Ausgabe 
24.12.1909 Zweites Blatt
 
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Nr. 302 Zweites Blatt

159. Jahrgang

Freitag 24. Dezember 1909

Erscheint tS-llch mti Uusnahme de» Sonntag*.

DieSiebener LaivilienblLNer" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da* Mrtliblatt für de« Kreis Eieren" zweimal wöchentlich. D,ekandwirtichaftliche, -eit- frage*" erfchemen monatlich zweimal.

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für ©berljcfien

Rolanonsdruck and Vertag der Brühllcheo UnwersitätS - Buch- unb Steindruckerei. R. Lange, Greben.

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Redoktionr^K 112. l.-Adr^ AnzeigerG lesen»

niemand, er jeioit uuui rv mu/u uui, j~~- Ausweichungen dafür nicht Erläßt.

^^Der^iick'mit^dem wlgEÄ teueren bält auch wieder eine arge Uefcertreibung. Es 'st doch norgijel/en, tn* neue Versicherung an die bestehende JnvalidenversicherungS- Lt^ankugUZeni, so daß es. Mjmrunr eme mäßige Anzah^ von neuen Beamten handeln wird, die sich

SteUunacu befinden. Und was verschlagt das uberyaum an­gesichts der ungeheueren sozialpolitischen und valkslmrtfchoftlichen Wichtigkeit der Reform! , .

Ebenso ist unzutreffend der Hinweis auf btc ^A^^rigkstt der nutzbaren Anlage dec gesammel^r stapitalren deutsches Finanzwesen ist derartig hochew- mckelt dast ohne Schwierigkeiten zum Rusten der gaw^ L^ks- und Wirtschaft verwendet werden können. W lehU rmn^r viel gerade für sehr nützliche Drnge. &» ist hier angiürnW- ixI.ra c^ erinnern, daß fünf große deutsche BchUew heutt^>chon mit^ summen arbeiten, die die zukünftige Kapitalsumme der neuen Versicherung weit überschreiten. . 'c.H.*rnx ww

Tie ideellen Bedenken, daß ,^^sen ^Zre^nS stntens der Privatangestellten unvermeidlich, sei, stnd durchaus mcht ^u- taffatb.Stilb bie ütageMten tm mehr gesichert ? Sie sind es fvgar in der Gegenwart, /Bet'WM angeftetite dagegen bleibt während leu^Arlxntsbeoensauch MnMg auf sich selbst gelt eilt Man kann ebemogut arme hmen, dast der Privatanaestellte in seinem Streben des »alb uachlabt. we^ ihm ia das Streben zu nichts weiter frtfit, als

Lebensbedürfnisse _ yi _ befriedigen; .sur 'em Atter, 1 b 8«*

politische Tagesschau.

Die reichSgesedliche Regelung der Privatbeamtenverstchentng.

Der Hauptausschuß für staatliche Pensionsversicherung der Privat-angestellten schreibt uns;

Zu dieser Frage ist in den letzten Tagen durch die deutschen Slätter em Artikel gegangen, der die Tinge in einseitiger und unzutreffender Weise besprochen bat. Es ftnrb m btefem Artikel darauf hingewiesen, daß nicht aNe Kreise der Privatbeamten hinter der ForderungStaatliche Pensionsverucherung stehen- Das ist ohne weiteres zu glauben, denn die Zahl der Privatbeamten, die sich Besserung ihrer Lebenslage.von anderen erkämpfen lassen, ist leider ziemlich groß, noch größer die Zahl der m standes- politischen und bürgerlichen Angelegenheiten völlig Gleichgültigen. Manche halten es auch für vorteilhaft, ferne ihrem Prinzipale vielleicht unangenehme Stellung ein^unehmen m eurer die ja auch so kommen wird. Damit ist ledoch mcht gesagt, dast diese Privatbeamten mit der Versicherung felbst nicht cinoer- stanlxn^ wanrn^ Gehaltskürzung ist schon eher verständlich,

aber doch durchaus nicht entfcheidend, da eme lösche Wirbmg wenn sie überhaupt ein tritt nur eme vorübergehende ^Meinung fein kann. Auch hat die bisherige ^Entwicklung der deutichen Sozialpolitik erwiesen, daß diese Furcht auch tn unbegründet war. Man erinnere lüft hier nur an btt Gewerbe. Unfallversicherung, deren Dcittäge dte Unternehmer allem zu tragen haben, und niemand wird behaupten tonnen, daß dadurch die -ohne

Also das Gegenteil von dem, lvas die Warner anbeuten, wird eintreten. Die Angestellten werden auch ferner Ursache haben, alles einzusetzen, um höheren Gehalt und damit hörere Renten­ansprüche zu erreichen. Tie Privataugestellten, die trotz der oben beschriebenen Umstände bisher ihre Schuldigkeit getan haben, werden sie Änstig erst recht tun, auch aus dem Grunde der Tankbarfeit, unb der deutsche Handel, die deutsche Industrie werden Vorteil davon haben. Taruni hält die Mehrzahl der vorwärts strebenden Privat- beamten fest an der Forderung:Staatliche Pensionsversicherung für Privatangestellte".

Der Abschluß be8 Friedjung Prozesse».

Heber den durch einen Vergleich geendeten Friedjungprozeß, dessen ermüdenden Verhandlungen wir mitzuteilen für übcrflüftig hielten, gibt dieVoss. Ztg." folgenden Rückblick: .

Ein politischer Prozeß ist im Staatsinteresse durch einen Vergleich der Parteien beendet worden. Der österreichische Histo- rifer Tr. Friedjung hatte, gestützt auf amtliche Dokumente, einige Mitglieder der zu einer Koalition zusammengescküossenen serbischen und kroatischen Mehrheitsparteien des kroatischen Landtags be­schuldigt, von der Regierung des Königreichs Serbien teils direkt, teils durch Vermittlung des Belgrader VereinsSlovenski Jug" Geldzuwendungen zu Zwecken politischer Agitation gegen Oester­reich sowie zur verausgabe österreich-feindlicher Blatter ange­nommen zu haben. Die serbisch-kroatische Koalition war anfangs auf Grund der sogenannten Fiunianer Resolution Hand in Hand mit der ungarischen Unabhängigkeitspartei gegangen, die damals im ungarischen Parlamente noch in der Opposition war. Dieser Zusammenschluß hatte ganz offenfunbig seine Spitze gegen Oesterreich. Einen vollgültigen Beweis dafür lieferte der Besuch von hervorragenden Mitgliedern der ungarischen Unab- hängigfeitSpartei bei den Serben des Königreichs und ihre beider­seitige Verbrüderung, roabei es Szenen von geradezu hochverräte­rischem Eharakter gab. Allein die Freundschaft zwischen der Hnabhängigfeitsvartei und der serbisch-kroatischen Koalition währte nicht lange. Sie hatte, wie so manches andere politische Korn- paguiegeschäft namentlich im europäischen Osten, die gegenseitige Hintergehung der beiden Partner zum Zwecke. Die serbisch- kroatische Koalition vermeinte, daß die Unabhängigkeitspartei ihr behilflich sein würde bei ihren Plänen auf Errichtung desdrei­einigen füdslavisckfen Königreichs", dem auch Bosnien anzugliedern wäre. Tie Unabhängigkeitspartei ihrerseits glaubte, in den neuen Freunden aus Kroatien einen guten Sturmbock gegen Oesterreich gefunden zu haben. Und beide Teile erblickten natürlich in dem alteingerourieiten Haß der Serben des Königsreichs gegen die Oesterreicher eine höchst willkommene Unterstützung. Zn Wirk­lichkeit aber dachten weder die Ungarn daran, den Kroaten die Kastanien aus dem Feuer zu holen, noch die Kroaten, den Ungarn Helrcrsdienste zu leisten. Beide Teile wollten lediglich für fick» selbst, ohne Rücksicht auf den Gesellschafter, etwas für sich

herausschlagen.

Als dann kurze Zeit darauf die Unabhängigkeitspartei in Ungarn regierungsfähig wurde und ihre Führer Ministerposten übernahmen, ging die junge Freundschaft sofort in die Brüche. LebensbedürfNisse _ zu befneö igern '^i^lassenen"und Waisen sorgt Die Unabhängigkeitspartei verstärkte nur noch den magyarischen seiner Arbeitsunfähigkeit, für die Hmterlai^i . mmn größere Druck aus Kroatien, und die beiden Partner gerieten in die selbst kann eSmcht Mi' Jtin £ i erbittertste Fehde miteinander, Heute betrachtet die serbisch-kroa-

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Der neue städtische Schlachthof.

xf entsprechend aneinenber gebaut sauber gemusterten Verblendsteinen

Die erste Anlage zu unserem heutigen Schlachthof wurde im Jahre 1887 in Betrieb genommen. Damals waren fast sämtliche Megger in Gießen entschiedene Gegner des Schlachthauszwanges, aber gar bald gewöhnte man sich an die zeitgemäße Einrichtung. Rasch erwiesen sich die Räume als viel zu klein. Man stickte von Zeit zu Zeit daran herum und suchte sich mit Anbauten zu helfen, die aber dem Bedürfnis jeweils nicht lange entsprachen.

Aber noch heute ist anzuerkennen, daß der Platz richtig gewählt war; denn trotz der außerordentlichen Ausdeh­nung, die unsere Stadt in den letzten 25 Jahren genommen hat, ist die Lage deS Schlachthofes der Entwicklung der Stadt nicht hinderlich gewesen. Man kann ruhig sagen, daß auch jetzt noch, wenn die Anlage noch nicht bestände und erst geschaffen werden müßte, kein Platz sich besser eignen würde als der 1885 bestimmte.

Man kann allerdings einwenden, daß ein moderner Schlachthof unbedingt mit Eisenbahnanschluß versehen sein müsse, aber auch dies ließe sich mit Leichtigkeit durch­führen und wird auch erforderlichenfalls nickt ausbleibcn. Seit Anfang der neunziger Jahre machte sich das Bedürfnis fühlbar, im Anschluß an den Schlachthof eine Kühlhalle zu erbauen. Die statische Verwaltung war auch dazu bereit Die Metzger wollten aber damals von der Sache nichts wissen, sie erhärten, es gehe auch ohne eine solche Ein-, richtung. Die Metzger befürchteten, durch die Kühlanlage noch mehr in Abhängigkeit von den damaligen Beamten des Schlachthofs zu geraten. Der Gedanke, daß für die Fleischversorgung der Stadt eine Kühlanlage ein unab­weisbares Bedürfnis sei, brach sich aber im Laufe der Zeit immer mehr Bayn und wurde allmählich auch in Metzgerkreisen als richtig anerkannt.

Nachdem mit dem Amtsantritt des jetzigen Oberbürger­meisters sich die Verhältnisse zwischen den Beamten des Schlachthofes und den Metzgern freundlicher gestaltet hatten, fingen die Metzger an, wegen Erbauung einer Kühlanlage tu dränaen, und ließen damit nicht nach, bis die Frage

Auch aus Reinlichkeitsgründen kann der jetzige Zu­stand nicht bleiben. Die einzelnen Schlachthallen miiften so groß sein, daß die zur Tötung gebrachten Tiere mit dem dahängenden, eben erst ausgeschlachteten Fleisch nicht in Berührung kommen. Das läßt sich aber in der jetzigen Halle nicht immer vermeiden.

Die dadurch frei werdende jetzige Großviebschlachthalle Würde nicht unbenutzt bleiben, sie wird dringend für die sich ebenfalls mehrenden Kleintierschlachtungen gebraucht. Für etwa 20 Jahre wäre mit diesen Bauten dem Bedürfnis Rechnung getragen.

Schweineschlachtholle und dem Mhlhause. In dem Bau links bestnden sich die Kühlräume, daran anschließend ein wuchtiger, die ganze Anlage überragender Wafterturm mit der daneben stehenden Eisfabrik. Hinter dieser befindet sich das Kessel- und Maschinenbaus. Die Gruppe der Ge­bäude, die ihrem Zweck entsprechend aneinander wurden, macht m fr:* hergestellt einen stattlichen, monumentalen Eindruck. Notwendig wird sein, schon bald im Anschluß an die Schweineschlachthatle die vorgesehene große Rinderschlacht- Halle zur Ausführung zu bringen. Dte Zahl der Schlach- tungen von Großvieh ist hier von Jahr zu Jahr gestiegen und steigt noch weiter. Dazu kommt, daß die jetzige Rinder­schlachthalle sehr unbequem zu der neuen Mylanlage ge­legen ist und der Transport der Fleischteile nach den Kühl­zellen über den Hof geschehen muß, was hygienische De- oenken hat. Aber auch abgesehen davon ist die jetzig« Rinderschlachthalle viel zu klein. Wer den Betrieb in der Großviehschlachthalle an gewissen Tagen, wo starker Bedarf an Fleisch vorliegt, beobachtet, der muß sich wundern, daß es bisher ohne ein Unglück abgegangen ist. Für die zahl­reichen Menschen, die mit schweren und scharfen JnstriU menten arbeiten, mangelt es an Platz, einer wartet auf den andern, und es bedarf der größten Aufmerksamkeit der Hallenmeister, daß Leben und Gesundheit von Mensche« nicht gefährdet werden.

ins Rollen kam. Jtn Jahre 1906 beschloß die Stadtver- ordneten-Dersammlung einstimmig die sehr notwendig ge­wordene Schlachthoferweiterung gleichzeitig mit der Er­richtung von Kühlhaus und Eisfabrik ausführen zu lassen. Weiter machte man sich schlüssig, einen Spezialisten auf dem Gebiet des Schlachthvfbaues mit der weiteren Aus-, arbeitung der damals vorliegenden Projekte zu betrauen.

Die Stadt nahm darauf den Architekten Wettläufer, einen geborenen Hessen, in ihren Dienst. Der Zufall wollte es, daß um die gleiche Zeit die Stelle des Schlachthofi direktors frei wurde, melden Posten man dem jetzigen Direktor Modde üb ertrug, der auf dem Gebiete des Schlacht- hauSwesens reiche Erfahrungen besaß. So konnte die neue Anlage nicht nur für den Augenblicksbedarf, sondern als ein entwicklungsfähiges modernes Werk für längere Zeiten aus­reichend hergestellt werden. Auch die Metzger ließen es bei der Projektierung der neuen Anlage an ihrem Rat nicht fehlen, und trugen so zu ihrem Teil dazu bei, daß man ihren Wünschen entsprechen konnte.

Auf Veranlassung der städtischen Verwaltung ließ Archi­tekt Wettläufer alle bisherigen Projekte, die mit dem Fort­bestände der alten unzulänglichen Anlage rechneten, un­beachtet und entwarf den Plan zu einem großzügigen, allen modernen Anforderungen entsprechenden Projekt. Der Plan sollte so angelegt werden, daß die vorerst auszuführende Anlage, die für 50 000 Bewohner ausreichen soll, später für den Bedarf von 100 000 bis 120 000 Seelen erweitert werden kann. Diese Entwürfe sanden die Billigung der Stadt­verordneten, die 600 000 Mk. für die Anlage bewilligten.

Die beigefügte Abbildung der im Bau begriffenen neuen Anlage ist nach einem Modell des Architekten Wettläufer an gefertigt, das zur Orientierung der Stadtverordneten her­gestellt wurde. Man sieht rechts auf dem Bilde die Vorder­ansicht der großen Schweineschlachthalle mit den davor ge­lagerten Wartebuchten für die zur Schlachtung bestimmten Tiere, ferner das weite Portal der Halle zwischen der

Nun waren die Magyaren trotz jener sehr bedenklichen serbi- chen Verbrüderung nicht nur mit heiler Haut davongekommen, andern, wie gesagt, vom politischen Glück sogar zur Regierungs- ähigkeit emporgetragen worden. Der serbisch-kroatischen Koalition aber blieb, auch nach der Wandlung der Freundschaft in Feind­schaft, das Odium unlauterer Umtriebe anhaften. Sehr heftige Reden, die ihre Mitglieder im Landtage gegen Oesterreich ge­halten hatten, trugen mit die Schuld daran. Auf diese Weise hatte sich die serbisch-kroatische Koalition zwischen zwei Stühle gesetzt: mit den Magyaren war es nichts und in Oesterreich lotvic bei der Krone hatte sie sich in höchsten Grade verdächtig gemacht.

Dann kam die Annexionskrise, und das Wiener Auswärtige Amt wurde von Belgrad aus mit vertraulichen Berichten bom­bardiert, wonach einige Mitglieder der serbisch kroitischen Koalition in unerlaubten Beziehungen zu amtlichen serbischen Kreisen ständen. Nach den vvrangeaangenen Umtrieben durften die Dokumente volle Glaubn/ürdigkeit beanspruchen. Auch Dr. Friedjung sah die Berichte unb erließ danach in derN. Fr. Pr." einen patrio­tischen Sturm- und Warnruf gegen die durch diese Schriftstücke bezichtigten Persönlichkeiten. Daraus entstand der Prozeß, der nun seinen Abschluß gefunden hat. Der serbisch-kroatischen Koa­lition kam es hierbei darauf an, sich vor Oesterreich und dem Wiener Hofe reinzuwasck>en. Dr. Friedjung war loyal genug, am Schlüße des Beweisversahrens die Unechtheit einiger der vertraulichen Berichte zuzugeben. Der Mann, der dem Wiener Auswärtigen Amte irreführende Berichte geliefert hat, wollte eine schlimme Saat säen; der Prozeß Friedjung hat diese Ab­sichten in das Gegenteil verwandelt. Der Vergleich der Parteien bat dazu wesentlich beigetragen; ein Gerichtsspruch hätte manchen Stachel zurückgelassen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 24. Dezember 1909.

Bom Fahrkartenverkauf.

Wer am Fahrkartenschalter unserer Bahnhöfe eine Fahr­karte verlangt, wundert sich nicht im geringsten, wenn er von dem Beamten außerordentlich rasch bedient wird. Der Reisende denkt gar nicht daran, wie große Hebung der Schalterbeamte haben muß, wenn er seinen Dienst so rasch versieht. HauptsLtzlich setzen die Vollschalter bei den Be- amten ein größeres Ueberblicksvermögen voraus. Auf dem Bahnhof Gießen sind drei solche Schalter vorhanden. Ein Dollsd)alter hat, mit F-ahrkarten gefüllt, 2280 Zellen. ®r enthält also 2280 Fahrausweise aller Klassen, Militär-^ Hunde- und Arbeiterwochenkarten nach den verschiedenste« Stationen, und es genügt meist ein Griff des daran tätigen Beamten, um die verlangte Karte ausgeben zu können. Die Gießener Fahrkartenausgabe verfügt weiter nod) über zwei Schalter mit je 1140 Zellcm, in denen ebensoviele Fahr­karten 1. bis 3. Klasse nach den verschiedensten Reiseziele« zum Verkauf bereit liegen. Schließlich kommt noch ein Spezialsd-alter für 4. Masse und Militär dazu. Es gibt in Deutschland Feine Station, die Fahrkartenschalter mit mehr als 2280 Zellen hat. Auf größeren Bahnhöfen lind die