Ausgabe 
22.12.1909 Zweites Blatt
 
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bte den 'Absichten Otter entsprechen roerbcn, btt all oteic 2 Pier bringen?

Temgegenüber erscheint es als P-'.icht aller derer unter un4, denen am Herzen liegt, saft auch btt deutschen Inlcr. i'en. -,*e deutsche ShHiur, das Ideal deutscher BUdung zusammen mit htfnen wirtschaftSpolttiichen Bedürmüicn inner bald der chinr- 'scheu Belt zur Geltung kommen, ähnlich sich auszuraiien wie die Angelsachse»- ES in unsere Ptzicht, haft auch wir uns oller vorhandenen Mittel bedienen, um auch das beut'07c iZullur- iterefi'e in seiner aufgeklärten, zugleich nationalen freiheitlich -vangellschen und humanen Gestalt innerhalb der neu gebenden chinesischen Belt zur Geltung iu bangen. Tazu bedarf eS cher nicht geringer Mittel, und dazu bedar' cs r.ner ucuancnbcn Organisation. Eine der Grundlagen für diele zu schaffende Ct- qaniiolim*. ist aber bereits in der Arbert des Allgemeinen tDong.- protestantischen Missümvereins in China, der dort tm AuSlandc nach dem Orte, u» er vor 25 Jahren gegründet wurde, gc- wAhulich kurz dieWeimarer Mii'ion" genannt wird, gegeben. Seine Arbeit ift eines viel unrapenberen Ausbaues »obig, als bei bat beschränkten bisher vorhandenen Mitteln bis heute hat gdeiftet werden können: ja, sie fordert unbedingt einen solchen Ausbau. Ter Allgemeine evangelisch-oroteftantische MiisumS- n er ein bekennt sich zu dem Dcrnziv, da» die nichtchristllchrn Völker, namentlich die alten ftukurnatümen deS OftenS, nicht . so sehr auf dem Wege einer rein kirchlichen pietistisch-ortbodoreri Propaganda für Christentum und christliche LulLur gewonnen .meiden können, fonbem viel eher durch Lchanung von chriü- l-chem Geiste getragener deutscher ftukur- und MenschlichkeitSwer ke in ihrer Mitte.

Nun bandest eS sich also darum, dem Weimarer MiüionS- herein neue größere Wittel für die Erweiterung seine- Arbeits­feldes zuzuführen. Lor allem muß die 2 ch u l t ig ke i t deS Verein- erweitert und die ärztliche Arbeit nach einer neuen Richtung ausgedehnt werden. Außerdem muß dafür gesorgt werden, daß die nach westlicher Bildung und nach ÜenntniS der westlichen Kultur strebenden <5binnen gute, kurz und faßlich gehaltene Leitiädcn und Handbücher für tie wichtigsten Gebiete her abcnDlüiiDiidvn Wissenschaften in die |öanb bekommen: In beutfeber Tarstellung unter Hervorhebung rer besonderen Rolle, die der deutsche (Weift überall spielt, und bi- ihm zu allen Zeiten gebührt hat. Ter MissionSvcrei'l har sich daher entschlossen, seine bisherige Tätigkeit in der Richtung zu erweitern, daß er ärztlichen Unterricht für Chinesen cinuhren und daS chinesische Mädchenschulwesen besonders pflegen will. Ter Verein unterhält bereits in Tsingtau, der Hauptstadt de? deutschen Schutzgebiets von tliaiitidiou, das Faberkrankenhaus iüt chinesische Patienten. Tiefes Institut soll 00m nächsten ähre ab zu einer AuSbildungSaustalt für chinesische Heilgehilfen rrtpeilert werden. Bei der furchtbaren Vernachlässigung und Unwissenheit die in China auf dem Gebiete des Gesundheitswesen-.' Lrztlichen Hilfeleistung noch herrscht, kommt c<- ruro erste nicht so sehr darauf an, wissenschaftlich voll ausgebildete Aerztc unter das Volk zu bringen, deren Studium mehrere Jahre dauert und große Mittel erfordern würde, sondern es must zu­nächst der schlimmsten Not abgeholfen werden. Tazu genügt es, Grundlagen der Gesundheitslehre, z. B. in der Bekämpfung der verwüstenden Augenkranlbeiten, in der Mundbehandlung, und trenn die Helfer vorläufig, außer in den wichtigsten allgemeinen vor allen Dingen in dem Verständnis für die Bedeutung gei'und- l.iitticher Reinlichkeit ausgebildet werden Auf diese Weise kann für die Leute ein unetiblidier Segen geschaffen werden, und zugleich gibt es, wie das Beispiel verschiedener ähnlicher Unternehmungen zeigt, gar kein besseres Mittel um die Snmpathic und das fr au1 it eines fremden Volkes zu erwerben und in dauernde freund- dxifthdtc Beziehungen mit ihm zu treten, als diese Art ärzt­licher Hilfeleistung Ter zweite Plan, der verfolgt wird ift die Schonung eines deutsch chinesischen Mädchenschulwesens. Gerade aus chinesischen Streifen in Tsingtau und seinem Hinterlandc ift di,' Anregung an die Vertreter des Weimarer Missionsvereins in China gekommen, zu der blühenden Knabenschule des Vereins auch noch eine ober womöglich mehrere Mäbchenschulen hinzuzu­fügen. Tie nette Zeit in China hat auch ein Erwachen her chinesischen trauen gebracht existiert doch) bereits unter den chinesischen grauen selbst eine 'Bereinigung, um die bekannte Unsitte bet FuKoerkrüppclung zu bekämpfen: betBund der natürlichen ftüftc''. Tic chinesischen Mädchen, die in der bereits bestehenden Schule de- Missionsverein und in den weiteren An­stalten, deren Gründung letzt geplant ist, unterrichtet werden, ite sind die zukünftigen grauen und Mütter des Bolls. Wir wissen alle, da st in brr Regel die *rau eS ist, die den Geist und die Art deS Hauses und die Erziehung der Skinder am entscheidensten beeinfhifct. stann eS da ein besseres Mittel geben um christliche ftuiluc in daS neu erwachende und neu Heran­wachsende China zu tragen, als btc Erziehung der zukünftigen Msttrer unter dem Einflüsse deutschen Geistes?

Wer mit unS dieser Meinung ist, datz hier tn christlicher wie in beut 11 nationalem Sinne em gutes Derk getan wird, der unterstütze die Arbeit des Weimarer Mis'ionSvere,nS.

Gicstcncr Strafkammer.

X Gieften, 21. Dez.

Eine schlechte Erfahrung

hat der Milchhändler D. St. von Griedel bei der Etsenbahn- Mteftmn gemacht, bie er wegen Entichtibigung verklagen nullte. Zm letzten Sommer ist ei nachts mit dem Schnellzug tun ^rant njrt nachbau>c gefahren. Als der Zug in den Bahnhof Butzbach ein- ruhr, wollt»- cutt Jt-ame, btc wie er bet Mernimg war, brr ^ig halte bereits, bie Türe offnen. Er kam ihr zuvor, ärmere bi- iür 'td molldc zuerst aussteigen, um bet Tarne ihr Geoack abnebnen

'n können. In bemielben Augenblick gab e-3 einen :Hud, >0 bast rt hinaus fiel und jid) an einer »and uni) im OVefidit verletzte. Ei meldete den Unfall bei der Eirenvahndirrklion an und »er­langte spater als Entschädigung und Schmerzensgeld 400 Mark. Te Unlcriuchung der EisendahnbcHorde ergab, bast St. bie Türe «wüschet und auszusteigen verrucht hat, ehe der Zug zum Halt.-n gebracht worben war. Ste stellt.- deshalb Antrag auf Bestrarnng wegen Ucbertrctung bet Enendahnbetrieo.wrdnung, nach der da» Ceimen der Türen und das AuSn.igen vor rem Sxittn des Zug 3 verboten ift und das Atmsg-ridst ließ ihm einen Straioe.ehl über 5 Maick oklhnra^e zugehen. Gegen btcien erhob er Wider- iprud) und brachf: b« im ^etöhaignid): vor, per Zug habe, als er 'auSzusteigen verrucht bat. gehalt-u. er iet aber bann twch enra M Meter noigeiabrcn. während er im Aus.sttgcn begrin.-ii war T e Stationslx-anuen ime auch bao Lokornotivpersonal gaeen au. her Zug sei vorschnitSmäs.lg laugiam eingcrabrat '.Huer ll 'ntcfic auSiWidstosicn, bau burch das sattle Bremsen einen Ruck

verden können, der Zug kt zum Steden gcbrnmcn Tc> sckro".-',

c* auSiubrte, ... sei Plliü'1 der Fahrgäste, nch vor dem ÄuSsteigen bergeinvnru. ob bei Zug auch tatiLchlich ball. Ter Angt.iugu habe bieic Pflicht rahrlamg verletzt, doch wurde Die Stta c au eine ^Uart b rabgeictzt, ba Der .litceHagtc für ra;u lbnutiid)tijf 11 idvn eine -:. o > am eigenen Körper craftr.-n hat 2er «ng, .

wcht bas Uucu an: et bebaut*:et., der Zug hiae gviK.lt.it und >.i bann wieder vorgeiadrcn, büke sei ihm an jenem -A.. nd . 011 beu stillt). Bahnl.o'«v'iricber betätigt warten .anitiU.: Zeug .1 er- Lärtnt icOod) Dav vtgnuttl. Tctti :16t war der '.1;; ..... ter

Angekratzte sei vavia:s ber_ llarttugung gew-ren. der : i!te. » e et es heute v.'ch tft Tro ' .er i.r . ,g ;< rfO.li u:ic kar Irrrum, in dem er luh .in', -jiin ;hn vor < n.-.u

fchüven. Seine Berufung mut t b-?>rld zurirckgewicen :oetd-n

Eine Unterschrift erschlichen

hat sub der JLüchendci L. M. airZ St^Lrnrwr<r-.en im Tevane- wcn! 3'Tdtji et Loire, bet im letzten Sommer ju Bad deaub^m tn einem Hotel bedienstet war. Im Laufe der x-aisn beivrach er sich nrxt r.ntm Koch, der ihm für d e - ldunz in der ]jan»5- lii.fen Stürbe eine Grati'ikaläm -aigetagt batte, wo er nachkn­ie Llf htnawlle. Schließlich erbot er ruh. dem.Q^d* eine Ltellrun aiir amachen iuib forderte ihn air, seinen Romen mit der Herma: obresse emf einen Bncsbogen tu schreiben. woS dieser auch tat (V<gen Ende der Sanon nurb-m beide uneinig: M rocr Vierern betrunken. k> daß er seine Arbe : nick» verrichten konnte,^ auch geb er dem .stoch einmal eine Cbrrcioe DaS hatte zur ^lge, catz M. -ortgeschickr wurde. Ter ft xb weigerte sich, ihm die Grati'illrtwn. deren Höhe nie lxir-.mmt war. zu zahlen. *.A. ce. .agt. burauf den Loch auf 100 Mark und legte t*m Amts- gttid'.: den Briefbogen mi: der Uturrichrift der- Loch-> vor. nach­dem er in franiöiikber -Schriit ein Anerkennmis des .hoet* über 100 Mark Vergütung für bei kn Ausbildung darüber griest hatte. T<' legte den Sachverhalt flat, nwrou' ?-L wegen Urkund.-- vc 'chong unter Lnklaae gestellt wurde. Er beharrte barau-. bar. ihm der L,ch IOC) Mark schril'Uich anerkannt habe und Nullte

durch Zeugen bewei'-m. als do' er dem r tmal da- fragliche Schrütstück rvrgerzigt bet. Et ion.itc ater mckuS nachwenen. bi* gtgm stand >ef?. bat b^ ft^4» die Sache der Vollzei vorgenagen uno um Rat aerrag: hat, dabei aber btc Schuld wie auch vaS _4i> erfennr*.t4 betritt. ImSbem bei Ang^agte iid> feuher immer gu: mu der brutschen Spra^ verstandigrv tonn:', verlangte et tn dem Termin einen ToImetidieT. her ihm auch tr der lich?n cmc-5 LberlebrerS gestellt wurde: der An'pruch am einen SiachrS- tetfumb wurde jedoch zurückgewiesen Aus Grund der AuSiagen d<S Lochs, dessen Angaben durch andere Zeugen unterstützt wurden, kam daS Gericht zu der Ansicht, bat eZ d«rm tLngeflcgt-m zweifelhaft sein mutte, ob er überbau« r»?n dem Loch noch etwas su be» aniprüder, bette, ba bie*er für ihn eure Reihe von Zahlungen ge- feiltet batte Ls stand fest, baß er in rech.S.nidriger Ad'icht dem Traqiidcn Schri-nstück einen urrunMic en Inhalt gegeben twt, wes­halb er wegen Urkundenfälschung zu 4 Wochen Gefängnis ver­urteilt wurde.

Ter angebliche Raubanfal! bei Göbelnrod.

Eine eigenartige Gei Lichte crcmnr'e iid zioi.chrn einem Hau­sierer an5 Tarmftadt unb einigen vandwerköburia-«» in bet Nahe von (nrünfetg. Ter Hausierer kam im jDLnuit August b I aus bic Staatsamvottsck»ft und mochte die Anzeige, er sei am Tag zuvor i<-reinigen HandwerlZbun'clwn bei ' bei nr ob überfallen unb 11 lanlt worden. Tic Untersuchung ergab, bat er am Tag zuvor mi.t der vantwer.vburicoen in per d tebenen Wirt'llaiten ciru» gekehrt ist unb iir zech.cei gehalten hat. S:c sind dann nach dem L'oldc bei Göbelnrod gcgang.-ii, rr* brr Hauiirrer mit Dem B<- rettet B Ä. aus Glindow lurucfgebjeoeu ist, wäbrciid bic übrigen weiter ginfat. Hier fall sich der Hausierer an Ä. in un>itthd>,r Beziehuna f.cgcn seinen Willen nac*> s 17.'» St. G. B. vergangen I-atcn, und als der Hauslkrcr die .Handlung nitbcrboku wollte, ici c4 *u einer Rauferei gc.ommen, In-i her bei sc verletzt und ihre Mlcibcr zermicn würben Bei bu er Gelegenhett ift bem Hausierer eine Biicstaicbc entialHi, bic man spaccr auch bei W. fand: auch fehlte bem Ham lerer »ein Portemonnaie, in bem sich etwa 30 Mark befanden. W. will bei der Rauferei fein Portemonnaie mit 2,10 Mark verloren uno als Ersatz die Bricta'che des Hausierers mitgenommen haben, von denen Portemonnaie nnll rr aoer nichts n-iiicn. Am anderen Tage ift W. wieder mit dem {vriieur M. W iv. aus Potsdam zu'ammcngetrdsten und hat mit diesem aus Mirdx- treihcn grös-erc (kli>bcträgc verausgaot, trotzdem vorher beide mittellos waren. '21knn nun auch aut bic Angaoen. des Hausierers der viele unwahre Angabi-n gtmacirt unb bic Lach.' sehr über­trieben hat, wegen sem.s üblen LeumunbcS er ift aus S 175 idx*n voelestrait wenig Gewicht pflegt werden tonnte, so ftanb beib fest, bap er an bem iragiiCien Lag MiNLritcns 30 Mark bei sich gehabt hat unt> somit lag ix-r Schlust nahe, bast W. ihm neben dec Brictasche auch bas Port.-momiate oogcnoiumen hot. W. will sich Durch Arbeiten bei einem Umzug und st-, burd» Rasteren unb Verkamen uniittiichet Postkarten Gell» verdient hal>en. Tick Angal.'i scküenen so unwahr

genannten neben ^.-ergeben. gegen r-' Sittlicvteit, beijen .r sich turdi ben Verkauf ber .starten fdmlbia .lemat.-t bat, auch wegen Hehlerei Anklage erhobt, wurde, während W. wegen TicbltahlS unb Littlicükcitsverbrccf^nS nadi S 175 angeklagt wurde. In letzterer Beziehung erging Zrei'pviich. dagegen wurde W. wegen Tictftahle in Ruckiall zu 6 .vtouaten l'.'e angnis, abzüglid» 2 Monate Unt. rsuei ungshoit, ofruucUt. ?v bekam li egen Hehlerei und SittlichleitSvergchenS 1 Monate Okfängm», unter Anrech­nung c neS Monats UntersuchrmgSbaft. Ter Hausierer, N-r r.ur:, .11 p-'i Verhandlung

legte, würd' niN" beeid t / onnahm, er habe

nicht btc errorberlute Vorstellung von bet Bedeutung bet EtdeS.

*Tic Schiffbrüche imMvnat November Ter Monat November war äußerst unßüm.ig für die Sck,ijfahrt. 29 Schice von über 50j Tonnen mit einer (vesamlwasser- Verdrängung von 52578 Tnnnen lind in diesem Monat durch Schissbruch oder ^euer vernichtet worden. Im ent­sprechenden Monat deö VoriahrS gingen zwar mehr edji.fe, nämlich 35, verloren, ihr 0>,amitonueninhalt sedoch betrug nur 43 864 Tonnen, unb im Jahre 190. wurden sogar nur 23 Schi fe mit einem Tonneninhalt von 27133 Tonnen alS nermißt oder verloren angemcloet In diesen Zahlen sind bic keinen Fahrzeuge nictu inbfgri f.n, deren Tonnen» geaalt 500 Tonnen mail errcünt, tro^hem geraoc im lebten November eine ungeheure Anzahl Neinerec Aüitenbampfcr und Fischerboote |dwücrtc. Tic gewaltigen Lllirme, die im November in allen Meeren der nöro.ichen Halbkugel wüteten, haben mehr Ct> er unter ber seefahrenden Bevotk- ning in diesem Monat gefordert, al^ nKibrcnb des Restes des ganzen Jahres.

Tas kluge Flei scher söhnchen. Bote.Fritz, ge­wöhne dich Daran, rca,t s 1 h aufiu..ciKii: ein 3unjc. De. »rüj cj>-

Iritz:Ter das Z^nmatlstuck verloren hat, mutz voch aber noch früher aus gestanden sein!"

Be der Arankenträgerübung.Mevcr, was wollen Sie setzt machen .-" fragt der Ooerjürbsatzt.JlanfttiOK Atmung k"Gut." Unb llcrzr sangt an, kniet sich übet fein Cv'tr unb reibt ihm ia 1 di-

IDringt bieies auf unb schreit mit blaurotem riopf:Mensch, Hot' uff» ich fricg ferne Luit mehr."

^>ücbcrtijcb.

Tcutoburg. Erzöd.ung aus bem Jahr der Pe'teiungS- id)Iad>t im Teutoburger tialo U. n. Ehr ). Von Crim klein- idimibL xarm .ut, >o. C. Sdikavo. Ttr luuü moriflf iya. beitliewr der Schlacht im Teutoburgercfalb hat zahlt.iw. Federn ln Bewegung gc.ctzt, bic bas lüt den xteaano i nictes 'oolicaumo bcb^ui ame irrcigiu» schilderten. Unurt b.n oielrii Schti'ien, bie bas Au ben len an jene Zelt b*m Valle uno ram itilicb v.r Zuge ns vor Augen führen w.stlten ift laum eine »0 geejn.; dazu, wie Las Doditgawc Lkr: co ich.o.rt n e. ,vjitn bi.-

givse Zeit, in ocr zum ctH.mmal beuiiac ejlift nd) gern inia.n gcg n irembc Eroderer Dcrteioigten. Tas Buch ifstett durch iunc 1 un Ucberirtibung nch »embaLi nbc Doietiänb-.idye v.-mnung, in.- iUcBcr.be, itciiemveuc Durch glücklichen Humor durchwebt.' Dar­stellung und .eine anschautiche ^aniberunj d.« ront: <9-11 Lae und de» germanischen Tomedens. Aua Der Feister vieler Der­artiger C.- ite. d»e cni.Q moderne '..nuhen n aileriUiiiu-.^i.m v en- mb '.Hitder», ist von bem tkriaiicr oc» oudw» oerrnuoen, wie b nn aart) »eine Arbeit «ich dur.st genaue «j dnchtliche ec U- berungen oortetl" : t von man ixn » in ägiuitbc: un.e:

*a.t.b : C-*-1 uh» H n t;i d S < doppett wertetüL oa

nu-ucni.tOj ü.m 9ntJ untrer dxunidxn 601 *ji.<n an oen ix* sreiungstampfen ichitden unb in cm m gj^-n Lell die Gegend

von Giefteu zur:-. Schauplatz tal. erüx uraae be uche Zusatz möchten wir eS als Veihnachtsgabe bestens empfehl.'n.

Tie Bcfr e, vnq Germaniens ot> m Ärmer jot^ Tret Erzählungen für Jugend und Voll reit Albert Ältin- d> m i M. 3. AuCagc. Leipzig. F. Brandstetter Ein miertf an^i Zu'all will es. das, inst gleichreitia mit dem vorder Buch bic brii:.1 Au »läge eine. Werkes cridn'nni ist. da,- gleichen Ereign. k zum C'.gcr.ftcrD und dev Vater bc»jB.r: r:< vonTcutoburg" .um Autor ln: Ter bet w-t haben beide fiede v el gemeinsame-. Gemeimam ist ihnen ro: allem ber vatcr. ntnrdx Sinn der ®«rafier und die tr Schilderuna der Ereignisse imer oroftrn Zeit. Ader dennoch die beiden Bucher dneber. Ladrend der Sohr- mehr ber Vor fahren unserer engerer. 5tcmm?4gmei;m in k aem Buche fc- wahrrung tut. hr: ÄXehrdynnbt d-e aewa tiae Gestatt H-7

mann- de» Befreier» in den Mutelnunk: ieine» Sette» «tiu»!» In brr- idbftcnbMfu urüblungen fehl.ber: er ben B tränngs. tampf. ben Zlrieipalt bM BolfSl'ütsten eit: feinem ediwu : nxitt und ben tiagu'Cben Ausgang de» Helden, seine gcschitti Ar au« jener Zett un» lebensvolle Bild« rot Augen ja fittau c'i'cll ungern ein Tanrben ist auw anzuerkeitnen. ben er r.<*» bloß dir guten Ser'en der gerv'-v chm EigenaN ich-^eS. ior- dern auch ihre Fehler i'chonungSkvS darlegt Auch die'es Bus verdiestt eS, al- rvertoolle Gabe ben deutschen DerdnachLstilch zu zieren.

3- Friz. Tr. Barnardo, Ter Säte» ber Jlt«. mandSkir. der (hr Bild »eine» Ledens int? xterl Le» A.«rk ift eine Bwora die d:S m i.-tner Art einzig dastehenke» Londoner Ü-Mdef rundes Tr Barnardo. Tas Rettungswerk dtce» Mannes, der im Louk ron 40 Jahren <k) (XDO ncrawtik« nb üerlaifenen Aindem. zenaoen und etn truia, jänrr»-

lieber Vater gemeint ift, » ndtt emgehende ia.irfcigung. Friz bc? au* Grund eia-v^' An»(Heuarg. t .rte d-n 1 1 reichen Ä>n T: Barnardo veroi'entlidxen Ber'Mte. em obieftu«-. packendes Büd des Serben». Bockten- unb Vollendens cteier selten« Verso». lichkeir und seiner Anstalten <u ztichn n versucht unb damit allen denen rhi ivertv.^ les Buch gegeben haben, denen k# So bl bet Jugend am Herzen lt tt

5amiUcu«IXadit\cbtcn.

Geburten: Herrn find Ulrich m , stieb berg eine Xofm Herni Tr. Walther Schücklng in Tlarburg ein Lohn. i'«r : Adoti et rauft inSlarburfl eine Tochter.

Verlobte: Fräulein Gretchen Schmidt in Ranstab, Herrn August Wort w '.hbba. Fräulein Emma Foci»'. in c .'-otuv. mit Venn Cdr>ftiau fileiuslnnidt tn Utd'el^bor. Fri. Hau.- Heitfct) mit Herrn find Büppel, beide m ?lt»'elb. »kl. flraw Faciy in Friedberg nut Herrn 4luguli Schade in E»Siebe, . Jranlcin Marie NiSpel in Tanustadl nut Vcmi Vemrid) RMf in Sprendlingen.

Gestorbene: Frau Hedwig Kost, geb. filu»aelhoster, W8B Margarete Lchinibt, ged. Meihke'iel. beide in Bubuigen. - Zi«u Tr. 2ehr Sitwe, geb. Ttebe», in 'Jhbbn. »'tau Icticben Gir|tt ui N iedn -M ocksta d t. >?er r Gott'ried Nagel in Lot dach. - Torotliec Suneuverger, ged. Bauer, m ^l!s'.std. »ira» Ihn» nirfch in Merlau. Frau Frau trhinbeiba Erd Witwe, ged. tüee- heller, in Leh»,heim. Herr weorg vaiia» in ,'mrbberg. onr Innicl Ukil in Bunda-b ,'iraii A'itouette t^eil, geb. ßprunte, in CcfftoDi. Herr Anton 'Hud ui tiieicnlleinaiL Herr Xtn Qalmber.i in Tannuabi. - Herr Tr. Julius Jäger in Mainz. - Frau Mathilde Neumann Witwe in Wetzlar Herr Brtnl»id v. TteirtioivtB «von 1875-L'anbrat deS fitestes Keniat 1 n Uennar. Herr'cavg

Neuhaus in ElmngShaisten. Herr Jakov Boch I. in EtnnW Herr Friedrich Jakob Tegc in Marburg Frau ühtistrn« Reibt, ged. Wenter, Herr Ludwig Meuchc, beide m Wlarburg.

Meteorologische veodochtungen der Station Aiehen

Höchste Temperatur am 20. dis 21. Tezember -- + °4 C.

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Tez. 1909

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