94 Pfg., Kalbfleisch rr. Psd. 70—80 Pfg., Hamnielfleisch pr. Pfd. 60—80 Pfg. Kartoffeln vr. 100 Kz. 7.00—7.50 Mk., Zwiebeln per Pfd. 0,15—0,00 Aik., Milch vcr Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 00— 00 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepfel per ^lr. 0—00 Mk., Birnen per Ztr. 00-00 Mk. Nüsse 100 Stück 50-00 Pfg., per Ztr. 0—00 Alk. Marktzeit von 7—1 Uhr.
— Kartoffelmarkt-Bericht vom 24. Mai 1909. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 2.25-2.35, Magnum bonum 2.75—2.80, weiße runde 2.25—2.40, Gelbfleischige, rote' 2.80 bis 2.90, werße 0.00—0.00. Frankfurt a. M.: 'Note Sorte Mk. 2.70—0.00, Magnum bonum 2.90-3.50, weiße runde 2.70-0.00, Gelbfleischige,blaue,3.25-0.00, weiße 3.25. Wiesbaden: Aiaqnunr bonum 0.00, weiße runde 0.00, Gelbflerschige rote 0.00. Al a n n- beim: SDlagnum bonum Mk. 3.10—3.15, weiße runde 0.00, (Selb- fleischige blaue 3.2o, rote 0.00, weiße 0.00—0.00. Köln: Note Sorten 2.60, Magnum bonum 3.30-3.35, weiße runde 2.60-0 00 Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote 4.75—0.00, weiße 0.00-0.00. Dortmund: Rote Lader 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00 b‘* 0.00, Magnum bonum 3.20-3.35, weiße runde 2.55-0 00 Gewfleischlge blaue 0.00—0.00, rate 4.60-0.00, weiße 0.00-0 oo' Hugen r. W.: Rote Laber A k. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonum 3.30—0.00, weiße runde 2.50—0.00 Gelbfl. rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Saffig-. Plaidt: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 4.30-0.00, Maqiiilm bonum 3.30-0.00, weiße runde 3.60-0.00, Gelbfleischige, blaue 0.00 bis 1 .00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Frankenthal (Pfalz); Rore Sorten 2.60—0.00, Magnum bonum 2.75—0.00, weiße runde 2.60—0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote 4.00 - 0.00, weiße 4.00-0.00. Saarlouis: Rote Lader 0.00 -0.00, andere rote Sorten 3.50—0 00, Magnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 3.30 dis 0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Kempen: Rote Laber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bonum 3.50—0.00, weiße runde 0.00- 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 - 0.00. (Alles per 50 Kgr.).
ke. Frank f-u r t a. 2)1., 24. Mai. Der israelitischen Feiertage wegen (Wochensest) wird der H a u p t v i e h m a r k I von Donnerstag, den 27. Mai auf Freitag, den 28. Mai verlegt.
fc. Frankfurt a. M., 25. Mai. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 7 Wagen £>cu und 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.30.—4.80, Stroh Mk. 3.00—0.00. Tendenz fest.
fc. Wi esbaden, 24. Mai. Viehmarkt. Zum Verkauf standen: 89 Ochsen, 106 Kühe, 394 Schweine, 240 Kalber (darunter 103 Mastkälber, 137 Landkälber), 66 Hammel und Schafe. Bezahlt mürbe für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen I. Qual. 74,00-76,00 Mk., 2. Qual. 70,00-72,00' Mk., Kühe 1. Qualität 63,00—65,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleischige, 1,33—1,06 Mk., Sauen 0,00—0,00 Alk., Eber 0,00—0,00 Alk.; Kälber: Mastkälber 1,90—2,00 M., Landkälber 1.60—1.70 Mk.; Hammel und Scha'e 1,44 dis 1,50 Mk. — Rinder notierten: 00— 00 Alk., Ferkel das Stück: 00—00 Aik. Geschäft in Hornvieh schleppend, Ueberftanb be- beutenb; bei Kleinvieh schleppenb. Ueberftanb keiner. Die Zufuhren stammten aus Norddeutschland, 146 Schwein aus Dauborn.
Tie Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 24. Mai 1909.
Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 74—77 Alk.
'/, Kg. Schlachtgew. 95-98 Pf.
7, „ „ 67-68 „
'/, Kg. 76-84 Pfg.
7, , 70-80 ,
7, „ 70-94 M
Getreidepreise in Mannhei m
Brotpreise in Gießen
Weizen 100 Kg. 26.50-00.00 Aik.
Roggen 100 Kch 19.50-00.00 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Ptg.
Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pig.
Siebener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hegen am Mittwoch dem 26. Mai: Trübung und Regensällc, kühler. Starke westliche Winde.
GragLnal-Drahtmel-uirgen.
Wien, 25. Mai. Auf dec F e l b c i s e n d a h n d c s Eisen- b a h n - R e g i ui e n t s in ftoriineuburg entglcifttc ein Zug, der mit 4 0 Soldaten besetzt war. 10 von ihnen wurden herunter geschleudert, einer schwer, mehrere leichter verletzt.
Paris, 25. Maß Tas Echo de Paris meldet aus Konstantinopel : Wie es heißt, wird die Pforte keineswegs eine Annexion Kretas durch Griechenland zulajsen wie sie durch Italien unterstützt wird. Vieltnehr gedenkt die Pforte, Kreta in der gleichen Weise vermalten zu lassen, wie die Insel Samos. Ter italienische Botschafter in Konstantinopel, der sich bereits im Sinne der Annexion bei der Pforte verwandt hat, erhielt eine verneinende Antwort. Tas genannte Blatt, das bekanntlich bei jeder Gelegenlieit seine deutsch-feindliche Gesinnung zum Ausdruck bringt, tarnt es auch hier nicht unterlassen, hinzu- zufügen, daß Deutschland die Pforte in der Sbretafrage unterstütze. Mit Vorsicht aufzunehmen ist auch eine römische Meldung des gleichen Blattes, wonach Freiherr v. Marschall der Pforte Vorschläge wegen einer deutsch-türkischen Allianz gemacht haben soll. Hierdurch solle dem Slawentum ein Tamm gesetzt werden, der vom baltischen Meere bis zum persischen Golf reiche. Tiefe Allianz soll sich auch gegen die kleinen slawischen Balkanstaaten, die von Rußland unterstützt werden, richten. Auch lege Deutschland eine große Tätigkeit in finanzieller Hinsicht an den Tag, indem deutsche Banken bereit seien, der Türkei eine Anleihe zu mäßigem Zinsfuß zu gewähren.
London, 25. Mai. Ter römische Korrespondent des Globe berichtet, der deutsche Kaiser habe König Viktor (hnaiuiel versprochen, wie zum Jubiläum Kaiser Franz Josefs auch airläßlich der Jubelfeier der italienischen Einheit im Jahre 1911 an der Spitze der deutschen Bundessürften seinen Einzug inRom zu halten.
Larnaka, 25. Akai. Ein Teil der Behörden des Wilajets Adana verhält sich gegen jeden, der dortige Verhältnisse feststellen will, äußerst vexatorisch. Reisen ins Innere werden unmöglich gemacht. Die deutschen Ingenieure der Bagdadbahn sind sogar einmal als Hunde von Frangis bezeichnet worden. Die Pflanzungen der deutschen Weinbau-Kolonie in Sarona wurden von Banden verwüstet. Ter Kreuzer „Hamburg" hat dort Leute gelandet, um die Verluste sestzustellen. Man legt sich die Frage vor, ab das gleichgültige, ja herausfordernde Verhalten der Behörden vom Großwesir gebilligt wird.
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Die Erb- und Pflasterarbeiten bei Verlegung des Straßenbahngeleises im SelterSweg sollen
Freitag den 28. d. Mts., vorm. IIV2 Uhr, öffentlich vergeben werben.
Arbeitsbeschreibung unb Bebmgungen liegen währenb ber Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, ier baielbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeil- wunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 25. Mai 1909. Ba/S
Städtisches Tiefbauamt.
Braubach.
Gräserei-Verpachtnng.
Donnerstag den 27. Mai l. I., vorm. 101/2 Uhr, soll die Grasnutzung an der Lahn in den GemaÄnngen Gießen unb Heuchelheim für das laufende Jahr an Ort unb Stelle öffentlich versteigert werden.
Zusammenkunft am rechten Lahnufer unterhalb der Wieseckmündung.
Mainz, den 24. Mai 1909.
Großh. Wafferbauamt Mainz Schmitt.
Wagner verreist.
Vertreter: Herr Dr. Klein.
„ Dr. Wask.
., Sanitätsrat Dr. Zinßer. (3062
stellvertr.
Mittwoch den 26. b. Mts. nachmittags 2 Uhr
werden im Bieter'schen Saale, Neustadt 55 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert:
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Wieseck, den 25. Mai 1909.
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Braubach.
öffentlich vergeben werden.
Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote ans Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zu», vorgenannten Zeil 4>un£t verschlossen unb mit entsprechender Aufschrift versehen an uns nnzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 24. Mai 1909.
Städtisches Tiefbauamt.
Vergebung von Erdarbeiten.
Die Erdarbeiten für die Neubefestigung des Kreuz- und Markt - ailatzes, sowie der Mäusburg unb Marktstraße sollen
Freitag den 28. d. Mts., vorm. 11 Uhr,
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme Bei dem Hinscheiden unseres innigftgelicbtcn Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels
Tobias Rock
sagen wir allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben, sowie für die reichen Blumenspenden, ferner für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth und für die liebe volle Pflege der evangelischen Schwester unseren herzlichen, tiefempstmdenen Dank.
Die tieftrauernben Hinterbliebenen: Familie Rock.
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Gießen, den 25. Mai 1909.
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