Ausgabe 
5.5.1909 Erstes Blatt
 
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und

Amtlicher Teil.

LUs

Tag

Wegen straße von oom 5. bis

Ein, WchenhäM er ^jährige Technik Mnb ein junges ,r Anzucht zuzujührc dle chr Kind abhote tvurde hier bei ei-r

Schwere Diebstähle.

Der Kaufmann F. V. mis Aurich kam am 1. April mittellos hier an und logierte sich im Eisenbahnhotel ein. Am andern Morgen gab er dem Wirt an, es sei ihm in der Nacht seine Uhr und das Portemonnaie mit 42 Mark gestohlen worden. Der Wirt machte der Polizei telephonisch Mitteiluirg, der V. dann mufe die Einzell>eiten über den angeblichen Diebstahl machte. Von bem Wirt erhielt er auf die Angabe hin, er wolle sich bet seinen Ver­wandten in Bad-Nauheim Geld holen, 5 Mark Meisegeld. Am gleichen Tage erschien er bei einem (ssoldarbeiter hier und ver­langte Schmucksachen für ein Konsirmationsgesrl>enk. Es wurden ihm Ringe im Werte von 4050 Mark vorgelegt: doch er wollte etwas besseres haben, weshalb ihm solche im Werte von LOO Mark und darüber vorgelegt wurden. Während der Goldarbeiter nod) bessere Sachen herbeiholte, verschwanden zwei Ringe im Werte von 100 und 110 Mark im Aufschlag seines Ueberziehcrs. Der Ladeninhaber, der das Abhandenkommen der Ringe gemerkt hatte, sagte ihnr auf den Kopf zu, daß er die Ringe entwendet habe, worauf er sie wieder zum Vorschein brachte. Ohne ihn zu ent­lassen, setzte der Goldarbeiter die Polizei von dem Vorfall in Kenntnis, die bann V. festnahm. Die Untersuchung ergab, daß der Angeklagte schon eine große Anzahl von Vorstrafen hat und nickt lange vor feinem Auftauchen hier aus dem Zuchthaus ent­lassen worden war. Wegen des Diebstahls und Betrugs wurden

us Hessen unbL :ein wird ein !- erschule gebaut. - em Todestage Stfe n Verschönerung-^ n die Stadt übM idlverordnete Thür, ngehörte, mch tagen

ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre abgesprochen.

Merkwürdige Betrügereien.

Ein eigerttümliches Verhalten hat der Arbeiter A. B.

Kelranntmachung.

93omni)nie von Walzarbeiteu wird die Ktaeis- Reinhardshain nach Beltershain 25. Mai lf. Js. für Fuhrwerke gesperrt.

Luftschiffahrt.

Das Militär Luftschiff Groß II unternahm gestern morgen einen neuen Aufstieg. Es handelte sich hauptsächlich um eine Prüfung der Schnelligkeit und der Höhensteuer. Vom Tegeler Schießplatz erhob es sich zu einer Höhe von etwa 200 Metern und flog nach Bernau. Tann wandte es sich nach Süden und fuhr über Berlin nad) Tegel zurück, wo es gegen 9*4 Uhr glücklich landete. Tie Dauerfahrt ist wegen des ungünstigen Windes verschoben worden.

Der Ankauf der Wrightschen Patente für Deutschland. In unserem gestrigen Blatte gaben wir eine Pariser Meldung wieder, wonach t Patente der Gebrüder Wright für Deutschland erworben seien. Wie wir nun hören, findet diese Nachricht ihre Bestätigung. Die Mokorluftschiff-Stu- diengesellschaft, die ihren Sitz in Berlin hat, hat alle Rechte, die die Wright'schen Flugapparate,betreffen, angekaust. Geheinr- rat Löwe, der Chef der Aktiengesellschaft Ludwig Löwe u. Co. in Berlin, die in der Pariser Meldung als Käufer genannt ist, nimmt bekanntlich in der Motorluftschiff-Studiengesellschast eine leitende Stellung ein. Der angegebene Preis von 600 000 Mk.

ihm 1 Jahr 10 Monate Zucht Haus zudiktiert, worauf 1 Monat Untersuchungshaft in Anrechnung zu bringen ist

Arbeitsvergebung.

Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Unterhaltung Oer Gebäude und Herstellung von Einfasfungsgräbern auf dem Fried­hof am Rodberg sollen

Mittwoch den 12. Mai d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden.

1. Weinbinderarbeiten,

2. Lieferung von Grabeinfaffungen aus Basaltlava,

3. Maurerarbeiten.

Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Ein- Gcht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis öiun genannten Termin an uns eilizureicken. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 4. Mai 1909. (B5/s

Städtisches Hochbauamt.

Gerbet.

'011

Bechhofen beim Versuch, Betrügereien zu verüben, an den gelegt. Er trieb sich im angetrunkenen Zustande in Bad-Nau­heim umher und versuchte bei einemm Kaufmann einen Anzug

Unentgeltliche Arbeitsvermittelnng. Mtischer Arbeitsmlhilieis Gießell.

Gartenttraße 2, Zimmer S.

8S können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern:

1 Gärtner, 1 .Rockarbeiter, 2 jüngere Hausburschen, 4 Dienst­mädchen, 1 Lausmädchen, 1 Wagenlackierer, 1 Ausläufer.

Lehrlinge: 2 Schreiner, 4 Schlaffer, 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Tapezierer, 1 Tapezierer u. Polsterer, 1 Kellner, 1 Schneider, 1 Kaufmann, 1 Lackierer, 1 Metzger.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

2 Weißbinder und Anstreicher, 1 Sattler und Tapezierer, zwei jüngere Schreiner, 1 jüngerer Spengler, 1 landw. Pferdeknecht, 2 Dienstmädchen.

Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner.

VS suchen Arbeit: B5A

1 Handlungsgehilfe, 2 Schmiede, 1 Kellner, 1 Installateur, drei Glaser, 1 Rahmenglaser, 2 Schlosser und Installateure, 2 Buch binder, 1 Bäcker, 2 Bauschlosser, 1 Spengler und Installateur, 2 Polsterer und Tapezierer, 3 Schreiner, 2 Fuhrtnechlc, 3 Haus­burschen, 2 Gartenarbeiter, 14 Arbeiter, 8 Laufsrauen, 2 Wasch­frauen, 3 Kindermädchen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Gärtner.

:nbunö Ach-tW Vetzlar, 2. Mai ammlung des W- Seßlar. Ae Lm'amr in lifientfidieo Preis» eröffnet. & beteilig trerfdfieixnen Äivlcllig' 1 b-'dachl werden konnten inbigte den Wettbeioerö. bit VepommiM 6 n G alte Mzm- tbmiyi dir Aodinnd). iwtziaMe butd) '? baß alle sieget, W teifen ausgezeM.^ t Mittagessen itg. Nach Berl-ßF lüimg des Bundö^ Stabt Frankfuü ^ rettet, Belichl, ty. t zuftiedmiiellcnd^- zügliche. Tie efeen Nl folgten die . i« V einem *v d einen mit öiÄ. Übungen L Ar

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zu erwerben. Da der Kaufmann ihm erklärte, er verkaufe mir gegen bar, muffte er unverrichteter Dinge wieder abziehen: ebenso erging es ihm in einem Handschuhlaben. In einem Zigarren­geschäft verlangte er 500 Zigarren, die er angeblich für einen Händler holen tollte unb bei zwei Metzgern erklärte er, er solle für einen Metzger in Friedberg eine größere Quantität Fett abholen. In allen Fällen traute man ihm nicht und so blieb es nur beim Versuch. In einer Gärtnerei suchte er sich drei Kränze aus, indem er an gab, teine Mutter sei in Friedberg gestorben: er liefe sich die dazu gehörigen Schleifen geben, um in einer Druckerei Widmungen aufdrucken zu lassen. An beiden Stellen gab er an, seine Mutter sei am Morgen beim Kaffeettinken plötzlich zusammen- gebvochen und sei auf der Stelle tot geblieben. Er liefe^sich eine im gleichen Sinne gehaltene Karte ichreiben, die er an seine Schwester richtete, nachdem er sie zuvor mit dem NamenAlbert Müller" unterschrieben hatte. Auch eine Todesanzeige gab er in^ einer Zeitungsexpedition auf und überall gab er genau die Straffe und Hausnummer der Wohnung seiner Mutter an. Seine Mutter hat aber nie in Friedberg gewohnt, noch ist sie dort verstorben. Das Verhalten des Angeklagten war für das Gericht so auffällig, daff es nicht umhin konnte, feine Zurechnungsfähigkeit zu be­zweifeln. Es setzte deshalb die Verhandlung -aus und beschloß, den Angeklagten vor der Aburteilung auf seinen Geistes­zustand untersuchen zu lassen.

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Gießen, den 4. fDtai 1909.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

__________________________I. V.: Welcker.__________________________

Kelranntmachung.

Wegen Vornahme von Kabelarbeiten wird der Ver­bindungsweg zwischen Hammstraße und Bahnhof­straße vom 6.10. Mai 1909 für jeglichen Fuhr- und Kadfahrverkehr gesperrt.

Die unterm 4. April 1909 angeordnete Sperre der Liebigstraße zwischen Frankfurter- und Ludwigstraße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 4. Mai 1909.

Grofeherzogliches Polizeiamt Gießen.

Reinhart.

ist dagegen übertrieben. Die ersten Bo r führun g en des Wright'schen Flugapparates in Berlin werden im kommenden Sommer vomBerliner Lokal-Anzeiger" veranstaltet werden. Später hat bann ausschließlich die Motorluftschisf-Studiengesell- schaft das Recht, Wrightflieger nach Deutschland einzuführen, solche hier zu bauen und öffentlich vorzuführen.

vermischter.

* Maiwetter. Erst jetzt läßt sich übersehen, welch großen Schaden die letzten Nachtfröste in den Wein­bergen und -Obsttälern des Mittelrheins herb ei geführt haben. Besonders im Moselgebiet und den höher gelegenen Gegen­den der Eifel und den anderen mittelrhein. Seitentälern ist der Schaden in den Weinbergen und durch die Vernich­tung der Obstblüte sehr groß. Im Ru h r t a l ist die Kirschen- ernte vernichtet. Die Kälte hält auch in Kurhessen noch an. .In Kassel wurden nachts ein Grad Kälte, im Sauerland drei Grad Kälte beobachtet. Der Schnee liegt fußhoch. Auch aus allen Gebirgsgegenden Oester­reichs werden fortgesetzt heftige Schneefälle ge­meldet. Ter gestern über Wien niedergegangene wolken- bruchartige Gewitterregen hat nachts etwas nachgelassen.

Sandel nnd verkehr, Volkswirtschaft.

DieErgebnissederneuenAnleiheemissionen des Reichs und Preußens. Die Geiamtzeiämungen auf die neuen Anleihen betragen 1490 Millionen Mark, davon 830 Millionen Mark für 4 proz. und 660 Millionen Mark für 3Vs Proz. Stücke Aus das Reich entfallen 770 Millionen Mark, auf Preußen 720 Millionen in etwa den gleichen Verhältnissen bei den vier- und 0V2 proz. Stücken. Freie Stücke dürften etwa mit einer Milliarde Mark, Sperr stücke mit 480 Millionen Mark beteiligt jein, davon wiederum ein lehr großer Teil zur Eintragung ins Staatsschuld­buch. Nack der Frankfurter Zeitung haben |idj vom Ausland die Schweiz, Holland und Belgien mäßig beteiligt, dagegen fehlen französische und englische Zeitungen.

Märkte.

-tb. Gießen, 4. Mai. Der heutige Rindviehmarkt batte einen Auftrieb von ca. 1600 Stück Großvieh und 300 Kälber». Ter Zndrang von Käufern besonders für Milchware war außer­ordentlich stark, trotzdem wickelte sich das Geschäft in frischmelkende» und tragenden Kühen wenig flott ach. Bel dem starken Auftrieb an Milchtieren suchte man die Preise etwas herunterzudrücken, was aber bei erstklassiger Ware, die stark verlangt wurde, ausgeschlosse» war und auch in mittlerer und geringer Ware nur ausnahmsweise gluckte. Durchschuittlich wurden für Kühe die hoben Preise erzielt, wie am Markt vor 14 Tagen. Auch der Fettviehmarkt schien bis zur Mitte sich etwas gedrückt zu gestalten, machte sich dann aber noch gut, wenigstens in Rindern, und zwar zu den seltheriaeii Preisen, dagegen waren fette Kühe wieder schwer anzubriugeu. Ter Kälbermarkt setzte zu Anfang recht gut ein. Frankfurter Händler deckten ihren Bedarf und legten gute Preise für beste Tiere an, daun flaute der Handel ab, weil die großstädtischen Einkäufer den ganze» Vorrat nicht aufnehmen konnten, so daß zum Schluß die Ware billig verkauft werden mußte, was sich die Einkäufer für die kleiueu Prooinzplätze zu Nutze machten. Die Gießener Metzger griffen in den Handel nicht ein; sie haben, hohe Marktpreise be­fürchtend, ihren Bedarf auf dem Lande gedeckt. Fabrochje» waren in wenigen Paaren am Markt und wurden ohne lebhaften Handel abgesetzk. Verkauft wurden Milchkühe das Stück 1. Qual. 500 bis 550 Mk., 2. Qual. 400 bis 475 Mk., 3. Qualität 300 bis 375 Mk. Bezahlt wurde für den Zentner Schlachtgewicht: fette Rinder 1. Qual. 71 bis 73 Mk.. 2. Qual. 68-70 Mk., fette Kühe 1. Qual. 6365 Mk., 2 Qual. 60 - 63 Alk., Kälber 1. Qual. 70-74 Mk., 2. Qual. 6468 Mk., 3. Qual. 5661 Mk. Gehandelt wurden Gangochfen das Paar 750 bis 1100 Mk., je nach Qualität. Fette Ochsen sind in der Gegend bequem zu haben und werden von den Metzgern 1. Qual, mit 7879 Mk., 2. Qual, mit 7476 Mk. der Zentner Schlachtgewicht bezahlt. Der Markt war verhältnismäßig früh zu Ende und wurde geräiimt.

fc. Frankfurt a. M., 5. Mai. Schweinemarkt. (Qrg.- Tel. des Gieß Anz.) Zum Verkaufe standen 1405 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 6667 Pfg., Lebendgewicht 54,0 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 67OOPfg., Lebendgewicht 54,000,0 Pfg,, 3. Qual. 6064 Pfg. Geschäft gut, Ueberftanb unbedeutend.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag dem 6. Mai: Wolkig, trocken. Temperatur wenig verändert. Nördliche Winde.

Original-DraytnictSungen«

R. B. Darmstadt, 5. Mai. Das badische Großherzogspaar kam heute vormittag 11.25 Uhr auf dem Main-Neckar-Bahnh0f an, wo großer Empfang stattfand. Die beiden Großhcrzogspaare begrüßten sich sehr herzlich. Nach den üblichen militärischen Ehrenbezeugungen fuhren die Fürstlichkeiten unter einer Dragoncr-Ehreneskorte in zwei vierspännigen Galawagen zum Residenzschloß. Sie wurden von dem nach Tausenden zählenden Publikum leb­haft begrüßt. Am Rheintor begrüßte der Badener-Verein sein Gros; Herzogspa ar und ließ der Großherzogin durch eine Dame einen Blumenstrauß überreichen. Um 5 Uhr findet Galatafcl zu 50 Gedecken und daran anschließend Festvor­stellung im Hoftheater statt. Die Stadt ist reich geschmückt.

Paris, 5. Mai. Das russische Kaiserpaur wird im Juli an Bord der PachtPolurstern" nach Brest kommen, aber nicht an Land gehen. Der Präsident der Republik wird sie begrüßen.

Paris, 5. Mai. Aus Rom meldet das Journal: In amtlichen Kreisen Italiens habe der Reorgani­sation splan der österreichischen Marine un­angenehme Gefühle geweckt, da man mit Mißtrauen dem Bestreben der Donau-Monarchie nach der Vorherrschaft auf dem adriatischen Meere zusehen müsse. Gerüchtweise ver­lautet, die italienische Regierung beabsichtige, in Beant­wortung der österreichischen Rüstungen den Bau von 9 bis1 10 Panzerschiffen neuesten Typs vorzunehmen.

Tanger, 5. Mai. Der Pascha von Marakesch, M u l e y K e b i r, ein jüngerer Bruder Muley HafidS, der mit den Kaids des Südens nach Marakesch gekommen war, hat sich zu den Zammurstämmen begeben und zum Sul­tan ausrufen lassen.

Mit der Flasche aufgezogen.

Braunschweig, Güldenstr. 46, den 18. Dezember 1907.

»Mein zweijähriges Söhnchen Rudi hat Ihre Scotts Ernulsto» schon von feinem 14. Lebenstage an ständig bekommen, so daß das Bübcheti sich so prächtig entwickelt hat, wie kaum sonst ein Flaschen­kind in seinem Alter. Besonders muß ich hervorheben, daß fRubt sämtliche Augen- und Backenzähne bekommen hat ohne irgend welche Beschwerden, so daß das Kind unfern Schlaf nie störte. Auch mein vierjähriger Sohn Ernst hat Scotts Emulsion längere Zeit hindurch bekommen und ist dadtirch gesund und kräftig ge­worden. Mein jüngstes Söhnchen Willi, das jetzt ein halbes Jckhr alt wurde und durch eine Lungenentzündung sehr heruntergekommen war, erhielt Scotts Emulsion zur Kräftigung und hat sich infotge- deffen so erholt, daß fein Befinden tüchtig vorwärts schreitet. Ich t bin sicher, das Kind wird, wie seine Brüder, schon mit 10 bis 11 Monaten gehen lernen. Ich selbst nehme Scotts Emulsion ebenfalls täglich und muß sagen, daß ich mich dadurch freier fühle und befoar- ders immer einen guten Appetit verspüre."

(gej.) Karl Kahmann.

Die unstreitbar kräftigenden unb nährenden Eigenschaften von Scotts Emrilsion, die gegen­über gewöhnlichem Tran den Vorzug der Leicht­verdaulichkeit unb des angenehmen Geschmackes ä® besitzt, haben das Präparat seinen Weg in - bem satoruie. Hunderte von Familien finden taffen, wo es taen sthrfafirenM em ständiges Hausnnttel geworden lst.

Ecorr« «Srmulfton wird von un8 nuSjchUrbltch tm «rotzen vertäust, ttnb |urar nie lofe nach «Lewichl ober Matz, fonbem nur üx versiegelten Origtnalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit bem Dorsch). Scou u. Bowne, Ö. m. b. H., Frantsurk a. M.

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Bekanntmachung.

Behufs Vornahme von Kabelarbeiten ist das Stabe! in der Marktttraffe, Rittergasse und auf dem Marktplatz bis Schul­straße am 6. d. Mts. von 25 Uhr nachmittags ausgefchaltet und die Stromlicfcruug unterbrochen, was wir hiermit den anliegenden .Konsumenten zur Kenntnis bringen. B4/s

Gießen, den 3. Mai ItzOtz.

Stadt. Elektrizitätswerk Gießen. ________________________________S t o l t e.

Bekanntmachung«

Die bei Odenhausen, Kreis Wetzlar, errichtete Notbrücke ist nur für leichtes Fuhrwerk bis zu 20 Ztr. eingerichtet und darf von schwererem Fuhrwerk nicht befahren werden. Ick) ersuche dies zu beachten, da ich sonst die Brücke für jeden Verkehr sperren müßte.

Krofdorf, den 1. Mai 1909.

Der Bürgermeister.

?>"_____________________________________Brau n.

Arbeitsvergebung.

Die Weißbinder-, Maurer- u. Zimmerer- beste. Schreiner- arbeitcn zur Unterhaltung der Gebäude der Hofreiten Neuenweg 2 und 4 sollen

Dienstag den 11. Mai d. Js., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Arbeitsbefchreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. B5/5

Gießen, den 4. Mai 1909.

Städtisches Hochbauamt.

Gerbet.

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