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qeft<rttcte sich mitunter recht dramatisch. Auf die Frag<e des Vor- Ntzendcn, ob er ten Schuß auf ben Ermordeten abgegeben und ihm dann den .Lais durchschnitten habe, erklärte der Angeklagte, daß er 1*1.’^ nidrt erctan habe, er könne dies mit ruhigem Gewissen sagen.
Vorsir.'nLcc: Si- haben aber doch früher sofort gesagt, sie hätten den Schuß aus den Krüger abgefeuert und den Schnitt mit dem Rasiermesser volizogm.
Ter Angeliagte will dies nicht mehr wissen, wenn er es gesagt, dann hätte er dies nur in der Aufregung getan, es sei aber nicht richtig. Er habe den Kruger nur festgehalten, als er sich nach fern Schuß und dem Schnitt habe aufrichten wollen. Auch hätte er die Kissen auf ihn gedrückt.
diach der Vernehmung des Angeklagten wurde das Augen- scheinsprotokoll verlesen. >
Ter Zeuge Kaufmann Joh. H ech-Worms, der in dem betr. .'raufe wohnt, wurde früh mo. g :ns v a der 9 layriijeii Toctuer der Scheid gerufen und ihr mitgeteilt, die Mutter liege in der Küche und der Onkel «Kruger) int Bette, es sei etwas passiert, der Onkel habe Krämpfe. Ter Zeuge ging sofort in die Woh- -urng, öffnete wegen dcs Gasgeruches Türen und Fenster, woraus er die Polizei benachrichtigte.
Zeuge Polizcffekrel fr Büchner bekundete über den Befund in der Wohnung am 9JLrgcu nach der Tat. Ter Zeuge bemerkte sofort, daß hier kein Selbstmord, sondern ein Verbrechen vorliege. Tie Scheid und ihre Kinder kamen ins Krankenhaus, weiter setzte der Zeuge seine vorgesetzte Behörde und die Staatsanwaltschaft von der Sache in Kenntnis. Ter Zeuge hatte auch den Setzer, als dieser am 14. November in cidHelberg verhaftet wurde, ab- gehvlt. Man habe damals den Setzer noch als Zeugen der Tat bertachtet. nUterwegs habe ihm der Setzer dann erklärt, es sei ja jetzt doch nichts mehr zu machen, wenn es auch den Kops koste, er werde jetzt alles erzählen. Ter Angeklagte habe ihm nun den Vorgang mit dem .Kauf des Rasiermefiers erzählt und weiter den Zweck des Messers erklärt. Ter Angeklagte haue weiter erzählt, daß die Scheid Kruger hätte umbringen wollen.
Dr. Ziegler- Worms wurde kiirz nach Entdeckung der Bluttat geholt. Er sand die Scheid mit dem jüng-sten Kind auf einem improvisierten Lette in der mit Gas angefüllten Küchle. Lehrer Kruger fand er schon tot int Bette im Schlafzimmer vor. Der Zeuge brachte die Scheid und das Kind wieder zu sich. Tie Scheid fing dann an, in wirrer Weise zu reden um> zu phantasieren.
Aussagen der 10jährigen Loni Scheid.
Tas Ädadchen machte einen auf; er ft geweckten Eindruck. Es hatte Selzer schon in Pfeddersheim kennen gelernt, wo.elbst er Wäsche zu seiner Mutter gebracht hatte. Er sei spater öfters in die Wohnung nach Worms mit Wäfche gekommen. Kruger hat das Kind sehr gut gcEannt. Am Morgen vor der Tat hatte d.e Zeugin den Angetlagten gesehen, wie er im „guten Zimmer" bei ihrer Mutter stand und diese mit ihm sprach. Ihre Mutter habe sie dann fortgeschickt, um etwas zu holen. Als |ie wieder zurück- gedommen, habe ihre Mutter etwas verborgen. Abends, als ihre Mutter mit Kruger ausgegangen, habe iie im guten Z.mmer Selzer gesehen. Sie sei dann ins Bett gegangen,unb eingeschlaien. 'Nachts sei sie plötzlich wach geworden und habe eine Gestatt vor dem Bette stehen sehen. Sie habe ihre Mutter, die neben ihr im Bette lag, gefragt, wer die Geftalt sei und die Antwort erhalten, „der -Selzer". Nach einiger Zeit seit sie wieder durch e.nen scharfen Knall und einen Blitz wach geworden und habe K. gerufen: „Marie hilf!" Tie Mutter habe wahrend die,er Zeit neoen ihr im Lette gelegen. Ter Onkel habe dann schwer geatmet und auf ihre Frage, was ihm denn fehle, habe die Mutter geantwortet, er hatte etwas schlechtes gegessen und habe jetzt Krämpfe. Ihre Mutter habe sie dann in die Küche getragen und dort ins Himmelbett gelegt. Das sei um 5 Uhr morgens gewesen. Sie habe dann geschlafen, sei bald wieder ausgewacht und habe den starken Gasgeruch bemertt. Als sic dies ihrer Mutter gesagt, habe diese sie tns Wohnzimmer getragen. Vorher sei ihre Mutter öfters mit Wasser ins Schlafzimmer gegangen und habe das Wasser später wieder in der Ablauf geschüttet. Bevor sie ins Wohnzimmer getragen worden, will die Zengin gehört haben, wie ihre Mutter im Wohnzimmer an den Vertiiaw ging und Geld hevausnahm. Tas Geld habe sie jemand gegeben. Tas Kind erzählte weiter, daß es zweimal aus dem Wohnzimmer herausgeklettert und vom Hofe aus durch das Küchenfenster in die Küche gesehen habe. Tort habe ihre Mutter mit dem Bruder aus dem improvisierten Lager gelegen. Als es später geworden, sei es in die Küche gegangen, habe das Kuchenfensler geöffnet und den Gashahnen gesperrt. Tann habe es den Kaufmann tiedjt geholt, worauf es zur Schule gegangen sei.
Ter Angeklagte besttitt die Aussagen des Kindes. Die Witwe Scheid habe, als sie den Schuß abgegeben, vor dem Bette des Kruger geiiauocn l£r, Der xuiyeuagic, have geholfen, das Himmelbett in die Küche zu bringen.
A l s n ä ch st e r Zeuge wurde Landgerichtsrat Dr. Jungk vernommen, der als Untersuchungsrichter tätig war. Nach den Ermittelungen sei die Behauptung der Scheid, Kruger habe mit seiner Ef.twilligung sich mit ihr und den Kindern durch den Selzer umbringen lassen wo.len, vollftändig unrichtig. Erst auf feilte Vorhaltungen über die Vernehmung der Tochter sei Selzer furchtbar erschrocken, bleich geworden und habe gezittert. Er sei mm energisch in Selzer eingedrungen und daraus habe er, nach einem tiefen Atemzug, erklärt, er wolle alles eingescehen. Selzer habe dasselbe behauptet, was er bei seiner Vernehmung sagte, nämlich, das; die Scheid den Schuß und Schnitt aus- gesührt und er Kruger, als dieser aufgciprungen wäre, zurück- gedrückt habe. Selzer habe ihm noch gesagt, daß er 320 Mark von der Scheid bekommen hat, die er in einigen Tagen in Mannheim und Heidelberg verpulvert habe, a^te Vernehmung der Scheid habe sich sehr schwierig gestaltet, lange Zeit hinourch habe sie gar keine Antwort gegeben. Eines Tages habe sie dann erzählt, daß Kruger mit ihr und den Kindern in den Tod habe gehen wollen und daß mit ihrem Einverständnis Setzer die Tat hätte ausführen sollen. Kruger hätte darüber mit dem Setzer verhandelt und sei einverstanden gewesen. Er habe die bestimmte Ansicht, daß die Aus/agen der Scheid umvahr seien. Tie Scheid sei später bis zu ihrem Tode nicht mehr vernehmungsfähig gewesen, da sie sich infolge der veralteten Verhältnisie im Provinzialarresthaus mit einer brennenden Lampe in Brand gesetzt und an den Folgen gestorben sei.
Als die Mutter des Angeklagten als Zeugin aufgerufen wurde, begann der Angeklagte heftig zu weinen. Tie Mutter, die ebenfalls sehr erregt war, verweigerte ihre Aussage,
uttb entfernte sich auf den Rat des Vorsitzenden, nm nach Hause zu fahren.
Krimmackschutzmvnn Schmitt-Worms hatte den Angeklagten an den Wunsterbach geführt, um die toeggeroorfenen Kleider zu suchen. Tie Kleider hätten sie auch gefunden, Blutspuren konnten nicht daran festgestellt werden. Unterwegs habe Selzer gesagt: „Ach, wenn nur die Tat nicht geschehen wäre, was habe,ich meiner alten Mutter angetan. Tas kostet noch den Kopf oder lebens-- länglich. Wenn er hiugerichtet werde, sollten seine Kleider seinem Bruder gegeben werden.
Tie Verhandlung wird morgen fortgesetzt.
Aus der Iouriialistenlribüne.
Im achten Heft der „Arena", Oktavausgabe von „lieber Land und Meer", Deutsche Vcrlagsansba.lt, Stuttgart, gibt K. Knatz folgendes Bild von der Iournalistentribüne des Reichstags:
.... Langes, anhaltendes, scharfes Klingeln in allen Gängen, in allen Räumen. Man weiß nicht recht, wo es heriommt, aber es verfolgt uns schrill und beharrlich: der Präsident hat die Sitzung des Reichstags eröffnet. Und nun füllt sich auch das Reich der. Journalisten. Zuerst die rote Portiere, dann die schwere Klapptür schlägt geräuschlos hinter uns zu. Wir sind auf der Trrbüne.
Tun schon die Abgeordneten im Hause vorläufig jo, als ob die Sitzung und ihre Tagesordnung, die der alte Graf Stolberg mehr wie ein Selbstgespräch zum besten gibt, sie gar nichts anginge, so tun das die Herren von der Presse erst recht. „Zwanglose Gruppen" oben und unten. Da werden Zeitungen gelesen und Bleifedern gespitzt; da wird der (wieder mal sehr ausgedehnte) Umtrunk am vorhergehenden Abend unter ziemlich lautem Gelächter erörtert. Von der Zuschauertribüne suchen fragende Blicke herüber nach dem Grund dieser ehrfurchtslo,en Heiterkeit. Tas Publikum muß mucksmäuschcnstttle sein, die Journalisten aber können sich schon etwas erlauben. Und das mit Recht. Denn was wäre der Reichstag ohne sie? Ein Körper ohne Mund, ein Grammophon ohne Schallrohr.
Wenn die Diskus, ion dort unten in vollem Gange ist, werden Sie sehen, daß hier gearbeitet wird nach Noten. Glauben Sie getrost die Ammenmärchen nicht mehr, daß Journalist jeder werden könne, daß dieser Beruf sich zum größten Teil aus „gescheiterten Existenzen" zusammensetze. Auch das Gefühl für eine berechtigte Standesehre und das sehr nötige Zu,ammengehörigkeitsgefühl ist bei den „Zci- Mngsmenschen" siegreia) im Wachsen. Und der Abgeordnete, der einmal ein flegelhaftes Wort zur Tribüne der Presse hinausschrie, wird jich die Lehre, die ihm die Solidarität der „Schornalisten" erteilte, wohl gemerkt haben.
Die Iournalistentribüne und die hinter ihr liegenden parlamentarischen Bureaus (auch den „Entenpsuhl" darf man hinzurechnen) sind ein Mikrokosmus un,eres politischen und öffentlichen Lebens. Nur: denen, die hier sitzen, ist die Poliert, ist die „öffentliche Meinung" Beruf. .Untereinander ist man „Kollege". Und wie im „Entenpsuhl" die blauen und die roten, die schwarzen und die rosafarbenen Journalisten friedlich nebeneinander sitzen, so reicht auch auf der Tribüne der Herr vom Zentrum freundlich dem Vertreter eines nationalliberaten Blattes seinen Bericht zur ergiebigen Benutzung hinüber, wenn jener nicht recht hat verstehen können. Man ist überhaupt alles andere als „gesinnungstüchtig" und „prinzipienfest". Wenn man fajrcibt — wohl; nicht aber, wenn man mit den Kollegen plaudert.
Die Herren hier oben fühlen sich ein wenig als die Auguren, die da milde lächein über Rechts und Lmks, über den parlamentarischen Routinier und über den übereifrigen Anfänger. Das ist verständlich. Viele find hier im Dienste der Presse grau geworden, haben jahraus jahrein ben unendlichen Srrom der sich widerstrebenden Meinungen de omnibus et quibusdam attis rebus über sich ergehen lassen. Von Session zu Session ist das Getön tluger und unbedeutender, leidenschaftlicher und kühl-besonnener Worte, hinaufrollend zum Glasverdcck des Reichstagssaales, wie ein nie endender Regen auf ihre Schädel, in ihr Gebirn gefallen. Sie kennen das Metier und haben im Lauf der Zeiten für jedes Dutzend Gründe der einen Seite auch ein volles Dutzend Gegcngründe der anbei-en Seite gehört unb verdaut. Solch ewiges Abwägen unb Kritisieren ist nur wenigen Temperamenten förberiiaj, schafft leicht aus Sanguiuitern Choleriker unb Pessimisten.
Man hat naruum.) seine Ueberzeugung — obgleich auch lioch ber Schmocks genug herumlaufen, es aber zum Glück heutzutage selten meijr zu ettvas Bedeuten!)em bringen —, man weiß auch, daß man für die Ueberzeugung des Publikums zu sorgen hat, aber untereinander lebt man unb läßt leben. Deshalb nimmt auch ber Liberale nichts übel, bem ber Agrarier eben eine kritische Bemerkung über ben neuen Kanzler folgendermaßen „ostelbtsch" verweist: „Das verstehen Sie eben nicht. Deshalb sind Sie ja auch frei, innig." Ich bin überzeugt, die beiden Kämpen knobeln nachher im „Entenpfuhl" in schönster Harmonie einen besseren Kognak aus.
Da ist kaum einer, ber unbescheiden von seiner Arbeit dächte. Unten im Saal wird das Korn.ausgedroschen. Nicht selten auch leeres Stroh. Und hier oben wird es „verarztet". Hier wird der Gedanke, die Phrase des Moments tonbeu,iert, frisiert, geglättet, gekürzt unb verwitzigt und für alt die Hunderttansende in Stadt und Land zum Lesen angenehm gemacht. Und alle, der amüsante, sttllünstlerische Verfasser des „Stimmungsbildes", der Beherrscher der Primavista
und die respektierten Chefs der „Bureaus", fühlen sich — wieder vielleicht mit dem Lächeln des tunbigeit ThebanerH auf ben Lippen — lebiglich als Interpreten, die hier tätig sind, „auf baß bic Mühle klappere".
Kleine Tageschronik.
----In -Le-i-pzi g starb gestern der älteste beulsck-c Musiker Karl B e i n i ck c int 86. Lebensjahre.
' Ter in Jena ansässige Geologe Emil Philippi, ber besonbers auch durch seine Beteiligung an ber Süd polarexpeditton der „Gauß" bekannt wurde, starb nach schwerer Krankheit im Alter von 38 Jahren in Assuan in Lberaegypten.
In Berlin hat sich gestern ein 36jährige Schlosser geselle wegen unheilbarer Krankheit bas Leben genommen und seine 55jährige Mutter, bereu einziges Kind und Stütze er war, ist mit ihm in den Tob gegangen. Sic hatten ben Gashahn geöffnet.
In der ^chwellenimprägnieranstalt bcrPariS-Li)on?Mi!telmcce bahn in SH rainas bei Marseille brach vorgestern eine Jene v b r u n ft aus, die sich auf eine Strecke von bOO Meiern ausbchule und den Bahndainni erreichte.
märtte.
Gießen, 10. März. Viehmarkt. Bei dem aut 8. und 9. März ab.qehaltenen 'Markte ivoren aufgetrieben 1684 etuef Rindvieh, 426 Schweine. — Ter nächste Markt fuibti am 22.'und 23. März statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt.
tc. Frankfurt a. M., 11. März. Heu- und Strohmarkt. Angeiahren waren 7 Wagen Heu unb 4 Wagen Stroh. Bezahlt lviirde für Heu Mk. 4.50—5.00, Stroh (KormLangstroh) Mk. 3.20 bis 8.40, Wirrslroh 9)if. O.uO.. Alles je 50 Kg. Tie Zufuhren ivaren aus Oberhesfen und dem Streife Dieburg.
Amtlicher Wetterbericht.
Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen.
Allgemeine Wetterlage seit Donnerstag früh: Tie europäische Druckverteiluug ist in starker Aenderung begriffen; über Nordwesteuropa bringt hoher Druck vor, der Tiefdruckgebiete vor sich Ijci - schiebt und kühle Nordweslwinbe im Gefolge hat. Vorderhand herrscht noch trockenes Welter; die Nachmittagstemperatureu ei - reichten gestern 16, im NheimcU (Worms) 17 Gr. Auch die 9ladit war mild. Die Regensälle sind heute morgen bereits zur wcst- deiitschen Grenze vorgedrungen.
Wetteraiissichten ui Helfen am Lamstag dem 12. März 1910: Meist wollig und tu vielen Gegenden Wegen; fpätcr kühler und Wmdbrehung nach 9lori)iueft.
Gi e ßeu höchste Temperatur am 10. März 16,2 Gr., niederste heilte nacht 4,7 Gr.
GrsginaL-Vrahtineldungen.
Aus der Zweiten Hessischen Kammer.
EB. Darm stabt, 11. Marz. Die 2. Ka mm eil beschäftigte sich beute nut bcin Fonds bcs Ministeriums dcS Innern für öffentliche unb gemeinnützige Zwecke unb genehmigte nach kurzer Darlegung bes Abgeordneten Rein- Ha rt die Einnahineu und Ausgaben mit 158 490 Mk., sowie einen dazu gestellten Atisschußantrag, auS diesem Fonds je 2 0 000 Mk. für die beiden Siechcnanstalten in Rhern- unb Oberhessen zu bewilligen. Dann wurde in der Beratung bcs JuslizhanShaltes fortgesahren unb einzelne Kapitel genehmigt. Bet „Gericht" gelangt mit nur wenigen Stimmen Äiehrheit ein Eintrag Lutz, 8 L a n b -> u n b 25 Amtsrichter nur auf ben Inhaber zu beiö 11igcn, zur An - nahm e. Für ben Antrag stimmten bic Sozialdemokraten unb bte Baucrnbünblcr. ES wirb bann über Finanzininlsteriu >n beraten, wobei Freiherr von Biegelcben auf eine Anfrage beS Abg. Osann erklärte, baß wettere Entlassungen im Baufach voraussichtlich iinmöglich sein würden. — Man hofft mit bem Rest ber Beratungen heute zu Enbe zu tommen.
E. B. Darmslabt, 11. März. Die Erste Kammer ber Stände wird am Mittwoch ben 16. d. M. zu einer Plenarsitzung zusammentreten.
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Bochum, 11. März. Am Sonntag findet eine Anzahl von Lirbciterversamnilungen statt, in denen ber foimuenbe Kamps besprochen werben soll. Äluch zur neuen Wahlrechtsreform soll Stellung genommen werben. Umfassende Vorkehrungen sind getroffen.
München, 11. März. Paul Heyse erhielt das Groß- komturkreuz des VcrbleustordenS der bayerischen Krone.
San Francisco, 11. Riärz. Hier wurde nm 11.30 Uhr ein längeres Erdbeben wahrgenonuitcn, bas bic Bevölkc- rung in großen Schrecken versetzte.
w. Ehalellerault, 11. März. Hier wurde ein Wertführer verhaftet, der seit Jahren große Diebstähle auS- geführt hatte.
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