oder nur geringe öeürmutet erfordern, gibt G> Pusemaun tri der „ffbunnu nölen PrariS": Aufklärung der *hnber in Len Schulen und der Venesenden in »rankenHausern und Heilstätten, Schaffung alkoholfreier Dersammlungsräumc und Einrichtung von Lesesälen mit Diskutier- ober Ge- sellschaftSzitmnern Dor allem aber Verdrängung des Al- kohols auS der Arbeitszeit und den Bureaus der konrrnu- aalen Angestellten! Die Gemeinde als Arbeitgeber.« jod hem Arbeiter ermöglichen, während der Arbeit alkoholfrei leben zu können, schon wegen der besseren ArbeuS- leiftuna, Erfrischende und erwärmende Getränke, Selter, Brausen, Milch, Mffec, Lulao, Tee sollten an den Arberts- Kellen zu buttgen Preisen ausaeschenkt werden. D«rS Mü- bringen altoholiscl-er Getränke sollte man ven'uchen zu verhindern, nachdem die Arbeiter durch Vortrage und Wand- tafeln aufgeklärt wurden. In manchen Kibrikbetrieben wurde fd)on der Anfang gemacht, weil der Unternehmer ein- Ebaf* die Arbeiter bann leistungsfähiger und. Voll- big beherrscht vom Alkoholgewerbe werden noch die berufe. Tie Gemeinde lann mit ihren Bauten dadurch vorbildlich wirken, daß sie die ausfuhrenden firmen oer- pflichtet, alkoholfreie Luntinen einzurichten.
** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten tzch. Jos. Dederich aus Weisenau eine Lehrerstelle an der Gcmeindeschule zu Mainflingen — Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Heb stahl. Das PräsentationS- recht steht dem Grafen zu ErbachLZürstenau zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine besondere Ortszulage gewährt werden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lshcer- stelle zu HilterS tlinaen. Das Präsen.a ionsrecht steht ibem Grafen zu Erbach><Zürstenau zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine besondere Ortszulage gewährt werden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Hütt ent Hal. Das Präsentationsrecht steht dem Grasen zu Erbachs^ürsteuau zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Kailbach. Das Prisen- tationSrecht stehl dem Grafen zu Erbach-Fürstenau zu. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Momart. DaS Präsenlationsrecht steht dem Grafen zu Er- 'bach^I-ürsteuau zu. Tie mit einem evang. Lehrer zu be- -setzende Lehrerstelle zu Ober-Sensbach. Das Präsentation Srecht fiel t dem Grafen zu Erbach^Fürftenan zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine besondere Ortszulage ge- tväyrt werden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Sckmlstelle zu R e h b a ch. Das Präsentation-recht steht dem Grafen zu Erbach-Fürstenau zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende SchulsteNe zu Ober-Eschbach.
•* Handelsrichter. Der Großherzog hat den Kommerzienrat Ferd. Jacobi, den Kommerzienrat Ludw. Frölich, den Kaufmann und Beigeordneten Konr. Ege- it o 1 f, den llontmcruenrai Louis Röder, den Buclfdruckc- reibesitzer Rud. L. Wittich, den Bankdirektor W>lh P f a r - rius, sämtlich in Darmstadt, zu Handelsrichtern, den Braueveibesitzer Just. Hildebrand in P.ungstadt und den »omm ersten rat Ican Göbel in Darmstadt zu Ergänzungsrichtern bei der Kammer für Handelsiachen mit dem Sitz in Darmstadt: den Kommerzienrat Friedr Aßmänn, oen Fabrikanten Phil. Heim, den Fabrikanten Rob Weintraub, den Fabrikanten Gng. Feistmann, sämtlich in Offenbach, zu Handelsrichtern, den Fabrikanten Jak Hinkel, den Fabrikartten Wclh. .u l i u g s p o r, den Fabrikanten Gust. Böhm, sämtlich in Lsfenbach, und den Fabrikanten Jak. Grdratlj in Llein-Lrotzenbura zu errgänzungSrich- tern bei der Kammer für Handelssachen mit dem ^itz in Offenbach: den Kommerzienrat Sigm. Heichelheim, den Kommerzienrat Gust. Mueller/den Kommerzienrat tzch. Schirmer, den Koinmerzienrat Ludw. Georgi, sämtlich in Gießen, zu Handelsrichtern, den Fabrikanten Herrn. Eichenauer, oen Man»mann Max Friedberger, beide in Vließen, zu Ergänzungsrichtern bei der Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Gießen; den Laufmann Aug. Feine, den Kaufmann Jos. Retnach, den Direktor Dr. Ctto Jung, den Kommerzienrat Jos. Harth, den Kaufmann Beruh. Alb. Mayer, den Kaufmann Jos. Stenz, sämtlich in Mainz, zu Handelsrichtern, den K u mann Kurl Äug. Barthel, den Bankier Felix Goldschmidt, den Kommerzienrat Florian Kupferberg, den Kaufmann Karl Ihm, ben Kaufmann Lonr. Jung, sämtlich in Mainz, den Kaufmann Fak. Albrecht in Badenheim zu Ergän- zungSrichtem bei der Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Mainz; den Kommerzienrat Wilh. Kölsch, ben .Kaufmann Karl Stock Hausen, den Kaufmann tzch. Rud. H ü t t e n b a ch, ben Bankbirektor Christ. Lott, sämtlich in DormS, zu Haubelsrichtern, benFabrikanten Jak. Heckel, ben Kaut mann Aug. Eller, beioe in Worms, zu Ergän- zungsrichtcrn bei ber Kummer für HanbelSsachen mit dem Sitz in Worms, mit Wirkung vom 1. Januar 1916 bis 31. Dez 1912 ernannt.
A'un ft herein. In ber Gemälde-2lus>svellung am Brand finb nneber einige Bilder von E. Blume-München, A. Sander-Dresden, W. Schacht-Harburg, A. Bennewitz-Schön- berg (Tirol), A. Schaefer Karlsruhe und HanS am Ende- Stuttgart neu zur Ausstellung gelangt Sämtliche Bilder, auch die neu ausgestellten, bleiben nur noch kurze Seit aus- gestellt Am NcujahrStag bleibt bic Ausstellung geschlossen, L-o n n tag aber ist die Ausstellung von 1 1 bis 3 Uhr geöffnet. Die Bilbcr „Landstraße im Herbst" von Prof. Müller-Kaempff unb „Alte Häuser an der Pegnitz" von Prof. Hartmann gingen auf Anrechtscheine nach E<bzetl in Prioatbesitz unb in ben Besitz ber Stabt Gießen über.
•• Gießener Konzert verein. Im neuen Jahre bringt ber Verein vier Konzerte, zu denen es dem Verein nicht mir gelungen ist, Äürtfrter unb Künstlerinnen allerersten Ranges zu gewinnen, sonbem auch ausgezeichnete. vielseitige und hochinteressante Programme zusammen- zustellen. Das erste dieser Konzerte sinder bereits am 6. Januar 1910 in der neuen Aula statt Eine ber temperamentvollsten K avierspielerinnen. Frk Elly Nev, wird zusammen mit ber berufensten Geigerin Frl. Stefi Geyer konzertieren. Das Programm weist Werke von Beethoven. Chopin, Bach. Reger, Dvorak, Sarasate und Brabms au*. Dem sagen biefe Vdamen nicht, daß cm Abenb bevvrsteht bei das Interesse aller Musikfreunde wachrufen muß? Nachdem wir Reger^Nanoau gehört haben, wirb es boppclt reizvoll sein, dem Spiele der beiden Kunsckerinnen Geyer-Ney zu lauschen.
— Der Verein ber Da stwirte von Dießen und Umgegend veranstaltet fern bicS|äbnqe3 Winterfest am Abend des 6. Januar (nächsten 2.7'ilt'voch) in Steinl (Sorten.
— Die Dlaudrecht-Fcier. bic zur Weihe der am Haufe bet Mineralwasserhändler- Weisel. Sonnenstiaße. angebrachten Glaubrecht-Gedenktafel llottfinbet. ist von« 6. au* ber. 4. Januar verlegt worden. Die Feier findet im t \ abends 81/. Uhr ftalt
* Praktische M'^isterkurse für Schuhmacher Schneider und Sattler, sowie im Holz- und Marmormalen und Holzbeizen für Schreiner beginnen am 10. Januar t I., desgleichen un Holz'ärben für Deißbinber am 24. Jan Anmeldungen sind alSbald an die Großd. 3entrair«Ue für oie Gewerbe in Darmstadt zu richten. Da die Anmeldungen \u dem im Januar vorgesehenen Holz- und Marmormalkurs in großer Zahl cingelaufen sind, wird ein zweiter Kurs vom 14. bis 26. Februar abgehalten.
= Taubringen, 29. Dez. Bei ber heute abenb bei dem Gastwirt Lepper abgehaltenen Jahres fitzung der Schäsereigesellschast wurde da« älteste Mitglied der Descllichast, Lhn'topd FuchS, in Anerkennung feiner Der- bienfte um die Descllichast während seiner mehr alS dreißry- lähngen Mitgliedschast einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt Die entsprechende Ehrenurkunde wird ihm bei ber nächsten Sitzung überreicht werden.
».Büdingen, 30. Dez. Tic älteste Frau unserer Stadt. Frau Di. Winter, wurde heute zu Grabe getragen. Sie wurde 88 Jahre alt.
= Ober - WiddcrSheim . 30. Dez. Kommenden SamStag, 1. Januar (NeujahrStag) hält der Verein .Fidelio' hier im Saale deS Herrn Bürgermeister- unb Bierbrauerei- besitzerS WciS fern erste- Winlsrvcrgnügen durch eine Abend- Unterhaltung nut Ball ob.
x Nidda, 30 Dez. Gestern abend hielt der Verein aiserorchester" fern zebnjährigesStiftungs- e ft im Gambrinus ao. An instrumentale Darbietungen reihte sich ein flott gespieltes Theaterstück: „Bereins- nnit" betitelt. Ein Mitglied des Orchesters, Pfarrer Äa’.b- henn aus Ober-Mocksdaot, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und gab einen llebcrblicf über die Entwicklung des Vereins, der aus einem Duett zu einem Terzett, Quartett und schließlich zu dem just bestehenden Verein sich entwickelt habe. Er führte weiter aus, daß der Verein zuerst für sich bic Musik gepflegt habe, bann aber sich in ben Dienst der Allgemeinheit geiteUt habe durch Tei»..ahme air patriotischen Festen und durch Wohltätigleitsveranstaltungen. Besonders aber wolle ber Verein die Liebe zur Musik im häuslichen Kreise wecken unb so eine Stütze echten Familienlebens sein. DaS sei ja deutsche Art, unb bic wollten wir pflegen. Oberst Weimer sprach hierauf im Namen ber gelabenen Gäste bem Verein seinen Dank unb seine Anerkennung aus für bessen Leistungen sonst unb bc- onbers am heutigen Abenb. Der Verein besteht zurzeit aus 12 Herren (meist Lehrer) von hier unb ber näheren Umgebung. Die Leitung liegt in ber Hanb bes Gewerbe^ lehrerS EndreS.
a. Hirzenhain, 30 Dez. Auch in diefeni Jahre wurden die Arbeiter deS hiesigen E isenwerkeS mit einem Geldgeschenk als Weihnachtsgabc bedacht.
Die amtliche Wetterdienststelle am lanöw. Institut der tanderuniverfität in Giehen.
Mit dem 1. Januar 1910 beginn! die am11iche S-ctter- dien st stelle in Gießen mit der Verösjentlichung des 7. Jahrgangs ihrer Wetterkarten und.des 8. J-ahr- gangs von Wettervoraussagen. Sie ist hiermit neben Berlin und Weilburg die älteste Tienslstede Deutschlands. Erst im Fohre 1906 wurde von Preußen der öffentliche Wettexuacl' richtendienst eingerichtet. Wenn auch schin in früheren Jahren von den aroßm meteorologischen Stniralftottonen Wetterkarten und Berichte herausgeg^ben wurden, so waren diese mehr Tüt nnifcn*<fxrftiul]c als praktische Zwecke berechnet. Em: mabeme WenerdiensNtelle will lediglich im Dienste der Oeüentlichkeit stehen. Daher tm'issen folgende Forverunyen erfüllt werden: Basckleunigtc Herausgabe einiadxr, wenn auch weniger exakt im Druck her- gestellter Kürten und imördingl ralchester $ erlaub mü den Mittags- rügen, weiresu Verbreitung von VorauÄa.ien in den Tageszeitungen des TienstbcnirkS, teleohonischer AuSfunftsdienst zu jeder ^ages;eü unb vor allem auch Förderung des Verständnis^- für logische 6rfd*?immgcn. Dazu tommen eingehende Kenntnis der WetterverhäUnisse des eignen Gebietes und Erfahrungssähe, die in lafjelangcr Arbeit $öwnncn werden müssen, Forderungen, die die Giev-ener T-ienstilLlle während ihrer 8 jährigen Tätigkeit zu erfüllen gebucht hat.
Der Dren st wird von ber Großb. Staatsregierung und ber LandwirtschaftStammer für dos Eroßberzogtum Hessen subventioniert und ist seü 1904 durch Pros Dr. Giscoius oem landw Institut der Lande-univerlirät angeschlossen unb weitgehend uMrr- stütt worden: desgleichen von Pros. Dr. Greim-^Darmstabt und öcm Grvßh Httzrographischen Buraau, der meteorvlogischenZcntrab- stelle ht Hessen. Leider stmnte im Jahre 1906 die Stacifntmma des hessischen Wetterdienstes in Gießen durch Preußen bet Einrichtung beü norddeutschen Nachrichtendienstes nickt erreicht werden, do Preußen aus persönlichen Gründen die postalisch wie m-tvorv- lvgäch ungünstig gelegene Weilburger Trennstelle nickt ouigeben wollte, tro^ban in Hessen bic Interessen einer Landesuniversitäi m r'prachen. Welchen Wert die in Frankfurt in Entstehung begriffene Universität auf die dortige Wetterdienststelle legt, geht aus den großen Aufwendungen für den Dienst zur Genüge hervor
Der Gießener Wetterdienst betrackret von leher als sein Arbeitsgebiet das ganze Groß her zog tu m Hessen. Fast ausschließlich werden hier die Gießener ’akttrrfartm ver- creitet und durch öffentlichen Ausbang an über 100 Stellen der Allgemeinheü Zugänglich gemacht Dazu kommen zadlretche höderr 'Sdadat des Landes (in Darmstadt, Mainz, Gernsheim, Äl^eo, Michelstadt, Bensheim. Groß-Umstadt. Herwenbetm, Gießen, AlS- ield, Friedberg, Laubach u. a. , die bic Karten m bet Korridoren der Schulen aushängen, um den Schulern zu ihrem Studium Geleyenher yx geben. Auch in den Volksschulen des Gro^- Herzogtum- beginnt man, den Karten erhöhte Beachtung hi schenken und ihren Wert für den Unterricht zu betonet, habe werden von den Särülern die Weuerbrrten gerne und fleißig (bibwrt
Dcrmifdite».
• EookS Schrittmesser. Ter Plauderer des „TagS" läßt sich über den gestürzten Nordpol-Nichtentdecker wie folgt vernehmen: Jetzt, wo mir unS alle im Verurteilen einig sind, könnte man schon zugeben, daß d qer verwünschte Cook über einen prächngen Humor verfügte. Dcr andere Leute an ber Nase herumTubrt, ist immer ein Humorig; um wieviel mehr ist es bet Munn, ber alle fünf Erdteile Innrinlegle. Die ber Aufschneider Königinnen zu T^sch rührte und unter Trtamvhb.'gen einherku jchi r e. wfhrcnb der wahre Entdecker durch; Hinteip ort e n herein chlich ba3 ist ein Thema für den AristophuneS, auf den wir alle warten. Unb wie liebenswürdig ist unter anderem der Zug, daß Look au» dem Marsch nach Norden den Schrittmesser seinem Hund an den Schwanz band. Was Look sich dabei dachte, ob er glaubte, der vierbeinige Hund mache
. Schritte wie ein zweibeiniger Schwindler, das ist nicht klar: aber man male sich das Bild aus. wie der Polarhund mit dem Schrittmesser herumtollt, wie er - in Ermangelung der Bäume — an jedem Eisberg roch, unb so die ungeheure ^abl von Schlitten zusammendringt, die nachher von einer Sawverständigenkommls>ion gewissen- baft nachgetzählt werden wird. Nein, Look batte Humor Härte er reinen Humor gehabt, so hätte er mü fernem Schrittmesser in der warmen Stube zu Lnnotok Dauer laus gemacht 'oder er bitte seinen LauerlMtf durch |einen Lerbeskuno be
sorgen lassen, wahrend er selbst auJ> dem Lonversat' Lenlon daä Wissenswerte über den Nordpol abgefdin
tjfltte
• Der Begründer der Tiermenagerie. In seiner Billa in AsmiLres starb am ersten DethnachistLge der einst berühmte Tierbändiger Frcrneoi- Bibel • .f r von 70 Jahren. Sein Vater, ein einfacher Land . rt tn Sud»rankreich, hatte eines Tages die Idee, in Borooaus einen Panther kaufen, oen jemand von einer Reise nachNorda'ri.a inirgedrocht Haire, und da- T.er oti SehnU- roürbigteü auf bem Lande vorzusühren. Tu bic Siche einschlua, kaufte er noch ein paar andere Tiere und zog mü vielen und seiner Familie un Dohnwaaen durch ba* Land. In diesem Wagen wuchs ber kleine Francois aui. der sich dadurch früh an den Umgang mit wilden Tier er und ihre Eigenart gewohnte. Mit fünfzehn Jahren xck er seinem Barer aus und „etablierte" sich allein ;unächst mü einem Bären, den er dressierte und öffentlich eben liefe. Allmählich erwarb er sich btt Mittel, um gtoistrr Anschaffungen zu machen, und in den sechziger Jahr« begründete er die erste umherziehende „Menagerie'. — stehende Tierparks kannte man natürlich schon früher —. mit der er halb Europa durchreiste und viel r'-elb verdiente Sein Ruhm als Tierbändiger reichte nxi: über Frankreich hinaus, und kein Geringerer als sein Lanbsiurnn Victor Hugo feierte ihn gelegentlich als „leo in ter Itomg“ Löwe unter LöwenV Napoleon III. und andere Füt :.ich. keüen ließen sich seine Künste vorfahren, und König V ctor Emanuel zeichnete chn sogar für seine Kühnheit durch einen Orden aus. Zahllose Norden ipartn die Denkzeichen, die Tidel aus dem ständigen Verkehr mit Löwen, Tigern imb anderen ftreübaren Vierfüßlern baDpnimg: einmal der ivunbete ihn ein wütender Löwe so schtvcr, daß er a : an Jahr lang krank lag. Bor etioa sieben Jahren muf.ie er sich einer Amputation unterziehen und trat seitdem nicht mehr an bic Öffentlichkeit. Er hinterläßt ein großes Ber- mögen unb starb jedenfalls als ein Mann, der „den B :ien seiner Zeit üenug getan".
• Englische Sckül erweisbeit Eine hübicke UM lese von >sckülceweishcit wird un „Unitxtiitn Gjrrc» v. nv.-nt" neröfsentlübt, bet ein Preisausschreiben an die brunch« X tcrtadl erlassen batte für die lustigste Sammlung fomiidKr AuS'^achc aus den Aufsatzhc'ten der Sckülcr. Ten Preis gewann un LehM, der dem Blatte eine prachtvolle Sammlung iolcKr hnbhjB Aphorismen übersandte, ber einige entnommm »em mög-.t. „W Erde," so schreibt ein Schüler tavelnd, „ist emc scklech:gev-MU 5Lugd." Ein anderer bemerkt: „Lord Raleigh war ixr erßst Memch, der bic uniichtbare Armada sah." Ein anbem betxr.:c:a: „König Eduard IV. batte keinerlei gevlognches Reck: «ui d« britischen Tbrvn." „Tie Hauptstadt Rußlands ift 'lictcitknitfe das von der Tmna durckströmt wird " „Das .iht bicir dazu, ju er kennen, ob em Mensch männlich, weiblich o er sächllM ist." „Ein Winkel ist ein Dreieck, das nur zwei weiten bat* „Das Parallelogramm ist eine Figur aus vier graben txir •..nt Lmlcn." „Das Magneüumsali int Meere bringt jene Garuug ßervvr, die man Meerschaum nennt " „Wenn die Luu meb: a'.? 100 Pro» ÄjMeniäurc enthielte, wäre sie der Gesundheit schib- lich." „Die Gravitation üt daö, das alles verhindert, fortp». ilu-ttcn." „Maitm XUUbc; hat st.n Kruslarii lxs Blutev .-r'unb.'n.-"
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers» mitgeteilt von der Bank für llaadt;
Frankfarter Börse, SO. Dezember, 1.15 Uhr.
66.20
182.MO
Tdrkeulose . .
63uto
0MO
। y»3o
64 36 66.20 K4-26 85.20 9300 83-00 9» 80 9<mo 6540
3e/0 PortQgieaen Serie I 3*/, Portugiesen . III .
4 •/,•/< rase. StaatsauJ. 1905 4'japan. Staatsanleihe —— 4e/, Couv.Türken ton 1903 94.50
3’ Reichsanleihe . .
3'/. do. . k . -
37,7, Konsols j. .
37. do .x
3' ,7. Hesse» . ^.4.
3\‘°L Oberhessen . *
47e Oesterr. Goldrente
47,7. Oerterr. Silberrente 4° „ Vnerar. Goldrente .
4e. Italien. Rente . - -
4*, Gricch. Monopol-Aul. . 47.50 47« änssere Argentinier .. 61^0 "i*/e Mexikaner . . ... -. 67^6 47.7• Chinesen .- . *.ü*7 99.70 Aktien:
Bochum Goss . . . 263.-0
Badenn E. W. . -. U7^J
Eicktriz. Laumeyer . . . l°730 EJektris. Schuckcrt . . < 139.jO Eschwciier Bare werk . 2'00 GolMokireben Bergwerk - k» Hauburg- AmenL PakeL*. iM® Harpener Bergwerk. . . 211.60 LaarabOUa . • . .
Nordd. Lloyd . 1<AW
Oberscblea. Eisen-Industrie 114.*• Berliner Handelsges. . .
DarmsUdter Bank . . . 1 •<".< > Deutsche Bunk . . . 2 u30
Deutsch - Asiat. Bank . . !»• W Diskonto-Kommandit . .17*) Dresdner Bank . . ... Itß*) KreditakUcu . . . . . aillO Baltimore- und Ohio-'
Eisenbahn . . . .< . 11Ä.40
Gottbardbahn .
Lombard. Eisenbahn. *- -4-P Oesterr. StaaUbaon . 161 70
Prince-Henri. Eisenbahn 1. 13<.-1
Tendern fest.
Berliner Höne, 80. Deaember. Aafaifit i*i>.
Cansda E. b.....1M2.90
DarmstAdter Bank ... . 137.70
Deutsche Bank . . .- . 260.76 Dortmunder-Union C. •. . 96.20
Dresdner Bank . ,«* . 164.23
Har [«euer Bergwerk ... . ^ILM Laarahfllte . . .,.1.1^1.90 Lombarden E B. ...... Xi *> Nordd. Llojd . . . WA®'!
Türkei.u»c . . 18400
Ten ri:
Achtung!
Zwecks Erleichterung der Deichäslsführnng ist e- erford^rl-ck. mit dem 31. Dezember eine Anzahl auf Widerruf bclüO'ft Anzeigen zur Abrechnung zu bringen. Es kommen du de» hauptsächlich diejenigen kleinen vermietungs-^lnzeigea 'n Betracht, die schon seit längerer Zeit erschienen find. I »< Auftraggeber derartiger Anzeigen werden deshalb um Au<- tragSerneuerung gebeten, fall- sie diese Anzeigen auch tveucrbin veröffentlicht zu sehen wünschen.
Perlag des Gieszener Zlnzeisters-
tod unerreichter Feinheit des Geschmacks Xer Orifinal-Packunir *D* ।
käuflich in besseren Lebensmittelgeschäften.


