$tül
I
des
Frankfnrter Börse,
V3 90
18UI
Abgg. Fulda und r Börlas nufge»
IO
Woinzi
Berliner Börse, 24. November. Anfaa ;emx
5^^
Esset mehr
Nur In Paketen erhältlich.
P1 ic< 8? ."ru
Gold- and Mlbrrn
S!
IHM 1MN 2lMN
!**■ 1-80
Quaker Oats weniger Fleisch.
Quaker Oats kräftigt den KCrper und erhält ihn gesund, ist dabei billiger und wohlschmeckender als Fleisch. Ein Versuch von nur einer Woche wird schon den Beweis liefern.
32.00
158.10
88.80
65.90
09.10
Harpener Bergwerk . LaurabtUte . .
Lombarden E. L Nord4. Lloyd TQrkeuluas .
187.90
136 jO
.'Av 15kL 141(5
T«L«1 Mi
35 Ba
kauhead eas
1 V<
1 Di
1 Ai
6 St
IT
. DM 19U
!'JÜ>
Gelaenkireben Bergwerk .
liatnborc- Amehk Paket/ LUM
bnttteid i«
2 Be
2 St
1 -1 1 V. IS]
2 Si 1B
Canada E. B. . . .
Darmstädter Bank C. *-,« Deutsche Bank . . —. Dortmunder-Union C.e. Dresdner Bank .
Tendenz: behauptet.
24. November, LH U'ae.
Elektrix. Labmeycr . . Elektrik. Sdnektrt . .. Eachwencr Bergwerk .
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgctcilt ton der Bank für Hande« und Tndastr!e;*G!*esen.
246.00
117.30
Günstige
Vei
Speisezii *** Tit 1 Kre 1 Ans 1 Dir 6 Stil
Enel
bestehend aus:
1 B 1 A 1 I
2S
Einzelne Hlih R denkbar üi<tB6 Sei
62.10
9945
96.15
94.00
182.60
,Z
1-3.90 84.90 93-55 92-90 99-20 99^K) 94.85
dich ihren streng obkhncnben Standpunkt zur Borlatz: aufge- geben, sich zur Mitarbeit bereit erklärt baben und die voffnung hegen, aus l^rundlagc des Antrages Wolf bezüglich der Ver- sauungSunderung zu einer Verständigung zu konunen. ES müsse vraklische Politik getrieben roertxn, um zum Ziele zu gelangen, nachdem die Bevölkerung bekundet habe, das; sie das direkte Wahb-
trif fein? Großer Lärm bei den Sozialdemokrmen' Serr Ulrich spielt nä axr-.tt gern als den norfen Mann au«. irr bc: mit seinen Angriffen aus den Richterstand i-t V«ne. ick au* den Cffai6a(6cr Fall nichts anderes sagen molterr. cis „eine Krähe bodt der anderen t-c Aug-n nttä: cu*" Das t’t eine ganz ungeheuerliche Verdächtigung des ganzen Rickternandt egen entschiedenste Bervahrung erngeleg: werden mufc.
<ficrtdit»faaL
X Landen ha usen, 22. Rov. Tas Schöffengericht Lauterbach Derart eilte heute den Kaufmann ft. von daN, der beim Radfahren fast stets ein übermäßig ra'ches Tempo einschlug, wegen Ucbertrcnmg der Radsahrordnung zu 6 Mk. und wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 15 Mk. Geldstrafe. F. karambolierte im Laufe des Fruhiabrs an einer Kurve der hiesigen CrtdftraBC mit einem Salzichlirfer Kurgäste, wobei dieser bcidkibiiTt iDiitDc und bic’.auT Straiantrag Hellte. Aus-er der zudiktierten Strafe wurde F. mit den dem Beschädigten entstandenen Äuslaaen belegt. Ter Mttangefchuioigte L. erhielt wegen derselben Uebertrctungen 2 bejro. 4 Mk. Geldstrafe
Frankfurt a. M., 23. Rov. Bei der Ehefrau des Milchhändlers Josef Baldig aus Bett er weil wurden im August d I Ballmilchproben entnommen. Sie zeigten einen Dasserzui'av von 25 Prozent. Andere Proben nnc en einen yettgcbalt unter 2 Prozent auf. Tas Frankiurter Schöffengerick: erkannte gegen Frau baldig wegen Rahrangsmittelsalschung auf eine Geld st rase von 3 0 Mark
,^56. TeleP
Sittf 2
•rr Bsrf. 5809L33 ML ' vorgesehenen Sbi±re:5nr.gfn. f- daß ein Reinaerrinn von 23934.09 Mk. (L B. 8993LLx) 5t» übrig bleibt. *?tc Verwaltung schlägt vor. 1 Proz. Di»L. dende i V. 3i Proz. jux Bcrtctlung zu '
handel.
y 0 f b r c U l> a n H a n a u uormalv n PH. Atcolan erzielte in abgelaufcnen Jahre unter Zurechnung von jOUX» Mk. Buofgcwtnn aus einem Lxmsverlauf und 9759.30 Mk. 0>crruinrortrag aus dem Vorfahre einen Bruttogewinn von 8J 411.57 Mr. um Lorj 148025.63 Mk.). Hiervon gehen ab die mit (15477.48 Mk
Hnrpencr Bergwerk. . . Linrablitie . ... . > . . Nordd. Lloyd . . . . . Obcrschlcs Eieen-In iustrie Berliner Handeltet!*. . . Darmstadter Bank . . . Deatsebe Bank . . . Deotach-Asiat. Bank . .. Diskonto - K ominandit . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktieu . . .
Baltimore- und Ohb-
. .
Gottbardbahn . . .
Lombard. Eisenbahn •<,.<• Ocsterr. t'taatahabn . . •*. Prince - Henri - Ebenbahn'.
raci Stimmen die Entscheidung n*t, bar, buitr PxcmirTtai.-sut ha- passivc Wahlrecht nicht verliehen werden soll, vrtn einziger Staat habe eine solche B i'chrankvng, durch rcddz Beamten entrechtet würden. Ten Richtern das passive Wahlrecht .u nehmen, halte er für eine unendliche Kränkung de> Rick: menr xer Redner wendet sich iodonn dem £ffenba<t<T Falle ;u_ Amts- gerictrsrat seibert wurde aus jubjctlüxn Motive« reigt'o: 2en Zehe ftra’borc Handlung setzt 'ich aus sudfekt oen und oo.ektiven Latbetzänkxn Zusammen, wenn nicht beide beicht werden »um Nachteil des Angeklagten, kann er nicht verurteilt werden. Tie Briefe, die Seibert benu&te, waren allgemein bekannt. Zn dem gegen Setbert gerichteten Flugblatte konnte dieser trotz aller Ber- uedtbeü der Ausdrucksweise doch schwere Pc-würfe ftnoen er 6efanb sich daher in einer Notwehr und mutzte sich red)tTer:igeit Auf Deranla'iung des Landgcrich:Zvrä''identen wurde dann der Leriasser des Flugblattes, der Redakteur der ^ra^rtcr .Kolks- stimme", zur Rechenschaft gezogen und zu nOO Mk. Qxlbftrme verurteilt Denn Abg. Ulrich in seiner geschmackvollen Werie saM, daß man solihen zum Ladi laufenden Beamte» auch noch .,25 hinten bt-aui geben solle", so verstehe der Redner, wenn dir Beamten sich scheuten, an die Oeifentlichkeu zu treten, um derart« en Angrissen von feiten der Sozialdemokratie nicht ausgesetz: zu icul Zch fnn dem Derrn StaatKmuuüer, io fährt der Redner fort, außerordentlich dankbar, dost er heute in einer ganz entschiedenen Weise, wie mir «S von chm nui)t oft gewohnt sind, hervorgetreten ist in der Sertrüyigung des h«i si> ch-vreutznchen EisendalpwcrtrageS. Ich wünschte nur, baß die öertai xujgs Ulrich imb Orb usw., die immer so sehr aegen dreien Dertrac; sprechen, mit ihrem Latein an die Svitze deS ftamöTcS mit Preutzen und den anderen Bundesstaaten gesetzt worden wären. L4 ist lehr leicht zu kritisieren, wenn man nicht an verantwortlicher Stell: neht. lind es ist doch nickt daran zu zweifeln, dast wir damals mit voller Heberlegung aller Lonseouenzen den bedeutsamen Sckr-.u getan baben mit Rücksicht auf die wirtschaftliche Entwickelung der Eisenbahnen in Dessen. (Beifall.) Ich bekenne, daß der «ertrag ein segen-reicher für unser Land gewesen ul Da- kann man auch entnehmen aus der Weigerung Preußens, irgend welche weiteren Verträge ernzugehen. vauvtsäcklich sind e- aber die Angriffe in der Zweiten Kammer gewesen, die Dreußcn veranlatzten, zu sagen, wir wollen mit den süddeutschen Staaten keine i'/e- meinfchast mehr eingchen. Redner wendet sich darauf zur Frag: de-Broportionalwahlrechte-. Taß dieses für die 5 größeren Lladtc Offenbach, Worms, Gießen, Darmstadt und Mmn; vorgcscklagen sei, sei insofern berechtigt, al- dadurch die Minoritäten der Wähler geschützt werden sollen. Bei der Broporlionalwahl durch das ganze Land hätten icdoch die Bart et Häuptlinge das ganze Wahl- gqdiäft in Dan den. Zn Stuttgart, wo allem die Proportional- wählen gesetzlich ctngesührt seien, wurden aulh^ bedeutend mehr Abgeordnete gewählt, als in den hessischen Städten. Zu der Frage, ob die Stichwahlen im Sinne der Regierungsvorlage statt- finden, ober ob sich die Stichwahl aus die beiden Döchstbestimmten bcsckfränken soll, bemerkt der Redner: Wenn man noch weitere Äandidaten bei der Stichwahl zulassen wolle, so merbe sich niemand mehr um die erste Wahl kümmern, sondern seine ganze Äraft auf die zweite Dahl kicksten, etwa wie bei Hncr ZwangS'Bersteigerang, von der man oorl>er wisse,
daß das erste Ergebnis doch nicht genehmigt wird.
Die Regierutig habe versichert, daß diese Dorlage die letzte für , lange Zeit sein werde. Ter Redner erklärt, er und seine Freunde seien sich der großen Derantwortung voll bewußt, die bei der jetzigen Beratung in Betracht komme und die Ueberzeugung, daß wir zu einer Verständigung mit der Ersten Hammer über die Aenderung der BersasiungSbestim,nungen fonrmen müssen, sei in den letzten Jahren immer mehr zum Gemeingut deS jjtniicn Volkes geworden. Er freue sich, daß auch die 2T
Die Kieler IPerftaffäre.
lFortievutig.) „ M _
-i. Kiel, 23. Rov.
3rt den wrkgesetzten Verhandlungen bezeichnet der Angeklagte Fraakenthal bie Fem'tellungen des stow' ars Wamwwski über her UntMidneb jwischen Bahngewick: unb Werftgewickst al- voll ständig wertlos Es wäre nur möglich, unbemerkt VagsonS aus der Werft zu schrsien, wenn and) Ei'enbahnbeamte mit den ^xkritbeamten konspirierten Sachverständiger 6krtd)t4iefreiär 3 di i c (c d c äußert sich dahin, daß die Frankeirthaljcken ^äldrr zwar sauber geführt icien, es wären aber nickst alle Wertt- gcid'dftc cingctragat. Frankenthal: Tas beirrcite id> gani cntsckicden, cd konnte sich nur um Gesckräfte^handeln, bie »ck für andere gemacht habe. Turch Befragen des Sacwerftandigcn wird idilieBltd) ieitgcitcllt, daß genaue iZeststellungen nicht zu machen ,.nd, da man nickst wmg. wie groß früher die Benanoe waren. Der Sachverständige givt dann auch zu, datz seine rechnenicken Schätzungcri in der Luft schwebten.
Es wird sodann in bie Be.vrcckung der einzelnen «ub< Missionen cjigctrctai. Im Frühjahr 1908 hat die Werft u. a. an eine Firma Easscl 15 400 Eisenspänc verkauft, die sanken- tyal abfuhc, da er fie von der ,nrma Easscl getauft hatte, xic Wiege^ttel der Werst, die von Rtccken untericidytci find, ent* galten genau die 15 400 Kilogramm, die ausgcvotcn waren. Äus der Bahn soll dann nad) der Süitlage ein Gaa.ck,: von aniuihe.no ödOisti Kilogramm sestgenellt worden sein. Es wird versucht, auszullären, ob die Ladung dieses W-aggons ifccnhid) ist mit den aut den Wiegezelteln angegemnen Matertalien. Angeklagter Rieden: Tiese Späne habe ich jutällig selbst gewogen, das 0>ewicht war richtig. Tic 'Jlntlage meint wahrsiveinlich ganz andere Waggons als die Frankenthal bdommat hat.
Zn einem weiteren Fall soll Frankenthal 15 480 Kilogramm gefaitit haben, während das Bahngewicht 18 840 stilogramm be* trag. Frankenthal erklärt hierzu, er werde drei Panzerplatten von seinem Lager dazu geladen baben, die sonst wegen ihres geringen Gewichts unverkäuflich waren.
Zn einem weiteren Falle stellt der Borsitzende fest, daß die Anklage zu unrecht erhoben ivorden ist. 1904 gingen zwe» Doggons aus der Werst, über die die Werftbüch.w nichts bciagtcit 'JJian nahm zunäckstt an, daß die Waren hinausgesckmuggelt nvrden seien, bis sich herausstellte, daß die Waren der Sdna^uwerst gehörten und von dieser erst natf zwei Zähren abgatomnien wurden. Rieden. So etwas ist öfter oorgerommen.
Zn der heutigen Berhanvlung tummt cs zn langen (Srörtcv nmgen über oic '.’lrt, ive bei dcn Waggons das Taragewicht in Anreckpiung zu bringen ist. Tarauf wird in otc Boprechung der Submisiion fvrtaesahren. Bet einer Submission vom 4. 9lo* ix-mber l*J07 sollen für 1000 Mark Altmaterial entwendet worden sein. Frankenthal: Zch habe mich bei der Abnahme ganz aut die Beamten verlassen und kann, wo es sich vm 50 Waggons handelte, nicht mehr angeben, wic es bei dem einen gewesen ifL Zch habe auch bie Werft gebeten, selbst zu wiegen, ich würde das Gewickst anerkennen: leider ist dem nicht Folge gegeben worden.
Bei einer Submission vom 19. April 190 < sollen 42000 Kilogramm Eisenabfall mehr abgefahren sein als gclauit waren nranZcntbal behauptet, datz bie Anklage bei allen diesen Zahlen Unrecht habe, wofür er den Beweis erbringen werde aatianmalt: Dir geben zu, bafe ui diesen Zahlen die Anklagcid^i't nickst schlüssig gefasst ist.
Es folgt bie Besvreamng einer Submijswn vom Frühsahr 1907, bei der Eisenaofall und Eisenspäne im Werte von 36öu0 Mark veruntreut worden sein sollen Anaell. Frankenthal: ‘Jludi hier hoi die Anklage übersehen, das Ketten non russischen Seviffen dabei waren, die garmdt von der xaiserlichen Werst, Ivndern von der Eermaniantrst gclauii morden sind Auch hier gibt die Anklage kein rickstiges Bild. Auf Antrag des Ersten Staatsanwalts Greff rath, der erklärt, daß die Anklage gegen 9i i c den jumteil erschüttert sei, beschließt der Gerickst-Hos, diesen aus der 10 monütiidxm Unters uchunashaft-u entlasse n. Ta Frankenthal nicht mehr imstande ist, d.-n Berl-andlungen zu folgen, werden diese auf morgen vormittag 9 Uhr vertagt.
reckt wolle. (Beifall, i
Abg. Tt. D i u kl e r Oppenheim (Natlib.) führt aus, er habe von einem „Lockten" und „Auhvallen der Bol^seele" bei der mit* C2> die .'Ha bi la len behauoteten, bei den letzten Wahlen nickt- bemerkt Man rede wohl viel uon allen mäglidjen ieniaiiDiidlen Tinnen in der Presse, aber nick-l von dcn Arbeiten ner Bolksauscrwaollen in der .Hammer. Es sei unklug twn den Sozialdrawkratcn, nach der Gteirult zu rufen und auf Berfasiungs- bruch Hinzuarbeiten l'i erkläre bageg n, daß r mit seinen (vreun- den eine Verständigung aui dem Wege deS Kompromisses suchen wincke. Etz ici dock: interessant, daß bi Gegner bei dcn lebten Wahlkämpfen die Freunde der VerstanLlgung alS „Berrätei an den BvlkLrccksten" «»'zeick'nct haben, loahrcnD heute die Vertreter bc\, selben Parteien eine Bersteindigung als das richtige erklärten. Cbne Kompromisse gehe öS nun einmal nicht und wer mit dem Lopf durck, di? Wand rennen wolle, der sei keui Toluitcr. Glaubt man wirklich, daß durch Bewllligung des RekomniunikationS. reckt» für die Erste Kanuner die Grundlagen der hessischen Staats^ verfassuna erschüttert werden würden ? Abg. Tr. »yulba Hove sich m Ucberirribungen ergangen, die den Kernpunkt der Sache zu verschieben geeignet seien. Er sei ganz damit einverstanden, daß die Zweite Kammer allem bav Zudgetverweigerungsiccht haben solle: ob aber dieses Reckt nach der Berfassutig io ganz sicher sei, bleibe dock zweifelhaft. Ter Redner bespricht catui oeu Antrag Wolf zu Art 73 der Verfassung und stimmt demselben zu. TaS Privilegium der kleinen Städte sei nichts als em nnoi- legierter Unsinn; es sei ein RonsenS, dan die paar tausend Wähler von Bingen, Alsfeld unö Friedberg dasselbe Reckst haben sollten, wie weit über 20 000 Wähler in bat großen Städten, (ir sei aber einverstanden, das, durch die neue LÄHllreiseintellung für bk durck etnrnl. Dcgsall der 'ikiüilegicn frei werdenden Vertreter em anderer Wahlkreis gesucht werden möge. i^xtlcrLit.) Unter großer Unruhe und andauernden Zwischenrufen wendet 'ich bann der Redner gegen die Sozialdemokraten uiid bemerkt, d<itz durch alleinige Vermchrang der ItäbtiidKii Mandate nur die „roten Mäuse" profitieren würden: es ici daher auch eine Vermehrung bet ländlichen Mandate nötig, ixinei Herabsetzung der Altersgrenze könne er nickst das Wort reden, man braudh? nicht jemanb, der bereits der Fngeiidiursvrge der Sozialdemokratie verfallen se>, noch das direkte Wahlrecht in die vand zu gel-en. (Unruhe. Weiter erklärt sich der Redner gegen die sozialdemokratische ^Igitation für das Frauenstimmrecht und namentlich dagegen, daß unsere deutschen Franc» sich weiter nach dem Vorbild der Engländerinnen entwickelten. Die deutsche Frau und die deutsche Familie bilbeicn den besten Schutz gegen die Bestrebungen bet Sojialdenwkratic (Großer Lärm bei den Sozialdemokraten: einer derselben ruft: Äommi4 des Herrn v Levi! . Wie denken sich denn die Herren die Sacke, wenn die Frauen stimmberechtigt find und nickt mit ihren Mannern übemnntmmen? ihn altes Bwcl- rvort Tagt: „Multer taccat in cccleiia", mit noch größerem Recht müsse es heißen: „Multer taccat in politiciS" — die Frau bat in politischen Dingen zu schweigen. Redner erklärt, er sei einer der Zünastcn im i'auic und habe geglauot^hicr etwas lernen zu können Aber was er heute hier von Den Sojiawemo- traten hören mußte, und der ganze Ton, den diese in der Debatte angeschlagen, sei nickt dazu angetan Wenn man hier in so unerhörter Weise einen Abwesenden angreift, der slck nicht verteidigen kann, soll bas etwa sozialdemokratische Ritteriich-
Betrells der kürzlich erö-hitten elektrischen St ratz«» bahn mvckrt: ick zu den bereits gemachten d. so-grnhts hinzvfüzen. Es rst vielleicht 'ckon rteltn. dieL ernmal durck die Berke des strotz cn Gießen gewandAl irnd. gcaller, daß die elektrischen Wagen nickt nur an _Vr Bo ’anjern auck an der Rückseite durch je zwn große ci;.*.: :a&a erleuchtet iinb. Ich halte biete Ginrichtuua ur u ganz abgesehen von der unnütze» Licklvers^renduur y erleuchteten Sagen kann man aus einiger Entfernuna er
sehen. in welcher Fahrtrichtung er tick otHnbet. Tie ^l^glchler die Fahrrrich:un.f des Sagen» sehen zu können, i*: auf :chr rj. sacke Wecke dadurck gegeben, daß man, wie bie? ■-* vielen erj- Studien z. B. Frankier: a M. unh Tarrn nabt) der ch dtc großen SignaUlamven nirr an der Vorderseite deO brennen laßt, fie an der Rückseite aber aus > chaltr: Es ergibt nch daraus eine au» die Taner nicht -.^edeuroche Lichtenvarnis. An fcder Endstation hätte der Wagcn uhra ba» >ie Umschaltung der Lampen vorzunehmen, rc4 ia leine «1L* gEoüe Arbeit ist. —
Ferner ist im Interesse der Fremden unbebingt daß die an der Decke der 'Sagen angebrachten, die (hib^ina der betrepenben Linie bezeichnenden Schilder stettz an der xiorte- und Rückseite des Wagens miteinanbetübertinitinifT. tr. und da»; ment, rate ich das gestern abend wieder gutbea b*. bei einem Wagen der roten Linie vorne „Schützendaus-, h.ste- aber ..Bahnhot" steht. Em Fremder kann s,ck auf diese unmöglich emc richtige Orientierung verschaffen.
votfentlick tragen diese Zeilen dazu bei, die nicht un^«ch»j tigten Vorschläge in Erwägung zu ziehen.
Fugenlose Trauringe
Ln allen tioldarten, Gröaecn und Faa»on« cmpfieL»! ö mäsiUren Preisen
D. Kaminka, Jowiüer i rinuön
tX®6) Jlarktplata 11.
Cingcsandt.
(Für Form und Inbalr aller unter dieser Rubrik üd üc: rn.tr mt die Redaktion dem 53ubl:Lnn gegeauca
SrrantDortnng.)
! gibt e* feine Taschen-Fahrvlane der <
Striendnhn? Einer für Ti
8".°'« Reidnanlcibc . .
. . .
3* Eonsols ... . .
3° . c. . -
■ -
3’Oberbeuen ■. .£«• 4‘ „ Oc’tcrr. Goldreote — 4'/»*.- (testen. Silberrente. 4“ 0 Uncar. Goldreote .r. •le, Italien Rente .«.'••■ 3e,e Portugiesen Serie I *. 3°, Porta diesen „ UI - 4'/t*'» raM. Staatsaul. 1905 4",°., japan. Staalaankihc 4e/e Couv.Türken von 1903 Tiirkcnlose......
4 *, Griech. Monop)l-Anl. . 4e „ iiassere Argentinier /. ■|° 0 Mexikaner . ..
: . . .
Aktien:
Bo’hrnn Goss . Badern* E. W.
Tendenz fest
ftrmmung j . ,_ - -
T;e 2-ebottr wird bc-aur kurz vor - Ubr ebgc.rocken
Nächste Sitzung: Mutwoch früh 9 Uhr. sorttetzung der Generaldebatte.
Des Erdbeben an der südlichen Verghratze.
Mannheim, 23. Rov. TaS (rrbbeben, Iber bei wir gestern kurz ber’.zfcttten, wurde in der Gegend von SckrieSneim an der Bergstraße und Ladenburg tn nvck viel stärkerem Maße al4 in Feudenheim und Seckenheim mahrze-wrnmen. So sind in Laderchurg Leute, die schon zu Berte grgan.zen waren, wieder aus gestiegen und erschreckt aus die Straße geeilt. Der <rwß, der von donnerartigemRollen begleitet war, soll derartig gewesen sein, daß Gegenstände von der Wand fielen.. Auch in Neckar hau ien, (cbmjen, Friedrichs seid, Äallstatr und LeddeSheim wurde da- Erdbeben verspürt. __________________
ist »Roll । b:< ^Quemfl
,1TPf*Wasc
Ne, geriet >h
Cocao^T ilöbe^rank
6lioco!aöe
[iokös.?LGenus5


