebung die mit den Luftschiffen, eingetroffeuey Offiziere geladen.

Die Rückreise.

Homburg v. d. H., 23. April, 8 Uhr vorm. Die Ab^ fah r tsz ei t der Luftschiffe ist noch nicht bestimmt,. da das Wetter sehr unsicher ist. Das Militarluftschiff, das einen kleinen Schaden erlitten hat, wird nach K^^iger Ucbernachwng auseinandergenommen und mit der Bahn nach Köln zurua befördert. Lieber den Aufstieg der beiden anderen Luftfteuzer ist noch nichts bestimmt. Z. ll tritt die Rückreise burd) die Luft, att, der Parseval wird aber iebenfalls auch mit der Bahn zuruck­geschickt werden, *

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listen und 2 ehemalige Progressisten die Hauptrolle sprelen, sondern die gemäßigten repub litauischen Blockelementt, wie sie sich um Bourgeois und vor allem um Poincars scharen. 9hir in der Beantwortung dieser Frage kann das Jntereste liegen, daß wir an dcn jetzigen Wahlen zur französischen De­putier te n kämm er nehmen.

Hornburg v. d. H., 23. April. .Der Kaiser vertteh fol-^ aende Auszeichnungen: dem General-Adjutanten5reibcrrn v o n ®Tn ter bi= tinigl. Krone zum roten Werotben 2. tlalfe, dem Major Groß sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift, beut Major Neumann die königl. Krone zum roten .Adlerorden 4. Klasse.---------------------------------- ..>

Homburg v d. H., 22. April.P. 2" ist gegen 33.A Uhr ^landet.Z. 2" undM. 1" manöverieren noch über dem Ä*. 22. April. tW.B.) T« Landungsplatz wl die Luftschiffe ist auf den freien Feldern bei dem neuen Bahnhm vorgesehen. Zur Hilfeleistung bei der Absperrung trasen da^ hiesige Bataillon des Regiments Nr. 80, die hier anwesenden ~urt schifser, ferner Gendarmerie und freiwilligeFeuerwehr von Hom- bürg dn. Das Wetter ist trüb. Um 3 Uhr wurden die Luft^ ckstffe am Horizont in der Richtung auf Oberursel ftchtbar Der Kaiser und Gefolge traten vom komglickfen Schloß her Automobilen kurz nach 3 Uhr auf dem Landungsplatz ein. Kurz nachher erschienen daselbst auch die Kaiserin und bie Pnn- zessin V i k t o r i a L u i s e. Zur Absperrung waren Iowischen itoch drei Kompagnien des 81. Infanterie-Regiments aus ör ftut anaetommen9Z." undP." langten um 3.3o über dem an, M." lag etwas zurück. Um 3.45 landeteP. glatt, Kaiser lind die Kaiserin begaben sich sofort zur Gonoet machte eine Schleife über Homburg. Inzwischen kam auch , M heran und ging um 4.07 nieder, sodannZ." um 4.27. Mit den Luftschiffen sind eingetrossen der Inspekteur der ^^ehrstruvfmi v. Lyncker, ferner u. a. Mafor -L-cherenberg undMafor Frör v Blomberg, beide vom Generalstab, und Haupttnami

zriede im berliner Baugewerbe.

Berlin, 22. April. Nachdem die drei Zentralverbände der Maurer, Zimmerer uni) der Laugewerblichen Hilfs--, arbeitet, sowie der Christliche Bauarbeiterverband sich be­reits mit dem Schiedsspruch des Berliner Ge­werbegerichts einverstanden erklärt hatten, hat heute auch die Hauptversammlung des Verbandes der Baugeschäfte von Berlin und Umgegend dem .Schiedsspruch gleichfalls > zuaesttmmt. In geheimer Abstimmung nahmen ine Maurer den Schiedsspruch mit 2040 gegen 1358 Stimmen, W Zimmerer mir 103 gegen 43 Stimmen, die Bauhilfsarbeiter mit 1100 gegen 200 Stimmen an. Damit ist der Friede im Berliner Lohngebiet auf drei Jahre bis zürn 1. April 1913 gesichert. m

Im Lohngebiete Berlins sind etwa 35 000 Bauarbeiter beschäftigt, die nach den Verbandsbeschlüssen täglich einen Streikt)ertrag von je einer Mark leisten.

Die Anleiheooriage im öftere. Abgeordnetenhaus.

Wien, 22. April. Bei der fortgesetzten Verhandlung über die Anleihevorlage begründete Landesver­teidigungsminister von Georgi im Abgeord­netenhaus die Notwendigkeit der militärischen Aus­gaben in der kritischen Periode des Winters 1908/09 und erklärte: ,

Wir haben keinen Krieg gehabt, weil unser Niaß-, gebendster Faktor keinen Krieg haben wollte und weil wir uns durch unser achtungsgebietendes Auftreten den Frieden errungen haben. Ter Minister legte ziffernmäßig dar, welch' großen Segen die militärischen Bestellungen für Industrie und Gewerbe, sowie die Arbetterschaft, namentlich angesichts der ungünstigen industriellen Kon- junkttir, bedeuteten. Er hob die großen Opfer an Men­schen und Geld hervor, die ein Krieg verursacht haben würde.Wir verhüteten zahllose Menschenopfer und hoben unsere Wehrmacht mit verhältnismäßig geringen Mitteln bedeutend."

Nachdem das Haus die Anleihevorlage in zweiter Lesung angenommen hatte, wurde nach langen Aus­einandersetzungen die Einberufung der nächsten Sitzung auf Samstag 10 Uhr angeordnet.

Nr. 94 Erstes Blatt 160. Jahrgang Samstag 23.April1910

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bis vormittags 9 Uhr.

Die Wahlen in Frankreich.

Am nächsten Sonntag finden in Frankreich die Neu­wahlen zur Deputiertenkammer statt, ein Ereignis, das noch in den 90er Jahren ganz Frankreich schon lange vorher in einen Taumel der Erregung versetzte, aber schon IJO- und 1906 ziemlich lautlos verlief und heute an Interesse hinter dem Seemannsstreik, der Eisenbahnerbewegung und der Ankunft Roosevelts bedeutend zurückstcht. Vor allem liegt das wohl daran, daß man in Frankreich ganz genau lveiß, wie die Sache auslaufen wird. Die bisherige Block Mehrheit wird, wenn sie auch während ihrer Herr­schaft nicht Sonderliches geleistet hat, unvemnindert in bte Deputiertenkammer zurücktehren, einmal weil )ie üfcer ben ganzen Verwaltungsapparat verfügt, unb bann auch, weil aus feiten ihrer Gegner, mögen sie sich nun Progresfisten, Mon­archisten, Nationalisten oder Sozialrevolutionäre nennen, eine Zerfahrenheit herrscht, die kaum mehr zu Überbieten ist.

Freilich fehlt es auch nicht an Spaltungen im Blocke selbst. Aber diese sind eigentlich nur persönlicher Natur. Es ist bezeichnend für die parlamentarischen Zustände rz-rank- reichs, daß, seitdem der Block zur Regierung gelangt ist, die Parteiprogramme gar kein Znteres se mehr erregen, weil sie ineinander übersließen, wohl aber die ?übrVnVei? Ve^) ö ichk"?it/ wie Bourgeois, Poin-I nur schüchtern' hinter Wolken ^rvor: alles wächst nenMi

care (SlSmenceau, Combes, Briand und Mlllerand. Das Leben entgegen. Wir fahren auf der sAon gepflegten gawie Interesse an den jetzigen Wahlen schrumpft daher Straße zwisu-en Friedberg und uii|ccem Z^l darch sein öabin zusammen, welche der von diesen Männern repräsen- Dlütendüfte, und unser Auge glettet über das feuchte lunge werten Parteien des Blockes (Republikaner, Radikale, Radi, Grün der Straucher und Baume ^a,^vor dem rei.end ge- kaliozialisten) bei ihnen euic Stärkung auf Kostender andern legenen Köppern erscheint ein^Blld, dav uns die Laute fiu *"

/l briand sucht sich auf jede Weise am Ruder zu halten Wetters sich klar vom Himmel abhebend, das Z e p p e l in- ..h bei sZim Wahlreden in allen Bwckfarbenr sche Luftschiff! Das Automobil verdoppelt seine Ge-

Er^bekannt sich jetzt plötzlich zu der Wahlreform, nicht nur schwindigkeit: überall frohe Gesichter, vorüber an Feldern üinsickitliÄ der Einsührung der Listenwahl und Minderheits- und Gassen, dem Landungvplatze zu. Hinter d

S« Drittelerneuerung bahnhof,. auf freiem, ebmiem Fe^ lregen^ie drei M

&rtnttner weil diese Neuerungen von weiten Kreisen des I kreuzer, in weitern Rundkreise durch Militär uno bviiz aSn?At Sm. Unb roeitet! Er bekannt sich ab sperrt, von einer vieltausendköpfigen Menge b lagerü vlötzlicki^auch zur Eaillauxschen Einkommensteuer, well diese Wir hatten gerade noch bas Nied ergeh en desi Z. II seh n

N^di^llen verlanat wird. Er, der Sozialist, wlll können, die beiden anderen Schiffe waren schon verankert.

3bad für die Staaksangestelllen Ein prächtiges Paradebild. Dicht nebeneinander lagen, nach das Streikrecht ausschliegt, weil er damit den Republikanern schöner gemeinsamer Fahrt, die neuen L^r^euge deutschen ^m Muiide redet- er wlll im Hinblick auf die radikalen Ruhmes. Der weiste, starre und groste Zeppelin der zier- ^nTvbiiten mit der kulturkämpferischen Schulpolitik fork»I liche, fischähnliche Großsche Ballon mtt dem seinen Ki l fahren E di? l^bMWetzgebu^g reformieren, uL d^r Füllung und dein breiten Schwanzruder und den^ Sviwikaten Vermögensrechte geben und den Arbeitern! endlich der in der Form weniger strerige, einer Wurst hi? ^öaiichteit am Betriebsgewinn zu partizipieren, UM gleichende Parseval. 2.em Zeppelin galt das Ipaiiphnte- bSe großer Teil ihn schon Esse. Dort bewegte sich der Kaiser mit seiner Familie in

als Abtrünnigen betraget unb ihm in Samt Cl.amonb, eifrigem Gespräche, um nach einer mit feinem Auto feinem Wahlkreis, sogar einen Gegenkanbidaten gegenüber- mobil guerfelbein ins Schloß öuruckzukehren. Und bort, aeftellt Tat wieder an sich zu retten, kurz, er und seine rückwärts, lag unter regenschwangerem Himmel, umrahmt ^'eute sorgen, indem sie den Wählern ein solches Regierungs- von den Bergen des Taunus und dem Grün der ^ber, hrnnrdmm vorcraukeln in jeber Weise bafür, baß ihre rabi- das liebliche Homburg, bepen Schloß fv^ben bie Königs kale^RickMing iwer bie'gemäßigte bes Blocks bei den Wahlen stanbarte hißte. Leider konnten die drei Luftschiffe nicht ^i^vh^ und demgemäß auch am Ruder bleibt Ob! alsbald die Rückreise antreten. Das Grostsche Fahrzeug Irland das frellicki getiugt, ist eine andere Frage. Erst hing mit der Spitze am Boden, es hatte Schaden erlitten, der Ausfall der Wahlen w?rd uns darüber belehren können, HeberaU machten^ sich Soldaten und Feuerwehrleute zu ob nicht trotzalledem dem jetzigen Kabinett ein neues Kabv- schaffen, um die schisse zu halten und neu zu lullen, nitt folgt, in dem nicht mehr, wie bisher, 3 R^ikalsozia- Der Luftschiffertag hat einen erheblichen Flurschaden -------CÄmthH-nffp fhipfen. I Abfolge Die Saaten wurden zerstampft, die Menge kehrte sich nicht an die polizellichen Verhaltungsmaßregeln Ob des Kaisers Wunsch ar,!) die Kosten tragen mag? Auf unserem Rückweg erfuhr unser Automobil, weshalb für die Reise des Kaisers nach Gießen der Weg durch die hessischen Ortschaften gemieden worden war: die Straße war teil- _ , weise aufgerissen; in Langgöns wird teils entwässert, kells

Der Lustschiffertag in Homburg. die Wasserleitung gelegt. Es war dunkel und regnerisch,

Gienen 93 Avril ! und dankbar wurde der freundliche Charakter der Lang- Gtctzen, 23 Apr, Landsleute anerkannt, die, bald em alter Bauer,

Mr haben gestern wieder em großes Ereignis auf oem v > änf.rtIiÄe§ Mütterlein ober eine junge schone, Gebiete ber beuijajen Luftschiffaljrr gehabt: ein tiettbetoerb eT-L.aqt ihre Fingerzeige gewährten, bamit kein schlimmer der brei verschiedenen Lnftjchifs-Typen, ber aber, wie gleich » guten Einorücke des Tages trübe, bemerkt sein mag, kein ernst zu nehmenbes unb entscheiben- unlul .

zelnen Fahrzeuge für ftchftud unentbehrlich, babie neuen iuf.^^ ,-t aud? Z 2" aufgestiegen. Augenblicklich fliegen bic Ersinbungen wetteren Erfahrungen ausgesetzt lverden - von der Bickendorfer Halle auf Köln zu.

müssen, die bann nutzbringenb verwenbet werden können, p 22 Upttl, 11 Uhr 50 Min. Die Luftschiffe haben mn

Die gesttige Fahrt der Kölner Luftschiff-Flotte hat bisher u U6r 35 Min. die Fahrt rheinaufwärts angetieten.

einen vollen Erfolg gehabt, unb wenn man auch vor nutz- K ö l n, 22. April, 12 Uhr 2o Mm Die drei Luftschine lofen wn Äfem Gebiet- rechtzeitig w«n°n muß. palsi-rt-n um 11 Uhr 50 Min M>nn. Um 12 Uhr 5 so ist doch für die Beurteilung des gestrigen Unternehmens Donnes überflogen, voranZ. 2 undM. 1 , dann etwa o einzig und allein die Wetterlage maßgebend. Vielleicht Kilometer zumckP. 2 br.: ^schisse wurden nm

hatte man erneu gun,tigeren l.ag abwarten können, denn die Uhr 45 Min über Andernach gen. tel und pasil-rten um Lustlchisse haben wegen ungünstiger Wmdlage der Gesahr 12 Uhr 4^-,n^uo-r^

einer Uebernachtung aus freiem Felde ausgesetzt werden - Lob lenz, 22. April. Die drei Luftschiffe trafen um 1 Uhr müssen. Falls bei der Rückfahrt daraus schlimme folgen I -^r e{n und nahmen sodann die Richtung landeinwatts cntitcben würden, dürfte man jedenfalls den Kais er iimjtInQ(ß zu. _

dafür verantwortlich machen. Denn wie ein Schisfsfuhrer Lingen, 22. April. Soeben, 1 Uhr oO Min., Passierten au? hoher See die volle Kommandogewalt keinen Augenblick brei Luftschiffe Bingen. .. . .

her tob geben barf, so müssen auch bie Führer der Luft- M a i n z, 22. April. Um 2 Uhr 15 Mm. tamm i>i brei

irWÄ1*» - säsv Leben, sondern auch der .Aufwand unb dre ^ofpiung i^ern- n b c r g denkt der Autolenker. £

Wer gestern sich bie Gelegenheit verschaffen konnte, bem interessanten Schauspiel in Homburg näher zu kommen, hat es gewiß getan. Wir erhielten bie Nachricht von den Fahrten völlig überraschenb am späten Vormittag, nach ben Ausstiegen in Köln. Ta wurde rasch em Automobil ge­wonnen, das uns dem Schauplatz näher führen sollte. Zn die Meldung, daß die Lustschiffe auch über Gießen fahren