Samstag 8. Januar 1910
160. Jahrgang
Drittes Blatt
Nr. 6
Erscheint 18-Nch mit --u-nahme des Sonntags.
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Meteorologische Beobachtungen -er Station Stehen.
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Scotts Emulsion
zu nehmen, und ob sich nicht auch hier der Spruch bestätigt:
das Beste ist stets das Billigste.
Man verlange daher ausdrücklich: Scotts Emulsion mit unserer bekannten nebenstehenden Fischer
vom
2.—15. Jahr 1
Das Beste ist stets das Billigste.
Wie für jedes bekannte und eingesührte Präparat, so wird auch für ScottS Emulsion eine Reihe von mehr oder weniger minderwertigen Nachahmungen geboten. Hierüber laufen täglich Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, wohl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das in allen Fällen bewährte Orlginalpräparat
- Januar. 1. Karl ScbnieDl, slädt. Arbeiter, 69 Jahre alt, Katha- rmeugafle 12. — 1. Karl Jegust, Mechaniker, 24 Jahre alt, West- Anlage 33. — 2. Johannes Keßler IL, Landtvirt, 87 Jahre alt, Taiuinslraße 34. — 2. 'Diaria Katharina Wülfing, geb. Mtldner, 35 Jahre alt, Frankfurter Strafe 43.
Existenz imb Familienglück zu vernichten, waren erhebliche Strafen angezeigt. D. als Urheber des Gerüchts, wurde zu einem fuionat Gefängnis verurteilt; die anderen Angeklagten wurden in, 100 Mark Geldstrafe genommen. Ter Vertreter der Staatsanwaltichaft hatte eine Woche Gefängnis, bezw. je 40 Mark Geldstrafe beantragt.
Rotationsdruck und Verlag der Brühfschen Unwersiläls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
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Redaktion, Exvedition und Druckerei: Schul« straße 7. Exvedmon und Verlag: 5L
Redaktion: 112. Tel.-Ad ru AnzeigerGießen.
Die „Etetzener ZamiUenblStter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich betgelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
91 nm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen nehrmbt1' f^mmen
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: rni
1. Lebensjahr:
Die nach- Ä sind am Sonntag dem 9. Januar
"lebenden Zilü nnr von 12 । hi mittags bis 12 Uhr nacht« tiir drln*-vnde Fälle sicher anzntreffen: |D */.
Dr. Schäffer, Plockstrasse 9 - Dr. Stuhl, Seltersweg 79a.
Höchste Temperatur am 6.
Niedrigste , „ 6.
Nieoerschlag: — 0,0 mm.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Sberhefien
Verrni?ct)ter.
* Das Bier in Deutschland. Tie Revue scientifique scheint ein besonderes Interesse an den deutschen — Biei verhaft' insseu zu haben, denn sie gibt eine Statistik darüber und Inüpil Bemerkungen daran, aus denen das Erstaunen über unsere Leistungen in dieser Beziehung klar hervorgeht. Die Bierbereiiung betrug demnach innerhalb eines Jahres 'vorn 1. Avril 19)7 bis 31. März 190*<) in ganz Deutschland nicht weniger als 73 707 000 Hektoliter. Daran hat natürlich Bayern den Löivenanteil nut 18 641 000 Hektoliter; es folgen Württemberg mit 3 975 000, Baden mit 3 286 000, Elsaß-Lothringen mit 146000 Hektolitern, 46355000 Hektoliter verteilen sich aut die übrigen Länder Mit diesem Bier eines Jahres könnte man ein Bassin von 75 Hektar füllen, in dem das größte Kriegsschiff der Welt ganz gut Platz hätte, ohne au» den Grund zu geraten. Die 73 707 OuO Hektoliter brachten übrigens dem Staat 121 653 000 Mark Abgaben cm. Tas sind 1,95 Mark für 100 Liter. ..
* Ein Idyll vom Westerwald erzählt der „Nass. Bote": Im schöil bekränzten „Kasten" hangen da zwei Brautpaare, die demnächst den Ehebund schließen wollen. Ein drittes Paar mochte auch gerne heiraten und vorn Standesbeamten aus soll das Aufgebot auch in dem Kasten an geheftet werden, jxr Bürgermeister aber schickt den Pvlizeidiener zum Bräutigam und läßt sagen, der Kasten sei voll und bis zum 10. Januar könnte das Aufgebot nicht in den Kasten kommen; der Bräutigam numc, nrcim er beträten wolle, einen neuen Kasten rnadpen lassen. Ter Bräutigam fasst die Sache von der spaßigen Sette auf und weigert sich, einen neuen größeren Kasten bauen zu lassen, andererseits' will er aber auch» nicht die Kleinheit des Kastens als aufschiebendes Ehehindernis limpedimcntum impediens) anerkennen. Er will Mit seiner HerzMadam absolut sofort im Kästchen baumeln. Toch der Bürgermeister weiß Rat Er bittet den Bürgermeister der Nachbar- ßan-inbe, ihm seinen Kasten für einige Zett zu leihen. Doch von dort kommt der Bescheid: „Mer hamr seltner Arbeit barur Daraufhin sieht der Bürgermeister sich den Kasten einmal naher an und entdeckt jetzt, daß noch Platz genug da ist Seitdem hängen die drei Aufgebote friedlich nebeneinander und' der Kasten ist noch intimer nicht voll
' Der Steg der Wrights in Amertka. Aus New- Pork wird berichtet: Die Brüder Wright haben in ihrem Feldzug gegen die anderen Konkurrenten in der Eroberung der Luft einen Erfolg zu verzeichnen. Eine Eutfchetdung des Richters Hazel verbietet dem erfolgreichen Flieger Glem Cuttiß und seiner Gesellschaft, Fingmafctnnen vorzn'ühren oder herzustellen, an denen -teile die Patente der Brüder Wright verletzen. Curtiß kann fo an der Flugwoche in Los Angeles nicht teilnehmen, wo ihm für fein Erscheinen 40 009 'Ulf. zugesagt waren. In der richterlichen Ent- scheiduug wird erklärt, daß das Verwinden der Tragflächen an einer Flugmaschine zur Aufrechte»Haltung des Gleichgewichts eine Idee der Wrights tväre; der Zeugenbeweis hätte bargetan, daß die Wrights das 'Problem nicht nur richtig erlaßt, sondern auch die geeigneten Mittel zur Sicherung des Gleichgeivichts gesunden hätten. Panlhan, der gleich'ails nach Los Angeles abgeretft ist, erklärte, daß in seinen drei Maschinen die Patente der Wrights nicht verletzt tuären und daß er das Gleichgewicht ohne Dertvitiden der Tragflachen aufrecht erhalte. Tie Lust, meinte er, gehöre doch nicht ausschließlich den Brüdern Wright.
8htr echt wtt V Marte—d-mFi — dem ®arai |rid)en de» 6i fotn vritadrr
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Tuberkulose 3
Blutfleckenkrankheit 1 (1)
Lähmung ______1 (1)
Summe 6 (2/
Literarisches.
— Die Neuiahrsgabe der Haasenstein u. Vogler Aktiengesellschaft, der große Zeitungs-Katalog, gelangt in diesen Tagen zur Ausgabe. In gediegener Ausstattung und bezüglich seiner Uebersichtlichkeit wesentlich erweitert, ist er auf dem großen Gebiet der nach Tausenden zählenden Zeitungen und Zeitschriften für das inserierende Publikum, zu einem uncnt- behrlickMi Ratgeber geworden. Der äußerst beliebte, aufs praktischste gestaltete Rotizkalender ist beibehalten, ein in alphabetischer Reihenfolge der Städte nach zusammengestelltes Verzeichnis der nach Hunderten zählenden Aaenturen der Haasenstein u. Vogler Aktiengesellsck>ast im In- und Ausland ist demselben angefügt. Ein Ortsregister, welches das sofortige Anffinden der an den betreffenden Plätzen erfcfcüienben Tages-Zeitungen ermöglicht, ferner ein nach Branchen geordnetes Verzeickmis der aufgeführten Fachzeitschriften, sowie eine groste Anzahl empfehlenswertem Anzeigen von Zeitungen und Zeitschriften ergänzen den Inhalt des Kataloges, dem sicherlich dieselbe freudige Aufnahme wie seinen Vorgängern zu Teil werden dürfte. ____________________
Auszug a. ö. Stanöcsamtsregiftern 6er Stadt Sieben.
Aufgebote.
Januar. 3. Heinrich Döll, Schneider in Büdesheim, mit Elisabeths Habermehl in Gießen. — 4. Karl Glock, Garde-Unteroffizier in Darmstadt, mit Katharine Melcher in Gießen. — 5. Paul Eduard Reinhold Krttschwitz, Schmied in Gießen, mit Luise Rinn tu Dutenhofen. — 5. Bernhard Karl Westbrock, Schlosser, mit Christine Bambey, beide in Gießen. — 6. Wilhelm Metz, Feld- luebel, mit Man» Euler, beide in Gießen. — 6 Julius Arnsieui, Agent in Friedberg, mit Adolfine Lomar in Gießen.
Geborene.
Dezember. 24. Dem Aibener Martin Wagner ein Sohn,
Wilhelm 'Dlarlm. — 27. Dem Buchdrucker Karl Wilke ein Sohn, Karl August. — 29. Dem Hilfslademeister Karl Schott ein Sohn, August Otto. — 29. Dem Fuhrmann Heinrich Sicher ein Sohn, Haus Hugo. — 29. Dem Fuhrmann Konrad Emil Schneider eine Tochter, Margarete. - 30. Dem Ober-Telegravhenassistenten Richard Schneider eine Tochter. — 30. Dem Heizer Heinrich Staubach eine Tochter, Marie Emilie. — 31. Dem Schlosser Karl Schreiner eine Tochter, Marie Elisabeth. — 31. Dem Arzt Dr. med. Arthur Marum eine Tochter, Erika Klara. — Januar. 1. Dem Taglohner Ludwig Lorenz eine Tochter, Karoline Margarete. — 1. Dem Bahnwärter Andreas Becker eine Tochter, Ida. — 1. Dem Betonmeister Hein rieh Ftichs eine Tochter. — 5. Dem Kaufmann Leovold Blum eine Tochter, Elie Esther. — 5. Dem Regieritiigsbaumetster Hemrtch Knoll eine Tochter.
Gestorbene.
Dezember. 30. Karl Honnann, 11 Jahre alt, Asterweg 59
Trotz der allgemeinen Teuerung ss
bis 7. Januar = + 5,6 ° C.
, 7. , =+0,7 °C.
Parteitag der württembergischen volk-partei.
Stuttgart, 6. Jan.
Zur Einigung der drei linksliberalen Parteien nahm heute als erste der in Frage kommenden Partevorganisativnen die Würt- tembergrsche Landesversammlung der Deutlichen Boll'sr«rtei oteb lung. Die Deutsche (meist „Süddeutsche" genannte) Volkspartei hat ihren Hauptsitz in Württemberg: Württemberg hat mich sechs vvn ihren sieben ReichStagsabgeordneten gestellt. Der Prä,ident ( der württembergischen Zweiten Kammer, Reichstagsabgeordneter von Payer erstattete als Mitglied des bekannten Biercr-Aus- sckmsses auch den Bericht über die schwebenden Fusionsvcrhand- lungen. Er bejahte die Frage, ob die Deutsche Volks Partei den Dorlicgenben Pvogrammentwurf als Grundlage für das Einigungs werk betrachten könne, und führte dann aus: Was' das neue Pw- gtamm an neuen Forderungen bringt, ist bcTaunt Die Punkte, die int alten Programm enthalten waren, aber in dem neuen Programm nicht mehr stellen, sind folgende: Zurückgestellt wurden die Forderungen au) Ablurzung der Legislaturperiode, der Bolis- alrftimmung über grundlegende Gesetze, ferner das Begehren der Oeffentlichkeit der Bundcsralssitzungen und schließlich das der Unentgeltlichkeit der Lehrmittel — alles Tinge, bie nicht von ausschlaggebender Bedeutung waren. Auf die besondere Hervorhebung der Verantwortlichkeit der einzelstaatlick>en Minister ftir ihre Abstimmung im Bundesrat könne man in Württemberg^nack) den bisherigen Erfahrungen leicht verzichten. An die stelle der Forderung einer Abschaffung der Todesstrafe ist nunmehr allerdings nur noch das ziemlich abgeschwüchte Verlangen eines humanen Str a sich stems getreten. Zu beklagen ist vorn Standpunkt der DeutsckMi Volkspartei aus, daß das neue Programm die der Tentsck»en Volkspartei selbstverständlich ersckMne-nde Forderung des ftllginr.incn WahlrechtssürsänitlicheKommuna l w a h len zwar zuläßt, aber nicht mehr als eine ausdrückliche Partet- svrderung. Die Fassung der Stellung gegenüber den Zollen und Steuern ist im neuen Programm klarer und gerechter geworden. Dagegen wurde das Ersuchen, daß in absehbarer Zeit alle m - direkten Steuern durch andere ersetzt werden müsien, fallen gelassen. In bezug aus die F r a u e n f r a g e ist im Entwurf alles dasjenige zusaMMengefastt, worüber ein wirkliches Einverständnis innerHÄb der Parteien herrscht. Auch das Verlangen, daß die Volksvertretung bei der Festsetzung der Post- und Eisenbabntarife Mitzuwirken habe, fallen gelassen worden Die Zurückstellung einiger radikaler Forderungen wird aufgehoben durch die Aus- nähme zahlreicher Erweiterungen und Verbesserungen, die einen oft nicht weniger radikalen Fortschritt bedeuten als bieicmgen, die zuruckgestellt werden mußten. Tie Weltanschauung, die dieses Programm vertritt, ist den württembergischen Demokraten vertraut und kann mit gutem Gewissen angenommen werden.
Was die Organiiations-.-inrichtungen der neuen Deutschen Freisinnigen Volkspartei anbelangt, so hat sich hier die Deutsch: Volks Partei den Einrichtungen der beiden anderen Parteien angeschlown. Tie Hauptsorge, ob die neue Partei nicht durch eine strafte Zerrtralisation das Eigenleben der Landes- und Bezirksverbände schädigen wird, Mutz nach dem Entwurf als beseitigt betrachtet werden. . £
Der Parteitag der Württemb-ergischen Volkspartei nahm ich.restlich nach lebhafter Verhandlung eine Entschließung an, in der der Parteitag feine Zustimmung zu dem Pro g r arn men t = wu r f äuSspricht und seine Vertretung im Landesausschuß und tm Parteitag der Deutschen Volkspartei ersucht, sich einmütig und entschieden auf den Boden des Einigungs Programms zu stellen.
Gietzener Strafkammer.
X Gießen, 7. J«n.
Wegen Beleidigung eine? LchrerS
hatten sich der Fabrikarbeirer A. D., der Brauereiinspektor L. T. und der Gerichtsschreiberaspirant O. W. von Lauterbach zu verantworten. Im letzten Sommer verbreitete sich in Lauterbach das Gerücht, ein an der dortigen Bürgerschule tätiger Lehrer habe arm Cfiern in einem von Spaziergängern viel besuchten Wald- biitritt in der Näh^ der Stadt, mit einer Frauensperson unsittlich: Handlungen vorgenomrnen unb sei dabei beobachtet worden. Ais der Lehrer Ende Juni durch einen Oberlehrer Keimtnis von dem Gerückt erhielt, war die Angelegenheit schon so stadtbekannt und in so vielen Kreisen Gegenstand der Erörterung gewesen, daß es tlym nicht möglich war, alle an der Verbreitung des Gerüchts Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. Er beauftragte deshalb einen Detektiv mit der Ermittelung des Urhebers des Gerück)ts. Als solcher wurde der Fabrikarbeiter D. festgestellt. Dieser hatte eines AÄrgens an seiner Arbeitsstelle erzählt, er habe am Abend zuvor an der angegebenen Stelle ein Pärchen beobachtet, dem et nadjgegangen fei. Er schilderte die Einzelheiten des Vorfalles imb liest durchleuchten, daß der Lehrer der Täter fei. Von den vielen Verbreitern des Gerüchts griff der Beleidigte T. und W. heraus und stellte gegen sie, wie auch gegen D. Strafantrag und zwar weil T. die Angabe seines Gewährsmannes verweigerte und gegen W., der die Sache einem Zahntechniker erzählt hatte, weil er bemerkte, er glaube so lange an die Richtigkeit der Sache, bis das Gegenteil nachgewiesen sei. Die Sache wäre wohl in erster Instanz nicht vor der Strafkammer ausgetragen worden, wenn uidxt das Ministerium für Schulangelegenheiten es im dienstlichen Interesse gewünscht hätte. Bei allen Vernehmungen blieb D. dabei, daß sich der zugetragen habe, wie er ihn schil
derte. Den Lehrer will er mit Bestimmtheit erkannt haben, da sich dieser auf seinen Ruf hin herumgedreht habe: dieser sei dann Mit der Frauensperson, die er nicht habe erkennen können, davongelaufen. T. hat die Sache einem Gerichtsattuar erzählt, der dem W. die Neuigkeit überbrachte. Vor Eintritt in die Beweisaufnahme gab der Vorsitzende dem Beleidigten zu erwägen, ob es nicht angezeigt sei, die Angelogenheit auf gütlichem Wege zu erledigen, wenn die Angeklagten entsprechende Ehrenerklärungen abgeben würden. Der Lehrer erklärte, auf Bestrafung der Ange llagten bestehen zu müssen, da tm fraUe eines Vergleiches immer noch ein Verdacht auf ihm ruhen bleiben könnte und er das Bedürfnis habe, unter Eid seine Unschuld beteuern zu können. Die Verhandlung, die teilweise unter Oefsentlichkeitsausfchlust statt- scmd, förderte nicht das geringste Belastende für den Lehrer zutage. Tas Gericht hielt das (Gegenteil für sestgestellt und erachtete es für seine Pflicift, ausdrücklich hervorzuheben, dast der Lehrer rein und makellos dastehe. In Anbetracht des Umstandes, daß das Vorgehen der Angeklagten im höchsten Maste geeignet ist, die Ehre und das Ansehen des Lehrers zu gefährden und dessen
Aivchliche Nachricvten.
(kvaiigriiiuie vkhkuioC.
Berichtigung.
Sonntag den 9. Januar, vonnittags 9'/, Uhr, predigt in der Stadtkirche Herr Prolessor D. Schian.
Mittwoch ben 12. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der koufirmierteu Mädchen der AiarkuSgeiueiude.
lvöchentl. Uedersichi ver LodeMlle L ö. Stabt Sieben. 53. Woche. Boni 26. bis 31 Dezember 1909.
Einwohnerzahl: anaenonuueu zu 81 100 linkt. 1600 Alaun Militär).
Llerblichkeitszisjer: 10,0 °/nn, nach Abzug von 2 OrlSireiudeu: 6,70 u/nn.
Kinder
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5,2
100
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2
10
Nebel
Beim Einkauf verlange man ausdrücklich MAGGI* Würze + MAGGI* Suppen + MAGGI* Bouillon-Würfel
Krenzltern.


