RofyrtartCTijorten alpl^rbettlch (ungeteilt unb »erben an verschiedenen Schaltern trcr tauft, oder man hat, z. B in Frank furt a. M., für die verschiedenen Richtungen getrennte Lu-Z gabestellen eingerichtet. Am Bahnhof in Ä>bt werden bi. verlangten Fahrkarten sogar erst durch Druck heryestellt. Die teuerste Fahrkarte, die man in Gießen vorrätig hat, ist die nach London 1. Ltasse mit Rückfahrt über Blissmgen Sie kostet 127.40 Mk Tie weitesten Stationen, für die man an unserem Bahnhof direkte Fahrkarten haben kann, sind Eydkuhnen, 1248 Kilometer, TUsit, 1241 Kilometer, Insterburg, 1187 Kilometer, und Königsberg, 1096 Kilometer. Alle direkten sZahrlarten, z. B- nach dem Aus- land, die in Frankfurt a. M ausgegeben werden, können auch in Gießen gelost ivcrden, wenn sie 24 Stunden vor Antritt der Reise bestellt werden. Die Beamten unserer Fahrkartenausgabe erklären, daß die Reisenden ihnen den Dienst sehr erleichtern könnten, wenn sie am Schalter recht deutlich nur die Stoffe und die Bezeichnung der Station, wohin sie reisen wollen, verlangen würden. Alle sonstigen Sorte, so höflich sie auch sind, sind überflüssig und hallen den Beamten und die anderen Personen, die bedient sein wollen, unnötig auf.
n. Rhein - Nr He s. Train-Bo
— In Audienz empfangen wurden vom Groß- Herzog am Mittwoch u a. Stadtv. Falk und Armen- Pfleger Korb von Friedberg.
**AuSde m Militärwochenblatt Versetzt wurden^ Lang, Oberstleutnant und AbteilungS Kommandeur im 2. Hess. Feldarllttcric-Regiment Nr. 61, zum 1 D'sipr. Feldartilleric Regiment Nr. 35, und mit der Führung dies.S Regiments beair tragt- - v P1 önnies, Hauptmann und Batteriecl)ef im 2. Hess. Feldart -Regt. Nr. 61, zum Stabe des 5. Bad. Feldart.-Regt) Nr. 7» — v. Chris mar, Major und Adjutant der Militärtechnischen Akademie, als AbteilungS-Kommandeur in das 2. Hess. Feldart.-Regiment Nr. 61. — Uebelacker, Lenin, im Hess. Train-Bataillon Nr. 18, in das SchleSwig-.Holstein. Train-Bataitlon Nr 9. — KappeS, Lber-Lcutnant im Inf.-Rcgt. von Lützow (1. Rbein.) Nr. 25, kommandiert zur Dienstleistung beim He s. Train Bataillon Nr. 18, in dieses Bataillon — Der
Äs istenzarzt Dr. Kanter beim Inf.-Regt. Prin'i Karl (4. He s.) Nr. 118, zum 1. Ostpreußischen Feldart.-Regt Nr. 16, und sZestungsbauleutn. Schoeneich bei der For.ifikation in Dredenhv'en, zur Fortifikation in Mainz. — Ernannt wurde Degner, Hauptm. im 2. Hess. Felvart.-Regt. Nr 61 Mim Batteriechef. - Angestellt tpurbr Tr. Emden, Assistenzarzt der Res (.Höchst,. als AssistenraeLt mit Patent vom 19. Inni 1909 C 1 beim Hess Train-Bat Nr. 18. — Frbr. Gans Edler Herr zu Putlitz, Leutn der Landw- ynf. 1. Aufgebots (I Darmstadt, früher im Inf -Regt. Markgraf Karl : 7. Brandenburg. > Nr. 60, wuroe vom 1. Jan. 1910 ab auf ein Jahr zur Dienstleistung beim Hess. Tr.iin-
Dat. Nr. 18 kommandiert; während dieser Dienstleistung ist sein Patent als vom 15. Dezember 1901 datiert anzusehen — v. Grund Herr» Altenthann, Major und Stabsoffizier deS BeklcidungSamteS des VL Armeekorps, wurde in Genehmigung seine- Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt und zum De- ?irksoffizier beim Landw.-Bezirk Erbach ernannt. — Auf ein Gesuch wurde Leutn. Schneider im Hess. Train-Bat. Nr. 18 unter Wiederverleihung seines früheren Offizierpatentes vom 27. Januar 1904 zu den Reserveoffizieren dieses Regiments überführt. — Zum BszirkSoff zier. unter Stellung zur Disposition mit der gesetzlichen Pension, wurde der Hauptmann und Kvmpagniecdcs v. b Osten im Leib- ^arde-Inf.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115, beim Land».-Bezirk Schwerin, ernannt. — Im Bcurlaubtensiande wurde zum Stabsarzt befördert der Oberarzt der Res. Dr. Gleim, Gießen.
*’ Fifcherciverein für Hessen Am 19. d. M. fand in Neckar-Steinach die Hauptversammlung des FischereiverelnS für das Grotzherzogtum Hessen statt. Oberförster Gilm er aut Hirschhorn erstattete al» Schriftführer den Jahresbericht Die Zahl der Mitglieder hat eine Zunahme erfahren. Es sind im Lause des Jahres 10 Mitglieder beigetrtten, barimtcr der Necka.fisck>ercioereui in Etnrback) als korporatives Mitglied. Ausgesch-.eden ist em Mitglied wegen Wcasugs auS Hessen. Die Mitgtiedcrzahl beträgt jetzt 147 Aussetzungen von Fischen wurden im nbgclaufcnen Jahre nur in kleinem Ümianpc vorgenommni Die Karpfen und Schleien, die für Rhein, Main und Neckar befhmmt waren, gingen dem Lieferanten kurz vor der Absendung ein. ES konnten daher nur anSgefept werden: 500 Schleien itreckimge und 200 Spieyelkarpfensetzlinge in bett Rbein bei Stockstabt, sowie 300 zweisömmerige Karvfen und 700 deSgl. Schleie^ in die Lahn bei Gießen Bezüglich de- FreiangetnS in Mt Strömen konnte die Mitteilung gemacht werden, daß in der Zweiten Kammer der Stande eine Vorlage der Regie- rung ihre Genehmigung gefunden bat, durch die die Mißstände abgeichwächt werden. ES ist anzunedmen, daß die Vorlage bem- nädylt Gesetz werden wird Bet dem Punkt 3, ..AuSsetzen von Fischen' kam es zu lebhaften Erörterungen. Ohne ioeitcre Debatte wurde zunächst der Vorschlag angenommen, mit der Aussetzung deS Spiegel- und LederkarpsenS im Rhein, Main, Neckar und in der Lahn weiterzufadren, ebenso mit der Aussetzung der Schleie in Rbein und Lahn Bezüglich der Einsetzung des Zanders im Rbein war man geteilter Ansicht. Da nach Angabe ber Rbeinfiscder genügend .^anderdrut im Rhein vorbanbcn ist, rouebe beschlossen, in diesem Fabre von ZanderauSfetzungen im Rhein abzusehen. In einigen Gewässern deS OdeitwaldS unb des Vogelsbergs sollen weitere Versuche mit dem Bach- saibltna vorgetwmmen w^-rden, um die Frage zu klären, ob dieser Fisch in diesen Geivässern ein gedeihliches Fortkoinmen bat Für die Stebercinbürgening deS Krebses waren nvei Anträge gestellt worden und zwar für da- Mümlinggebiet unb im unteren Ulfenbach. Geh. Lderiorstrat Dr. Grünewald unb Herr Oberförster Gilmer wiesen daraus htn, baß cs bcbenklich sei, Krebse einzuführen. Die Wiederbevolkerung der burdj bi< Best verseucht qewe'enen Bäche vollziehe sich, wenn auch langsam, so doch sicher von selbst. Wenn man ben Strebd im großen von Hänblern beziehe, liege die Gefahr nahe, baß Krebse aus verseuchten Gegenden angeführt unb bie Best wiebcr etngeschlevvt würbe. ES wurde trotzdem ein Geldbetrag zum Ankauf reserviert, jedoch unter ber Voraussetzung, daß nur Krebse au4 heimatlichen peftfreien Gewässern zu belieben find Zur Ausführung ob engend unter Aussetzung lieben voraus,ickttlich 3000 Mk. sonne 44 Mk Zuschuß deS NeckarfrschereivereinS für die hessische Neckarstrecke zur Verfügung, die auf bie einzelnen Stromgebiete entsprechend ihrer Größe und Bedeutung verteilt werben sollen. Ebenso wurde ein vom Offenbacher ^i'chereivercin eingereichter Antrag, sonne ein Antrag, ..Tie Anlegung von Cuerbaulcn an die Parallel- bauten des MainS unb Neckar betr", bem qeschäftSi'übrenben Au-fchuß zur Prüfung und AnSsübrung Überwielen Auf Antrag deS Borsipenden. frrbrn. v veol zu Herrnsheim, würbe der Borsivcnöe beS Neckarfisldereivere,nS. Tr. Maos, m den Vorstand beS beffüthen FlschereivereinS gewählt. Ferner wurde einstimmig der Beschluß gefaßt, bie Hauptversammlung ein für allemal in Darmstadt und zwar un November abzuhalten
•• ft'unflöcrein Die Gcrnäldeou5scellung am Brand bleibt atu 1. DcütnaüstSfciertag geschlossen, ant J Feiertag ist die Ausstellung von 11 bis 3 Uhr mittags geöffnet, Werktag- nur von 11 bis 1 Uhr. Einige -.lder sind der .Ausstellung wieder neu ctnacrcibt worden. Bei kaun wurde „Abend" von Prof. Keller-Rcurlingen-Mündien tluf An- rechtschcinen noch von der Verlosung 1908 wurden
von Gewinnern noch folacnde Bilder gewählt: „Iisetal oon C. Leu-München. „Papiermühle im Odenwald" von Lrof. C. Hartrnann-T-arrnstadt: auch diese Bilder gehen in hiesigen Prioatbesitz über. — Die Verlosung der Anrechtscheine und Kun st gegen stände fmdet Mit> woch, 29. Dezember uachmutaaS 4 Uhr in der Kunsthalre zu Darmstadt stau. Die Mitglieder werden hieryt ein- geladen.
" Gießener sreiw. Feuerwehr. Bei ber am Sonntag im Hotel Einhorn abgehaltenen Weihnachtsfeier wurde vom stabt. Branddirektor Traber das von ber Stad! gestiftete Diplom über 15jährige Dienstzeit an folgende M r- glieder der städt. Feuerwehr überreicht: an Obmann-Stellvertreter 23. Balser, Heinrich Barth, Karl Schmidt, Christian Baubel und Heinrich W'ber Wie man uns writer m tte lt wurde die We'ir von einem Ehrenmiiglied mit einem namhaften Geldgefchent bebaut, das dem Sterbeunter stützungS-Fonds überwiesen werden soll. D-er Fonds ist vor zwei Jahren durch eine Geldspende, die von einem Ehrenmiiglied herrührt, gegründet worden. Es sollen nur Hinterbliebene mit einem Betrog bedacht werden, wenn der Verstorbene 5 Fahre ununterbrochen b i ber_5tuerttr.br regelmäßig bie Hebungen besuchte und bei Bränden stets zur Stelle war. To dieser Zonds noch keine sehr große Summe auszuweisen Hot, konnte seither bei Sterbefällen nur ein geringer Betrag gespendet Verven.
** Di eStammlerscheGesangS schule sFrL Ida Stammler) veranstaltete gestern mit ihren Schülern eine Weihnachtsaufführung. Die SoliS und mehrstimmigen Gesänge, sowie die wohleinstudierten Chöre fanden den größten Beifall. Es ist zu bedauern, daß Frl. Stammler dieses Mal die Feier nur in engerem Kreise gehalten hat, unb vielfach ist ber Wunsch laut geworden, Derartige Veranstaltungen auch einem größeren Publikum zuaängig zu machen. Die Begleitungen wurden in der bekannten feinsinnigen Weise von dem Pianisten I. Hahn ausgeführt.
•• A. R. K. D. Am 27. Dezember hat die Sektion Gießen deS Verbandes reifender Kaufleute Deutschlands anläßlich deS 25jährigen Bestehens deS Verbandes eine Zusammenkunft mit Familie im Hotel Schutz. Der Verband hat in diesen 26 fahren ein Vermögen oon 4'/, Millionen angesammelt zu Gunsten seiner Invaliden, Witwen und Waisen.
** Wallensteins Lager Die Warteräume und die große Halle unserer Bahnhöfe glichen in den letzten Nächten „Wallensteins Lager", alle Truppengattungen waren anzutreffen, natürlich in zeitgemäßen Uniformen. Der Norden, der Süden und der Westen Deutschlands 1 atte Vertreter dazugeschickt. Seit dem 21. ds. Mts. passierten jede Nacht 1—3 Militür-Sonderzüge unsere Station, die die Weihnachtsurlauber in ihre Heimat beförderten. Die Zuge kamen und gingen wie folgt: Trier—Cassel, Berlin- Saarbrücken (3 Zuge), Straßburg—Cassel, Metz—Hannover (2 Züge), Berlin—Trier. Gardemannschaften aus Berlin, sowie Mannsck«ften aus den Reichslanden, Bodener und Württemberger usw., Infanteristen, Artilleristen, Kavalleristen, reitende Zager, Pioniere, Eisenbahner, Luftichiffer und Leute von der Telegraphen-Abteilung mußten gier in Gießen stundenlang liegen, um gegen Morgen nach Ober- Hessen, uad) dem Westerwald und in das Industriegebiet über Betzdorf—Hagcn weiter zu können. Ein buntes Ge- uiifch von vaterländischen Dialekten hörte man von den jungen Laterlant'sverteidigern. Vom 27. ds. Mts ab werden die Urlaub-transporte in 7 Zügen wieder umgelehrt mit der Eisenbahn in die Garnisonen zurück gehen, dann aber gegen Mittag Gießen berühren. ZedensallS ist diese Art, die Leute in Sonderzügen möglichst schnell noch HMis zu bringen, zu loben, da dadurch die fahrplanmäßigen Züge entlastet werden.
= Butzbach, 23. Dez. Vom O-Zug 79 wurde heute morgen vor dem Bahnbof bei der Streckenreoifion der Kgl. Bahnmeister erster Klasse Rufs er überfahren unb sofort getötet. DaS jähe Hinscheiden beS sehr tüchtigen unb beliebten Beamten wird allgemein bedauert.
X Offenbach a. M., 23. Dez. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten teilte Bürgermeister Dr. Dullo mit, daß der Stabt Offenbach von der verstorbenen Witwe Sctiumacher eine 10 000 Mk. betragende Stiftung zugefallen fei, die Zwecken der Krankenpilege dienen soll. — Einem Anträge beS Thea:erbirektors Steffter m Hanau, die ihm bisher gewährte Subvention für bie Theatervorstellungen m Cficn- bad) (50 Mk. für jede Vorstellung) auch in dieser Saison zu bewilligen, sand Annahme, nachdem sich vorher eine Debatte über die auf der Versammlung der Buhnengenosfen- schäft in Berlin gegen Direktor Steffter erhobenen ifcr- würfe entwickelt batte. Die Bühnengenossensdast hat jetzt anerkannt, daß die oon ihr gemachten Anstande in den von Direktor Steffter neu abgeschlossenen Vertrügen mit Bühnen/Nitgliedcrn beseitigt worben seien. — Der Kredil für die unentgeltliche ycbammenhilfe wird um 1500 Mk erhöht, zur Besd)äftigung Arbeitsloser für den Gemüse- an bau werden 10000 Mk. bereitgestellt.
— N ikder-Jngelheim, 23. Dez. Ein Gänger- fest, verbunden mit Gesang. Wettstreit, wird vom 18 bt6 20. Juni n. I. hier stallfinden. Zahlreiche Anmeldunaen oon ®eiangorrem-n liegen bereit« vor. Der feflnebenbe Gesangverein ,6inigfeit', ber mit diesem Fest fein 26jäbriqe4 Besteben feiert, bat bie Sympathie her ganzen Bürq,rschoft. Nahezu 3000 Mk. sind für (Belbpreife vorgeseben, außerdem kommen ein Wanderpreis unb wertvolle Kunstaegenstönbe zur Verteilung. Um den Wanderpreis findet säbrlich einmal em IVettfinflen statt (oorauSfichll'.ch 1911 in Starkenburg und 1812 in Cberh-Rrn) unb wird Eigentum des Vereins, dem er dreimal hintereinander vom Preisgericht zugeiprochen wird. Hauptsächlich soll daS Volkslied bei dem Wettstreit zur Geltung kommen.
- 1 i in i i - . .
(ficridilifaaL
Offenbach, 33. Dez. Heure wurde in der bekannten DueNangeleaenHeit gegen den siädtiscben Ingenieur Ko l l o g e zu Offenbach und den praktischen Arzt Dr A n - selm aus Hcufnislarnm wegen Herausforderung zum Zweikampf bezw. KorleNtraaenS verhandett. Der ÄaatSamvalt kritisierte scbars daS Verhalten des Dr. Mogk. da» für den Gegner stark beleidigend und geradezu herausfordernd gewesen ist, weshalb er auf die geseplich niedrigst zulässige Strafe von 1 Tag Gefängnis gegen jeden der Angeklagten zu erkennen beantrage- DaS Gericht schloß sich dem Anrrag an und verurteilte sowohl den Ingenieur Kolloge, aL auch den Dr» Anselm zu je 1 Tag Gefäiigniö und zu den Losten des LarfahrenS.
5-L Mainz, 23. ±c} Legen des Suxmrw elektriichen Straßenbabnwaaen cm 8 I sei Qkmimbr.ir wobei der Wagen'üdrer Fifker idxwrc yerk .1 dickt und 13 Perwnen leidye, bexxn iub vor der bwii^tn c .ammer der Wagrniührer Helm unb der Schaffner H:. ar zn uivvorlen. Ersterer erhickt einen Monat Gesang« Husar wurde fTngrprxxbeiL
Börsen Wochenbericht.
— Frankfurt a. M, 23 T«
TiS Vertrauen zu einer gedechlichen W.i^renno.ck'.ung Verhältnisse. daS in den letzten Lochen zum Äuibinf ß ha: durch die zunebmende Versteisung der Gelolei i ä 1 e, itne sie bie Nabe des MonatS- unb ZahreSichtu sich bringt keine Erschürterung erfahren Tac Grund: .nm, harakleruierte sich alS durchaus lest, und wenn bu- üms keine große AuSbehnuna erlangten, so machte sich für tnu Papiere doch wieder lebhafte* Znreresse bemerkbar unb b»e ft iam teil auf einzelnen G.diettn ocrlieb bem Verkehr janwii« < sreundliches Georäge. Nach wie vor ul man der Meinung, tz nach Ueberroinbunfl der Anspannung, bte bei ber Uitnrorepul
berwrgeruien wirb, bie in vielen Branchen feil eimjer schon wahrnehmbare Konjnnkturbes fernes in brr bnvegung wieber mehr als in letiter Zeit »un Atrsdenck b werbe unb deshalb sucht man Engagements aus den Monat zu übertragen. Angesichts der Schwierigkeit der deichassuag — €chiebung4fltlb (teilte sich auf 6 , Pro» , vn. einzell sogar auf 63 . Pro; — sind manche Hanf er.-''i:-.-rni aelösi worden. ^IcidMarig wurden aber neue Geschäft tüt lün«, Januar geschloifen, io daß die relativ hohen Zuur ätze der aur- strebenden Tendetiz fein größeres Hindernis bereiictrn. 3®nf* loS spiegelt i>ch »n der Geldverttuerung der Lustneq ^-.ever zum Teil gefördert durch daS neue Bönengeleh. daS dem Zest^ geschLst wieder größeren Umicng verschaijle, Dann ist r ehe auch eine Folge der in Haiidel und baubel angrtrr:rn1-n in lebung. Die Börse findet keinen Anlaß, ihre sutt-rüMilx Be urtrilung der Dinge ,u revidieren, unb sie wirb barm imn-mii: durch die günstige Entfaltung des amerikanischsu Er- werbslebenS. T«e SituatronSberichte vom bort: ;ai Eisen« unb Stahlmarftc lauten etivaS ruhiger, ebenso unt tri uni üb Hüttengewerbe, aber mannigfache An^rä^m deuten harau? K". baß die Kvmunktuc im Ansteigen begniien ist, unb daß dv deutsche Prvbuknon aus bebrüte!!<>■ UTiociicruna ihres rechnen kann. Kali-, Edemifche-. Etektriiitäts- unb Texril gNb»- ftrik haben davon bereit» ansehnlichen Nutzen gelogen, unb bei» Umilanbe glaubt aud» die Börse Rechnung tragen zu müsstU. indem lic Industrie werten erhöhtes ZnlerZ c enigegenbringt 31 bieser Woche war bie Auimerkfamkeit bcionbct4 auch 4M i n tai« papieren zugewenbet Neben ber Essener Meldung über enu Belebung deS KohlengeichäftS wirkten vor allem Pr^iSitci.,. rangen für mehrere Eisemortcn ftimulierenb. genier kam in Bedacht, daß der englische Robers.-mnarkt bei lebhaftem OkuMfl feit* HaltyW bekundet Kaliwerke tagen schwächer, da bas gexHanie (&► greisen ber ReichSgcsetzgebung rnaucherseil» Chervinnteclt anni» veranlaßte. Anbauernb gefragt blieben dagegen die Aklien che»j. scher Fabriken, da iidi die chemische Zndustrie einer » gewöhnlich guten BefchäTtizung erfreut. Auch bei den HöchM Farbwerken sollen ungewölmlich starke Aufträge Dorltcgrn, io mß man auf gute Erträgnisse rechnen Lutn. Bon anbrten Znduslri» basieren waren ElektriiitätSwerte unb Maschineniabrikaktnn rortc begünstigt, während Z em entwerte unter Abgaben iu leiben hatten Banken lagen gebrückt Bahnen- unb Lchiisadtti werte wenig verändert, ebenso h-imische und fremde Fond» ohne Anregung. PrivatdiSkonto 4s/ie °/e.
Telefonische Kursberichte
des Gleseeeer Anzeigers, mit geteilt ron der Bank für Haa4*. ""'1
Frankfarter Börne, 23. Dezember, L15 Uhr.
3‘/,e/e Reichsanleihe ... .. y4 10 3'/. do. ________ ^00
3'/,•/. Konsole • • '4-10 3•/. do. L ...
3' Hessen . 93^)0
37,ek Oberbeisen . . « 93.— 4e ,, Oesterr. Goldrenta .L. 99-90 4'11*1«. Oesten. Silberrente. 98J5O ■iuo Ungar. Goldrenta 96*30 4®, Italien. Rente . . —-—
3',, Portagiesen Serie I 64^0 3®., Purtudiesen , III • 65^0 4 */,•/, tum. Staatsaal 1906 99-60 4',®e japan. Staataauleihe 96.05 4*/, Couv.Ttlrken von 1903 94.60 Tdrkeoloee......179.40
4" „ Griech. Monopol-Anl. 47.30 4" , äussere Argentinier .. 91.26
*, Mexikaner . ..... 67.10
4'/,*/, Chinesen . . . . 99.50 Aktien:
noebnm Goss . . . - .-x. 96L70 Buderns E W. -. . , . . 112.76
Elektrix. Lahmeyer . . . l'Wft Elektra. S^iinckert . . { .
Elchweiler Barr werk . . MN Gelsenkirchen Bergwerk 3ISA» llauburg - Atnenk Paket/. 1354 Harpcner Bergwerk . . SIMM Lsarahütte......198*
Nordd. Lloyd .... 1M-V «Jbeneble* Eisen-Industrie 1!Lu- Berliner Haodelegea. . . 1*1 " Darmstldtcr Bank . . . 1MW
Deotsehe Bank .... *LNKfr> Dentseb • Asiat. Bank . ,. Ibüfiv Diskonto-Kommendit . . 1 Mö l »resdner Bank . . ....Mit» Kreditaktien . . ... . HOitt Baltimore- and Ohio- »
Eisenbahn.......11740
Gottbardbahn . .*. . —
Lombard Eisenbahn -5.4. 3-K Oesterr. Staatsbann . .«.169 4 Prince • Henri - Eisenbahn I. Ul*
Tendenz fest
Berliner Börse, 23. Dezember. lafu<iüfu
< anaüa E. B......179^0
I »annstSdter Bank • . . .13 ,30 »eutsebe Bank .... 248.20 »ortmander-üuion C. - . 96.—
Jresduer Bank . .c> . 161.50
Ten lens feet
Harpener Bergwerk ... . 20’90
LaarabQlta . . 19930
(x>mbarden E. B. . *. R
Nordd. Lloyd .. . • .* .1 . 10S70
Tttrkeuivac . 18ÜJX>
Ackommt vorzüglich.
Ich erlaube mir. Ihnen mttzuteilen, daß ich nur noch Ihren coffrinfrrifn .Kaffee Hag^ trinke. Ich konnte meiner Rervofität wegen Kaffee nicht vertraaen. Der coffrinfreie .Kaffee Hag^ bekommt mir jeboch vorzüglich unb freue ich mich, daß ich den Genuß deS mir angenehmen Getränkes nicht mehr entbehren muß. Köln, den 9. Januar 1909. H. H.
Der coffelnfreie .Kaffee Hag^ wird auch von solchen Personen gut vertragen, die infolge Herzleidens wegen austretender Kongestionen sonst mit Kaffeeqenuß sehr vorsichtig fein muffen, dabei ist der Geschmack ein aromatischer und guter. BreSlau. Dr. Fritz 9L, kpezialarzt für innere Krankheiten.
HommePi
NUNG: Man


