Ausgabe 
2.4.1910 Zweites Blatt
 
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SARG

Berlin, S. 42 Ritterstr. H Wien-Paris.

BESTE zahn-CREME

Entree frei.

Jahn

3. Zlpril

inzert

apelle. Anfnug 6 Uhr.

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i Pig. an.

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Rob. Meuser,

Lswaldsirartcn.

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Bahnhofstraße 31 irit SdtluH des eg eins Z er 50 Mk. in bar. «W Edmund Wild.

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Nr. 7«

Erscheint lägüch mit Ausnahme des Sonntags.

land betragen:

1907/08

geeicht

öon-biSoon-bia

Ochsen.

45

70-77

41

7073

36

72-80

43

38

40

80-00

am

55

6972

Vörsen-Wochenbericht.

indastrieV',Gip1,-:en.

und

Frankfurter Börse, 1. April, Llö Uhr.

110.90

Tendenz: Montanwerte schwach.

Börse, 1. ApriL Aifm rat m.

Harpener Bergwerk

Tendenz: ungleichmässig

zugsrecht

Aussicht

Beobachtungen der Ziatron Giehen.

33

28

69-72

6870

55

54

3235

26-31

92-102

84-90

71-80

65.20

66.50

199.50

171.50

22.10

105.201

Eisenbahn .A.t'

Gutthardbahn . .

Lombard. Eisenbahn .2?./*

Laurahütte . .

Lombarden E. B. Nordd. Lloyd ..

Türkenluse . ->

6467

54-62

58

52

45

Höchste Temperatur

Niedrigste ,

49.60

91.30

69.60

99.75

239.00

1. April

1. »

1908/09

180 Millionen Toll.

70

6

9370

85.20

93.70

8520

92.30

91 80

100.00

88.90

95.20

Elektriz. Lahmeyer Elcktriz. Schlickert . .< Eselin eiter Bergwerk . ' . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk Laurahütte . . *

Nordd. Lloyd . . .

Oberschles. Eisen-Industrie

5861

5054

4348

Wirtschaftsleben rechnet.

Auf dem Mo ntaninarkte wurde anfangs die Haltung durch die Schwäche der Laurahütte-Aktien ungünstig beeinflußt. Tas Papier war stärker angeboten auf die Meldung von der Ein­legung von Feierschichten im Ostrau-Karbiner Bezirk, da die Spekulation daraus folgerte, daß trotz der in der letzten Zeit etwas besser lautenden Berichte aus Oberschlesien der Kohlenabsatz der Laurahütte weiter unter der Ungunst der Lage in Oberschiesien zu leiden haben werde. Als sich die Aktien später wieder erholten, konnten auch die übrigen Montanwerte sich befestigen. Von In - duftriepapieren standen Elektrizitätswerte im Vordergründe, ' ~ ' * ^fragt und

DieSiebener Zamillcnblatter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Krcisbloti für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

'Hellere ausgenicistete Stühe und wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Färien Mäßig genährte Hülje nnd Färsen . . Stä l b e r.

feinste Mast- (Vollnnlchmast) und beste Saugkälber...... . .

Mittlere 'Mast- und gute Saugkälber .

Geringere Saugkälber

L ch a le.

7374

4'% Chinesen . .

Aktien

Bochum Gass . . .

Buderus E. W.. .

Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Berliner Handelsges. < . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Deutsch - Asiat. Bank . Diskonto - Kommandit . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . ... . Baltimore- und Ohio- -*

reger, Ihr Nervensystem erstarkt, die Mattigkeit ver­schwindet und körperliches Wohlbefinden stellt sich laschest ein. Warnung: Man verlange ausdrücklich

den Namen Dr. Hommel. D6/,

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^®51. Redaktion:S-O112. Tel.-Adr^ ÄlnzeigerGleßen.

4- 8,5 0 0. 0,3 °C.

. . 184.90

. .137.10

. - - 253.40

. . 9 ..20

. . 163.60

31. März bis

31.

lesend- -Lchtam- C,ClUtd)t

aus den Vereinigten Staaten 210

aus England 95

aus Deutschland 8

107.10

144.60

202.50 215 50

141.60

199.60 172.00 105.20

97.00

182.40

137.00

253.00 155.00 lbl.00 162 75 215.60

Handel.

F C Wiesbaden, 1. April. Aus der Eltv i l l c r Winzerkrach - Konkursmasse werden, rote nunmehr feststeht, 10 Prozent herauslommcn.

Bollfleischige, atlsgemästete, höchsten

Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 4347 7882

TeBefomsche

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für,-Handel

LoynerlMungen jur Arbeiter.

Rewyork, 1. April. Die Nemyork Zentr al- Eisenvnhngesellschaft erhöht die Lohnsätze aller An­gestellten, welche weniger als 200 Dollars monatlich er­

halten, auf den Linien östlich Buffalo um 7 Proz., mit Ausnahme von einigen Kategorien von Angestellten, deren Löhne entweder erst kürzlich erhöht wurden, oder deren Forderung jetzt in Erwägung stehen.

Baltimore, 1. April. Verschiedene Gesellschaften,

welche in bituminösen Kohleng tu, 6 e n in Ma hl and und Westvirginien mehr als 45 OOO Nichtorganisierte ^rdeiter beschäftigen, erhöhten die Lohnsätze freiwillig um > Pr oz.

3*/./'ln Oberhessen

4°/d Oesterr. Goldrcnte 4'/."/ Oesterr. Silbenente 4" 0 Ungar. Goldrente

Italien. Bente . . .

Berliner

I Uanadu E. B. . . . Darmstädter Bank - . .Deutsche Bank . .

Dortmunder-Union C. Dresdner Bank .

(England und Deutschland in Kanada.

Obwohl wir durch unser Handels abkommLn mit .Kanada ledig­lich die Beseitigung eines Zufchlags.vollcs und im übrigen keinerlei flollvorteilc auf dem tanaoischen Markte erlangt haben, 'andern uns im Gegenteil dort noch eine ziemlich scharfe Differenzierung gefallen lassen müssen, lM das Abwmmen doch großes Mltz- fallew bei unseren Vettern jenseits des Kanals erregt. In eng- lischen Blättern wird fortgesetzt auf die d r i he nde de u t s ch e Konkurrenz hingewiesen; dagegen ist keine Rede von den5->tt- begünstigungcn, die kanadischen Produkten auf dem deutschen Markt zuteil werden. So schreibt z. B. die Londoner 4.mly Mail, ganz Kanada werde jetzt mit Reflarneliteratur für deut'che waren über­flutet, cs würden die grössten Anstrengungen von deuticher -Lene gemacht, um den kanadi'chen Markt zu erobern, und Kanada werde wohl bald wieder gezwungen sein, beut)che Erfalge auf Kosten des britischen Reichshandels zu b c ich ran - feu; auch die Vereinigten Staaten würden unter der deustchen Konkurrenz leiden.

Am liebsten sähen es, so schretbt mezeutidic volksv. storr , die Engländer, rcemt die deutschen Waren dauernd durch Extra- -otle vom kanadischen Rtarkle ausgeschlossen würden. Richt nur die englische, sondern sogar auch die amerikanische lr in fuhr nach Kanada möchten sie vor der deutschen Konkurrenz geichutzt sehen, obwohl ihnen aus dieser amerikanisch m Einfuhr eine viel grostere Konkurrenz erwächst Äs aus der Einfuhr deutscher Waren nach Kanada. Man beachte nur die folgenden Ein fuhr; ufern. In den beiden Fiskaljahren 1907/08 und 1908/09 hat die Einfuhr Kanadas aus den Vereinigten Staaten, aus England und Deutsch-

4"/» äussere Argeutinie;

3";0 Mexikaner . .

. 22.00

Oesterr. Staatsbatin . 16 .30

Prince 7 Henri-Eisenbahn 135.50-

3% Portugiesen Serie I .3". Portugiesen HI 4*/,% rass. Staatsaul. 1905 100.15 41 '.°/n japan. Staatsanleihe 98.50 4° Conv.Türken von 1903 94.40 Tilrkenlose ' 179.40 4",'o Griech. Monopol-Anl.

.'triatz-etz und der Kurse anregend wirkte. Abgesehen vom Quartals- geschäst. das graste Beträge von 3 Prozent Retchsanleche und Konsuls absorbierte, sind auch ansehnliche Beträge auf Seit ge­handelt worden. Von fremden Re n t en waren Rusten,<oeroen und Porttlgiesen begünsttgt. Privalt st- onio 3-,. u-. ProzeM.

namenttich) waren Deutsch -Ueberserische und Schuckert geh höher. Für erstere kam das auf den Aktien ruhende Bd in Bettacht, für letztere stimulierten Meldungen über in stehende starke Beschäftigung. Einige Kauflust bestand für die Aktien von Maschinenfabriken und für chemische Werte. Am Banken­markte haben die Kursabschläge infolge der Dividendentrennung einige Meinungsläuse hervvrgerusen. Dresdner Bank traten hervor auf die Ausführungen in der Eeneratverfammtting namentlich in bezug auf die günstige Entwickelung der General Miningand Finance Corporation. Transport werte lagen rulstg und teilweise schwächer, nur Orientalische Eisenbahn waren befestigt. Löher stellten sich Hamburger Paket und Lloyd auf die günstigen Auslastungen des GMeraldirek'tors der Lamburg-Aimerika-Linie über die Gestaltung des Personen- und Frachtenverkehrs. Eine festere Tendenz ist rür heim isch e Anleihen zum Durchbruch ge­kommen, da die Nachricht über Maßnahmen zur Hebung des

Also die Vereinigten Staaten liefern nach Kanada ungefähr 2d> mal so viel als England und etwa 30 Mal so viel als Teutlch- land. Und trotzdem richtet sick der Aerger der Engländer nur gegen die deutfcl e Konkurrenz. Es ist ganz natürlich, dast d.e deut­schen Fabrikanten und Kaufleute die jetzt geschaffene Lage aus- nuten und ihren Absatz nach Kanada, der seit 1903 um _Taft .50"Prozent zuwickgegangen ist, wieder zu vermehren suchen, was gleiche Bestreben herrscht natürlich hi Kanada betrefss der Aus­fuhr kanadischer Produkte nach Deutschland. Für alle seine Ans- whrarttlel, Oie für den deutschen Markt in Betracht kommen, hat Kanada die deutschen Vertragszölle erlangt. Es ich daher mit Sicher heft anzuuehmeu, dast die kanadische Ausfuhr na ch Deutschland sehr bedeutend a»wachsen w ird^ Lchon nach Wenigen Monaten wird sich dieses Anwachsen aus der Statiittk Nachweisen lassen. Die Engländer werden nch dann überzeugen können, dast das tzandeleablomnwn für Kanada viel vorteil­hafter ist als für Deutschland. Für uns stellt das Abkommen nur ein Provisorium dar: was wir an streben, ist der Abschluss eines Handelsvertrags, der uns die Meistbegünstigung auf dem kanadischen Markte sichert, d. i. dft Gleichstellung mit den übrigen Ländern, außer England. Di Vorzugsstellung, die der englische sandel in Kanada geniest!, ist von der deutschen Regierung ausdrücklich anerkannt worden. Mit dieser Vor-ugsbehaordlung sollten sich aber die Engländer begnügen. *

Aus dem sranzösischen Parlament.

Paris, 1. April. Die Kammer verhandelte heute 1 über die Gesetzesvorlage betr. die zwei Panzerschiffe, die im Jahre 1910 auf Stapel gelegt werden sollen. Admiral St en atme sprach sein Bedauern darüber aus, daß die Herstellungskosten für die beiden Schiffe höher als dies in Deutschland der Fäll sei, und verlangte, daß eine Submission ausgeschrieben werde. Der Marineministe r erklärte, daß die beiden Panzerschiffe aus der Höhe der modernsten englischen und deutschen Schiffstypen stehen würden. Man werde eine Submission ausschreiben. Die zwei Schiffe wür­den spätestens drei Jahre nach .der Kiellegung in Dienst gestellt werden. Wenn die Kammer die Gesetzesvorlage nicht annehmen würde, wäre dies ein entscheidender Schritt zum Verfall der Marine. Die Vorlage wurde hierauf mit 428 Stimmen gegen 131 Stimmen angenommen. Die Kammer vertagte sich darauf bis zum Dienstag.

Paris, 1. April. Entgegen den Informationen, die in der auswärtigen Presse veröffentlicht wurden, ist heute der neue französische Zolltarif in Kieaft getreten.

P aris, 1. April. Im Senat wurde die Beratung über den Heereshau shalt fortgesetzt. Waddington meinte, das Budget tonne vermindert werden, wenn man nur vollkommen gesunde Leute in die Armee einstelle. Er hoffe, daß diejenigen, die sich der Gestellungspflicht entzögen, rücksichtslos bestraft würden, zumal sich ihre Zahl ständig mehre. Er verlange, daß. man die Soldaten mehr als bisher zur Kapitulation ermuntere. Lebreton .Rechte) beklagte sich darüber, daß! der Soldat Delsarte, der ehemalige Eamelot du Roy, nicht zum Unteroffizier befördert worden sei, weil er (eilte politische Strafe er­litten häbe. Der Kriegsminister erwiderte, die Maß­nahme rechtfertige sich dadurch, daß man sich nicht der Möglichkeit aussetzen könne, die Chargierten auf der Straße demonstrieren zu sehen. (Während dieser Worte, die leb­haften Beifall fanden, rief der politische Direktor der Action Fran^aise", Vaugeois, von der Tribüne herunter: Brun entehrt die Armee. Der Ruhestörer wurde aus dem .Hause entfernt). Bei der Fortsetzung der Aussprache be­schwerte sich der Senator Treveneue darüber, daß. das Kabinett des KrieSsministeriums bei den Beförderungen eine unerhörte Günstlingswirtschaft einführe; der Mi­nister sei nur das Werkzeug des Kabinetts.

Der Kriegsminister hob hervor, man habe Be­fürchtungen wegen der Spionage im Lager von Chalons geäußert, das Ergebnis des ihm übermittelten Berichts sei, daß die Befürchtungen vielleicht nicht übertrieben seien. Zu ergreifende Vorsichtsmaßregeln würden erwogen. Der Kriegsminister kündigte einen Entwurf für ein Be­tör d e ru ngsgese tz an und erklärte schließlich, er habe den Befehl gegeben, daß Aer^te die jungen Leute vor ihrer Einstellung und bei ihr ein Eintreffen bei dem betreffenden Korps sorgfältig untersuchen sollten.

Damit schloß die allgemeine Aussprache über den Heereshaushalt.

Paris, 1. April. Die Kammer nahm einen Gesetz­entwurf an, durch den Frankreich dem Berliner Ab­änderungsantrag vom 13. November 1908 zur Berner Urheberrechts-Konvention beitritt

Die nach- sind am ^onntay; dem 3. April

-teilenden aavl «jIü nur von 12 In mittans bis 12 Lhr nachts fiir drimr^nd«* Eiille sicher anzatreffen: ID/,

a>r. Kipper, Wilhclmstr. 2.Dr. Schäffer, Plockstrasse 9.

Mastlämmer und jüngere Masthammel 4000 Schwein e.

Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner

Lebendgewicht 5456

Vollfleücbige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht........54-56

Fleischige Schweine ...... 5355

Funge, fleischige, nicht ansgemchlete nnd ältere ausgemäslete .... . 3943

Mastig genährte junge und gut ge­nährte ältere 3538

Färsen, L n h e.

Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtwertes . . . . . . . . 40 46

Vollfleiichige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes Ins zu 7 Jahren . . 3641

Zweites Blatt 160. Jahrgang Samstag 2. April 1910

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhefsen

Geborene.

März. 22. Dem Bäcker Imins Graeser eine Tochter. 22. Dein Erdarbeiter Konrad Rockel ein Sohn, Johann Konrad. 24. Dem Wagner Otto Faber ein Sohn, Lndivig Ernst ünedrtch. 25. Dem Arbeiter Wilhelm Wietb em Sohn, Martin. 2o. em Bahnschaffner Johann >>ahn eine Tochter, Pauline Theodora. ,26. Deut Schlosser Heinrich Göbel eine Tochter, Elnabeth.

127. Dem Bahnarbeiter Ludwig Binz eine Tochter, Mane Eltsabethe. nrn lüü Brb Ickmiit-wreiS 27. Dem Schneider Meier varth em Sohn, Ludwig. - 29. x,ent Lebend. LMiachc. p^o wo Pfund Mechaniker Franz Reinschmidt eine Tochter. 30. -"M Eisen- - breher Heiiirich Babel eute Tochter, Elisabeth. 3>>. ^.em Tag löljiter Philipp Appel eine Tochter, Aiargarete Eleoitore.

Gestorbene.

März. 25. Jeltchen Rosenbaum, geb. Vogel, 63 Jahre ult, Kirchenvlatz 4. - 25. @Iife tDlüUer, geb. tedinnmel, 44 Jahre alt, Schisfenberger Weg 16. 25. Karolme Rielau, geb. Jahn, Jahre alt, Sonnenstraße 3. 28. Sebastiaii Kiihnlmhoi, ^chrnlsetzer, 26 Jahre alt, Schiffenberger Weg 67. 29. Susanne Hauser, geb. Häuser, 59 Jahre alt, Schisfenberger Weg 63.

Auszug a. v. Stanöesamtsre9iftem der Staöt Gietzen.

Aufgebote.

März. 29. Karl Heinrich ecbold), Lokoniotivherzer m Gießen, mit SDlnna Iakobitre Aiarianne Albertine Schild in BraunkelS.

29. Ludwig Bogt, Metjgermei er, mit Karolme Pleister, beide m Giesten. - 30. Erich Wipper, TelegraphenleitungSaniseher m

Worms, mit Wllhelinme Eidinaini in Giesten. 30. Engel Els- bad), Schirrtiiann in Betzdors-Bruche, mit .Ualhariite Helene -Lchardt --i'r-Jrfß | m Giesten. 3 . Johann Franz Berhey, Werkineister in (»iCBen,

..luiiil. I m;t ^vamiafn Wilhelmine Paegert in Emnierich. 30. Heinrich

«'eßen, 2. April. ^^rklberlchL beuNge'n Woch^i- J{j ie Tie'nstknecht in Giesten, mit Mana Rahn in Elbenrod, markte foliete: Butter pr. Pid. 1.201.30 Mk., piil)iieieiei I et. I Eheschliekunaen.

78 Big., Enteneier 1 St. 0 Pig., Male pr. et. bB w., i «udwia Stecker '.'ttbeiter, mit Elise Seldner, beide

Erbsen p. PW. uO-OO Pig. Linsen v. ^d.W-00Pfg., Lauben ^j^en. - le. neinrich Hest. Kanimann, mit Lina Schiiildt, pr. Pr. 0,801,00 Pik., Hühner vr. St. 1,00 1,60 ->k., ux- L töieüen 26 Friedrich Becker, Stellmacher in cftank- Slüer 0,8()-l,80 Tif., 0\m.le ur.'1^0.60-70^., (^1110., vr etud LHO Petoe in wieBeiu Karl Schäier,

bis 2,20 Alk., Ochsenfleisch pr. Pid. 7684 Pig., Kuhfleisch pr. Pid. ^-l e ri r' j, Etisabethe (tzerbig, beide in Gießen. 26. Johann 60 Pig, Rindfleisch pr. Pinnd 7O-,4, . ^cluverneTtedcb in mit Karolme Schufst m

5?%"«<&* A - 3o- R»"«-' mit «u* bE,bc

60-80 Pig. Kartoiseln pr. 100 Kg. 5.50-6.00 Mk, Ziviebeln per I ll ^'etzen.

3tr 5,006,00 Tiit, Milch per L'iter 20 Pig, Weißkraut per stück 10-15 Pig, per Zentner Mk. 0.00-0.00, Aepiel per Ztr. jO18 Pik, Birnen per Ztr. 1015 'Mk. 9iüsse 100 <stiid: 4050 Big. per Rtr. 000 Mk Marktzeit von 82 Uhr.

F.C. Wiesbaden. Viehh o<-Mar ktbertcht voin 1. April. Austrieb: Rinder 32, Kälber 198, Schale 45, Schweine 138.

Tendenz: Rinder gut, Kälber gut, Scha'e gut, Schweine gut. Preis Tnrch-

Frankfurt a. M, 1. April.

Die schwankende Kursbewegung der Rewyorker Börse, beeinflußt weiter die Haltung der deutschen Märkte. Will man 3 /, Rmcbsankihe. sich auch von den dortigen Vorgängen emanzipieren, so Der*M/» VAn<;i olgt man sie doch mit Juteresse, und etn Einfluß auf drei - /<. Konsois Unteriiehmungslust wird von ihnen immerhin ausgeübt. In New- hork ist mehr als seit langer Zeit das Heft in den Händen berl."'»,,'" berufsmäßigen Spekulation, die mit unzähligen Motiven die bon ihr veranlaßten Preisschwankungen belegt, um gleich darauf mit entgegengesetzten Gründen die darauf hervorgerufene Preis­bewegung zu bekämpfen. Anfangs der Woche richteten sich drüben I 0 die Baisseangriffe namentlich gegen Kupferwerte unter Hinweis' auf den rückgängigen Küpserpreis. Später konnten sich die Kurse wieder etwas erholen, was an der hiesigen Börse einer zuver­sichtlicheren Stimmung zum Durchbruch verhalf, zumal auch die Londoner Börse den Newyorker Vorgängen gegenüber große Widerstandskraft zeigte. Eine Stütze fand die feste Tendenz in dem glatten Verlauf der Ultimoregulierung, sowie in dem Nack>- lassen der Spannung auf dem Geldmärkte hier wie in London und Newhork. Die Reichsbank wurde zum Quartalswechsel stark in Anspruch genommen, so daß die steuerfreie Notenreseroe wohl schwinden dürfte, allein in den ersten Apriltagen erwartet man große Rückflüsse, wie man überhaupt der weiteren Entwickelung mit Zuversicht entgegenfieht. Wenn der Verkehr bis jetzt auch noch feine größere Ausdehnung gewann, so machte sich für ein­zelne Papiere doch reges Interesse bemerkbar und die Kurse er­langten zum Teil neue Besserungen. Zweifellos haben dabei Rückkäufe der Spekulation eine Rolle gespielt, es fehlte aber auch nicht an Kaufaufträgen aus dem Publikum, was als Beweis dafür gelten kann, daß man auf einen weiteren Aufschwung im

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April

1910

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