Ausgabe 
27.2.1909 Viertes Blatt
 
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OttoTäubert

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iektionen in allen bedeutend herabge-

8eichäften und bei den k t Lande zu haben.

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Zierde und Fohlen, K , Uhren re.

Hacker in Gießer

Mk. 10.-.

Nachnahme 20 M teure

27. Jan. 09.

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Nr. 49 Viertes Blatt

159. Jahrgang

Samstag 27. Februar 1909

Erscheint lägllch mit Ausnahme deS Sonntags.

DieOiehener $tmi(knblätterH werden dem ^Anzeiger- viermal wöchentlich beigelegt, das ^XreUblatt für de» Kreis Stehen" zweimal «öchenüich. Dierandwirtschafllichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesten

Rotationsdruck und Verlag der BrühlfchM Unwerfttäts - Buch- und Slcmdruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedttron und Druckerei: Schul» straße 7. Expeditton und Verlag: e^5L RedaktionrS^K 112. Tcl.-Adr.:AnzeigerGteße»

Fortsetzung der Lesung des Jahresberichts

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iir 1908.

Appel in Gießen.

Geborene.

Sohli, Paul.

Geftorbene.

icn, weil das halbe Personal traut ist. Fays äduc

S. ?/ wissen, weil das halbe Personal trank ist. Fays ächte Sodener sind eben ein Mittel par excellcnce gegen alle Er

1 Ä kältunaen. Man kaust sie für 85 Pfg. in allen einschlägigen i AB Geschäften, weise aber Nachahmungen entschieden zurück.

MAGGl-Würze feilgehalten werden.

und achte darauf, dass die Würze aus der grossen Original - MAGGI - Flasche gefüllt wird; denn in diesen Flaschen darf gesetzlich nichts anderes als echte

Das echte MAGGI Übertritt! alle Nachahmungen, man lasse sich deshalb nichts anderes aufreden.

CVa gute, sparsame Küche.

(Minimaltarif) für 100 kg Gesetzesrecht erlangen sollte.

Tie Handelskammer beschließt, von eitler Unterstützung der Eingabe abzusehen, da cs sich hierbei um eine rein innere Ange­legenheit Frankreichs handle; erst bei Vertragsberhandlungen zwi­schen Frankreich und Teutschland würde die deutsche Regierung in der Lage sein, ihren Einfluß im Sinne der deutschen Export- itldustrie und des deutschen Exporthandels geltend zu machen.

<j) Bon unterrichteter Seite liegen iwch Mitteilungen vor über M ittelstandsausstellung in Amsterdam 1909, Internationale .Hygiene-Ausstellung in Rio de Janeiro, zweifelhäfte Firmen in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Rumänien, Serbien, Schweiz, Spanien, Britisch-Südafrika, Französisch-Indien, Japan. Näheres hierüber tonnen Interessenten auf dem Bureau der Handelskammer erfahren.

Sitzung bom 19. Februar 1909.

Anwesend die Herren: Kommerzienrat Heichelheim als Bor-

Der iMschnittEisenbahmvesen" von Teil B. des Jahres­berichts für 1908 findet die Zustimmung der Handelskammer.

Auszug a. d. Standeramtsregiftem du Stabt Sieben.

Aufgebote.

Febr. 19. Karl Viehmann, Taglöhner, mit Maria Sauer, beide in Gießen. 23. Wilhelm Ficker, Schlosser tn Frank - furt a. M., mit Frieda Sauter in Gießen. 25. Emil Sr6c, Bäcker in Frankütrt a. M., mit Helene Deibel in Gießen.

Lhefchlietzungen.

Febr. 20. Otto Göbel, Werkmeister in Berliit, mit Acathilde

sitzender, Durbeck, F-riedbcrgcr, Grütlcwald, Jhring, Klütgspor, Müncker. Noll, Ramspeck, Röhr, Rühl. Kommerzienrat Sllnrmer, Stammler, Wallach und der Syndikus.

1. W ahl des stellvertretenden Vorsitzenden.

Herr Kommerzienrat H. Schirmer wird durch Zuruf zum tellvertrctenden ^Vorsitzenden gewählt.

2. Wahldes Stellvertreters im Bezirkscisen- b a h n r a t Frankfurt a. M.

Herr Fabrikant A. Klingspor wird durch Zuruf zum Stell­vertreter gewählt.

4. Ferns prechgeb n hren - Or d ir u n g.

In seiner Bollversmnmlung am 20. und 21. März 1908 hat sich der deutsche Handelstag bei Beratung des Entwurfes einer neuen Fernsprechgebühren-Ordnung einstimmig für die Beibehal­tung des PauschgebührensystemS ailsgesprochen derart, daß bei größerer iGesprächszahl eine gestaffelte Erhöhung der Pauschgc- bühren stattfindet und daß bei Ueberbürdung eines Anschlusses, die bei einer Zahl von über 10 000 Gesprächen im Jahre an^ zunehmen ist, die Anbringung eines weiteren Anschlusses Ver­langt werden kann. Dieser Erklärung hätte and) die Handels­kammer Gießet: zugeftimmt. Der neue Entwurf einer Fernsprech- gebühren-Ordnung trägt jedoch den in dieser Erklärung enthaltenen Wünschen von Handel und Industrie in keiner Weise Rechnung. Er hält vielmehr att der Mfhebung des PauschgebührensystemS est und will an dessen Stelle das System der Grund- und Gc- pvächsgebühr setzen. Das einzige Zugeständnis, was die Regierung gegenüber den laut gewordenen Wünschen gcniadjt hat, ist. daß die. Gesprächsgebühr von 5 aus 4 Pfennige herabgesetzt worden ist. Die Handelskammer spricht sich von neuem gegen den vorliegenden . Gesetzentwurf aus und erklärt, daß, toenn anders eine Reform nicht umgangen tverden kann, diese Reform sich nur auf deut Wege vollziehen darf, wie er in der Erklärmtg des Deutschem Handelstages vor geschlagen worden ist. Der Deutsche Handels- tgg wird im Sinne jener Erklärung eine Eingabe an den Reichs­tag richten.

Sonntag, 28-Fcbruar, von naehm. rMr.n|nnAfLo|/A

4 Uhr bis 9 Uhr abends nur geöffnet: tftüCIclDOUlUKü

Giessen, den 27. Febr. 1909. ö r

Grossh. Polizeiamt. Reinhart.

Febr. 15. Dem Bautechmker Wilhelm Heinrich Aietz ein Sohu, Erich Heinrich Hans. 17. Deut Sergeanten Albin Pilling ein Sohn, Helmut Rudolf. Dem Taglöhner Adolf Sieglmger ein Solin, Ludwig. Dem Ingenieur Adolf Stolte ein Sohu, Erwin 2luguft Theodor. Dem Schreiner Nikolaus Tany eine Tochter, Elie Johanna Klara. 18. Dem Taglöhner Justus Schäfer eine Tochter, Margarete Anna. Dem Unterinspektor im Garnison- Verivaltungsdlenst Max Hauptmann eine Tochter, Klara Erika. 20. Dem Großherzogl. Landgerichtsrat Friedrich Schmhspahn eine Tochter, Elsa Hedwig. 21. Deut Bahnarbeiter Emil Schmatt ein Sohn, Emil. Dem Dizefeldwcbel Heinrich Kern ein Soffll, Heinrich Stephan. Dem Fuhrknecht Mathias Htlber eine Tochter, Frieda Maria. 22 Dem städt. Vorarbeiter Heinrich Braun eine Tochter, Lma Aiarlha. 23. Dem Taglöhner Franz Alois König eine Tochter, Justine Elise. Dem Schriftsetzer Paul Niewisch ein

Die nach- A A I ö sind Sonntag, 28. Febr., nur vou -tehenden uvl L l V 12 Uhr mittags bis 12 l hr nachts für dringende Fälle sicher anzntreffen: _ lD7a

Dr. Geyer, Seltersweg 64. Dr. Klein, Ost-Anlage 37. » Sanitätsrat Dr. Zinsser, Goethestrasse 10.

r am 11. und 12. Januar ds. Js. stattgehabten Voll- des Dcutsdjcn Handelstages in Berlin Istlben settens mmer die Herrett Kommerzienrat Heichelheim, Kling- ch der Shndtktts teilgenomuten. Ueber den Verlauf bnis der Verhandlungen ist bereits in der Tages- ich berichtet ivorden.

Ersuchen des Großh. Ministeriums, Abteilung >ast, Äcntdel und Gewerbe, etttspred)cnd, hat die

die neuaufgestellten PreisVerzeichnisse für altungsarbeiten an staatlichen Ge­lt ihr Bezirk in Bettacht kam, durch geeignete üiter Nachprüfung unterziehen lassen.

c- Tie Maßregel, nach der für die Folge beim Jnfanterie-Regi- I ment Nr. 116 am 1. April eines jeden Jahres nur noch Stu­dierende der Medizin als Einjährig-Freiwillige ein­gestellt werden solltett, ist auf Ersuchen des Großh. Ministeriums des Innern von dem Kgl. Generalkommando des 18. Armeekorps zurückgenommen worden, dod> nur insoiveit, als der Diensteintritt dud) in Zukunft allen Studierenden der Landesuniversität am 1. April offen steht. Im Interesse der hiesigen Kausmann- chaft hat die HandelskaiNmer in einer neuen Eingabe das Großh. Ministerium des Innern gebeten, dahin zu wirken, daß diese Vergünstigung and) den jungen Kaufleuten gewährt wird, wie es either der Fall war.

d) Bei dem Großh. Polizeiamte Gießen hat die Handels­kammer, dem Vorschläge des hiesigen Detaillistenvereins ent- prechend, als Aus na Hute tage für 1909 (§§ 139d pos.3 und 139 e pos. 2 der Gewerbeordnung) befürwortet: 3 Wochen­tage vor Ostern, 1 Wochentag vor Himmelfahrt, 2 Wochentage vor Pfingsten, 14 Wochentage vor Weihnachten, 1 Wochentag vor Neujahr.

e) Einer Anregung des Teutscheit Handelstages Folge ge­bend stellt die Handelskammer zurzeit Erhebungen darüber an, ob und welche Klagen im Bezirke über die allgemeinen Beding­ungen für Privatanschlußgleise sowie über die aus diesen Bedingungen beruhenden Einzelverttäge laut geworden sind.

6. Eingänge.

a) Ein Hlussch reiben der Großh. Kreisbauinspettion Gießen auf Lieferung und Versetzung von Klein pflaster­st e i n c it hat dem Handelsverein Lauterbach nod) Anregung eines Interessenten Veranlassung gegeben, an die Hmrdelskammer das Ersuchen zu richten, dieselbe möge an zuständiger Stelle dahin vorstellig werden, daß künftig alle Materiallieferungen (Steine, Sand, Grus usw.> unter sich in Positionen gesondert und von jeder Arbeitsleistung getrennt vergeben werden.

Die Handelskammer beschließt, die vorgettagenen Wunsche zur Kenntnis der Gvoßh. Provinzialdirektion zu bringen, mit der Bitte, dieselben auf ihre Durchführbarkeit prüfen und ihnen tun­liche Berücksichtigung zuteil werden zu lassen.

b) Die Handelskammer Wiesbaden hat angefragt, ob die dies­seitige Handelskammer damit einverstanden ist, daß der Bust­und Bettag in allen deutschen Bundesstaaten auf ein und denselben Tag, und zwar auf e i n e n S o n n t a g, ge­legt wird.

Da im Großherzogtum Hessen der Buß- und Bettag bereits an einem Sonntage, und zwar regelmäßig am Sonntag Pal­marum, gefeiert wird, hat die Handelskammer an dieser Frage eilt unmittelbares Interesse nicht; sie beschließt deshalb, zunächst eine abwartende Stellung einzunehmen.

c) Von Bewohnern der Ortschaften Gvoßen-Linden, Lang- Göns usw. wird Klage geführt, daß es ihnen nicht möglich sei, Theater, Konzerte und sonstige Veranstaltungen in Gießen zu besuchen, weil ihnen ein Zug zur Rückfahrt aut selben Abend fehlt. Der Vertreter von Gießen-Land, Herr Rinn-Heuchelheim, hat daher int Namen der Interessenten an die Handelskammer das Ersuchen gerichtet, eine Verbindungzwischen 11 und 12 abends auf der Strecke Gießen Frankfurt bei der Eisenbahnverwaltung in Anregung zu bringen.

Die Handelskammer beschließt, diesen Wunsd) in befürwor­tendem Sinne zur Kenntnis der hiesigen Großh. Bctricbsinspek- tion zu bringen.

d) Mehrere Einwohner des Ortes Londorf haben an die HandelskaiNmer das Ersuchen gcridjiet, dafür einzutreten, daß int Svmmerfahrplan die Ab g a n gs z ei t des! Zuges 1033 a, der seither sowohl im Winter wie int SomMer um 6.50 Uhr von Londorf abfährt, auf 5.40 Uhr verlegt und mit be­schleunigter Fahrt bis Gießen durchgefuhrt wird.

Die Handelskammer beschließt, auch diesen Wunsd) bei der hiesigen Großh. Betriebsinspektion zu befürworten.

c) Klagen über die Langsamkeit der Postpaletbeför- derung nach Griechenland haben dem Deutschen Han­delstage auf Anregung der Handelskammer Plauen Veranlassung gegeben, eine entsprechende Rundfrage zu veranstalten. Die Han- ; delskammer richtet an diejenigen Firmen ihres Bezirks, welche Handelsbeziehungen mit Griechenland unterhalten, das Ersuchen, ihre Erfahrungen int Verkehr mit Griechenland alsbald bekannt ; zu geben und so die Handelskammer in den Stand zu setzen, be­rechtigte .Wünsche in wirksamer Weise zu Vertreten.

f) Der Verein Deutsdjer Musikalienhändler hat an den Reichs­kanzler eine Eingabe gerichtet, in welcher er auf die irachteiligen ' Folgen hinweist, welche der Deutsche Musikälienhandel «erleiden würde, wemr die fr an zösisch c r se i ts be a b sicht ig te Ein­führung eines Eingangszolles für ausländische Musikalien von 60 Franks (Maximaltarif) bezw. 40 Franks

Febr. 19. Ludwig Pfeiffer, Taglöhner, 34 Jahre alt, Linden- platz 4. Christine Benner, geb. Welker, 79 Jahre alt, Licher Straße 74. 21. Julie Attenpohl, 59 Jahre all, Blockstraße 4. Wilhelm Hörig, 1 Monat alt, Neustadt 48. 22. Jakob Bernhard Schttffer, 1 Jahr all, Sonnenstraße 5. 23. Philipp Völlmar, Schuhmachermeister, 58 Jahre alt, Weidengasse 6. 24. Karoline Honnauu, 52 Jahre alt, Dammstraße 15.

Die wichtigsten Neuerungen der neuen Lisendahn- vertehrrordnung.

Die am 1. April ins Leben tretende neue Eisenbahnverkehrs- , ordnunc, wird u. a. nachstehende Neuerungen bringen : ;

Allgemeines: Tarif-Erhöhungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit nunmehr einer zweimonatlichen Vcröffentlichungpsrist. ' Das Beschwerdebuch wird in Wegfall kommen.

Personenverkehr: Wer ohne Fahrkarte und in der 'Absicht, initzureiseu, in einem bereitstehenden Zug Platz nimmt, hat 6 Mk. zu entrichten. Benutzung der W a r t e r ä u m e steht UebcrgangS* reisenden künftig zu, wenn in der Zeit von abends 11 bis morgens ö Uhr der Anschluß vom letzten zum ersten Zug weniger als vier Stunden beträgt. In die F r a u c n a b t e 11 c werden Männer überhaupt nicht, Knaben nur dis zum vollendeten 10. Jahre zuge­lassen. Wer infolge Platzmangels zurückbleibt, hat nur Anspruch auf Erstattung des Fahrgeldes. Mitnahme von kleinen Tieren, weiche auf dem Schoß getragen werden können, in die Personenwagen wird künftig gestattet. Gepäck: Die Eisenbahn hastet künftig auch für nichtabgefertigt befördertes Reisegepäck. - Für versäumte Lieferfrist bis zu drei Tagen werden für jedes Kilogramm und jeden Tag 10 Pfg. und bet Angabe des Interesses an der Lieferung das Doppelte vergütet. Nach drei Tagen steht dem Reisenden Anspruch auf vollen Ersatz zu. Bahnlagerndes und selbstabzuholendes Erpreßgut muß künftig atigcmelbei werden. Lieferfrist bei lebenden Tieren bis 150 Kilometer 1 Tag, für jede weitere 300 Kilometer 1 Tag. Beförderung der V i e b b e g l e i t e r im Pack- oder Personenwagen wird künftig auf Verlangen allgemein gestattet. Einzelslücke Vieh sollen 24 Stunden vorher zur Beförderung angemeldet werden.

Güterverkehr: Der Frachtbrief wird geänderten Vordruck erhalten, er muß mit Tinte und in deutscher Sprache ausge­fertigt fein.

Frachtzufchlag für Güter der Anlage B wird bet brenn­baren Flüssigkeiten auf 3 Mark und bei fäulnisfähigen Stoffen auf 50 Pfg. für jedes Kilogramm ermäßigt. Frachtzufchlag für zu niedrig angegebenes Gewicht wird nicht mehr erhoben werden, wenn nachgewiesen toird, daß das Mehrgewicht von Witterungs- einsllissen herrührt. Bet Feststellung des Gewichts und der Stückzahl Hal Absender und Empfänger das Recht, beizuwolmen. Die Feststellung erfolgt nur, wenn es die Art des Guts und die Betriebsverhältnisse gestatten. Hinterlegung einer Erklärung wegen fehlender oder mangelhafter Verpackung ist weggefallen, Bescheinigung Hierwegen künftig auf' dem Frachtbrief. Kleine Güter (z. B. Eisenwarens, deren Behandlung zu viel Zeit in An­spruch nimmt, sind künftig zu größeren Einheiten zusammenzu- vacken. Für Entfernung alter Post- und Etfenbahiizeltel wird Signiergebühr erhoben. Die L i e f e r f r i st beginnt für vormittags aufgeliefertes Gut schon mittags 12 Uhr. Absender (atm im Fracht­brief vorschreiben, daß bahnlagerndes Gttt angemelbet ivtrd. Wagen st andgeld für Sonn- und Feiertage wirb künftig nur bann erhoben, wenn die Entladefrist des Wagens schott am Werk­tag vorher mittags 12 Uhr abgelaufen ist. Für mehrere aufein­anderfolgende Feiertage wird nur für einen Tag Wagenstandgeld erhoben.

2. u. 3. Sitzung vrotzherzogl. Handelskammer Gietzen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.

Protokoll-Auszug.

Sitzung vom 10. Februar 1909.

Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Heichelheim, Tur­beck, Friedberger, Grüttcwald, Hoos, Jhring, Klingspor, Münker, ^coll. Rinn, Röhr, Rühl, Kommerzienrat Schirmer, Wallach, Zurbnch und der Syndikus.

Dett Vorsitz führt Herr Kommerzienrat Heichelheim, welcher vor Eintritt iit die Tagesordnung dem' verstorbenen Präsidentm der Handelskammer, Herrn Kommerzienrat .Koch, einen tiefemp- runhcncit Nachruf widmet. Die Versamnttuttg ehrt das 'An- cnleit des Heimgegangenen durch Erheben von den Sitzen. Gleich- üttg beschließt die Handelstämnter auf Attregnng des Herrit >mmerzienrat Heick>elheim, von der Fanülie Koch das Bild- 4 des Verstorbettett zu erbitten, damit es im Sitzungszimmer fnahme fittden kann.

1. Wahl des Vorstandes.

Zum Vorsitzettden der Handelskammer wird einsttnunig Herr nmerzienrat Heichelhoini gewählt. Die Wahl des stellvertreten-

Vorsitzendcn nnrd vertagt.

2. Wahl der Vertreter im Bezirkseisenbahn- t Frankfurt a. M.

Zum Vertreter der Handelskammer int Bezirkseisenbalptrat nkfurt a. M. wird einftünnug Herr Kommerzienrat Heichel- T! gewählt. Die Wahl des Stellvertreters' wird vertagt.

3. Beschlußfassung über eine Ersatzwahl, die Handelskammer beschließt, beim Großh. Ministeriunc des n die Erlaubnis zur Vornahme einer Ersatzwahl im April Jahres nachzusuchen.

Lesung der Einleitung juirt Jahresbericht 908.

gedruckt vorliegende Einleitung zum Jahresbericht tüt >et mit wenigen Abänderungen die Zustimmung der

Hiner.

ns dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzu-

Nun hören Sie nur, wie's der Meyer macht! v Der kauft allemal zum Beginn der schlechten Jahreszeit ' i. für 50 Mark Sodener Mineral - Pastillen natürlich nur i ' die ächten von Fay, denn Minderwertiges kaust Meyer nicht.

, Die Pastillen oerbraudjeu die Angestellten, wenn sie erkältet l ( sind, und sie bleiben gesund. Der Spaß kostet nun zwar

, t 50 Mark. Aber dem Meyer fehlt faft nie Personal und er

lackt die andern aus, die in der Hocln'aison sich nicht zu helfen

Nehmen Sie

täflltd) ein Litörgläschen Tr. Homutel's Haema- togen unmittelbar vor der Hauptniahlzeit! Ihr Appettt wttd reger, Fhr Nervensystem erstarkt, die Mattigkeit verschwindet und körperliches Wohlbe finben stellt fidj rasch ein. Verlangen Sie jedoch ausdrücklich das echte ^Tr.-Hontmel'^ Haematogen und weifen Sie Nachahmungen zurück! (D5/.

_ j._ a !. aOverlange man ausdrückUch cn Denn iscwioo «Ana-wnm