Ausgabe 
8.10.1910 Viertes Blatt
 
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Alr. 236

Viertes Blatt

Samstag 8. Oktober 1910

160. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Erscheint UgNch mit Ausnahme bet Sonntag«.

General-Anzeiger für Gberhessen

Die »itctner LamMendlStter- werden dem Anzeiger^ viermal roöcbentHcb betgelegt. da« Mrdsblatt für bte Kreit Liehen" zweimal wöchentlich. Die ..randwtrtlchattltchen Seit- trogt»" «Ichemen monatlich zweunal.

Redaktion, Expedition und Druckerei; Schuko straße 7. Expedition und Verlag: e^ä^5L Redaktion: «^112. rel.-AdruAnzeigerGteßen.

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität» - Buch- und Sreindruckeret.

R. Lange, Gießen.

IHartte.

Gießen, 8 Oft Diarklvericht. ?Iuf heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pld. 1.201.30 Dik^ Hühnereier 1 <5t 910 Big., Enteneier 1 Stück 0 Psg., Rafe pr. St. 68 Pf., Küsematte pr. St. 66 Pfo^ Tauben pr. Pr. 0,801,00 Mk., Hühner pr. St. 1,001,60 Pik., Bahnen vr. Stück 0,801,80 Dik., Enten pr. St. 1,80-2,20 Mt, Gänse das Psd. 75-80 Psg., Ochsen- fleisch vr. Psd. 8493 Pla., viindfleisch pr. Pfund 8084 Psg^ Lndsietsch 70 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 8096 Psg., Kalb­fleisch pr. Psd. 8688 Psg., Hannnelfleisch pr. Psd. 6084 Pfg., Lartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 8.00 Pik., Weißkraut das Stück 10 bis 20-Su Pfg., Zwiebeln per Ztr. 6,008,00 Mk., Milch daS Viter 20 Psg., Birnen per Ztr. 10-20 Mk., Aepsel per Ztr. 6 bis 10 Mk., Zwetschen per Psd. 15-00 Psg., Nüsse 100 Stiick 4050 Psg., per Ztr. 000 Dtk., Bohnen per Psd. 1500 Pfg Marktzeit von 82 Uhr.

?.0. Wiesbaden. V i e h h o s-M a r kt b e ri cht vom 7. Okt. Auftrieb: Rinder 125, Kälber 147, Schafe 48, Schweine 250.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis ^edevd. LLtacht« pro 100Psund Ochsen. fc * üebenö» ^>djla tjt«

ToafleifrMfle, <m«aemäftete, HSchslen ,«>w

Schlachtwerte), höchstens 6 llahre alt 5254 9394 53 93

Junge, fleischige, nicht ausgemastete und

ältere ausgemastete...... 4751 9093 49 91

Mäßig genährte junge und gut ge­

nährte ältere ..... 4246 8486 48 85

Fürs en, Kühe.

Doll fleischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachtwenes 4651 8489 48 86

Vollfletschige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes vis zu 7 Jahren. . 4043 7778 41 77

Aellere ausgemästete Kühe und wenig

gut entunckelte füngereKühe u. Färsen 3530 7075 37 72

Kälber.

Feinste Mast- (VoUmstchmast) und beste

Saugkälber 60-65 100-108 62 104

Mittlere Plast- und gute Saugkälber . 5459 90-98 56 94

Germgere Saugkälber 4652 7887 49 82

Schale.

Mastlämmer und jüngere Masthammel 4000 80 - 00 40 80

Schweine.

Voll fleischige Schweine brS zu 2 Zentner

Lebendgewicht........ 5657 7273 56 72

Bollfleischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht ........ 5657 7273 56 72

Fleischige Schweine . 5455 7071 54 70

Saueu 5100 6600 51 66

die Flugpost durch die wüste.

Mit lebhaftem Interesse beschäftigt man sich in französi­schen Militärkreisen mit dem Turnen Plan, den der feaubt* mann Cordier von der Kolvnialinfcrnterie ausgestellt hat und der darauf abzielt, eine regelmäßige Aeroplanverbin­dung über die sSahara zu schaffen, der die französischen Posten in Nordasrika mit denen der Kongvkolonte verbinden soll. Es würde sick dabei um einen Flugverkehr von Algier bis nach Timbuktu handeln, um eine Strecke oon nicht weniger als 2300 Kilometer.

Hauptmann Cordier, der soeben von einer Inspek­tionsreise hurückgekehrt ist, die ihn durch die Sahara führte, hat in einer interessanten Abhandlung die Möglichkeit des Planes dargelegt und zugleich die Schwierigkeiten erörtert, Re sich der Ausführung entgegen stellen würden. Er kennt die Route .Algier-Timbuktu genau; auf ihr liegen eine Reihe von Oasen, die ziemlich dicht bevölkert sind. Der Flieger würde von dem Endpunkt der Eisenbahn, von Colömb-Bschar, den Flug antreten und dem Sauratal folgen, in dem sich in Gestalt von Dörfern, Quellen und bequemen Landungsplätzen eine Fülle von Erleichterungen bietet. Hier könnten bequem Relaisstationen angelegt werden, bis die mittlere Oase erreicht ist. Dann erst, aus der -weiten Weghälfte, beginnt die wirkliche Sahara. Es bieten sich hier zwei Möglichkeiten: der Flieger könnte sowohl eine östliche, wie eine westliche flinie wählen. Beide htchen ihre Schwierigkeiten. Die westliche würde einen Flug oon 10001100 Kilometer über eine öde Region von Sand­dünen bedeuten. Die Wüste bietet hier -war manche Stel- leu, an denen der Sand fest genug ist, um eine Landung oorzunehmen. Aber es fehlt auch nicht an Gegenden, wo ein Niedergehen der Maschine mit großen Geftrhren ver­knüpft wäre. Die östliche Linie dagegen führt über die felsige und bergige Sahara, das Land ist von tiefen, schroffen Tälern durchschnitten, dafür aber dichter bevöl­kert und wasserreicher. Hier würde eine Flugmaschine ver­hältnismäßig sicher ihres Weges riehen, vorausgesetzt, daß in den Felsgegenden geeignete Landungsplätze ausfindig gemacht werden. Dann aber, etwa 1500 Kilometer von Timbuktu entfernt, harrt des Fliegers eine Strecke, die völlig öde ist und keine Möglichkeiten der Ver­proviantierung oder der Hilfe bietet. Hier dehnt sich die Wüste in Felsen und Sandflachen, ohne daß irgendwo eine Quelle springt. ES würde sich darum bandeln, hier Hilfsstationen Ku errichten, was natürlich keine un­überwindliche Schwierigkeit darstellt. Der Flieger alber wird bei dem Fluge über diese Region große Höhen auf- suchen müssen, um sich gegen die häufiaen Sandstürme zu schützen, bei denen der Wirbelwind Die Sandwolken oft bis Kn 900 Fuß Höhe emportreibt. Mit der Annäherung an das Nigertal kehrt dann die Vegetation wieder: das Land ist mit hohen Gräserfeldern bedeckt, die allerdings beim Niedergehen der Flugmaschine vielleicht lästig fern könnten. Ein dritter Wen greift noch weiter nach Osten aus und folgt hier einer geschlossenen Kette von Oasen und Dörfern, aber dafür sind hier auch die Felsberge höher, das Land schroffer, und die Landungsmöglichkeiten bieten größere Gefahr. Trotzdem wird am Anfang dieser Linie der Vorzug zu geben sein.

Die französische Regierung bat bereits die ersten Schritte unternommen, um in kurzer Zeit in Colornb-Döchar eine Flugstation Mi errichten. Aber die Ausführung des Planes wird noch erhebliche Zeit erfordern, da erst weitere eingehende Studien Über die Wegerichtungen anbestellt wer­den sollen. Als sicher kann jedoch gelten, daß die Behörden die Ausführung des Planes ohne Zeitverlust in Anariff'nehmen werden. Die Vorteile, die eine solche Flugpost durch die Wüste bietet, liegen auf der Hand, denn die Verbindungen forschen dem Nigertal und Algier sind gegenwärtig schwierig und mit furchtbaren Anstren­gungen verknüpft. Hauptmann Cordier hat für die Strecke nicht weniger als 109 Tage gebraucht. Wenn man annimmt, daß eine Flugmaschine täglich 5600 Kilometer yurücklegen kann, so würde man die Reise von Algier nach Timbuktu in höchstens vier bis fünf Tagen bewältigen können.

Vcrmijd)tes.

* Frau von Schönebeck-Weber als Schwur- pflichtige. Bei dem Amtsgericht Charlottenbnrg, in dessen Bezirk Frau von Schönebeck-Weber nach ihrer Rückkehr aus dem Sanatorium wohnt, schwebt zurzeit ein Zivilprozeß, den der Nervenavzt Dr. Placzek gegen die Eheleute Weber wegen seines Arzthonorars «angestrengt hat. Dr. Placzek hatte Frau von Schönebeck kurz vor Beginn des Allensteiner Prozesses behandelt. Seine Forderung wurde nur zur Hälfte anerkannt und angeboten. In dem Prozeß sollte Frau von Sch. nun den Eid leisten, daß verschiedene Konsultationen nicht stattgefunden hätten. Sie war auch erschienen und bereit, den Eid *u leisten, sie machte einen sehr ruhigen und gesunden Eindruck. Es kam jedoch nicht zur Eidesleistung, da von der Gegenseite eingewendet wurde, daß nach dem Gesetz eine unter vorläufige Vormundschaft gestellte Person nicht fähig sei, einen Eid z>u leisten, sondern daß dies der Vormu.no tun müsse. Der Vormund der Frau von Sch., Rechtsanwalt Walter Braun, war auch ge­laden, jedoch nicht erschienen, da er eine militärische Uebung zu machen hat. Das Gericht beschloß, die Akten deS Allen- striner Prozesses beizuziehen, um eine Grundlage zur Be­urteilung des Geisteszustandes der Frau von Sch. Ku ge­winnen. Bekanntlich sollen dieselben Prozeßakten auch, zum Prozesse Weber c^egen Harden beigezogen werden. Weber hat inzwischen eine neue Klage gegen dieZukunft" er­hoben.

Kleine

Neue Goldfunde in der Eifel erregen großes Aussehen. In der Nähe der Ortschaft Jweldingen wur­den an vier Stellen Funde gemacht.

Die in Osnabrück verstorbene Witwe Meine ver­machte dem deutschen Protestantenverein zur För­derung seiner Zwecke 100 000 Mark.

Tie Straßburger Warenbörse beging am gestrigen Freitag den Tag ihres 25jährigen Bestehens unter außerordentlichen Kundgebungen der Sympathie seitens der Behörden und Korporationen, des Handelsstandes und der Einwohnerschaft.

In Scheidegg bei Lindau verweigerte der 48jährige Landwirt Wiedemann aus Trübsinn zwölf Tage lang jedeNahtungsaufnahme und erlitt den tzun- g ertod.

An der sächsisch-böhmischen Grenze ist ein großer Ju­wel e n sch m u g g e l ausgedeckt worden. Ein Prager Juwelier schmuggelte von Berlin Goldwaren von be­deutendem Werte ein und versetzte sie in einer Pfandleih­anstalt. Die Behörden verhängten über den Juwelier eine Geldstrafe von 31 000 Kronen und ordneten seine Verhaf­tung an.

Großfeuer suchte die Stadt Eibenstock im Erz- gebirge heim und legte sieben Häuser in Asche. 15 Fa­milien sind obdachlos Man vermutet Brandstiftung, da erst in letzter Zeit in Eibenstock 14 Häuser niedergebrannt sind.

In Fützen bei Waldshut ist Groß feuer ausge­brochen. Das ganze Dorf ist gefährdet. Seither sind s e ch- zehn Anwesen zerstört worden, unter ihnen drei Gasthäuser. Das Vieh konnte größtenteils gerettet werden, während von den Fahrnissen nur wenig geborgen werden konnte.

In Paris entwichen bei der Ankunft eine? Trans­portes von Afrika kommender Soldaten der Strafbataillone zehn Sträflinge, von denen nur zwei wieder ein* gefangen werden konnten.

In Erkelenz wurde plötzlich ein Arbeiter tobsüch­tig, der auf die Straße stü^te und in einem Schau­fenster große Verwüstungen anricktete. Der Scha­den, den er verursachte, soll sich auf 2000 Mk. belaufen. Der Mann wurde schließlich von Passanten überwältigt.

Bei einem Brande des Stadtkrankenhauses in Lieds brach eine Panik aus. In dem Krankenhause befanden sich 450 Patienten, darunter 30 Kinder. Es ge­lang schließlich, die Patienten nach einem anderen Platze zu schaffen.

Eoangeiiiaie wenieuioe.

Sonntag den 9. Oktober, abends 71/, Uhr: ^Bereinigung bet konfirmierten männlichen Jugend der Lukas gemctnbe im Lukassaale.

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Ludwig Kroll

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m «crchgons. 1. G Lahm, beide in Echtzel.

Auszug aus -en Standesamtsregiftern Gießen.

Gestorbene: Okotber 1. Marie Felchner, geb. Maier, 77 Jahre alt, Goethestr. 67. 4. Karl Schneider, 8 Monate alt, Seltersweg 11. 5. Katharine Krömmelbejn, geb. Ernst, 48 Jahre alt, Löwengasse 25.

Alrfeld.

Aufgebote: Oktober 6. Johann Hunbhausen, Eisen­drehen in Essen a. R., mit Karoline Müller in Alsfeld.

Eheschließungen: Oktober 1. Philipp Otto Koch, selb- ständwer Sattler in Alsfeld, mit Marie Bornmann in Alsfeld.

Sterbefälle: Oktober 2. Karl Fink, 2 Jahre alt, Sohn des Taalöhners Heinrich Fink in Alsfeld. 3. Paul Justus Dietz, 10 Monate alt, Sohn des Taglöhners Karl Dietz in Alsfeld.

Butzbach.

Eheschließungen: September 28. Wilh. Ludw.Hanstrin, Pfarrassistent in Gießen, mit Helene Bangert in Butzbach Ok­tober 1. Friedrich Ludwig Weise, Oberlehrer in Gotha, Martha Marie Margarete Anna Karg in Butzbach 1. Karl Beller, Werkmeister in Butzbach, mit Anna Marie Roth in Frankfurt a. Marn.

Geborene: September 29. Dem Metzgermrister Heinrich Bönsel eine Tochter, Emma Marie Katharine.

Zrledberg.

Eheschließungen: Oktober 1. . Georg Philipp Kaiser, Eisenbahngehilfe, mit Auguste Katharina Christiane Schocke. 1. Karl Julius Ludke, Elektrotechniker, mit Helme Dorothea Emma Wehn. 1. Adam Fries, Bureaubeamter, mit Karoline Ziegler.

Geborene: Oktober 4. Dem Lokomotivheizer Philipp Balbach eine Tochter.

Großen-Linden.

Aufgebote: Oktober 1. Heinrich Luh, Lackierergeselle in Lützellinden, mit Marie Weber, Fabrikarbeiterin in Großen- Linden.

Geboren: September 26. Dem Landwirt Wilhelm Hof- manu ein Sohn, Wilhelm.

Heuchelheim.

Aufgebote: FrieüM .HostuäM V Steüchauer, mit Margarete Gorr,

Aufgebots: September 30. Karl Strawch, Metzgrr, mit Mse Born, beide in Gießen. Oktober 1. Wilhelm Klös, Schlosser in Gießen, mit Katharine Scherer in Königsberg. 1. Friedrich Wagner, Fabrikarbeiter, mit Katharine Gatzert, beide m Kirchgöns. 1. Georg Philipp Magel, Maurer, mit Marie Lahm, beide in Echsel. 3. Otto Wißenbach, Kaufmann in jftankfurt o. M.-Niederrod, mit Luise Häuser in Gießen. * Heinrich Matt, Schmiedern elfter in LaunSbach, mit Luise Kettner in Gießen. 3. Heinrich Lind, Maurer, mit Marie Leschhorn, beide in Dillinaen. 5. Wilhelm Kaus, Schlosser, mit Katharine Paul, beide in Gießen. 6. Karl Bruns, Hoteldirektor in Bad-Nauheim, mit Gertrude Nierstheimer in Gießen. 7. Heinrich Schmidt, Kutscher, mit Marie Volk, beide in Gießen.

Eheschließungen: Oktober 1. Reinhvld Weicker, Apo­theker in Allendorf a. b. Lda., mit Helene Sievers in Gießen. 1. Richard Hünia, Kaufmann, mit Emma Krender, beide in Gießen. 1. Karl Schneider, Schneider, mit Lina Ferber, beide in Gießen. 1. Karl Keiber, Gerichtsschreiber-Aspirant, mit Emma Schreiner, beide in Gießen. 1. Otto Friedrich Karl Schlorff, Kellner in Soden, mit Philippine Dämmerling in Hornbura v. d. H. 1. Max Pfitzner, Kanalarbeiter, Itnit Maria Lepper, beide in Gießen. 5. Fritz Großmann, Vize- feldwebel in Biebrich, mit Marie Heller in Gießen.

Geborene: September 26. Dem Tapezier Friedrich Böh­ling ein Sohn. 27. Dem Fuhrmann Johann Linsenmann ein Sobn, Johannes. 28. Dem Schlosser Wilhelm Sehrt ein Sohn, Heinrich Wilhelm. 29. Dem Schuhmacher Jakob Laun ein Sohn. 30. Dem Schuhmacher Heinrich Prescher ein Sohn, Augnst. Oktober 1. Dem Handschuhmacher Theodor Marx ein Sohn, Berthold. 2. Dem Taglöhner August Magel eine Tochter, Elisabeth. 2. Dem Taglöhner Karl Ludwig Pflüger eine Tochter, Elisabeth Johanette. 2 Dem Hilfsbremser Jo­hannes Bohrmann eure Tochter, Anna Katharine Emilie. 3- Dem Wirt Friedrich Böhm ein Sohn, Johann Christian. 4. Dem'glöhnn Wilhelm Konrad Bender eine Tochter, Marie Kilhelmttte.

Geborene: September 28. Dem TaglÜhner Wilhelm! Weller eine Tochter, Marie. 29. Dem Schuhmacher Wilhelm Hofmann VI. eine Tochter, Anna. Oktober 2. Dem Tag­löhner Ludwig Bach ein Sohn, HanS. 4. Dem Taglöhnep Friedr. Wilh. Gilbert eine Tochter, Johanna.

Lang-Göns.

Aufgebote: Oktiber 3. Heinrich Zahrt, Taglöhner, mit Anna Dern, beide in Lang-Göns.

Leihgestern.

Aufgebote: September 13. Wilhelm Arnold VI., Tag­löhner, mit Christine Faber. 26. Karl Seipp, Bahnarbeiter> mit Marie Müller. Oktober 1. Karl Brück II., Weißbinder, mit Katharine Gilbert. ö. Georg Selten IV., Schreiner, mit Sophie Pauli.

Eheschließungen: September 13. Moses Bauer, Han­delsmann in Leihgestern, mit Rickchen Strauß in Burghaun.

Geborene: September 7. Dem Eisendreher Gg. Kraft III. eine Tochter, Anna. 10. Dem Landwirt Wilhelm Damm ein Sohn, Wilhelm. 13. Dem Taglöhner Ferdinand Ludwig eine Tochter, Marie. 17. Dem Maurer Wilhelm Jung eine Tochter. Katharine.

Lonöors.

Aufgebote: September 29. Simm Heinrich Storr, Kell­ner ans Alzey (Rheinhessen), mit Ida 5>elene Braun aus Londmf, beide in Zürich. 30. Wilhelm Räuchle, Pferdeknecht zu Lon­dorf, mit Susanne Warmuth zu Sandberg (Bayern).

Sterbefälle: Oktobers. Margarete Ziimkann, 8 Jahre^

Schotten.

Aufgebote: Oktober 3. Wilhelm Merz, Weißbinder- aehilfe in Schotten, mit Elisabethe Nau in Schowen 4. Ernst Neeb, Zigarrenarbeiter in Schotten, mit Anna Gebhardt, Zigarrenarbeiterin in Schotten.

Eheschließunaen: Oktober 2. Georg Heck L, Schreiner in Schotten, mit Christiane Elise Frankenfeld in Wiesbaden.

Geborene: Oktober 3. Dem Maurergesellen Karl Niesl eine Tochter, Auauste.

Ster befalle: Oktober 4. Heinrich Spamer, 5 Jahre al^-