Ausgabe 
18.6.1910 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

bester ^rsalz Uir echten GokJschrauck, starke 14 karätige Goldauflage.» 10jährige urkundl. Garantie für gutes Tragen, sonst verbürgter Umtausch. Elegante Ongtnal -Eturs. Billige Preise. Erhältlich in <jotdwarenbandlungen.

MU

MM

L- vVVAj

Märkte.

47

73-78

41

37

7073

73-83

43

38

68-74

82-84

41

52

6768

. 5152

Verantwortlich für ben politischen Teil i. V.: R. Lang e.

quariat W^"AM ubo^dcn I MeteorologWe Beobachtungen der Station Gietzen.

Musikalienhandel, über den Ernst C h a l l re r sen. _ einen gut « s I <* I =

Wetter

17.

aber nur in Itnfchen, wo Plakate crushängen.

3839

36-00

33

28

lebend- Tcklachk, «cwichc

80-82 6600

6468

50-62

52

51

84-93

75-83

Mk.

59-63

53-58

Lebend- Schlacht­gewicht

Mk.

98-105 90-97

58

53

47

6768 6466

Tendenz: Rinder, Kälber und Schafe lebhaft, abgesetzt.

Preis pro 100 Pf d.

Zainilien-Nachrrchten.

Geborene: Herrn Oberlehrer Prozessor D. Fritz Herrmann | in Darmstadt eine Tochter. Herrn Freiherr v. Jensich in Darm­stadt ein Sohn. Herrn Feldbereinignngsgeometer Zimmermann in Lauterbach eine Tochter. Herrn Steueramts-Kontrolleur Kohler in Friedberg eine Tochter.

Verlobte: Fräulein Luise Schmidt in Maar mit Herrn Fritz Luit in Lauterbach. Fräulein Ella Diehl in Aßlar mit Herrn Otto Page in Offenbach a. At." Fräulein Helene Sauber in Berleburg (ilel'tf.) mit Herrn Heinrich Graul in Wolf (Dberb.) Fräulein Elise Merle in Arnshain mit Herrn Hermann Rothe in Metz. , "

Vermählte: Herr Georg Balzer. Vilbel, nut Fraulem Hermine Echottmann aus Stegen i. Wests.

G e st o r b e n e: Frau Margaretha Funk in Stangenrod. Frau Lina Küchel Witwe, geb. Mänd'l, in Butzbach. Frau Sophie Steulcr, geb. Hartmann, in Bad-Rauheim. Herr Jakob

Miwer fche vaoeanstatt.

Wasserwärme der Lahn 1 6 6R.

Schütz in Friedberg. Herr Ernst Paupie aus'Büdingeu lgestorben in Zäptau in Mahren). Herr Johannes Heinrich Heß V. m Bleichenbach. Frau Bertha Rullmann, geb. Kopp, in Mfttel- gründau. Frau Kätchen Schölt, geb. Kalbfleisch, m Landen- l ausen Frau Minna Ulrich, geb. Henrich, in Darmstadt. Herr Konrad Kaps in Klein-Altenstädtcn. Frau Esther Baum, geb Rülf, Fräulein Elise Matthäi, beide in Marburg. Frau Elise Bonn in Butzbach. Herr Wilhelm Hotz in Dietzenbach. Frau Philipp Füller Witwe, geb. Kramer, in Wetzlar.

Bei Appetitlosigkeit Dr. Hommefs Haematogen

Rasche sichere Wirkung! 20jähriger Erfolg!

Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel.

fei seiner Verhaftung Selbstmord geplant habe; er, Zeuge, habe ixifrr nicht geduldet, baß er fein Rasiermesser mttnehme und er Labe ihm auch sein Taschenmesser weggenommen.

Weiter wird ein Brief verlesen, den Gaben am 1. Acar; ton den Zeugen Konradi gerichtet hat. v. Gaben schreibt darin, tr habe sich' mit .Hilfe des Professors v. SchrenckMotzing nun «ort;von der Fran" befreit und er wolle nunmehr noch eine meue Tatsache mitteilcn, die er bisher verschwiegen habe. Unter seiner Wäsckrc befinde sich ein Paar Strümpfe, die ihm Frau w Schönebeck gegeben habe, um sie eventuell bei einem 3u[ammert- treffen im Walde über die Stiefel zu ziehen. Tiefe Strumpfe Labe er in der Mordnacht angehabt. .. .

Die Angeklagte bestreitet, daß sie v. Gaben Strumpft gegeben habe.' Von der Verteidigung wird auch in Zweifel gezogen, daß er die Strümpfe angehabt haben könne, denn sie seien ganz sauber ausgesunden worden. , *

Die Verhandlung dreht sich dann um den Aufenthalt des Herrn v. Gäben und der Frau p. Säwnebeck m der Irrenanstalt Kortau' wesentliche Momeiite für den Verdacht, datz fie dort versuchet haben, sich zu verständigen, fördert die Zeugenvernehmung nicht^z^ .^ragc, Gäben ihr geglaubt habe, daß sie ihm allein gehöre, beantwortet die Angeklagte nach einigem Zögern Mit ia.

* Internationaler Verein der Freundinnen junger Mädchen. Am 1. und 2. Juni tagte in Weimar unter dem Vorsitz der Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg, Prin- -essin zu Battenberg die diesjährige Vorstände-Konferenz, des unter dem Ehrenschutz der Kaiserin stehenden Deutschen Zweiges deS Internationalen Vereins der Freundinnen junger Mädch:n. Nahezu sämtliche Provinzial- und Landesvorstände Deutschlands nahmeii an der Versammlung teil. Zur Tagesordnung standen: Reorganisationssragen, Satzungsänderuilgen, Neubesetzung der teil­weise durch Todesfall erledigten Aemter des Notionalvorstandes, weiterer Ausbau der intern. Beziehungen, gemeinsames Arbeiten mit der deutschen Bahnhofsmission. insbesondere die Schaffung einheitlicher Plakate und Abzeichen für diesen Zweig der Fürsorgc- utätigkcit Die Mitteilungen der Vorsitzenden über den günstigen /Zerlauf der diesbezüglicl>en Verhandliingen wurden von der Ver­sammlung mit lebhaftem Beifall angenommen; zugleich wurde her Wunsch kund gegeben, daß hierdurch der Bahnhofsarbeit, /einem der wichtigsten Faktoren zur Bekämpfung des Mädchen- chandelS, neue Kräfte zugeführt und gedeihlich? Weiterentwicklung bcfchieden sein möge. Ter ncugewählte Vorstand setzt sich folgender 'maßen zusammen: Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg I. Vor- sitz«mde, Fran Julius Schniewind-Elberfeld 2. Vorfitzwde, Frau

Augsburg, 17. Juni. Diese Nacht erreichte die Ueberflutung dcw Lech ihren Höhepunkt. Die bei Augsburg gelegene kleine Ortschaft Mochablaß hat unter dem Wasser start gelitten. Der Mini st e r von Breiten- bach ist heute früh zur Besichtigung des Ueberschwem- mnngAgebietes eingetroffen. Von der auf dem rechten Lechüfer befindlichen Häuserkolonie find zwei Häuser ein gestürzt. Die Lechbrücke bei Gersthofen ist zum Teil eingestürzt.

Konstanz, 17. Juni. Während der Obersee nachts nur vier Zentimeter stieg, wächst der Untersee und der Rhein sehr rasch. Nahezu sämtliche Ufergemeinden find überflutet________________________________

Bodenreform und Beamienschaft.

Es wird uns geschrieben:

Heber dieses Thema sprach auf dem am 12. d. Mts. in Stettin stattgesundenen Gantage des V e r b a n d e s mittlerer Reichs- Post- und Telegraphen-Beamten vor weit mehr als 1000 Verbandsmitgliedern ans ganz Deutschland Postsekreiär Lu b ahn-Berlin. Er zeigte, daß der Verband bestrebt ift, nicht nur eigene Beamteninteresien zu fördern, sondern sich auch bemüht, seinen Mitgliedern Verständnis für große soziale Fragen zu ver­schaffen. An der Hand folgenden Beispiels erklärte er den tiefen Inhalt der Bodenreformlehre. Vor wenigen Jahren wurde in der Nähe Berlins der Teltow-Kanal erbaut. Ter Wert des Bodens 500 m rechts und links vom Kanal stieg während der kttrzen Bau- periode von 100 Millionen auf 500 Millionen Mark! Im voraus hatte die Bodenspekulation die Werte für sich in Anspruch ge­nommen, die erst später Neuansiedlungen von Menlchen schaffen sollen. In ähnlicher Weise wird der Wert des Grund und Bodens in der Nähe jeder größeren Stadt künstlich vor der Zeit in die Höhe getrieben. Durch die Zunahme der Bevölkerung, durch die Kulturarbeit von Reich, Staat und Gemeinde wächst der Wert des Bodens. Es ist nicht der Hausbesitzer, der hier den größten 93or- leil hat dies ist leider em weit verbreiteter Irrtum, sondern vornehmlich der Besitzer des unbebauten Bodens in der Nahe der Städte.

Auf der andern Seite sehen wir heute große wirtschaftliche Not. Auf teurem Grund und Boden kann nur ein teures Haus erbaut werden, wo die Mieten der Wohnungen, der Werkstätten, der Geschäftsräume ebenfalls teuer sind. Nach der Statistik des Verbandes erlag ungefähr 1/, der in den Jahren 19031908 ver­storbenen Postbeamten der Tuberkulose, dieser fürchterlichen Krank­heit, die hauptsächlich auf die schlechten Wohn- und Arbeitsräume zurückzuführen ist. Die Beamtenschaft nimmt auch deshalb leb­haftes Interesse an der Bodenreforni, weil sie befürchten muß, daß die in den letzten Jahren ftatlgefunbene Gehaltsaufbesserung durch die ständige Bodenverteuerung in kurzer Zeit ivieder aufgehoben wird. Tie Bestrebungen der Bodenreformer werden durch die Beamtenschaft stark unterftüljt. Allein 100 Beamtenvereine sind dem Bunde deutscher Bodenresormer körperschaftlich angeschlossen. Ein Mittel gegen den Bodenwucher ist die Zuwachssteuer. Sie besteht bereits in 500 deutschen Gemeinden. Die Reichsregiernng hat im April d. I. dem deutschen Reichstage einen Gesetzentwurf über die R e i ch s z u w a ch s st e u e r vorgelegt. Leider ist die 'Verabschiedung des Gesetzes bis zum Herbst vertagt worden. Wir können aber bestimmt hoffen, daß die Beratungen im Reichstage 311 einem sruchtbaren Ergebnis führen merben; beim burd) bte Reichszilwachssteuer wird in hohem Maße bas Interesse des ge­samten erwerbstätigen Volkes wahrgenommen In der Mitarbeit an ber Bobenresorm verfolgt bte Beamtenschaft nicht allein eigene Vorteile, sonbern sie ist in erster Linie bestrebt, bas Wohl des ganzen Volkes zu förbern!

Hochwasser.

Nach neuerlichen Feststellungen überschreitet die Ge­sa m t su m m e des Schadens 3 Milli 01t e n M ar f bedeutend. Unter den Vernrißten befinden sich auch solche, die nach der Katastrophe weggezogen sind, ohne sich ab- qenreldet zu haben, was namentlich bei vielen Kroaten zutrefsen dürfte, die den Verunglückten und den Lerchen Wertaeaenstände, Uhren, Geld usw. geraubt haben. Bis jetzt 'sind .amtlich 53 Leichen festgestellt worden; davon wurden angeschwemmt im Kreise Adenau 47, im Kreise Ahrweiler 4 imb 2 im Rhein. Der Kreis Ahr­weilerhat keine Verluste an Menschenleben zu verzeichnen. Die Eisenbahn verkehrt ab heute bis Altenahr und durfte bis spätestens Mte nächster Woche bis Duempelfeld Mieder in Betrieb sein. ,

Koblenz, 17. Juni. (Amtlich.) Auf der Ahrtalbahn tnird ab Samstag den 18. Juni mit dem Zug 230 um 11 Uhr 55'Mn., vormittag ab Remagen der Personenzugverkehr bis zur Station Altenahr wiederaufgcnommen,-ab Dienstag den 21. Juni bis Adenau mit Umsteigen bei der Adenauer Bach­brücke in km 36,4 zwischen Duempelfeld und Leimbach.

Bonn, 17. Juni. Die Stadt bewilligte für die Ge­schädigten 5000 Mark.

Aachen, 17. Juni. Die Stadt bewilligte 2000 Mark.

00

COÖ

£=»

Oberkonsistorialpräsibent ErnstsiWiesbaben 1. Versitzende, Hau Geh Rat von Dietsurth-Bersin 2. Besitzende, »raufan Adel Herd Semm-Dar m st ad t Schriftführerin. Das Nationalbureau wurde von Bersin nach Schönberg iHesseni verlegt, Montag, den 6 Juni, sand zu Bern du 1. europaftche Konferenz der Bahn hofswerte statt. Einberufen von dem ^nternatwnalcir her­ein der Freundinnen junger Mädchen hakten >amtliche Vercuie, die sich mit Bahnhofsarbeit befassen, Vertreter gerieft acu Vorsitz führten abwechselnd Frau von Tschader von Waatbenmvl, Vorsitzetibc des Vereins der Freundmnen in Bent, die <rursttn Marie zu Erbach und Baronin p. Montenach. MX allgemeine Bericht der Bahnhofswerke wurde durch Fräulein Esther Richard, Schriftführerin des Bureau Central des entern. Verems der Freundinnen junger Mädchen, darlegt. Die Versammlung nahm in jeder Beziehung einen überaus beftiebigenben Verlauf. Tie Groß Herzogin von Hessen hat den Ehrenvorsitz für den . hessischen Landesverein der Freundinnen lunger Mädchen über- Enten pr.

unterweisenden Aufsatz zur Verfügung gestellt hat, sollte man I wenigstens einigermaßen unterrichtet sein, ebenso über die Ge- Ium chich'te des Buchhandels. Eine gute Schilderung über den Betrieb in Druckereien und der Presse wird viel Gutes stiften, denn ge- 1910 rabc über diese beiden, für unsere Zeit so außerordentlich wich- tiqcn Zweige, herrschen noch die abenteuerlichsten Vorstellungen,! und selbst Leute von hoher Geistesbildung sind sich über den Unterschied zwischen Druckerei, Geschäftsstelle und Schriftleitung eine Blattes vollständig im Unklaren. Der Herausgeber hat es verstanden, sich für das umfangreiche Werk einen gediegenen Stab von Mitarbeitern anzuwerben und so ist es ihm gelungen, ein Buch herauszubringen, das in die Bücherei eines jeden Geistes­arbeiters gehörte, wenn sich der Titel auch, wie schon gesagt, in

- m. E. unzweckmäßiger Bescheidenheit an einen beschränkten Leserkreis wendet. Schon ein Ueberblick über das mehr als 30 Abschnitte umfassende Buch wird den Kundigen überzeugen, daß er es hier mit einer umfassenden Darstellung des ge­samten Buchwesens mit allen seinen Nebenzweigen vom ersten Federzug des Schriftstellers bis zum Erwerb durch den Käufer zu tun hat. Auch die Papiersabrikation, die ProbuksionÄ- verfahren, das Herstellungswesen und die Reklame werden ein­gehend behandelt, und Verlagsvertrieb, Buchführung und das Gesetz über das Verlagsrecht sind ebensowenig vergessen wie ein Normalschema zu einem Verlagsvertrag. Das Buch stellt sich also in seiner Gesamtheit als ein umfaßendes Werk über das Buchwesen dar, das einen prächtigen Ueberblick über diesen so außerodentlich wichtigen Fasior unseres Levens gibt.

viich-rtisch. ($oIlmUc6umf,) ,mb .befte57-60 95-100

Die Nummer 3494 der Illustrierten Zeckung (I. I. .Weber Allere Mast- und gute Saugkälber . 50-56 Leipzigs enthält: Ana koke de Monzr c , Die Redner der ftanzos. I ^evingece Saugkälber 4550 Abgeordnetenkammer, mit Bildern des Zeichners Eripram, Walt^- Schafe.

Fr ep r s Keramische Arbeiten von Hermann WM, bytorW mQrUämmev unbgere Masthammel 41-42 Museum der Pfalz in Speyer, beide reich illustriert, verschiedene Seh weine.

Bilder von der diesjährigen Wanderausstellung der Deutschen! H§llfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Landwirtschaftsgesellschaft in Hamburg, sowre die Bildmsie von Lebendgewicht 52-53 dem Komponisten berLustigemWeiber von Wiridsor Nreolai, Pallfleischige Schweine über 2 Zentner von Dernburg unb Lindeguist, des englifchen Lyrikers --Ufted Lebendgewicht 5253 Austin u. a. Im sportlicheii Teil, der in der Aleiid)igc Scbmeine

Zeitung regelmäßig Der treten ist und einen nicht unbeträchtlichen _______

Raum einnimmt,; ftnben sich alle wichtigen Ereignisse der per- £ricfr£aitCll dev ReSaktioN

aanaenen Woche im Bilde. Daneben enthält diese Nummer noch! * J . , . »

ein/ Fülle iwvellissischen Unterhaltwigsstoffes, ferner im Anhang (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt^

die alliährlich 26 Mal erscheinende RubrikAus Jndiftsiie und H. H. A. 16. Wenn ein Vers Dir gelingt in einer gebildeten Technik" I Sprache,

Wie ich den Buchhandel erlernte. Ein Versuch, Die für Dich dichtet und denkt, glaubst Du schon

das Technische wie das Geistige im Buchhandel auf unterhaltende Dichter zu sein?

Art anschaulich zu machen. Aus dem Leben unb der vielseitigen . Praxis eines Fachgenossen von H. Starke. Siebte, völlig umgearbeitete unb bedeutend vermehrte Auflage, herausgegeben . von Hermann Oesterwitz. Leipzig bei Gustav U h l >as Buch mit diesem etwas langatmigen Titel birgt zwischen [einem 1 einfachen, gefchmackvollen Deckel weit mehr, als er autzerlich I verrät unb es geht auch weit über das hinaus, was inan ge- meinhin ein Lehrbuch nennt. Im Gegenteil, es ist flott unb g unterhaltenb geschrieben, und man könnte glauben, daß man 11 es mit einer tiefgründigen Plauderei zu tun hätte, wenn uns ! nicht hin unb wieder ein Musterbeispiel ober ein Schema anders - belehrte Es scheint mir auch nicht nur für den Buchhändler bestimmt zu sein, denn was darin vom Buchhandel, vom Verlags- [

Gießen, 18. Juni. Alarktderichl. Ans heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1.10-0.00 Alk., Hühnereier 1 St. 70 Pfq.. Enteneier 1 Stück 8 Psg., Käse pr. St. 68 Ps., Käsematte pr. St. 56 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., kühner pr. St. 1,001,60 Alk., Hahnen pr. Stück 0,801,80 Mk. Euren pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Ochsenfleisch pr. Psd. 80 bis

88 Pfa., Knhsieisch und Rindfleisch pr. Vsimd 7074 Psg., Schweine- nommen. . . S(15 <r. P f t n eh al t § ber Ab- fleisch m. Pfund 80-96 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 80-84 Psg.,

bürg mit Fettsängern, durch die das ^ett aus dem frischen Ub^ GO a.e b h of-'J'L r (t b e r t cf) t vom 17. Jimi.

Erzielt'b^im^^Turchschnift^wurdeii^ausb^lOM^Raumme^eni Ab- Autt-L- 49 Ochsen, 9 Bnllen, 129 Kühe, 824 Kälber, 73 Schafe, wasser 35 Kilo Fettschlamm mit einem Fettgehalt oon ca ^»/o 2 4Biejenlammci. -----

gewonnen. Dieses Fett kann verwertet werden zur Herstellung tion billigen Seifen unb Schmiermaterialien. Der Charlottenburger Magistrat hat jetzt auf Grund der Versuchsergebmise mit ber genannten Gesellschaft, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadt- ©ölher

schlickungrxr Rieselfel^r durch bte entfetteten ^"Q^;bon wird Angefahren waren 12 Wagen Heu und.Stroh. Man notierte:

äs« «xe Ksa?' r.

bis sie endlich für 10 400 Mk. zngeschlagen wurde Bei Chrissie wmde ^eis

die Sammlung Walter verkauft, die insgesamt über E Mitsion I Gebend-Scklachk- pro lOOPfunH

einbrachte. Besonderes Interesse erregte em rundes Gefatz (^a.nilie gemixt -

Rose) ans der Kien-Lung-Tynastie. Das 23 Zoll hohe Gesäß fand Ochsen. von-biSvon-biS

einen Käufer, der 15 6)0 B!k. dafür anlegte. . Pollfleischige, ansqemastete, höchsten

N e n e r F 0 r t s ch r i t t d e r K i n e m a t 0 g r a v h 1 e i n Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 4549 8189 der Wissenschaft. Nachdem vor kurzem die ftmeinatogravbie Junge, fleischige, nicht ansgeniästete und mikroskopischer Bewegimaen gelungen ist, hat nach der11)11^011 I ältere ansgeniästete 4043 einer der Leiter des Marey-Jnstitutes in Paris, Bull, M_> genährte junge und gut ge*

Vrobleni der Kinematographie der schnesistcii Beivegung floiost. I Mhrte ältere 3539 Tie Aufnahmen ganz schneller Bewegimgen, wie fie -ü. ove Färsen, K ü h e.

Flügel fliegender Insekten ansführen, deren einzelner O'lugelsiblag gz^^^ischige ansgeniästete Färsen höchst, zuweilen nur eine Hundertstel Sekunde dauert, sind jetzt möglich, I Schlachtwertes 4046 sogar bis 2000 Aufnahmen in der Sekunde. Entgegen der bisheri- Bollfleischige ausgemästete Kühe höchst, gen Alethode, bei der 15 bis 20 Bilder in der Sekunde genügten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 3740 imd der Film für jedes einzelne Bild angehalten wurde, gleitet I gienerc ansgeniästete Kühe und wenig jetzt der Film nnunierbrochen weiter und jedes Bild wird durch gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 3235 eine Lichtquelle jedesmal auf eine neue Stelle des Films geworfen, genährte Kühe und Färfen . . 2531 Hy I Kälber.

Höchste Temperatur am 16. bis 17. Juni -s- 21,3 e0.

vtiedrigste , , 16. , 17. , = 4* 10,7 C.

17.

2 »6

751,9

18,7

14,8

92

SW

2

17.

9n

752,3

17,5

14,0

94

NNW

4

18.

7«

753,2

17,0

11,3

79

NNW

2

tonet

Naht butte sich c

^Meiti genom trinkt Biogli Bioglobin et Probeflaschen direkt von d Lnenbach an

sSmtliche Schai

Messin

Hotel-, in

Gr

5. au IJttw puscl holz. ,

BCk