Bei?ttzÄrt und bringt^ qrfimbb'ithrf-- Gefahren baumthn 1 vr Dvr beite ?ronn u» 2<f)ülmprnun«i ! r- ich m Mwnbmanjit em Kinderhorten bfltnrfm, deren Brrmebnnvj aus eriieh(td>-m Gelinden nicht nur wunichensiocrt fei, itmbrm in moufttierrirt; r £rten afnolirt erwroerlich erscheine sodann macht brr 'Hrbnr r noch besondere Borichlüqe jur vytnmg ort Srwibnma^DtrbälDii' m kmoerreichen Arl> ikeriannlnm 3n trr daraus folgenden Tn kusfton sprach Tircftor Delitsch Ularm oon der 9i(fckbul> sür schwochbeqobl. Umber über die ErnährunqSverhältn'iic und £rleac der 3aufllmqe und der rdrulf'nber. Au der TiSkusfwn beteiligten sich ferner Ättmmerunitdt Langenbach-Darmstadt. Lehrer jhntrab AgakidBerlm, (Heb *Heqtenmq4T0t ^reubenbeip Berlin, Bürgermeister Tr 'Setter- Worms und Fräulein Velen. Simon - Berlin Nach einem Schlußnwrt des Referenten Tr Rubner-Berlin schlaft Minister 6. Möller-Berlin die erfolgreich ItonferenL.
3n der Svf)iolkonferenz für Ingen dve rei n-leiter sprach Herr Militörviarrer Roesc Tictenboscn Redner ginn davon ouS, bafe es die erste Ausgabe der Ingen darbeiter sei, den ükfnlbclen und Besitzenden das Interesse an der arbeitenden Fugend in ermeden und sie zur aktiven Teilnahme an den Ar beiten ffir diese fugend ,u bewegen flioese besprach i'odann m längerer Rede die Arbeit bcti Verbands katholischer Jugendfreunde und des Bundes deutscher Iugendverrine Auch an diese Beivre dmnq schloß sich eine reg, Tistunwn Tannt roor die ftmfrreni, welche für die Allgemeinheit äußerst praktische Winke gab, gr schlossen.
Au» Stadt und Land.
Gießen, 27. Mai 1909.
•• Do m Großh Hofe. Der Großherzog und 6ie Gro ßherzogin unternahmen am Montag im Auto einen Ausslug nach Wimpfen, wo sie im Hotel „Mathü denbad" übernachteten. In Begleitung befanden sich die Oberhofmeisterin, Major Frhr. p Lchauroth und Gemahlin, sowie der Flügcladiutant Rittmeister Frhr. v Massenbach Am Dienstag abend kehrten sie wieder nach Darmstadt zurück.
** Ordensverleihung S K H. der Großherzog haben zum 26. Mai, dem Tage des 25jährigen Bürgermeister- Jubiläums, dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten tzch. st rae mer VII. zu Steinbach das All gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjähngc treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
•• Pfarrdien st nachrichten. Ernannt wurden Pfarrverwalter Schott zu Babenhausen zum Pfarrvikar in Rennkirchen; Pfarrassistent Widmann zu Bad Rau- heim zum Pfarrvikar in Bingen (zweite Pfarrstclle); Pfarr ajsisteut Binqel zu Rhein Türkheim zum Pfarrassistenten für Griesheim und Arheilgen (mit dem Wohnsitz in Gries heim); Pfarrassistent Ma rgu th zu Griesheim zum Pfarr assistenten in Ostlwfen lmit dem Wohnsitz in Rhein Türkheims. (Gestorben sind der evaug. Pfarrer Christoph Weg fahrt zu^ Lceheim am 14. Mai; der evang. Pfarrer >lirchenrat Fricdr. Aug. Röschen zu Winnerod am 17. Mai
** DieWahlen zur 8. ordentl. Landessynode müssen, da die 7. LandeSshnode voraussichtlich nicht mehl zusammentreten wird, burd» die diesjährigen TekanatS shnoden vollzogen werden.
•e '21 u6 dem Militärwochenblatt. Im Beur laubtenstande: Befördert zu fite, der Res.: die Vize- seldwebel: bchemenskq (Elberfeld), beB Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) Rr. 11«; 911 ten bürg (Lörrach). bc9 Lekbgaibe-Inf.-Regt«. (1. Großh. Hess.) Rr. 115 ; tzosch (I Darmstadt), be6 Leibgarbe-Inf.-Regte. (1. Großh. Hess » Rr. 115; Keiser, Petry (I Darmstadt), be6 5. Großh. Hess. Jnf.-RegtS. Rr. 168. — 9lbschiebebewilligungen: Heuschkel (I Darmstadt), Hauptm. der fiandw.-Jnf. 2. Aus- geböte, mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, Kaden (Mainz), Oberlt. der ficmdw.-Felb-Art. 2. 9lufg., Sievers, Schmeel (I Darmstadt), Lte. der Landw.-Inf. 2. Aufg., Bembö jAntonj (Mainz), fit. der Landw.-Feld.9lrt 2. Aufgebots.
"Der 4. landw Unterrichtekursue für Lehrer an Fortbildungsschulen wurde von Prof. Tr. GiseviuS eröffnet; eS nehmen daran 19 Lehrer teil, darunter auch einige auS Sachsen-Meiningen.
•• Die 5«. Versammlung mittelrheinischer Aerz 1 e wird am 6. Juni, am Sonntag nach Pfingsten, in Darmstadt tagen. Verschiedene Professoren der Rachbar. Universitäten und sonstige hervorragende 9lerzte haben bereits Vorträge zugesagt, so daß die Sitzung ,edenfalls interessant und anregend verlaufen wird, Im Anschluß au bie wissen- ichastliche Sitzung wird ein gemeinsames Festmahl abgehalten. Für die vormittags eintreffenden Gäste ist die Besichtigung des Großh. LandeSmuseumS, sowie des städtischen Kranken- haiiseS vorgesehen.
" BHC Tie 28 Hauptversa in m lung deS ör samtvereinS findet am • und 6 Juni inFranksurta M statt Am Samstag, 5. Juni, ist abends 8 llfyr eine Be grüßungsfeier im großen Saal des Baufm. Dercinslninses, itNTlyrcnb am Sonntag um 9i ? Uhr vormittags eine Sitzung des Gesamtvorstandes stattfindet Hieran sdiließt sich um 10i 3 Uhr die Hauptversammlung an Ans der Tagesordnung stehen außer Beriduerstaltungen ufm u a ein Antrag des ZwcigvcrrinS Fvankfurt wegen Genehmigung einer Herbst umnderunq nnd ein solcher dos i^esamtvereins-^hirstandeS, 150 Mk. für Besdiaffnng bi Niger Unterkunft für innge Wau derer zu l^ewiUigeu, sowie die Aufnahme der iieugegründeten 3ivciguereine Giünhauseu. Grr>ß^«erau und Friedberg. Rach der H»iuptVersammlung ist ein gemeinsames Eissen im Kauf umnnükheu Bereinslrans vorgesehen und ein Gong durch die Stadt nod) dem ^zoologischen (Wirten wird die Tagung ab- schließen
” Türkisches. Ein von dem türkischen Exsultan unterschriebenes 91 n fiel hing Spät ent eines türkischen Beamten hat sein derzeitiger Besitzer, Friseur Balser, in seinem Schau'enster, LiidivigSplatz 8, ausgestellt.
A Klein-Lin den. 2ö. Mai. Die Errichtung einer Postage ntur ist hier etne bnngenbe Notwendigkeit, besitzt doch das Don eine Einwohnerzahl von nahezu 3000 Seelen.
= Sternberg, 37. Mai Der Turnverein .Gut Heil* feiert am 20. Juni sein Fahnenweihfest auf der bekannten .Mocks Wiese' Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und das Festkomitee bemüht sich eifrig, den erscheinenden Turnern und Gästen einige recht fröhliche Stunden zu bereiten.
-s- Landenhansen. 26. Mai. Der Dieb, d r gestern das Fahrrad de Funinermeilters Böck von Hov- inannS'eld entwendete, vurde gestern in der Wirtschaft Morr hiev, als ei 'ich m Wider urüche verwickelte, in der 'V.-ricn ernes Handweiksbliischeu erkannt. 9l!s der Marder sich überführt »ah, ließ er da« Rad im Stiche und suchte das Weite.
Er wurde bei Bad-Salzfchsirf feingenommen und in da« Haftlokal nach Lauterbach verbrach!
C Schotten, 25 Mai An dem Bismarckturm aus dem I a u yfc e i n sind jetzt die Arbeiten wieder aujgr nonrmen worden
Klein-We lztzeim, 25 Mai Unter dem #rrt*ad)t des K inbeSmordes wurde gestern hier cm zugereistes, etwa lOitityrige« Mädchen verhaftet und nach Seliger' nabt gebractU, wo )te heute von der Darmstadter Staatsan u>alti(haft ver,wmmen wurde. Sie nennt sich Kunigunde Fritsch aus Wittgenstein, doch soll der Name falsch fein Sie behauptete, daß ihr vor vier Lochen geborenes Äinb noch lebe, konnte aber über seinen Aufenthalt feine Aus tunst geben.
Rockender«, 26 Mai Tie Evangelischen Rockenbergs mit Marienschloß waren früher nach Münzen berg und später nach (Griebel chigepfarrt. 3ur Hebung des cVemeindegefühls und um die Erbauung einer eigenen Kirche zu ermöglichen, mar die Bildung einer selbständigen, im Filialverhaltnis zu Griedel stehenden evan geliichen Kirchengemeinde Rockenberg beschlossen und vom Großherzog genehmigt worden Die Erweiterung des fian deszrichthaulr's machte die Erbauung einer eigenen Kirche zur Notwendigkeit, da für die Evangelischen aus dem Dorfe in der Anstaltskirche nunmehr fern Platz mehr vorhanden ist Tie neugegründete Rrrchengemelnde hat denn auch mit großer Opferfreudig keil die Erbauung einer kleinen 5Uipellc oeschlossen, die ihrer Dollendung entgegengeht und deren Baukosten auf rund 26 000 Mk. veranschlagt sind. Ten Bauplatz hat die bürgerliche Gemeinde geschenkt, aus dem kirchlichen Dispositionsfonds konnten 2000 Mk bewilligt werden, auch der Gustav-?ldolfBerein bat zu den Baukosten beigesteuert. Trotzdem ist die kleine, 325 Evangelische zählende, zumeist aus niederen, an dem Landeszuchthaus an gestellten Beamten bestehende Gemeinde ohne weitere namhafte Unterstützung nicht in der Lag«, die Kosten für den Neubau aufzubringen. Tern Antrag des evang Kird^enVorstandes zu Rockenberg entsprechend hat deshalb der Groß- Herzog genehmigt, daß für die evang. Okmembc Rockenberg für deren Kapcllenban im Laufe dieses Jahres in den evan gelischen Kirchen des Landes eine Beckenkollekte er» yoben werde.
Mainz, 26. Mai. In bet heutigen Sitzung her Stadl Verordnetenversammlung gab bie Sclrafnmg der Stelle einer Polizeiass ist enti n bei dem Polizeiamt Mainz zu einer längeren Debatte Veranlassung. Stadiv Dr Horch stellte den Antrag, vorerst von dieser Stellung Abstand zu nehmen, da man noch nicht genug Erfahrungen über Polizeiassistentinnen gefom melt habe, auch dürfte man schwerlich eine geeignete Person für diesen Posten mit einem Gehalt von 2000 Mark finden irrrner beantragte er, falls die Stelle dennoch geschaffen würde, das Angebot der Regierung abzulehnen, ’, der (Ychaltskosten für die Assistentin zu bestreiten, damit die Regierung kein Recht ge winne, in die ftäbtifdie Selbstvern'altung hlneinzureden Von an derer Seite wurde geltend gemacht, daß es sich doch nur um einen Versuch bandele, worauf sich fast einstimmig die Versammlung für die Bestellung einer Polizeiassistentin aussprach. (Fkf. Ztg.)
|| ranken berg, 26. Mai. In Rcnnnlanb erfolgte in dieser Woche der erste Spatenstich zur Eisenbahn nach Allendorf, der sogen. Edertal-Bahn, die dort in bie in diesem Frühjahre eröffnete Eisenbahn Frankenberg—Bertwig einmünbet. Jetzt wirb auch bekannt, baß im Herbst mit bei als Fortsetzung der Edertal-Bahn nach Westfalen gedachten Eisenbahn Bickelbach—Kirchhundem—Altenhundem und Ein- iuündiing m die Ruhr-Sieg-Bahn begonnen werden soll. Es wirb badurch wieder ein bedeutend kürzerer Schienenweg von dort in« kurhessische Oberhessen erschlossen.
(ftcricbt»faaL
F. E Wiesbaden, 26. Mai. Im April übertrug die Inttildanttir der Äg(. Sdiauspielc dem .belbentenor XX'mrirf) ü e n fc l die Rolle des Baron Krouthal im „Wildsäfütz" für die Maiseslsviele. Der Tenor meigcrte sich, diese Partie zu singen. Eine Strafe von 1000 M a r f folgte auf dem ,Tuße, bie densel für unzulässig und unbillig hielt Als der .Velbentenor am 1. Mai seine Gage erbeben wollte, hielt er dir 1000 Mark abgezogen. Ta seit dem Fwiesvalt z>vischeu Bühnenverein und Bühnengrnossenschaft ein Schiedsgericht, das über derlei Streitig leiten zwischen Bühnenleiter und Mitglied entscheidet, nicht mehr besteht, verklagte Hensel den Intendatiten u. Mutzenbedfer beim Landgerichte Heute stand in der Sache Termin vor bet vierten Zivilkammer an Bevor in eine nähere Prüfung bei Materie eingetreten wurde, prüfte bei Vorsitzende bie 0Knichtszustandi,i kut. Ter Verteidiger des Intendanten führte auf O^runb eines in eiltei ähnlichen -arbc am Oderlande^ericht vor vier Jahren gefüllten Urteils ans, daß die Kgl Intendantur bezw. her Intendant nicht verklagt merhrn könne, da er nicht für i(1> bandle, sondern im Auftrage des Königs des Ätonfihei kommiffeS. Es fei daher der Geh Iustizrat beim Uannnergericht in B rlin allein zuständig. Der Anwalt des Klägers widen'vrach dem und stützte sich auf S 17 eines am 5 August 1905 mit Hensel abgeschlossenen, bis 1914 laufenden Vertrages, der von dem In tendanten v Mutzenbecher unterschrieben ist, der besagt, daß in dem Ialle der Anmnitig eines ordentlichen Gerichtes die Mvn trahenten sich dem am Crtr zuständigen Gericht unterwerf.,, Tas Gericht beschloß, die Imtändigkeitsfrage eingehend zu prüfen und die Eilkicheidun • in den
kuMchilfahrl.
In der Fiuanzkommifsion der mürttembergiftben Zweiten ffammer wurde die Errichtung einer Professur fürfiuft» schiss bau und für den Bau von Kraftfahrzeugen an der Stuttgarter Technischen Hochschule angeregt Ter Kultusminister teilte mit, daß auch die Regierung die wissenschaftliche Iörderung des Luftschiffbaues für eine Ehrenpflicht Württembergs halte und einen Rachtragsetat einbringen werde
Gestern nachmittag 4 Uhr ist der fiuftfreuier ,Z. II." ;u »einem ersten Finge aufgeftiegen und ging um 4 Uhr 33 Min etwa 500 Meter von der ReichsbatlonhaUe wieder nieder Tie UebungSf a beten werden fortgefetzt Tie Neuerungen haben sich durchaus beroäbrt
Dcrmifcbtc».
e Große Branbscbäden hat ber grftrige Tag zu verzeichnen In bem großen Hannovers ck> en Dors U r bad, wurden innerhalb drei Stunden 1R GcHSfte ein* flcäidiert Audi bie Tvrflircbe geriet in Flammen, konnte aber gerettet werden. Biel Bich» das aefamtc Ackerbaugernt und landwirtschaftliche Maschinen sind mit verbrannt Ter Schaden wird auf annähernd ernt bnlTe Million Mark ge- schLtzt. — In fiiegnitz ist das Lagerhaus brr Ielir Hübnerschen Maschinenfabrik abgebrannt Mehrere hundert landwirtschaftliche Maschinen nnirbcn vom Feuer vernichtet
In EuSkirchen nmtbe bie große Walz- und Meist mühlc Martin Reuter durch Feuer zerstört — In bem ru)iifdh*n Städtdien Rowo, i'stoiivernement Rikvlaiewsk, wurden 500 Häuser durch Feuer zerstört 5«»o<) Menfd>en sind obdadilos. — Auch mehrere Walddrände riditeten großen Schaden an. Bei Bonn vernichtete ein Waldbrand ;ibrr 2000 Morgen Tannen- und Fichtenbestand Sehr viele Rehe und Fasanen sind in den Flammen umgi t'mmen
ttn >'al Male bet Iiinsbr»ck U rrjdit cm riesiger Waldbrand. Das Feuer bedroht das alte La öfter Restau-
ratwHt St. Martarethen Bei Rurnberg fte^t eben* Hill» em großer Teil des Waldes in Branb
Von einem Berliner Polizeihund auf« geklärt wurde in Fre, enwa.de die Tat rod r •‘Venfcben, die in ernem blühenden ««arten wie Vandalen gehaust batten. Ter Polizeihund Fricks nnbm sofort eine Sour auf. die er bis in die Mädchenkammer des Wohnhauses verfolgte Tort trachte er die Schuhe eines Aädchens, und dir bestürzte legte auch bald das <*eüänbnio ab, daß cs mit feinem Bräutigam die Verwüstungen aus Rache auSgeführt ade.
• Eine deutsche Insel verkäuflich Tu der Westkiiste Rügens vorgelagerte Insel Hiddensee ist — Derföuflidi In her großen Sturmiliit vor i" Jahren idmtzte das kleine Eiland Rügen vor den Wogen der See. »vurde hierbei allerdings in zwei Teile genffen Ter Staat lat dann große Stemdamme mit ungeheueren iviten et- laut, und ber Fiskus wird auch tvvkst die ihm von der Le sitzerin, der pommerschen Stttdt Stralsund, angebotenr Insel erwerben.
■ Tie Geheimnisse des Meeres Engliidie Taucher, die im Bosporus Arbeiten zu verrichten batten, erzählen, daß sie den Boden des Meeres mü Skeletten bedeckt fanden Es ist ein offenes vjebcimm . das; türkische Machthaber sich unliebsamer Gegner oder unbotmuHiirr Ticncr dadurch entledigten, daß )ic sie im Bo t ^rus ertränken licßen.
• Ein dreijähriger Junge mit einem Raucher- h^er; cn wurde gelegentlich einer ärztlichen Unirriudiung en Schulkindern in Llforbibire entbedt. und der Fall hegt trat zur Untersuchung der Gronchafts-Erziebungskommonon vr: os wurde crHari, daß der Vater den «naben un Rauchen „tramn-rf* habe und ihn dann gegen Eintrittsgeld »eine „ttuniic" aus öffentlichen Schaustellungen habe zeigen lassen' Ter Junge soll di« zu zehn 3meratten täglich gcraudu Haden! — (rin \xrppf, al ist, der über düsen Fall befragt wurde, erklärte, wie tue ..Münch R. R mitteilen, daß das logenauntc Raucherhet^ nicht eidlich fei und daß infolgedessen aus dem Vorhandensein eines derack:ge» Tesckles gefolgert werden müßte, daß der Junge unbedingt selbst geraucht haben mußte Bei einem Hmbe wurden schon irhr :r* n gr Jigorctint genügen, eine Störung in ,5min einer ui Herztätigkeit bei do rui rufen. Diese Störung komme iebr i--i in den niederen st lassen, die minderwertigen Tabak rauche, . neu mährntD bei denen, die bessere Tadakarlen konsumieren, sich die Ergebnisse dcs^allzu starken Genusses von Figo reiten ui,p n<? r in vlötzlichen fihnmachtsanfällen bemerkbar machten ydont rX greife ost ein Wechsel in der geivohntcn {iqarctiniai [ da v , des Raudiers an, und zivar meist deshalb, weil der 'Haud^ . hw neue Zigarette für milder als seine bisherige halte und infol; > tu seinen Zigarettenkoniüm steigere
• Abschub eineS-weiiäbrigen >r indes nach », u ß» land Aus Rewyork, 5. Mai, wird dem Hamb Frnudendl ge*
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mit vier MuiDcnt aus Rußland m Acwyork an Tas da ine - cm Jahr alte jüngste Kind der ^rau wurde nicht zur Vaiiouna gelassen, da es an Ringwurm erkrankt mar Man stell, »er Witwe die 'Sahl, cnlnn-bcr int, t
zuruckzukehren, oder aber das >kind in dem Hosvitak auf (ftlls Island nnterzubriiigen und die stur- und Verpflegun-Skost x in Höhe von 23 Dollar monatlich alfo l00 Mark prrmr zu zahlen atoii Ehanin hatte ihr letztes «Mb für du 'abn w Rußland Istcrher ausgegeben, und >o entschloß sie sich ntwnen Herzens, ihre ^ahrt nach Chicago sortzuseyen und das flm» au EN iS Island zurückzulassen Zehn Monate bat fit hort I,, und Rächt gearbeitet nnd selbst gedarbt und gehungert, um nll monatlich bie 23 Dollar zahlen zu können Bor eiligei .Wit brach bie ^frau unter ihrer fiaü zusammen, formte nicht mehr arbeiten und demzufolge natürlich auch die Zahlungen an de.s Hospital nidrt mehr einhalten Tie Folge davon war. baß fk Bescheid aus Ellis Island erhielt, man u-eede das »etzt zn ruhttge Äinb allein nach Rußland zurückseuden, falls fu nicht dm voiri’al- kosten weiter zahlen könne ober wolle. Eine d. rar'ige Brutal, : t, wie sie hier amtlich autgeubt wird, kamt man bödmens in Rutz- land erlebenj .
* D i e llcberfübrung eines Riesenmetevr- steineS Horane Herold entdedte im Tezember 1907 ,m R'atnmal Forrest in Washington einen Meteorstein, wie er von al i.ber ' ^röße noch nicht mabrgeno n
" ■ wicht von 12 Tonnen, in I" 5m; lau , breit. Herold, ber den Fundvreis für diesen Stein sich nicht entgehen lassen wollte, bat bis letzt Die Fundstelle gebein, f halten und nur bei der Regierung die Erlaubnis beantragt. ■ Stein an das Smiths Cman Institut ui Washington abhrlfll zu dürfen. Jetzt erst, nachdem die Erlaubnis zum Trat ’.-rtr aus dein Weißen Hause cuigrgangen ist, habe« dir «M tzuea Gelegenheit gehabt, den größten Meteorstein der Welt bcuninberx -u dürfen.
* E i n gemütlicher Poste n. Bon Leopold I. »0«.1 ber Belgier, erzählt ein franzöii>d>eS Blatt eine amüsante flnet n h<r '-blefc* tür den Wachtposten, ber aemuilid) ein Stuck PflaumenkucdeE verzehrt „Woher stammst du. mein Freunb?" fragt ber «U'M Der wackere striegsmann sieht den Möiiig von der Teile an „Sind Sic aber neugierig.'" Schließlich gibt er bem JtflamM Auskunft mitt erkundigt sich nun auch seinerseits „Und S». was find Sie denn eigentlick). Wahrscheinlich Lffizier'^" „34- ipobl" „Verabschiedet?" „Pensioniert aber raten Sic, «Tt welchem Rang" .Ä^aiiDtmann „Rein, hoher " „Maior^" „Rein." „fiberst'?" „Rein ..(Hcnrral?" „Rein, noch hoher ' „Tann sind Sic wvbl vielleicht ber Momg selbst „Ja ..Ack. dann halten Sie mir mal bitte meinen Kuchen, damit ick vor Ihnen präsentieren kann . . ."
' Tic Heilkraft unserer S a I b b n u m * ' nr Volksglauben Ter bekannte Arzt imb volkc kunb» lid)c Schriftsteller, Hotrnt Tr Mai Höfler in Bad TeU. dem wir schon ein deutsches Krankheits Ramenbuch, Weckc Über Volksmedizin und Aberglauben, über Baum- unb Walk- kult unb eine große Za bl wertvoller Aufsätze zu den rrr schiedensten Zweigen der Volkskufide verdanken, Hal jetzt in ben von E. K Pfümml vcröffentltchten „Quellen Forschungen zur deutschen Volksknnd' eine „Polksinebtz zinischc Botanik der Germanen" lferausgeqebeu Mit feines Walbbänmen ist ia der Sinn her «Mrmaiien in Tidnun^ Sage unb Aberglmiben eng Verbünde» „Ich aber svrach- Tn süßer Baum, dich grüßt wohl and) ber Blinde, M deinen Rainen selbst un Traum nvdi iic gehört, als Linde" Mit diesen Versen schließt Hebbel cm Nenics flk* hubl, bas er wenige Monate vor feinem Tobe von etnns Spaziergänge lienngebracht hatte Ter süße Tust, den i-" Lindenblüten bauchen, bat bem Baum das Recht auf ff ine* Ramen gegeben Tdion tm Altermm halte das Volk ffn< bewundernde Verehrung für bie fimbc, bie mit ihrem Tu« c btr bonkihefemben Bienen anzog: »varen bie finidenblüttn reicher, fo auch der Honig, unb Dieser war eine befand « fierfrrivcife, um bie Toiengcister zu versöhnen: bcshalb mürbe die fiinbe ein heiliger Baum, brr Glaube an seine H''! kraft lebt noch beute uu Volke Bei Den Rarbgermanen war bie fimde Der Wohnsitz des Vfgctationsgciilc. und der Schutzb<niin ber Sippe, man pflanz» sie im Torfe, unb f,e ist ber Mittelpunkt des Torftanzes, der vor Unglück bcwadri Man erinnere sich an Die anmutige Schilderung in «Treö* taa< Ingo Tas mit Linden umpflanzte Haus ist Den Angriffen der Hexen geschützt Mit hem Stricke aus fiinbeni ost kann man Den Teufel fangen in Frantreuh glaubt man an bie Hettiamkeil des LinbenbasteS bei flugee* Irnnfbcttci* Ter Tust ber Linde bat aber and» trank, machende Wirkung Ten im Schatten bet fiinbe Schlafen-


