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Gießen, den 4, Mai 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart.
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In der Zeit vom 16. April bis 4. Mai 1910 wurden trt hiesiger Stadt
gefunden: ein Taschenmesser, ein goldenes Armband, cm Portemonnaie mit Inhalt und einem Ringe, ein Handtäschchen, ein Taschentuch nebst einem Paar Lederhandschuhen und einem Zigarettenetui, eine silberne Herren-- taschenuhr mit ft'ettc, eine desgl. .ohne Kette, ein Damenregenschirm, eine Nickclbrille, ein Schulatlas, ein K'a- narienvogelweibchen, ein Reißzeug:
verloren: ein gelbes Damenporlemonnaie mit 20 Mark Inhalt, ein desgl. miet 2 Mark Inhalt und einem Taschentuch, gc,. 05. Ä., eine silberne Taschenuhr, eine silberne Nadel mit Adler, ein goldener Zwicker, eine wasserdichte graue Wagendecke und ein Gurt, ein gelber Gummimantel, ein Heller Sommerüberzieher, ein goldenes Kettchen mit Anker, ein Kilometerheft der Bcebertalbahn
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1.15
0.95
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grhanntimidjung.
Die unferm 19. Avril 1910 ungeordnete Sperre des Weges entlang des EleklrizitälsiverkS wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 4. Mm 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Reinhart.
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B e t r.: Den Sckw^7 der Singvögel .
Wir bringen in Erinnerung, daß nach' § 1 des Retchsgeictzes vom 22. März 1888 (R. G. B. 2.111) das Zerstören und Aus- Heben von Nestern oder Brutstätten der Singvögel, das Zerstören und Ausnehmen von Eiern^das Ausnehmen uni) Töten von Jungen verboten ist. In . ,;rfjer Weise ist das Feilbieten und der Verkauf der gegen diese Terbot erlangten Eier und Jungen untersagt.
Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis .zu 150 ’Ucan oder mit Hast bestrast. Diese Strafe trifft insbesondere auch benienigen, der es unterläßt, Kinder oder andere unter seiner Gemalt stehenden Personen, welche seiner Aufsicht untergeben sind und zu seiner Hausgenossenschaft gehören, von solchen Zuwiderhandlungen abzuhalten. , . . .
Das Aufs ichtsv- rional ist angewiesen, auf die Befolgung der vorstehenden Bestu.unuugen ein scharfes Augenmerk zu haben und jede Zuwiderhandlung behufs Herbeiführung der gerichtlichen Bestrafung zur Anzeige zu bringen.
Gießen, den 3. Mai 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
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Gießen, den 19. Avril 1910.
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Die Angebote können solange der Vorrat reicht — ohne Zeichnungen - für 6 Mk. oder je 2 Mk. (nur Postanweisung bestellgeldfrei) bezöget! werden.
Die Angebote sind verschlonen und nut entsprechender Aufschrift versehen bis zum 6. Juni d. IS. vormittags Vzll Uhr nach hier einzuscnden. . , , .. ...
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Der Rechtsanwalt Justtzrat Blitz hier wird zum KonkurS- vertvnlter ernannt. ~
Konkurssorderungen sind bis zum 24. Mai 1910 bet dem Gerichte anzumelden. „
Es wird zur Beschlußtaflung über die Beibehaltung deS ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Glänbigerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnimg bczetckneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf den 1. Juni 1910, vor mittags 10' ? Uhr — vor dem unterzeichneten Gerichte Termin an beraunit. _ , „ ,,
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sacke in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird ausgcgeven, nichts an den Rachlaßvfleger zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie auS der tcathe abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwafter dis zum 20. Mai 1910 Anzeige zu machen.
Dillenburg, den 3. Mai 1910. D’/s
Königliches Amtsgericht.
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Gießen, den 28. Avril 1910.
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3/119 — 47 qm Hofreitc am
Brennofen, stößt auf die Wiesen (Kaiser-Allee 13).
3/120 — 1242 qm Grabgarten das. 3/121 — 637 qm Ho frei le das. 3/122 = 439 qm Hofreite das.
16/112 = 654 qm Acker am 9cab- rungsberg hinten am Feld.
16/113 = 735 qm Acker daselbst. 16/114 — 1570 qm Acker daselbst. 16/115 — 801 qm Acker daselbit. 16/117 -- 808 qm Acker daselbst. 16/119 = 149 qm Acker daselbst. 16/125,. — 927 qm Hofreite das. 16/126« = 4065 qm Grabgart. das.
Gießen, den 28. Avril 1910.
Großh. OrtSgericht Gießen.


