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22.2.1910 Erstes Blatt
 
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inieje, Rödern, Kalkberg, Todenberg etc.

Nadel-Derbftangen.

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Der Bürgermeister.

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Elektro- und Maschinen­ingenieure, -Techniker, Werkmeister. Prospekt

\/I Q / TKÄ R TFNJ 1,1 Jed£r beliebigen Schriftart und Kartonsorte, ____ sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver­einigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brühl sehe Univ.-Druckerei»

Geisteszustand untersucht werden. H. stammt aus der Gegend von Leipzig, seine Frau ist aus Kappel.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. Ein Wärter an der epileptischen Zinst alt zu Ni cd er-Ramstad t wurde wegen Sittlichkeits- Verbrechen, resp. Vergewaltigung, begangen an einer Insassin, feft- genonnnen. In voller Rüstigkeit beging am Samstag das Beckcr'schc Ehepaar in Niederweimar das Fest der eisernen Hochzeit.

gegeben.

Dornholzhausen, den 21. Februar 1910. Der Jagdvorsteher: Steitz.

auSverkaustm der Funfakte: ib* zur Äi- beien Stäbkr. !ch hier {ein; t besetzt, jeder Gelingen de- 'rzüglich. Sie alls gut. £;; rtreichquaM

Bacco wurde eum in {ein Lage langauj. >er uncntroeaL $o[t aufhall, e vollständig, .mändm üb- DrahtgM.

Baretten mommen, te icm MuM gt 651/. Klzl.

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>er Dauer btt sanitätskoion!

Jagd - Verpachtung.

Dir Jag. Nutzung in dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk Dornholzhausen (Kreis Wetzlar), 542 ha (2168 Morgen), hiervon 186 ha Wald, wird am 12. März d. Js., nachmittags 31/., Uhr, bei Gastwirt Ludwig Fehl Hierselbst auf 9 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Die Pachtbedingungen werden im Termin bekannt

Höchst a. M., '21.'Febr. Einem aus dem Vogelsberg stammenden Schäfer- der mit seiner Herde gegenwärtig in der Genmrlimg O b er liebe rbach weidet, brach in der Nacht die Herde aus dein Pferche. Die Herde geriet auf das Eisen­bahngleise der Bahn H och st K onigste in und Infolge der Dunkelheit wurden von dem ersten Zuge acht Stück über­fahren, während die Herde davonralle, sodaß noch 54 in den Liederbach stürzten und ertranken. Angeblich Hunde die Herde aus dem Pferch gesprengt haben. Schäfer erwächst, ein bedeutender Schaden.

bezwecken."

Nach Erstattung des Kassenberichts durch Herrn Ritterguts- bescher Bledau sprach Professor Dr. Suchst and iHalle a. über:Tas wahre Gesicht der Steuer au, das

Kinder- und G a tten er b t e il.' In der Aussprache wurde noch viel gegen den Hansabund und den Bauernbrau zu Felde gezogen. .Hannoversche, Hessisch:, Posener und ^uddenttme

Holzverfteigeruug.

Donnerstag den 24. Februar 1. Js., vorm 8h,Uhr anfaugend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lda. (Forstwartcr I) Distrikt Winnereck, Fichte-

Holzverfteigermrg

im Markwaw der Gemeinde Lützellinden Freitag den 25. ds. Mts. Zusammenkunft vormittags 9V2 Uhr auf der Straße GießenGroßen-Linden am DistriktNeuwald", Eichen: 11 Rm. Itutzholz (2,5 und 3 Meter lang), 57 Rm. Scheit, 36 Rm. Knüppel, 48 Rm. Stöcke und 1100 Wellen. Buchen : 10 Rm. Scheit, 12 Rm. Knüppel, 8 llim. Stöcke und 450 Wellen. Fichten: 24 Stämme 5.M. = 3,00 Fm., 1245 Derbholzstangen 1. u. 2. Kl., 40" Reis- stangen, 30 Rm. Stöcke und 2235 Wellen.

Außerdem kommen 405 Drahthorden mit zur Ver­steigerung.

Groß-Rechtenbach, den 21. Februar 1910.

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Wittig x,. \ Of,ei'bürg^ joH vernnlat lc die Nach.

Fleischs- °elgneteNR ontrolliecrn. ?5 geschrieben. 3 eine so M Hansa-sgunl }ceunben nicht "blich veckami Hansa-Bnn^ tliche Bei. en Zweck, bi- nsa-Äunb sm hnb will m>i Etlichen 3c:- bringenb an.

Römheld, sprach den Dank der Versammlung für alle Dar­bietungen aus, worauf Pfarrer Eckel nochmals das Wort ergriff. Gegen Mitternacht schloß der Vorsitzende den schön verlaufenen, eindrucksvollen 9lbcnb.

-r. Bellersheim, 20. Febr. Heute nachmittag be­wegte sich ein großer Leichenzug dem hiesigen Friedhose zu. Es galt, dem weit und breit geehrten und geachteten Förster t. P. Emm el die letzte Ehre zu erweisen. Der Verblichene erreichte ein Alter von 91 Jahren. Beim Karten­spiel erlitt er einen Schlaganfall, von dem er. sich nicht wieder erholen sollte. Außer Leidtragenden der ganzen Umgebung ivaren auch die Forstunterbeamten des Bezirks fast vollzählig erschienen. Am Grabe hielt Pfarrer König eine zu Herzen gehende Grabrede. Nachdem die üblichen Grablieder verklungen waren, wurde noch eine Anzahl Kranz- spenden am offenen Grabe niedergelegt.

? Hungen, 21- Febr. Heute fand die Prüfung in der Fortbildungsschule statt. Damit ist der diesjährige Unterricht geschlossen. Dekan Hainer richtete ermahnende Worte an die entlassenen Schüler und gab ihnen Lehren auf ihrem ferneren Lebensweg mit.

O Laubach, 21. Febr. Dem Vo rträgsvcrein ivar es gelungen, für gestern nachmittag als Redner Stadt­pfarrer D. Dr. Diehl aus Darmstadt zu gewinnen. Dieser sprach in Inständiger Rede überTie Notzeit des 30jäh- rigen Krieges als Zeit des kulturellen Fortschritts für Hessen". Obwohl 1635 ein großes Sterben hereinbrachin Laubach starben m einem Monat 235 Personen gelang es doch der Energie des Landgrafen Georg II., auf allen Wegen einen segensreichen Fortschritt anzubahnen, darunter in erster Lime auf dem Gebiete der Erziehung; Lateinschulen wuchsen wie Pilze auS der Erde, Oberhefsen hatte drei Superrnten- denturen, in Gießen, in Alsfeld und Büdingen, etwa 350 Fragen mußte feder Gemeindevorsteher beantworten. Reicher Beifall lohnte die-interessanten Ausführungen.

X. Griedel) $1* ^c£r. Tiefer Tage ließ der Lcse- p er e i n durch das Rhein-Rlain-Verbandstheater das Lust- fpiclMinna v. Barnhetm" von Lessing aufführen. Ter Besuch >var 'außerordentlich zahlreich und es hatte niemand sein Erscheinen zu (xcreium, denn die Leistungen der Künstler waren bezüglich.- Wir sind dem Rhcin-Main- 'Verband sehr daUtbar, daß ' er auch den Dorfbewohnern Gelegenheit gibt,, die. Werte unserer großen Meister auf der Bühne schausn zu -können.

Zimmerei weEvenchl.

O eff entlich e Wetterdienststelle Gießen.

Allgemeine Wetterlage seit Montag früh: TaS westliche Ties« druckqebiet zieht nordwärts ab, während int Osten und cuden sich hoher Truck cinflellt. Daher gingen nur geringe Regen im Gebiet nieder, die heule vormittag, nach Abzug des Teiltiefs, ganz nach­gelassen haben. Südwinde lassen das ungewöhnlich milde Wetter andauern. ~ , in1Al

Wetleraussichten in Hesten am A-ulwoch deut ei. pevr. 191U. Anhaltend für die Jahreszeit sehr mild, zeuweise heiler, trocken, Südlvmd.

B22A

Handel.

** Mitteldeutsche Creditbank , F r.a nk f ur t a M- Der gestern dem Aufsichtsrat vorgelegte Abschluß sur 1909 wein einen Bruttogewinn von Mark 7,365,192 aus gegen Mar 7 009,281 int Vorfahre. Eine erhebliche Mehrernnahme i,eigt das Provisionslonto mit ?Rark 509,000, Effekten und Konsortial- gewinne sind ungefähr auf der Höhe des Bo wahres S^bluwen. Zinsen und Wechsel ergeben ein Minder ergebms von Mk. 120,000. Tie Unkosten haben sich einschließlich Steuern und einmaliger Ausgaben um Mark 387,000 erhöht. Da-

Mark 3,961,1-18. Es wird beantragt, davon Mark 39,160 aul Mobiliartonto für Neueinrichtungen abzmchreiben, .'Aart -o0,0tttt -wie 1908 dem außerordentlichen Reservefonds zuzuwepen, Marr 3 940 000 al« 6°,o Dividende an die Aktionäre zu verteilen und Mark 65,967 (Mark 67,920) auf neue Rechnung vorzutragen.

Aus der deutschen L e d e r i n d u st r i e. In Eiieiutch sand dieser Tage eine Versammlung von deutschen L^erfabrikanlen statt, m welcher die Notwendigkeit eines engeren gefchaftlichen Zu­sammenschlusses anerkannt und der Beschluß geiaht wurde, W.ort Verhandlungen einzuleiten. Tie wirtschaftliche ~agc der Leder­industrie erfordere ein gemeimantes Vorgehen. Nur durch ein wlches glaubt man eine Besserung erwarten zu können. Ferner hielt, wie dieLederindustrie^ meldet, die Berfammlnng mn Festhalten an der Produktionseinschränlung, die leit dem »erbst zum Teil bereits durchgeführt wird, für unbedingt notwendig. Auch sprach sich die Versammlung gegen den Abichlust lang­fristiger Lieserungsverträge aus. Es Jollen solche nach .Noglich- leit vermieden werden.

Mein Ausse5)en wurde merklich frischer» München 21. Juli 1909. VonBioson" nahm ich zwei Tassen lägtich zur .Slräftigung meiner Nerven nach überstandenem Gelenk- rheumalismns: mein Allgemembennden besserte sich zmehends, Kraft und Energie haben sich gehoben und ment Aussehen wurde merklich frischer. Zunahme des Avvettts stellte iich ent, mit Ge­schmack und Bekömmlichkeit war ich sehr zufrieden. .Hochachtungsvoll k M Wernhammer, Privatlehrerin. Un'evicUriit deglaubtgt: 'Rein, ?toiar Bioson in das beste und billigste KrästigungSmit' tel Paket 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. Man frage seinen Arzt.

Landwirte überbrachten die Grüße ihrer Organisation itnb plä«. biertnt für treues Festhalten zum Bunde. ,

Rcichstagsabg. Kammerhcrr v. Olden b ur g o nu , chau , mit donnerndem demonstrativem Beifall begrünt, hielt eine Rede gegen die Straßendenwnstranteii, die den Umsturz von ^hron und Altar vorbereiten wollten. Doch das wurde ihnen Nicht gelingen, berat an der Phalanx der deutschen Bauern wurden )tc )td) die Köpfe einrennen. Er polemtnert gegen jebc Minderung de.> ländlichen Einflusses in dem vreußiicken und dem Retchspatlament und versichert die Bundesbrüder aller deutsckien Eaue,^daß dw Konservativen gegen fcde Demokratisierung des Wahlrechte nt Prepßen sein und bleiben würden.

Damit erreichte die Generalversammlung, die sich 3um Schluß stark gelichtet hatte, ihr Ende

|] ®tavburg, 21. Febr. Einen traurigen Ausgang gestern abend, wie schon kurz gemeldet wurde, ein Familien- zwist zwischen den Eheleuten Sattlermeister E. 5)änschen. Trotzdem die Familie mit fünf noch schulpfliüstigen Kiirdern ge­segnet ist, kam es oft zwischen den Ehegatten zu Tatlichkenem Als gestern abend der Manu in angetrunkenem Zustande nach Hause kam und kein Essen vorsand, feuerte er nach kurzem Wort­wechsel vier Schüsse auf seine in Hofsnuiig lebende p-rau ab. (vE traf sie zweimal in den Unterleib und je einmal in die rechte Brustseite und den Iinten Oberschenkel. Daun lief er in, der Richtung nach dem Wmlde zu. Nachdem man die schwerverletzte sZrau in die Klinik gebracht hatte, folgte Polizeikommistar Knaufs mit seinem 5)und dem Flüchtigen, Der denn auch verhaftet werden tonnte. Bei seiner Vernehmung zeigte er feine Neue, wndern er glaubte, im Recht gewesen zu jeur Er dürste vorerst aus !cin. ,i

ch Messt»- : Gin schrei^ sprechung bes hrcs geschah nachten bei bn IbressenW^ n Schreiben j« s die Lieferung Jlann überleg» unb unterfW rhielt er dan- uS- in Äff jaoon ÄennW a um Schü'l «**£ "-st

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Unter Beteiligung von über 8000 Landwirten aus allen Teilen des Reiches hielt heute mittag im Zirkus Busch der Bund der Landwirte 'eine diesjährige Generalversammlung ab. Neben den Großgrundbesitzern des Ostens und den Kleinbauern aus den westlichen Landcsteilen, die den riesigen Zirkusbau bis unter das Tach füllten, sah man auch viele Reichs uiid LandtagS- abgeordiietc und alle bekannteren Bundesführer, so die beiden Bundesvorsitzenden Frh. v. Wangenheim und Dr. Roe:icke, den Bundesdirektor Dr. Diederich Hahn, Kammerherrn v. Oldenburg (Januschaust Major, v. Endell (Posen) und den früheren preutz. Landwirtschaftsminister v. Podbielsli.

Reichstagsabg. Dr. Roesicke eröffnete die Verhandlungen mit einet Gedächtnisrede auf die verstorbenen Bundcsmitglieder und den Rcichstagspräsidenten Greifen Stolberg. -Lodann soandte er sich den Kämpfen um die Reichsfinanzreform zu und verteidigte die Haltung des Buiides in Sachen der Nachlaßsteuer. Er be­dauerte nochmals lebhaft, daß die nationalltberalc Partei «ich abseits gestellt habe und mies den Vorlvurf zurück, daf; der Bund durch sein Verhalten den Sturz des Fürsten Bülow verschuldet habe. Aus den Kämpfen um die Nachlaßsteuer seien die beiden neuesten Gegner des Bundes der Landwirte, der Hamabund und der Bauernbund, hervorgegangen. Den S)an?abunb habe nicht die Not, sondern der Ueberfluß geboten und da er ebensowenig rote der Bauernbund die heiligsten Güter seiner Mitglieder zu ver­teidigen habe, wie dies der Landwirtebund ausschlietzltch tue, so würden bribe leinen langen Bestand haben. Der Redner iviicht dann dem neuen Reichskanzler v. B e t h m a n n - H o 11 ro e g das Vertrauen der Bundesmitglieder aus unb hofft, daß tetne Arbeit dem ganzen deutschen Vaterlande zum Segen gereichen möge.

Hierauf sprach Frh. v. Wang en heim. Er begrüßte das Zustandekommen der Neichssinanzreform und bedauerte auch, bau den Kämpfen um die Reform eine Agitation gefolgt sei, rote ne sich im Hansabund und im Bauernbund darstelle. tfürit Bulow habe sich selbst gestürzt, nicht der ^Bund der Landwirte, Redner polemillert dann gegen den Hansabund, der unter fapcher Flagge segle, berat er sei nicht eine Vertretung des Mittelstandes, sondern des Olroßkapitals. Ihm unb_ dem deutschen Bauernbünde gegenüber gelte es Kampf bis zum Ende. ... .

Darauf erstattete Diederich H a h n den G e , ch a f t s bett cv t. Trotz Steiiernhetze, Hansa und Bauernbund ;et die Zahl der Mitglieder des Bundes g e ft i e g c n unb zwar von 300 OUU auf 312 000 (stürmischer Beifall». Ter Redner begrüßt es, daß das Zentrum in den Kämpfen um die Reichsfinanzreform fest geblieben sei und bedauert, daß sich ein großer Teil der National- liberalen an der Steuerhetze beteiligt habe B a N e r ni a n n, der mit Bundeshilfe und Reichskanzlerempfehlung 1907 und 1903 gewählt worden sei, werde ebenso wie andere nationalklbträte Führer bei den nächsten Wahlen zu spüren haben, welch <zehler ihr ablehnendes Verhalten gewesen fei. Der Redner kün­digt bann bic Begründung einer besvnderen alt- liberalen Partei an, in der auch Graf Orioka, Frh. v. Hehl und der Ab g. Lehmann hoffentlich zu finden sein würden. Es werde Aufgabe de» Bundes der Landwirte sein, diefen Bund von Hehl bis Heydebrand zu unterstützen. (Donnernder Beifall) Der Liberalismus bräche überall zusammen, roo Neu­wahlen in Frage kämen, und das Zusammengehen nut den Sozialdemokraten habe überall nur diesen Vorteile gebracht. Der Redner schließt, daß wahrscheinlich sehr bald Neuwahlen kommen würben, daß es dann Pflicht aller, auch der <yraucn, iei, die Wahlen zum guten Ende zu führen. f

Hierauf gelangte folgende Entschließung zur Aratahiiie .

Die Generalversainmlung erklärt ihr volles Einverständnis mit der Tätigkeit des Vorstandes im verflossenen Fahre, ^ic vertraut darauf, daß derselbe auch ferner alle Maßregeln be­ wvsen wird, welche zu einer wirtschaftlichen oder politifcheii Schwächung des werktätigen Mittelstandes in Land unb <stabt führen würden. Tie wirtschaftliche Entwickelung der letzten Fahre bat die glänzendste Rechtfertigung der von dem Bund der Landwirte verttetenen Politik erbracht unb tue Gemeinsam- teil der Interessen aller nationalen Erwerbsstände erroieien. Mit Genugtuung können wir feststellen, daß diese Erkennlras auch allmählich in den weitesten Krciwn zur Geltung kommt. Tie Einigkeit dieser Stände ist eine nationale Notwendigkeit; um so schärfer verurteilt die Generalversammlilng alle Be­strebungen, welche eine Verhetzung dieser stäube untereinander

GrigSnaL-Drahtnreldungen.

Berlin, 22 Febr. Ter österreiäZich-ungarische Minister des Auswärtigen, Graf Aehrenthal', ist heute vormittag hier eingetrofsen.

Königsberg, 21. Febr. Die Bei > etzung des ver­storbenen Reichstagspräfidenten in Tönhofftädt erfolgt Donners­tag nachmtttag 1 Uhr.

Wien, 21. Febr. Minister Tr. Schreiner bot dem Mi- nisterpräiideni n seine Entlassung an, meld?cr' davon '210: nahm unb das EnMssungsgesuch mit Befürwortung dem Kaper unterbreitete.

Paris, 22. Febr. Nach einer Meldung desMatin" hat; bie. ho llänbische Regierung nunmehr auf das Bestimm-! teile crtlärt, daß weder ihr, der Königin oder einer sonstigen amt­lichen Stelle irgendwelche Eröffnungeti aus Astlaß des Nord.^ fceüb er e i nfoinmcns gemacht wurden.

Madrid, 22. Febr. Der bei der Begegnung der Tampfen Nnmantiea imb Du Chaylla cntftaubcnc französisch- spanische Z w i ft ist auf freundschaftlichem Wege betgetegt worden.

K vm st a n t i n o v e 1, 22. Febr. -13 Teputierte, zumeist An». bänger des siingtür lisch en Komitees, grimdeten eine neue P ar­tet, die sich den Ütamen B o l k s P a r t c i beilegte.

Kai r r>, 21. Febr. Infolge des Ablebens des Aci- n i stze.r.P.r äs identen B u t r o s P a s ch a fiitd alle öffentlichen Gebäude gesck Ivssen. Tie Flaggen ivehen auf .Halbmast. Ter Mörder behauptet, leine Mitschuldigen zu falben. Nächrer^ Blätter versichern, daß eine große Vereinigung beftehe, bie terro­ristische Zwecke verfolge. -

Aden, 21. Febr. Leute des Mullah griffen aufs Neue einige den Engländern freundlich gesinnte Stämme cm, tötete^ viele Menschen und raubten 2000 Kamele.

Pointe a»P il r o .Gouadalonpr), 22. Febr. Wegen L o hu­st re i t i g te i i c n sind 2 0 0 0 0 Arbeiter nt ben A'us- st and getreten und steckten 8000 Hektar Zuckerrohrfelder m Brand. .

__ Reiskirchen, 21. Febr. Die Anwohner des Sieges- beraes sind durch Diebereien, die in der letzten Zeit vor- kamen oder vernicht wurden, sehr beunruhigt. In einem 3aU, bei dem ein Huhn gestohlen wurde, hat man einen 11 jährigen Knaben im Verdacht.

--- Grüningen, 21. Febr. Der 70 Mitglieder starke lloeigverein des coang. BiindeS breit am Sonntag abend mi Bender'schen Saale seinen zweiten Familien abend für biefen Winter ab, der noch stärker besucht war als der erste. Rach dem Gesang des Luthcrliedes uud Begrüßungsworten des Vorsitzenden hielt Pfarrer Eckel von Lampertheim einen längeren Vortrag über .Protestantisches Ehrgefühl". )rt packender Rede schilderte er, meist aus eigener Erfahrung, baö Kämpfen und Siegen der evangelischen Bundessache und schärfte dadurch das ewig. Gewissen der Zuhörer. Einige vom Männer gefangner ei n unter Leitung des Lehrers Momberger sehr schon und stimmungsvoll vorgetragene Lieder, sowie Gramophonvortiäge ernster und heiterer Art verschönerten ben weiteren Verlauf des Abends. Der Ortsgeisttiche, Pfarrer

Eichen-Stämme von 21 49 cm Durchm. mit 51,09 Fm.

Nadel- , 1227 , , 36,79 ,

Rm. Nadel-Nutzscheit.

, Eichen-, 27 Rm. Nadel-Nutzknuppel.

Vergehung.

Für die Gr. chirurgliche Univ.-Kiinik in Gießen sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden für das Rechnungsjahr 1910:

a) die Lieferung von ca. 5U0 Ztr. Nußkohlen und 10 00012 000 Ztr. Hüttenkoks;

b) die Lieferung von 1. Backwaren, 2. iziegchwaren, 3. Sp-z°r°iw°rcn, 4. ftaffec, 5. Mich. 6. 'Butler, 7. (Sier, 8. Bier, 9. Verbrauchsgegenständen, 10. edjrcibmaterialicn, 11. Bürstemvaren, 12. Scheuertücher, 13. Seife, 14. &oba, 15. Bohnerwichse, 16. Porzellan- und Glaswaren und 17. Gis;

c) die Abgabe von Knochen, Lumpen und Gespul;

für die Rechnungsjahre 191V, 1911 und 1912:

d) die Fensterrelmglmg und das Entleeren der Ntull- gtuben. ÄV> . .

Die Bedingungen liegen vom 24. d. M. ab auf dem Verwattungsbureau an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. ...

Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermine .

Samstag den 12. März 1919, vormittags 11 Uhr,

cinxiireichen. , .. ,

Proben der unter a und b 3, 4, 8-16 bezeichneten Gegenstände sind den Xlngebotcn beizufügen.

Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen nach dem Er­öffnungstermin.

Gießeii, ben 21. Februar 1910.

Gr. Direktion der chirurgischen UmV.=Siiiun.

Universitäts-Nachrrchten.

rm. Darmstadt, 21. Febr. In der letzten allgemeinen Sttidentenversammlung am Samstag nachmittag, in der besonders die Wilben'chaft stark verrieten war, wurde der keiner Korporation angehörenbe ftub. Fr. v. HeYber zum 1. Vorsitzenden bc5 Ausschusses der Studierenden gewählt, xa diefes Ehrenamt bisher immer ein Angehöriger der hiesigen Korps ober.Verbin­dungen inne hatte, luill man von dieser Seite gegen bie Wahl protestieren.___________

Generalversammlung des Bundes der Landwirte.

Buchen-, 15 Rrn. Eichen-, 8 Rm. Kiefern-Scheit.

178 -Knupvel.

96 Rrn. Buchen-, 55 Rrn. Eichen-, 27 Rrn. Kiefern-ctock versteigert. Das Holz in den Distrikten Wallenfels und Wüstling, Eisenschade, Peftllenzstrauch, Hahuekamm, Kringels­bach imb Hormelseck wird bei der Versteigerung nicht vor- gezelgt und kommt beim Feuer zum Ansgebot. Zusammen- lunft im Distrikt Winnereck bet Bauholz Nr 198.

Allendorf a. Lda., am 21. Februar 1910.

Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda.

Re in. 1113

93 u n v I! --- >' m ,,

7225 Wellen Buchen-, 2175 Wellen Eichen-, laoO B-ellen Kiefern-Rersholz