Ausgabe 
28.5.1909 Zweites Blatt
 
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Hem elektrische Glühlampe. 7C°/0 Stromersparnis. Manachteauf den ges. gesch.

NamenOsram-Lampe."

Id aHen Elektrizitätswerken und toitaliat/onsgeschdfton erbau lieh, ^uergesellschaft Berlin 0. 17.

stftmwechsel. omuaqö vomür s 8 Uhr. ft

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Nr LZ3

Zweites Blatt

159.5«

Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag?.

General-Anzeiger für Oherhejsen

darf gegen den Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1908 wird in einer der nächsten Sitzungen verbandelt werden

des

Handel

86.45

Rechtsanwalts

legenheit de

Oberschles, Eisen-Industrie 96.25

113.30

191.46

Elektriz. Schlickert . Eschweiler Bergwerk

10006

99.85

95.85

95.60

86.45

94.70

173.50

132.50

241.80

228.20

110.40

17.90

156.00

131.00

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 5L

Redaktion:^^112. TeI.-Adr.:AnzeigerGießen,

18.00

92.00

146.20

187.00

151.75

201.40

192.35

191.90

92.00

Harpener Bergwerk Lanrahntte . . . Nordd Lloyd . .

28. Mai. Anfangskurse. Harpener Berg werk . Lanrahütte ... Lombarden E. B. . . Nurdd. Lloyd . . . Türkenlose . . ,

Tebsfonmclhe Kursberichte

Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für and Industrie, Giessen.

Franklarter Kvrse, 28. Mai, 1.15 Uhr. 95'60 Elektriz. Lahmeyar .

Freitag 28. Mai 1909

RotakionSdnrck und Verlag bei Drühk'schen Universitats »Buch» und Stemdruckerei.

R. Lange. Gießen.

62.30

64.00

98.75

95.95

93.70

141.20

51.00

89.05

66.50

99.55

TieGießener Familien^latten' werden dem »Anzeiger" viermal wöchen lich beigelegt, da? Krcisblatl für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschüstlichrn Zeit­fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . , Deutsche Bank . . . . Deutsch - Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . , Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . , . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . . . Gotthaidbahn.....

Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . Prince Henri - Eisenbahn .

3l/,°/0 Beichsanleihe.

3 % do.

3*/,% Konsola . .

Sam Stag den 29. Mai:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Samstag nachmittaa von 410 Uhr und Pfingst-Sonntag vormittags von 68 Uhr ist Gelegenheit, polnisch zu beichten.

Sonntag den 30. Mai, Pfingst-Sonutag: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht, um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe.

3% do.....

3l/,°/0 Hessen , . . . . 3l/*°/o Oberhessen . . . 4°/0 Oesterr. Goldrente . . 4V8°/n Oeaterr. SHberronte. 4% Ungar. Goldrente . . 4° 0 Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 8% Portugiesen III . D/,% rass. Staatsanl. 1905 4'/,°/o japau. Staatsanleihe 4°/e Couv.Türkeo von 1903 Türkenlosa . . . .

4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 4°/0 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . .

4*/i°/o Chinesen . . »

Aktien:

Bochum Guss . . . .

Buderus E. W.....

Tendenz: fest.

Eroßmüttgen zu verleihen.

** E. v. Possart, der alsManfred" in Gießen so außerordentlich gefaHcn hat, ist eingeladen worden, in Gießen einen ferner berühmten R e z i t a t i o n s a b e n d e abzuhalten. Wie wir hören, wird er dieser Einladung Folge leisten: der Abend wird Freitag, 11. Juni, stattfinden.

** AnwaltsangetcHenh eiten. In der Ange- :.u. sosfcrist die durch Land-

geria/tsrat Holzapfel geführte Voruntersuchung, in der über

Siiiiimiingsbild ans dem preutz. Abgeordnetenhaus.

Berlin, 27. Mai.

Endlich hat nun auch das Abgeordnetenhaus Kehraus, machen dürfen. Ein Tutzend Gegenstände standen noch auf der Tagesordnung, und nur ein krtzlicher Punkt wurde abgesetzt: Tie Entscheidung darüber, ob dem Er­suchen des Untersuchungskommissars bei der Breslauer Re- Igierung stallgegeben werden sollte, der in einem Tis- .'.iplinarverfahren gegen einen Polizeisekretär gar zu gern Kenntnis von dem Wortlaut einer Petition hab-n möchte, die der Missetäter an den Landrat gerichtet hat. Die Wahl­prüfungen, die an erster Stelle auf der Tagesordnung standen, regten das Haus nicht weiter auf: die Mandate der freisinn. Voltsparteiler Büchlemann uuh Wagner wurden kurzerhand beanstandet, und die Wahlen der drei Danziger Konservativen ohne viel Federlesens für gültig erklärt. Bei der Sekundärbahnvorlage fehlten auch in dritter Lesung die nun einmal unvermeidlichen Lokal- wünsche nicht, ihre Erörterung konnte indes auch dieses Gesetzes Verabschiedung nicht lange aufhalten. Eine er­freuliche Rolle spielte die Regierung in der Erörterung eines Antrags des National'.iberalen Bartling, der Slaatshilfe für die Opfer der diesjährigen lieb erschwem- mungen forderte. Unter lebhaftem Beifall des gesamten Hauses tonnte Unterstaatssekretär v. Tombois feststellen, daß es nicht erst des Antrages bedurft halte, um die Re­gierung an ihre Pflicht zu mahnen. Und es berührte durch­aus sympathisch, lvie der Regierungsmann der hochherzigen ^ilsstätigkeit priva-.er Kreise gedachte. Es gibt immer doch uod) Momente, wo das Preußenherz höher schlagen darf! Größere Debatten gab es nur noch bei der Vorlage, die die Gemeinden ermächtigt, von den Arbeitgebern Bei­träge für die gewerblichen und taufmänni- s ch c it Fortbildungsschulen zu erheben. Das Ge­setz, das einer, recht unerquicklichen Rechtsunsicherheit ein Ziel setzt, sand die ungeteilte Zustimmung des Hohen Hauses, und Konservative und Freisinnige begegneten sich in der verständigen Forderung, daß das Fortbild ingsschul- wesen vom Ressort der Handels- und Gewerbeverwaltung nicht abgetrennt werden dürfe. Ein Antrag Hammer, der die Bildung von Kleinhandelsausschüfsen bei den Handels­kammern fordert, wurde, nachdem auch der Nationalliberalc Busens ky und der Freisinnige Ger sch et frei) bedingt für diesen Antrag, dem in der Kommission nach Gerschels Wort die Gistzähne ausgezogen sind, ausgesprochen hatten, genehmigt. Ebenso ein anderer Antrag Hammer, der eine Beseitigung der Bevorzugung der FiiiälbeirieBe bei der Kommunal- und Ge w e r b e b c st c u e r u n g ver­langte. Man verhandelte noch ziemlich ausgiebig über einen ^Antrag des Freikonservativen Brütt, der kurzfristige Ver­träge für tue Verpachtung des Bahnhofbuchhandels for­derte. Die Frage brachte eine sehr hübsche Rede des Frei- jinnigen Träger, der gegen die Zeilsurierung des Bahn- yofsbuchyandcls kräftige Worte fand. Fn wesentlich ge- miiüeier Form wurde der Antrag schließlich genehmigt. Und endlia), endlich dranc; die willkommene Botschaft an das Thr des Hohen Hauses, daß nun alles im Lot und die Zeit, da man sich pfingstlicher Ruhe hingcven darf, ge­kommen sei. Und wenn je ein Beschluß der Ersten Kammer bie Billigung des Unterhauses gefunden hat, so war es sicherlich der, der den Znsämmenlritt der Pairslammer auf das zweite Drittel des Heumonds verlegt. Tenn das be- beutet für das Hans der Gemeinen, wie Herr v. Kröcher chhmunzeind feststellte, eine Ruhepause von ca. einem Monat.

Ans Stndt nnd Lrrnd.

Gießen, 28. Mai 1909.

** Ordensverleihungen. S. K. H. der G r o ß - Herzog baden geruht, dem Landgerichtsrat Dr. jur. Lndw. Krug die Silberne Medaille für Kunst und Wissenschaft und dem Konsul und Generaldirektor der Zellstoff-Fabriken Waldhof, Geheimen Kommerzienrat Karl Haas in Mann­heim das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des

1ÖU Personen als Zeugen vernommen wurden, beendet. Tie Akten gingen wieder nach Darmstadt zur weiteren Ent­schließung zurück. In der Sache des früheren Rechts­anwalts Klarenar ist von dem Verurteilten, nachdem dessen Revision vom Reichsgericht verworfen worden ist, das W i e- oeraufnahmeverfahren beantragt worden.

** Jmmobiliar-Versteigerunacn. Vor dem Lrtsgericht wurden für das Johann Gerlicher'fche Anwesen Kirchstraße 11 (Wirtschaft zum Gttmbrinusl, von I. Albohn 12 500 Mr. als Höchstgebot abgegeben. Die Taxe beträgt U 000 Mk. Tas Anwesen Earl Goebel Eheleute, Wil Kelmstraße 51, Taxe 43 000 Mk., erzielte als höchstes Ge­bot des Rentners W. L. Schäfer die Taxe.

x Lauterbach, 27. Mai. An Stelle des zum Stationsführer nach Freiensteinau beförderten Wachtmeisters Nanin wurde Weltmeister Biebrich von Lich hierher ver­setzt.

+ Herbstein, 27. Mai. Der Güterverkehr auf unserer Station ist in stetem Steigen begriffen, die Eisen- ^ahndirektion hat deshalb die Verlängerung des Ladegleises Hür notwendig erachtet. Mit der Ausführung soll alsbald begonnen werden.

# Herchenhain, 27. Mai. Eine neue Rcstau- aation, für den Fremdenverkehr berechnet, ist zwischen hier

Provinziat-Ausschutz der Provinz Lderhefsen.

L Gießen, 26. VKri.

Tie Franffurter Lokalbahnaktiengesellschast zu Frankfurt a. M. hat bei Großh. Kreisamt Friedberg Antrag auf Enteignung von Teilen in der Gemarkung Ober-Esch- b a ch gelegener Grundstücke gestellt, die zum Bau der Nebenbahn HeddernheimHomburg v. d. H. erforderlich sind. Mit der Mehr­zahl der Eigentümer wurde vor der Lokalkommission Einigung er­zielt, nur mit 6 derselben nicht, die auch der von der Unter­nehmerin beantragten vorläufigen Besitzeinweisung widersprachen. Es war deshalb in der heutigen Sitzung zunächst über diesen Wider­spruch zu verhandeln. Nachdem der Vertreter der Unternehmerin -D/s tno§. Verzinsung der demnächst zuerkannt werdenden Entschä­digungen vom 1. Januar d. I. ab zugesichert hatte, gaben 5 der Eigentümer die nachgesuchte Erlaubnis zum Beginn der Bau­arbeiten. Wegen des 6. Grundstücks, das mit Obstbäumen be­standen ist, soll durch eine Kommission des Provinzial-2lusschusses Augenschein erfolgen und erst bann weiter verhandelt werden

In der Sache: Gesuch der Elise Freundlieb Witwe zu Friedberg um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschast wurde auf Antrag der Parteien ebenfalls Einnahme eines Augen­scheins beschlossen.

Ueber die Reklamation des Rentmeisters P f n o r r zu Lon-

Berliner Börse,

Canada E. B......178.90

Darmstädter Bank . , 132.20

Deutsche Bank . . . 242.00

Dortmunder-Union C. . . 63.50

Dresdner Bank . . . 151.70

Tendenz: fest.

Markte.

kc. Wiesbaden, 28. Mai. Heu- und Str oh markt. Angeiahren waren heute 6 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu 9 60-9.60 Mk., Stroh (Richtstroh- 6.60-7.40 Tif. Alles für 100 Kilo. _______________________________________

TttrehSiche Nachrichten.

Evangelische toeineinöe.

1. Psingstfeiertag, den 30. Mai:

Kollekte für die Hessische n t h e r st i f t u n q. Gottesdienst.

3n der Stadikirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche stir Matthäus» und Markus- gemeinde gemeinsam. Piarrer D. Schlosser.

3n der Iohannerkirche.

Vormittags 8 Uhr : Pfarrer A u siel d.

Vormittags 9/» Uhr: Pfarrer Bechtolsheime r.

Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- und Iohannesgemeinde. Amneldnngcn vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l s'h e i m e r.

2. ^»stugstfetcrtag, den 31. Mai:

3n der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Adolph.

Vorinittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heil, dlbendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

3n der Johannesklrche.

Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Vormittags 9/2 Uhr: Pfarrer Ausfel d.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde.

Pfarrer A u s f e l d.

Uatholische Gemeinde.

Gottesdienst.

und HartmaunShain im Entstehen begriffen. Ter Erbauer ist der Reisende Weidner der Likörftrma Hirschmann in Hanau.

L. Friedberg, 27. Mai Die Eröffnung des Städtischen Schwimmbades Friedbergs" soll Montag, 7. Juni, stattfinden. Das städtische Ber-- mögen beträgt 2330000 Mk.; das des Armenfonds 1 250 000 Mk.; zusammen 3 580 000 Mk. Dem stehen 1552 000 Mark Schulden gegenüber. Die Eifenbahndirektion lehnte es ab, den N a ch t s ch n ellz ug D 175 im Sommer in Friedberg halten zu lassen. Nachdem fast alle Branchen 8 Uhr-Ladenschluß eingeführt haben, erfolgt er auch vom 1. Juni in sämtlichen Fri s e n r g e s ch ä f l e n der Stadt.

Krofdorf-Gleiberg, 24. Mai. Heute weilte Landrat a. D. von Bül ow-Botkamp in unserer Gemarkung, um mit der Wünschelrute nach Wasserquellen zu suchen, die zum Bau einer Wasierleitung geeignet seien. Die sehr interesianten Versuche begannen in Gleiberg, wo­selbst bei einem alten Brunnen das Vorhandensein einer starken Quelle festgestellt wurde. Dann wurden in den Waldungen unserer Gemeinde sowie im Schutzbezirk Krofdorf des fiskalischen Waldes Suchen vorgenommen und auch hier stellte Herr o. B. das Vorhandensein einiger ergiebiger Quellen in Slussicht. Obgleich man hier großenteils nicht recht an die Wirkung der Wünschelncke glauben wollte, so ist diese Ansicht heute bei den Teilnehmern der Exkursion wohl allgemein geschwunden. Herr v. B. vertritt die Ansicht, daß im Walde meistens solche Bäume vom Blitz getroffen werden, unter denen Wasieradern herziehen, die sich durch ihre Stärke von den Wasseradern der Umgebung auszeichnen. In der Tat stellte er auch bald eine solche stärkere Ader fest und in wenigen Minuten hatte diese ihn zu einer starken, vom Blitz getroffenen Eiche geleitet. Besonders interessant waren die Feststellungen der den Zuschauern bekannten Quellen, von deren Vorhandensein Herr v. B. keine Ahnung hatte. Diese Quellen wurden ausnahmslos mit Hilfe der Wünschelrute festgestellt und teilweise in ihrem Verlauf auf einige hundert Meter bis zu ihrem Ausfluß verfolgt. Von dem Vorhanden­sein einer unter einem zu passierenden Wege herlaufenden Quelle gesprochen, erklärte Herr v. B., daß man ihm auch diese nicht zeigen solle, bevor er sie gefunden und auch dies­mal wurde durch die Wünschelrute die den übrigen Anwesen­den bekannte Stelle sofort und sicher festgestellt. Die Stellen, die Herr v. B. mit Hilfe der Wünschelrute als Sitz einer Quelle feststellte, wurden von ihm jedesmal genau auch mit geschlossenen Augen durch die Wünschelrute wieder bezeichnet. U. a. erklärte Herr v. B. in Gleiberg, daß er imstande sei, solche Stellen an Gebäuden zu bezeichnen, woselbst der Blitz leicht einschlage und als ihm auf seine Frage hin erklärt wurde, daß auf der Burg der Blitz schon einmal oingeschlagen habe, ohne zu zünden, bezeichnete er zur Ueberraschung der ihn begleitenden Herren diese dem Burgwirt bekannte Stelle mit Hilfe der Wünschelrute ganz genau. Herr v. B. beurteilt die Stärke der Quellen nach bem stärkeren oder schwächeren Markieren der Wünschelrute, erklärte aber ausdrücklich, daß er sich nicht auf bestimmte Kubikmeterstärten festlegen könne, doch bezeichnete er auch im Walde einige Quellen, die er für stark genug hielt, daß es sich lohne, Versuchsbohrrmgen vor­zunehmen. Hoffen wir, daß die von der Gemeindevertretung beschlossene Versuchsbohrung an einer über 300 m hoch be- legenen Stelle von günstigem Erfolg sein möge, was um so mehr zu wünschen wäre, als dann Krofdorf sowohl wie Glei­berg die so notwendige Wasserleitung ohne Pumpstation be­kommen könnte. Sollten die Bohrversuche hingegen ein un­genügendes Ergebnis haben, so wäre zu wünschen, daß der Bau einer Wasserleitung wenn auch mit Pumpstation sobald als möglich in Angriff genommen würde, um auch unserer Gemeinde die Wohltat einer reichlichen Quellwasser­versorgung angedeihen zu lassen.

( ) Marburg, 27. Mai. Tie Frage des Wiederauf­baus des am 1. Juli v. Js. abgebrannten Teils der sog. 1 Herrenmühle (städtisches Elektrizitätswerk) ist nunmehr a'ktuell geworoen, denn in der heutigen Stadtverordneten­sitzung wurde vom Stadtbaurat eine Skizze des Vorprojekts l angelegt und sand auch S^nehrnigung. Zur Erhaltung i der aus dem Schlosse und in einem Schulhause unterge- ' brachten Altertümer beabsichtigt man ein beson - ! bered Gebäude zu errichten; es hat sich zu diesem i Zwecke bereits ein Ausschuß gebildet.

. 119.60

. 126.00

. 194.00

Gelsenkirchen Bergwerk . 183.20

Hamburg - Amerik. Paketj. 118.25

um 8 Uhr: Austeilm^ der hl. Kommunion; daraus polnische Predigt.

, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

» um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr ist Vesper mit negen.

Nachmittags nm 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

M o n4 a g den 31. Mai, Pfingst-Montag .

Vormittags von 6A Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

a um 7 Uhr: Die erste heil. Ätesse.

u um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.

9 Hochamt mit Predigt.

11 Hl. Messe mit Predigt.

Nachmittags um 3 Uhr: Fest-Andacht mit Segen.

Nachmittags um 5 Uhr: Italienische Predigt; darauf Ge« legenheit, italienisch zu beichten.

Freitag um 7 Uhr ist Heilige Messe mit Segen.

Israetttische Heligionsgeimin&e.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-2lnlage), Samstag den 29. Mai 1909:

Vorabend 7.45 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr. Lchristsrttäruug.

Sabbatausgang 9.25 Uhr.

IrraeMjche Religionsgesellschast.

Gottesdienst.

Sabbat fei er am 29. Mai 1909:

Freitag abend 8.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Siachmittags 4.00 Uhr.

Sabbat-Ausgang 9.25 Uhr.

Wochengottesdienst: A-orgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.

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-1. Mich kochen acht.