Ausgabe 
4.6.1909 Zweites Blatt
 
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ron brr ÄnnrTrm nertretritf Meinung urm Ausdruck aefommm ift, brwa er sich Irbiglid) auf bic Art UntrrTidjtabetrtcb5, in* 'anderheit auf bie Stunoenanzahl. Anstelle Irr!. AbelmonnS- onooti i f? rnobm Frl. Pöhlrnann Tilfit bm Beruht über otc StdlcnDmnrtthinq der Alla. Teui'chen £efrtennneiu>etetnd in brr letu (öc-schäftsveriode. Danach ist die Anträge, narneni- iuh rür Cberlebrermnen, gestiegen, rodnrenb fie gering ist für Sprachlehrerinnen ohne wis'enschaftlich ? irr amen. Besonders her- Donubrbm tit die verstärkte Znanspriichnahme ber. Strilenorrmitt- lunfl durch Leiter öffentlicher 2Aulen und Magistrate <^e* schrftsiahr 19Ö7/0.R sind 382, im Geschästsiahr 1908/09 425 Stellen besetzt worben. Bon bieten waren im letzten 3abr 6 Cber- lebteriruum, 8 91 biturienturnen, 4 Vorsteherinnen, 332 Lehrer­innen für mittlere unb höhere unb 26 für Volksschulen, bie übrigen 49 Spcach-technische ober tonteifionierte Lehrerinnen, soweit bie Stellenvermittlung sich aus bas Ausland erstreckt, wirb bie ein­heitliche Mahnung ausgesprochen, ohne genügende Sprackkenntni'ie bes fremden Landes und vertiefte Allgemeinbildung dort keine Stellung zu suchen ober womöglich Berufsausübung und Sprach­studien zu vereinigen, ^fir sorgfältige Ausbildung in der Fremd- spräche finb sowohl in England als in Frankreich sonderkurse für Lehrerinnen vom Allq. Deutschen Lehrerinnenverein eingerichtet Frl. Leo- Berlin gab einen Tätigkeitsbericht der Kommission zur Privatbeamlenversicherung. Tie besonderen Kasseneinrichtungen loerben verlangt nur unter der Bedingung, daß die dadurch ent stehenden Kosten nicht übermäßig hohe Beiträge zur Folge haben werden. Ein Anschluß an das Znvaliditätsgesetz erschiene nur an nehm bar bei Umgestaltung desselben unter Einfügung deS Be grifss Berufsinoaliditat, der Hinterbliebenenrente unb Beteili­gung der Frauen an der Verwaltung. Nachdem bie Regierung in einer Tenkfchrift vom 11. Juli 1908 diese Forderungen ab gelehnt hat, ist bei Fernbleiben des Wohlfahrtsausschusses ein erneuter Zusammenschluß her nicht pensionsberechtigten weiblichen Angestellten «außer den Lehrerinnen, der kaufmännisch Tätigen, Krankenpflegerinnen, foausbeamtinnen erfolgt, die eine gemein itmtr Petition an die Regierung einreichten, in der iie ihre erneuten Wünsche über Zwangsversichcrung mit obligatorischen Leistungen der Arbeitgeber zum Ausdruck brachten. Tie Referentin schloß mit dem Korninissionsanttag, in den Vereinen des Allgemeinen Deutschen Lehrer,nnenvereins Erhebungen über die Frage anzu stellen, imoicrocit zurzeit die Beiträge der zu leistenden summen von Arbeitgeber unb Arbeitnehmer aufgebracht werden. Alsdann gab Frl. Tr. Bau m c r Berlin einen Bericht über bieDurch tührung der Mädchenfchulreform in Preußen". Tie Referentin iah die Aufgabe ihres Berichts in der Beantwortung der doppelten Frage: welche Weltall gewinnt die preußische Mädchenschulrefonn bei ihrer Turchführung, und welche Tendenzen verfolgt dabei die Regierung? Tie Rednerin stellt im Auitrag des Vorstands zum Schluß den Antrag auf Bildung einer Kommission, die die Vor schlage für die gesetzliche Regelung des Privatmädchenschulwesens vorbereitet. Rach der Beteiligung mehrerer Lchulvorsteherinnen an der Debatte wurde auf Antrag von Frl. D r e c 3 * Hannover i ine Kommission in Aussicht genommen, die das Gesamtgebiet aller Fragen über eine gesetzliche Grundlage der Privatschule be­arbeiten toll. 3m Zusammenhang mit diesen Besprechungen über den höheren Unterricht stand ein Trinalichkeitsanlrag von Fräulein Tr. Erdmann Berlin, der eine Vertiefung des mathematisch- naturwissenschaftlichen, besonders des biologischen Unterrichts in Mädchcnlchranftalten forderte.

Der Jahresbericht des hessischen Landes-Wohnungs infpettors

ist erschienen: et bringt wieder eine Fülle von statistischem Ma terial, von dem Hier einiges mitgeteilt sei Zunächst wirb über bie WoHimngsvert)älmisse der mmberbaiiittcltcn VolkSklassen und das schlafstellemvesen im GroßHerzogttim Hessen berichtet und dabei feftoi-ftdlt, daß das Wohmnigsangebot zurückgegangen ist Diese Erscknnnung wird auf Rückgang der Bautätigkeit zurück geführt, der säst allgemein Ivar. Zn einer Anzahl Orte ist eint Zunahme an leerste den den Wohnungen zu verzeichnen. Zn einer oröfiernt Anzahl (R'ineinden haben indessen die leerstehendem Woh nungeii gegenüber dem Vonahre wesentlich abgenommen. Die Ermittelungen erstrecken sich auf 80 Gemeinden: leider fehlt darin, bie Stabt Darmstadt Für das Berichtsfahr 1908 wird nuö einer größeren Anzahl Wemeinben ein Steigen der Mietpreise gemeldet, bei einigen ein Fallen Wabere Eingaben konnten nur Tür 82 imb 5 Gemeinden erlangt wilden Danach bezieht sich die Steigerung der Mietpreise auf alle Größenklassen der Klein Wohnungen Die Steigerungen schwanken bei den aus zwei Räumen einschließlich Müdy bestehen den Wohnun,um zwischn 3 unb 40 Prozent, bei öejnenigen von drei Krumen einschließlich Äüd)r zwischen 5 unb 50 Prozent. Als Ursachen für bie Miet steige »ungen werden angegeben Wohnnngsmangel in Messel, Bischoss beim, JHaunheim, i^rnnberg und Gau Algesbeini, m Zlbenstobl und Lampirtheiin der starke Zuzug (bei letzterer Okmeini>e von Mannheim und Umgehend. sowie die Erhöhung der Baukosten, letzteres soll auch m steuibach i. C., Rimbach i. O unb foeufen Namm bie Ursache sein, in Steinbad) ii reis Gießens wird sie aus die Anlag,- her Wasserleitung zurückgeiührt, ebenio m Mtiftcrbad), wo außerdem das Steiiun der Gruiibnückspreise zu einer Er Höhung der Mieten geführt Hat Zn Offenbach wurde von den Vermietern angegeben. daß sie infolge Hoher Steuern unb sonstiger Verteuerungen zu MwrserhöHungen geutninpnt feien; in Burg ('emünbrn, Assenhmni, Brudienbrüden, Klein Karben unb Molt beim war starke Rachsrage infolge Zuzuges die Ursache. Die ^erabfetumg der '.Vi icten betrugt m Ar Heilgen 15 Prozent für 'jSobmuignt mit zwei. 7 Prozent für Wohnungen mit drei Räumen einschließlich Miidx. in Londorf 25 bezw. 20 Prozent, sie wird auf Ueberangeboi an '-h^obu ungen, in Alsbach auf den Fortzug einiger Familien zurüdgeisthrt. Die Wohniingsinspektvien von Darmstadt unb Cfiaibadi klagen barüber, baß ein Teil der zu gtgogciicii ruiiiidjai Familien die Wohnungen und Häuser über alle Maßen ruinieren, unb daß durch sie bie sittlichen Berhältnisfe wesentlich oniitücditcrt iwrben. Auch über die Abortverhaltnii'e ist noch mandx > Ungünstige zu brnrbteu. ')tad> dem Ergebnis der ^bnmiasausticht lieht Darmstadt günstig da; es bleibt mit 4,9 Prozent Beanstandungen ipefentlub unter dem Durchschnitt Dagegen weisen Ätautz 20,1 Prozent, Worms 17,2 Prozent, Offenbach 15 Prozent, Gießen 12,5 Prozent Beanstandungen auf

Heber die Mitwirkung der Frauen sagt der Zahresbendn Die vlnzuziehung von Frmien zur Wobnungsmspeknon hat außer bex oben cnuubntcn Anstellung einer Dame weitere Fortschritte nicht gemacht Zu cnixibncii ist, baß eine Netne i^emeinbe im Kreise Worms Bermersheun eine Frau als WobnungS inspektton bestellt bat. Im übrigen ist bisher nach wie vor Worms die einzige Stadl, iw Frauen bei der Wobnungsvstege beteiligt sind. E>> ilt darüber bereu# im vorigen Fahre berichtet luorben lieber die Tätigkeit der Frauen teilt die Gwßberzogliche Bürger meiitcrei folgendes mit.

x'xm Durchs dm ut wurden während der 10 monatlichen Tätig keit von einer Tarne ca 1214, von einer sogar ca 50 Woh nun^revisionen tvrqcnvmimm. Die Revisionen erstreckten sich aus bat Zustand der Wohnungen im allgemeinen, die Benützung bezw -?liisnütznng der einzelnen Räume, aui die Anzahl der Bewohner, sowie auf bie ordnun.vSmastige Znstanb bezw Reinhaltung unb Lüftung der WohNimgen. Zin allgemeinen war ber Verkehr mit den Ltauchraueii zu s neben st eilend unb entgegenkommend Die Damen haben du- (jrfabnmg gemacht, daß bei nicht ordnungs mäßigen uiib unsauberen Wohnungen meistens die Frauen ganz oder teiliwije out eigenen Verdienst angewiesen waren und de» Vorminaa. ui sogenannte Monatsvläpe arbeiten guigtrn T,e 2Lob: t wurden dann erst im Läufe des Tagr-s in Cdmunc

gebi Auf gütluheS Zureden und Belehren fei en aber auch

btti acht Mißstände beseitigi Eine Mitimrkuni von Frauen

: der Wohuungsin'vektton ui ber kiibcrigai Weise halten bie Damen idiou i^weain für vorteilhaft, rocil durch die Unlerfuchung von Wr'Hnuiiinn unb llntertebunqrn nut ben Frauen bei »über» die Unsauberkeit bekämpft und dex Sinn für euic re milche orbent l'khe Wobinma geweckt werde Durch ihre Tangkat als Armen- VTlegcrimnn je, ihnen em benerer Einblick in btr VerKUNusse vieler Leute geiväbrl. d»is Zutrauen unb die Autorität sei größer imd es koi' ; 'her auch mu . .i. r. . .n ;v

pflegerischem sinne aearbeüe: werden" Die bt< meinen der beteiligten Tarnen über die ihnen zn u-ivu- ne Ai igabe denken, geht aus folgender Aeußeruna einer on>elben Iiervsr

^Zch hab«- ungembr 50 Wohnungen r-moierr Die Revision erstreckte sich sowohl auf die praktische Au-minung der Räume, als auch auf ent saubere Znnanbballuna seitens der Mieter, auf btt Verpflichtungen des Mieters bem Vermieter gegenüber, und trmgeLhrt, aus genügende Lüftung. 'Jlniabl der Betten unb deren Verteilung, aus Kenntnisnahme des MieispreneS Der Verkehr mit den betreffenden vausi rauen war leicht und angenehm. Sie sich em gegen kommend um» entschuldigten sich, wenn Aus- 'teilungen gemacht wurden. Zch habe zum größten Teil gute Erfahrungen gemacht Die Wohnungen in dem von mir revi­dierten Bezirk sind zum größten Teil gut unb auch demgemäß gehalten. Die Frauen legen entschieden Wert auf Häuslichkeit."

Dem Berichterstatter eridxttti es hiernach durchaus wünschens­wert. daß in ähnlicher Weise auch in den anderen größeren Ge­meinden des Landes die Mitwirkung der Frauen ermöglicht wird. Wenn auch die eure oder andere derselben vielleicht ven'agt, so ist dies kern Grund, von der ganzen Entrichtung überhaupt abzusehen. Es handelt sich habet ne l:d) um eine ehrenIimliche Tätigkeit, während, mabdonbere die Frauen-Organliatwnen die Heranziehung besoldeter weiblicher Kräfte wünichen. Dies ist an sich zwar durthaus berechtigt, aber die Anstellung besoldeter Frauen wird zunächst an der Tatsache scheitern, daß gegenwärtig alle Posten als WohnungsInspektoren m liessen mit Männern besetzt sind Es wäre deshalb recht wünschenswert, wenn die Frauen-Organisationen auch die ehrenamtliche Mitwirkung von Frauen bei der Wohnungsaufsicht fördern wollten.

Sport.

Am 1. Juni, 3 Uhr nachm begann die Automobil- Wettfahrt von New York nach der Ausstellungsstadt Seattle. Die Emfernung beträgt ca. 4000 Meilen. Das Zeichen zum Start gab Präsident Taft in einem Telegramm an Bürgermeister Mc. Clellan. Bis Kansas City (Missouri müssen die Automobile die einzelstaatlicheu SchnclligkeitSgejetzc beachten; in den westlicheren Staaten können sie jebodi mit voller Ge- schwindigü-it fahren. Zehn Automobile nehmen an der Wettfahrt teil Es sind eine Anzahl goldener Preise iür die Sieger aus­gesetzt. Ter höchste Preis betragt 2000 Dollars.

Vermischter.

" Ein neunjährig er Held. Aus London wird berichtet: In völlig erfchöpftem Zustande und bewußtlos wurde am Montag in Oleethorpes ein neunjähriger Knabe aus einem See gezogen. ES war der Heine Zack Thomas, der bei einem verzweifelten Versuche, zwei kleine fechsjährige Mädchen, die in den See gefallen waren, zu retten, beinahe selbst sein neunjähriges Leben verloren hätte. Zacks kleine Schwester Elizabeth unb ihre Freundin Gladys '^ates spielten am Seeufer, Heiterten auf eine Planke und stürzten ins Wasser. Die Schreie des kleinen vierjährigen Bruders der Gladys $atcd riefen Zack herbei Der unerschrockene Zunge sah die kleine Freundin im Wasser ringen, sofort fprang er in die Fluten, schwamm auf fte zu unb versuchte sie zu retten. Ader sie war zu schrvcr, er vermochte sie nicht zu hallen. Einen Augenblick schöpfte er, sich an der Planke festhallend, 2Ltem, als er in einiger Entfernung den Hut feiner eigenen kleinen Schwester über dem Wasferfpiegel sah. Mil Aufgebot seiner lebten Kräfte schwamm der Junge wieder in den See hinaus, um seine >schwester zu retten, aber sie war längst unlergegangcn. Jack nxir zu erschöpft, um weilerzuschlvimmen, er verlor das Bewußlscrn und fank; in diesem Augenblicke kam ein Mann herbei, ber den kleinen Helden in letzter Sekunde noch retten konnte. Bald bar auf würbe auch die Ikidje der unglücklichen Heinen Glady Nates geborgen und eine halbe Stunde später auch die ihrer sechs- lährigen Freundin.

Kleine Tagcschronik.

Auf Zeche V i c t o r bei L u n e n im Rheinland wurden heute die ersten Kohlen gefunden.

Gestern nachmittag sind vom Nachzuge 2 in KUomeier 222,2 der Strecke BerlinVelgast zwischen Ruhnow und Labes in Pommern die letzten fünf Personenwagen entgleist. Ursache wahrscheinlich G l e i s v e r w c r I n n g infolge zu fester Perbmdnng der Schienen durch die Laschen. Personen sind nicht verletzt.

Zn der Umgegend von Gnayaguil in Chile wurden vorgestern in einem Zeitraum von vier Stimbcn 36Erderschütlerungen lvahrgenommen. Zugleich herrschte ein heiliger Sturm. Blitze ohne Donner dnrchznckten die Lnft.

Die Italien ifche Regierung hat die Quarantäne gegen die aus den Haien des A s o w s ch e n und des Schwarzen Meeres kommenden Schiffe wieder aufgehoben.

Die v e r I i f dj c Regierung gibt bekannt, daß aus Basra kommende Schiffe wegen der dort vorgelommenen P e st f a 11 e in Buschär einer fünftägigen Quarantäne unterliegen.

Zn der Gegend von Feng-Hsien in China herrscht an­dauernd große Dürre. Schon seh 'Monaten ist kein wirtjamer Regen geiaUen. Man hegt ernste Besorgmffe für bie kommende Ernte unb befurchtet eine Hungersnot.

6anöcl.

Kol«, 2. Zuni. Ter ,5t. U- zufolge hat bie Verkaufsstelle des Deutschen KupferiohrverdaiidcS den Preis für gezogenes Kupferrohr ohne iKaht um 4 Mark auf 187 Mark erhöht.

Aus der Elcktrizitüts-Zndustrie. 'Ter mit der Aktiengesellschaft Siemens u. Halske unb ber allgemeinen Elekttizitätsgesellikhaft geschlossene Vertrag zum Betriebe Der von dies en l^esell schuften erbauten staatlichen elektrischen Stobt- unb Vorortbahn von Hamburg bestimmt, das Kapital ber von den Unteriiehmern zu bildenden Aktien-GtfeUschast beträgt 15 Mill. Mark unb ilt durch Aktien auTiubringm, du in stamm- unb Vorzugsaktien nngctfdt werben können Die i^efcUschaft de- scbaiit für eigene :ltrdmung auch die Kraftwerke, deren Platz ihr ocm Staate verpachtet wirb gegen 4 Prozent bes Grundwertes. Tie Fahrpreise betragen 1020 Pfennig 3. Klasse, Früh karten durchweg nur 10 Pfennig Der Anschluß einer späteren Frer baimbabn ift vorgesehen Tv Anteile des Staate» betragen 19 Pfennig von feder EinzelsahrkaNc, ferner 10 Prozent von Dauerkarten unb - i Pnozent vom Reiugeuunn nach Verteilung der Bezüge des Auffichtsrats unh von 5 Prozent Dividende.

3 u m Amerikanischen Zolltarif. Die Beratungen über den Amerikaniscbeu Zolltarif nehmen tm Repraiemamen-- dause ihren Fortgang. Es ist kaum anzunehmen. baß vor bem August Die Annahme des Tarifs erfolgt Bekanntlich hat der Senat die urunünglitbe PaynebUl nach den Wünschen des Senators Albrich umgfanbfri Tiefe Aenbeningen haben bereits zahlreiche Vroieitc. namentlich her Danbels unb Znbufttieweit be# Aus lanbte dervorgerunm. Speziell bie beutfdxm E,oorunduitrien wer­den hart betroffen. Nur in einem Punkte bat bt» letzt Albrud den Protesten der Kvmumenten nachgezieben. tnbem bie bisherigen Zollsätze aus Wirk-. 2 tju nun mar en unb vandschuhe wieder ber gestellt toerben. j)err Thomas, der in einem Anikel tmlag" diese Angelegenheit besprach, meint nhoch, baß auch dies nur rme vorläunfe Konzession fei Der Schwerpunkt her fllbndbbtH liegt ledoch vor attem in ben allgemeinen Bestimmungen be» Tarifs Am schlrmmsten ist h»e Represialienllawe. rooiuid) bie Äinmrol- tani nur Wültigfeit haben kann, wenn bie irrmbe Regierung bie amerikanischen Probuktereziprok unb glcidxirttg ' bfbahbrit, ferner, wenn sie keine ErponPrämien zahlt «sw Demnach imb die Amerikaner ui der Loge, du deutfchen Maßregeln gegen bte Emmdr von amerdantfdKm irischen Fleisch ..mb Büchienfleisch M bekämpfen und. wenn DeiU'cblanh t-.rt Maßregeln nicht auf- bebt. ben Ma.nnellarif einzu uhren. brr nnen Zuschlag von 25 Prozent de» Wertes auf alle Waren oorfiebL

e lei n r Finanzckronik. finna nm Äavee m W? n» . i

Mark geschätzt. Bei her We utinrn Köln binben tnc Stammaktien <m

nns-krunvare» bet |:d» -u .'Mdlungs "n eut ' !2O«X

Eiimt-ihnge'sllschaft tn 1908 bipibrnbenlt*#

Tie Verhandlungen zwischen bem Venreter b . Lanberbanbef her galizischen Rodölorobu-enren unb ber Slanbatb.'l Eemvogme dauern noch fort.

Märkte.

fc. Wiesbaden, 3. Zimi. v eu- und S irohmarfL Ange'ahren waren beute 16 Wagen mrl Hen und Lt .oH Man notierte: Ven 9 20- 10J0 2RL, Stroh (Richlftio' 6.40-7.2v Mk. Alles für 10U Kilo.

kirchliche riachrichtcn.

Evangelische Gemeinde.

Trinitatisfest. Sonntag den S. Juni: fottesbienft.

3n der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer U. 2 chIoIfer.

Zugleich Christenlehre für die Vleulonfinnietttn ouS der MatthäuSgemeinde.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittag« 11 Uhr: Kinderkirche für bie Tlarfit6gemeinbc Pfarrer Schwade.

3n ber I»hanne»kirche.

DorniittagS 8 Uhr: Pfarrer B e ch l o c s h e i m e r.

Zugleich Christenlehre für hie 9lcii!onfinnicrten auv der LukaS- gememde.

Vormittags 91/. Uhr: Profeffor D. Schian.

Vormittag- 11 Uhr: Kinderkirche für bie ZohanneSgemeind«.

'1 'arrcr ?! u lief d.

Abends 8 Uhr im Koiisirmaudeufaal: Veijanmilu'ig und Bibeldefprechnng.

Familien-Nachrichten.

Geboren. Herrn Otto Nnschke und Frau GeNrude. geb. Matthäi in Kassel em Sahn.

Verlobt. Frl. Gnsti Schamei in Bayreuth mH Herrn Her- mann Solban in i3roB-ceelbetm_ Frl. " aibdbe Wost m Vab- Naubeim mit femi Theodor Schütz in Westenelt - ZounuO). Frl. Clara Schütz mit Herrn Otto Thome in v^eilar. Frl. «higiifte Rofenslem nut Herrn Albrecht Ullrich m Wetzlar. gxt Martha Seidel in Chemnitz mit i'errn Hari Buß in Weylar. Frl. Einma^Bormann mit Herrn Enni Koehler in ?.?er,lai. Frl. Mauecheii Söller in Friedberg nut Herrn Friedlich «eller, Mehrer in Lick'. Frl. Elisabeth Sommer m SchlitzCbert.r,»en) mu verm Heinrich Hölscher, Dom. Törrhof lei Rosenberg - Frl. «-trirube Wohlleben, Mühle Scheubengrobsdorf bei Geia-Reup mit verrn Otto Freundlieb in Alsfeld. Fri. Plarie Laute m Ka mu Herrn Fran, Seyffarth m Alsfeld. Frl. Marie KrauSmuller mu Herrn Heinrich Schmidt in Romrod. Frl. Johanna Schmitt tn ^ben mit Hern, Zohann Lahr, Großh. Oberlehrer tn 2il4ielb. jri. Eliiadethe Klein in Wahlen mit Herrn Karl yerbft in Heimertshausen.

Gestorben. Herr Heinrich Reu 11. in Tielenbach. Frau Elisabethe Schellenberger, geb. Otto, ui Wehlar Herr Haupi- lehrer a. D. Adam Bender in Wetzlar. Fran Renl-neisler Sommer in Marburg. Frau Katharine Naumann, geb .eil. m Marburg. Herr P. Renyel, Großh. Geometer 1. Kl., tu Zarm- stahl. Frau Anna Reifennartl), ged Koniad, m Wetzlar. Frau Gehennerat Rosalie Klrngelhöster, geb. Coulmann, m Zarm- slabt. Herr Wilhelm Lenhard in Büdingen. Herr Restaurateur ZustuS Cefte in Wetzlar.

Katholische Gemeind«.

Aotterbicnst.

SamStag den 6. Juni:

Nachmittags nm 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag ben 6. Juni, 1. Sonntag nachPflngsteu Fest der heiligsten Dreifalligleit.

Vormittags von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

, um 7 llbr: Die erste heil. Piesle.

, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.

, um 9 Uhr: Hochamt nut Predigt.

, um 11 Uhr : Heil. PI ess t mu

Nachmittags um 2 Uhr: jeftonbad)t mit Segen.

Irraeiitisch« Religionrgemeinö«.

GoUerbienst in d«r Synagoge ^Süd-Anlage).

SamStag den 5. Juni 1909:

Vorabend 7.45 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr. rchrifierklarnng.

SabbalaiiSgang 9.30 Uhr.

ülLeteorologifche ^eoburtjtmiflcn

Höchste Temperatur

4

20,9 eC.

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der Station Vließen.

am 2. bis 3. Zum

747,6 16.1

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Telefonische Kursberichte

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