119 io H|
1 Pr. Merinör.
in
Heev und Flotte
Friedr. Schäfer.
Handel
der
Körne, 11. Januar. Aataajstarsa.
87 Erstattungsanträge, so das; zu bearbeiten waren 397 Ge-
47.50
92.00
99*70
250.60
116.45
. 181.00
. 138.10
. 250.35
. 95.20
. 164.20
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138.00
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93.00
100-00
99.15
95.90
, 63*10
Harpener Bergwerk Laurahfl tte . . .
Lombarden E. B. . ~ Nordd. Lloyd . . . Türkeiüuae . -> .
— In welchem Umfange die Landes-Versicherungsansialt Sroßh. Hessen HeiloerfahrenSkosten für ihre Versicherten übernimmt. ergibt sich aus nachstehenden Erläuterungen: Ende Dezember 1909 waren in Anstalten 273 versicherte Personen
R»ianon6brud unb ®erlag bei vrüdl'tchr» Unu>etfuatd • Buch, and StembrudereL 9L Lange. Gießen.
218.20
200.60
23.50
102.80
182.00
Redaktion, Kxvedrtton and Tmcferet: Schut» ftraee 7. Ervedttwn and Vertag. 5L Redaktion:«-^ 112. Tet.-Adr^AnzeigerGletzen.
"'"de? Dnwa.
^orislischeS Tnckbild. ^los, fol. Märchen. taHtttitel 0271
Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . $. Eschweiier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk» . . Lanrahütte . .
Nordd. Lloyd .-= . . . . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Haudelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche feank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien . . . .
Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . ... . Gotthardbahn . . .n.'< *. Lombard. Eisenbahn.*;.^-. Oesterr. Staatsbann . . .. Prince- Henri-Eisenbahn -.
Konsols ' do.
Die Lietzener ZamMendlätter" werden dem ,Anzerqer^ viermal roöchenilicb beigeleqt, daS „Kretsbloli tot den Kreis Lietzen' zweimal wöchenUich. Die ..Landwirtschaftlichen Zett« fragen" erscheinen monatlich zweimal.
L leitet j
Mein geben.
*
Die Ansprache Les' Ministerpräsidenten v. Bethmann- Hollweg lautete: .
Mernc Herren! Nachdem ich durch die Gnade Sr. Jcaje)tat deS Königs zum Amt des Ministerpräsidenten berufen bin, benutze ich, eben,o rote es meine Vorgänger getan haben, die erste Ge- legenhLit, irm meine persönlichen Beziehungen mit Ihnen auszu- nchmen. Ich beabsichtige nicht, heute politische Erörterungen an- Mstellen. Es wird mir binnen kurzer Frist Gelegenheit gegeben roeÄ>en, mich zu wichtigen Fragen, mit denen Sie sich zu beschäftigen haben werden, eingehend zu äustern. ene wollen Mir heute mir einige wenige Worte gestatten. Ich. giaitbe, diesem hohen Hause kein ganz Fremder ju sein. Mehrjährige gemeur- . same Arbeit an den Staats geschälten hat uns zusammengesührt. Ich habe in mein gegenwärtiges Amt das Gefühl mitnehmen zu dürfen geglaubt, datz der Lösung der Aufgaben, an denen ich bisher im Verein mit Ihnen Mitwirken konnte, ein von mtr Mit Tank empfundenes gegenseitiges Vertrauen. zugute gekommen ist. Dieses Vertrauen <cks eine unentbehrliche Grundlage einer ersprießlichen Geschäftsführung zu pflegen, werde ich auch künftig bemüht sein.
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äsangstunde
1 Lttvorfta^.
zu setzen. ,
Zur Erweiterung und besseren Ausrüstung des L>taats- eisenbahnnetzes sowie zur Unterstützung von Kleinbahnen werden wiederum erhebliche Mittel angesordert werden.
Tie Fürsorge für die schulentlassene I ug end erheischt eine weitere Ausbreitung und Entwicklung des Fortbildunssichul- wesens auch auf dem platten Lande. Gestützt auf die günstigem Wirkungen des im Jahre 1904 für die Provinz Hessen-Nassau erlassenen Gesetzes wird meine Regierung Gesetze Vorschlägen, die auch in den Provinzen Pommern, Schlesien und Westfalen den Kommunätbehörden das Recht verleihen sollen, die Pflicht zum Besuche ländlicher Fortbildungsschulen einzuführen.
Kuverts mit Mma
reneintauf ete oamilie, gleichviel rimdes, emvieblenS' mwahrendr Preisileige- »achen es jeder Hausfrau 6t, durch gemeinlflmen ezuq die LebenSbalnina imilie zu beilern. Sieles eicht man wenn man dem lfmmiil en und Umgegenö lüeb betiritt. Das Lu- ) beträgt.Oa., ein ®C’ teil ran SO Uli i’t inner- ter dnhre zahlbar unb 1 SolUahhiM ntwx\\v bhÄMQMwnUM - beim gemeiniamen Um- ibmu an die Mglieüer ttflüteL ■ ...
Den Bestrebungen zur Förderung der inneren Koloni-, ’ a t i o n, namLntlich aiuf} zur Sesthaftmachung von Arbeitern, wird i vrtgesetzt die größte Aufmerksamkeit zugewendet
Ein Gesetzentwurf, der die Mittel zur Gewährung von Z tv i- schenkredit bei Rentengutsgründungcn erhöht, wird Ihnen demnächst zugehen. . . , _ I
Das älteste der geltenden preußnchen Gememdeverfanungs I gesetze, die Gemeindeordnung für die Rheinprovinz vom 23. Juli 1845, vermag nicht mehr allen Anforderungen gerecht zu werden, welche die bedeutsame Entwickelung dieser Pro- vinz an die Gemeindeorganisation stellt. Eine Novelle will dreies I Gesetz den Ausgaben der Gegenwart anpasien. Wahrend die Reichs- gesetzgebung eine doppelte Heranziehung zu den bireften -Staats-1 steuern innerhalb des Reiches verhütet, fehlt es bisher Tur bte I direkte Kommunalbesteuerung an einem ähnlichen -Schutze Em Gesetzenttvurf soll die Möglichkeit schaffen, kommunalen Top-l p e 1 b e st e u e r u n g e n innerhalb der einzelnen Bundesstaaten im | Verwaltungswege entgegenzutreten.
Um die als notwendig erkannte Reform der i n n e r e n Verwaltung zu fördern, lzabe ich im Juni des vergangenen Jahres eure besondere Jmmediatliommission sack-verständiger und erfahrene» Männer aus den verschied«»sten Kreisen berufen, d»e unter dem Vorsitze des Ministers des Inner»» ihre Arbeiten alsbald beg-o tuten hat. Ihre gutachtlichen Vorschläge werden die Grundlage fu» | die weiteren Besckftüsse und für gesetzgeberische Vorlagen memer | Regierung bilden. Ich vertraue darauf, daß auch eie, meine Herren, alsdann bereit sein werden, das für die Fortentwickelung des Landes wickstige Werk nach Kräften zu unterstützen.
Endlich harrt Ihrer »wch eine ernste Aufgabe, ntte Vorarbeiten für eine Reform deS Wahlrechts zum Hause der Abgeordneten sind ihrem Abschlüsse nahe. Eine Vorlage wird in einigen Wochen Ihrer Beratung unterbreitet werden.
Strenge SackstickKit und pftickstbewustte Staatsgesinnung wird, des bin ich gewiß, wie bisher die Entschließungen der preußischen Landesvertretung leiten. Und so erhoffe ich von der bworstehetüxm Tagung segensreiche Ergebnstse für die Wohlfahrt des Vaterlandes.
•fteflen: Ma?0fftw31 Llcichitraite 16a Rueu Baue 11
N'erveivnds , te üittglieber zmückver- urden:
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Die preußische Thronrede hat folgenden Wortlaut: Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Hausern Landtages!
Die Staats finan z en, welche durch die Ungunst wirtschaftlichen Verhältnisse in Mitleidenschaft gezogen waren, beginnen sich infolge der allmählichen Wiederbelebung von Handel
und Verkehr langsam zu bessern, so daß sich voraussichtlich auch der für das lausende Etatsjahr veranschlagte Fehlbetrag Nicht unerheblich ermäßigen wird. — Immerhin kann von den staat- licfoen Betriebsverwaltungen, insbesondere der Eisenbahnverwal- tung, bei ihren stark gestiegenen Selbstkosten auch für das Jahr 1910 kein so hoher Zuschuß zu den allgemeinen Staatsausgaben wie in den früheren Jahren erwartet werden. Dazu kommt, daß von den rund 200 Millionen Mark, durch welche die B e s v l - dungsaufbesserungen die Staatskasse dauernd belastet haben, nur der kleinere 5eil in neuen Steuern Deckung gefunden hat. Trotz größter Beschränkung wird daher auch der Etatsl- entwurf für das kommende Jahr mit einem zivar gegen die Bor- jabre 'Verringerten, aber doch noch namhäftem Fehlbetrag abschließen. Diese Sachlage macht auch weiterhin die möglichste Zurückhaltung in allen staatlichen Aufwendungen zur Pflicht, um die Einnahmen und Ausgaben nach und nach wieder auszugjleichen.
Dem vvm Hause der Abgeordneten kundgegebenen Wuniche entsprechend, ist in dem Entwürfe des Etats versucht nrorben, zur Herbeiführung größerer Gleichmäßigkeit im gesamten Staats- forushalt einer übermäßigen Inanspruchnahme der schwankenden Eijenbahnerträge für andere staatliche Zwecke angemessene Schranken
unterqebradbt.
** Gießener Reiterverein. Am lebten Freitag and im oberen Saale des Cafs Metropol die gut besuchte Generalversammlung des „Gießener R rtcrvcr.tns statt. Der Vorsitzende gab zunächst einen Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Dem im Juni 1909 gegründeten Verein traten im Laufe des verflossenen Kalenderjahres 48 Mitglieder bei. Die Mitgliederbeiträge wurden zur Anlage einer elektrischen Beleuchtungseinrichtung im hiesigen Reitinstitut, zur Anschaffung von Kleiderschränken ebendort und zu verschiedenen laufenden Ausgaben verwandt. Der Verein hat außerdem für seine Mitglieder regelmäßige Reitkurse eingerichtet, die z. T. recht gust besucht waren. Auch wurden im Herbst verschiedene gemeinsame Ausritte veranstaltet. — Des w-eiteren wurde in der Generalversammlung besprochen, wie sich der Reiterverein den sportlichen Veranstaltungen gegenüber verhalte»» will, die gelegentlich ides nächsten Pferdemarlts im April von der städtischen Pferdemarktskommission veranstaltet werden. Es wurde beschlossen, einen Ehrenpreis zu stiften; außerdem erklärte sich ein Teil der anwesenden Herren bereit, sichln den ausgeschriebenen Konkurrenzen zu beteiligen. — Die Ziele, die sich der Reiterverein für das kommende Jahr gesteckt hat, sind vor allem eine Vermehrung und Durchbildung der schon bestehenden Reitkurse und gemeinsame Geländeübungen der Mitglieder. Auf diese Weise hofft der Retter- verein vorläufig am meisten zur Hebung des Reitsportes in unserer Stadt beantragen. Es wäre sehr zu wünschen, wenn diese Ziele von allen Freunden des frischen, fröhlichen Reitsports aktiv unterstützt würden. — Näheres über Satzungen des Reitervereins und bergt ist beim Universitätsrettlehrer Creutzburg im Reitinstitut auf dem Brandplatz zu erfahren.
•• Zur Mäuseplage. Landwirte und Gartenbesitzer führen Klage über den bisher gelinden Winter. Die Vermehrung der Mäuse rotrb dadurch sehr gefördert. Vor allem haben sich diese Schädlinge auf Saat- und Kleefeldern ein» I gemstet und sie durch ihre Höhlen furchtbar zerstört. Aber
auuar 19iq ^rausnahnie. Klager.
Berlin, 11. Jan. Die fr e ikon s e r v a t»v e Parte» hat int Abgeordnetenhause einen Antrag emgebracht, d»e gierung zu ersuchen, darauf hinzuwirken, daß bet dem Ertatz des Gesetzes über den Absatz von Kalisalzen bte Rechte der hannoverschen Grundeigentümer hinreichend gewahrt werdeit.
Der preußische Haushalt für 1910 beztffert die Einnahmen auf 3 837 412 963 Mk. bie $tu«g ab en aut 3 725 019 542: Mk. im Ordinarium und auf 204 393 421 M». im Extraordinarium, Msammen auf 3 929 412 963 M. sind die Ausgaben um 92 Millionen Mark höher als bte Em- ullv .............. „-------- ---
nahmen. Der Fehlbetrag wird durch Ausnahme einer Anleihe r $ Gartenbesitzer weiß em Lieblein von ihnen zu singen. 5U J^^H^shalt des Ministeriums des Innern werden für den Sie suchen vor allem »n den Erdgruben, »n denen daS Ge- Ankauf eines Bauplatzes für ein neues Polizei dien stmüse eingeschlagen »ft, ihren Unterhalt und verzehren die Kohlgebäude in Frankfurt a. Mi. 300000 Mk. gefordert. köpfe. Man versäume daher nicht, die Ecdgruben und Liist- . Bei den staatlichen Betriebsverwaltungen ist tm Ordmarmm die als Vorratshalter dienen, aufzudecken und zu retten, ein Mehruberschuß von überhaupt 82 181374 Mk veranschlagt. I {rt c>_na nicht bald Kälte einsetzt bei
Di- Verwaltung der direkten Steuern weist einen Mehruberschuß >vas noch zu retten »st. tfalis mcyt dqiö watie einjegt, eet
von 59 308 600 Mk. auf, der nur deshalb so hoch» tft, weil der man mit Erfolg bte Mausehoblen und Gange zustampsen
unter den Mehreinnahmen von 61 481800 Mk. 5 500 000 "DtE. fann s» haben wir wieder wie 1907 ein rechtes Dtäusejahr
enthalte»» sind, die im Hörigen Etat betni Finanzmtntstermm als .
Sollauftommen aus den neuen direkten Steuern vorgesehen waren. r.u tuuuutu. htr Ctnhre§roenbc herrtote
Die Verwaltung der Zölle und mdtrekten Steuern brmgt schembar Z B urhardS, 11. Jan. Um bte ^ayre-menoe qerriqte einen Mehrüberschuß vm» 6 390 430 M?., indem den Mehrem-1 feier eine Mase rn ep »de m t e, welche sich nun auch auf bte nahmen von 11535 000 Mk. Mehrausgaben von 5 144570 Mk. ^ochbargemeinde KaulstoS ausgebreitet hat. Am schwerste»» gegenüberstehen Die ^nbahnvernxtltung romst zwar^ ^tnenl^ ä(tflre Kinder und Personen im Jünglings- und Mehrüberschuß $ on 40120 334 Mk. verwandelt, wenn von den Jungfrauenalter. Die letzte Epidemie dieser Art war hter Mehrausgaben von 92 190 666 Mk. der auf die Besoldungsver- vor etwa 18 Jahren.
besserungen entfalleitdc Anteil von 50 000000 Mk. abgezogen wird. Höingen, 10. Jan. Alle Orte unserer Umgebung
Die Dotationen »tnd die allgemeine Finan^erwaltung roe»>en V-reine meist Krieger- und Gesangvereine, einige
einem Mehrbedarf von 26 633 o38 Mk. auf. Das Fmanzmm^ ventzen -oeret ne meu fteriimt erfordert an Ausgaben 117 337 883 Mk. weniger. vtelletcht allzt» viel, nur unser st'lles, Sommer vor» Aus-
JM KuÜushausetat sind für das Institut für expertmentale flüglern beliebtes Walddörfchen ntcht. Ledigltch besteht hier Therapie in Frankfurt an bememben Ausgaben eingest^lt ber Schollschen Wirtschaft eine Bereinigung von an- ö1 7Ai Wa ^ gesehenen Diännern der hessischen und preußischen Umgegend,
Der^Eisenbahnetat sieht für die Eisenbahndirektwn Mainz ein Skatklub, der regelmäßig, Sommer rote Winter, jeden mtb für die Erweiterung der Bahnhöfe Kranichstein und Pjontag nachmittag eine Sitzung mit -skatspiel abhalt. Bingerbrück je 50 000 Mk. vor. , . Dieser Klub verfolgt den Zweck, baß die Gewinne zu wohl-
ftr M-Ä Zwecken Verwendung finden, fom.t nicht in die
vor: für Förderung der Land- und Forstwirtschaft der westlichen Taschen der Spieler fließen.
Provinzen 985 000 Mk., der östlichen Provinzen 1245 000 Mk., ---Fellingshausen, 11. Jan. Im Februar findet
für Fördenmg der innere»» Kolonisation in Ostpreußen, Pommern GemeinderatSroa hl statt. ES scheiden aus in der
und im Regierungsbezirk Frankfurt a.d. Oder 1500 000 Mk. ^bllipp Weber V., in der 2. Klaffe Wtlh. Muth
und Ludw. Hörr L, in der 3. Klaffe Ph»l. Wagner und
Ionen (2). und 1 wegen Bezugs von Unsallrente (U.). Un* Dresdner Bank . . erledigt wurden in den genannten Monat übernommen Tenieuz schwach.
suche. Bewilligt wurden 262 Anträge (227 H. und 35 T.).
nbgelehnt wurde»» 36 Anträge (23 H., 12 T. und 1 U.) llncrlebi blieben 99 ErsiattungSanträge (78 H., 19 T. . . .
|unb 2 1 die auf den Monat Januar übernommen wurden. I vrW'sche Unwersttatr-Druckerei. R. Lange, Gtetzen
befinden sich 76 umgewandelte Krankenrenten in Invaliden- 4"/0 äussere Argentinier renten) durch Rentenbewilligung (282 Invaliden-, 11 Kranken-1
und 17 Altersrentengesuche); 29 durch Ablehnung, weil un- /2 /o Äkticm: < begründet (Invalidenrenten), 15 durch andere Weise —I Bochum Guss . . . . Zurücknahme usw. — (10 Invaliden- und 5 Altersrenten- Buderus E. W. . . . grsnche), zusanunen 354, so daß 272 Gesuche als unerledigt Tendenz schwach, (uif den Monat Januar 1910 übernommen werden mußten. iterUner
Ferner wurden im Dlonat Dezember o. I. 310 Einträge auf I '
Beitragserstattung gestellt, und zwar 262 infolge Heirat Deutsche ßa)1kdn. ’ weiblicher Versicherter (H), 47 infolge Todes versicherter Per- ^ortmundsr-Omon 0.
Die erste Sitzung des preußischen Landtags. .
= Berlin, 11. Jan.
So nüchtern und rein geschäftsmäßig wie die sDronrede, dü Herr v Bethmann-Hollwegam D»e»»stag »m Werßen Saale dem königlichen Sprecher überreichte, so schlicht waren auch Die Worte, mit denen der neue Ministerpräsident sich zwei Stunden später dem preußischen H a u s • der ©cmeinen vorstellte. -Aie in der Thronrede die mit -. annung erwartete Darlegung der Grundzüge des Bethrnann'sche,. Wahlreformprogramms vor>»ckstig vermieden ist, so hielt es der Ministerpräsident auch m der ersten Sitzung des Unterhauses für nützlich, alles poütilche Beiwerk zu vermeiden und nur mit ein paar wohlgesetzten verbindlichen Bwrlen in seiner neuen Würde die Volksvertretung zu begrußem Staum hatte der Ministerpräsident geendet, da schnellte Herrn v. R h e i n - babens elegante Figur vvm kurullschen SG empor, und wie immer nur mit einem kleinen Notizenzettel bewaffnet, schritt Preußens eigentlicher Regierungschef zum Rednerpiüt,, um icuie» Amtes als Haushaltsverwaller zu walten. . Der Minister ,prach nicht so gut und so klar wie sonst, aber die Toriart, in der er gesetzgeberische Maßregeln, wie die Schisfahrtsabgaben, behandelte wie er die Volksvertreter abkanzelte, weil lie ohne Rücksicht aul die von ihm gepredigte Sparsamkeit mit allerhand kostlpieligen Lokalwünschen herauszurücken beliebten — dies bewies, lote sehr .Herr v Rheinbaben sich als Dirigent des Regierungsorchesters fühlt Es war aber erfreulich, daß der Finanzminister von lemer alten Praxis, die Finanzlage Preußens grau »n grau zu malen, diesmal abgehen zu bürfeit glaubte. Mit unverhohlener Genugtuung hob der Minister hervor, daß es seiner Fmanzpolitik ge-- lungen sei, das 200 Millionen-Defizit des Jahres 1908 ans 105 Millionen im Iahre 1909 zu ermäßigen. Und aus einem Rückblick aus das verflosiene erste Jahrzehnt unseres Jahrhunderts zog er den ^offiiungsvotten Schluß, daß es angesichts der Aufwartsbewegung der Wlrtlchasts- konjunktur möglich sein werde, die Haushaltsfehlbetrage un nächsten und in den folgenden Jahren weiter zu verringern. Roch euu andere Vorlage kündigte der Finanzverweser dem Hause an: als Parallele zu dem schon bestehenden Äusgleichsfonds loll em Geietz erlassen werden, das die I n a n s p r u ch n a h m e d e r Eisen- b a h n ü b e r s ch ü s s e für den allgemeinen Staatsbedarf aus emen bestimmten Betrag beschränkt. Wie wenige sem-er Vorgänger und wie leider auch wenige unter den Erwählten des Bolkes keniit^ sich der Minister in seinem Ressort aus. Mit erfreulicher Bestimmtheit erklärte er unter Bezugnahme auf die anhaltenden bessere wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 1910, daß Bedeutung der Landwirtschaft zugenommen und erhebliche Fortschritte gemacht" habe. Er drückte seine Freude darüber aus, datz der Geschäftsführer des Zenttalverbandcs deutscher Industrieller darauf hingewiesen habe und fügte hinzu: „Wenn di« Bundesgenossenschaft zwischen Industrie und L-Nidwirtschaft aiksrecht erhalten bleibt, bann wird es für unser Vaterland nur von Nutzen fein." Mit dem obligaten Mahnrus zur
Sparsamkeit schloß der Minister, und das Haus, bas den Haushalt immer noch erst bann in die Hände bekomntt, wenn der Finanzgewaltige fein Geleitwort dazu bereits gesprochen hat, vertagte sich, um bis zum Samstag den berufenen und unberufenen Kritiken'. Gelegenheit zu geben, in dem Labyrinth der Dromarien und Ertra-Lroinarien sich zurechtzufmben.
Während man in der Zweiten Kammer Herrn von Rherw- baben eauschte, hielt das Oberhaus eine ganz kurze und rein formale Sitzung ab. Man begnügte sich mit der Konstituierung d^ Hauses, und diese »rar das Werk weniger Augenblicke. Mrsv Hatzfeld schlug »wch in aller Eile vor, das bisherige Präsidium kurzerhand in corpore in seinen Aemtern und Wurden zu bestätigen, und also geschah es. Damit war die Tagesordnung er- chöpft. Und auch am Mittwoch toerben die preußische»i Lords ich mir zur Erledigung rein formaler Dinge ein kurzes 'Stell-
Nr.A Zweites Blatt 160. Jahrgang Mittwoch 12. Januar 1910
Erschein! tSgNck mti Ausnahme deS Sonntag». ZT*
(Dicßcnvi zinjviyvi General-Anzeiger für Gberhetzen
— Das russische General ft abswerk über den russisch-japanischen Kriea beginnt, wie man uns mit-, teilt, binnen kurzem bei E. S. Mitteler u. Sohn in Berlin in ■ eieiOniSClie RUFöB iGekX6
deutscher mit Ermächtigung des russischen Kriegsminifters üon des Giesseuer Anzeigers, nutgeteilt von der Bank für Oberstleutnant Frhrn. v. Tettau besorgter Bearbeitung zu er- "nst Tn(lnstrlei*G!essen.
scheinen Da der russische Generalstab mit Genehmigung des Zaren Frankfurter Börse, 11. Januar, 1.15 ühr.
sämtliche Vorabdrucke an Text und Karte»» des Originaltverkcs , ... ...
zur Verfügung gestellt hat, ist es ermöglicht, daß die teu* H ,0 Reicbsanleihe Ausgabe gleichzeitig mit dem russischen Original vorliegen wird. »,/» Auch in der Reihenfolge des Erscheinens richtet sie ,ich nach diese»n. ?
Tie einzelnen Teile folgen sich fo schnell, daß voraussichtlich bis ■? !-
zum Herbst dieses Jahres das ganze Werk abgeichlossen sem wttd. ^,7,'» otzerlws'sen -. .-
—- ~~ --------- ' | 40/ Oesterr. Goldrente.
2!US StOÖt Ullv »flltv« I 4'/5°/n Oesterr. Silbenente
Gießen, 12. Januar 1910. 4"/0 Ungar. Goldrente . .
-Bei der La n d eß versich eru n gSa n stal t G roß h. |n/’ ^ttagi^en^3erie I Hessen sind im Dezember 269 Renten qesuche ?urtaftesen n III . 61.70 (250 Invaliden- und Kiankenrentenanträge, sowie 19 Alters-1 4';v%' rass. Staatsan!. 1905-99-70 rentenanträgj) eintjegtinflen. Unerledigt werden in den genannten V UWÄvoÄ w.70 Monat übernommen 281 Nentengesuche, fo daß 550 Gesuche in Türkeniose......184.40
Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 310 (hierunter! 4 70 Griech. Monopol-Anl
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