Ausgabe 
11.6.1910 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

SARG

Berlin, S. 43 Ritterstr. U Wien-Paris.

BESTE zahn-CREME

Ochsen.

pewichc

79-84

46

7377

41

7073

36

7280

43

68721

38

41

82-84

6769

53

52-54

52-54

Pie presse

Spiegel

67-69

64-66

58-60

53

51

46

Lebendgewicht . . . Fleischige Schweine . . Sauen.......

34

28

61

57

50

93-98

76-90

. . 5152

. . 4547

Geschäftsmann sucht von Selbst- Verleiher gegen Ratenriick^ahlung em Darlehen von 200 Mark.

Schriftl. Angebote unter 04796 an den (Siebener Anzeiger erb.

Gefängnis verurteilt.

W Rastatt, 10. Juni. Ter Hauptmann Vahlen- kampf vom Infanterie-Regiment No. 111 (Maschinengewehr- Abteilung) wurde wegen zahlreicher Soldatenmitzhand- 1 u n g e n zu z w e i I a h r e n F c st u n g s h a f t und Ausstoßung aus dem Deere verurteilt.

gende Drahtnachrichten:

Gelsenkirchen, 10. Juni. Eine etwa 5 Sekunden an- daucrirdc Erderschütterung wurde heute nachmittag htcr, namentlich im Stadtteil Bismarck verspürt. Mait nimmt an, daß die Erschütterung durch den Bergbau verursacht ivurdc.

Gelsenkirchen, 10. Juni. Wie die ZecheConsolidatwn" bekannt gibt, handelt es sich bei der gemeldeten ErdcrsckKtterung nicht um eine Explosion auf dieser Zeche, vielmehr ist im schacht 111 aus der fünften Sohle e.in Zusammenbruch ersolgt, bei dem ein Arbeiter schwer und zwei Arbeiter leicht ver­letzt wurden. Zwei Personen werden noch vermißt; an iIrrer ___- A ...-L. AftrKorfrftiHtwilMn itlrt T IO f\i'TtlH

des öffentlichen Lebens. Wer sich ständig über alle Fragen des Zeitungswesens unter­richten will, lese denZeitungs -Verlag, das Organ des Vereins Deutscher Zeitungs­verleger, HANNOVER. Abonnementspreis vierteljährlich 3 M.

Probenummem kostenlos von der Geschäftsstelle

Schweine.

Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........

BoUfleischige Schweine über 2 Zentner

Schafe.

Mastlämmer und jüngere Masthammel 4142

GriginaL-DrahtmeLdungen.

Karlsruhe, 11. Juni. In der städtischen Festhalle fand eine große Versammlnng lvegen des päpstlichen Dtr- tcnbricscs statt. Die mit stürmischem Beifall aufgenommene Dauptrcde hielt RcichstagSabgeordueter Everling. Eine gegen den .Hirtenbrief gerichtete Erklärung wurde einstimmig an­genommen. ,

Paris, 11. Juni. Nach einer amtlichen Meldung, wurden' Hauptmann M a r c o n c t und Leutnant Beq uant, die vor­gestern einen Flug von Ehalons nach Vincennes aus- führtcn, wegen ungewöhnlicher .Verdienste um die militärische Flugtechnik zu Rittern der Ehrenlegion ernannt.

Calais, 11. Juni. Tas Wrack des UnterseebootsP l u-, s io s c" wurde heute früh 3 Uhr in das Trockendock eingeschleppt.

Montevideo, 11. Juni. Offiziere und Mannschaften der Kriegsmarine sind nach Stettin abgereist, um den dort erbauten Kreuzer Uruguay abzuholen. Tie Regierung beabsichtigt, mit einem Kostenaufwand von 40 Millionen den hiesigen .wen au vergrößern

Sport.

Die Prinz Heinrich-Fahrer in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 10. Juni. Die Teilnehmer an der diesjährigen Prinz Hemrick>-)rt begaben sich heute vormittag von Dornburg nach Frankfurt a. M. Kurz nach 11 Uhr traf der Zug vor dem Haupttor der Festhalle ein. Prinz Heinrich von Preußen, sowie der Großherzog von Dessen betei­ligten sich an der Fahrt. Die Wagen fuhren vor der Arena ui Paradeaufstellung auf. Prinz Dcinrich, der Großherzog von Dessen und die Fahrer besichtigten die Ausstellung. Um 1\2 Uhr fand in den Räumen des Frankfurter Automobilklubs eine Früh- stückstasel statt. Um 8 Uhr fand im Schützengartcn der Aus­stellung ein Bierabend statt.

Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste

Saugkälber......... 6062 100103

Mittlere Li ast- und gute Saugkälber . 5559

Geringere Saugkälber......4654

Grärten

in schönster Lage, 5Min. von der elcttr. Bahn, Haltest. Kaserne, ent­fernt, prima Garlengelände (Gärt­nerei), Wayerlettung, Anlagen ev. nach Wunsch, ver Herbst ds. Js. oder Frühjahr 1911 zu verpachten, auch zu verkaufen. Größen 400 bis 700 lD-Mtr. Nähere Auskunft erteilt vormittags <3228

F. Schmidt, Bismarckstr. 201.

(Erdbeben im Industriegebiet?

In Gelsenkirchen wurde gestern nachmittag eine ziem­lich heftige Erderschütterung verspürt, die durch einen Zusammen­bruch m einem Bergwerk verursacht wurde. Wir erhielten fol-

Poflfleifchige, ausgeinaslete, höchsten

Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre all 4448 Junge, fleischige, nicht ausgeniäslete und

ältere ausgeniäslete......3943

ist jetzt der Steinbock wieder für jagdbares Wild erklärt worden, nachdem das Tier feit Jahrhunderten aus Europa nahezu ganz verschwunden war. Während er noch in der Mammutb- und Rcnntierzcit in allen Hochgebirgen des mittleren und südwestlichen Europas vorkam und noch im frühen Mittelalter als beliebtes Wildbret galt, wurde er im letzten halben Jahrtausend immer eltcncr. Im 16. Jahrhundert verschwand er aus der Schweiz, wo man 1583 am Gotthard den letzten Steinbock erlegte, im 17. Jahrhundert aus dem Zillertal, wo ihm lange Zeit die Erz- beschöfe von Salzburg besonderen Schutz halten angedeihen lassen, pälerhin kam er nur noch ganz vereinzelt im ^südlichen ,Wallis, in Piemont und Savoyen vor. Im Jahre 1858 gelang es dem König Viktor Emanuel, der ein leidenschaftlicher Jäger war, in seinem Jagdrevier bei Aosta eine Anzahl Steinböcke anzusiedeln und allmählich auf einen Bestand von mehreren hundert Stücken zu bringen. Ein ähnlicher Versuch deS verstorbenen Kronprinzen Rudolf auf dem Dachsteingebirge mifelang ebenso wie andere Ver- ud)e, die in den österreichischen und schweizer Alpen mehrfach unternommen wurden. Mehr Glück^ hatte der österreichische Baron Born, der vor etlid)cn Jahren Steinböcke in den Karawanken einführte: die Tiere haben sich dort so gut gehalten unb fort» gepflanzt, daß der Jagdfchntzverein von Kärnten den Steinbock letzt wieder für jagdbares Wild erklärt und die Regierung bereits die Schonzeit 11. November bis 30. September) festgeietzt hat. Im künftigen Oktober also wird cs in Europa in den deutschen Alpen zum ersten Male seit Jahrhunderten wieder eine regel­rechte Steinbockbirsch geben.__________________________________________

Märkte.

F.C. Wiesbaden. Vieh hoi-Marktbericht voin 10. Juni. Austrieb: Rinder 95, Kälber 133, Schafe 38, Schweine 227.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine flau. Preis Durch- pro 100 Pfd. schiutlspreis

Werrings

Grösste und einzigste (D7/s Znschneiile-Mniie Frankfurts unH Südwestdeutsch­lands, welche 5 gold. Ehren- kreuze, Medaillen.Diplome aus den tonangebenden Mode­städten Paris, London, Berlin besitzt.

Leichtfassl. System. Billigstes Honorar. Prospekt frei.

Frankfurt a. M., Steinweg 5.

wollender imb gerechter Vorgesetzter. Deshalb sieht man b«n | flotbene hatten d-utsch.sranMIch-n Krieg . tgemacht. wobei | Lb°kisi."K bkü/AÄD

zeitig gebaut werden. Es ist nidit anzunebmen, daß bei einem neuen Tunnelbau die Methode des Parallelstollens wieder Freunde indet. Der zweite Stollen sott übrigens idjon ziemlich ver­fallen sein: seit drei Jahren ist nickst mehr daran gerührt morben., Vermutlich wird die alte TunneluntcrnehmMig zu einer Ent- schädigungssunime verurteilt und der zwefte Stollen einer neu zu gründenden Unternehmung überlassen werden.

* Die Wiederkehr des Steinbocks. In Kärnten

Mäßig genährte junge und gut ge- nährte ältere . .........3538

Färsen, K ü h e.

Voflfleischige ausgeniäslete Färsen höchst. Schlachtwertes........4046

Lollsleischige ausgeinästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 3740

Weitere ausgeinästete Kühe und wenig

gut entwickelte flingereKühe u. Färsen 3236 6468

Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 2531 5062 Kälber.

Ich nehme uie Beleidigung, welche ich am 29. Dezember v. I. gegen den Fcldschütz Größer in Stein­bach ausgesprochen habe, als un­begründet u. bereuend zurück. (3188 Steinbach, am 23. Mai 1910.

Philipp Pitz.

Jurist

für einige Stunden täglich gesucht z. Mitarbeit, Sichten, Korrektur­lesen u. dazugehör. Korrespondenz ein. period. erscheinenden Wertes.

Schrijtl. Angebote unt. Angabe der Honoraransprüche unter 3242 au den Gießener Anzeiger erb.

!!

>it (jSnl»l ,emtoen i; "den «eibS'

Erlern

N^ent*r

S°rn Ehrengericht "d bemerkte, bQy neF eines Ehren, än dem Musi

\'®e«lU9tuum «i»°Ad°utun toW die deutsche oeipaltei'i, 'standen, eine

em, der den I )er Meinung ist

Ueberminduna I ' erreicht iverden ktwn gibt. An 1 rzeugung anderer y Allgemeines 1 erste Forderung j idem standen ihm j l weü diese Ver- q 1 Studentenschaft 31 iich aber auch \ Nteressiert. gericht ist bereits 1 : Ätudentenschast, | S zu verhelsen. ilgemeine Fragen : r die meisten der Auch die Arbeiter- \ cn behandelt. Zur | doch manches bei»

i-edend- Lchtachl« pro lOO Psund gemidji erbend- Lck>laa-l, Don-biSDon-bi3

Kuverts mit Mma billigst vrühl'iche Universitäts-Druckerei. R. Lange, Gießen

Nd.

11. Jun? 1910;

liversitiit

immen. Während mersemester 1909 mren, sind es iir. Damen), also 5. ien, 84 Hörer und ahl 1476 beträgt. .de. Aon der Ge- »logischen HatuM ,en 150 (123), der fischen "<12 (555!. L4l nnd Zahnheü- t/ Mathematik 109, ümazie 24, Forst' dichte 20, Üassischi Es studierten mit -algymnasium 2H n ß-ach 72 und mu t>aren 876 St* 400 (Preußen W, ttenrburg 12, Ham- n-Äoburg-Gotha b ura-Sondershau|er iningen ilgarien

freien Zutritt haben. Zu dem Jubelfest' ist eine hübsch ausgestattete Festschrift erschienen, die auf! 48 Seiten Text außer der Festordnung eine Geschichte des Männerturnvereins, Mitgliederverzeichnis, den Text des FestspielsJahn im Olymp" und einen Führer durch Gießen enthält. Das Büchlein wird allen FestLesuchern gute Dienste leisten.

** Gießener Fröbel-Seminar. Unter diesem Namen soll, wie man uns schreibt, eine Anstalt ins Leben gerufen werden, die es sich zur Aufgabe macht, den Schüle­rinnen theoretisch und praktisch die Erziehungsmethode Friedrich Fröbels zu übermitteln, und ihnen eine Art der Fortbildung zu gewähren, die sie chren Fähigkeiten und den weiblichen Anlagen entsprechend auch auf dem Gebiete iber Kleinkinder-Erziehung erwerbsfähig macht. Seitdem 'man die Ueberzeugung gewonnen hat, daß die Erziehung

nach langem Leiden im Alter von 73 Jahren General- * Der zweite Simplontunncl. Wegen des Aus­major a D. Fritz Beck. Der Verstorbene wurde am 5. Sep- baues des zweiten Simplontunnels steht ein Rechtssttett zwischen ember 1837 geboten unb trat am 1 OftoM 1853 in

Lelbgarde-Infanterte-Regiment Nr. 115 em, dem er bis 6e;Qfjrcncn eingleisigen Limplontunnel ein völlig unabhängiger 31. Oktober 1856 angehörte. Vom 1. Februar 1856 bis Parallelstollen, etwa 3 Meter hoch, ausgehauen wurde, der bann aum 15. August 1878 stand Beck im Feld-Artillerie-Regiment unausgebaut blieb. Nun ist aber das von der schweizerischen und Nr 25 Al- Hauptmann abgehend, trat et am 7. Mai 1879 haW g^*^***®^ ~ in bte Gendarmerie als Major em. Zuerst war der -^er- ^^llens sofort in Angriff nehmen muß. vsie bezeigt aber dazu ftorbene DislriktSkommandeur der Gendarmerie in Ober- ^ie geringste Lust, einmal weil einige hervorragende Letter dessen dann in Rheinhesien, bis er am 10. Mai 18881 und Ingenieure inzwischen verstorben, bann weil der Kosten- Korpskommandeur der Gendarmerie wurde In dieser E.gen-

schäft wirkte er blS zum 1. Oktober 1906, wo er m den Minensprcngen, die Betriebssicherheit im ersten Tunnel ge- Ruhestand trat. Bei seinem Scheiden auS dem Dienste rourbe jäbrbcn könnte. Das System, zwei jelbitänbigc Tunnels in etwa i^m der Charakter als Generalmajor verliehen. Der Ver- | 20 Meter Entfernung nebeneinander zu bauen, hat gewin iein

Amtlicher Wetterbericht.

Deffentliehe Wetterdienststelle Gießen.

Verlauf der Witterung feit gestern früh: Der Luftwirbel über Holland ist ostwärts nach Mitteldeutschland gezogen und hat bereits gestern bis zur Elbe Gewitter gebracht. Besonders heftige Entladungen mit strichweisem Hagel fanden in Oberhesscn statt. Tie westliche Hälfte Deutschlands ist heule bei Südwest wesentlich kühler geworden, während von der Elbe ab östlich noch große Hitze herrscht, Berlin morgens 25 Gr. Ank der Westseite des Wirbels >vtrd es morgen in unserem Bezirk noch kühler.

Wetterailssichten m Hessen um Sonntag dem 12. Juni 1910: Wolkig und zeitweise geringer Regen; weitere Abkühlung, windig aus Wett.

. der Titel utiferf Ä-H

ScufcmK*

ift W!Äii * Zss-

$iws 61

. Oe gJ 3*

S®*

«»t

ifen » i e großes rinb U «-fite

Lcin 11 $

des Kindes in ben ersten sechs Lebensjahren der wichtigste Mschnitt in feiner Entwicttung ist, hat sich auch die Sorge um die Erziehung in diesem Lebensabschnitt gesteigert. Tie Mutter, die sich nicht ganz dem Kinde widmen kann, sucht als Ersatz eine Kindergärtnerin, d. h. eine nach Fröbelschen Grundsätzen ausgebildete Erzieherin. Diese Tatsache sollte, bei der großen Ueberfüllung der weiblichen Berufe, alle Eltern auf diesen Beruf aufmerksam machen, da es zugleich ein Beruf ift, der einem jeden jungen Mädchen Befriedigung gewahrt und zugleich den größten Wert für ihre dereinstige eigene Familie hat. Auf dem Gebiete der Erziehung wird heute mehr denn je ein zielbewußtes'Tun verlangt; deshalb sollten die jungen Mädchen ihre Begabung, erzieherisch zu wirten, srül) üben, damit sie später, sei es als Mutter oder * JUUIUC11 lutl CLVUtat ,lvu# 1 als deren Gehilsin, ihre .Pflicht erfüllen Tonnen. Auf diese I I^ttung wird noch gearbeitet. Tie Erderschütterung war so heftig, ' Art gebildete Mädchen, welche bestrebt sind, das zu tun, wozu im Stabteile Hüllcnum zwei Schornsteine umsielen. Auch sie berufen sind, die Kinder an^uleiten, Gemüt und Willen fouft machten sich die F-olgen an den Häusern bemerkbar, wo zu pflegen, werden von Familien und Anstalten stets gesucht, vielfach Decken zersprangen unb Wänbe zerrissen.

unb ihre Stellung ift eine angenehme und angesehene. Das nächste Woche verabredet.__

Ziel der Anstalt soll sein, Kindergärtnerinnen und Erziehe- ~ rinnen für die ersten 6 Lebensjahre auszubilden; jungen VermifC^tCS.

Mädchen, auf'Wunsch auch jungen Frauen, Gelegenheit zu _ @in unbekanntes Bildnis Ferdinand Rai- geben, an einzelnen für sie in Betracht kommenden Fächern munds. DieN. Fr. Pr." erhält von einem Leser die nach- leilzunehmen; die Schülerinnen zu befähigen, einen Kinder- stehende Mitteilung:Tie Zahl der bekannt gewordenen Vor­garten selbständig zu errichten; schulpflichtige Kinder unter träts Raimunds ift, wie man weiß, keine kleine, denn die bildenden Aufsicht ihre Aufgaben machen und fic'bann an den Spielen I Künstler des Vormärz haben sich dieses fesselnden und prägnanten teil nehmen in laifen und Kinder die aus irgend loelchen! Kopfes oftmals bemächtigt, dllcht nur der <2ck)aittvieler Raimund ianÄnttrtoÄ MlS<hu?e «am für ist in ben meisten feiner »ielgeftaltigen Rollen tcftgebalten,roorben 'Gründen in ben ersten Hayten map öur Schute geijcn, jur __ Beispiel auf die große Reihe der farbigen

die entsprechende Klasse dorzubereiten. Alle, -die Interesse ttlu5 BäuerleschenTheaterzeitung" hingewiesen an dem Zuitandekommen der Anstalt haben, mögen sich bty ^onbcrn aud) markante Persönlichkeit außerhalb der Bühne zum 15. Juli um nähere Auskunft an Frl. L. Möser, Ober- cr sj^ti(er unb Zeichner in Bewegung gesetzt, die uns denn lehrerin an der Alice-Schule, Gartenstraße 30, lvenden, da fteilich auch die einander entgegengesetzten Auffassungeii von bei genügender Beteiligung die Anstalt am 1. Oktober 1910 feinem Aeußeren hinterließen. Ein ausgezeicknietes und sprechend eröfinet werden soll ähnliches Bildnis Jtainrunds, das bisher noch in keiner Aus-

Ein-,. Srsthsch°PP°n «nf bet Straße hielt

heute mittag 12 IIhr otc BurschenschaftA rrninia aus ^(-xornmen und verdient eine nähere Würdigung. Das auf Dolz in Anlaß ihres Stiftungsfestes vor dem Katserhof ab. ^n Ausmaßen von 25 zu 31 Zentimetern gemalte Bildnis zeigt

Geländetausch in Gießen. Um die Bebauung uns den Dichter in ben letzten Jahren, unb 3mar in seiner bc- eines Geländestücks an der psychiatrischen Kllnik für die Dauer Jnc^lteta1jrL üor ult hält ben zu vermeiden, >vtll der L>iaat rund 1500 Unabratmetcv Ge- Dalbzylinder unter dein rechten Arm nnd hat glcid)iam

lande mit Karl HaaS V. austauschen. Der Tauschvertrag noch die letzten Verse des Dobelliedes aus den Lippen. Tas Ant- darüber ist den Landständen zur Genehmigung zugegangen, litz ift vortrefflich wiedergegeben, Haltung1 uni) ^usbrud |>

' v m 1A c, . n st. charakteristisch m der Erfassung der Individualität Raimunde,

Bad-Nauheim, 10. Ium. Bis zum 9. Ium |tnb )penn aud) cinige fcblgcgangcnc Linien in der Mor^ritcUung

11 287 Kurgäste angefonunen, wovon an genannten. Tage nicht zu verkennen sind. Tie den Dichter umgebenden Kulissen noch 6664 anwesend waren. Bäder wurden bis zum der Natur, in die er hineinkomponiert scheint, sind die Berge von 7. .nQ1,i Gutenstein, wo ja der Dichter bekanntlich am öutze des Maria-

9. Ium 109 151 abgegeben. kilfer Berges seit 1836 begraben liegt. Raimund iclblt stehl aus

--Nidda, 10. Juni. In dem Konkursverfahren diesem interessanten Bilde auf derLangen Brücke", jenem aus über das Vermögen des Vorschuß- und Kredit- Dundertcn von Dolzstärnrnen gebildeten romantischen Wege, der Vereins zu Ober-Mockstadt, eingetragene Genossen- als Brücke über einen Quellftuß der Prestms> suhrt Im

Zu i-°lt un Li-lL

verfügbare Masse von 302 323.5o Mt. gegenubersteht. an u-t nuf)t fignicirt, aber außer Zweifel zeitgenösfischen Ur- Darmstadt, 10. Juni. Gestern nachmittag starb spr'ungs."

Kopfsalat, 4 Stück 10 Psg. M>62»________Neuenweg o2.

Trockenes, kurzgesck-nittenes

Absallholz (Schwartenszum Feueramnachen liefert für Mk. 1.15 pro Zentn. frei ans HanS (2266

B. Nuhn, Lollar. AnzügeÄ 04l4.il H. Jasper, Diezstr. 6II. SHnkl Lllgcnlatz Ä

diäh. Franks. Str. 109. >04896 03896) Wäsche wird tauber ge­waschen unb auf neu gebügelt.

Wäscherei, Wolkengasse 18.

Privat-

Tanz-Unterricht

erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer, 31 Wctzstcingasie 31. (342

04894) Damen- 11. Stinbcrtleibcr fertigt billig an unb befjert ans. Frau Becker, Neuenweg 50 pari. Kühlleistungen jeb. Art, sowie Auszüge, Möbel- transvorte, Wafchfubren über« nimmt Chr. Beiz, Löweng. 1L 04759] Teleph. 829.

Das Studentische Arbeitsamt vermitteltkostenl. Unterricht i. all. Fächern, Uebersetz. 2c. Schristl. u. münbL Anfragen an bas Stub. Arbeilsanit, ztolleg.-Geb., Zim. 2. (Gefchäftsst. tagt- v. 2'/,3V» Uhr).

(D3/»)

Ober-Postdirektor ungern scheiden. Die Beamtenschaft wird er sich daS Eiserne Kreuz 2. Klasse erwarb.

ihm ein Sllbum mit ben Ansichten reichseigner Posthäuser Q Si'rofborf, 10. Juni. 2lm Mittwoch blickte der und den Beamten des Bezirks überreichen. Der Großherzog Lehrer Hoffmann II. auf eine 2 5jä hrige segensreiche verlieh ihm fein mit Namensunterschrift versehenes Bild. Ein Tätigkeit am hiesigen Orte zurück. Geboren zu Llühscheid Bruder deS Scheidenden ist Ministerialdirektor im Reichs- (Kreis Neuwied) trat et im Jahre 1885 hier cn. Hoffmann Postamt. Die Brüder Kabelt flammen auS Alsfeld. ist auch Rechner der Kirchengemeinde und leitet den Zeichen-

♦♦ Männer-Turnverein. Feier des 25 j ä hr.! unterricht der gewerblichen riortbildungSschule. Im engsten Bestehens. Man schreibt uns: Der vom Männer-Turn- Kreise wurden die Verdienste deS bewährten Lehrers gefeiert verein für das Schüler-Wetturnen als Wanderpreis gestiftete und ihm durch Bürgermeister Braun ein BildDie EmmauS- I a h n s ch i l d ist im Schaufenster des Herrn-I. Hirz, Selters- Jünger^ und eine Bowle überreicht.

weg, ausgestelll. Der Entwurf stammt von Architekt E. ..... j "=

Schmidt hier, die Ausführung von dem hiesigen Kunst-1 töcrictytsfaaL

schmiedemeister A. Gräfe. Es )ci noch darauf hingewiesen, g Marburg, 10. Juni. Zwei Stubenten, die einen schweren daß der einmalige Eintritt am S0nntag für das Mili- Hausfriedensbruch begangen hatten, wurden zu je acht Tagen tär auf 30 Pfg. ermäßigt worden ist. Eine weitere Er- ' Mäßigung betrifft die Kinder unter 14 Jahren, die während des ganzen Festes in Begleitung ihrer Eltern

UerMiedone!