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3.4.1909 Erstes Blatt
 
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Wir

Der Kaufmann ATiebrid) Voigt

** (Sin Geriebener.

der leidenden Menschheit!

Er liefe iid>

einem ^ludn-

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Ausland.

Gerüchte über einen Schlaganfall des Kö­nigs von England waren gestern verbreitet. Sie sind, wie wir erfahren, unbegründet. Ter König, der sich zurzeit in Biarritz aushält, erfreut sich bester Gesundheit. Er unter nahm gestern einen Spaziergang am Strande und später eine Automobilsahrt.

B e r st a a t l i ch n n g der französischen Gruben Der Generalausschufe der französischen Kammer Hal sich zugunsten der Annahme des «Gesetzentwurfes betr. die Ver­staatlichung der Gruben geäufeeit. Ter Wortlaut de- Gesetze entwürfe» wird den Abgeordneten nach den Osterferien zu

tracht tommt.

♦r Mit Helm ntufe seit gestern unsere Schutz Mann­schaft letzt auch nacht» Dienst tun. '.Rur die Nachnchutzleute nnb vorläufig bavon ausgenommen, weil es ihnen bisher an tem Ätribut ihrer Würde fehlt, doch iollen auch für sic e» bandelt fick um 5 dder 6 Mann > Helme angeidiafft werden. 31 jafere lang ging e» i it Gietzcn nachts ohne 5xtme. werden aber Gwßstadt.

ia gab der Bitte statt.

Der neue amerikanische Zolltarif Das Pro gramm des amerikanischen Bundcssena'es bezüglich der An Wendung der neuen Zolltarifbill, das jetzt dem Präsidenten mitgeteilt worden ist, bestimmt, daß alle Lander ein $afer lang den Minnnaltarif genießen sollen. Nach Ablauf dieses Jahres tritt den Ländern gegenüber, die nach Ansicht des Präsidenten Amerika nicht ihre günstigsten Tarifsätze ein­räumen, der Marimalzollsatz in Straft.

Zuchthaus hinter sich.

*Unfug". Unter dieser Svipmarke brachten wir vor geftcni eine Not,;. daß ein Hund in der Nat> des Schimnchergcr! Wege.- etn Red kor gebissen bahc Em Tierfreund teilt uns dazu mit, daß ein Bei bot. v»unbe au» den Waldw.aen frei laufen ;u lassen, allerdmgs besteht und von der Cbcnouiern ^chtfienbera auch enisprechende Verbotstafeln angebracht iind. Tc das Beroot aber bei den Hundebentzern meliacb feine Beachtung rinher unh das Aufsichtsverstmal naturgemäß nicht überall sein kann, ist die Bitte an du Publikum bciedMigt, bei einer Besserung dieser iur die ErbalUwa des Wildstande- nt der Umgebung unserer 2tab: bedrohlichen Zustande mtt zuwirken. Der'lui iatz der »ragi Notiz ist übrigens d urch einen Druckfehler entf teilt ivorden. <*v muß he।feen: Tic geringe Bewertung fr"r fiähr»rtzn Fagd reviere ist twientlidi daraus lurflchufflbrtii, daß der Wüdnand von tku frei betumlauienoen Hunden he um tert wird."

- Preutzisch ' Garantien für r u s s, > ch. An leiden. Die frrunhidiu'tlicb enb aumoiernd di. Betiebungei unudvii 't rcuferi und R land durch ' neue ihdvn 'i^n'gin.v genorden sind, ist au-. :i .'Inietgealtil einer oberbf'üdvn .le>

mna er» 4'lich. b" nd auMe^e *nd unterrichtet ist e ?

hrifet da IN im Anrrir ;:i>.x Bankyesch^i, ?. daß die l« pro' S i a b 11 a n> l a » - ksnenha - £ oltgattoncn m>m

lltnfdüaa,

bei Minder iährigen die EmwilligungserUärnng des gesetz­lichen Vertreters Vater, Mutter. Vormund .

Zeugnisse und Ihn riefelnngen oder Angaben non Stellen, bei denen Erkundigung eingezogen tocrden kann.

Ter Alieesranenuerein fordert alle grauen ind) Jungfrauen, die Neigung zu dem Bernie als Sbrankenpslegerin, diesem edelsten aller Frauenberufe haben, auf, fidi zu meiocn und sich dadurch einen befriedigenden, beglückenden Wirkungskreis zu schossen im Dienste

gestellt werden

Die t ü r k i' ch - b u l g a r i i d» e n Derbgndlun r c n haben gestern begonnen. Wie von unifrrid'leicr Sc re Der lautet, wird di.- Türkei bezüglich der Bakkunrage und der rechtlichen Stellung der Mohammedaner dieselben '2kbin gungen stellen wie gegenüber Oesterreich Ungarn, und als Entschädigung für die Leuchttürme wird die Türkei 2 Mill. Franken fordern.

Die griechische u a b l n e t t s k r i s i s dauert an Rhallis hat sich eine wettere Bedenkzeit von 21 Smnden ausgebeteu, um mit seinen Freunden zu beraten. Der #ön

an der ttzemeindeschule zu Staufenberg Gg V a n b m a n n 11 auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner langjährigen treuen Dienste, und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. Hasse des Berdienstordens Philipps des i^rofemütigen verliehen. ,

Run fto er ein. Die Kollektion von Prof. L. Dett-I mann bleibt nur noch morgen Sonntag und Montag au6 gestellt. Von Dienstag an gelangen u. a. auch einige Gemälde von Prof. W. St« inhausen-Frankfurt zur Au-stellung.

3 n den Ruhe st and gegangen ist einer der dienst-1 ältesten Lehrer Hessens, Reallchrcr Ehri'ttan A Ibach vom Realgnmnasium. Er ist 1840 in Torfmull bei Lich geboren und erhielt seine Lehrerausbildung im Lehrerseminar 3111 Friedberg 1860 trat er in den Schuldienst, bis fr April I 1909 war er am Rcalgvmna'ium und der rliealschule taug. Im Laufe des Winters be ie' den verdienten Schulmann eine .Hranfheit, die seine Absicht, im Fahre 1910 fein -Xijähr Tienstjubiläum zu fe cm, verhinderte Seine 49jährige treue Arbeit wurde nom Grotzherzog durch eine Ordensauszeich nung anerkannt. Gestern fanD in der Ouarta des Heal J ymnasiums im Beisein des Direktors Geb Schulrat 'r. Rausch und des Lehrerkollegiums eine Abschieds >eicr tatt Direttor Dr. Rausch hob die Verdienste des Herrn Illbach um die Fugendbrldung Gießens hervor. Tief geJ rührt nahm Herr Äldach Abschied von der Schule, seinen Schülern und Kollegen Seine Schüler werden dem be­währten Lehrer ein treues Andenken bewahren.

Stadttheater. Tie heutige Volksvorstellung von .dufarenfteber* bringt das letzte Auftreten unserer beliebten Salondame Claire Albrecht. Am Sonntag nachmittag m a3oban niflfeuer* verabschieden sich Irl. Roeder, die nn6 Oldenburger Hostheater engagiert ist, und Herr Wein»! gärtner, der ans Würzburger Stadttheater geht. Diese Aufführung des Sudermanii'schen Stückes, die in derselben Besetzung im Sommer in Bad Nauheim einen starken Erfolg baoontrug, dürste auch feier großen Anklang finden. Der Sonntag abend bringt Shakespeares »Hamlet* und das imeite Gastspiel des Herrn Güfene vom Rehoff-Fbsen- Ensemble. Da die jüngste .Hamlet".Aufführung bei Publi­kum wie Presse eine gleich ausgezeichnete Aufnahme gesunden hat, dürfte diese Wiederholung öcS Shakespeare'schen Stücke« einen würdigen Abschluß der zweiten Spielzeit im neuen Hause bilden.

Besitzwechfel. Optiker, Bandagist unb Fnsiru- mentenmacher Ludwig Roth II., Schellenbergs Nachfolger, fgufte in der Friedrichstraße, gegenüber der Augenklinik, von ser Firma Birkenstock & Schneider ein Haus zum Preise von "kk. 46 000, um dorthin fein Hauptgeschäft, Werkstätte, vaben :c. zu verlegen.

Ladenschluß in den M ctzgereien. Tas Publi­kum sei nochmals darauf hingewiesen, daß vom 1. April ab die Metzgerläden an Sonntagen nicht mehr bis 3 Ufer, I iondern nur bis 1 Ufer nachmittags und zwar von! morgens früh (5 Ufer) ab geöffnet sind. Das Publikum wird gut tun, auf diese Neuerung bedacht zu sein unb an Sonn­tagen für rechtzeitigen Einkauf der Fleischwaren zu sorgen.

Schweine aus dem ,91115lanb1. Bei der Be­ratung beS städtischen Voranschlag« würbe auS der Mitte der Stadtverordneten die Frage gestellt, ob bei der Einfuhr von Schweinen au8 Preußen für die Gießener IKäiTtc die die Gin» rufet erschwerenden Bestimmungen noch in straft sich befinden. Frrtümlichenveise wurde dies verneint. Heute noch müssen vie seit Jafer unb Tag Schweine, wie sie auf ben Marit gebracht werden, also Ferkel und Springer, falls 50 Stück und mehr mit einem Male über die hessische Grenze kommen, | 7 Tage, unb wenn eS weniger sind, sogar 12 Tage in Quarantäne liegen. Durch diese Bestimmung wirb bie Ware, ?ic wir in Oberfeeffen überhaupt nicht entbehren können, um 45 Mk. d.Paar verteuert, was natürlich für die Schweinezüchter in Oberfeeffen selbst recht profitabel ist. Diese Erschwerung des Schweinefeandels hat auch venirsacht, bafe auf unserem Markt ber Schweinefeanbel mehr unb mehr nachgelassen bat. Die Märkte, bie früher einen Vorrat von 10001500 Stück latten, gehen immer mehr herab unb sind heute für unsere Wcgenb bedeutungslos geworben, weil es an Konkurrenz fehlt. Der Auftrieb ist heute kaum noch halb jo groß wie -rüber. Die Quarantäne-Mafenabme ließe sich zweifellos be- fettigen, besonders bei Tieren aus Hannover, das seuchenfrei ist und für uns als Lieferant von Mastschweinen sehr in Be-

Aus 5taöt und Land.

Gießen, 3. April 1909.

Berufskrankenpflcgerinnen des Alicc-Frauen-Vereins

Untre Zeit hat, wie so vieles anbre, auch das Leben der Frauen von Grund ans mngrftaltet: die Führung des Haushalt- ist in vielem anders geworden, so daii, wenn eine tatkräftig. Frau und Mutter demselben vorsteht, für die herangewadifenei' Töditer pit kein Raum uir Betätigung bleibt und diese gezwungen sind. )id) auhcibalb des Elternhauses nach einer nupbr-ugenden Tätigkeit uwiusehen, die sie befriedigt und zugleiv» der Allgemein b. 11 dient Darum nun

ts, d 1 001 allen andern bi I 1 nebicicrifd) forOcrl, den man den üllcnvcibhdjftcn neunen darf, n. ffi 11 " lernuiifl noch dazu il neu fi

nud) wenn sie sich verheiraten, an ben Beruf der M r a 1t t c n pfleget » h -* Fast olle übrigen Berufsarteii sind überfüllt, nur hier bieicl >:di noch reiche i^elegenheit zur Betätigung für viel >1 röste. Dissen die Frauen io wenig von der Tätigkeit der.Berein vom Roten Micua und speziell Hier in Hessen von der Tätigkeil des Alice FrauenBereinS s u r st r a n k e n p s l e_g c, d r einst »ad) schweren strugszeilen von seiner hodncliqcn 2tiftcrin, deren 'Jiamen er trägt, ins Leben gerufen, feit jener Zeit bie B. tätigllllg der Menschenliebe auf seiner Fahne geschrieben hol ? Disiett üe nicht was er ihnen bietet? Dissen sie nicht, dar er denen, die sich als Sduvestern seinem Dienst weilten, neben voll ständig freier Berpslegung. einem auskömmlidwn Gelmlt, Pen simisbered'iigung, eine geaduete Stellung gibt, ein Heim in dem Alice Hospital und dem Pstcgerinnenheim'^

Der Alice Frauenvereiu sür Arautenvilege hat sich ferner Zeit als Mutterhaus seiner Sdnvesteruschast und Pflegerinnen jd>ulc das Alice Hospital in Tnrmnubt geschafjen unb entsendet von da aus feine Scknvestcru iit das ganze ^tuio: aber wie ost muü er lewer Gesuche um lieberlassung von Schwestern abschlägig hesch, ibeu au Mau 1 mu n '"1' M1 -11 diese 1 n

da;u beitragcu, ihm neue Mtäfle zuzuführen! Jede Frau, ledes ^ViibdKii pvischeu 20 und 35 3obren, das unbescholten, geistig und korperUd) gesund ist, icirb mit Frerwen zu einer Probezeit von 3 Monaten angenommen gegen Stellung einer staution von 100 Mark, von der aber im Falle der Vermögenslosigkeit ab- gesehen werden kann. Erweist sich die Probepslegerm ivälncnb der Probezeit, in der sie freie Dohnung unb Vertofttgung im Alice Hospital hat, als zum Scl'westernberus geeignet, so wird sie Lew schwester, bekoviun als solche id)on Gehalt unb tann nad) einem Fahr vor einer vom Staat bestimmten Priifungs Kommission . eine Prüfung ab legen Aach Mlegung der Prüfung wird iie ans Antrag Der Vorsteherin der Pslegerinuenschule vom Zentral fltmtth'! als Schweiler angestellt. Die näheren Bestimmuugcii ubei ihre Rechte und Pflichten, besonders nud) über (vehalt- und Pensiousberedüiguug sind bei der Vorsteherin der Pflegerinnen schule unb oes Alice Hosvitals in Darmstadl zu erfahren, besuche um Aujnahnie in den 3d)nicflcriivetbanb stuo schriftlich au die genannt. Vorsteherin z>l richten. Dem Gesuche ist beizufugen:

preutzischeu 3raate garantiert seien, unb es m auch eigentlich kein l^rvnb ".-rbanben. warum Preutzen )rm ober iiuf'ises Gels nicht ar uu reu lieben Freund und grotzen stuttm trat im Cn.r verlieren ritte, um ben 3ädru"en da» Bei .rnu-ren iie: ichöncn lh\mtatnfohn .u gönnen Vielleicht ut e.' aber auch nur rin oerirSteter Aprilscherz, bti dem aus r u| - »1 f cf ut vceufe 'ch gemacht wurde

" Fn Amerika verstorbene Hessen. Georg Schal I cr aus 'Jlibba, 66 Fahre alt. zu Ph'labelvhia. Pa. Fran Huth. Rom!an Sw., geb. MlauS. auS Weinheim bei Alzep. 80 Fahre alt, zu Burlington. Fowa.

x Allenborf (Vumba), 2. April. Tie Erbauung eines neuen SchulhauseS ist vom Gememberat be- schloffen worben, nachbem bie Vertreter ber KrciSschul- kommiision Gicfe n hier weilten. TaS (Bebäube soll einen Lchr'aal unb eine Wohnung erhalten.

. Idiclb, 2 April. Ter Stadtrat beschönigte üd» gelleni roirbci mu dcr Bahnhof San geleaenheit, welche «gennr.-ig im Vordergrund des Fntercn'es lieht und die ge­samte Eu.nrohncc'chaft in Zvannung Hält Eine Aenderuna ber teigen Bal,.tHvssverbältnisse ist infolge der bevorstehenden Bahn- -aut'n befoiuxr* der b<rett» bewilligten Linie Alsfeld-Jlieber»- Äula - dringend erforderlich. Nun war van omAutmen 3cittn IM Verlegung be4 jetzigen Bahnboss nach dem Westen brr Stadt i.'rgcidlagen ward.-n, auch Stimmcu aus dem E ' 'nbahnkomnee tturotn . erfüt laut Die interessierten Geschäftsleute und der Stadtvorstand legten gegen eine Verlegung enlid eben Protest ein. Em.-'loo.C'nung dcS Slaotvorstanes fbar a oranFfurt an Der Eisen da Hndi. Aktion und erhielt bjn nunmehr die endgültige Erklärung, dafe eine B a h n h 0 f S v e r I c g u n g mit Rücksicht auf bie Moften von - Million Mark ausgeschlossen lei.

L. Friedberg, 2. Apnt. Für bad imbtische Sch wi mm ba b stiftete Hofagent Engel, Frankfurt, em geb Friebberger, ein grofees Hallenfen st er.

L Rödgen b. Fncbberg, 2. April. In bie hoch an- geschwollene Wetter siel ein zweijähriges Rtnb. Seine m'unjähngc Schwester sprang ihm nach, konnte es ieboch nicht mehr erreichen. Auf baö Hilsenifen stürzte ein Schuh- n, ach er meist er sich in ben Fluß unb rettete nut eigener Lebensgefahr beibe Kinber vom Tobe beS Ertrinkens.

R.B. Darmstadt, 2. Apnl. Heute Rächt würbe in ?(rheilgen in der bärtigen Postagentur sowie in ber mltofeenben Wirtschaft von Erzgräber eingebrochen. Au« elfterem Raum schleppten bie bi« jetzt unbekannten Täler einen verschlossenen Schrank in3 Freie unb brachen eine dann befindliche eifern? Geldkassette auf, wodurch ihnen 45 M. m bie Hänbe fielen. .Fn bei Wirtschaft entwendeten sie G<-

I tränke.

x m r 0 f b0 r f. 2. Avril Die Handwerke ka m nt er zu lobten; hnt bürd' Bermitielung t» 'jjürflermcificram » au s.nU- I liche Mimben. die zum Cftcncrmut aus brr ^rvnle nuicnai 1: erben, ftluflbläitcr perlcilen lau u. wonach fi' die VcrmiUetung dcr Lehrlinge und Lehrstellen selbst in bie Hand genommen hm, i i jung d > thmben, ein Handwerk zu lernen, anidieu«»

im Abnehmen begriiien ist.

sg. Mirchhain, 2. Avril Iie Stadwerlrenmg M ent- I --na . uu in iMutaditcii von ('ebetm

I stabt beschlossen, zur Ermcuerung d's hiesigen E leklri;it.at>- wertes eine zweite Lokomobile anzuschanen und genannten Herrn nut ber Leimng ber Erwüterunqsarbeiten u beauftragen.

Zu dem vorn 19.-21 Fum d. 3 hier stattsinbendeu.Mr,egeriesre orrlimbcn mit dem .'IbaeorMicteniagc de» Uurhesf. .Mru-qcibunl*# I schreiten die V.'rarb 1 cn nlstia nonr-irtO .'lI > .veUiminr m die

Waveile de» ftofkier Husarenregimenks gc-connen und in nächster

ringe laben unb man hofft, namentlich ans ben ><i nV-arbiirg, sowie aus der Sta

Geburtsschein,

fdbftöcrfttftle unb fclbftgcidiriebenc kurze Schilderung bti Lebeiislauws in Form eines Fragebogens nach Formular Anlage 1 der Schwcsternsatzung vorn 2. September 1901

ein <u,;ilidK» Zeugnis über den Besitz einer festen Ge iiutbhtil unb eines kräftigen störverbanes, in versdüofsenem

Vic Fernfahrt $. M. ,5. V.

itzras Jtiwdin ist gestern vormittag 11 Uhr 15 Min. von der Landungsstelle bn Dingolfing wieder anfgestiegen unb hat bie Fahrt nach M ü n ch e n ongetreten, wo a gegen 2 Uhr |1 landen gedenkt Drei Antcmobile des Eiienbahnbataiilon» be­gleiten den Ballon 'Kadi glatter Fahrt ist ..3 I" kurz nach 2 llbr c ui Cbetioicicnielb glatt gelandet Dee Prin »* reg ent von Bauern trat wiprl auf den Grafen zu und be- gnifetc ihn auf» herblichste ritte nach Taufenden zählende Botts-

menne durchbrach der ' luarkordon und stürzte unter kofende» 3übel auf bac Lun'dnif an und umringte e Ter Pi naregent lefichtigte das Luftfchtst und fuhr dann mit 3evpelin unter geisterten Munbqrbmigen in einem wahren Tnumvbauge zur Tafel in dem stasino der Liistschiffrrabtcilung Hier brachte der Prinz^ rcgent einen Trinkspruch nui den Grafen anS unb verlieh ihm bi c axefee goldene Luitpold-Medaille Maioe 2 icrling uns bi Hauptleni (*» < o r fl c und M aiiu« er* yicUcu Lthcneauoieidniuiigeii; die Lberingenicure erhielte»

auS 2lurirf) hatte sich am 1. l. Mts abends in einem Ineiigen Hatel emlogieit und erklärte am andern Morgen dem Holelbentzer. cs fei ihm in der Nacht von seinem limmer eine laidviiutn im Dcrlc von 60 Mk. und ein Portemounaic mit 42 Mk. gestohlen werden und so lönnc er feine 3ed)e nidit begleichen Auch er­stattete er .'Intrige auf bei Polizei. Am Nachmittage wurde Voigt bann in einem Fuwelierladen abgefafet, als er zwei Brillant- ringe un Verte von 200 Mk. geftohlen hatte. Er liefe udi Ringe zur Auswahl terlegen und habet zwei in dem Aermel- nmfctzlag feines lieber.tehers verschwinden Nach einem Flucht versuche wurde er feügenommen. Er gciranb bei seiner ooliari- liehen Vernehmung nidit allein ben I D taM ,u, ion^rn er gab audi \u. den Diebstahl im Hotel nngiert zu hoben, uni vom Hotelier Entschädigung ;u erlangen Dieser war nicht so iretgicbig. borgte ihm aber doch 5 Mk Voigt ist mehrmals brilrdit finb hat trotz ferner 3uaenb er ist erfl 23 Fabre alt idn>n 2 Fahre

TaaeSkalenber Stadttheater. Samstag abcnd 3 Uhr:Huiarenfieber". Sonntag nadmiittag 3>-, Uhr: ..Fobannis jeuer"; abends 7> Uhr:Hamlet". Ende ber S vielst 1908 09

5t o l p i s c n m Samstag abend Vorstellung Sonntag, Bor träge von Dr Robertstnabe ober Mädchen" nachmittag- 1 Uhr sstr Damen, abenbx- 8 Uhr für Herren.

stinematogravhentheater. Täglich Vorstellung (Frei tag- Programmwechsel

* B u n t a g ist morgen im Grofelwrzogtum Hessen, dcr Tag strNer (hittd)r und kiesen Ernstes, der dem Menschen predigen fort von der Vergänglichkeit arteS Frdisckien, und ber aud) dem modernen durch daS lastende Treiben des Lebens von solchen Dingen nbgewanbten Menschen eine Mahnung sein sort, Einkehr zu baltat. ob er sich frei fühl: von Sünde und Sckmlb. Aber nicht trauern in Sack und Ascku' sort der Mensch an diesem läge, sondern Bufee tun durch den Dillen zum Guten, durch den Vorsatz, sein künf tigeo Leben so zu gestalten, dafe es der Menschheit möglid) ist und da,zu dient, die Menschheit einander näher zu bringen durch Derke der Liebe, Gute uub Barmherzigkeit.

Lebrerpersonalien. Erna nut wurde der Scknl! verwalt er an der höheren erweiterten Mädchenschule zu Gießen 'Hid) Appel zum Lehrer an dieser Schule unter Belassung tt> her Mategorie der Volksschullehrer: die Lehrerin an der ödullcridiule zu Friedberg Martha Feder zur Lehrerin au der höheren uub erweiterten Mädchenschule zu Gießen unten: Belassung in der 'huegorn* der Volk schullebrerinueii Neverkragen wurde der Lehrerin an der hei höbe reu Bürge' - ".'addien Schule ;u Oppenheim Ann ßarh Hirnbaum ein. Lehr, in ' llc an bei r<btl 1 e qU. Friedberg. Fn den Ruhestand versetzt wurde der .er

(f>cricbt»iaal.

R. B. D a r m it a b t, 2. April. Vor ber Stra'kamm-1 boftrn sich heute ber 44 Falne alte Händler Monrab M u o i b c unb bennt Hilähriflcr Sohn wegen i^ejlügelbicbstahls ut oeranUvocun. den iic un Herbst v. Fs von Offenbach ans L* in di- Set irr au hinein auMhrltn, nidcm sie Abends mit ihrem Fubnverk unb leeren Hübnerkörben aus.ogeil unb letzter, mu ustvhlrmm i^' jlügel gefüllt morgens in Cfienbad) anbiaducn Monatelang betrieb Mnotbe ut Cifenbod) einen jchwungvolleu (Weflügelhnnbel, bis ui letzt Oie Gleichartigkeit uub Häufigkeit b. r Fälle auf inne 2mir rühtien. Er wurde Mitte November DerbaUti. wahrend fein Sohn auf freiem Fuße blieb. Ans ber Seit von Mitte Cftober bis November sind ihnen 20 dcrartim iubitoMc nadp gewiesen. Der zuerst vernommene Sobn gab nadi langem Zu­reden in Abwcienhc t seine- Bakers die Diebstähle zo. Ter alsdann in den Gerichtosaal geführte Baler beauemtc nd) nachher ebenfalls zu einem Geständni-. 'l uolri irn., dcr schon übet 11 Fahre im Zuchthaus uinrbrod'i bat, wurde zu 7 Fohren ZuditkauS verurteilt, abl. > Monalc für nntcrfudnmflyeft und Verlust der biirflahdxn tthrcncechl auf 8 Fabre, xdn 2ohn erhielt lvegcn Beihülfe 9 M on n le Gefängnis

w. Dort m und, 2 April. Degen Bclcidigung bet Offiziere und Unteroffiziere be» deuticlicn Heeres wurde heute non brr hieflgen Strafkammer der Redakteur Nonrbohm von der ToriinunbvrArbeiter Fettung" zu einem ^oinit Giangni» verurteilt. Die Beleidigung wurde in einem m lenem Btatte enthaltenen ArtikelZ ch» ude r knecht " gt'unbm.

Stuttgart, .3 Avril Bor dem Landgerichte kam grstern d-e Belcibigung-. klage dcr Badisd)-il Regierung gegen den Blatt 'oll ho-? Staatsmmistenum unb die Gmeraldirrklion her ^taatSci'.ni.at nen bdeiöifli haben Ter Verteidiger >wnte. d«e Bordells zuließ. Dadurch batte der Hausbesitzer men i*krouni von IHN) Mk und nur deswegen überliefe er inn jin Regierung zu dem bttligeren Preise von 2'» 000 tKL Ter Staats- Liuvalt bcannaah 1000 Mk. Geldstrafe Ta» Urteil soll r.renS- tag verkündet werden. ,

Aagded n i g. .3 April. Fn dem int 15 Fahren um neben- h-n Prozeiie hei Stadt gegen dir Grofembuitrir wegen Beruu- i einig ung des ElhewasserS wie die Firnlkammer deO Landgerichte» alle Forberunaen unb Anfvrückx der Stadt ab, da die Clbe nidit dazu bunr. als Scböv'nelle »ür Innhoaffei verwandt ,u werben, imtheni bem Berkrbr diene unb auch Ausflüsse bet Andustrieanlagcn aufzunehmen höbe.