Ausgabe 
1.11.1910 Zweites Blatt
 
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Nr. 256 Zweiter Blatt

160. Jahrgang

Erscheint täglich mit TtuSnabmt bd LomUa-L.

DieOtehrner FamlUenblStter" werden dem ySlnjetfler' viermal wöchentlich beigelegt, daS Krdsblatl str de« Kreis Hlehen" zwein,al »öchcntlich. Die ^Landvtrtlchastltche« Lett- fragt«* erfchem« momulutz pveunaL

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Cberhefsen

Dienstag, 1. November 1910

Rotationsdruck und Verlag der vr üblichen Unlversuäie - vuch- und Kteindruckerei.

K Sange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: bchul- praße 7. Expedition und Verlag: 6L

Reduklww^EIir. Teü-Adru Anzeig erGreße».

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3.

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gesetzt.

der

Newyork, 31. Dtt Der Preis für btot Flug inrt bie Freihcitsstatue und den Hafen von Newyork wurde, Moisant zuerkannt.

Newyork, 31. Okt. Der Flieger John Stone Hai heute in dem Belmont-Park eine Höhe von 9714 Fuß er­reicht und damit einen neuen Musterflug vollbracht.

Kirchenpersonalien. Der Grobherzog hat den Nest der im Jahr 1913 ablaufenden Wahl-

Gerrcht-saaL.

Tri er, 31. Okt. Bei der W ei terfü hrung deS Pro-efseS gegen den Rennfahrer Breuer sagte der Schiebsach­verständige Major Berger aus Halensee aus: Er sei über­zeugt, daß der Schuß auf Mattonet aus einer Entfernung von« wenigen Millimetern abgegeben worden sei. Ein Selbstmord Mattonets sei darnach wahrscheinlich.

haben,

5. mit der Entrichtung der Gemeindesteuer zurzeit der Wahl länger aU zwei Monate sich im Rückstand be­finden.

Die nach Vorsteheirdem Wahlberechtigten, die ihren Na­men nicht in der Liste finden, haben das Recht, Einspruch bei der Bürgermeisterei zu erheben und ihre nachträgliche Aufnahme in die Liste zu beantragen. (§3 empfiehlt sich, bei dem Einspruch eine Aufenthaltsbescheinigung des poli­zeilichen Meldebureaus uno die Gemeindesteuerzettel von 1909/10 und 1910/11 vorzulegen.

während der Dauer des Konkursverfahrens, infolge strafrechtlicher gegen sie ergangener rechts- träftiger Verurteilung von der Stimmberechtigung ausgeschlossen sind,

zur Zeit dec Wahl zu ihrem Lebensunterhalt eine nicht blos vorübergehende Armernmterstützung aus öffentlichen Mitteln beziehen oder in den letzten der Wahl vorhergegangenen zwölf Monaten bezogen

LusischiffahN

Deutsche Militär-Flugmaschinen.

Berlin, 31. Okt. DaS Kriegs Ministerium entschied sich für den Ankaufchon fünf Flugmaschi­nen, und zwar eines Wright-, eines Aviatik-, eines Som­mer-Albatros- und eines Farman-Albatros-Doppeldeckers^ sowie eines Strich-Eindeckers. Der Typ des noch zu be» stellenden sechsten Flugapparates steht noch nicht fest.

Glückliche Fahrten des P. 6.

Kiel, 30. Okt. Der Verein für Motorlustschiffa^rk in der Nordmark veranstaltete gestern abend im Hansahotel einen Vegrüßungsabend zir Ehren des Führers und der Besatzung des P. 6. Der Kaiser hat dem Oberleut- nant Stelling telegraphisch seinen Dank und seine Anerkennung für die glücklich verlaufene Fahrt von Berlin nach Kiel ausgedrückt.

Neumünster, 31. Okt. P. 6 ist gegen 12 Uhr auf dem Exerzierplatz gelandet. In der Gondel befand sich auch Prinz Waldemar von Preußen. Nach Auf­nahme neuer Passagiere stieg das Luftschiff wieder cmj und landete um 1 Uhr 15 Min. in Kiel.

**DerNovember führt den alten deutschen Namen Wintermonat, manche Kalender nennen ihn auch Wind­monat. Im allgemeinen macht er ein trübes Gesicht. Wohl beleuchtet und erwärmt die spätherbstliche Sonne noch manche Tage, aber die milden und warmen Tage haben keinen Bestand und wechseln schnell mit trüben. Kalter Regen träufelt am Morgen aus tiefgehenden Wolken- schichten nieder; im November pflegt die nässeste Witto- rung des Jahres zu sein und der erste Schnee zu fallen. Die letzten Reste an sommerlichen Erinnerungen schwinden in der Natur und eine stille Wehmut zieht in das Herz der' Menschen ein. Tie in den Monat fallenden Fest- und Gedenktage tragen dementsprechend meist ein ernstes Ge­präge. Die katholische Kirche begeht am 2. November ihr Merseelensest und die protestantische am 20. ihr Toten­fest zur Erinnerung an die Heimgegangenen, während am 16. November der für Preußen und andere Gebietsteile festgesetzte Landes-Buß- und Bettag zu ernster Einkehr ver­anlaßt.

**EineSitzungdesProvinzialausschusses findet am 5. November, vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Wirtschastsaesuch des Wilhelm Fleischhauer zu Bad-Nauheim. 2. Reklamation gegen den Voranschlag der Gemeinde Herbstein für 1909. 3. Feldbereimaung Hattenrod; hier Erlaubnis zur An­lage von Dracnagen. 4. Feldbereinigung Leihgestern; hier Anlegung von Drainagen. 5. Verpachtung der Ge­meindejagd zu K a u l st o s.

* Akademische Vorträge. Im Saufe des Win­ters wird im großen Auditoriunl des Kollegiengebäudes tuicber eine Reche von allgemein verständlichen, wissen­schaftlichen Vorträgen von Universitätsdozenten stattsinden. Der Ertrag fjt zu gemeinnützigen Zwecken bestimmt. Eine Einzeichnungsliste wird in diesen Tagen in Umlauf

angehörigkeit besitzen und seit 2 Jahren ihren Unter­stützungswohnsitz in der Gemeinde erworben haben, jedoch unter der Voraussetzung, daß sie z. Zt. der Wahl 25 Jahre alt und vom 1. April des dem Rechnungsjahr, in dem die Wahl stattsindet, vorhergehenden Jahres an in der Gemeinde kommunalsteuerpslichtig sind. Bayerische Staatsangehörige und Angehöiige der Reichslande Elsaß- Lothringen sind nicht wahlberechtigt, weil sie einen Unter­stützungswohnsitz nicht erwerben können.

Nach Artikü 14 der Städteordnung Farm die Stimm­berechtigung von denen nicht ausgeübt werden, die

L unter Vormundschaft ober Kuratel stehen,

über deren Vermögen Konkurs erkannt worden ist.

periode vollzogenen Wahl des evang. Pfarrers Wilh. Hart­mann zu Nieder-Jngelheim zum Stellvertreter des Dekans deS Dekanats Mainz die Bestätigung erteilt und dem Psarr- oerwalter Friede. Schott zu Neunkirchen die evang. Pfarr- stelle daselbst übertragen.

Erledigte Lehrerstellen: Eine evang. Lehrer« stelle zu Langen, mit der die Funktionen eines Haupt- lehrerS gegen 500 Mk. jährliche Vergütung verbunden werden können; eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Schulstelle in Bieber (Kr. Offenbach).

An Hundesteuern sind im letzten Jahre im Großh. Hcffen 115 390 Mk. vereinnahmt worden. In dem ganzen Land hat von den Städten die Stadt Mainz in Berücksichtigung ihrer BevölkerungSzahl die wenigsten Hunde, nämlich mit Mombach und Kastel 2189, Darmstadt 2495, WormS 1012, Offenbach mit Bürgel 1901 und Gießen 807.

Starkenburg und Rheinhessen.

d. Mainz, 29. Okt. Der KceiSauSfchuß hat auf Vor­schlag seines Vorsitzenden, NegierunqSrat v. Krug, dem Erlaß einer Polizeiverordnung über die Bekämpfung der Schnaken­plage zugestimmt. Der Privatmann Jakob Simon, ein geborener Mainzer, feiert am 1. November in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 9 0. Geburtstag, Er dürste der älteste Mann der Stadt sein.

! Mainz, 31. Okt. So gern im allgemeinen die Leute sich photographieren lassen, und erfreut auf ihr ge­lungenes Abbild sind, so verstimmt können sie werden, wenn! sie in einem Augenblick ausgenommen, der sie bloßstellt. Ein Gutsbesitzer, dem von seinen reichtragenden Obstbaumen gewöhnlich Sonntag morgens während des Gottesdienstes von Unberufenen die Früchte gepflückt wurden, kam auf dir Idee, sich mit seinem photographischen Apparate an einer geeigneten Stelle zu verbergen und von dort aus dis Diebe auszunehmen. Zur erwarteten Zeit kamen auch zwei Männer, füllten ihre Sacke mit Obst und--wurden

geknipst. Daraus trat der Photograph hervor und die Diebe flohen unter Zurücklassung der gestohlenen Früchte. Die Aufnahme war aber gut gelungen, und auf Grund deS Bildes erfolgte Anzeige. Tiekostenlose" .Aufnahme wird fieteuer" zu stehen kommen.

Hessen-Nassau.

0 Marburg, 31. Okt. Morgen tritt nach etwa 50 Diensljahren der erste Pfarrer der hiesigen reformierten Gemeinde Scheffer in den Ruhestand. Für Pfarrer Schindewolf, der in seine Stelle rückt, ist Pfarrer Eisenberg nach hierher berufen worden. In Dreihausen wurdi gestern die neu restaurierte luth. Kirche eingeweiht. Die dortige Renitenten-Gemeinde, die eigene Kirche und Pfarrer besitzt, hat zu den Unkosten 5000 Mk. beigesieuert. Auf dem Bahnhose wurde gestern ein älterer Hand« werksbursche fest genommen, der mit dem Eilzuge ohne Fahrkarte und mittellos anlangte. Der Schlau­meier war, des Laufens bei dem Negenwetter müde, in Wabern eingestiegen und bekam hier noch obendrein Frei­quartier.

J] Frankenberg, 81. Okt. Der Verkauf des Ge­mein de o b sie 8 im hiesigen Kreise brachte in diesem Jahr 13 381,15 Mk. gegen 4767,11 Mk. im Vorjahr.

Briand, also besonders der von ihm angekündigten Gesetz­entwürfe (Einkommensteuer, Sozialgesetzgebung, Wahl- refvrm) eingesetzt, so würde die jetzige Mehrheit Briands dahingesckMunden sein wie der Schnee an der Sonne. Sie wäre von Links her immer weiter abgebröckelt, ohne daß es ihm, wenn er nicht die Kirchengesetzgebung zum Teil rück­gängig machte, gelungen wäre, auf der rechten Seite des Hauses Ersatz dafür zu finden Denn zieht man von der Mehrheit von 329 Stimmen, die der dritte Teil des An­trags, das eigentliche Vertrauensvotum für Vriand, sand, 58 Radikalsozialisten, 24 Klerikale und 3 Monarchisten ab und diese 85 Stimmen den Gegnern des Vertrauensvotums zu, so würden sich für Briand nur 244 Stimmen ergeben, während seine Feinde, gleichviel welcher Schattie­rung, über deren 2b8 verfügten. So bedeutet der vorgestrige Triumph BriandS nur einen Pyrrhussieg, und fein Kabi­nett dürfte schwerlich zu denjenigen gehören, die noch lange am Ruder bleiben.

Drlanös pyrrhursieg.

Gelt DienStag vorcger Woche tobt in der französischen . Deputtertenkammer der Kampf um die Haltung des Kabi­netts Briand wahrend des Eifenbahnausstandes, um am Sonntage mit einem Siege der gegenwärttgen Regierung Frankreichs zu endigen. Ihre Gegner bei diesem Kampfe Nmren neben den Sozialisten vor allem die Radikalsozialisten, die eS ihrem früheren Genossen, dem Ministerpräsidenten Briand, nicht verzeihen können, daß er für seine Politik der Besänftigung auch die parlamentarische Mitte, die Pro- gressisten, herangezogen hat, und die deshalb alle Minen springen lassen, um Briand zu stürzen. Vielleicht wäre das Mich schon jetzt geglückt, wenn nicht die Sozialisten Dria.id wider ihren Willen baburd) einen Dienst geleistet hätten, daß sie wahrend der Reden BricrndS und feiner Kollegen einen so wüsten Radcm vollführten und damit beide)en, daß, wie Vriand den ganzen Eisenbahnausstand als eine revolutionäre Tat hinstellte, auch die parlamen­tarischen Argumente der Sozialisten nur in Gewaltsamkeit tinh Obstruktion bestehen Dieses Verhalten mußte not­gedrungen die anderen Briand mehr ober minder feind­lichen Parteien, ja, selbst die Radikalsozialisten, zu Gegen- kundgebungen veranlassen, so daß das Ministerium Briand KM Freitag al5 gerettet angesehen werden konnte.

Ader am Samstag wurde seine Lage wieder krittsch, jtoeü Biiand, wohl In einer Art Triumphgefühl, nachdem tx und Diviani die Verdächtigungen Faurös, daß das Ka­binett unter sich nicht einig sei, glänzend zurückgewiesen, sich zu der Erklärung hinreißen ließ, daß er, um dem verbrecherischen Ausstand der Eisenbahner ein Ende zu machen, sich gegebenensalls nicht davor g.scheut haben würde, auS dem Berc-ich dec Gesetzlichkeit herauSzutreten, wenn das Gesetz ihm keine Mittel an die Hand gegeben hätte, um das Recht zu schützen Da fiel das WortHerunter Diktator" und der RufDemission". Eine furchtbare Erregung bemächtigte sich der Abgeordneten, und die Lage des Ka­binetts Briand schien ungemein kritisch geworden zu sein, weil Briand d-mntt wieder die Gefolgschaft der Radikal- soziolisten verloren hatte. Hielten doch diese zusammen mit den Geeinigten Sozialisten und sogar einem Teil der demokratischen Linken noch in der Nacht eine Versammlung ab, in ber sich ihrer zweihundert bereit erklärten, sich von bec Negierung zu trennen, indem sie für die von der Ne­gierung abgelehnte einfache Tagesordnung, die kein Der- trauensvotum für die Regierung enthielt, stimmten. Das hätte natürlich den Sturz des Kabinetts Briand bedeutet, auch menn diese mit Hilfe ber Rechten und des Zentrums noch eint Majorität hinter sich gehabt hätte. Denn Briand hatte auf dos bestimmteste erklärt, daß er demissionieren werde, wenn nicht eine republikanische Mehrheit ihm das Vertrauen aus spräche.

So mußte man der SonntagSsitzung der Kammer mit gespanntester Aufmerksamkeit entgegenseyen. Und da zeigte sich daS Heb rnra sch ende, daß btt frühere HandelSminister Cruppi, unter dessen Vorsih d-ie Nachtversammlung ber Gegner DriandS stattfanb, inzwischen zum Rückzug ge­blasen und sich mit seinen Freunden von der demokratischen Linken entschlossen hatte, für die Taaesordnnng des Abg. 2 e r g u 1 e r einzurreten, bte bie Handlungen der Regierung billigt aber betont daß bec Respekt ber Gesetzlichkeit vor allen anderen Dingen gewahrt bleiben müsse. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß dieser Umfall Crup- piS auf daS Dekanntwerden der Diktator-Rede Briands, die tm Lärm deS HauseS am Sonnabend vollständig verloren ging, xurüctzufühcen ist. AuS dein Steiwgramm ber näheren Erklärung DriandS Über seine von den Radikal- sozialisten versehmten Worte ersah man erst, daß Briand keine Ungesetzlichkeit empfohlen haben wollte. So kam es, daß die einfache Tagesordnung mit 384 gegen 155 Stimmen abgelehnt und bie Tagesordnung Raynaud, bie der Re­gierung daS vertrauen aus spricht und ber sich Briand einverstanden eillürt hatte, mit 388 gegen 94 Stimmen an­genommen wurde.

Das würde an sich eine immerhin glänzende Mehrheit für Briand bedeuten, wenn nid)t an der denkwürdigen Sonn- tagSsitzuna, wie das auS den Absttmmungsziffem über den sozialistischen Anttag, das Kabinett in Anklagezustand zu versetzen, hervorgeht, 578 Abgeordnete teil genommen hätten. So müssen, als der Anttag Raynaud im ganzen zur Ab- fttmmung stand, 96 Abgeordnete sich der Stimmabgabe enthalten oder den Saal verlassen haben, was daraus hin­deutet baß auch sie zu den Gegnern Briands gehören, deren Zahl damit wenn wir die 16 überhaupt fehlenden Ab­geordneten nld)t mitrechnen, auf 190 steigt. 190 gegen 388 wäre auch noch immer eine ansehnliche Mehrheit, nur wird man sich klar machen müssen, daß zu dieser neben Radikalen/Mitgliedern der demokratischen Linken und Radi­kalsozialisten, also dem Regierungsblock, auch Probressisten, Klerikale, Monarchisten und auf der anderen Seite unab­hängige Sozialisten und Milbe gehören, also Elemente, auf die sich das Ministerium Briand in anderen Fällen ab­solut nicht stützen kann, wofern es dem Steuer seiner Re­gierung nicht einen deutlichen Ruck nach Reck)ts verleiht.

Die unsichere Haltung der demokratischen Linken unter Cruppi, sowie die Spaltung der Radikalsozialisten, von denen 75 mit den geeinigten Sozialisten gegen Briand gingen, während nur 53 für ihn stimmten, sowie schließlich tne Teilung ber Monarchisten und auch der Radikalen, zeigt zur Genüge, wie vernwrren die Parteiverhältnisse augenblicklich in Frankreich sind. Hätte die Kammertagung

AUS Stadt und Land.

Gießen, 1. Nov. 1910.

Stadtverordrretenwahl.

Mr macken auf die Bekanntmachung der Bürger­meisterei im Anzeigenteil aufmerksam, wonach die Liste der Stimmberechtigten vom 2. bis einschließlich 9. No­vember zu jedernianus Einsicht offenliegt. Dem heutigen Blatt liegt ein Abdruck der Wählerliste bei. Nach Artikel 13 der Städteordnung sind wahlberechtigt:

L alle in der Gemeinde wohnenden Ortsbürger,

2. alle männlichen Einwohner, die die Deutsche Reichs-