- - « Ztl 1 11.. .... « . . * Y — X .. CI al X Ma . £ CO • A W4 /> *- 4-*“ A 4" X AM t» I ' - *’ 1 M Jl
B^-d
Wetter
tn
Schneefall
91 i SSE
4
d'b
2
Höchste Temperatur am
7,0 nun.
Uttiveriitäts-Nachrichten
Der naturwisseufchafllicheii-niatyematischeli Fakullät an.
<5crid?t$jaaL
Dif. 1.60,
per Flasche
bei Abnahme von
>0374
lung u. a. in.
n.
96
96
WSW W
1 Gtaofchiant, 10 Kannen Vtid, 1 Uhr nut Mette, 2 gotd. iKinne.
10
10
9
verschie- aus der des Un*
3 ifl
Siiebxiflfte Litederschlaa-
£
stürme., Starker in dem
Z«
Die Ben eigerung unter 1L findet bestimmt statt.
$ e i l e r, Gerichtsvollzieher
S5
eo
Den auf 2163, darunter 210 Frauen. Unter den 2008 Immatrikulierten befinden fiel) 159 Frauen, unter den 164 Hörern öl Frauen.
Bon den ^mmatrifidierten geboren 97 der theologischen, 386 der juristischen, Ö83 der medizmifcheii, 625 der philosophischen und 317
Bf
). Aiasernerkrankungen. In dec Vorschulklasse ; de§ h'i 7igen (Äymnasiums waren bis zum letzten Samsta
Tode vorausgegangen.
Kreis Wetzlar.
Versteigerung.
Ticnötag den 22. dS. Mts.,
nachm. 2 Uhr, . ]
versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:
1 Pianino, 3u Lorbeerbäume, 1 Geld schrank, 1 Halbverdeck, 1 Regtstrierkasse, zirka 85 Liter Rot- und, Portwein, 1 Laden« einrichtung, 1 goldene Damen« uhr, 1 Bmett, 1 Plüschsosa, einen Kleiderschrank, 1 Kommode, ein Bild u. a. S>. (6372
Born, Gerichtsvollzieher
in Gießen.
H e t d e l b e r g , 19. Nov. (Privalletegramm). Eiiiscküießlich der Neuimmatrikulatlonen stellt sich die Gesamtzahl der ctuöieren*
Mk. 1.45, Mk. 1.85» Nil. UJ Mk. 1L>
An» StaSt und Land.
Gies; en, 21. Nov. 1910.
Tageska lender für Montag, 2l. Nov.: Fritz Reuter-
Feier, veranstaltet vom Alldeutschen Verband.
Hauptversammlung der O b e r h e s s i s ch e n G e s e l l- schäft für Natur- und Heilkunde, abends 8'/, Uhr, im Hörsaale des physikalischen Instituts, Stephanslratze 24; u. a. Vortrag des Herrn Dr. Jan Vers 1 uys: „Ueber die Verbreitung der Aleerestlere/
* * Ordensverleihungen. Der König von Preußen Hat dem Polizeirat Dr. jur. Nich. O b st s e l d e r zu Mainz und dem Großh. Hessischen Hofsekretär Hch. Meinhardt zu Darmstadt den Roten Adler-Orden 4. Klasse, dem Hessischen GendarmerieoberwactstmeiUer Wilh. Weitzel zu Mainz das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, sowie den Großh. Hessischen Gendarmeriewachtmeistern Hch. L a n g l i tz zu Mainz, Bernhard Heinrich und Wilh. Kaiser zu Finthen, das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.
* * Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Solrns-Lich auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hausen (Str. Friedberg) präsentierte Schulamtsaspirant Karl
Göbel aus Ilsdorf.
* * Erledigt ist die Stelle des Forstwarts der Forstwartei Weickartshain.
* Hessische ^Bereinigung für Krüppelsürsorge. Ein soeben veröffentlichter, nut zahlreichen Unterschriften aus ganz Hessen bedeckter Aufruf lädt zu der Gründungsversammlung ein, die am Donnerstag, 29. Nov.,' im Saale des Darmstädter Musik Vereins stattfindet.
■** Zur li/iab^ULruronete iiiv u lj i machen wir daraus aufmerksam, daß Zettel mit weniger als 13 Namen gültig, und solche, die 14 und mehr Namen ausweisen, ungültig sind.
Die Kontrolversammlungen im Kreis Gießen neh». n morgen ihren Anfang.
Versteigerung.
Mittwoch den 23. Nov. d. Js., nachm. 2 Uhr,
werden im Bieter'fchen Saale, Neunadt 55, ucrucigert:
I. Sofas, Komnwden, Kleider- fchrante, 1 volln. Bett, ein Humnelbett, Ehan'elongue, 1 Wafchtommode, 1 hochwmes Sota, 1 hochf. Berttko (schwarz», 1 Fayrrad, 1 Regulator, drei Stuhle, 1 Sessel, 1 Schreibtisch, OSaulennuhle, 1 Wanduhr, 3 iöilöer, 1 Ausziehtisch, 1 Drumeau mit Spiegel, 10 Hasen, 8 Fast Weistwem, 120 Flaschen Champagner, 40 Portieren, 4o desgl. (Lyras), 120 Alpenveilchen, 700 Blattpflanzen, 1 Kassen schrank, 1 Butett, 1 Polyphomnnrument, ein Pferd, 3 Kanenwagen, 1 Part. Schuh- u. Sattler waren, eine Partie Hute, 1 Ladeneuuich-
-g. Laubach, 20. Nov. Bor dem hiesigen Schönengericht
4,3
4,7
4,1
= £3
Slk'inc Tagcsckrroinlk.
In Gegenwart der Kaiserin sand die Eröffnungsfeier des neuerbauten Zeittralhoiises des Vereins „Jugend- 6 c i m" in Charlottenbnrg statt. Das Jugendheim, das zug.eich eine Ausbildungsanftalt für. Sa men fein soll, die sich der I u g c nb f ü v i o i:g c widmen, bereinigt Säuglingsfürsorge, Kinderhort, Schult mderipeisuug, Jugendheim und AbenDheim für schulentlaifcne Mädchen. Die Weihrede hielt Oberhofprtdige.r Dry and er. Uruauer ?fc Hermann Dcrnburg, der Bruder des früheren Staalsiekretars des Reichskolonialamts,
6 Flaschen .
12
2l) n
50
745,4 j 4- 2,0
744,0 j 4- 1,0
745,2 — 1,1
inkl. Glas empfiehlt (6367
Carl Schwaab,
SelterSmeg 23. Telephon 27
Beigeordneter »ommerzienrat heyligenstaedt f.
Gießen, 2L Nov.
Eine tieferschütternde Trauerkunde durcheilte .gestern abend unsere Stadt. Beigeordneter Kommerzienrat ^ey- li a e n st a e d t, der gestern nachmittag im Streife befreundeter Familien auf der Liebigshöhe weilte, starb aus der Rückfahrt an den Folgen eines Schlaganfalles. Er spurte auf der Rückfahrt, die er gegen 6 Uhr im Auto über Wteseck •antrat, Atemnot und stieg aus. Nach einigen Schritten in der frischen Lust fühlte er sich wieder Wohler und stieg wieder in das Auto. Als es an seiner Wohnung ankam, sand man ihn tot vor.
Mit Kommerzienrat Heyligenstaedt ist ein Mann von qrotzev Tatkraft hingcgangcn, der sich -nrs kleinen An- sängen zu seiner achtunggebietenden Stellung durch seine Begabung, Arbeitsamkeit und rastlosen Eifer empor- qerungen hat. Seine sympathische Persönlichkeit bildet ein -glänzendes Beispiel dafür, daß auch in Deutschland Self- made-Männer im besten Sinne des Wortes noch möglich sind. Ludwig Heyligenstaedt wurde am 3 Februar 1842 zu Vacha (Sachsen-Weimar) geboren. Er besuchte von 1848 bis 1856 die dortige Bürgerschule und von 1862 bis 1868 in Offenbach die Gewerbeschule. Schon vorher, von 1856 bis 1860 hatte er in Gießen, das nachmals feine zweite Vaterstadt werden sollte als Maschinenbauer gelernt und 1871 machte er sich hier selbständig. 1875 gründete Herr Heyligenstaedt dann eine kleine Werkzeugmaschinensabrik, die sich rasch entwickelte und heute 500 Arbeiter und Beamte beschäftigt. Die Erzeugnisse des Etablissements werden in alle Kulturstaaten der Welt versandt und erringen sich immer weitere Verbreitung. Dabei war der Schöpfer und Besitzer der Fabrik nicht bloß ein tüchtiger weitblickender Geschäftsmann, sondern auch ein warmherziger Arbeitgeber, der für die Arbeiter ferner Fabrik mehrere Wohlfahrtseinrichtungen schuf, so u. a. eine Pensions-, Witwen- und Waisenkasse.
Es konnte nicht cmsbleiben, daß ein so tüchtiger, erfolgreicher Industrieller bald auch im öffentlichen Leben eine Rolle spielte. -Die Ehrenämter, in die er im Laufe der Zeit berufen wurde, und die er mit großer Pflichttreue versah, sind so zahlreich, daß sic alle aufzuzählen kaum möglich ist. 1890 wurde er in die Stadtverordnetenversammlung gewählt und 1903 erfolgte ferne Wahl als unbesoldeter Beigeordneter, welches Ehrenamt ihm im vergangenen Jahre einstimmig auf weitere sechs Jahre (eine längere Amtszeit läßt die Städteordnung nicht zu) erneuert wurde. Er war Mitglied der Baudeputation, der Deputation für das Gas- unb Elektrizitätswerk, sowie des juristischen und des sozialpolitischen Ausschusses und des Schulvorstandes. Auch dem Kreistag, dem Provinzioltag und dem Provinzialausschuß (letzterem als stellv. Mitglied) gehörte er an. Seine besondere Fürsorge wandte er der Förderung des Gewerbewesens zu. Er war u. a. Vorsitzender des Ortsgewerbevereins, Mitglied des Ausschusses des Landesgewerbevereins und Vorsitzender des Aufsichtsrats der hiesigen Gewerbeschule. Als solcher hat er sich namentlich beim Bau des Gewerbehauses ein großes, bleibendes Verdienst erworben. Auch dem Aufsichtsrat der Baugenossenschaft des evang. Arbeitervereins stand ex als Vorsitzender vor. Ferner war er 2. Vorsitzender der Sektion 6 der süddeutschen Eisen- und Stahlwerks- 'berussgenossenschaft. Für alle gemeinnützigen und wohltätigen ^Bestrebungen hatte Herr Heyligenstaedt ein offenes Herz unbjMite offene Hand. Wir erinnern hier nur an seine 50 000-Mark-Lttis- tung für den Theaterbau.
Politisch gehörte Herr Heyligenstaedt der nationalliberalen Partei an, die ihm 1903 die Kandidatur für die Reichstagswahl anbot und dafür auch sofort die Unterstützung der fortschrittlichen Volkspartei sand. Herr Heyligenstaedt wurde auch zum Reichstagsabgeordneten gewählt und vertrat unseren Wahlkreis bis 1906. Bei der Neuwahl kandidierte er wieder als gemeinsamer liberaler Kandidat und kam auch mit einer hohen Stimmenzahl in die Stichwahl, unterlag aber in ihr mit geringem Stimmenunterschied.
Vom Großherzog wurde Herrn Heyligenstaedts erfolgreiche Tätigkeit durch mehrfache Auszeichnungen anerkannt. Er erhielt am 12. September 1891 den Titel als Kommerzienrat und am 25. November 1907 das Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen.
Das Andenken des mitten aus voller Schaffenskraft abgerufenen Mannes, der zwar politische Gegner, aber keine Feinde chatte, wirb In der Geschichte der Stabt Gießen als bas eines ihrer besten Bürger allezeit fortleben unb auch weit über unsere Stabt hinaus als glänzendes Beispiel selbstlosen Bürgerjinnes unb edler Menschenfreundlichkeit bestehen bleiben.
in einem Stall geboren am Halse des Kindes zeigten sich Würg spuren. Da ba3 Kind-starb, hat sich die Be- Hörde mit der Aufklärung be5 Falles befaßt.
** Im Kinematograph erfreut sich der neue Spielplan einer großen Anziehungskraft. Von der großen Anzahl gelungener Bilder erwähnen wir vor allem: Em Ausflug nach der „blauen Grotte" auf Capri, eine prächtige Naturaufnahme. DaS spannende Drama Der Wilddieb, den humoristischen Tontolini als Schuhdieb, das farbige Bild Die eifer« ' icrtige Zigeunerin, der humoristische Schlager Lehmann angelt, is äußerst lebendige „Kompagnie D" zn Hilfe, em Stuck aus
glänzend bewährt. -----— .'' .—„-------1
Starkenburg und Rheinhessen. Standesamtsber.cht der Gcm. Watzenbarn-Stemberg.
Darmstadt, 19. Nov. Der M.ünhaber der Firma G6e[41iep(^*el?Ääl*"M E.,
Henschel L Sohn in Kassel, Geheimer Kommerzienrat Zimmermann, mit Maria Jung, beide in Steinberg.
Dr. ing. Karl Henschel-Kassel, hat der hiesigen Tech- G e b o r en e: November 12. Dem Weißbinder Johann Georg
nischen Hochschule ei; c Stiftung von 50 000 Mark Schneider eine Tochter, Katharina
1 ' - r .. I Sterbefalle: November 11. Georg Balthasar Kloos,
überwiesen, deren Zinsen zur Förderung techmsch-wissenschait-! 41 Jahre alt. — Elisabetha Schmitt, geb. Burk,
licher Untersuchungen auf dem Gebiete des Mafchinenbaues 55 J^hre alt. » I
wurde der Zimmeimeister D. aus R. wegen Betrugsversuchs zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Ämtsauwatt hatte 3 Monate Gefängnis beantragt. Das Urteil wurde sogleich anerkannt. Es lag folgender Vorgang dem Strafverfahren zu Grund: An einem Sonntag abenb waren D. und der Ätakler S. in einer Wirtschaft besck>äftigt, ihre Kräfte gegenseitig burd) Ringen zu messen. D. unterlag unb brach dabei ein Bein. Beide kamen darin überein, die Sache so z>u schildern, daß D. auf dem Wege nach seiner Kreissäge bei Glatteis gefallen fei. S. trat als Zeuge in der Unfall- unterfuchungsvcrhandlung vor der Ortspotizeibehörde auf und erklärte, daß D. kaum aus der Wirtschaft fortgegangen wäre, da hätte man Hilferufe gehört. D. wäre auf dem Weg zur Kreissäge ausgerulscht. Dort hätte er bas Feuer in der Lokomotive nochmal versorgen wollen, damit das Wasser nicht einfriere. Die Berufsgenonenschast lehnte die Gewährung einer Rente ab, weil der Weg zur Arbeitsstelle nicht verfichert sei. D. legte Berufung beim Schiedsgericht ein, wurde aber abgewiefen. Darauf legte D. Rettirs beim Reichs BeriicherimgSamt ein, jedoch auch erfolglos. Mittlerweile stellte fiel- durch Ortsgespräch der wahre Sachverhalt heraus, so daß die Staaisanwaltschast ein Bersahren wegen Betrugsversuchs cinteitete, was mii obiger sehr gelinden Beitrafung endete. Gegen den Zeugen soll wegen Betrug vorgegangen werden.
-5
Im ganzen Rief-engebir g e herrschen S 4nee1 Der Schnee liegt stellenweise über einen Meter hoch. Schneefall ist insbesondere auch im Wuppertale und Bergischen Lande eingetreten.
Regengüsse und Schneestürme werben aus denen Gegenden Frankreichs gemeldet, besonders Champagne, Roufillon unb Pays be Caux. Infolge Wetters finb bie Verbindungen unterbrochen. Tie Flüsse sind im Steigen begriffen. ~’
In Halen in Westfalen wurde ein Postbote, der 200 üchtige Zigeunerin, der humoristische Schlager , Lehmann angett, I abzuliefern hatte, von einem Strolch ü b e r s allen unb das äußerst lebenbige „Kompagnie D" zn Hilfe, em Stuck aus mit einem schweren Gegenstand niedergeschlagen. Der Attentäter dem wilden Westen, die humoristische^ Mäbchengeschichte Lea in entfam in dem nahen Wald. Das Befinden des Briefträgers ift Pension und Das Lied vom süßen Mädel, Tonbild. _ glücklicherweise nicht allzu bedenklich.
** Niaul - unb Klauenseuche. Neue Ausbruche Pforzheim wurden am gestrigen Sonntag 1200 Ar
ber Seuche sind gemeldet aus: 1. Hochspeyer, Regierungs- beiter der Metallindustrie ausgesperrt, so daß jetzt über 2000 bezirk Pfalz; 2. Neuß (Viehmarkt), Regierungsbezirk Düisel- Arbeiter außer Arbeit find. Am nächsten Sonntag werben wettere , borf; 3. Stadtbezirk Freising, Regierungsbezirk Oberbayern. Iqqqq Arbeiter ausgesperrt.
' Landkreis Gießen. Bei einem Kampfe mit einem Einbrecher in Pfaffendors
— n it 1 p tt iq q>nh Unter sebr reaer Veiteiliauna erhielt der Hausdiener Marten einen Schutz m den Oberarm, . -- Haufen, 19. Nov. unter 1 egt reger ^reuigumgi^ Einbrecher noch einmal abdrücken wollte, entspann sich
fand heute ur^ere Bei ge or d netenwah t f at . $ - toi)-^en und Marten ein Kampf auf Leben unb Tod. Schlleß- wahlt wurde Weißbinder Wilhelm Haus mit 15 Stim- s yiütfjtetc der Einbrecher, als der Besitzer des Hauses dem men, der Gegenkandidat Landwirt Theodor schlag erhielt Hausdiener zur Hilfe kam. . ।
70 Stimmen, die aber ungültig waren. Schlag, der noch Konstantinopel wurden während des gestrigen Se-
keiue vier Jahre hier ansässig ist, war nämlich nicht stimm- lamlik, dem der Sultan beiwohnte, vier Einbrecher, unter berechtigt und infolgedessen auch nicht wählbar. ihnen ein Franzose, bei dem Versuche verhaft^, im Palais die
X Lich, 20. Nov. Der hiesige Zwcigverein des Vogels- Ge ldschränke der Zivilliste zu erbrechen.
, »f t** <."u 0 j < cty) n „ i, r Dem Reuterschen Bureau wird aus Teheran gemeldet:;
berger Höhenklubs halt am 24. d. JL jmen U ter- ßro^e Don Buschehr kommende Karawane wurde in der
Haltungsabend ab. Der gewischte Chor und der JJtanncc- von Schiras von Angehörigen des Bciramesstammes aus-
Gesangverein Cacilias die beide unter Leitung von Lehrer geplündert. Etwa 100 Ballen, die einer englischen Firma ge? Zimmer stehen, veranstalten in nächster Zeit eine Silcher- hören, sollen weggenommen worden fern. Es ist ^^ochen -j .;.r $)][ä (Krtfiff mirh Ppniinnrfehrcc Kubn-Friedbera I worden, eine energifche Versolgung der Räuber aufzunehmen.
Feier. Als Uou]t wird ^emmar.eyrcr scuyn <5 \e verg ^ur. üor Pximkenau ereignete sich em Autornobil- mitwirken. unfall, wobei die Insassen, Generaldirektor der Marienhätte
--Climbach, 20. Nov. Gestern übend gegen 8 Uhr A 0 tz e n a u , und Hi11enberg , ein Danziger Professor, herbrach in dem Nebengebäude des Schreiners und Gastwirts ausgeschleudert wurden; beide erlitten schwere Per- Joh. Römer Feuer aus, das erst bemerkt wurde, als letzungen. , t . uf . rr, 1
die Flammen schon aus dem Dach hervorloderten. Das In Konstantinopel soll statt der geplanten enalisch- Feuer griff mit großer Schnelligkeit um sich, konnte aber türkischen-liMettung eine internationale.Ausstellung durch das sofortige tatkräftige Eingreifen der hiesigen Feuer- veranüaltet werden.
wehr und Einwohner auf seinen Herd beschränkt werden. — Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissensch ast.' Die anderen ganz dicht angrenzenden Gebäude konnten furdec Krankheit ist in Straßburg der bekannte Ctiemiker gerettet werden. Unsere vor zwei Jahren neuerbaute P^^essor Rubolf Fiitig gestorben. Er war 1835 in Wasserleitung hat sich das erstemal zu diesem Zwecke Hamburg geboren und wirkte feit 1875 in Straßburg.
= Odenhausen 0. d.Lahn, 21.Nov. In der Nacht
von Samstag duf Sonntag wurde auf dem hiesigen Fried-1 Letzte Nachrichten.
hos von dem Grabe einer Mutter e,n Kranz weggeholt P^is, 21. No?. Der wegen seines Anschlages aus unb an das Hoftor des Sohnes gehängt. Wer die sonder- P r ia nd verhaftete Lacour erklärte, daß er nichts gegen die bare pietätlose Handlung begangen unb welche Beweggründe Person Briands habe, sondern das Regime der Republik in seiner ihn dazu veranlaßten, ist noch nicht festgeslellt. Person habe treffen wollen. . a ■■ • • j
1 0 u 1 J 1 :|: «ö rüffel, 21. Nov. (Privattelegramm.) Die Königin
verbrachte wiederum eine unruhige Nacht. Der Z u ft a n tk ist fortgefetzt bedenklich. Naa) Dem Beiamttmerden der Erkrankung war das Palais gestern von einer großen Menschenmenge umringt, die gespannt auf Nachrichten wartete.
:|: Brüssel, 21. Nov. (Privattelegramm.) Im Senat erklärte der Abgeordnete L a f o n t e i n e, falls die Regierung das allgemeine, gleiche Wahlrecht verweigere, werde eine regel- recht«' Volkserhebung stattfinden. Pie gesamte Linke (penter *auten Beifall.
York, 21. Novbr. (Privattelegramm.) Die mexi
kanische u - gierung hat umfassende Maßregeln getroffen. Das Militär wird in den Kafernen marschbereit gehalten.
verwendet werben sollen. ' ■■ 111 11 ==? 1
= Darmstadt, 20. Nov. Hier findet am Sonntag, Amtlicher Wetteroencht.
4. Dezember, ein mittelrheinischer Diplom-Jn- Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen, nenieurtaa statt, den die Bezirksvereine Darinstadt, Werlaus der W.'icrung seit gestern irutz: Ein kramges T,ei, c-r-nec1tri. n on Karlsruhe Mannbeim-^udwiasliafen am I ba§ sich geflern früh übet der Ofisee entroidclt hatte, brachte wert- Rhein! Mainz-Wiesbaden und Straßburg des Verbandes ^breuete,
Deutscher Diplom-Ingenieure veranstalten. Dre Verhand- l ^slwinde bei zeitweise auitiärcnbem Himmel etwas Fron gelungen werden durch Vortrage über die Berechtigung und brad)L Da im Norden des Gebietes flache Luitwirbel vorhanden Ziele des Verbandes, sowie über das Thema: „Der Drplorn- smd, werden wiederholt leichte Schneefälle eintreten.
Ingenieur in der Gesetzgebung" in der Aula der Technischen WetterauSsichien in Heyen am Dienstag dem 22. Novbr. 1910:
Hochschule eröffnet. Noch geringe Schneefälle, leichter Frost.
fc. Aus dem Rheingau, 20. Nov. Auf Schloß Schneebericht: Feldberg- v Gr., Schnee 40 em,^Schi- Neinhardlshausen starb der Obergerichtsprokurator a. D. bahn vorzüglich, Rodelbahn schlecht. Hoherod^kopf 4Gr., Schnee Aug. Will). Wilhelms, der Nestor der deutschen Ju- ^0 em, Schibahn gut.
19. bis 20. November = 4- 2,9 * v.
19. „ 20. , « — 2,0 "0.
b/ ■ ■ ■ liefert billigst die BrühPscha
Kuverts mit Firma äää
zwei D 'ittel der Schüler an Masern erkrankt. Im Ein- verständliis mit dem Großh. Kreis-Gesimdheitsamt hat die Direktion des Gymnasiums angeordnet, Den Unterricht in der genannten Klasse bis einschließlich 3. Dezember auszusetzcn.
** Verhaftet. Ein wegen SittlichkeitSvergehcn von Der Großh. Staatsanwaltschaft hier steckbrieflich verfolgter Arbeiter aus Ntarburg wurde voll Der hiesigen Polizei gestclii verhaftet. Auch ein Handwerksbursche, d. r aus einct? Hause in der Bahnl-ofstraße cin^ Paar Stiefel im Werte von 25 Mark stahl und sie für 2 Plark verkaufte, wurde in Haft genommen.
” Kindesmord? Ein Dienstmadchen von hier n itrbc am 18. d. Mts. m der Frauenklinik mit einem nein geborenen Kind eingdiefciL Es hatte ohne jeglichen Bnsland
in Göttingen zu gleicher Zeit mit Bismarck, trat dann I “ in den nassauijchen Justizdienst und wurde schließlich Pro- kurator (Rechtsanwalt) in Wiesbaden. Hier war sein Haus J * eine Sammelstelle von Künstlern und Kunstfreunden. Das 1Q10 von ihm im Jahre 1863 in Hattenheim neben seiner Ad-l vokatur begründete Weinhaus A. W. Wilhelmj genoß Welt- — ruf. In Hattenheim verlebte er, nachdem er sich von ben | Dienstgeschäften zurückgezogen, den Rest seiner Tage. Seine Gattin, die einst berühmte Gesangskünstlerin Charlotte 2l| 7 Petry, sowie seine Söhne, der berühmte Geigeniünstler Au- ' gust Wilhelmj, und Dr. jur. Albert Wilhelmj sind ihm im |


