bobeitSitoll, selbst- roetben
Bestimmtheit. ♦*
Darmstadt.
Borckmann" geht übermorgen als 12. Freitagsabonne- mentsvorstellung in wohlvorbereiteter Neueinsi-rtdierung in Szene. Herr Batof, der auch die Regie fuhrt, gibt die
einigten Staaten von Nordamerika scheint bei dem Publikum vielfach angenommen zu werden, daß auch für Post- karten usw. eine Ermäßigung eingetreten sei. Dies trifft
♦* Das Porto nach Amerika. Infolge Herabsetzung des Portos für die auf dem direkten Wege über Bremen oder Hamburg beförderten Briefe nach ben Der*
81/» Uhr im Gewerbehaus: „Die Kalkulation im Handwerk".! Tarnen Höcker und Achterberg beschäftigt. — Aus zahlreiche * i Anfragen von auswärts hin, hat fiel) die Direktion ent*
• • Landesunio ersität. S. U. H. der Gro ß y erz og haben Allergnädigst geruht, am 30. Dezember v. I. den ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der LandeZ- uniuerfttät Dr. Hans Strahl für die Zeit vom 1. April big ?0. September 1909 zum Rektor der LandeZumoersität zu ernennen.
'Zur Reichstagsersatzwahl in Alzey-Bingen. Eine natwnaüibcrale Vertrauensmännerversammlung des Wahl- trelseS deschlog, nach einer Meldung der Rat.-Zlg., den früheren Reichstagsabgeordneten Dr. Beck er-Sprendlingen aiifzuftellen, da die Kandidatur deS Amtsrichters Dr. Bonharü- Wöllsiein feine Aussicht auf Erfolg habe.
• • Die kirchlichen Feste 1 90 9. In diesem Jahre fällt Ostern acht Tage früher als nn vorigen Jahre und zwar auf den 11. April. FastnachtS-Dienslag fällt deingemäß auf den 28. Februar. Tie beiden Pfingslfeierlage fallen auf die letzten Maitage. Das Himmelfahrlfesl fällt auf den 20. Mai und das Fronleichnamsfest aus den 10. Juni.
- Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Grafen z», Erbach-Erbach aus die Lehrerstelle zu Klein- Gumpen präsentierte Lehrer Joh. Adam Schm in n zu
Aus Stadt uud ta«Ö.
Gießen, 6. Januar 1909.
Die Verhandlungen mit Oesterreich
über Bosnien und Herzegowina ioUeiu nne oec türkische Groß, vezier einem Jeii ungsöer ichterstat fer erklärt hat, und) dem Beira rn- feste roieoer ausgeiwmmen werden.
Hebstadl.
*• Universitätsnachrichten. Akademie zu Fränkin rl a. Ai. Dr. phil Alax Seddig zu Frank'urt a. ÜJL i|i als Brivalüozent *ür das Gebier der Physik an der Akademie zngelasjen lvordcu und wird feine LehctäligleU im nächsten ^ommeriemesler beginnen. Die iBorlejimgen ut der Akademie
i niu dem 7. Januar wieder auigenonunen.
♦* Erledigte Lehrer st ellen. Erledigt ist eine „am oeruuicx oanmmit einem eoang. Lehrer zu besetzende LehrersteUc an der ti>cmeini>efil)ide zu Mörfelden und eine evaug. Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Maar.
• ** Tageskalender für Mittwoch, 6. Jan: Stadttheater: Die Tür ins Freie. Anfang 7 Uhr.
Gewerbeverein. Alonatsversammlung abends I Titelrolle; in den beiden weiblichen Hauptrollen sind die
nicht zu. Für Postkarten, Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere sind die Taxen unverändert geblieben. Für eine Postkarte nach den Bereinigten Staaten beträgt das! Porto nach wie vor 10 Pf.
** Stadttheater. Ibsens „Iohn Gabriel
Der Kaiser schloß, so heißt es in der Tägl. Rundschau weiter, mit dem Wunsche, die Armee möge die altpccußiscl^i Eigen- i duften der SclMstung und Spar,amkeit auch m der Lebens- sühnlng des einzelnen recht in El)rcn halten. Generalfeldmarschall v. Hahnkc dankte dem Kaiser in prunklosen und doch sehr wirk,amen Worten und versicherte ihn der unerschütterlichen Treue und An- hänglichkail dec Aimee. Aus die Tmly Telrgraph-VeroisenUrchung ist der Ldaiser nicht eingegangen; eure dahmgel-ende BeHauptung des Berliner Tageblatts trifft nicht zu. Dagegen findet sich r n dem Artikel der Deutsdstn Revue eine kurze Anspielung. A-k Art des Kaisers bei Gelegenheit des diesjährigen Empjangs der kommaridicrenden Generuie machte aus die bei ihm anweienden Herren den denkbar stärksten Eindruck. Der Kaiser war etwas anders als sonst, aber 30114 und gar nicht in dem Sinne, al: ob etwas von der Depresiwn, von der gescwelt ivorden ist, an chm zu merken gewesen mure. Sein Auftreten nxrr '
beivußt, schlicht und von vornelimster, ruhiger L .
Wenn sich der Neuiahrsempsaug der kommandierenden Generale so abgespielt bat, wie hier die Tägl. Rundsä)au berichtet, bann >ind die ivcilgehenden unb teilioe-lje sehr err 2'"" gewisser Blätter, mindestens voreilig zu nennen.
Der Kalter und die 'ommandierendm Generäle.
Beim diesmaligen Neujahrsempiang der fonunanbiercnben Generäle sollte der Kaiser, rote verschiedene Blatter »u beachten wußten, eine Rede gehalten und darin auf die Veröffentlichung des .Daily Telegraph" Bezug genommen Haden. Letzteres ist, wie nun die »Sägl. Rrnidfchau' mitteilt, unwahr. Nach der -täfel erhob sich der Kaiser zu einem Vortrag, der sich von der Ansprache, rote er sie bei derselben Gelegenheit tu truh-ren Jahren zu halten pflegte, in wesentlichen Zügen unterschied. Ter Monarch betonte, daß Arbeit aller Verlammelten vornehmste Pflicht sei. Er gmg dann an der Hand der Mr ihn ausgestellten Karten uiimii.e bar baxu über, die Kuisermanöver der letzten Joh^eS und das Goltzsche Älunöver m Ostpreußen einer völlig dnichg-arbeueten und m4 einzelne gehenden Besprechung zu unterziehen. Aus Anlage wie Inhalt der Aussührrmgen ging hervor, daß es sich bet diesen um das Ergebnis eingehenden Studiums der Ma.erie, zu dem seine Zurückgezogenheit dem oberst-n Kriegsherrn wahrend der letzten kochen Gelegenheit gegeben hoben mag, handelte. Rach Beendigung dieser Ata.iöverstudie, die rein akademisch-obiektiv gehalten war, erklärte der Kaiser, über die militärische Lage Deutichlands an der Jahreswende sich persönlich zu äußern Mibe er keine Ver- anlaßung, da ein vom Autor nicht gezeichneter Artikel der, soeben er chrenenen Januarnummer der .Deutschen Revue — er ist über- schrtebeir: Ter Krieg der Gegenwart — sich mit seinen An.ichten durct^us oecke.^ke ber Kaiser den Generälen vorgelesen hat. und 'bet, rote man vernimmt, den Graien Schlieffen zum Ber- sasser hat, bespricht die militärische Lage Europas m folgenden
die Entsck)ewung hier ober dort zu geben. Trotz der so viel günstiger geworbenen Sage scheinen die Feinde ringsherum immer noch! nicht su den Waffen greifen zu wollen. Die vielen Beden^n sind noch nicht beseitigt. Auch nach der Trennung sind Dtfterrcid) mie Deutschland noch immer zu stark. Sie sollen zunächst durch inneren Zwiespalt geschwächt iveroen. In Oesterreich nr.rb der 'Jiationalitatenljaber durch freundschaftliche Vorstellungen der Diptv- matie, durch -um Kampf ermutigende Abordnungen und durch die Schlachtrufe bet Presse emsig geschürt. Wie in L^eutsckstand der gleiche Zweck mit einem kurzen Zeitungsartikel, mit h.nterliMg zusammengestellten verjährten Anklagen zu enxidjen ist, hat sich erst kürzlich gezeigt. Unb doch ist für ben fernen Stamm, er mag mit den Waffen in bet Hand ober mit anderen Mitteln geführt werden, wenigstens nach außen Hirt ein „einig Bvll von Brüdern" nötig sowie eine graste, starke, mächtige Arm«, die tron einer festen Hand geführt wirb unb vvn unbedingtem Vertrauen
Dauben zu lassen.
Während m dieser Weise gekämpft wird, hat sich bas Bild plötzlia) veischvven. Durch die jungiten Ereig.iiise aus ber Balkan- Halbinsel stehl sich Oesterreich für geraume Zeit nach jener Seite geuunuen. Es verlangt von seinem Verbündeten Unterstützung, Kann ihm selust eine solche nicht gewahren. Der gegnerischen Taktik ist es gelungen, jedem der beiben einen gesonderten Kriegs säjvuplatz aiuuiueifen, sie zu verhindern, mit vereinter, bernidp tenber Ueberlegeiilst.it erst einen, bann den anderen Gegner niedre KUwerfen. Oesterreich muß die d'i'viit nach Süden, Deutschland nach Westen nehmen, Rußlatw behält sich vor, mit voller Straft
E ber 'JJlitte stehen ungeschützt Deutschland und Oesterreich, ringsherum Himer Wall und Graben bie übrigen Machie. Ter militäiifchen Lage emiprichl die politische. Zwischen den ein- schlüsenden unb etngeschlossenen Aiächten bestehen lchroer zu be- feuigenbe Gegensätze. Frankreich hat die 1871 geschworene brache nicht ouioegeben. Wie die Revancheibee ganz Europa unter die assen gerufen hat, so bildet sie auch den Angelpunkt der gesamten ' oluck. Der gewaltige Aufschwung seiner Industrie ruiö semev 6unbelg hat Teutschlanb einen weiteren unversöhnlichen tfemö angebracht. Ter Hast gegen den früher verachteten Houturrenten lubi sich weder durch Versicherungen aufrichtiger rZrenndichaft und tierzlicher Sympathie mildern noch durch amreizende Worte ver- fchärien. Glicht Gefühlsregungen, sondern das ooll und Haben L e- stimmen die Höhe des Grolls. Rustiand wird ebenso durch die ererbte Antipathie des Slawen gegen den Germanen, die über- lieferte Sympathie mit dem Romaiien wie durch sein Anleihe» bedurims an dem alten Verbündeten iestgehalten und rotr't Jtd) jept auch noch derjenigen Alacht in bte Arme, die ihm am met|icn schaden kann. Italien, an jeder Llusdehitmig nach Westen uer- hindert, - dÜft dre Verdrängung der Fremden, die emjt über -Pss Alpen in die fruchbaren Gefilde der Lombardei herabstiegeii, noch nicht für vollendet. Es will sie weder an den Sitdhangen des Gebirges noch an ben Küsten des Adriauschen Akeeres dulden. Es ist nicht ausgemacht, daß diese Leidenicha'teil und Begehrlichkeiten sich in gewaltsames Handeln umsetzen werden. Aber das eifrige Bemühen ist doch vorhanden, alle diese Alächte zum geineinschast- heben Angriff gegen die Mute zusammenzuführen. Im gegebenen Augenblick sollen die Tore geöffnet, die Zugbrucken herab- gelassen werden und die Millionenheere über die Vogesen, bie Dkaas, bie Königsau, den Riemen, den Bug und sogar über den Isonzo und bie Tiroler Alpen verheerend und vernichtend herein- strömen. Tie Gefahr erscheint riesengrost. Sie verringert sich etwas, wenn man ihr näher tritt.
England kann ben beutschon Handel nicht vernichten, ohne den eigenen arg zu schäbigen. Sem tvohlverstanbener Vorteil verlangt, seinen verabscheuten Konkurrenten, ber aber gleichzeitig sem bester Siunbe ist, am Leben zu lassen. Ehe es bie angefünuigte Landung in einem jütischen Haien ausführt, wird es Telegramme aus Anila, Indien, Cuafien und Amerika abwarten. Wenn es bte Welt ui Brand steckt, hat es Besseres zu tun, als seine Armee nach dem Bismarck'schen ^.ezept m Schleswig arretieren zu lasten. Nutzland hatte nn Vollbesitz ber Strait unb ber Alacht allen Verlockuitgen seines Verbünbeten zu einem Angriff roiberftahben. Ob ihm setzt, nachdem es bas Wesen des modernen Krieges kennen gelernt hat, dieser Angriff oerlocEenDev erscheint, muß für ziveiseihast gelten. Frankreich hat sich vorgenommen, den Genutz der kalt geivordenen Rache nur tn Geielljcha't guter Freunde vorzmrehmen. Alle fühlen Bedenken vor den ungeheuren Losten,^ den möglichen großen Verlusten, wie vor dem roten Gespenst, das im Hintergrund auitaucht. Die allgemeine Wehrpflicht, welche hoch und niedrig, reich und arm als gleichwertiges Kanonenfutter venoenden will, hat die Karnpieswut gemildert. Dre für uneinnehmbar erachteten Festutigen, hinter denen man sich warm und sicher fuhrt, lapeu es mmoer verlockend er scheuten, herauszu stürmen und dte Brust im Gefechte zu lüften. Die Waffensaoritlcn, Gcschutz- giesiereien, die TampshämMer, welche die Banzertürrne harten, haben mehr freundliche Gesichter unb liebenswürdiges Entgegenkommen Istrvorgcbracht, als alle FriedensLngresie zu säMisen vermochten. Jeder trugt eben so sehr Bedenken, den zahlreichen, wotzlbewafsneten Gegner anzugreifen, wie er sich scheut, das eigene verderbenbringende Werkzeug anzuwenden, das er sich mühsam gejchassen hat, von dem er aber nicht reckst weiß, ob er es auch zu l-andhaoen verstehen wird. Unb wenn nun auch alle Bedenken beseitigt, alle Schmierigkeiten gehoben sind, der Entschluß gereift ist, der gewaltige Vormarsch oju allen Seiten angetreten werden soll, mutz sich die bange Frage: werden auch ,chie andern" komuiLN, werden sich auch bie fernen Verbündeten zur rechten Zett cinftellen, werde ich nicht allein und verlassen dem Äeulensckstage des Ueber- mächtigen ausgesetzt sein? in der Brust jedes einzelnen vernehni- bar machen. Diese Zweifel zwingen stillzustehen, abzutvarten, die Rache zu verschieoen, daS schon gelockerte Sckpvert m die Scheide zurückfallen zu lassen. „Die Koalition ist fertig," rmrd von jenseit des Kanals herübergerusen. Daß sie zu friegeriid)en Taten übergehen wird, ist trotzdem durchaus zweifell)aft und auch vorläufig keineLwegs nötig. Tie Stellungen, welche die verbündeten Mächte eingenommen haben, smd so günstig, daß sie allein durch chr Vorhandensein eine beständige Drohung bilden und selbsttätig auf das durch den Wirtscktaftschmps und die Ge- sästiftskrisen erschütterte deutsche yccibcnioftein wirken. Um diesem Truck zu entgehen, vmß man versucht sein, nad^ugeben, sich ben Zumutungen zu iiigeu, einen Vorteil nach dem andern aus den
---- . ♦* Landes-Sammlungen für Italien. Jrn Die Dalfaninjis. Sitzungssaal der Zweiten Kammer hatte sid) gestern abend,
Oesterreich-Ungatn, Serbien und England. einer Einladung des Staatsministers Dr. Ewald folgend,
Gestern noch Hane es den Amchem, als wenn bie neuen ourck . Anzahl Mitglieder der beiden Stärtdekammern, ferner
Lkup^a Mmster Dr. Gnauth mrd Dr. Braun Geh^Staatsrat
des serbischen Kabiuells beieitigt seien. Run Hal aber der König Krug von Nrdda, der Dtviswnskommandeur Generalleut- von Serbien die Demission des Kabinetts avgelehut unb Aiilowa- nant ö. Strantz, Oberkonsistorialpräsident Nebel, Geh. Kabi- nowirfch, ber Minister bes Aeutzern, Hal ber Wiener Reg>ermig Römheld, die Oberbürgermeister Morneweg und
iÄ ÄitSÄÄ Dr. ©öttclmann u. a. m °-vs°mm-U. um -»--Mts dp- laut feuier -Rede in Wien überreichen zu lassen Daß man m I entfetzitäMl Erdbeben tn ©ubitalte« auch im Gro^mr^og- Wien hiermit zufrieden fern wirb, ist kaum anzunehinen, zumal ^um Hessen eine scksnelle und wirksame Hilfsaktion einander serbische Kronprinz im O'sizierkasino zu Belgrad aderinals . . ' Staatsminister Dr. Ewald hob hervor, daß er
bem Berliner Z-n^komit-e als Mli^ied WW* gegen Oesterreich marschieren könne. Nicht uiibeachlel wird m und nad) den dorthin gelangten Wünschen aus Italien m
Ajien ferner bie Drohung des Belgraber Organs der ferbüchen errter Linie die schleunigste Sammlung von Geldern Not
Kau'mannfcha'l bleiben: «Wenn Oesterreich die Forderungen ser» I . sane^en seien andi wollene Decken und Kleider aus wem. b’ÜTeÄ Äto« ®bÜ SaBnten während man von te Ä
gumen daß sie rn Wien Bomben werten. von Leibwäsche und Naturalien zunad)st absehen wolle.
In ferner Diebe haue Aiilowanowtisch barauf Qngeimeü, ^er GroßherzpZ und die Großherzogin seien gern zu daß Serbien von Englanb gegen Oesterreich uitierstutzt werde. . Ödster Unterstützung der guten Sache bereit. Ober- Von London au6 bat man sich hierzu noch nicht geäußert, aber! ( rnfihp-nt n D Buckiner teilte als Bvr-
charakteristifch ist es, was Sw Barkley, ber soeben m Wren em- konsistortalprasident a. D.^ D. u cy n er l^tte m.s -vor- aetrossene Vertrauensrnaim des Königs von England dem Ber- sitzender des Landesvereins vom Roten Kreuz Mit, daß am tretet des .Reuen Wiener xageblait" gejagt hat Die gegen- Montag eine Sitzung der Roten Kreuz-Vereine stattgefunden loärtige Situation, so führte er aus, werbe nach seiner Ansicht . & die Bildung eines besonderen Komitees erfolgte,
toV U,uro«nn i'S ftoLnbn=n?0^»er L sich nam-nllich die Sammlung von Maternall-N an,
gebracht werden tömue. Wenn Oesterreich Ungarn ber Tiirkei gelegen fein lassen und aus den reichen Sonaten der Bosnien unb die Herzegowina zurückgebe, würbe sich^bie Lage Roten Kreuz-Vereine Hilfssendungen abgchen lassen werde; wesentlich üeremiacl)cn, ba bie Türkei in Englanb unb Frankreich , Darmstädter Depot aus werde eine Sendung im
Werte bis zu 2000 Mart S
anzunehmen, baß England Oesterreich-Ungarn sembfelig gegenüber-1 auch dem neu zu bildenden Hilfskomitee in Hr.sfen seine stehe, un Gegenleil beabsichtige England, Oesierrerch-Ungarir nur jn dem gewünschten Rahmen zur Verfügung. Nach zu warnen, da bas letztere gegenwärtig nur em W e r f zeug fei, bingehender Diskussion, an der sich namentlich Minister d/Uen sich Anbere, b*ebieon, um tn rem Jn^I Kammerpräsident Haas, Oberbürgermeister Dr.
5 d) ro i e r i g f e i i e n i i?b e r e 11 e n. Göttelmann, Bürgermeister Dr. Glassing, Justizrat v. B^n-
Wer sind diese Alideren? Soll es etwa wieder einmal das taiu) a. beteiligten, wurde beschlossen, aus den Mit- Teutsche Reich fein, bas man von England aus zu verdächtigen Q[^^ern ^er Heiden Standekarnmern, der Minister, Ober- üerl^nblungen wieder ausMnchmcn unb voraussichtlid) wegen der schüftssührender Ausschuß ins Leben gerufen, der un An- Festjetzung der Entschädigungssumme eine mid)giebige Haltung Qn ba§ Berliner Zentralkomitee seine Tätigkeit ent* SÄ’fallen, Ausruse zu Sammlungen in den Zeitungen voran. Liaptschew Ende ber 'laufenben Wod)e als Delegierten zur Wie- lassen, sowie die Bildung von Lokalverernigungen usw. an* de rauf nähme der Verhanblunaen in Konstuntinopel zu enlsenben. regen wirb. Zum Vorsitzenden der Landeslomitees wurde Bei der Erösinung der Verhandlungen im bulgacrsdx-n Var- ^aatsminister Dr. Ewald, zu Stellvertretern die Mi- lEent über das K^iegsvui^et maäM Mruisdwp^^mtMaliiiow ^nauth und Dr. Braun bestimmt. Das
MlÄSä1 iS befindet sich N-ckarstraße 7. Zentralstelle für die
brä griechischetürltschen Krieges und dem mazedonischen Aus- Sammlungen ist die Bank für Handel und Industrie m stände war. Deshalb nrüssen wir auf alles vorbereitet sein. Ich Eann erklären, baß wir es auch in diplomatischer Beziehung sind, denn Bulgarien hat trotz allem, was geschehen ist, mehr Freunde bei ben Mächten, als manche meinen. — Die Sobranie votierte t daS Kriegsoudget per Akllamation. Der Krfegsniinister wurde von ben Abgeordneten, and) vvn ben oppositionellen, begluck-
• wünscht. Das Budget sielst bie Formierung von je vrer Masdstnen- gewcsiren beim 36. Infanterieregiment vor.
Nr 4 Erstes Blatt ISN.Jahrgang Mittwoch «. Januar 1N0S
' __ L»LzugSyreis:
Der Siebener Änzetger ä M monatlich7bPf.,viertel-
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BSBVIVllV■ IV4
Fernsprech 'Schlüsse: M den politischen Teil,
MW General-AMger für Gberheffen
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