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oonnittags 9 Uhr. RotaNonrdnick und Verlag der Srührschen Univ.-Vuch- und Steindnickerei H. Lange. Redattlon, Expedition und Druckerei: Schulstraht 1. faal": E. Heß; für den
Lin Schritt Englands zur Austeilung Persiens.
£ London, 17. Ott.
Heber die Vorgeschichte der Anleihe, die einer uen Meldung aus Teheran zufolge die britische Regie- ing der persischen nunmehr aufzwingen zu wollen yemt, verrät em Telegramm der „Times" aus der persi- M Hauptstadt einige interessante Puntte. Der Korre- ondent sagt, die britische Regierung habe der persischen ne 9iote über denZustandderStraßen im Süden es Reiches zugestellt. In der 91ote seien die sehr well- heirden Schritte näher bezeichnet, die Großbritannien zu iternehmen sich gezwungen sehen würde, wenn gewisse lentualitäten eintreten sollten. Sie würden das Ende r Politik der Zurückhaltung von einer Intervention beuten, und in diesem Fall würde Rußland im Norden s gleiche tun. Mit anderen Worten, entweder müsse -Tfien die Anleihe annehmen, oder aber das Reich werde werzüglich geteilt werdeu Großbritannien ziehe „natür- h" die erstgenannte Politik vor, werde aber unter allen nstäuden ün Einverständnis mit Rußland handeln.
Rach hier vorliegenden Meldungen aus Konstantinopel ll die Pforte in Petersburg eine Erklärung für . e Anwesenheit russischer Truppen auf per - schem Gebiet verlangt haben. Die türkische Presse vrt aus, daß die Türkei ein besonderes Interesse daran be, einen starken und unabhängigen Nachbar haben und daß sie daher alles tun werde, um eine llstandige Reorganisation Persiens zu ermöglichen. Die esigen Blätter bemerken dazu, daß solche Redensarten nso verständlicher seien, als auck türkische Truppen sich >ch immer auf persischem Gebiet oefänden, und die Pforte ch ihr bestes getan habe, um die Regelung der Grenzfragen vereiteln.
Teheran, 17. Okt. Wie Reuter meldet, erklärt eine 91ote c englischen Regierung über Persien, England würde, falls icrhalb dreier Atonale die Ordnung in Südpersien nicht ederhergestellt werde, gezwungen fein, bestimmte aßnahmen zur Einsetzung einer Lokalgewalt it er dem Kommando englisch-indischer D f fier e z u treffen. Die Kosten würden durch Zuschlag aus die 'He im persischen Golfe gedeckt ioerden. Sollte sich die Aus- »ung einheimischer Trupoen als unmöglich Herausstellen, so iiöen,juie man annimmt, indische Truppen einrücken. Ein der- iijer Schritt wird den Persern wahrscheinlich als erster Schritt r Austeilung des Landes erscheinen und unzweifelhaft weit- chcnde Folgen nach sich ziehen.
Vas Kabinett venizelos.
Seitdem die allen Personenparteien eines Theotokis, -allys, Mavromichalis und Zaimis bei den Wahlen zur iechischen 9äUäonalversammlung Ende August adgewllt- lüftet hatten, befindet sich das Königreich der Hellenen einer recht Übeln Lage. Denn die damalige Wahibewe- rng hat in dem ttetischen Politiker und Staatschef Veni- l o s einen Mann an die politische Oberfläche getrieben, m ganz von selbst die Regierung Griechenlands zufallen ußte, wenn nicht auf der einen Selle die Türkei sich gen einen Ministerpräsidenten Venizelos wendete, und auf r anderen Seite auch König Georg alle Veranlassung tte, die politische Macht eines Mannes nicht noch äugen-
Der (8. Oktober in Chateaudun.
Cs waren leuchtende Herbsttage, so schön wie heute, da iten an der Loire vor 40 Jahren. Wir hatten, die 22. llanterie-Division und das 1. bayerische Korps, unter thrung des Generals v. d. Tann am 11. Oktober in einem iß en Treffen die Tore der Stadt Orleans geöffnet, dort n paar Tage geruht und befanden uns am 17. Ottober icber auf dem Rückmärsche nach Paris. So glaubten ir wenigstens. Die Bayern blieben in Orleans, um das ordringen der neugebildeten feindlichen Loirearmee auch rner aufzuhalten.
Im Vorbeigehen sollten wir nur Mobilgarden, die e Stadt Chateaudun am Loir besetzt hielten, kräftig zur eite stoßen, damit sie unsere Einschließungstruppen vor aris nicht weiter belästigten.
Unser Weg führte uns über das Gefechtsseld am 11. Ok- ber. 9llrch der Straße erhoben sich die Grabhügel unserer ef al (eiten. Holzkreuze aus Weinbergspsählen zusammen- chestet, Seitengewehre, deren Griffe auch ein Kreuz bilden, -müllten sie. Die Soldaten in der Marschkolonne riefen ch zu: da liegt der und der und jener. Hatte der An- ick der frischen Gräber so auf die Gemüter gewirtt? lumm zog nun die Marschkolonne ihre Straße, kein Scherzort, kein Gesang wurde laut!
Wir wußten, wie verblltert die Bauern in dieser frucht- iren Landschaft der Beauce waren, wie fanatisch sie uns rßten. Obwohl sie schon sehr unter dem Kriege gelitten itten — vom Frieden wollten sie nichts hören. Krieg s aufs Messer forderten sie Wir glaubten selbst damals icfyt an den Frieden oder nur an Waffenstillstand in ab» hbarer Zeit.
Die Gräber lagen schon weit hinter uns. Da zeigte sich 4 den Feldern em frieolicheres Bild. Zahlreiche Bauern areit beschäftigt, Weizen zu säen. Pflüge und Eggen in ewegung. Der Säemann streute aus dem umgehungten einentuch die goldgelben Körner auf den braunen auf- : loderten Grund. Ich ritt von meiner Kompagnie weg der oen Straßengraben, cus Sachverständiger mußte ia) -ir das genauer ansehen, ich fühlte mich ganz in meiner aiigl.it, aus der mrcl) der KriegSrus herausgerissen hatte. 3eiui diese Leute säen, dachte ich, dann hoffen sie doch auch
fällig durch eine Amtsstellung zu stärken, der für Griechenland wegen seiner Haltung in der Kretafrage eine äußere Gefahr und wegen seines recht zweideutigen Benehmens bei Auslegung des Charakters der Nationalversammlung als revidierende oder konstituierende Kammer eine innere Gefahr bedeuten muß. 9hm ist Venizelos doch mit der Kabinettsbildung betraut worden, und er hat sie, wie heute gemeldet, zu übernehmen sich bereit erklärt.
Das Kabinett Dragumis war nach dem Zusammen- trllt der Nationalversammlung nicht mehr lebensfähig, well es, wenn man auck) die Frage noch dem Charakter der Nallonalversammlung völlig ausscksted, an den neuen Parteibildungen nicht den nötigen Rückhalt faitb. Theotokis zu berufen, schien deshalb nicht angängig, well gegen triefen eine Anklage wegen „Vaterlandsverrat" droht, den er dadurch begangen haben soll, daß er im März dieses Jahres ein Vertaufsanaebot der Jnngtürlen bezüglich Kretas an Griecl-enland ablehnte. Rh allys befürwortete ein aus Revisionisten und Unabhängigen unter Heranziehung einiger Nichtparlamentarier gebildetes Geschästsministerium, eine Art Verlegenheitskonvent, dem die ganze Stimmung in Griechenland, die auf Entscheidung drangt, abhold ist, und 9Ravromichalis, sowie Zaimis kommen, da ihnen jeder größere Rückhalt in der 9h)tu)nif[oerjamm(ung fehlt, schwerlich in Betracht, mag auch König Georg in den letzten Tagen eifrig mit ihnen verhandelt haben.
Athen, 17. Okt. Bei einer Unterredung mit dem König erklärte Venizelos, er werde das Kabinett bilden und die Liste unverzüglich vorlegen.
London, 17. Okt. Trotz der von Kopenhagen veröffentlichten Dementis erhalten sich hier die Gerüchte von der an- getüich bevorstehenden Abdankung des Königs voin Griechenland.
Der Ausstand und die anarchistische Bewegung in Frankreich.
O Paris, 17. Okt.
Dank den Bemühungen des Bautenmmisters Millr- rand, der unausgesetzt mit den Eisenbahn-Gesellschaften verhandelt, wachsen die Aussichten auf eine Verständigung zwischen diesen und ihren Angestellten von Stunde zu Stunde. Die Eisenoahn-Gesellschasten ihrersells haben sich nunmehr bereit erklärt, mit den Vertretern ihrer Bediensteten die Verhandlungen wieder aufzunehmen, so daß allem Anscheine nach ein Schiedsspruch den Frieden im Eisenbahnbetriebe wiederherstellen wird. Gerade diese friedliche Wendung macht aber jenen revolutionären und anarchistischen Elementen einen Strich durch die Rechnung, denen es zur allgemeinen Verblüffung der Leiter der Berufsverbände der Eisenbahnangestellten gelungen war, über ihre Köpfe hinweg den Ausstand gewissermaßen vom Zaune zu brechen. Die Anarchisten haben aber darum den Kamps nicht ausgegeben, sondern führen ihn nur desto energischer, rücksichtsloser fort und greifen bereits zu der ultima rat io, dem Dynamit. Die Gehellnpolizei spürt alle Schlupfwinkel der Dynamithelden und ihrer Ratgeber auf und hofft in kurzer Zeit all diesen Getmlltmenschen das Handwerk legen zu tönnen. Nach der Redaktion der „Guerre Sociale" erhielt nunmehr auch die des „Libertaire" den Besuch der Polizei, die dort anscheinend ganz interessante Dokumente und Winke ausfindig gemacht hat. Das beunruhigende Zunehmen der in Paris und Umgebung entdeckten Bomben wird verschiedentlich so erklärt, daß die Anarchisten sich gegenwärtig nicht mehr sicher fühlen und deshalb eifrigst
zu ernten und voll froher Zuversicht, daß es auch wieder Frieden werden würde, schloß ich mich per Kompagnie wieder an.
Zweifellos hatte dies friedliche Treiben auch Eindruck auf unsere Mannschaften gemacht. In kurzem erschallten wieder frohe Heimat- und Kriegstieder auf und ab in der Marschkolonne.
Wir quartierten in St. Sigismond an der Straße Orleans-Chateaudun. Zahlreiches Hühnervieh mußte an diesem Abend sein Leben lassen. Anderes Fleisch hatten diese Leute in der fruchtbaren Gegend nicht vorrätig. Der französische Bauern-- und Mittelstand auf dem platten Lande ist außerordenllllh genügsam. Dünner Landwein, Brot, Käse, Salat, Milchsnppen bilden die Hauptnahrung. Kaffee gilt als Luxusartikel. Uns genügte das nicht. Wir sehnten uns nach Würsten, Schinken und Speck. Diese herrlichen Dinge fehlten aber hier ganz und gar, die Rauch sänge waren leer.
Am frühen Morgen des 18. Oktober trafen die Regimenter wieder auf dem Sammelplatz der Division zusammen. Der Kommandeur Generalmajor v. Wittich erinnerte in einer Ansprache an die Bedeutung des Tages, den Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, den Geburtstag unseres damaligen Kronprinzen von Preußen. In diesem Augenblick tonnten wir noch nicht wissen, daß wir am Abend, gleichsam zur Feier des Tages, ein gewaltiges Feuer entzünden würden.
Das Regiment wird im nördlichen Teil von Chateaudun einquartiert, teilte uns der Adjutant im Vorbeirellen mit. Wir freuten uns auf die guten Quartiere. Nach einiger Zeit kam der Mjutaill noa)mals vorbei mit der Nachricht, Chateaudun sei besetzt. Dann schmeißen wir sie heraus, drohte es halblaut durch die Kolonne.
Die Türme von Chateaudun tauchten vor uns auf aus der welligen Ebene. Hoch liegt die Stadt über den Ufern des Loir, eines Lebensiußes Der Loire. Ein Eisenbahndamm umzieht die Stadt auf unserer Seite, wie der Wall die Festung. Trüben stießt der Loir.
Von allen Seiten umschwärmen die Stadt unsere Ka- valleriepattouillen. Da und dort nähern sie sich der Stadt, den Gärten, den Hecken unmittelbar. Da steigen Rauch- wöllchen auf, die Weiter preschen zurück, dann hören wir
bemüht sind, sich der gefährlichen Höllenmaschinen zu entledigen.
Tie Einigung.
Paris, 17. Ott. Nach einer um Mitternacht veröffentlichten amtlichen Feststellung ist der Dienst auf den großen staatlichen Linien der Nord- und Westbahn vollständig gesichert, ebenso wickelt sich der Dienst innerhalb des Stadtgebietes verhältnismäßig glatt ab.
Pa ris, 17. Ott. Ministerpräsident Briand teilte dem Präsidenten Falliöres mit, daß der Berk ehr auf der staatlichen West- und Nordbahn mehr und mehr zu den normalen Verhältnissen zurücklehre. Was den Wiedereintritt der Angestellten anbelange, sei große Besserung zu verzeichnen. — Der Betrieb der elektrischen Anlagen sei wieder sichergestellt.
91ach Mitteilungen aus dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist die Beförderung der Postsachen mll den Zügen der staatlichen Westbahn und der 91ordbähn von heute abend ab gesichert. Die Regierung ergriff weitere scharfe militärische Maßregeln, um die Freiheit der Arbell in Paris zu sicyern. Drcitausend Ausständige versuchten, sich des Bahnhofs in Beziers zu bemächtigen, sie wurden jedoch von der Polizei zurückgetrieben.
Aus mehreren Provinz st übten wird ein neues Aufflockern Der Ausstandsbewegung gemeldet, doch scheint der Personeiiverlehr darunter weniger zu leiden; nur die Frachtbesörderung ist etwas gestört.
Ein Bombenanschlag.
Versailles, 17. Okt. Heute abend wurde eine Bombe in den Eingang des Bahntunnels geworfen in dem Augenblick, als der Zug nach Engyien den Tunnel passieren wollte. Sie prallte mll großer Gewalt an einen Baum, aber anstatt in den Tunnel zu treffen, verplatzte sie mit lautem Krachen, links an der Bahn den Boden tief aufreißend, ohne die Gleise zu beschädigeu Der Dienst ist nicht unterbrochen.
Heer unO Flotte.
— Die Strümpfe Der Soldaten in Frank- reich. Auf Anordnung des Unterstaatssekretärs des französischen Kriegsministeriums, Sarraut, wurden von den Kompagnieführern seitens der kommandierenden Generäle Berichte und Gutachten übe: d i e Verteilung von Strümpfen unter die Soldaten ein gefordert. Einige dieser Berichte zeichnen sich durch ihre originelle Fonn aus. So heißt es in einenC
„Augenscheinliche Vortelle, wenn die Strümpfe in gutem Zustande sind. Einführung eines Elements der Unfauberfeit Ü4 die Stuben."
In einem anderen:
„Ter Vorteil der Strümpfe ist besonders moralischer Art, da dadurch Bemühungen zu Taqe treten, die Kleidung der Leute zu vervollsiändigen. Aber die Strümpfe zielen vielmehr darauf ab, die Pflege der Reinlichkeit zur Vernachtässigung zu bringen."
Weiter:
„Sechs Paar Strümpfe sind zum Versuche vertellt worden. Sie wurden bis auf das letzte Ende aufgetragen. Nicht ein einziger Soldat bekümmerte sich darum, sie zu ivaschen oder sie zu stopfen. Selbst wenn man zugestehen kann, daß auf diese Weise momentan das Wohlbefinden der Truppen erhöht wird, indem man sie daran geivöhnt, Strümpfe zu tragen, so erweist man ihnen doch einen schlechten Dienst, indem man Bedürfnisse schafft, die ihre Ntittel nach ihrer Heimkehr ihnen nicht zu befriedigen gestatten."
^lgemein wurde gegen die Einführung der Strümpfe unter die Truppen protestiert.
die wett hemberfatleiiden Sck)üsse. Wir erkennen nun selbst, die Stadt ist vom Feinde besetzt.
Die vorderen Regimenter entwickeln sich zum Gefecht. Mein Regiment, das vor wenigen Tagen vor Orleans die Kastanien aus dem Feuer holte, folgt heute in letzter Linie.
Die Batterien fahren auf und senden ihre Granaten in die seither offene nun zu einer Festung umgewandellen Stadt. Der polnische Graf Lipovsky, ein Freischaren- sührer, allgemein wegen seiner roten Uniform der rote Graf genannt, hatte die Befestigung seit Tagen geleitet, alle ^kraßen durch Barrikaden gesperrt und die Bevölkerung zum zähen Widerstande aufgeftachelt. .Sie hat ihn schwer büßen müssen.
Unsere Infanterie greift an. Sie nimmt die illichsten Barrikaden, stößt aber auf immer neue Hindernisse. Haus für Haus und Barrikade nach Barrikade muß erobert werden. Inzwischen schießen die Bewohner aus den hoch gelegenen Häusern auf die Bedienungsmannschaften unserer Batterien, die Geschosse unischwirren uns in der Reserve- ftellung und fordern Opfer. Ich höre neben mir über der Straße einen klagenden Laut. Da liegt unser Divisionsprediger Pfarrer Sch w a b e in feinem ich Warzen Habit an der Erde. Sein Kvhlfuck)s galoppiert -rellerlos mit fliegenden Bügeln davon. Der Pfarrer ist tot, sein Amts- bruDer, Der katholische Geistliche, sorgt sich um die Leiche.
Es wird Abend. Unsere känipfenden Truppen kommen nur langsam vorwärts. Zwei Kompagnien meines Regiments Werden für eine besondere Ausgabe gefordert. Der Oberst befiehlt die beiden vordersten Kompagnien aus der Angrifsskoloniie. Das ist die 2. und 3., die letztere führe ich. Wir tiennen uns vom Regiment, werden durch eine Vorstadt auf die Mitte der Stadt dirigiert. Die hier kreuzenden Straßen werden durchfegt von Geschosien, die aus den im tiefsten Dunkel liegenden Barrikaden kommen. Das Pflaster weit vor den Barrikaden ist durch Aufreißen und Austürmen der Steine ungangbar gemacht. Um den Gegner sehen zu können, müssen bie Straßen hell gemacht werden. Laternenanzüiider schien, wir müssen uns selbst Helsen. Um unsere Mannschaften nicht unnötig zu opfern, stecken wir die Häuser an. Die sind weniger wert, wie Menschenleben. 9hm werden die Straßen tagehell und was noch wertvoller ist, die Hitze des fortfressenden Bran->


