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Laut Bekanntmachung Grobherzogllchen KreisamtS Gießen vom 26.Oktbr. findet bie diesjährige PjcrdemuUerung für bie Pserde auS der Stadt Gießen aus dem Trieb (Exerzierplatz) statt
3. Mouttig dcn^l!? November 1910, vormittags 8V, Ubr, für die Pferde der Besitzer aus der ^stadt Gie»eu, deren Namen mit den Buchstaben P einfchl. Z beginnen.
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( Samstag den 5. November l. I., nachm. 5 Uhr, sollen in dem hiesigen Ralhause nachoerzeichnete, den Jakob •9tepp Eheleute Erben gehörigen Immobilien, als:
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^e^’Unter besonderen Umständen namentlich in dringenden Fällen, kann Grohherzogliches ÄTeiiamt Giehen Befreiung von der Bor-
Wr lordcm" hiernach sämtlich- Ps-rd-b-sttz°r bleRacr ®tabl auf, ihren Pserdebesland — sofern dies noch nicht geschehen umgehend bei uns anzumelden und in dem angegebenen Termin rechtzeitig vorzuführen bezw. vorführen zu lassen. i
Wir machen die rechtzeitige Gestellung, der Pferde allen I Besitzern zur Pflicht, und werden alle Säumigen, die tbre Pferde bis 81/« Ubr nicht auf dem Trieb gestellt baden, zur "^DlebPjerüe ^ftnd^ gezäumt, im übrigen aber ohne Geschirr vor- $ ^Pserdebesitzer, welche ihre gestellungspfiichtigen Pferde und i Jahrzeuge nicht rechtzeitig oder vollzählig vorsuhren, haben auger her gesetzlichen Strafe bis zu 150 Mk. zu gewärtigen, dag nuj ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde ^o^Das^ottühren der Pferde durch Stinber oder durch alle ge- ^TChdeit“bi3 ium lotu ft erun ßßtermtn Veränderungen im Pferde- bestand durch Zu- und Abgang emtrelen, hat der betreffende Pserde- befitzer hiervon sofort auf dem Bürgermeisterei-Bureau (Zimmer I Rr. 15) Anzeige zu machen. n /u
L Freitag den 11. November 1910, vormittags 8*/, Ubr, für die Pserde der Besitzer aus der Stadt Giesteu, deren Namen mit deu Buchstaben A eiufchl. ti beginnen:
2. Samstag den 12. November 1910, vormittags Ubr, für die Pferde der Besitzer aus der Stadt Gienen, deren Namen nut deu Buchstaben H einfchl. O beginnen und
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W Gelände-Verpachtung.
Mittwoch, 2. November 1910. vormittags 9 Ubr H beginnend, werden etwa 160 städtische Triebviertcl, zwischen dem — alten Steinbacher Weg und der Grünberger Strave, zwischen der | H Siechenanstalt und der Irrenanstalt und hinter der neuen Ua ferne — gelegen, auf die Dauer von 7 Jahren meistbietend verpachtet. M Zusammenkunst auf der Licher Straffe an neuen Kaserne.
An demselben Tage, nachmittags 2'/, Ubr begiimend, BB werden uerfdjieuene Grundstücke der Stadt und d e s Ho sv" IS, am H allen Wetzlarer Weg bei der Gisenbahnbrücke, m» Neustadter Feld Himer dem Schlachthof und in der Schwarzlach (boiunier em ■ eingefriedigter Garten von über 2000 qm mit vielen Öbstbaumen) aus 6 Jahre anderweit verpachtet. Zusammenkunft an der
V Gisenbahnbrücke und um 3 Uhr beim Schlachthos. .,hs Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten zur
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b) Beamte im Reichs- oder Staatsdienst hinsichtlich der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinnchtlich der Aur Ausübung ihres Berufs am Tage der Musterung unbedingt notwendigen Pferde, ' .
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werden im Liekerschen Saale, Musterung zu gefiellen mit Ausnahme: Neustadt 55, zwangsweise ver- a) der unter 4 Jahr alten Pferde,'
1 b) der Hengste; , . . . . , . ,. |
c) der Stuten, die entweder hochtragend nnd oder noch mcht länger ale 14 Tage abgefohlt haben (als hochtragend find (Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der nächsten 4 Wochen zu erwarten ist)-
d) der Bollblutstuten, die tm allgemeinen deutschen Gestütbuch oder in den hierzu gehörigen offiziellen — vom Unionklud geführten — Listen eingetragen und von einem Bollbluthengst laut Deckschein belegt find, aus Antrag des Besitzers-
e) der Pserde, die aus beiden Augen blind find-
f) der Pserde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag ardetten- g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht marschsähig find oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht verlassen dürfen (in diesen Fällen ist tierärztliches Zeugnis vorzulegen)-
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i) der Pserde unter L50 m Bandmatz.
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