Es sei doch jetzt nicht mir Ente
für die nächsten Jahre denke.
iw MM MW W« - SW*"6' HS.’ÄÄSS
^nt Finun5<lussch-uß der Zweiten hesftschen Kampier ber Beamten verlange aber dringend eine
ist e® selten über die SeueTungSiutage; sie Mänben sich getabeju in euer
KS 8*"»'» ...» «.
Beamtenbesoldung besser von der Kammer,
Auf dem Wege zum Postbeirat.
6 modernen Burgthoater-DirekbarS', nicht verdorren soll. Tics, mein "Programm, - Daß von ^ure
Endlich must es das Streben des Direktors fein, das Theater in möglichst lebendiger F-lchlung mit möglichst breiten VvllsschichbNi zu erhalten. Ws V° l ksbildungsanstalt ist das> Bur^ v .. s. s.; rnntl; M hfl ITl.n. lÖLTul vö
ZeilenpreiS: total 15V^ auswärts 20 Pfennig. Lhetredatteiir: A Goetz. Verantwortlich für den polilischen Teil: August Goetz. sür .ffeuitte- ton* und „Vermischtes* K. Neuraths für »Stabt
Ankunftsstempels, dnher die drohende neue und daher die Herabminderung ■ *• —'“icnf
, Die Ausführungen des Staatsministers soliden lebhaften Au- bei
daß trotz der angeblich geringen Bc-aylung der Andrang zu - ' Der Finanzminister legte dann
LfEv^licht H kann, liegt in semer ^nr. Was ich verlange, ist Geduld and - Mitarbeit an dm» WeA, dos ich 'vollbringen soll, Mitarbeit des Publikums und der Presst-
Weiter äußerte sich Baron Berger: ,,Mit dm Kam^-rage steht und fällt das heutige Burgtheater. Man müß. alles!^nxnte setzen, diesen Künstler wieder in em normale Z.rhaitms zmn Bnrg-TH-ater zurückzubrmgen. ^as heischt sowohl das geresst des Kunstinstituts als auch jenes des Künstlers, deinen gedeih^ lichcr Eiitnncllung das Leben eines Wandelvogels gewitz Nicht förderlich sein kann. Ob sich da Mittel und Wege finden en, kami ich natürlich heute schver beurteilen, da nur Nichts em mol die Grundzüge des neuen Kamz-Vertrages bekannt smv.
Freie Presse einen längeren Augatz, oem idil
„Tas ideale Ziel eines modernen ^^heat^DirektorS, so etwa äußerte sich Baron Berger, „mutz sem, dem jenen Reichtum von Mannigfaltigkeit und l^em geistigm Wert worauf die'gebildeten und büdungsdurstigen
Wiens ein Recht haben, tunlichst anMnahern.
daher zum Grundstock dieienigen Werte der alteren dramatssa ^ Literatur haben, deren geistiger, draniatstcher u^ dichteN,ch^ Wert sich als dauernd bewährt hat. An diesen GrrlMwck schließen sich die Werke neuerer Zeit, durch deren machtigeEiNwirkung die große Umwandlung des Zeitgeistes, auch aus dmn Gebiete der dramatischen Literatur sich vornehmliche vollzogen hat sch nenne mrrJbsen und Haurttnami, doch, denke ich auch atr andera Jn^ ^sondere hat das Wiener Publikum und haben die
Talente Oesterreichs einen Anspruch darauf, daß ihre Werte auf der ersten Bühne Wiens erscheinen. . . , . . .
Das dritte, für die Entstehung.allgemeinen. lebendigen■ teresses an der künstlerischen Tätigkeit deS Burgtheaters unerlaß- ticke Element im Spielplan sind die Neuheiten, lieber diese zu H wärc Ä ta die ALacht des Tir^rs mcht so west reicht um eine Produktion hervorzurufen, von der das Burgtheater Ä mummen bat, künUmisch und mtiemil. h* Kitt das feine Lustspiel", den ^tolz des alten Burgtheater^> uiü> die Sehnsucht des neuen, ist es heute übel bestellt. S)ier gilt es, möglichst das Burgtheatergemäße, wo eS sich zeigt, nicht zu über-
Mittwoch 5 Januar 1910 vezugvprei».
monatlich 7b Ps^ vierteljährlich Ast. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstelle« monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. L.— viertel- jährt, ausschl. Bestellg.
Sato erfnrteM. Wollte man jedoch die hessischen Beamten den pr en Fischen im Gehalt gleichstellen, so seren b/-fur mtndchens
Man schreibt uns aus Berlin:
Von allen Reichsbehörden erfreute sich früher das Reichspostamt der größten Beliebtheit und Volkstümlich^ keit.^ Seine Einrichtungen und Leistungen lmiren umt^ Stenban aeradezu mustergültig und hielten sich cmch noch
Podtelski nn die Spitze der Retch^ vostvcrwaltung getreten w-ar, dem man all, sruherem Husarengeireral nicht ohne weiteres Sach> und Sachkenntnis zutrau er: durste. Unter Herrn Stoaetfe aber, der bm der Post non der Pike auf gedient hatte, ist es trotzdem wullvarts .ge- oanaen, aus dem einfachen Grunde, weil er die Post nicht mehr als ein den breitesten Erwerbsschichten dienerns Verkehrsinstitut betrachtete, sondern vielmehr als eine Krt fiskalischer Erwerbsgesellschaft, allein dazu bestimmt^; dem immer leeren Reichssäckel möglichst grotze Uebnschuste zuführem Daher die Difhebung des Ortsstoickos, dicher^re Beseiticrunq des Anku
Fernsprechgebührenordnung und daher che Heravm^oemii der Neuforderungen tm Reich svvste tat ^r Telephonanlag. und so weiter auf das Mnoestmaß des überhaupt Z
Ko!rts?che Tagesschau.
Nochmals die Eisenacher Ersatzwahl.
lieber die Vorgeschichte der Eisenacher Spaltung im Liberalismus gibt Dr. Appelius, der^nationallwerale Wahllreisobmann in Eisenach, m der „Null. Korr eme neue Schilderung des Sachverhalts, rnoer es nach - lequng der Vorverhändlungen u. <t. heißt:
y Darnach forderte die frei)innige Parteileitung btt Zutage der Meininger Nationalliberalen, 1912 wieder jur emen frer- iinniaen Reickstagstendidaten crnzutreten, und wir tonnten zu irmerer Freude diese Zusage von unseren Meininger Parteifreunden teL Gleichi-itig em'vsahlen nm» diesen v-rr-n Schulth-rst
ü'rua aus Obermaßfeld, einen nationalliberalen Abgeordneten Meining^ Landtags, als vorzüglichen gemein) amen Kandr baten, der, was uns bei unseren ^i^m^)^bim^bewnd^ MNtvvll erscheinen mußte, von dem srenstmigen Reichstagsavg ordneten Müller-Meiningen warm' empfohlen war.
Ein Bedeuten bestand gegen Herrn Krug. .^Mitglied des Bundes der Landwirte. Wir teilten diese Tatzach, selbstverständlich dem freisinnigen Parteivorstand mM ^n mner gemeinsamen Sitzung der beiden Parteivorstande sollte lich Her Kwig vor. Tie freisinnige Parteileitung forderte twn ihm Aus' tritt ans dem Bunde der Landwirte. Herr Krug erklärte daß er das nicht tun werde und gab seine Gründe dafür an. Er bekannte sich unbedingt znm ^tionall^alen Parte^grmnm, er erklärte sich als Landwirt für emen Freund der Äiiidnnrtschaft, billigte deren Stär hing durch die jetzige Zollgesechgebung^ erklärte stch^g^elk eine weitere Zollerhebung auf Lebe^mEl und bekannte ftch rückhaltlos für eine die schwachen Schultern entlastende Erbschaftssteuer. Seine Ausführungen bie freisinnige Parteileitung von einer Brauc^arkeit als ae- LnsaE KanLi. Tie Kandidatur wur e »an den beiden an der Sitzung teil ne hmenden Partei-Bo r ständen einstimmig angenommen Die Freijiw n i q en behielten sich zwar die Zustimmung ihrer Vertrauens- männer vor hinten diese aber sür sicher und vereinbarten mü uns, in den Zeitungen bekannt zu S^ben, ,chem Dernehmen nach sei die Einigung der Liberalen aus den Lanowirt Krug aus ObQ- maßfeld zusbande gekommen." Man schied m völliger SMiwraiv war sich eines guten Werkes bewußt. Wachend m,um«en ^eisW., namentlich den ländlichen und da a^ m ftmsinnigen, d« Kvlch« datur Krug ungeteiltesten Beifall fand, berief der, Vorstand der 1 Mhmigtn Pa^i statt einer Vertrcmensmannerveriammlung eme Ver einsver s ammlung und diese verwat f nach mis gewordener Mitteilung einstimmig die Kandidatur ^Kcugs wegen xoayk-v ■tinrehnriatcii znnr Bunde der Landwirte. Also auch der Berein^orsMiid tch das, also derselbe Vorstand der diese Kandidatur wenige Tage vorher gebilligt hatte, und der tat dav m öiientiidier Versammlung, ohne uns vorher auch nur di- geringste Mitteilung seiner Sinnesänderung zu geben.
— Eine G edächtnisfeier fu r P r o f ej f o r Jn ton Dohm, den Bearünoer der zoologischen Station ui Neapel, Jan am Samstag in der Akademie der Wisfenschasten zu R " 'n statt, P?oi. Franeeseo T o d a r o , der berühmte Anatom, feierte tn. Scmet Eedächtmsrede den deutschen Gelehrten unbJem t«ll^otbentltd)c§ 'Werf, inbem er namentlich bic Zähigkeit und Tat krau, de" W°hr heitsmut und die Ueberzeugungstreue Dohrnv rühmend heiooihov
df. Das Denkmal eines Chirurgen. In Paris imirbc dieser Tage auf dem Boulevard du Port-Royal das Denkntal des ftanzösischeii Chirurgen Jules Pöan ettt- büllt eines Schülers des berühmten Arztes des aloetten Kaiser- Reichs, diölaton, der Garibaldi nach der schlacht am Aspromonte vor der Amputation bewahrt hatte. Pvan war, wie Henri Roche- sort in der .Patrie" aus eigener Erfahrung mitteilt, ern B>ohl- täter der Armen. Während er sich von bemittelten KranLm seine Hilfe nach Gebühr hoch bezahlen lieg, war er Unbemittelten gegenüber ganz uneigennützig; er hat die schwierigfteit Operattonen auSaesührt ohne einen Sou dafür zu nehmen.
wissenschaftliches Verdienst war die Erfindung der Methode, durch Fassen und Klemmen der Blutgefäße mit den (nach ihm benannten) 1 'testen Sluttern zum Zwecke «m Operutwnen ohne
< r r . • k /» tnna : 11! HY1 TT11
1 ———- - ____ —
smckes^ als Erster auf dem Kontinent eingeführt. Päan war Min ChütLun geboren und ist 1898 in wo er die meiste Zeit seines Lebens gewirkt hatte, geftowen.
- Dr. CookS Lächeln. Von dem bescheiden. Lachen Cooks, durch das er sich alle .H^cn zu gewinnen iMte, wird cms
tera s
Ld rtef dcinn voll Ueberraschung: ,,D<rmr smd ^ie ia am dcordpol gewesen!" Dr. Cvot blieb scchveigsam; nirftc n^ -nftimmcnb mit dem Kopfe und aus seinen Lippen erschien stnes bcnihmti' Lächeln, daS eine seltsame Mischung von ^lsrender SibenlKÄ Men« SelbsteenmWM mor. DeiG°n°eimM gab nuii die sensationelle sJtadiricf)t an alle seine Beaten wertei. So sand Eook seine ersten Gläubigen, ohne es auch nur notig M lsaben, ein Wort auszusprechen.
— Soroots de Kiel Ha sauce tomate getgt etrt -bei- liner Leckerbissenhändler auch in gut deutsch gesumte,'.
au. Ahnt ber Herr gar nicht, daß über diese Lächerlichkeit selvs die Sprotten spotten? ,
_ «•[eine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Paul Pa ul i), ber bekannte treffliche Schauspieler, begeht Anfang iäiriw
kraickung"wte^g7st^r>i m^lbeten? ‘befutoet sich jetzt auf' dem Wege LZ C^oe “.X
seiner Ankuiist in Dresden ergriff ihn die Krankbeit, eme schwere Blittelöbreitetunfl und eine Mnndelenlzundung, d>° letzt qe leih f ,_ XtVÄÄa'— ÄÄ?« Sä Runge-Güttmgen, der jurjeil als auätauid)profeifor wirk-, zum Ehrendoktor.
^^Abg^Dr^O sann ersucht den Finanzminister um Mitteilung Über die Frage, wie er sich die finanzielle Gestaltung Hes,eito
Die Pläne der neuen Vurgtheater-virektorr.
Aus lern Runde des 3te^n ton Sergn
Nr. z Erstes Blatt 160. Jahrgang
WGietzener AnMger
WZ Sen«°l-Mze!ger flr «echeW.....
für die Älrnm« MatiEdruS und Verlag der vrühl'schen Univ.-V-Ich- «nv Sleindruckerei LLang«. Kedattian. Lxp-Man und vn.«--re!-rchuiftratze ?. anjet((ente,l; H. »eck.
bis vormittags 9 Uhr. ~~~
«bei soll es anders werden: Herr Kraetke ist an- scheinend mit seinem Lcrtein zu Ende und ist angej^c^d Kr ftr den weitesten Bevölkernngskreisen herr.ch^den bitterunq oeqen sein Regime m sich gegangen. Schon bQt ^ d^ Änkunftsstempel, wenigstens für ^nschreibe- und Eilbriefe, wieder eingeführt, und jetzt sind für den 7 Januar Vertreter des 5zandels, der Industrie, der L<rnd- wi^tfthaft des Hmrdwerks zu ihm ins Reichspostamt beschieden, mit denen er die bekannten Punkte beiprechsn
Welches Ergebnis diese Besprechungen im Reichspost- rmtf eraeben ist eine Frage für sich, deren Beantwortung auch k eures Wegs so wicytig ist, wie die ber zweiten, ob Herr
___ - - 1. -IIi
I mr W ™ -_____________ . j „ im
nalmen sind unseres Erachtrns die Äolgea einer stochst genommen werde, so sei dafür erne Mstlwn ,m
KtrAfirhtioen und verkehrten Finanzpolitik. Rächt nur iM erforderlich. Wollte man jedoch die hessischen Beamten
Frü^ckl)^1909 schon hätte die Verminderung !des!BeaEen-! im Gehalt gleichstellen, so seien dafür mind^tens
ä'“«»-i«,- •-? «
gSw*?bnss^äsxia iÄ—- *
-r or hi<> 9.11 hin ft nur höchst ungenügende Erllä-! weiter dar, daß die Beamten-.,------- . , (SXAuthw-
Anftagen über die Au st nicht in der Lage a(§ von ber Regierung angeregt werde. Die vorgesehene Schullen-
tek-At^ ftlstst^i- Fuitiutive zu einer Besserung zu fri rine so geringe, dost sie in diesem BudzM-chr erledigt
^LorkneL^E B^frlgunEuZ'At^rwug 1„ bIcibt ^en Aussü^ngen -eg«üte-ms
«"L &>t forgeud-u Bericht-
Der Finanzausschnst der 2.%amm«T”at 6euU »rantttag X^Vra^man dochf^atoM gerad e
tung zum 1. April gekuudigim Staats- macht aber Bedenken dagegen geltend, daß bto ^ch^dentilgun4 srÄ*‘
werdenden Kräfte erfolgen lkönnen und Labres Ressort hervorgetretenen Möglichkeiten, Ersparungen eintreteiisU
wäre es den Betreffenden möglich gewesen, innerhalb eu es h I nilj. ch^n Gebiet des Gefängiils-- und vaftlokalwesens.
eine andere Stellung zu fmden t h^or, daß eine Er spricht weiter den Gedanken aus, daß den Beamten höhere Ge-
^N77^m^etzt^>twendch gewesen^ sei und daß ein bestimmter I r.artc Aussicht gestellt werden sollte'!, '.ücnn dreseselbü mittet Ten Telmm Är^in Aussicht 'genommen werden mußte. würden, Ersparnisse zu machen; diese Erwarnisse konnten dann öu
akademisch gebildete Beamte, sondern auch gudeie, mu.lt« ebaltserhöhnngen verwendet werden.
S’ÄÄÄ IÄÄiÄr«e««Uoe5"enund zmar so-
Dr. Osann »etonte »8“ Ä S »W**« V°r,ch!^-n b°r-n Dem stimmen
amten nicht umgangen werden könne, tauen , ü baf Lmfi w W Molthan und Dr. Weber bei.
“""" *■
SSf’ÄÄ’ÄÄI«! “ÄÄ» A — ’C StuV[d)u6 ttatKbaräuf in die Sanshaliberatnug -in. Aba Molthan besprach einzelne allgemein Punkte, insbe- sond'ere die letzt vom Finanzminister vorgeschlagene verstärkte Schuldenistgung uiid erklärte, daß er einer solchen »u^ert auftenen Fall -Ustimmen wnne Schü-Äntstgung
SÄ TcitM (1,767,000 Siarf) zm Gewährung ton ÄsS? W die gering besoldeten .Beamten -erwendet
^^Ein Glück ist, daß bic Burgtheaterzcusur so sreismmg geübt wird daß es dem Burgtheater nur ausnahmSiveyL ve-cwehrt wird, kto S d-E dÄPuMMm torzuenthalten, «tzl das geistige q/nffi«, KoA -reitallers allzu kühn aus ihm blickt, -och'van man nicht Berges, eu, daß das Burgtheater keine Dersuchsbühne ist. Der Begriff der Burgtheaterfähigkeit muß, ohne artifhfdje Prüderie, rem erlstitten werdeti. Tnihw
Die zweite Aufgabe ist ber "Aufbau einer ^^sPieler-TruPPe, die den Spielplan, der vom Klassifckfen bis zum Mobernsten reicht, künstlerisch zu gestalteii inib zu tragen vermag. Ob die^ von den ÖMÄÄjnta SftTu MW L'E^sttonMr.
nid.yt bespreck^en. Da heißts: bie rücken erfennen und für Vv | Kentucky gewagte Ovariotomie (Wegnahme des Eier
wertige Ausfüllung sorgen.
«Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. cheidung^für'daS^Jahr 1910 zu treffen mit der vo-rgeschlagenen —-------- ---------" -----Steuererhöhung von 30 Prozent, sondern «mch. darüber, welche


