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4.3.1909 Erstes Blatt
 
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die event. Gerichiskosten zu o m dem PrvzeK das Ltreit- rden würde, weil es sich um handle.

Tl die Ausführungen des Wg.

i aus, daß er eine prinzivielle t unter allen Umständen wiu> und der Landwirte mit ieintt retc, ob die der kleinen Land' '- glaube er durch die Bekannt' r dargeran zu haben.

Bermnderung darüber aus mal nsl heule bekannt gebe, e Behandlung in der Rnck-' ve'en sein. Er gebe zu, dos R der Landwirte von der Aaw . Tie prinzipiellen BedenKr. er durch die statistischen Zahle, Debatte wird die Beratung gt> ? Uhr abgebrochen.

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ließen, 4. Mrz 1909.

ä.R. H. derGroßherzo^ iSslsvoüsther und LiMes.

M. ;u AMrsdors, M chen mit der ME .Für Aande des Berdlenslorden? tehen. .

t Militaranwarter EbcrhaU anzleigehilsen am Landgerch :(r[ttde an der kathol. Schul' chenblatt. Zur Ausbildung kommandiert: M Eaul' E?

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deS ganzen Festes bilden, das dementsprechend mit vielen Aufführungen und Ueberraschungen ausgestattet sein wird. DaS jetzt 40 Mann starke PereinSorchestcr wird sich zu diesem Zweck in eine Anzahl kleinerer Musikgesellscharten teilen, um stets dafür zu sorgen, daß allerlei Hübsches loS ist.

* Kolossenm. Das diesmalige Programm enthält eine ganze Reihe ausgezeichneter Nummern, die zum Dell sogar hervor­ragend sind. Da ist zuerst die reizende Soubrette Milla S e nt b r i d) mit ihren hübschen Vorträgen und humoristischen Ncllioucllliedern. dann die iesche Amerikanerm Thekla H a l l o ck, die ebenso gut singt wie sie tanzt uub stets jubelnd beklatscht wird. Willy Schäiier, der bekannte Humorist, bringt außer einigen iröhlichen polnischen Liedern eine Anzahl Couvlets, die viel Bestall finden. Hervor­ragende Hundevreffuren zeigt Daisy Moruet, die mit ihren Terriers die seltsamsten und erstaunlichsten Kunststücke ausiührt. Jeanette de Colls, die beliebte und bekannte Tänzerin, ist noch voin vorhergehenden Programm in bester Erinnerung. Eine humoristische Jongleurszene bringen dte Harringtons, zwei Amerikanerinnen, dte als ntextkanische Farmer austreten. Das größte Interesse aber nehmen die Ringkämpfer für sich in An- svtnch, was schon durch den starken Zustrom des Publikums vor Beginn der ftänwfe bewiesen wird. Nach der Vorstellung sämt­licher Ringer betrat der Eurova-Meister Michael Hitzker die Bühne und verlangte seine Ailsnahine ui die Konkurrenz, was ihm schließlich unter der Bedingung gewährt wurde, daß er fclbfioerftänb- Iich ohne Gage mitringen dürfe, wenn er Donnerstag abend mit dem Belgier Apollon de Evloffe bis zur Entscheidung ringen wolle. Siegt er also heute, so ist seine Teilnahme g> stattet, andern­falls ist feine ausgesetzte Prämie von 300 Mk. verloren. Tie Er­gebnisse wareii folgende: Sulmanoff (llral-Kosak) siegte über Dworaczeck «Böhmen) in 4*/, Minuten durch Uiitergrifi von vorn mit Mühle. Apollon de Colosse und der deutsche Meister G. Strenge kämpften 20 Mm. unentschieden. Eine wahre Bärenkraft miiß in dem Belgier stecken, denn so große Mühe Strenge sich auch gab, er konnte deii Koloß nicht bewegen und wurde jedesmal wie eine Puppe abgeschüttekt. Jack Lewis siegte über Fr ach et (Elsaß) in 15 Min durch Untergriff von der Lene. Daß das Ringen des Negers Aehnlichkeit nut dem einer Wildkatze besitzt, beiuted er wiederum, denn ehe sich sein Gegner oersieht, sitzt er ihm auf dem Rücken und reißt ihn zu Bodeii. heute Donnerstag ringen: Strenge'Petlinski, Jack Lewts-Sulma- noff und Herausforderungs-Entscheidungskamps H i tz l e r - A p o l l o n.

** Vortrag übcr Norwegen. Vor den Mitgliedern des Gießener Lehrervercins" und desWandervogel" sprach dieser Tage in der alten Aula der Universität Reallehrer Zieprecht über ,,Jn den Fjorden 9iorivegens. Eindrücke unh Erinnerungen vvn nner Nvrdlandsreise." In fesselndenr, vielfach mit Humor gewürztem Vortrage führte der Redner seine Zuhörer auf die Ile de France", einem gecharterten französischen Dampfer, in froher Gesellschaft zu jenen n-rdischen Buchten und Bergen, die heutzutage fast mehr als die sonnigen Gefilde des Südens den Reisenden mit magischer Gewalt zu sich hinziehen. Er erzählte von den Fjorden, bereit dunkle Fluten sich Hnnmrte von Kilometern in das Land hinein erstrecken, und deren Boden wochenlang kein Ämnenrstahk erreicht, von den Riesengletsck>ern der norwegischen Alpen, die ihr Schmelzwasser in berghohen Fällen zum Meeres ftranb hinabsenden; von den öden Fjelden, die unabsehbar auf ber Höhe sich ausdehnen; und von den großen, stillen Menschen, bie in den Buchten, an den Berghängen, auf den Einöden ihre bescheidenen Hütten bauen und die den vvrüberziehenden Fremden aus ihren großen blauen Augen stauend und doch so treuherzig und gut anschauen, regungslos stillestchend, als ob in dem Gaste ein Wunder an ihnen vorüberzieh'?. Und er erzählte von beit sauberen Städten, die in die Buchten gebettet sind, und die mit ihren eigen­artigen Kirchen und Holzbauten dem Fremden so viel Sehenswertes und Merkirürdiges bieten, von denen aber auf der anderen Seite Tieber das liebliche Trondhjein lebhaft an unser freundliches «Hießen erinnert. In Bergen sagte man dem gastfreundlichen Etrande Lebewok l und steuerte der lieben Heimat zu. Lebhafter, cnbo.-dmitcr Beifall der Zuhörer, die den großen Hörsaal fast bis Zunr letzten Platz füllten, lohnten dem Redner für seine Ausfüh­rungen, die von zahlreichen prachtvollen Lichtbildern unterstützt Toarcn. Schon vor Beginn des Vortrags' hatte der Vorsitzende! des chließ. Lehrervereins, Dal. Müller, Veranlassung genommen, "km Dank der Anwesenden Ausdruck zu geben dafür, daß der 'Rektor der Universität und die alademischeu Behörden in zuvor­kommendster Weise Saal und Projektionsapparat für den Vortrag zur Verfügung gestellt hatten. Rach Schluß des Vortrags dankte im Namen desWandervogel" Gvmnasialob.erlehrer Dr. Bern- bed dem Redner für seine Ausführungen, indem er zugleich auf Sie hohe Bedeutung des Wanderns für körperliche und geistige Gesundheit des Menschen hinwies.

** Vom Schachspiel. Reges Leben, wie es seit Jahr- . Zehnten nicht gesehen ronrbe^ herrschte gestern Abend im Schach- llub. Es waren nämlich die Schachspieler aus Trais-Horloff, denen der hiesige Klub vor kurzem einen Besuch abgestattet hatte, -jur Revanche erschienen. Die hiesigen Spieler, darunter manch -reiflicher Held im Kampfe auf den 64 Feldern, hatten feinen leichten Stand. So soll der Pfarrer aus Trais-Horloff alle "ßortien gewonnen und auch der Bürgermeister und der Bei­geordnete'manchen Iustizrat und Professor zum Strecken der 'Waffen gezwungen haben. Als die Herren spät abends abreisten.

konnte auch der Nichteingeweihte an ihren schadenfrohen Gesichtern den Ausgang der Schlacht erkennen.

* * Ladendiebin. Am 2. l. Mts. erschien in einem Garderobegeichäft eine gutgekleidete Dame und kaufte für 77 Mark Waren, die ihr mit quittierter Rechnung in ihre Wohnung gesandt werden sollten. Als der Bote mit den Waren in bie angegebene Wohnung kam, existierte dort die Bestellerin, die sich Frl. Ebrecht genannt, nicht. Es stellte sich dann heraus, daß von der Person eine seidene Blou.se im Werte von 38 Mark gelegentlich des Aus­suchens der Gegenstände beiseitegeschafft und mitgenonnnen worden war. Die Unbekannte war ettva 23 Jahre alt, groß, hatte dunkles Haar und trug braungestreiften Rock, schwarze Asirachanjacke mit hellfarbigem btragen und weißen Filzhut.

* * Diebstahl. In der Nacht vom 2. aus den 3. l. Mts wurden aus einem Hausgarten in der Erednerstraße eine Anzahl Herreithemden und eine Unterhose gestohlen.

* * Unfug. Am 1. l. Mts. wurde einem Bewohner des Wetzlarerweges eine Fensterscheibe eingeschlagen und gestern Abend schon^wieder eine. Im letzten Falle gelang es dem Geschädigten, den Täter absufaffen und er hat Strafantrag gegen denselben ge­stellt.

+ Ruppertsburg, 1. Marz. Beim Abfahren von Holz aus dem gräflichen Distrikt Berngraben kant durch die Schneeglätte Landwirt Adolf Lehr zu Fall. Der Wagen ging ihm über den Oberarm, wodurch er einen Armbruch erlitt. Wllb ergriffen die Pferde die Flucht, doch kamen sie, ohne weiteres Unheil anzurichten, bald zum Stehen.

Q Saubach, 4. März. Dte Eheleute Schreinermeifter Wilhelm Stotz und seine Frau, geb. Möller au6 Götzen bei Schotten, begehen am Samstag, 6. ds. Mts, das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar legte vor kurzem das 79. Lebensjahr, seine Frau das 70. zurück. Sie sehen auf vier Söhne, wovon em Sohn in Gießen beamtet, und eine Tochter, die in Sachsen verheiratet ist, sowie acht Enkel herab. Bis vor wenigen Jahren war der Jubilar ein eifriges Mitglied des Gemeinderats und übte die Fleischbeschau ans; jetzt ist er noch Direktor der hiesigen Vorschußkaffe und Feld- geschworener.

Mücke, 3. März. Der Handwerks bursche, der sich hier auf den Treppenstufen vor einer Gastwirtschaft niederlegte, der die ihm begegnenden Frauen mit Redens­arten beschimpfte und der zuguterletzt dem Bürgermeister von Groß-Felda den Stock auf den Kovf schlug, ist, wie man jetzt festgestellt, ein und dieselbe Person. Sein Ziel, das der Bursche, scheints, durch seine Gewalttätigkeiten herbeiführen ivollte, nämlich Unterkunft zu finden, hat er nun erreicht.

Reichelsheim i. d. W., 3. März. Die Errich­tung eines Kriegerdenkmals zur Erinnerung an den Feldzug 1870/71 ist hier auf Anregung deS Kriegervereuis geplant. Eine Versammlung, an der die Vorstände der sämtlichen Vereine, der Bürgermeister Schmidt, Pfarrer Vogel und der Ortsvorstand teilnahmen, beschloß, eine Sammlung von Geldbeiträgen vorzunehmen.

--Mainz, 2. März. In einer kirzlich einberufenenj Sondertagung der Stadtverordnetenversamm­lung kam nur ein Gegenstand in öffentlicher Sitzung zur Ver­handlung, ber für den Handwerkerstand von besonderer Bedeutung war. Es handelte sich um die städtischen Unterhaltungsarbeiten, die in den letzten Jahren nach ben Bestimmungen des Unter* bietungsverfahrens alljährlich zur Vergebung kamen. Die Stadtvewrdnetenversamm'lung hatte z. Zt. dies Verfahren be- schlcssen, weil angeblich die städtischen Arbeiten teurer ausgeführt wurden als dies bei den staatlichen und Gamisonsarbeiren der Fall gewesen ist. Stadtv. Falk hatte nun den Antrag ein­gebracht, das Unterbietungsverfahren wieder aufzuheben und die Vergebung der städtischen Arbeiten derart vorzunehmen, wie dies von Seiten der staatlichen Bauärnter in Hesseir auf Betreiben der Handwerkskammer seit Jahren geschieht, bJ). nach einem fest- gestellten Preisverzeichnisse! unter organischer Mitwirkung des Hand­werks. Trotzdem die Bürgermeisterei, die städtischen Bauämter und der Bauausschuß sich gegen den Antrag Falk ausgesprochen hatten, wurde derselbe von der Versammlung mit großer Majorität angenommen, verschiedene Mitglieder des Bauausschusses und der Bürgermeisterei, auch der Oberbürgermeister! stimmten nach den überzeugenden Ausführungen von Geivwberat Falk dessen Anttag zu. Hoffentlich gehen auch andere Städte bafb zu diesem zweifel­los gerechteren und solideren Verfahren über. Tas oft schamlose Herunterbieten selbst bei diesen Unterhaltungsarbeiten, wobei es einfach heißt,nur erst mal die Arbeit haben, das andere findet sich bann fdjon", spricht eine beredte Sprache.

Landwirtschaft.

** Pferdezucht. Die Landwirtschaftskammer beabsichtigt, den im vorigen Jahr zum ersten Male durchgeführten Import von belgischen und oldenburger Fohlen fortzusetzen und sieht daher auch für dieses Frühjahr einen Fohlenimport aus Belgien und Oldenburg vor. Da der vorjährige Ankauf die Besteller be­

friedigt hat, ist für dieses Jahr eine zahlreichere Bestellung xn erwarten. Bestellungen auf Fohlen werden von der Landwirt­schaftskammer in Darmstadt bis zum 1. April angenommen, welche auch Anfragen über den ungefähren Preis, sowie über die näheren Bestimmungen umgehend beantwortet. Interessenten seien hiermit auf die Gelegenheit, gutes, reinblutiges Zuchtmaterial zu reellen Preisen zu erwerben, zu welchen die Landwirtschaftskammcr einen Zuschuß bis zu 20 Prozent deS Ankaufspreises in Aussicht stellt, aufmerksam gemacht.

Kleine Taqcschrontk.

Ter Verwaltungsrat der A a ch e n ° M ü n ch e n e r Tveueroec- sicherungsgelellichast bewilligte für die durch Hochwasser Ge- ichädigten 5<) 000 Mk, die auf alle durch das Hochwaffer ge­schädigten Landestelle verteilt werden sollen. Die Kaiserin hat dem Vaterländischen Frauenverein für den Regierungsbezirk Wiesbaden 1000 Mk. für die Ueberschweinrnten des L a h n t a l e s überwiesen.

Ter Fabrikant Wilhelm C r e c e l i u 5 von Pforzheim ist in weiblicher Begleitung unter Viiinahme von Brillamen und Gold- ivaren, bie er sich durch falsche Vorsvfegelungen verschafft hat, so» ivie 4530 Alk. Bargeld geslüchiet.

In einem Postzuae der W l a d i k a w s k a s b a h n raubten acht Räuber 40<>00 Rubel und enifamen.

Tie Arbeiten zur W i e d e r h e r st e l lu n g der Kabel in der Meerenge von Messina sind vollendet. Sechs Kabel wurden ausgedesscrt, eines mußte ausgegeben werden, weil es von einer großen Menge Schutt bedeckt ist. /Tie Kabel ttnefen Brandschäden auf, was für die Annahme spricht, daß die Ur­sache des Erdbebens mehr unterseeische vulkcutische Explosionen als tektonische Beben gewesen sind.

ßanöcl und Verkehr, volkrwirtfchaft.

*"" Mitteldeutsche Kreditbank. In ber heutigen Aufsichtsratssitzung der Mitteldeutschen Kreditbank wurde der Ab­schluß für 1908 L'orgciegt. Der Bruttogewinn beträgt 7 000 281,73 Mark gegen 6 650 239,41 Mark im Vorjahre. Der Nettogewinn 4 382 770,31 Mark gegen -1 250 819,23 Mark im Vorjahre 1907. Cs wurde beschlossen, der auf den 27. ALärz einjuberufenben Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6Vs °/o wie in den 3 Vorjahren vorzuschlagen. Ferner sollen aus bent Reingewinn 98 000 Mark zur Herabm nderung bcs Mobiliarkontos auf 1 Mark unb 250000 Mark als Zuweisung zum Kontokorrent- Reservefonbs entnommen werden. Von den rechnungsmäßig! 538 000 Mark betragenden Tantiemen sind rund 510 000 Vtark zur Deckung der im Vorjahre festgestellten Unterschlagung zu ver­wenden. Als Vortrag auf 1909 verbleibt ein Betrag von 67 920,37 Mark. Dem Pensionsfonds wurden 71500 Alark überwiesen, so daß er am 31. Dezember 1908 nunmehr 1079 055,7-7 Mark beträgt. Zur Abschreibung auf Immobilien wurden 42 327,23 Mark verwendet. Ter Geschäftsbericht wird in den nächsten Tage» zur Ausgabe gelangen.

Märkte.

. fc. F r a n ff it r t a. M., 3. März. (Telegr. Orig. - Bericht deS ^Gieß. Auz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- v reise. Zum Verkaufe standen: 69 Ochsen, 0 aus Oesterreich, o Bullen, 0 aus Oesterreich, 65 Kühe, Feriem Stiere und Rinder, 938 Kalber, 123 Schafe und Hammel, 1077 Schweine, 10 Ziegen, 10 Ziegenlämmer, 36 Schaftämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 7376 Mk., 2. Qualität 66-68 Vck., 3. Qualität 58-60 Mk.: Bullen: 1. Qual. 6466, 2. Qual. 6062: Kühe 1. Qualität 67-69 Alk., 2. Qual. 57-59 Mk., 3. Qual. 4749 Alk., 4. Qual. 0000 Mk., 5. Qual. 0000 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht­gewicht : Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 5357 Pfg., 2. Qualität 78-86Psg., Lebendgewicht 46 -52 Pig., Schlachtgem 6568 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 5860 Pfg. Schweine: 1. Qual. 6970 Pf., Lebendgewicht 55,000,0 Pf., 2. Qual. 6800 Pf., Lebendgewicht 54,5 - 00,0 Pfg., 3. Qual. 6264 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. (Geschäft bei Hornvieh gut, kein Ueberstcmd, bei Kleinvieh gut, kein Ueberftanb.

Limburg a. d Lahn, tz. März. Fruchtmarkt. Durch­schnittspreis pro Nlalter. Roter Weizen (nassauischer) 18,80 Mk., werßer Weizen (angebaute Fremdsorlen) 16,50 Alk., Korn 12,50 Mk., Gerste: Futtergerste 9,50 Alk., Brauaerste 10,50-00 Alk., Hafer 8.350.00 Mk>, Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 7,00-0,00 Mk.

Voraussiitztlichc Witterung für tzestcu am Freitag dem

5. Marz: Meit trüb, Schneefalle. Etwas wärmer; am Tage Tauwetter. Oestliche Winde.

©rsßinabörabtmclöiuiGcn.

Paris, 4. März. Wie der Marin ans Petersburg meldet, erklärte Iswolsky in einem Interview über den letzten Schritt, den die msfische Regierung in Belgrad unternommen habe, der serbischen Regierung sei der Rat erteilt worden, auf ihre terri­torialen Forderungen zu verzichten unb hierdurch ihre friedlichen! Msichten zu bekunden. Obgleich eine amttiche Antwort noch nicht eingetroffen sei, bestehe doch die Hoffnung, daß Ser­bien dem russischen Wunsche entsprechen werbe.

Lvnbon, 4. Marz. Der König von England be­gibt sich auf den Rat feiner Aerzte während der Monate März unb April nach Biaritz, da das englifche Klima biefer Zeit feiner Gesunbheit unzuträglich sei.

Nonnenroth, den 2. März 1909.

1428

01454

Prospekt gratis.

2

Gießen, den 4. März 1909.

Einfaeb». Mistb! Bewährt?

Die tief betrübte Mutter:

Frau Karl Pitzer Witwe.

Danksagung.

Für die so überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem mich so schwer betroffenen Ver­luste meines unvergeßlichen Kindes

Johanna

sage ich hiermit allen meinen herzlichsten Dank.

PliJaylarlHlo/rr

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise herzlichster Teilnahme während der Krankheit und bei dem Hinscheiden meines innigstgeliebten, treube­sorgten, unvergesslichen Gatten, des

Bürgermeisters Jacob sage ich hiermit allen lieben Verwandten, Freunden und Bekannten, besonders dem verehrten Herrn Pfarrer Schäfer für seine trostreichen Worte, dem Gesangverein für die Trauergesänge, dem Kriegerverein für das letzte Geleite, sowie Grossh. Kreisamt, hiesiger Gemeinde und dem Bürgermeisterverband des Kreises Giessen für die nieder­gelegten Kranzspenden meinen mnigstgefühlten herzlichen Dank.

Die tief trauernde Witwe:

Margarete Jacob.

SicIwHs-Stilwto

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WmrteHravkeMe Wen, E. H.'

Gießen, 3. März 1909.

1418

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, herzensguten Schwester

Julie Altenpohl sagen wir hiermit unseren innigsten, tiefempfundenen Dank.

Die trauerudeu Hiuterbliebenen.

Freitag den 5. März er., rrachm. 4 Uhr

IM Hotel Royal iH. Elges)

Genera!Versammlung.

Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Rechners. 3. Vor- ftandswahl. 4. Sonstige rechtzeitig gestellte Anträge. 5. Ver­schiedenes.

Zu recht zahlreichem Besilch ladet ein

1268) Der Vorstand.

Bezugsverein Giessen 1908.

Wir ersuchen unsere Mllglieder bei nächster Quittungsein­lösung, ihren Äohlenbedarf umgehend anzumelden. (1416

Formulare zu Neucmmeldungen sind zu haben bei:

C Wagner,

1. Vorsitzender, Stemstraße 12, L

Fr. Freudenberger, Rechner, Liebigftr. 68.

Hch. Schön, Geschäftsführer, Lieüigftr. 65.

eUm 16. Marz 1909i Unwiderruflich Ziehung

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