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3.6.1909 Erstes Blatt
 
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Crailsheim. Was jetzt tun? Soll man geradewegs über Ulm nach Hause flie-gen oder noch einen fteinen Ab­stecher ins 9iecfartal hinein und nach Stuttgart machen? Man hat noch Benzin für 78 stunden für beide Motoren und mau will trotz der Uebermübung, die man zu spüren beginnt deshalb nicht locker lassen. So geht es nach Heil- bronn hinüber, über Stuttgart weg und weiter dann nach Ulm zu.

Nun aber kommt ein fataler Umstand in die Quere. Es springt am Vormittag ein lebhafter Ostwind auf. Man avanciert langsam in südöstlicher Richtung auf Ulm zu und man konstatiert mit Schrecken, daß möglicherweise das Benzm knapp werden könnte. Im der Nähe von Göp­pingen ist eine Benzinfabrik, also herunter! Man sucht sich eine lange baumlose Wiese in dem fast windstillen Talboden aus und drückt das Schiff zum Landen abwärts. Ein kahler Höhenrücken ist noch zu über fliegen. Gehorsam steuert das Schiff um ihn herum, tief am Boden. Da taucht plötzlich unvermutet ein großer Birnbaum am .Hange auf. Weit und breit der einzige. Der Steuer-, mann, sonst ein zuverlässiger Mann, dreht in momentaner Berw irr ung das Steuer falsch herum. (B-rnf Zeppelin korrigiert ihn, aber ehe der Mann, der der Situation burdjaus nicht mehr gewachsen ist, sich besinnt, fährt krachend mit voller Wucht das Fahrzeug in die dicken Aeste hinein, den halben Baum zersplitternd, aber leider and) am vorderen Ende sein Gerippe traurig zerknickend. Man tonnte heulen vor Wut! So nahe einem Siege höchster Art durch eine stupide Tücke des blinden, blöden Aufalles um den Triumph geprellt zu werden!

Qberingenieur Dürr ist außer sich vor Schmerz. Wie in Angst läuft er von dieser Unglücksstätte davon in die Felder hinein, das Schiff nicht mehr zu sehen. Den ganzen Tag über bleibt er verschwunden. Gibt es jemand, und sei es der verbissenste Gegner des starren Systems, der diesen Unfall hem System als solches anzurechnen wagte? Dort liegt ' Schiff in seiner Flugpotenz in Bezug aus Gasfüllung ; Ballast bereit, nach Benzinaufuahme nod) unbeschränkte Stunden weiter zu fahren. Lediglich durd) das Versehen eines Mannes, der zwei Nächte und anderthalb Tage lang neben dem Steuer st a n d , a n seiner Spitze besd)ädigt. Kann jemand daraufhiil dos System antlagen? Kann er den unglücklichen ©teuerer anklagen? Was an der ganzen Sache zu beklagen ist, ist lediglick; die verhängnisvolle Einbildung der Männer in der Gondel, daß sie durchaus nod) immer mehr be­weisen mußten und daß sie auf diesem Wege ein Spiel trieben mit einem Kleinod, um das die ganze Welt uns in den Pfingsttagen beneidet hat.

Die künftigen Z e p p e l i n s ck) i f f e werden ja eine größere Tragkraft haben, um Ab l ö su n gs m a n n- schäften in genügender Za bl in die Gondeln nehmen zu tonnen. Auch wird man künftig, wenn Hallen ge­baut sind, überall in vollster Sicherheit zur Landung zwecks Benzinanfnahme schreiten können. Um so bebauer üd)er ist es, daß man glaubte, mit diesem Schiffe eine übertriebene Leistung aus führen zu sollen, um die An­erkennung aller Kreise sid) zu erringen.

Die nächste Zukunft.

Die .Halle in Metz ist fertig und Z. II sollte am 10. Juni übernommen und dorthin überführt werden. Jetzt find natürlich alle Verordnungen des preußischen Kriegs- ministeriums nichtig und auch die Fertigstellung des Z III wird sick) schwierig gestalten. Voraussichtlich wird das Reichs luftschiff Z I wieder in den Dienst gestellt werden Müssen.

Da der jetzt glücklid) geborgene Zeppelin II gegen das bei Echterdiugen Oerbtannte Modell keine nennenswerten Verbesserungen aufzuweisen hat, und da es ben Ingenieuren bei dem eilig in Angriff genommenen Bau nicht möglich war, die bisher gewonnenen Erfahrungen für den s)ieubau noch durchzuarbeiten, darf man mit dem erzielten Ergebnis durchaus zufrieden sein und von dem je£t in Ausführung begriffenen Modell noch ganz andere Leistungen erwarten.

Berliner Anfichten.

DieDeutsche Tageszeitung" schreibt zu der Rekord- lahrt Zeppelins:

Nach allem legt diese Dauerfahrt des genialen Er­finders zwei Schlüsse dringend nahe: Graf Zeppelin Ihctt mit einem nod) nicht mit den letzten Verbesserungen versehenen Luftschiff ununterbrodjen eine Strecke Zurückgelegt, die größer 'ist als eine Fahrt «Emden London oder Metz Pa r i s hin und z u - 7i ü ck. Wir lasen neulich die Bemerkung, daß zu größeren ssirategischen Erdkundungsfahren auch das starre System Lisher nod) lange nicht ausreiche. Diese Auffassung ist Alänzendad absurdum geführt. Ferner: Es märe

rufe«.

Danksagung

Familie Gerhard

Gießen, den 3. Juni 1909.

04108

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahl­reichen Blumenspenden sagen wir unseren innigsten Dank.

Dic tieftranernben Hinterbliebenen:

Familie Otto Knorr.

Gießen (Erednerstraße 37), den 2. Juni 1909.

Die Beerdigung findet Freitag den 4. Juni, nach­mittags 5/2 Uhr, auf dem neuen Friedhose Natt. 104100

Todes-Anzeige.

Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mit teilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser Itcbeö Töchterchen und Schwesterchen

Gertrud

im Akter von 2'/- Jahren in ein besseres Jenseits abzu

der Fahrweg ist nicht zu breit imb an den Seiten zum Befahren nicht hngerichtet.

Ich glaube nicht, daß die Forstbehörde ernstlich au die Auf­rechterhaltung ihres Verbots denkt, bevor sie iiidjt für einen entsprechenden Pfad für .stinbcriuagcit mit Begleitern gesorgt hat. Für eine Kraftprobe aber waren die Psingstjeiertage zu schade, daS hätte die Forstbehörde aus manchem mißmutigen Gesicht sehen können und cs wird ihr empfohlen, so wie z. B. in den Anlagen kein Weg gesperrt ist, auch den Fußpfad zum Forstgarten für Kinderwagen schleunigst frei zu geben.

Märkte.

fc. Frankfurt a. TL, 3. Juni. (Telegr. Orig. - Bericht de? Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehinarkt- preise. Zum Verkaufe slandeu: 18 Ochsen, 00 aus Oesterreich, 00 Bullen, 0 ans Oesterreich, 82 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, <84 Kälber, 289 Schafe und Hammel, 972 Schweine, 1 Ziege, 00 Ziegenlämmer, 3 Schallämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 7678 Mk., 2. Qualität 6972 Mk., 3. Qualität 5862 Mk. Bullen: 1. Qual. 6163, 2. Qual. 5759; Kühe 1. Qualität 7072 Mk., 2. Qual. 5860 Mk., 3. Qual. 4648 Mk., 4. Qual. 0000 Mk., 5. Qual. 0000 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht­gewicht: Kälber 1. Qualität 95 bis 98 Psg., Lebendgewicht 5758 Psg., 2. Qualität 8694 Psg., Lebendgeivicht 50-55 Psg., Schlachtgew. 00-00 Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 80 bis 00 Psg., 2. Qual. 7074 Psg. Schweine: 1. Qual. 6869 Pf., Lebendgeivicht 53,554,0 Pf., 2. Qual. 6700 Pf., Lebendgewicht 53,000,0 Psg., 3. Qual. 6066 Psg., Lebendgewicht 0000 Psg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut, Ueberstand unbedeutend.

tc. Wiesbaden, 3. Juni. Viehmarkt. Zum Verkauf standen: 51 Ochsen, 120 Kühe, 362 Schweine, 380 Kälber (darunter 224 Maslkalber, 156 Landkälber), 86 Hammel und Schafe. Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 74,00-76,00 Mk., 2. Qual. 71,0073,00 Mk., Kühe 1. Qualität 65,00-67,00 Mk., 2. Qual. 00,00-00,00 Alk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollfleischige, 1,341,36 Mk., Sauen 0,000,00 Mk., Eber 0,00-0,00 Alk.; Kälber: Tlaftfälbct 1,881,96 M., Landkälber 1.60 1.66 Mk.; Hammel und Schafe 1,44 bis 1,52 Mk. Rinder notierten: 00- 00 Mk., Ferkel das Stück: 0000 Mk. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand be­deutend ; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.

Limburg a. d. Lahn, 2. Juni. Fruchtmarkt. Durch­schnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 21,00 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 00,00 Mk., Korn 14,00 Mk., Gerste: Fultergerste 00,00 Mk., Braugerste 0,0000 Alk., Hafer 9.250.00 Mk., Erbsen 0,00 Mk.. Kartoffeln 0,00-0,00 Mk.

geradezu eine Versündigung an wichtigen pvli­tt scheu und militärischen Interessen des Vater- landes, wenn nicht alles getan würde, um uns den mäch­tigen Borsprung iit der Eroberung der Luft, öen die Erfindung Zeppelins und in der Hauptsache sie allein bedeutet, nid)t mit aller Energie ausnutzen und ausbauen wollte. Dazu gehört einmal, daß wir baldigst eine Anzahl von Luftschiffhallen und zwar von Festungshallen, abgesehen von großen Rundhallen, fertig^ stellen, die auch Zeppeliitschen Luftschiffen jederzeit und unter allen Umständen Unterkunft gewähren, dairn aber, daß imsere Landesverteidigung sich diese Erfindung in iveit höherem Maße z u Nn tz e n macht als bisher. Es ist ein Unding, daß man sid) einstweilen mit zwei Zeppelin-- kreuzern begnügen zu wollen scheint. Es wird nunmehr als eine gefährliche Indolenz gelten müssen, und wenn gar gewisse menschliche erklärliche E i f e r s ü d) t e l e i e n dabei mit im Spiel sein sollten, so müßte das bald zu einer Er­regung und in der Bevölkerung zu Sd)ritten führen, die ebenso bedauerlich wie für die davon betroffenen Stellen unangenehm sein würden. Unser ganzer politischer Zu­stand, wie eine sachlich tief gegründete Bolksstiminung ver­langen eine stärkere Verwendung des Zeppelin- Sy st emszu militari schenZwecken. Wir sftrd über­zeugt, daß man fid) an den maßgebenden Stellen diesem Verlangen nicht länger mehr verschließen wird. Dafür birgt die bewährte Sachlichkeit, Umsicht und Gewissenhaftigkeit dieser Stellen einschließlich des Reichsmarineamts."

Vom Kais er lief eine Depesche beim Grafen Zeppelin ein, worin er diesett zur glücklichen Durchführung der Heim­fahrt beglückwünscht und seine Bewunderung über die Leistungen des Oberingenieur Dürr ausspricht. Der Kaiser bittete sodann den Grafen Zeppelin, seinen Besuck) in Berlin auf Ende An-gust zu verschieben, da er selbst erst dann in der Reichshauptstadt anwesend sein wird.

Ter Empfang in Friedrichshafen.

Die Begeisterung, mit der Zeppelin bei seiner Ankunft in Friedrichshafen begrüßt wurde, hatte diesmal, wie der Schwab. Merk." meldet, einen ganz besonders herzlichen Ton. Bor dem Deutschen Hause hatte sich eine dichte Men­schenmenge aitgesammelt, als die Helden des Tages im Motorboot eintrafen. Zuerst stieg der Graf aus, so frisch und elastisch wie immer, hinter ihm die wackeren Piloten, die das Luftschiff so glücklich nach Hause gesteuert hatten. Dürr, Stahl, Hacker, Lau und Käst. Eine eigen- eigenartige Rolle war auf der letzten Fahrt dem Luft- sck;iffertapitän Lau zugefallen. Ta man, um wieder slott zu werden, sehr viel Ballast aller Art ausgeworfen hatte und aud) das Laufgewicht, mußte Lau dieses zur Ballon- führung dienende Gewicht im Mittelgang ersetzen und nun als lebendiges Laufgewicht zwischen beiden Gondeln hin - und h erkriechen.

Kleine Tageschronik.

Paul Lindau feiert heute in voller Frische seinen 70. Geburtstag.

Zwei Radfahrer aus Köln wurden unweit Hersol von Wegelagerern überfallen, von den Rädern herunter­gerissen imb ihrer Wertsachen und des Geldes beraubt. Die Täter sind unerkannt geflüchtet und noch nicht festgenommen worden.

ELngesandt.

Zur Pfing st Überraschung!

Dem gestern gebrachten Eingffandt über das Verbot des Kinder wagen schiebens aus dem oberen Schisse n ber­ge r Weg fehlt dic nötige Sck)ärse, um den durch das Vorgehen der Forstbehörde erzeugten Unwillen auch bei Nichtbcteiligten zu kennzeichnen.

Wenn fdron die Forstbehörde das bezügl. Verbot nicht allzu auffallend am Anfang des Fußweges bekannt gibt, so glaubte sie wohl bisher selbst nickst an dessen praktische Durchführbarkeit, wenigstens sah ich bisher nie einen Kontrolleur, aber auch noch niemals jemanden, der dem Verbietet ernstlich glaubte. Warum auch ?! Wird etwa dersorgfältig gepflegte" Weg durch die gummi- beretften Kinderwagenangegriffen"? Oder sollten gar die Spaziergänger vorBelästigungen" durch diese Vehikel geschützt werden müssen? Dieses glaubt doch wohl nur der Verbietet'! Jeder, der zum Forstgarten ns)v. spaziert, nimmt gern das bischen Rücksicht. Dann dürfte eher die Stadt die .Selterswegtrottoire ft'ir Kinderwagen verbieten, denn hier hastet ein großer Teil der Passanten seinem Ziele zu, d o r t aber geht jeder spazieren. Die Redaktion des Gieß. Anz. sagt sehr richtig, man sollte unseren & fernen die besten Wege freujebeu. Dies hat auch unsere Stad1> Verwaltung längst efttgesehen, nur die Forstverwaltnng nicht. Sie will anscheinend die Wagen und ihre Begleiter auf den Fahr­weg verweisen imb derartige Spaziergänger so zu Burgern zweiter Klasse stempeln, ihnen und den .Kleinen aber die Vergünstigung zugestehen, daß sie den nicht zu knapp aufwirbelnden Staub aus erster Hand schlucken und andere Gefahren auf sich nehmen, denn

kirchliche Nachrichten.

Israelitische N?Ngren8gesellschast. Gottesdienst.

Sabbatfeier am 5. Juni 1909*

Freitag abend 8.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbat-Ausgang 9.30 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Freitag dem 4. Juni: Teilweise heiler. Keine erheblichen Niederschläge. Tem­peratur unverändert. Nördliche Winde.

W a f s e r w ä r m e der Lahn 1 7° R.

Original-Drahtmeldringen.

Baden-Baden, 3. Juni. Der ehem alige Reichs- tagsabg. Theodor Barth ist heute nacht gestorben. Er war am 16. Juli 1849 in Duderstadt geboren, studierte von 186871 in Heidelberg, Leipzig u. Berlin die Rechte u. Borllswirt- schaft, warRechtsanw.inBremen, dannAmtsassessor u. Syndikus der Bremer Handelskammer. Er gründete dann in Berlin die Wochenfchr. Nation". 1881 wurde er als Vertreter Gothas in den Reick>stag gewählt, 188.5 für Hirschberg. Im Reichstage schloß er sich der liberalen Vereinigung, später b?r deutschsreisinnigen Partei und 1893 der freisinnigen Vereinigung an. Barth, der unter den heutigen Politikern als ein feiner Kopf galt, trat im Reichstage ins­besondere für den Freihandel ein. Den beiden letzten Reichstagen gehörte er nicht mehr an.

Berlin, 3. Juni. Der diesjährige sozialdemo­kratische Parteitag wird vom 12. bis 18. September in Leipzig stattfinden.

Wien, 3. Juni. Nunmehr wird bekannt gegeben, daß die diesjährigen großen Kaisermanöver zwischen dem 8. und 11. September stattfinden. Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef werden auf dem Schloß des Grafen Harrach bei Groß- Meseritsch Aufenthalt nehmen.

Petersburg, 3. Juni. Hier heißt es, daß K a i s e r W i l - Helm die Ausreise aus derHohenzollern" am 15. Juni von Danzig aus antreten werde. Vor Peterhos liegt die russische KaiserjachtStandard" bereit, um den Zaren zu der Entrevue nach den finnischen Schären zu bringen, lieber die ferneren Reise­dispositionen des russischenKaisers steht jetzt folgendes fest: Der Zar wird gegen den 20. Juni nach Schweden reisen und wieder nach Rußland zurückkehren, wo er am 7. Juli in Poltawa der 200-Jahrseier des Sieges Peters des Großen beiwohnen und danach Besuche des dänischen und schwedischen Königspaares emp­fangen wird. Sodann tritt der Zar mit der Zarin die Reise nach Finnland an.

Bekanntmachung.

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Gießen, den 2. Juni 1909.

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