Ausgabe 
20.10.1910 Erstes Blatt
 
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Erde Trupps von Menschen standen. Man warf sofort Ballast aus, um einen starken Auftrieb zu erhalten. Mckwätts in der tz-ahrrrichlung gewahrte man aufragende Mauern, wie Festungs- mnucrn, und die Lichter einer Stadt, die nach Fahrtdauer unb Richtung Verdun sein mußte. Nun änderte sich die Flugrichtung immer mehr, bis der Ballon schließlich wieder über die Grenze getrieben wurde. Tie ganze Fahrt war eine rein sportliche,, nicht einmal photographische Apparate hatte man mitgenommen und es wäre bei dem Mondlicht keine Aufnahme zu Wachen gewesen. Die Landung erfolgte dann, wie bereits mitgeteilt, sehr glatt zwischen Eltville und Rauental "

Der Zchlutz von wellmans Oezeansfahrt.

Zu dem mißglückten Ozeanflug Wellmans erhalten wir noch folgende Drahtnachrichten:

London, 19. Okt. DerDaily Telegraph" empfing gestern kurz vor Mitternacht aus Newyork ein drahtloses Tele­gramm Wellmans vom DampferTrent" mit folgendem In­halt: Nachdem wir Sonntag vormittag Nantucket passiert hatten, lief;en wir uns unserer Berechnung nach 1-10 Meilen ostnard- öftlicher Richtung mit a b g e st e l l.t e m Motor von einer frischen Brise treiben. Unter 42 Gr. nördl. Breite und 57 Gr. weltlicher Länge drehte der Wind nach Nordwesten und hatte eine Stundengeschwindigkeit von dreißig Meilen. Das Luftschiff trieb mit einer Geschwindigkeit von 25 Meile n. Der Equili- brator, der auf den Wellen lag, zog heftig und erschütterte das Luftschiff, das dadurch in rollende Bewegung kam, die das Luftschiff vollständig zu zertrümmern drohte. Es war eine schreckliche Nackt, aber die ganze Besamung blieb ruhig Wir waren sehr erschöpft, wir schliefen einer nach dem andern em und waren darauf gefaßt, im Ozean wieder zu erwachen. Da der Eguilibrator das Luftschiff hinabzog, drohte er auch unser einziges Rettungsmittel, das Rettungsboot, fortzu- reißen. Wir waren alle darüber einig, daß wir im Schiffe bleiben wollten. Wir warfen Gasolin aus, um das Luftschiff zu erleichtern. Um 3 Uhr morgens wurde der Befehl gegeben, den Motor anzulassen, um Europa oder die Azoren zu erreichen Die Winde blieben zunächst günstig, schlugen aber bald nach Nordost um. Es war unmöglich, mit der verringerten Menge Gasolin die Azoren zu erreichen. Man beschloß also, zu versuchen, die B er m uda inseln zu erreichen. Mit einer Stunden­geschwindigkeit von 15 Meilen ließen wir uns nach Südwest treiben, bewahrten den Motor und das Gasolin für den End- kam p s auf und waren entschlossen, das Schiff so lange wie möglich zu halten. Am Montag warfen wir wieder Gasolin und einen Teil der beschädigten Maschinen über Bord, um in der Luft bleiben zu können. Während der kalten Nacht sahen wir ein, daß wir 'uns unmöglich noch eine Nacht in der Luft halten könnten Eine große Gefahr lag darin, daß der Eguilibrator das Rettungs­boot, das zu früher Morgenstunde unter Schwierigkeiten bei star­kem Winde ausgesetzt worden war, zerbrechen oder m den Grund bohren könnte. An jenem Morgen hatten wir dieTreM" in einer Entfernung von zwei Stunden erblickt. Es war der einzige Weg unserer Rettung, das Boot am Morgen auszusetzen und nickst erst die Nacht zu erwarten, wo kein Retter nahe sein würde. Tas Manöver war geschickt ausgeführt. Vaniman ließ die Amerika" bis dicht über den Meeresspiegel nieder st ei gen. S i - nion setzte das Boot aus. Ter Eguilibrator schlug schräg dagegen und brachte es beinahe zum Scheitern. Sobald die Amerika" von der Last des Bootes befreit war, erhob sie sich und verschwand bald in der Ferne. Man sah dem Ver­luste des Schiffes mit wenig Bedauern zu, da es doch unbrauchbar war. Wahrscheinlich wird ein größeres und stärkeres Schiff gebaut werden. Ter Eguilibrator, der das Schiff aufhielt, in die Tiefe zog und seine Lenkbarkeit verhindette, war einverhäng nisvollerJrrtum dieses Unternehmers. Es war ein Versuch, der der Mühe wert war. Wir haben tausend Meilen über dem offenen Meere durchflogen.

Newyork, 19. Okt. Der DampferTent" mit Wellrnan Und seinen Begleitern an Bord, ist heute abend hier eingetroffen.

Wellmanerklärt".

Newyork, 19. Okt. Gestern abend 10 Uhr traf von Well­man ein Telegramm ein folgenden Inhalts: Heroische Rettung. Fannymann und alle meine braven Begleiter sind seit diesem Moment gerettet an Bord des Dampfers Trent. Um Mitternacht traf ein weiteres Telegramm Wellmans mit folgendem Bericht über die Ozeanfahrt ein: Nachdem wir Sonntagmorgen in der Nähe von Nantucket.passiert hatten, legten wir 'ungefähr 140 Meilen in ostnördlicher Richtung zurück, ohne den Motor zu gebrauchen, allein getragen von einer leichten Brise. Am Nachmittag kam der Wind stärker aus West. Um 9 Uhr befanden wir ims in 42 Grad nördlicher Länge und 67 Grad westlicher Preite. Um diese Zeit wehte der Wind aus Nordwest mit einer Stärke von etwa 30 Meilen in der Stunde. TieAmerika" wurde mit einer Geschwindigkeit von etwa 25 Meilen in der Stunde davon- getragen. Ter Eguilibrator bewies eine große Widerstandsfähig­keit. Er sprang von Welle und beruhigte den Ballon, um ihn bann wieder zu erschüttern. Es war eine furchtbare Nacht, die wir durckmachten. Tie ganze Besatzung war ruhig, ja sogar freudig. Wir hatten uns eng aneinander gekauert und schliefen in dem Glauben ein, am Morgen im Wasser zu erwachen.

Cuftfthiffabrt

Berlin, 19. Okt. Ter MilitärluftkreuzerM III, der nach dem Kaisermanöver auf der Werft des Luftschifferbataillons

einer gründlichen Revision unterworfen wurde, ist heute wieder in Dienst gestellt worden. Es ist eine Fernfahrt nach Gotha gelpant.

H a 11 e a. b. Saale, 19. Okt. Die Flug maschine ber Ge­brüder Becker wurde bei ihrem Llnfftieg in einer Höhe von zehn Metern vom Sturme erfaßt und zertrümmert. Ter eine Bruder wurde erheblich verletzt.

Der Sturm auf Kuba.

Havana, 19. Okt. Allein in der Provinz Pinar del Rio wird der durch den Orkan angerichtete Schaden auf Millionen geschätzt. Nicht nur die Tabakernte ist vernichtet, sondern auch die Tabakscheunen sind überall zerstört. Alle Ort­schaften haben schwer gelitten.

Savannah (Georgia), 19. Okt. Das Sturmzentrum schreitet längs der Küste fort. Die Windgeschwindigkeit erreichte bereits 100 Kilometer in ber Stunde. Die Stadt weist erhebliche Beschädigungen auf. Unter den Einwohnern brach eine Panik aus. Man befürchtet eine Wiederholung des Schreckens von 1893.

Dermifd?tes,

* Eine sardinische G e f ä ngnisidylle. Von den Mißständen in den Strafanstalten Sardiniens erzählt die Ragione einige Beispiele, die trotz der furchtbaren Zustände, die dabei enthüllt werden, eines komischen Beigeschmacks nicht entbehren. Vor einiger Zeit wurden zwei Hirten aus Nule von Karabinierie verhaftet: sie hatten sich einen Kuhdiebstahl zu Schulden kommen lassen und wurden in Ossi eingekerkert. Die Zellck, in der die beiden Sünder über ihre Schuld nachdenken sollten, war ein dunkles, feuchtes, schmutziges Loch: nur ein Bett stand in dem Gemache" und in diesem Bette mußten 6 oder 8 Sträflinge, so gut es ging, die Nacht über Platz suchen. Kein Wunder, daß die Verhafteten den Plan faßten, auszubrechen. Der Vorsatz war fast schneller ausgeführt als gedacht, als Werkzeug diente dabei ein Eßlöffel aus Blech. Denn die Mauern dieser merkwürdigen Sttafanstalt bestehen aus dünnen Lehmwänden, die ein kräftiger Mann mit einem Fußtritt durchbrechen kann. Ter Wächter schlief, die Sttäslinge kratzten die Wand durch, ein paar Minuten später standen sie auf der stillen Straße und traten gemächlich den Heimweg an. Ein paar Tage später wurden die Ausbrecher wieder verhaftet und wegen des Diebstahls auch endgültig verurteilt». Aber der Antrag, sie auch wegen ihrer Flucht zu bestrafen, wurde vom Gerichtshof mit ber Begründung ab gelehnt,es sei kein Verbrechen, aus einem offenen Raum hinauszusteiaen." Die Behörden von Ossi empfingen nicht umsonst diese Lektion, und schleunigst wurde das zerstörte Gefängnis wieder hergestellt mit einer neuen Lehmwand.

Der letzte Zigeunerfürst. Im Alter von 100 Jahren ist zu Cleveland in Ohio Nikolaus Mihajlo, derKleine"' zubenannt, gestorben, ber ber letzte von einer Regierung anerkannte Zigeunerfürst war. Allerdings war es nur die ungarische provi­sorische Regierung des Jahres 1848, die ihn, den Anführer der Zigeuner im Banate, zum Zigeunerwojwoben ernannte, weil er ihr vorzügliche Spionendienste gegen die Oesterreicher geleistet hatte. Von da ab hieß er nur der Zigeunerkönig, nach dessen Befehl nicht nur die ungarischen und serbischen, sondern zum Teil auch die rumänischen Zigeuner sich richteten, und der ihnen, nach Zigeunerart wandernd, bald hier, bald da Recht sprach. Mihajlo war, wie derGlobus" mitteilt, als der Sohn eines Wander- zigeuners 1810 im Banate geboren. Als geordnete Verhältnisse eintraten, litt es ihn nicht mehr in Europa; 1880 wanderte er nach Amerika aus, wo die dortigen Zigeuner fein Königtum an­erkannten.Mit ihm", sagt fein Biograph,sank ber letzte Zigeunerkönig ins Grab, bessen Würde jemals von der Regierung eines Kulturstaats bestätigt wurde. Mit ihm sinkt auch ein letztes Stück alter Zigeunerherrlichkeit und -Privilegien dahin. Seine Getreuen beweinen in ihm nicht nur den großen Toten, sondern auch den letzten Zeugen einstiger Zigeunerfreiheit und Zigeuner- rechte."

Kleine Tageschronik.

Prinz Heinrich von Preußen traf am Mittwoch nachmittag in Mannheim ein und nahm im Parkhotel Woh­nung. Gleich nach seiner Ankunft stattete Prinz Heinrich der Rheinische,t Gasmotorenfabrik Benz und Cornp. einen Besuch ab. Ter Prinz gedenkt Donnerstag wieder abzureisen.

In einem Hotel in der Jnvalidenstrcrße in Berlin verübte ein 17jährigerGymnasiast namens R a h m - mer Selbstmordversuch, indem er sich eine schwere Schußverletzung «beibrachte. In einem Briefe gab er als Grund unglückliche Liebe an. In hofftiungslosem Zustande wurde er in die Charits gebracht.

Ueber das Vermögen des Berliner Hotelunterneh­mers Louis Schaurte wurde der Konkurs eröffnet.

Die Blätter melden aus Oldenburg: Der Eltern- und Brudermörder Denker von hier wurde am Mittwoch moraen im Zuchthaus Vechta hingerichtet.

Aus Köln wird berichtet: Nachdem der Bau einer telbahn um daslinksrheinischeKöln beschlossen worden ist, wird der Straßenbahnverkehr derart erweitert, daß das rechtsrheinische Köln ebenfalls eine Vor­ortbahn erhält. Es handelt sich um eine Vorort-Ringbahn nach dem Muster Berlins.

In Pirmasens kam es aus Anlaß des Kirchwechseste- Oergangenen Montag nacht in mehreren Wirtschaften zu schweren Schlägereien und groben Ausschreitungen, bei denen jiurf? beteiligte Personen verletzt wurden. Im Verlaufe eintr Schlägerei wurden von Streitenden mehrere Revolverschüsse abgefeuert und einer ber Beteiligten an ber Brust schwer verletzt. Als bie Polizei einschritt, würbe sie von ben Rabaubrüdern mit Stühlen unb eisernen Gegenständen beworfen. Die Polizei zog blank unb einem der Streitenden wurden zwei Finger durch einen Säbelhieb abgeschlagen. Ein Schutzmann wurde durch Stuhlhiebe am Kopse erheblich verletzt, es gelang der Polizei schließlich, die Haupträdelsführer zu verhaften.

Aus Genf wird gemeldet: Der Mörder ber Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, Lucheni, wurde in feiner Zelle erhängt aufgefunden.

Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen.

Verlaus ber Witterung seit gestern früh: Der weslliche Luft­wirbel hat sich noch verstärkt, ist aber nur wenig nach Osten vor­gerückt. Auf seiner Südoslseite halten wir während der letzten 24 Stunden bei südlichem Winde überall Regenfälle. Die Zyklone löst sich jetzt langsam auf, doch werben immer noch geringe Regeil­fälle ulebergehen.

Wetteraussichten in Hessen am Freitag dem 21. Oktober 1910 : Wolkig, geringe Regen, kühl.

Griginar-DrahNrieldungen.

Darmstadt, 20. Okt. Der Sond eraus schuß der Ersten Kammer tritt am Freitag, 28. Okt., zur Borbe- ratung der Wahlrechtsvorlage zusammen. Geh., Justizrat Prof. Dr. Schmidt in Gießen erstattet den Be­richt darüber.

Frankfurt a. M., 20. Okt. Heute vormittag stürzte ein zehn j ähriges Mädchen, als es das Treppengeländer hin­unterglitt, aus dem fünften Stockwerk in ben Haus­flur. Es erlitt einen Bruch der Wirb el säule, sowie einen Schädelbruch, und war sofort tot.

Paris, 20. Okt. Der Streikausschuß der Eisen- bahnbeamten in Toulouse teilt in Bezug auf die vom Pariser StreikauSschuß verfügte Wiederaufnahme der Arbeit mit, daß er dieses Vorgehen entschieden mißbillige.

Lissabon, 20. Okt. Ter Direktor der staatlichen Münze erschoß sich, als er die Aufforderung erhielt, vor dem Untersuchungsrichter Rechenschaft über seine Amtsführung abzu­legen.

w. London, 20. Okt. König Manuel, die Köni­gin-Mutter und der Herzog von Oporto kamen in Begleitung des Herzogs von Orleans in England an. Sie werden in dem Schloß Evesham Wohnung nehmen. Der König sah sehr müde und abgespannt aus.

London, 20. Okt. Nach einer Mitteilung des Chemikers Sir William Ramsey wird jetzt in Limehouse aus Pechblende von Cornwall nach einem neuen Verfahren monatlich ein halbes Gramm Radium hergestellt. Es fei möglich gewesen, in zwei Monaten eine Quantität Radium zu gewinnen, für dessen Herstellung im Auslande zwei Jahre erforderlich gewesen seien.

Newyork, 20. Okt. Wel lman äußerte bei einer Landung einem Berichterstatter gegenüber, er hoffe nach einiger Zeit der Ruhe nochmals einen Flug über den Ozean zu versuchen; einen Eguilibrator werde er aber nicht wieder benutzen.

,Newyork, 20. Okt. Sir Edward Holden, der die Verhandlungen bezüglich der Baumwoll-Konnosse­mente leitet, ist heute nach England abgereist. Er über­bringt die Vorschläge der fünf leitenden Garantiegesell­schaften, die die Garantierung dieser Konnossemente §um Satz von sechs Cents pro Baumwollenballen übernehmen wollen.

!W a s h i n g t o n, 20. Okt. Der Ausschuß für den zwi­schenstaatlichen Handel bestimmte, daß nach dem zwischen­staatlichen Handelsgesetz die übliche sogenannte große und kleine Schlepp Provision am 17. Febr. in Kraft trete. Sie hält daran fest, daß, wenn der Durchaangstraif zwi­schen zwei Punkten die Summe der Zwischenraten über­schreitet, dies unbillig sei.

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Giessen, den 20. Oktober 1910. West-Anlage 62.

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Für die überaus herzliche Teilnahme bei meinem schweren Verluste sage ich innigsten Dank, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hepding, sowie für den warmen, ergreifenden Nachruf des Geheimen Regierungsrats Biegmann aus Darmstadt.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der langen Krankheit und bei dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres guten Vaters sagen wir allen, insbeson­dere den Herren Telegraphen- und Postbeamten und dem Postunterbeamten-Verein, auf diesem Wege unsern tief­gefühlten Dank. »

Marie Dahmer geb. Hahn und Kinder.

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Marie Altenpohl sowie für die reichen Kranzspenden hiermit innigen, empfundenen Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, 20. Oktober 1910.

Danksagung.

Für die vielen Beweise sehr herzlicher Teilnahme an dem tiefschmerzlichen Verluste unserer geliebten treuen Schwester, Schwägerin und Tante

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Bekanntmachung.

In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma Albin Klein, Gießener Verlandruckerei (vorm. Will). Koller), Verlag derGießener Neueste Nachrichten" (Gießener Zeitung, Gießener Tageblatt), derGrünberger Zeitung", desBoten aus dem Ohm- und Feldatal" und desStadt­anzeiger für Gießen" eingetragen. Die Firma ist in Gießener Verlagsdruckerei Klein und Fischer (vorm. Wilh. Keller)" geändert. Der Buchdruckereibesitzer Otto Fischer von Gießen ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1910 begonnen

Gießen, den 14. Oktober 1910. B30/10

Größter, og.üyes Amtsgericht.

. Wer die Holzfallungöarbeiten für 1911 im Lützellinder Markmald (in Hessen» ausfübren will, wolle seine Forderung schriftlich und verschlüsselt bis spätestens den 28. Oktober ds. M, vormittags 10 Uhr, hier einreichen.

Bedingungen können hier eingefeben werden.

Groß-Rechtenbach, den 18. Oktober 191(1

Der Bürgermeister. (B*0/«,

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