Ausgabe 
15.1.1910 Zweites Blatt
 
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Nur echt mit diestr Murle-dem Fischer dem ©arauiit« -eichen be4 Scott» fqcn DeriLhreuäl

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8 Uhr

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Nr. 12

Wetter

Handel

183.75

3°/,

Börne, 14. Januar. Aafanrscvsi.

Laurab iitte .

Bed. Himmel

Bew. Himmel

92 SSW

90 WSW

4

4

4

202.80

1U3.2O

Elektiiz. Lahmeyer . Elektriz. SNiackert . Eschweiier Bergwerk

214.90

202.40

24.00

103-40

184.10

63.25 Darmstädter Bank .

65.00 ; Ientsche Bank . - 99-55 ; Deutsch - Asiat. Bank

97.50 : Diskonto - Kommandit

Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . - .

Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn ....

Gotthardbahn . - Lombard. Eisenbahn. .x Oesterr. Staatsbaan . . Pri nee - Henri - Eisenb ahn

. 252.20

. 164*80

94.50

184.40

47.50

92.00

69.00

99.80

. 107.25 . 138.60 . 213.25 . a^2

138.10

250.10

153.00

L'7.20

164 bO 211.80

118.10

23*93

162.30

137.00

Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkeiuuoc . ,

94 20 *5.30 94*20 85.20 9335 93-')0 10'1-15

WARNUNG! Man verlange ansdrttcklich den Namen Dr. Honimel Siebe das hochbedeutsame Werk:Das Altern von Dr Lorand Cap. X. 3. _____

Gegen das Aitern

Dr Hoinmels Haematogen

4*/,°/0 rass. Staatsaul. 1905 47,% Japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 19J3 Türkenlose......

4°/0 Griech. Monopol-Aul. .

4% äussere Argentii: ;r

;% Mexikaner .

4*/,% Chinesen .

Aktien:

Bochum Guss . . -

Buderus E. W. . .:

Tendenz fest.

Berliner

Canada E. B ... Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Dortmunder-Union C.

Dresdner Bank . .-

Ten-ienz fest

7 252.10 ' 116.00

Wundervoll steht der schneeschwere Wald ===== und es ist eine Vuit, nur dem Bobsleigh und dem Ski über die glänzende Bahn dahinzusausen. Eine Lust, aber auch X eine Gefahr, denn die Erhitzung in der schneidenden Lust, TW? die beschleunigte Atmung bergen die Gefahr der Erkaltung ==== in sich Dagegen schützt man sich durch den Gebrauch von yZÄy ächten Sodener Mineral-Pastillen, von denen man i-ah° «ns* {-enb der ui-ahrt immer eine im Munde haben sollte. J-ayS ächte Sodener kauft man in einschlägigen Geschalten für 85 Psg. pro Säiachtel. ss/i

3'/,% Reichsanleihe.

3% do.

37,% Konsuls ...

37» do.

37,% Dessen . ...

Rotationsdruck und Verlag der Br üblich« Unwerslläts - Buch- und SteinbrucfereL R. Lange, Gießen.

Redaktion, Exveditton und Druckerei: Schul» straste 7. Expedition und Verlag e=^ 5L Redaktion:«^ 112. rel.-AdruAnzeigerGietzen.

Erscheint tüglstd mit Ausnahme des Sonntag».

Die ..Gtetzener $amtltenblätter* werden dem Anzeiger* viermal roöcticnilicb betgeleqt, das *Kretsblati 15t den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die ..LLNdwirtschastlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich jweimat.

eine O r g a n i s a t i o n s a n d c r u n c, u;- >

'um Ausdruck bringen, daß acht Bauinipektorstellen auf den Inhaber bewilligt werden (die Aahl 8 wurde mit Ruct- ,id)t auf die 8 Hochbauinspeitioneu angenommen'.

Bei Kap. 78, Handelskammern, 21130 Ml wie seither, 'at der Ausschuß nichts zu erinnern, ebenso lucht bei den olgenden Sriipiicm: Technische Prwat-Un.erctch ^sanstalten, .örderuna des kaufmännischen Forlbud.ing-.un.errtchis, Ge iverdeaufsicht usw., weit keine neuen Anforderungen dabei

99.10 | Xordd. Lloyd . . .

95.90 1Jberschles. Eisen-Industne 112.9U

gestellt werden...

Bei Kap. Zentralstelle für dre Gewerbe mid 2andesgcwerbeverein, Ausgabe 1581,2 , Mk., will dre Re­gierung das Eingehen von Schulen nicht inAufsichtge­nommen haben. Abg. Ulrich weist daraus hin dass dtese Schulen eine steigende Frequenz zu verzeichnen haben. - ;ü glich der angeforderten letzten Rate sur die herrsche Landesausstellung von 1906 (der StaatZzuschuß von bOOOO Mark war in 6 Jahresraten von je 100JO Mk. vnge>ordeit worden) wurde vereinbart, daß die Forderung erst zur Be­sprechung kommen soll, wenn die Vorlage des Mimsterium^ aber die Verwelidung des Ueberschuise^ der cku.stellung

legen.

Staatsminister Dr. Ewald stellt in Aussicht, daß die Regierung dieser Anregung Folge geben werde, glaubt aber einen bestimmten Termin für die Unterbreitung der Vor­schläge W noch nicht zusagen gU Tonnen. Jedenfalls werde auch im ganzen «Ministerium auf Vereinfachung der Ge­schäfte gedrängt.

Im Kapitel Ministerium, das eine Ausgabe von 305 700 Mark erfordert, wird ein neuer, fünfter Hilfsarbeiter mit der Motivierung verlangt, daß für die Arbeiten der Zentra^ für Säuglingspflege und Mutterschutz ein besonderer, sachlich vertrauter Beamter erforderlich sei; der Ausschuß glaubt jedoch, daß diese Stelle, wie bisher, im Nebenamt weiter­geführt werden könne, und hat deshalb die neue D'vroerunx gestrichen. Für 4 Ministerialräte wurden die angesorderten 34 000 Mk., für 8 Vortragende Räte 53900 Mk., für zwei weitere Vortragende Räte 9200 Mk., weiter für zwei tech- niscke Mitglieder der Abteilung für LandwirtsLqast, Handel und Gewerbe 12 000 Mk. und für 4 Hilfsarbeiter tote bis-

181.50 tiarpeuer Bergwerk 13«.20 Laurab iitte . . .

fc Angestrengte Tätigkeit, körperlicher oder geüuger Art. ver- I langt einen widerstandsfähigen Körper, da |td) sonst .eicht ein Gefühl von Unlust und Müdigkeit einstellt, welches das gesteckte Ziel schwerer erreichen läßt. Um Entkräftung vorzubcugen und die Leistungsfähigkeit des Körpers zu etbobrn, nehme man Scotts Emuliion, die sich in solchen Fallen schon vielsach bestens bewährt hat, leicht zu nehmen und schmackhaft ist.

ScottsEmulsion

I Scott» Emulsion wird von un6 auischlie^ H rt» im qrofeen verlauft, und zwar nie ioft oach Q H-wichi oder Ltaß. foubtru nur in VcrlWelUn E Cri.VuainaJdjen in Marion nM unseru Schutz- n Marie (Fischer mit dem Torschl. EcoULAowne, ti G. m.b. H.. Franlsurt a. M.

V SBcflanbleilc; Fcim'ir Medizmal-Leberrr-ui s iM.O. vrima ®lt)Urin 600. unterphoüvhoriglau- , rer Hall <3. unlerpliodnliorigIaure8 Nairaü 2'', ! pulv. Trabant 3,0. feinster arab. ©immi Dult

20, destiil. Wasser 120,0, SUfohol 11.0. ßierju aromatische SmuiNan mit Jnnb, Monde!, und GauUheriaöl je 2 Lropsen.

zur Erörterung steht.

lieber das höhere Schulwesen, ^"uahme 1 770 000, Ausgabe 2995000 Mk, berichtet darauf der Abg M o l t h a n. Die Erhöhung As Schulgeldes in den hvheien Schulen werde die Majorität des rzinanzausschus,es nicht umgehen können, wenn es ihr auch schwer sei. Derern- fachunqen seien notwendig, z. B. die beiden Gymnasien in Darmstadt, in denen die Schülerzahl keine Steuerung erfahren habe. Die angeforderte Stellenvermehtung von 6 akademischen Lehrern, von welchen 2 als definitwe und 4 als provisorische vorgesehen sind, könne nicht ohne Wei teres zugebMigt werden Zu erwägen sei hierbei die Um­wandlung des Gymnasiums S'u aub ach in eine Real­schule. Geh. Rat Dr. Eisenhuth rechtsertigt die An fordermig der Regierung; die angeregte Aufhebung von kleinen Anstalten, insbesondere von Laubach, sei nicht au empfehlen; bei den großen Zuschüsjen !?^nstalt und des Grafen sei eine Erhaltung dec Laubacher Anstalt angezeigt. Die beiden Gymnasien^ in Mainz fpUten er­halten werden, nur würde aus Sparsamkeitsgründen zu­nächst von einem Neubau abzusehen sein. Auch Minister Dr Braun, Aba. Dr. Huber und Dr. Osann rieten Dir La üb ach ein, besonders mit dem Hinweise, daß ia der Ueberfluß von Schülern in städtischen Gymnasien oder an­deren höheren Lehranstülteu nach ^bach abgeleitet wer­den könne Abg. Dr. Osann fragt noch an, ob nicht seminaiifrisch-gebUdete Lehrer in den unteren K assen^«höherer Lehranstalten in weiterem Umfange ve^enbet werden könnten; hierdurch würden doch auch

Minister Gnauth meinte nicht, daß hierdurch Erspar nisfe erzielt werden könnten. Damit wurde die Beratung abgebrochen. - Nächste Sitzung Dienstag.

Die viamanienftage im vudgeiaurschuh.

Berlin, 14. xstfn. i

Die Aussprache über die Diamantenfrage fällte auch die Freitagssitzung d-s Budaetausschusses aus. Vvm Z en t rum liegt em Antrag vor, der Ordert, daß Bergwerks- und Land-Koui- zessionen vor der Verleihung dem Reichstag und Bundesrat zur

Ä? .Antrages durch

SSiJen Aufgaben seien die Herren sckMer zu bekommen. Auch er wünsche Sachverständigenurteile;, werden aber nichtsach- verständige Urteile befolgt, so errege diese Nuvtbeachtuiig Miß­stimmung, deshalb sei Vorsicht nötig. Tie Aufgabe sei, die an­kommenden Diamanten im einzelnen zu färben; dabei Mise der Scßäber nicht, wem der einzelne Stern gehöre. In Deutschland Ä 8 solch? Schätz-r nicht, es muhten ausländische angeworben werden die vereidigt wurden. Nach der Abschätzung werden Svr- Hmentc für den Handel hergestellt, mit w und so vielen großem kleinen» schlechten Steinen. Alle drei Wochen bieten die gr^st^n Tiamantenhändler auf die Sortimente. Die Ans red l er wu r den hier wenig helfen Wimen, der Fiskus aber hat das Aufnchtsrechl und der ReickManzler kann Kommissare stellen, sogar Bucher und Bestände nachsehen und eine Aufsichtsratsiitzung mit von ihm bestimmter Tagesordnung berufen. Der Fiskus habe also prüfte R» Uebrig?ns stand man bei Einrichtung der Regie vor emcni Erveriment, deshalb habe nmn den Vertrag nur auf em Jah^ ^drt was ein Risiko für die Gesellschaft bedeute, die große Auslagen habe. Im Verlaufe seiner weiteren Ausführungen her- sickert der Staatssekretär, daß er nie Schwierigkeiten bei bei Regiegesellschaft finden werde und finden könne. Fn der Frage Se^91bb (inredyte§ befinde sich der interpellierende Zentrums- redner in einem circulus vitiosus. Es handle sich darum, einen Formfehler wieder gut zu mackfen, dafür könne man nicht Ent­gelt einsordern. Um Treu und Glauben zu halteii, müssen Londei- oechte in diesem Falle gegeben werden. Wie er sich in dieser Sache im einzelnen stellen werde, könne er letzt nicht sagen. Er vnweise auf das Verhalten der Gesellschaft gegenüber den Ge­meinden, die sie glänzend ausgestattet habe.

Daß in Südmest keine Aktiengesellschasten entstanden, liege nicht an dem Mangel an Notaren, sondern, um gröbere Be- nvaunassreibeit zu haben, gründe Man G. m. b. H. UebrigcnS feien jetzt drei Rechtsanwälte da. ydotariate könneii nicht ohne weiteres vergeben werden. Den Zentrumsantrag lwlte ei für un-weckmüßig. Durch den beantragten Veiwier?, werde das Ver- ordnunasrecht des Kaisers beseitigt. Geheimnisse gäbe e» nicht, er untmsrille alles der Kritik des Reichstages; aber sich vorher die Hände bei so schwankenden Verhältnissen binden zu lassen,

^^NEtars ver­anlasse den Antragsteller aus dem Zentrum den )Lntrag zurück-

Die bausbaltsberatimg im zinanzaurschust

R.D. Darmstadt, 14. Jan.

Dias agodiktische Schweigegebot, das feit vorgestern im Finanzausschuß der Zweiten Kammer^en Mitgliedern au,^ erlegt worden war, scheint inzwischen wieder stillschweigend aufgehoben zu sein, denn die Herren Abgeordneten zeigten sich heute den Vertretern der Presse gegenüber wieder etwas mitteilsamer. Die Herren haben wohl nut Recht selber aefühlt, daß es verkehrt sein würde, die Verhandlungen tm Ausschuß, die doch gerade in der fetzigen prekären Finanzlage die ganze Bevölkerung auf s lelhafieste interessieren mussev, mit dem Schleier des Geheimnisses zu umgeben, der gestrigen gemeinsamen Sitzung mit den Vertretern der Re aierung, für welche die Herren Staatsminiiier Dr. Ewald, Finanzminister Dr. Gn a u t h , Minister Dr. Braun und mehrere Ministerialräte erschienen waren, wurde zunächst der Haushalt des Ministeriums des Innern beraten..

Ma Dr. Osann referierte darüber und legte im all nemeinen dar, daß das Verlangen nach Sparsamkeit an verschiedenen Stellen des Budgets dahin Ausdruck finde, daß eine Reihe von jetzt im Dienst befindlichen Beamten nur auf den Inhaber bewilligt werden sollten. §zierdurch werde die Regierung genötigt, Aenderungen in der Organisation vorzunehmen und auf diese Weise Ersparnisse zu bewirken. Weiter hielt es der Berichterstatter für sehr erwünscht, daß dis Regierung dem allgemein stark hervorgetretenen Be­gehr nach Vereinfachung der Staatsverwaltung nicht erst zu dem vom Finanzausschuß angenommenen äußersten Termin 31. Dez. 1911 mit einer Vorlage hervortrete; es werde sicherlich auch in der Oeffentlichkeit als eine ernste Pflicht der Regierung betrachtet werden, Hand anzulegen zur Vereinfachung des umständ­lichen Verwaltungsapparates und so bald als irgend möglich ihre bestimmten Vorschläge und Pläne vorzu-

37,% Oberhessen . .

4% Gesten. Goldrente . .

47,.% Oesterr. Silbenente.

4" Ungar. Goldreute , ,

Italien. Rente . . . 104-50 berliner Handelsges.

/0 Portugiesen Serie I . Purtn.iesen TU -

her 17 600 Mk. bewilligt. /<y7nnn ,

An der Summe für Kanzleib edurfntsse (27000

Mark) wurden 3000 Mk. und an dem allgemeinen ^onds : für Bertretungs- und Aushilsekoslen u)ro d°r aui 8o 000 M qcqen 83000 Mk. i. SS.) angesetzt war, wurden II om Mk. «estricken. Bei letzterem Posten wurde daraus hingewicsen daß sich die einzelnen Abteilungen in den Mnnstcrten , - l b st wieder zu kleinen Ministerien herausaebtl- d e t hätten. Taz verzögere den Geschaitsgang,unb bewirke, daß z. B. die Vortragenden Räte nicht mehr solche tn den Ministerien, sondern in einer Ministerialäbterlung seien. E. solle ja nicht verlangt werden, daß sich in allen ^^ngen etwa der Minister oder das Ministerialmitglied Vortrag halten lasse, sondern nur in den wirklich wichtigen An­gelegenheiten: allein zur 'Zeit sei doch das Ministerium mit einer Fülle von Stoff befaßt, der infolge allzugroßer Konzentration dort angewachsen sei (A

Minister Dr. Braun erklärt sich auch diesen Wünschen qegenüirer entgegenkommend und betont, daß m seinem Ressort öfter Vortragende Räte zur Erörterung herangezogen würden. Die Kapitel: Regierungs-

unb Rnchs-Gesetzblatt 9650 Mk^, Porto, Tele­

graphen- und Fernsprechgebühren EOOO Mr. (t. 137 000 Mk.), Hausverwaltung 16 970 Mk, werden unver­ändert genehmigt. Beim Kapitel: Zentralbauwesen -3, 9 Mark, werden für laufende Unterhaltung 9(M) Mk. ge­strichen. Bezüglich der Forderung von 1O2OO Mk für das Lehrerseminar Friedberg behalt sich der Ausschuß vor der Bewilligung eine Besichtigung vor, pie in Ver­bindung mit der des Amtsgerichts Friedberg und des BadesNauheim erfolgen soll. .

In der heutigen Sitzung, welcher wieder die drei .Mi­nister und verschieoene Kommissarien beiwohnten, wurde zu­nächst Kap. 76 (Bergbau), Ausgabe 25 484 Mk, Einnahme 3950 Mk., behandelt. Bon Ausschußmitgliedern wurde me Frage aufgeworfen, ob nicht der Rat bei der Bergbaubehorde bei dem geringen Umfang des Bergbaus in Hessen auf den Inhaber bewilligt werden solle. Minister Dr. B r a u n sagte zu, baß dies erwogen werden solle. Es sei aber zur ^eit nicht möglich, weil dann das Berggesetz mit seinem Ja- stanzenzuge nicht erfilUt sei. Gestrichen wurde hier die neue Stelle eines Markscheiders. Im Kap. 77, Kunststraßenwesen, wurde vom Berichterstatter Dr. Osann au.f die dringende Notwendigkeit einer Aendemng der Organisati o n d e r Baubehörden unter Ausführung zahlreicher Einzel­heiten hingewiesen. Es sei ganz unverständlich für das Publikum, wenn ein Kreisbauinspektor in einem Gebäude, in dem er selbst sitze, nichts anordnen dürfe, sondern einen Hochbauinspektor, manchmal mit Aufwand von Diäten, he^ beiholen lassen müsse. Diesen Ausführungen schließt fich Abg. Brauer an. Geh. Rat v. B i e a e t e b e n und Finanz­minister Dr. Gn au t bstellen in Aussicht, daß hierin Wandel geschaffen werden soll. Es wäre aber zu wünschen, daß sich Kreise zusammenschließen, um sich in die Baubeamten zu teilen. Es t^ürde vielleicht in Aussicht zu nehmen fein, das Straßenwesen Aufsichtspersonen der Provinz zu unter­stellen. Abg. Dr. Weber regt an, daß jedenfalls die unteren Organe sowol/ für Hochbau, wie für Tiefbau verwendet werden sollen. Der Finanzausschuß will den Willen, aus

Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg - Amerik. Paketf. *do-50 Harpener Bergwerk . . . ^io.10 Liurahütte . .

Schluß der Besprechung stellt der Berichterstatter die allaemeinc Anerkennung der Kolonialpolttik des Herrn Teniburg stst ai nd beantragt Genehmigung der sud^stastlkanifchen E.^s nalMepoften. Der Korreferent fchlagt vor, über bte U^ifrmwjter n.ckitionen Aur Tagesordnung überzngehen,um Nicht tcharsei ?ii m?rd^i" D^ BudgetauZchuß beschließt dies emihmmin.

^tkrkNHsel'retär Dernbnrg nrelbct einen Antrag an, wonach die SS* S

-r., ii)?i'bi7umnie nxrde dann für den Bahnbau mehr einzusttzen NVLLng soll durch den Berichterstatter nut dein Staatssekretär vereinbart werden.

Mchste Sitzung: Dienstag. ,

ii rtrbura 14. flau. Die Strafkammer sprach heute den Arbeiter 'Beter Loos auS Frankenbach, der in über 20 Fallen | in üieien Ortschaften des AmtS Gladenbach, fowle des Kreises und

Zweites'Blatt 160. Jahrgang Samstag Januar ? 010

Giehener Anzeiger

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des Giessener Anzeigers, mitgetei1 von der Bank für Frankfurter Börse, 14. Januar, 1.15 Uhr.

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SUedngne , B 13. . 14. . = + 0,3 C.

Rieoerichlag: 3.5 mm ________

Uttivcvfttäts-Nachrtchten.

Marburg, 14. Januar. Tein Laniläksrat Dr. ©di elf er in Homberg'i. Kurbesien ilt. milö&lid) etrte8 6< Toktorjiibiläums von der medizinischen Fakultät da^ Diolom emeueil worben.

Beobachtungen der Station Sietzen.

an

1910

»l ndiViiQda i oO aw ; .iswino.iv^

Zempeiatur . bei Lust

9lbiolute Feuchngkeil *

Relalwe j FeuchligkeU ;

Wind» richiung 1

Windstärke

Grad I der Bewölkung

14.

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37

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