Ausgabe 
19.10.1910 Zweites Blatt
 
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Durch die Elektrizitäts­werke und Installations- Geschäfte zu beziehen

AuergeselUchaft. Berlin 0.17

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Aus Stadt nnd Land.

Gießen, 19. Okt. 1910.

Größere Geschäfts-Anzeigen für die SamStagsauSgabe beliebe man schon am Freitag vormittag zu bestellen. Nur dann ist es möglich, der Satz-

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Eine längere Aussprache entfesselte die Anregung der Re- gterung bie Vorlage in § 23 Nr. 3 wiederherzustellen, wonach Die Zuziehung der Schöffen bei Uebertretungen und kleineren Ver­gehen unterbleiben soll. Ein Antrag wollte den Regierungs- ^Lttourf Nnederherstellen. Es wurde auf Grund eines anderen Antrages beschlossen, die Zuziehung von Schöffen! bei Uebertretungen fort fallen zu lassen, die Bet- ittn^Tc^ci:Ei' Arbeitsscheue und ähnliche Falle betreffen. /

Tem § 65 wurde ün Eingänge eine andere Fassung gegeben, wonach eine Vertretung des Kammervorsitzenden oder seines regel- waßigenVertteters nur im Fallevorübergehender" Verhinderung Massig ist.

.. -» A =9 Mröe, wie schon in erster Lesung, die Beseitigung oe§ Hilfsrichterin ms verlangt. Tie Anträge wurden von I per Regierung lebhaft bekämpft und vom Ausschuß abgelehnt.

-tie Beratung ging sodann auf die B e s e tz u n g d e r S t r a f-! ramme r n a l s Berufungsinstanz über. Es wurde der I « Ä^^bftellt, die Regierungsvorlage wiederherzustellen und den

u ?r^er Lesung, wonach in den Strafkammern als Be-1 ruftingsmstanz auch Schöffen mitwirken sollten, aufzuheben.« .Sie Regierung erklärt, daß bei Au f r e chi er h a l- t H n g des Beschlusses er ft er Lesung die ganze Lrirafprozevreforw scheit ern würde. Bei den Be- ratungen der verbündeten Regierungen ist nach der Erklärung des bayerischen Vertreters nur Bayern für die Zuziehung der Xaien tn der Berufungsinstanz gewesen. T i e Regierungs­vorlage wurde mit 18 gegen 10 Stimmen wieder-! her gestellt. *

Weiterberatung: Mittwoch.

.VW «um, rmilUgCl-lLLJltllLJCd UT, teil vom 29. September 1910 wegen Ach t u n g s v er le tz uno Oor nerföinmelter Mannschaft zu der Mindeststrafe von 14 Tagen ftrengen Arrestes verurteilt worden. Gegen diese; Urteil wurde vom Gerichtsherrn des Regiments Berufung ein­gelegt, da der Beschuldigte schon vielfach vorbestraft und in bem Zeugms seines Kompagnie-Chefs als besonders schlechtes Ele' ment bezeichnet worden ist. Außerdem ist das Vergehen des S rwch dadurch erschwert, daß es sich als Drohung dar steift M vor versammelter Mannschaft begangen wurde. Fernerhin warn die Leute der Kompagnie aus Anlaß der Vorgänge int vorigen - -- v . Derbst (Fall Kreutz) ganz besonders eingehend über das Ver.

ausstattung. der Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeihen au gegenüber Vorgesetzten belehrt worden. Unter diesen Um- lass°n, bie zu einer guten Wirkung erforderlich ist. $£%

___________________ ___ strafe.

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Wem 9hnh? Itnb Versetzung in den Ruhestand den Mitgliedern des Reichsgerichts gleichzustellen. Der Antrag fand, wie schon m der ersten Lesung, nicht die Mehrheit, ebensowenig ein fttzt neu gestellter Eventualantrag, der den Erlaß eines gleichzeitig der Novelle zum GeriHsverfass.ungsgesetz zu erlassenden Rerchsdisziplinargeietzes sur Richter fordert. Tie Sozialdemo­kraten hatten ferner ihre Anträge aus der ersten Lesung wieder-! holt, die darauf hinzielen, die unabhängige Stellung der Richter weiter auszugestalten. Der Hauptantrag:Zum Richter darf nicht ernannt werden, wer länger als fünf Jahre ein Verwattungs- amt ober das Amt eines Staatsanwalts bekleidet hat. Richtern tft die Annahme von Orden und Titulaturen verboten", wurde LZ zu weitgehend abgelehnt Auch nicht ganz so weitgehende Eventiialantrage wurden abgelehnt. Ebensowenig fand ein Antrag Annahme, der bte Sonderstellung der Kriegsgerichte und Standrechte beseitigen wollte. Bei § 23 wurde die Bestim­mung über die Zuständigkeit der .Amtsgerichte in Strafsachen hurcf) bte Hinzufügung der mit Festungshaft bedrohten Vergehen vervollständigt I

D er Bienenzucht erverein für Gießen Und 8? d beschloß, die 50. Wanderversammlung des 8.^ hessischen Bienenzuchtervereins 1911 Ende Juh aut her LiÄigshohe abzulwlten und eine Provinzial-- 2lu 5 ft e I I n n g damft M verbinden. Die weiteren Vorberei- tmtgen soll ein Llusschuß treffen, dem folgende Herren angehören- Buß-Leihgestern Tüll-Wieseck, Weigel, Noll, Lehrer i P. Spitz die N>erpostassistenten Vetter und Kumpf aus Gießen.

r, W t e s e ck, 18 Okt. Zu der am Sonntag abend im Wacker-i 'HerrSaale ernberufenen Bür g e r v er sa m m lnn g schreibt nmn unerwähnt bleiben dürfen die Ausführungen eines mefigen Burgers, der offenbar im Einverständnis mit der Ver­sammlung den Vorschlag machte, die Gemeinde Wieseck möge fick M Uebernabme des Risikos bei der elektrischen Teilstrecke Gießen- E'L?^aIf o ru rTeckung des etwaig en Fehlbetrags, verpflichten, ein Antrag, der genau betrachtet im Interesse beider Q)emeinben hegt. Gießen hätte dann nur Vorteile und Wieseck Temen Nachteil, denn es steht fast Laßer Zweifel, -daß die fragliche Strecke, die bei dem früheren Omnibusverkehr die bestbenutzUe .ax,ma^ m Zukunft Derart in Anspruch genommen wird, daß I em Risiko ausgeschlossen erscheint. Irgend eine Anzahlung der Gemeinde Wieseck erscheint nach diesen Erwägungen überhaupt ausgeschlossen.

b. Wallenrod, 20. Okt. Wie in vielen anderen I Kreisen des Großherzogtums, so ist auch im Kreise Lauterbach eine wandernde Ha us haltungS- und Kochschule er-1

Landwirtschaftliche Vorträge. Am Sonntag ben 23. Oktober, nachmittags 4 Uhr, wird gelegentlich der Bezirksausstellung in Grünberg in der Turnhalle Dr.

ann -Darmstadt über:Pflanzenzüchtung und Ergeb- niffe der Sortenanbauversuche, angewendet auf die Verhält- mffe des Ausstellungsgebietes" sprechen.

** Invaliden als Bahnwärter. Man hat sich neuerdings entschlossen, Invaliden für die Bahnwärterposten mehr zu verwenden. Die Invalidenrente ist meist nicht sehr 1)00), so daß den bei der Eisenb-ahn zu Invaliden gewor­denen Leuten ihre Wiederanftellung auf einem Bahnwärter- boftm nur erwünscht ist. Beziehen sie dann noch das Gehalt! als Bahnwärter, so erreichen sie meist ihr früheres Ein­kommen wieder. Für den Bahnwärterpoften ist ja weiter

nötig, als Zuverlässigkeit und Aufmerksamkeit im ^eust. Bisher war der Ba Hubewachungsdienst mit dem Bahnwärterdienst verbunden, d. h. der Bahnwärter hatte bte Strecke mehrmals am Tage abzugehen und die Gleis- lNtt«ge zu revidieren. Diese Tätigkeit der Bahnwärter ist neuerdings toegaefallen, sie wird von den bei jeder größeren Hatton vorhandenen Streckenläufern Tag und Ncnht aus-! geführt. Es können daher Invaliden ohne Bedenken als

verwandt werden. Im Eifenbahndirektions- ?Airk Mainz hat man mit ihnen, soweit bis jetzt bekannt ift, durchaus gute Erfahrungen gemacht.

** Im Gesellschaftsverein wird Dr. Emil ^3- "Rektor für Bortragskunst an der Berliner Uni­versität und zugleich Leiter der Schauspielschule des Deut­schen Theaters, am Donnerstag den 20. Oktober folgendes Programm §um Vortrag bringen: Von Tolstoi die Er­zählung: Mwviel Erde braucht der Mensch?, von Fon­tane zwei Balladen, von Liliencron den Adjutanten- ntt aus 1870/71 und von Daudet die Erzählung ,Die Altew^. !

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SieBener Strafkammer. AktZte gegen AekZte.

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anders v-r-ahr-n, im Wied-rholu^ ^6 er nicht dm ä*

so gelinde durcbkommen. ^t^ndesbegriften gemäß gehandelt habe, besonders m einem

Falle, der seine eigene Familie betraf.

, , s Q. eines Minderjahngeu Die Beweisaufnahme ergab etwa folgendes Bild : Der Privat

rnspE!^.?^ndesbeamten H. W. von Nieder-Wollstadt eine Häger hatte sich um die Leitung des Wöckmerinnenheims und bc: Geldstrase von 5 Dck. em. In der Annahme, es könne noch wie Frauenklinik des Bundes für Mutterschutz beworben. Nachdem ü!rf1QmM(i $f«r9or ^^tzbuches die Trauung der Vertrag der Anstellung perfekt geworden war, ließ der Bund

des zwanzigsten Lebensiahres ohne Großjährigkeits- Erkundigungen über die Persönlichkeit des Klägers ei »ziehen, erflainng erfolgen, hat er am 1. Januar 1908 einen noch Minder- Hierbei ergab sich u. a. durch Befragen bei dem Privatbeklaatm be 1 der Revision der Standes- und beim Geheimrat Bumm, daß der Kläger bei dem Geburt«.

ÄnJftÄ rce9en $er9^enS geg-n das alte feiner Frau das eigene Kind perforiert batte. - Da

Die Reichsoersicherungrordnung.

- - m .. M :: Berlin, 18. Oft.

.. Lbr Reichsversicherungsausschuß beriet heute das fünfte Buch, oas die Beziehungen der Versicherungsträger zu einander und zu anderen Verpflichteten, d. h. Gemeinden und Armenverbänd eu, regelt. Es handelt sich dabei um Ersatzansprüche u. dergl. Tas Such umfaßt die §§ 14831527. Wesentliche Aenderungen wurden voran nicht vorgenommen.

Weiterberatung: Mittwoch.

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I richtet worden, deren erster Kursus (6 Wochen) am 2)lontag | haben und beit Kragen will er auch nicht als sein Eigentlv» dem 24. Oktober d. IS. in Wallenrod beginnt. Das Unter- anerkeimen. Me Verdachtsgründe reichten zur Verurteilung richtSlokal ist in der Döll'schen Wirtschaft. Die Erteilung weshalb Freisprechung erging, des Unterrichts erfolgt unentgeltlich; jede Schülerin hat jedoch , ,, m ^^ibenschiehen

xWäW,* » -tte LS".L,"»L.5 &T..ÄSS Htr freies JJhttageffen und NachnnttagSkaffee verabreicht wird, der Lagerhalter des Konsumvereins Groß-Eichen das Fehlen c£ vln dem Unterricht können Mädchen jeden Standes teilnehmen. Kistchens Zigarren und einige Tage spater sand er auf Die Schülerinnen werden auch in der Krankenpflege und Sticher über dem Lager annähernd 200 Päckchen S.eisenpuU Hilfeleistung bei Unalücksmlftn unterricktet zernssen umherliegen. Die in den Paketchen befindlichen Ok1

SnUbirrfi R ni «J u riJL iqm u ,6. I schenke, bestehend aus Ringen, Kettchen, Spiegel, Messer X bie Inesiae veranlaßte mären verschwunden und es war dem Lagerhalter unerklärlick

überaanae ^^dassa^en am Bahn^ I wer da gehaust haben möchte. Als die Schuljugend später 2

einer lln t er?ü Scheibenschießen veranstaltete, stellte sich heraus, daß die S

passierten 3547 <BerfmLn , ^^elluug geklagten die Preise dazu sich aus dem Konsumlager verschafft

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fhfTpti hörtn ।ii-i.il-.-..ll,l-j-l -Y-1 y ' * * , I er Fr. A. von Homberg. Er hatte mit feinet

öcgiuranme füllen dann untergebracht werden, wodurch der Frau bet einem Landwirt gearbeitet, wobei er mit ihr in M Gemeinde der bereits beschlossene Schulhausneubau erspart fgrenzen geriet. Als die Frau sich am Abend in einem Zinnne- bleibt. Bis zum 1. Februar 1911 muß die Umwandlung dielt, sckflug der Angellagte die Türe

vollzogen sein. em E bedrohte die Frau. Auch auf der Straße skandalierv

A fs p r m n «11 rt» w 10 11 i r m kr Dom Schöffengericht neben einer Gefängnissttau

A Heim ann stein, 18. Okt. Unter großer Be- von einem Monat wegen Hausfriedensbruchs und Bedrvhwt! |terHgnng wurde heute nachmittag der Lehrer Johannes und wegen Ruhestörung eine Haftstrafe von einer Woche er@ Ruppert, der seit feiner Pensionierung hier seinen Wohn- berief sich auf unrichtige Zeugenaussagen und focht das litten sitz genommen hatte, zur letzten Ruhe getragen. Seme Berufung wurde zurückgewiesen._____________

m o" Cm err- a-r n ? e *n, 18. Okt. Vom Eisenbahnregiment

9?r 2 aus Berlin ist ein Eisenbahnpionier-Kommando, bestehend . r

aus 1 Hauptmann, 1 Leutnant, 1 Feldwebel und 12 Mann, Werk < , 18. -Okt. Das Kriegsgericht der Gwf-

eingetroffen, um den Rest des in der Lahn poch stehenden Eisen- Zef. (25.) Division verhandelte gestern gegen Reservist

bahnbrückenpseilers hinwegMsprengen. Bei dem jetzigen niedrigenk-, stanz. Er war durch standgerichtliches Ur.-

Wanerftanb der Lahn ist die ganze Oberfläche des Pfeilers sichtbar --- ------a

Tas Kommando bleibt 14 Tage hier.

rersoiienstandsgesetz nach sich zog. Privatkläger behauptet, daß an die Tatsache der Perforation gk»

, f. Zanksuchttge Frauen hässige Bemerkungen von ben Privatbeklagten geknüpft worden

gerietenju Alsseld aneinander unb bearbeiteten sich gegenseitig mit Ifeien. Besonders sei dem Privatkläger vorgeworfen worden, das Knüppeln. Als die Frau des Arbeiters K. S. vor ihrem Hause er sein Kind getötet habe, weil er überhaupt keine Kinder loufct), flog aus dem tfenfter der Taglohnerin El. K. Blumenerde hätte haben wollen. Der Privatkläger behauptete dagegen, daß er mm schmutz auf bte Wasche. Es folgten bann bie üblichen versucht habe, Prof. Bumm telephonisch zu erreichen. Dieser >2chmelchelreden unb schließlich effchien Frau K. mit einem Knüppel bestritt indessen als Zeuge, baß ein telephonischer Anruf erfolgt unb traktierte ihre Gegnerin, was biese ebenso ermiberte. Die fei; er habe sofort das Telephonamt angefragt, und dieses habe tfolge war eine gegenseitige Anzeige wegen Körperverletzung; jebe konstatiert, baß in der fraglichen Zeit überhaupt kein telephoni chct I unftfiulblg dou ber anderen verletzt worben fein. Tas Anruf an ihn ergangen sei. Es kam weiter ein Selbstmordversuch n U nflerid)^: bifttede> ber wegen berartiger Delikte mehrfach be- des Privatklägers zur Sprache: es sei behauptet worden, daß Di ftraften ffrau K. zwei Wochen Gefängnis zu unb ließ ihre Gegncrm, L. diesen lebiglich ftngiert habe, um von feiner ersten Bmut lös' da sie gereizt worben war und sich nur ordentlich gewehrt zukommen.

^lbltraie von 10 Mk. durchkommen. Frau K. Ein vom Vorsitzenden vorgeschlagener Vergleich scheiterte an hnl 1 b ^are LT jte auc5 ^lmgenb, weshalb sie der Weigerung der Beklagten, dem Kläger eine bündige Ehren-

»L ocht. ^ie bezweckte damit, datz ihre Strafe auf eine erklärung zu geben. Als Zeuge bekundete bann Dr med Mocfje ermavigt wurde ° Bei ber Gynäkologischen

^tn Nicht ausznkarender Einbruch, Gesellschaft mit Dr. Liepmann unterhalten habe. Da ihm bekannt

der im November vorigen Jahres zu Klein-Karben ausgeführt t?.ar' baß Dr. L. ein Kind erwarte, habe er diesem gratuliert, Dr. wurde, stand zur Verhandlung. Der Täter hatte in einer Wirt- Liepmann habe aber erklärt:Sie können es geschenkt bekommen Matt eine Fensterscheibe eingedrückt und durch die Lücke das unbesehen." Als dann die Entbindung mit der Perforation des Fenster von innen geöffnet. An dem Schreibsekretär, der zur Emdes endigte, habe sich der Zeuge an jene Aeußerung er Aufbewahrung des Gelbes diente, waren Spuren einer versuchten "fnert unb feine Schlüsse gezogen. Dr. Liepmann erinnert sich ßtorfnung; doch scheint der Dieb nicht das geeignete Werkzeug "lcht mehr an jene Aeußerung und will den betreffenden Arzt gehabt zu haben, weshalb er abließ unb in ber Küche nur einige ^r ganz flüchtig kennen.

Würste mitnahm, wenigstens vermißte man weiter nichts ier L Gericht kam zu folgenber Entscheibung: Pros Dr !Verbucht lenkte sich aus ben in Gießen geborenen und damals Krömer wirb wegen Beeidigung des Dr. Lippmann zu einer beschasttgten Dienstknecht I. B., ba man in der iGelb strafe von 25 Mark und den Kosten verurteilt Bei lS$Lctne?! ^ngen fanb, der die Größe und Form der von dem der von Prof. Krömer gegen Dr. Liepmann erhobenen Wider-

6- agbnen hatte. Ferner kam dazu, baß B. der etwas klage wirb letzterm bie Anwendung des § 193 (Wahrnehmung fchwerhomgen Wirtin einige Tage später einen Garnknäuel unter berechtigter Interessen) zugebilligt, und er bemgemäß freigesprock>en Gemurmel übergab, bas bie Frau nicht verstand. Das Garn Gegenüber Prof. Dr. Blumenreich erkannte bas Gericht gleichfalls war in der fraglichen Nacht ebenfalls aus ber Wirtschaft ent- Freisprechung.

toenbet worben Bei seiner Vernehmung bestritt der etwas be- ' ---- a

sch-rankte Angeklagte bie Täterschaft uiü) machte in Beziehung I