Ausgabe 
25.5.1909 Erstes Blatt
 
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Notwendigkeit größter 3 c r r ü ft u_n g c n. Trr Titel begeht fid) au» ' ör bt' dtlauis o s 3_t- butwes

Tic Geruckt. P n n Der 'x-ianqennolirne j » e ie r T f u t i d) r r fc. ^(cqacor durck Enqeborene beben, ro;r sick jett hctau'jirill, tatsöcklick einen ivahrn» hinterjrunb. Es sind ein deutscher und 'in österreichischer Lraotsangedv'-ger ongcbal m trorom, ihr Leben soll pbex nickt <k brdek sein, Schritte zur lüeTbnrubruno ihrer Freilassung iino im Gange.

?H m i i i i dt f r e i u cb , n Euglan o. Für die zweite.välftc des 3uni ist in England der korporative Besuch von 30 hervor ragenden Mitgliedern der niimdien Tuma angnagt

Aus Haiti herrscht Revolution. Die Revolutionörc besetzten die stabte Gannbin und Taiabdn

haupwersammlung des Landesverbandes hesftscher vürgermeifter.

L. Friedberg, 24. M«s

Tic Hauptversammlung erfreute sich aus den drei bro­dln en eines ,chr starken Besuches. Eröffnet und geleitet waren erschienen Brof Tr Gisevius, Gießen, Regicrungsral bafttan von der Lande' Hypothekenbank und Bürgermeister Stahl, Friedberg Tic Berichterstattung über das abgc- laufene, Vercinsjahr erstattete der Boriryendc. Im ver- aangenen Jahre sanden zwei VorftandsFtzungen zu Frank jurt a. M statt. Tie Haupr^ätigkeit des Vorstandes eqtredte lieh aus das Fürsorgegesetz Irin Antrag auf Regelung der Gebührenordnung an die Negierung i|t abgegangcn, man glaubt, daß inan Erfolg Damit hat An der Diskussion beteiligten sich Bürgermeister Hohn in Heppenheim und der Vorsitzende

Tas lündlicheFortbildungSschulwesenim Groß Herzogtum Hessen", Referent Professor Dr Giscvius, Gießen, war der zweite Punkt der Tagesord­nung Ter Referent ging von oer Bewegung einer Reform ber ländlichen Fortbildungsschulen im streife Gießen aus Schon 1906 bildete sich zwecks dieser Reform ein Ausschuß, dem der Referent, Geheunerat Dr. Breidert und rwch andere iche Fortbildungsschulen zu schaffen, fugend auf die günstigen Resultate der Gemeinoe Langsdorf und ausgehend von dem Gedanken, den Fachunter- i eltung zu bringen, UM '

da auch eine Verfügung des Ministeriums Die Hervorhebung des Fachunterrichtes betonte. Referent will in der landl Fortbildungsschule keine Lanowirtfchaftslehrc, sie ge­hört in die landwit |u)aftlwn Winterscl)uicii, sondern eine ländlicheWat n tt nn be ; und zum Unterrichte der Schüler nur Boltsschullehrer, und nicht wie in Preußen auch andere Faktoren (nur 94 Prozent Vollsschullehrcr). Ls wurde 1906 der erste U-ursus mit 10 Lehrern in Gießen ab gehalten, die Moften (1600 Mk- bestritt der tandwinschaft- in Gießen Aber nicht allein Einführung der ländlichen Naturkunde, sondern auch Ersetzung des Lese­unterrichts durch Anschauungsunterricht aus dem, was das Leven um uns bietet, war die zweite Neuerung. Tiefe Reformen haben sich bei den Reviswnen ats vorzüglich betvdbri; drei nurje fanden statt an je 30 Nachmittagen, so­genannte Wanderkurje, die nicht nur von Lehrern, lanbern auch von Vertretern der Regierntigen, aus Stilen, Sachsen- Meiningen, von l)C)j. ureis,chulinfpettoren besucht waren. Referent lomnit am Schlüsse |cnier Ausführungen auf die Blute der Laudwirtschast in Dänemark zu sprechen, viel ver­anlaßt durch den günstigen Einfluß der Voltshochschulen, und hält die obligat. Hess. Fortbildungsschule für einen wert vollen Schatz, wenn der Fachunterrat)t durchgeführt fei; an den Landgemeinden läge es letzt, diese Reform durchzu fuhren Roch zu erwähnen ist, daß für dieses Jahr Die He sonn im gesamten Mreife Gießen durchgefuhrt werden soll Reicher Beifall wurde dem Referenten für seine durchdachten Ausführungen gespendet.

Aus der R e ch n u n g s a b l a g e für 1908 ergibt sich eine Eiimahme von G7.'> Ml und eine Ausgabe von 527 Ml Als £rt Der nächsten Hauptverjammluiig waren Mainz und Bingen vorgeschtagen. M am» wird bestimmt. Der Vor­stand wird durch Zuruf wiedergewählt. Eine Reihe An­träge tarnen zur Verhandlung Der .lreis Bensheim ragl an, ob das Ervschasivsieueraiut gebührenfreie Zu christen von Schatzungen verlangen firiinc. Die Versa in m ung steht aus dem Standpnntl, daß die Lrtsgerichtsvorsteher nicht tazn verpflichtet sind

Weinholshei m (Rheinhessen stellt den Antrag, die Mrcisäntter sollen beit Moiporieurcu für Waisenhäuser das Einsammeln nntersagen, dafür solle sich die Gemeinde ver­pflichten, einen jährlichen Beitrag zu bezahlen. Tie Ver­sammlung will Demi srnheren Moduv bleiben.

Regien«ngsrat Bastian gibt sodann ein Bild über die gegenwärtige Lage des Geldmarktes, im Falle Gemeinden Anleihen machten. Anfangs des Jahres war überall die Ansicht einer Verbilligung oeS Zinsfußes; jetzt ist es ins Stocten geraten, ja sogar Verteuerungen sino ein» gctveteii (nur bei langfristigem nreoit Redner verbreitet |id) dann über die x-oi.e oer Geldbefchafsungskoften und ,hrc Schwankungen und hofft, wenn Die Landeshtipothelen- baiit aus Der Jugend sei, sie vielleicht durch Erholung des Zinsfußes vermeiden n lönneii. Der Bürgerinelstei von Rufselst^'im regt an, in Znkunft alle gestellten Anträge in Der hessischen Beamtenzeitung zu veröffentlichen. Gegen 2 Uhr wurde die Versammlung oeschloffen.

3entralftdlc für voikwohlsahrl.

R. B. Darm >tadi, 24. Mai.

Cai der 3. Konferenz des demralüelic sür Vollswohlmdit, Die öcuu- oormitiag begann, war der erste tag ganz bei Fürsorge jui v>\t schul entlaficneJugend geivioni. i. Univerjitulsoireklor Bauer- Herrnvui beleuancic die augememe Bedeutung und Not­wendigkeit weitem Er-ievungomaßnahmen sür Die volks>ckulciil- miienc, gewerblich tätiget» männlichen Jugcndlickeii krr mbm tun«, daß Mc Notwendigkeit der Weiterer,cedung der jugendlicken Arbeiter sick aus dem .icsckichtlicken Zusammenbruch oer Volls- erueDiinq ergab, die mit der r-Driilianinerung Deut'cklanDs be ginnend in der Ausbildung der Volksichule einen gewmen Abickluß erreicht hatte, aus dem aber ganz von selbst Die gegenwärtige Am- gabc erwuchs, die nun ein neues groues vadagog »Ickes Problem

Aufgabe werde vielfach unter den Geiichrspunlt des Sumpfes gegen die Sozialdemokratie gestellt, aber io geling uns gnniüidinube Ber» Idjicbcnbetlcn der Welt- und Oicfchichtvaujckauung, wie Der eibi tbcn Auffassung von ihr trennen, io haix dock das Politische und der Klassenkamps, den auch einsichtige Sonaldcinotrateu iv en unten ) nickt direkt in die Rechen Der jugendlichen tragen wollen, aus der Jugendfüriorge auszujchalten. Angesichts der 5t Lagt it über die junclnncnbe Verlobung der Fugend, betont Redner, da 6 allerdings Die Verhältnisse der Großstadt und der Industriezentren eine Fülle abnormer und zun, Teil verbreckeriicker Erfcheinuiigtii er zeugten, aber man jede leimt Die fruderen Zustände in zu roiigem Vubtc, auch Die Meisterstnl, war oft nie wenig «deale Qrtji ungs Italic. Der Redner cmr u ilt zur Bcierung der V, i-alln - die Fonbilduiiasickule als Ern aungssiatte int Geist, l. . iraklci und Gemüt und Die beiden elementaren Machte Religion und Vat i lana. .icve als Vundesgenois u

Das zweite Referat bull UntversilatSproiefjor Obermediztnal rm T l u. Gruber- München überT-ie fozialhpgienucke Be

Deutung insbesondere e»er 'krstemai.sch betriebenen körperlichen Ikbunccn iür die S<1 ulenUaiienen " Rock kurzer Dekane nahm die V-riammluna folgende, vom Redner au'qestellte X*etrid»e an

1 Tie eifrige Pflege von krä kigen. 2nb- : Übungen in 'reu r Luft ist nn unenkbehr ich-s Hilfsmittel nur körperlichen und gel­ingen ' ieilmdung Der städN'cken, in ( »ewerbe und Bandel tätigen Bevölkerung.

2 Da vvlftrümlicke Turnen, die Freiluinviele, SSancrr mendir, Lh'laur, Skilauf, Rudern und Schwimmen fördern, rrckf..',

Freude ar. der Natur, die Liebe zur Heimat und die iutlitbe Eni Wicklung

3. Zur Erreichung dieses letzten hoben Zieles muß Der Betrieb der Lc dcsübungen ouck eine Schule der 'Abhärtung icgcn äußere StbrigLüen, ein'acher Lebensiührung, der Bedürmisw tgkett und Peraaitl'itg von Lupus und Genußsucht jein Er muß auch aus diesem OirunOe mit Der heutigen Drinksitte brechen.

I. Tie f^eroöbnung und Freude an solchen Leibesübungen muß bereits Der Fugend etngepflanzt werden Bon enlicherdender Dich- tifllcuur Die < inbürgetung Der Lerbesübunacn in unferem Volks leben iit insbeiondere die Gewinnung der ickulentlai'enen männ­lichen Fugend ,wifchen dem 14. und 20. Lebcnsiabre.

5 Es muiien daher in den Lebrolan der überall obligatonich ;u machenden ,'.ortbildungsichule mindestens zwei Stunden körper­liche Uebung wöchentlich eingefügl werden

6. ES muß ferner baiur gesorgt werden, daß die Fortbil« dungsschulen Leibesübungen über Diele Pslicklstunden hinaus frei­willig betrieben unb bis ;um Beginne des Waffendienstes fortietzen.

Völlig felbstandige Fugendorganu'attonen zu D'eiem Zwecke sind verwerflich.

8. Die Organisation der Jugendlichen erfolgt am besten unter der Aegide der Fortbildungsschule oder wo eine solche noch nicht besteht ber Volksschule.

9. Vlud) sür die jungen Leute von 18 bis 20 Jahren eignen ick vorzüglich solche Vereine, Die an ihre frühere Schulgemeimchaft

schlossen sind:Vereine ehemaliger Schüler Dir Anstalt".

10. Tic Schule widert und leitet zugleich beiderlei Ver­einigungen durck BerciMellung Der Spielplätze, Ofcroäbrung von Anleitung zu Svicl und Sport, Aussetzung von Preisen ufw.

11. An Stelle der Veranstaltungen zum Zwecke Der Leibes Übungen durch die Fortbildungsschule selbit kann auch Die lieber tragung der Fürsorge an Turn , Spiel- und Sportvereine von Er- wackfenen treten, die volle Sicherheit gewähren, DaBjic die kbrper licke Erziehung Der ihr anvertramen Jugend im Sinne ernsten, vaterländischen Pflicktbennißtseins leiten werden. Tic Schule muß sich aus alle Fälle Die Uebermachung dieses 'Betricves sickern.

12. Dasselbe gilt von Den konfessionellen undneutralen" Jugendveretnigung' n und Jugcndbcimcn, insofern sic eine aus giebige und sachverständige Pflege der körperlichen Hebungen oer bürgen.

13. Höchst wünschenswert ist Die Bildung von Lrls , Bezirks irnd Krcisausschüsscn durch Bereinigung aller an Der Jugend erziehung bctcüigten Faktoren, sowie aller vaierlandlichcn Tum , Spiel und Lportorganisaiioncn unter audgicbigcr, moralischer materieller D> »litabniia der Gemeinden und des Staates nach dem Vorbilde des im Jahre 1902 gegründeten Lberjckleslschcn Spiel und Eislaufverbandes.

14. Zur vollen Entfaltung des Betriebes der Leibesübungen im Freien statt in geschlossenen Hallen würde Die Entführung der ungeteilten Arbeitszeit und Der frühzeitige Arbcitsschlun am Samstagnachmitlage, wie in England, gehören. Damit für die Leibesübungen mehr Stunden mit Tageslicht zur Verfügung neben.

In Der Nack mittagssitzung fand Die Gencralversamm (ung derZentralstelle für Volkswohlsahrt" statt, in der die Rechnuiigsablage und Die Erledigung Der sonstigen geschäftlichen Sachen erfolgte.

Mit Der Konferenz ist auch eine Ausstellung verbunden, die sich auf das gesamte (Gebiet Der Jugendfürsorge und Erziehung bezieht. Wir finden Da V^andbildcr für üinDer- und Schulzimmcr, Turngeräte aller Art und Material für Rasenspiele, Musik Instrumente, Apparate für Lichtbilder mn> Ferner interessant Arbeiten Der Leipziger und der Bockenhcimer Schülerioerkilättc, begleichen vom Seminar sür MnabaihanDarbcitcn m Leipzig, auch Die zahlreichen Schriften der vlcscllickaft für Verbreitung von Volksbildung und vieles andere mehr. Am iDaten Rach mittag unternahm Die Mehrzahl der Teilnehmer einen Ausflug nach bet Ludwigshöhe, resp Befichtigung hiesiger '^nhtial mstiNitc. Tic Beratungen ,verden Dienstag und Mittwoch fortgesetzt.

Kniveriitäts-Ilacbricbtcm

Pros. Ebbinghaus' Nachfolger in Halle. Dem Vcrnehnien nach wird der o. Proiestor der Philosophie an der Unioerfuat M ün st er i. W. Dr. Ernst Wl en in a n n zuni bevor- tehenden 4Bnuctfcinc|lcv einen Ruf nach Halle a. S. als Vlad)- olgct des uor turzein uerftorbenen Professors Dr. Ebbinghaus Folge leisten.

Sport.

O Fußball. Tie 2. Mainüchasten des Gießener Bal l- p i c l - St l u b 5 unb des Friedberger Fußball-ttlub ,Dlerfur' icierten Md) am Sonntag aui Dem Trieb ein Wettspiel, bei Dem Die Heimischen mit 2:0 Toren als Sieger tjcroorgmgcn.

Lustschiffahri.

Tic Gebrüder Wright haben bereits achtzig ^luftragc für Aeioplauc erhalten. Sw nehmen eine bedeutende Vergrößerung ihrer Werke vor.

Tie tjüllung beS Zeppelin II mit WasserslongaS wud Mittwod) oder Donnerstag erfolgen. Tann wird die irobefabri mit Z 11 beginnen. Am 10. Juni Neffen die ftommiiiatc des Reicksamiks, des RelchSinarüieamles und des orcuvifchcn ttriegs- muufieriuine juiainincu, um über Die Abnahme des Z II zu bc chlicßen.

Gctrcidc-Wochcnbcricht

bet PreiSbcrichtstclle des Deutschen LandwirtschaslStatS iwm 18. b,s 24. Mai 1909.

Zu Der obncbin gcjpannicn Vage Des ItzeireiDcmarktcs infolge der außergcwohnliai luappen Versolgniig Des In- und Aus­landes in in der letzten Woche hinzugelommen, das- die icnon seu nunmehr infolge der andauernden Dürre einen fast bedrohlichen Charakter aiigcnonunrn hat. Mag dir,c Befürchtung auch vorläufig

um lu \o Mk pro Tonne über tun schon hohen simb der beruhte von Preußen, Bayern, Württemberg uno Baden um Mute Mal irabeu den Bcrickt der PrciSbericvrsuelle de- T. L. R vom l. ?Vai bestätigt, nach iwldxm der Saaienswnd in Snddeulichland in Rorddeuuchland dock in größerer Ausdehnung itatlgerunDen haben, al? man zu Beginn x* Früdiahrs angenommen hatte. Den schleckten Soalentzanbsnotm von Preusen mit 33 für W.» Weizen und 3,1 für W wggen stehen die Roten 2,3 und 2,17 mBavern. 2,9 und 2,6 m Württemberg und 2,n und 2.'» in Baden gegenüber. Sieben Den ;ur Zeit wenig hoffnungsvollen Ernte- aus'ichtcn trug Die erforber. che Abwickelung Di nglicher Xmi* und Dedungs^iufrr.'ge 'ür Mai, Juli und Scpremdertermin.

einer Die Dringende e. ickfroge Der JnlanDsmüblcn. D-.ren Verrate

.

om 21 30. April

307.*o Tonnen Roggen au^iefubti. zusammen in Den 20 Tagen ix'iincn ; . ..ber nur 11 716 Tonnen m Detiiom Zen

brau>tuhr an Roggen feil Dem 1. Augnü

Scptemderrerminc angeiuhi* Dn größeren rufsuchen Verschiffungen

unD ber arken WcUahiabunc- - e-rv.? von m ' Srand

ob Auch Hafer ccipcnn angesichts des unitcbemi ?aa!.'r »anbC'> und be* geeinten inl5nh,'*x-rnnb?. Esenso bcb eiim Mais und Fu«errerste ibren iritm Ehorafter

VIicUtrn ich die Preise htr inländische* detrebe an,

letzten B.'art nage in Slatf pro 1000 kc ie nach CualiläL wobei

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Jiil, 253.75 '-t- 8.00). September 226 50 (4- 6.00). BuDapest Ala, 263.90 i-f- 8 90). Pari» Mai 218.95 (4- 4.96). Liverpool Juli 206 35 (-r 6.55), Chicago Ma: 207.30 i -z- 6.85). Roggen: Berlin Juli 197.75 14- 9.25). September 192.00 (* 7j25). yatet: Berlin Mai 184.00 (-b 2J85) ML, Jul, 186.76 (+ 3.76), September 176.00 1+ 2.75).

Ter Feiertage wegen erscheint Der nächste Wochenbericht am Montag, Dem 7. Juni.

Röntg* berg Tanziq eiet'ui Poten Breslau Berlin Magdeburg XXiUe Leipzig Dresden Braunschweig Rostock ramOurq Hannover Tuflelbor» Franksiirt a.M. Alanndeim Slraßburg Stutlgan München

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186 195

197 192 202 206

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Haler 190 «4- 193 ( - i«. i4- 193 (* 192 .8-

beiqeiügt ist. rote Weizen

Roggen i 8)

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LingesanSt.

(Für Form und Inhalt aller unter inner Rubrik stehenden Artikel übernimmt Die Rcdaltlon Dem Publikum gegenüber Einerlei Verantwortung.)

TieRosettenfrage" sckcinl ni, wie aus Der CrHnung be* Hausbesitzer Vereins berootgrhi. immer noch nickt erledigt zu fein und zwar nur deshalb, weil die Stadt von ihren viel zu ivett gehenden Forderungen nicht ablaiicn zu können glaubt Wo* aber in anderen Stödten anstandslos ging, das ist Doch sicher auch hier in Gießen möglich, und Die Stadt itnrb gutmn, nicht alles zu fordern, was sie selbst bisher, in umgefebrt liegen dm Fallen, versagt hat Damit man ficht, wie Die Stadl, Die in Dn Rosetlenfragc" alle Rechte für sich Dediuprudn, sonst dci abrt, prüfe man nur mal einen Vertrag nach, den Die Sladk abschlietzt, wenn sie einem Hausbesitzer Die Vornahme einer in seinem In teresse lugenDen Verbe'icrung auf stäbtischem (hgemum gewährt. Reben allen Rosten Der AuSmhrung, Die Der Hausbesitzer zu tragen hat, iPitD aurh hier slels nura .11 v? t D < 11 u f" Dn > -n hmig,», erteilt, unD außer Dem eine lährluhe An erkennungs-Ge. b ü b r" zur BeDiugung gemacht. Tie Hausbesitzer mögen also nur ihr gutes Recht wahren. Denn was Die StaDt iclbtt in abnlubai Fällen für sich forDert, Dürfen sie jedenfalls auch verlangen. I

Verantwortlich für Feuilleton unb Vermischtes: I. B.: Ernst Anderson.

-------- 1 1 1'

Telefonische Kursberichte de» Giessener Anzeigern, mitgeteilt von der Bank für BaaM und Industrie, Gleesen.

I ranklurter Hör«««, ' Mai, 1.1 I hr.

Reichsanleihe. . 0a- 8°,. do. ... «6.65 8*Konsola 3*/. do. . . , . «6-N 3</,/, Heuen.....WAO

3' /L Oberhewen . . . ~ 4°, Oc»terr. Gold reute . . 100-16 4*/.°/. Oesterr. Hilberrente. 99.9<) 4*i, Untrar. Goldrente . . ®W0 4'. Italien. Rente . . . 8% Portugiesen Serie I . ^-35 3°,0 Pertuxiesen III . 64.00 4'/«*/« russ. Staatsanl. 1906 98. 4/,*/. Japan. Staatsanleihe 96.00 4/. Conv.Türken von 1903 93,50 Türkenlose......146.30

4/, Grieth. Monopol-Anl. . 50.80 4e/e lasse re Argentinier . 89.85 6*i, Mexikaner .... 66.70 4l/.e/. Chinesen .... 99.60 Aktien:

Bochum Goss..... 225.60

Buderus E. W. . . . . IllckO

Tendenz: still.

Elektria. Lahmeyer . . . 120.0«) Elektru. Sehackert . . . 1ÄJW Eschweiler Benrwerk . . 1®1-M Gelsenkirchen Bergwerk . ,HJ.1O Hamburg - Amrnk Paketl. H7J0 Harpener Bergwerk. . . 12030 LenrahUtte......1MC0

Nordd Lloyd.....91J0

Obenehles. Ei «en-Industrie 96.00 Berliner Handel«ge«. . . 171.40 Darmstädter Bank . . . IliJO Deutsche Bank . . . . -41J» Deutsch-Asiat. Bank . . 15U« Diskonto-Kommendjt . . l*'60 Dresdner Bank . .

Kreditaktien.....2ÜQJ0

Baltimore- nnd Ohle-

Eisenbahn.....11M0

Gottbardbahe .....

Lombard Eisenbahn. . . 17.2* Uesterr. Staatsbahn . . . 16520 Priace Henri- Eisen bahn . PM4Ö

Berliner Bit ree.

Canada E. B......178^0

Darmstädter Bank . . 131.20 Deutsche Bank ... 241.50 Dortmunder-Union C. .. Dresdner Bank .... 161.00

Tendena: ruhig.

25. MaL Anfangikurse. Harpen er Bergwerk . Laura hatte . . .

Lombarden E. B. . . e Nordd. Lloyd Türkealoee . .

. 19O.4D

. 19040

. 17J0

. 9LN . 14070

Zarte Frauen

II Blutarme Mädchen

II Kinder im Wachstum

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