und
Tantris der Narr geht, wie jawohl bekannt ist, auf feine mittelalterliche, genauer, auf eine altsran^Ösische Bearbeitung der Tristansage zurück, in der von einer Rückkehr Tristans zu Isolde Blondhaar berichtet wird. Jli den Einzelheiten ist Starbt seiner Vorlage ziemlich treu gefolgt, aber in 'm» xxuiDÜachc bat er gan' •"■s ^nr eiaene Wege ein-
Sur heischen 8>nanzlage.
Ern mntfirfjer Artikel der „Tornrft. Ztg." werwet srchgeg«n die von mondpni Seiten geforderte Aufl-ebnng der Untererhcb-
km dZorläufig muß man also mit einer Sortierung beS fibe^ ralen Regimes rechnen, das aber w geschwächt wird, daß. binnen kurzem sein Ende vorauszusehen ist. Es blerbt also für den Augenblick bei der Fortsetzung des Waffenstillstandes, an besten Ausgange wir den methodischen und unbarmherzigen englrch.m Protektionismus und gleichzeitig bte Aera der N^lverwrÄungen vor uns haben; und dann steht bte Zett der Konflikte um die Hegemonie unmittelbar bevor.
Auch aus den kurzen und möglichst zurückhaltenden Bcmer- fungen der anderen Zeitungen läßt sich tm großen u^ 9Q£^n ein ähnlicher Eindruck erkennen. Man steht beunruhlgt Vorläufer von Gewitterwolken jenseits des Kanals am Horisontt auftauchen. ...
London, 18. Son. (Ito Uhr obrnb». Bisher imd ge- wählt: 120 Unionisten, 96 Liberale, 20 Mitglteder der Arbetter- partei, 28 Nationalisten. Tie Unionisten gewtnnen 52, die Liberalend Sitze, die Arbeiterpartei gewann einen Sitz.
geschlagen; vielleicht, um ja nicht-mit Gottfried von Straßburg oder mit Richard Wagner zusammenzutreffen. Bet diesen beiden Meistern steht
diu endelöse herzenot von der si beide laxen töt • - - im Vordergrund. Die Umgeslaltung aber, die Hardt vornahm, stellt die Sage auf den Kops, denn er weiß nichts von der Treue der beiden Liebenden, und baut daraus aus unsicherem Grunde mit unsicheren Mitteln sem Drama Dabei unterlaufen ihm so viel Unnwgltchketten, Unwahrscheinlichkeiten und Zufälligkeiten, daß man Don einem Drama im eigentlichen Sinne des Worte» nicht mehr reden kann, und wenn man näher zusieht, dann findet man sogar für sämtliche Begebenheiten ein bekanntes Vorbild aus unserer geläufigen Literatur.
♦
Sckmu aus dem Inhalt kann man ersehen, auf welchen Voraussetzungen Hardt sein Drama aufbaut. Seit zehn Jahren trauert Isolde Blondhaar um den verbannten Tristan, den sie immer noch '"it aller, -Hingabe liebt, obschon sie weiß, daß er sich mit Isolde Weißhand vermahl hat Auf seiner Rückkehr steht ihr beider Tod Nun will Denovalin Tristan in der Nähe des Schlosses gesehen haben und das genügt Isoldens eifersüchtigem Gatten dem Komg Marke, um sein Weib den — Siechen zu überlassen. In der höchsten Not erscheint Tristan als Siecher verkleidet, jagt die Aussätzigen davon, kniet vor Isolde — sie erkennt ch nicht. Er spricht von Tristan — fte erkennt ihn nicht. Sie werden von Denovalin ülerrascht, der Tnschn so f or t erkennt - Tristan ersticht ihn mid springt uber die Mauer - hundert Klafter tief — ohne sich zu Verletzern Am Abend nach diesen fürchterlichen Begebenl-etten — M^kehalt den merkwürdigen Ausgang für ein Gottesurteil erscheint Isolde in der Halle, um — Schach mit den Mannern &u , Aelen. Tristan kommt als Narr verkleidet - niemand kwkennt ihn — obschon er sich m ehr fach deutlich' erklärt und Isolde Dinge zuraunt, die nur er wissen kann Isolde erkennt ihn nicht. Aber Husdent, der Hund Tristans, der zehn Jahre gefangen gehalten war, weil er leben tötete ’ per in seine Nähe kam, erkennt seinen Herrn, der von I olde LU ihm geschickt war — und „verläßt mit ihm das Schloß . Ta weiß nun auch Isolde, daß es Drtlihau war. . ., aber
stellen ans Sparsamkeitsgründen: . . ___
In der Erörterung über die Frage, wie im Staatshaushalt Ersparnisse gemacht werden können, ist u.a auch ^u.»ert worden, die für die Erhebung der vstaatsF^falle im 3«bie geschaffene Einrick>tung der llnlererlyeb|bcficit sei ^K-e-.ordentli ) teuer. Im .Hanplrorcutscküag für 1909 ßnd an A.usgabe für Vergüttmqim der Untererlzeber vorgesehen l78O0OMk. Dazu kommt dec Umtagebeitrag, den der ^taat für die der Fürsorgekasse fihr die Beamten der Mndgemetnden bctgetretcnm Untererheber zu zahlen lfaben wird und der für l_9O9 ichatznngs- roeijc aus rund 10 000 Atark zu veransck-lagen ist. Dcie beiden Beträge mit. zusammen 188 000 Mark würden astv bet Aufhebung der Unterer heb stellen nicht zu verausgaben sein
Zurzeit bestehen 375 Untcrerheb,teilen im Lmide, toetoc die Erhebung in rund 700 Gemeinden Mw- besvrgemJhrc Aufhebung würde naturgemäß den Lezirkskanen, die bcmn bu ges°mt.m LtaatSgesä-lle ausichttestlK mrd unmittelbar: zu er ^wn batten, eine aunervrbeMluh gratzc Bilreair-Mehiarbett, über dies aber auch Mindestens 700 x 6 = 4200 arlsivärttge Dtenst- gcschiste allem für die Erl^ebtmg der direkten Eaotsstcuern mehr bringen, da sich die Beamten ia doch mmdesteits zur E^ Hebung jedes der 6 .^teuerztele cmmal m lebe Gemeinde be- 9CS Regierungsblatt wird nun mi&jercdpict daß die bei Aufh.bung der Untererlfebsdellen notwendigen Maßnahnici, einen jährlick^n Auftvand von nrindesbwiS 162 227 Nixrrk uot- ünvndig^ machen ^wurden. Un^verhebstellen würde somit der
Staatskasse vielleicht eino Ersparnis von höchstens (188 000 — 162 227) = 2 o 7 7 3 TOarf bringen. Ihr steht gegenüber der für das Publikum und insbesondere die ländliche LeDölkrrung in der der maligen EmrickKiirg gelegene Vorteil, daß Zahlungen an die Staatskasse und EnupfanFnahme von Geldern Ls di^er in denkbar einfachster und billigster Werse er.tolgcn! können, sowie der für die Landgemembm ansdieser Einrichtung sich ergebende mittelbare Nutzen, daß sie dadurch ein bester arbeitendes und besser bezahltes Personal an Gemenwe-(H.n- nchmern zu gewinnen und zu erhalttm in der Entscheidimg darüber, ob jene vielleicht fürdie
erwartende Ersparnis den Verlust dieser Vorteile für Bevölkerung unb Gemeinden anfwieaen wurde, mag zunächst der Bevölkerung selbst und den Landständen anhetmgestellt bleiben.
ß)ollti?chc Sagcsfdiati» Um die Frankfurter Universität.
Um das Bild der Bestrebungen um eine Frankfurter Universität vollständig wiederzugeben, mögen auch die heute in der demokr arischen „Frankfurter Zeitung' niedergelegten ^'^Es handelt ^i^ nach den bis jetzt gemachten Vorschlägen nicht um eine preußische Universität, tue aus staab lichen Mitteln unterhalten würde, sondern um eine komm unaU Unioetiität, für welch« die Mittel au8 e tftimgen unb Sep trägen der Stadt aufzubringen waren. Die Umversttat Frankfurt soll auS nicht st aatlichen Mi t t e l n bestritten werden, n der Hauptsache aus Schenkungen von Privaten Voraussetzung ist dabei, daß sie vom preußischen Staat mit den gleichen Privilegien wie jede andere Universität ut Preußen aus- qestattet wird. Das ist der Kern der Sache unb nur bas eine Tatsächliche sei noch erwähnt, daß zunächst drei- Fakultäten, eine juristische, eine medizinische un^T5l2t«>n?ih& phisch-maturwissenschaftliche errichtet werden sollen Das Vorhaben | ist nickst neu, denn seit Jahr und Tag weiß man, daß einslutzreiche
Gietzener Stadttheatev.
Tantris der Narr.
Drama in fünf Auszügen von Emst Hardt.
Ms Ernst Hardt vor nahezu Hwei I ihren für fern neu- romantisches Drama Tantris der Nari^dessen Aüffuhrung Reinhardt kurz vorher abgelehut hatte, den doppelten Schillerpreis erhielt, da ging ein wilder Sturm durch das gesamte literarische Deutschland, und»die „unseligeri Wö richter wurden mit blutigem Hohn überhäuft. ^Drr haben uns seinerzeit wiederholt über das trotz allembeachtenswerte Werk geäußert und auch den Ausspruch eines fehenen deutschen Literaturprofessors veröffentlicht Namens kann ich mich augenblicklich nidjt ent
sinnen —, der am Ende einer eingehenden Studie über da.^ Werk zu dem Schlüsse kam, daß die doppelte Auszeichnung des Tantris eine Schmach für Deutschland sei. Inzwischen haben sich die ereiferten Gemüter wieoer beruhigt und was die Preisrichter verschuldet haben, das hat man allmählich auch dem Dichter verziehen, denn ohne die Uuszeichnungen wäre das Werk totsicher weit weniger streng beurteilt nroi> den, wäre aber auch wohl kaum lange auf den deutschen Bühnen geblieben. Es wäre gekommen, stoie es mit anderen Tragern des Schillerpreises gekommen ist, mit Wbert Minder und Franz N i s s e l, von denen man Heute, iiach knapp fünfzig Jahren, kaum noch etwas weiß. Hebbel, lseibei, Anzengruber unb Wildenbruch, die im Laufe der J-ihre ebenfalls ausgezeichnet wurden, fyatten sich schon längst einen Namen gemacht, ehe sie „gekrönt" wurden.
Zum erstenmal seit Stiftung des Schillerpreises wurde nun ein Werk doppelt — auch mit dem später gestifteten Volks-Schill er preis — ausgezeichnet und zum erstenmal war es auch, daß ein bisher kaum betannter Dichter von dem Publittim mit offenen Armen empfangen wurde.
Unb das ist ganz natürlich gewesen. Dieses von leidenschaftlichem, wenn auch unechtem Leben burchglühte Drcmia ging weit ab von der gewohnten Art der naturalistischen Bühnenwerke der letzteii Jahre. Es war voll Glanz, und Farben, voll Trieb unb Kraft, unb es riß mit sich fort, wenn auch der Grund, auf dem diese duftigen Gebilde einer] Üppigen Phantasie erbaut sind, morsch unb brüchig scheint.
allen hat eben nur Denovalin, der ihn nut und ohne Verkleidung, sogar im Nebel erkennt, den scksarfen Blick - und Husdent, der Hund. Aber genug davon. Um alle diese Entgleisungen aufzuzäblen, ist hier nicht der Ort und der Raum, und es ist auch erfreulicher, wenn man die guten Seiten des Werkes betrachtet und den Eindruck des gestrigen Abends schildert.
Da ist denn zuerst hervorzuheben, baß das Werk einen starken, sckstirf ausgeprägten Eindruck gemacht hat, der nicht nur in der rasch vorangehenden Handlung im zweiten Aus- rüge, sondern namentlich in der großen, wuchtigen ^ene im Schloßhof, wo Isolde den Siechen preisgegeben werben soll, eine achtunggebietende dichterische Höhe erreicht. Dann allerdings verliert sich das Interesse an der vollstündiaen Umbiegung der Handlung, die unbedingt einen tragischen Schluß verlangte, wenn Hardt die Handlung durch die. Charattere bestimmen ließe. Trotzdem aber war der Cnw druck der drei ersten Auszüge derart mächtig, daß der Beifall auch am Schlüsse nur unmerklich nachließ, aber meinem Empfinden nach vor allem den Darstellern galt Und das ist natürlich. Denn es kann nicht begeistern, wenn die ganze eitherige Handlung, die im Sinne von Isolden geführt luirb, plötzlich dadurch abgebrochen wirb, baß Tristan, der vergeblichen Werbung mübe, den Gekränkten spielt und davongeht. *
lieber all diesen Mängeln aber liegt eine prächtige, klug bedachte Sprache, die uns wie Musik in den Ohren tönt und voll ist von reicher, lieblicher Süße. Unb mögen auch die Charaktere matt, die Vorbedingungen der Handlung erklügelt, die Liandlung selbst erlogen fein — mag die Macht der Bühne die Vtacht der Dichtung vortäuschen — Ernst Hardt ist trotz allem ein echter und rechter Dichter — unb wer sich lediglich der Stimmung hingeben kann, die in vollen Wogen von der Bühne strömt, dem lvird das Herz heiß werden und der wird sich erhoben fühlen. In vollem Fluß gehen biö* Empfindungen mit dem Dichter, der uns aus unserem an Ursache und Wirlnng geknüpften Dasein hinausreißt in seine Welt, die voll stiller Sck)önheiten ist, menn wir auch schließ lich nicht mehr daran glauben, obschon Shakespeare der Pate des Werkes ist. »
So nahmen und so bejubelten auch gestern die zahlreich erschienenen Zuhörer das „gefrönte" Werk, das unter Hermann Bakofs tüchtiger Leitung in einer guten Durch- , bÜbung sehr anerkennenswert bargestellt wurde, wenn sich : auch im einzelnen noch manches abklären muß. So war man stellenweise sehr laut — und manchmal verstand man
Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten.
Srantreid) und die englischen Wahlen.
Die Stimmung in Frankreich über die konservativen Wahlsiege in England wirb durch folgenden Brief unseres Pariser Mitarbeiters in unteressanter Weise beleuchtet:
sXj Paris, 18. ^an.
Die englischen Wahlen hatten sofort zu einer recht pikanten Antithese Anlaß geboten, die aber trügerisch war und nur oberflächliche Beobachter amüsieren konnte. Es schien nämlich, datz das republikanische Frankreich für die Konservativen, da» monarchistische Deutschland dagegen für die Liberalen Wunsche auf den Erfolg bekundete. Sehr eingehende, aber gewundene Auslassungen der großen Organe, die sich nut der theoretischen Durcharbeitung der äußeren Politik bewssen, verstärkten noch den Anti- ihcseneinbruck. Aber jetzt, nach den ersten Ergebnissen, bte einen stiqang bes Liberalismus unbestreitbar hervortreten lassen, ickallr es ganz anders aus der französischen P r e s s e h e r a u s. Die Fürsprecher der Morles füllen ich iii verlegenes und ängstliches Schweigen, hingegen äußern , sich bc Un«b»ängi?en alten »arteten [eir »e h- n, istisch für die Gestaltung der Dmge, sowohl m der Politik, .'ls im Wirtschaftsleben wegen des Wiederauskonimens der engl. SmkraaTiven. Freilich bleibt ben Serbältnilfen enttoredjenb bte allgemeine Ueberzeugung auch hier, daß der englische Liberalismus aus den diesmaligen Wahlen noch mit einer.Mehrheit hervor- geben werde, die aber sehr klein sein müsse unb ihn den Irländern ausliefern würbe, die im ganzen parlamentarischen Leben dann den Ausschlag M geben hätten, lind allmählich wurde durch Absplitterungen bei den Nachwahlen diese prekäre Mehrheit zu einer Minderheit werden. Und diese Aussicht stimmt, wie gesagt, Franzosen aller Parteien bebenttid). Sa erklärt bet „Stabten ", dessen Bedeutung im republikanischen Lager kaum hervorgehoben ,u w^^/^As^tive Sieg bebrütet Protektionismus, Jmpo- rialismus und Kampf gegen bte deutsche He g e - monie, bas heißt vielleicht Konflikt, in ben^Frankreich not. gedrungen hineingezogen werden suußte. Ä^r liberale Sieg dagegen bedeutet Freihandel und Beschwichtigung der deutsch-englischen Nebenbuhler,chast, d h. friebtertige Politik. Unter der konservativen Herrschast wurde un er Ausfuhrhandel schwer betroffen werden. Unter der liberattn hatte er nichts zu leiden. Wünschen wir also den Sieg der -lbcralen, die mit einem großen sozialen Reformen-Programme aus der Befragung der östentlichen Meinung, zuruckkehren.
Und nicht minoer kategorisch erklärt der Natwnalist Judet
Das Kabinett Khuen Hedervary.
Aus Wien wird uns geschrieben: .
Die Losung der ungarischen Krise, die ttt der Bemtt- wortuna der Frage gipfelt, tote es möglich ist, m Ungarn eine Wahlreform nach österreichischem Muster durchzufuhren, ohne deshalb der Justh- unb Kossuthgruppc, also den betd n F ügeln der Unabhängiakettspariet, natton-ckc Konzes,tonen fit der Leeres- und Bansfiage machen musen, - tst durch die Ernennung des Grasen Khuen-Hed erv a r t, junt Ministerpräsidenten in ein neues Stadium 6^uM. WaÄ Wcckerle mit seinem Koalttwnsministerrum urcht erreichte, woran Lukacs erst am 11. Januar scheiterte, im g■ ein auf obiger Grundlage arbettsfahigeb, Parlament zu geben: ob e5 Khuen-Hedervary gelingen wird?
9 Ein gebotener Dentsch-Oesterretcher, WJub Kchuen-Hedervary während seiner laumahrrgen Ttttrgkeit als Bauus von Kroatien (1883—1903^> und wahrend' seiner: zwet maligen kurzen Ministerpräsident,chaft tm S^re 1903 a^ ein äußerst energischer Staatsmann gezerat Er lnsofern glücklicher gewesen, als ,ctn Vorgänger ^ukacS, als es rhni. gelang, wenigstens den Torso eines Kabinetts zustande zu bringen, das heute in Wien vereidigt werden soll. Aber weiter ist man darum mit der Lösung .^er Ministerkr^e und der ungarischen parlamentarischen $n,e überhaupt nicht gekommen/ Hinter dem Ministerium des Grafen Khuen- Hedervary stehen lediglich die Versa,,ungsparteii unb bie Nationalitäten, feindlich stehen auch dieser Kabinettsbildung Unabhängigkeitspartei und Volkspartei gegenüber bte un ungarischen Parlament über die überwiegende Mehrheit verfügen unb von ihren nationalen Forderungen durchaus nicht ablassen wollen. Zwar ist nun eine gemeinsame Aktion bet Oppositionsparteien vorläufig gescheuert, man hat hier nur eine Korporation von Fall zu Fau geaen Khuen-Heder- vary beschlossen, aber schon eine solche laßt das neue Kabinett das schlimmste befürchten. .
Das sieht auch Graf Khuen-Hedervary ein und macht
. Persönlichkeit^ m Frankfurt das Terrain für die Univer.nat °Orl S«'©taat kann sich der Verpflichtung, neue Hochschulen SB ÄMS UÄVSfiS-s BSKft KKÄ Sa-Si‘1 folgen wird, so hat das allerdings kem Einziehen emer y^urs bcilcbcnbcn preußischen Universitätsprosessur zur Dolye, bel^uttt aber ohne Zwcstcl -in- gcroaltigt Entlastung bc8 »reuWdtcn S>o* schule?!«, L g-rab- in b«t lebten 3*“K*&* Gegen die Ahnung, die neue,,Kommunale univer,itar werde wohl tenbenzpolittsch gefärbt werdem erhebtd Blatt nur schüchterne Gintoenbungen, um bann folgende ^OrSrnflürfenÜroobl annehmen, daß die ^bttschen Derben, wenn sie auf ein Univerptatsproiekt emtreten moUnt, in Uirut Unterhanblunaen mit ber Regierung ür das Dochichulmstitut ein gewißes Maß von Selbständigkeit und freier P^r. malt un a erstreben und erhalten werden. .Beide Leite geoen. der Staat soll der Universität ^rauFfurt J8eTed)4tgung 8 » gestehen, akademische Grade zu verleck)en, die Stabtwill mit Bei hilse von Stiftungen bie für Gründung unb ^neb iiottgen Kapitalien flüsjig machen, fic ubernimntt bamit^ große Pflichten kann billigerweise auch Rechte beanspruchen.
Nr. IS Erstes Blatt 1«v. Jahrgang Mittwoch 19» Januar 1S10
es» IIIIIl nlL I IIl L 411 WC luv L sscy»
gernsprech-Anschlüsse: N M politischen Teil. August
lux die Redaktion 112, __ IVr w e * zQa. < Goetz, für .Feuiue-
General-Anzeiger für Oberhessen sg
Botafionsbrud unb »erlag der vrühl lch.n Unl»..»nch- und Steitöruderd H. Lange. NedaNlan. LryedMon und »ruderet: Sd>ulftra6e 7. ^„etgent.d: 's. ®ed.
biß vormittags 9 Uhr.
LU sM * , t
Mm hat verschiedentlich versucht, Isoldens Blindheit als seelische Eigenschaft darzustellen, aber das genügt nicht, dm.» Itifta mußte iwch von den Shttem erkannt werben


