Ausgabe 
26.1.1909 Erstes Blatt
 
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feinen Stamm auf die byzantinischen Kaiser zurück), Fann ich hier als nebensächlich nicht hinzufügen. Sie würde auch, so wenig als meine ooige Ausführung selber, von der großen Masse iwch nicht begriffen werden, in deren Reihen das Licht der Er­kenntnis, das nach der vor vielen Jahrtausenden vvrausgegangcnen: indischen Erleuchtung, erloschen, zuerst wieder von Darwin an- gezündet (die Vererbungslehre), nur sehr vbenflächlich noch auf- hellend in die allgemeine Verfinsterung eingedrungcn ist.

Dienstag 36» Januar 1909

159. Jahrgang

Erstes Blatt

Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.

Neue Verwickelungen aus dem Baifan.

arbeit in dieser Tagung stellt.

xt enthält

:ür Knorr-Sos.

in- vtoni enundfremden :re Herstellung ckenverfahren, eschmack und gewährleisten.

Redner; eS waren die jedesmaligen Parlesireunde, die, wenn er geendet, sich wieder in die anderen Räume des Hauses zurückzogen. So leer war es im Saale, daß ein Neuangekommener an der Tür

umkehrte, weil er drinnen anszulallen fürchtete.

Aber die allgemeine Einigkeit, die b»i der zur Verhandlung stehenden Frage in der Hauptsache zwischen den einzelnen Parteien und zwischen Regierung und Reichstag besteht, gibt die Erklärung für die anscheinende Teünahmlosigkeil des hoben Hauses. Es sehll das allfreizende Interesse einer Opposition. Viele Jahre laug hatte die Agitation zum Schutze des ge>verbtichen Mittelstandes Legen den unlauteren Wettbewerb ihre Wellen «'esiiq auch in den etreu der politischen Parteien und der pailamen'artschen Politik geworfen und waien nach kurzem Ab-bben nur um so stärker geworden, als es fiel) erwies, das; das,iach schiveren Stämmen zustande gekommene

Freunde miseres Volkes und Vaterlandes zur heiligen Pflicht selbst wenn vorerst keine Aussicht auf Erfolg bestehen mag die führenden Mächte in der Oefsentlichkeit, im Staate auf das immer mehr sich ausbreitende Uebel der Latifundien-Bildung im Lande aufmerksam zu machet! und dringend Abhilfe dagegen zu fordern.

Dazu wäre noch zu bemerken, daß die Lehrmeinung, als ob die Befestigung des Grundeigentums durch Fideilommisso oderErbgüter" (wie sie die hessische Gesetzgebung im Jahre 1858 ebenfalls vorgesehen hat) im Interesse der Landwirtschaft oder des Volkes überhaupt gelegen wäre, durchaus als unzutreffend zu betrachten ist. Ja, ich selber habe mich in einer vorübergegangenen Periode meines politischen Wirkens dem allgemeinenZeitgeist"', der da­malsHeimstätten" forderte, wohl auch einmal gefügt; ich selber habe in meinem allerersten Anträge zum ersten Landtage, dem ich angehörte, am 31. Dezember 1893 die Heimstättegesetzgcbung" gefordert. Ich hatte unrecht. Das Volk und die Tatsachen haben längst auch hier anders ent- j schieden, als wohlmeinende Leute es vorhatten. Denn das hessische Gesetz über dieErbgüter" vom Jahr 1858, das schon eine Art Familien-Fideikommiß bei Vorhandensein von schuldenfreien60 hessischen Normalmorgen" oder 15 000 Gulden Kapitalvermögen zuläßt, ist bis heute fast gar nicht (man spricht in einem Falle!) in Anwendung ge­kommen und die Vererbungsweise der Höfe auf den Erst­geborenen im Riedescl'fchen und im Odenwald nimmt von 5ahr zu Jahr ab. Außerdem kann festgeftellt werden, daß die Gesamterträge, die Kultur des Ackerbodens, dort viel höher sind, das Volk wohlhabender geivorden ist, wo die I freie Teilbarkeit des Bodens besteht. Und es ist doch auch ein offen am Tage liegender Irrtum, wenn man meint, die rechtliche Befestigung des Bodeneigentums diene dem Staatswohl dadurch, daß es den Eigentümer am Boden sesthalte, ihm eineHeimstätte" sichere; das ist zumeist I nicht wahr und nicht zu beweisen. Es gehört dieser Rat­schlag zu den vielen Ratschlägen wohlmeinender, aber übel- I beratener Leute, die von der rauhen Wirklichkeit überholt

den Fragen und Jnleresien gab und ebenso wie die Redner oo» der Rechten und vorn Zentturn, die Abgg. Tr. Giese, Linz, Werner, Hanisch, R o e r e n und 3 i r sich zum Sprachrohr der von gewerblichen Vereinen geäußerten weiteren Wünsche machte. Eure politische Sire ui rage in diese A n - g e l e g e n h e i t nicht mehr. Eine Llgliedrige ttommsision nun, nun versuchen, die Vorschläge der Regierung dem gewerblichen Veben noch besser anznvassen. Tie KomlnissionSzimmer des Reichs­tags reichen faum noch aus. Aus den weilen Morrtboxen Iahen sich die erforderlichen 'Räume hierzu leicht schaffen, aber man wird Die Mitgliederzahl des Reichstags demnächst erhöhen müssen, wenn man den Aniordernngen gerecht werden will, die die Gesetzes-

Tagen mit einem Auftrag nach Adrianopel abgereist.

Die Pforte ist nun freilich in keiner sehr angenehmen Lage. °Das Abkommen mit Oesterreich-Ungarn hatte doch viel böses Aiul erregt. Die Albanesen beispielsweise, die mit dem lieberein- lammen zwischen der Türkei und Oesterreich-Ungarn unzufrieden §md, sandten an das türkische Parlament eine Depesche mit der ^lussvrderung, gegen die Annahme einer Geldentschädiguno, (Ein? tzpruch zu erheben' Sie boten die Regierung das Doppelte der von Oesterreich gewährten Geldsumme an, wenn sie das Geld so bringend brauche. ES ist also durchaus nicht ausgeschlossen, daß Man die Unzufriedenen dadurch hat beschwichtigen wollen, daß -man dem Keinen Bulgarien gegenüber energisch auftritt; ander-1 -feite, besteht allerdings auch die Möglichkcll, daß Bulgarien durch militärische Maßnahmen einen Druck auf die Pforte ausüben will, | um diese für eine schnellere Einigung gefügiger zu machen. Man1 hat in Konstantinopel bisher nicht sonderliche Eile bei den Ver­handlungen mit Bulgarien gezeigt und es ist begreiflich, daß man in Sofia etwas ungeduldig wird, weil man endlich eine definitive Regelung der Verhältnisse herbeigeführt sehen möchte. Wie dem auch sein möge, jedenfalls kompliziert sich die Situation durch diese neue Episode wieder nicht unbedenklich, und es wäre nicht undenkbar, daß dadurch auch ein Rückschlag der Regelung der Angelegenheit zwisd)en Oesterreich und der Türkei ausgeübt vird. 1

Man darf aber vielleicht hoffen, daß die Großmächte sich ins Nittel legen, um einen folgenschweren Konflikt zu vermeiden. Oesterreich hat im übrigen nicht nur Grund, der Entwickelung der Lalkandinge mit einiger Besorgnis entgegenzusehen, vielmehr ruft das Verbältnis zu Italien neuerdings wieder Beklem-

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werden; und gar nichts anders bleibt auf Gottes weiter Welt, um den Bauer an die Scholle zu fesseln, als der eine Grundsatz: Schasst dem Landwirt genügend hohe Preise für

im I die Produkte seines Ackerbaues und seiner Viehzucht und

Zldutommlsje int GrogHe^ZSgtUM Hessen. gebt ihm das Vertrauen auf eine gesicherte Zukunft seiner Der Abg. Köhler-Langsdorf hat folgenden AntragL^er, alles andere wird sich schon von selber finden. Denn beim Landtage emgebracht: nicht die Vergnügungssucht und ähnliche Gründe sind es.

Ich beantrage: die den Bauer zur Stadt hinziehen, einzig und allein ist

Die verehrliche Zweite Kammer wolle beschließen, die es das dunkele Gefühl, daß seinen Kindern auf der bäter- Großherzogliche Regierung zu ersuchen: liehen Scholle immer das glänzende Leben erblühen möchte,

L in Ausführung der Artikel 1 (mit Ausnahme des Ab- als wenn sie dorthin sich wenden, zur Stadt, zu Handel und satzes 2 Nr. 2), sowie 39 des Gesetzes vom 13. Sep- Industrie, zum Beamtentum, dort wo der Mensch von der tember 1858, die Familien-Fideikommtsse beiressend') Gesetzgebung weniger schikaniert erscheint, als auf der (in ihrer neuen Fassung durch Laudesge.etz vom Scholle, wo das Wetter und noch mehr der Wech.el ver- 17. Juli 1899 Regierungsblatt 1899, Seite 225) so- schiedenartiger Gesetzgebung und gesetzgeberrscheu Versuche wohl der Neu-Errichtung wie der Vergrößerung von dem Menschen das Leben erschwert und keine Zuversicht Familien-Fideikommtsseu entgegenzuimr.en; auf eine für die Zukunft gesicherte Existenz sich ihm bretet.

2. dem Landtage eine genaue Auftlellung über die Zeit Richt der Umstand, daß den Bauer Gesetz und Rechte mecha- der Errichtung, Inhaber, Oerllichleit, Fläche und nisch an die Scholle fesseln, das hilft ihn erhalten, nein, Kulturart der Fideitommifle im Großherz-ogtum in den nun Gott fei Lob und Dank'. dahtngeschwun- Hessen sowie um wie viele Hektaren der denen schlimmsten Zeiten der neunziger Jahre war der Fideitommißbesitz seit Erlaß des Gesetzes vom Grund und Boden dem Bauer zu einer schweren Last ge- 13. September 1858 bis heute im Großh. Hessen worden, die ihren Träger zwar zu erdrücken, ihn aber nicht lassen. I zu entlohnen verhieß.

Und was nützt es zuletzt auch selbst dem hohen Adel, daß in seiner Hand so viel tausend von Hektaren des Erd­bodens vereinigt sind? Würde ein gleich großes bares Kapital, das unter den gleichen Bedingungen für die Fa­milie gesichert, vielleicht in den Schuldbüchern der Staaten eingetragen, ihm nicht dieselben Garantien der Gemein­schaft und der Existenz geben? Wie wenig ist doch leider Gottes! unser hoher Adel noch mit dem Lande verknüpft? und, abgesehen von dem verstorbenen alten Grasen zu Solms-Laubach, wie wenig geht doch unser hoher Adel mit dem Bauernstände, der ihm doch am allernächsten von Allen stehen sollte, Hand in Hand! Darum spricht nichts für die Beibehaltung der Familien-Fideikommisse, nichts ober für ihre stetige Ergänzung und Vergrößerung, die zuletzt alles freibewegliche Bauerland noch zu ver-

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1 Ach ui Osnabrück

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Die Entwickelung der Dinge auf dem Balkan scheint aller Ver­mutungen und Mutmaßungen spotten zu wollen. Kaum ist ein Sirotcn durchhauen worden, so haben sich schon viele andere wieder wen geschürzt. Die Verständigung zwischen der Türkei undOester- neich-Ungarn ließ erhoffen, daß für die Balkanfrage nun die Grund- Lage ruhiger Erörterungen geschaffen sei, da zeigen sich schon neue SSertoidelungen. Tie bulgarischen Mobilisationen, über die wir gestern kurz berichteten, haben nicht geringe Beunruhigung ge- . r .

Miassen. Man ist in Konstantinopel überrascht und besorgt und ($e(e$ von 1896 die Erwartungen und Hoffnungen enlläufchie. En, Hcugnet, daß von türkischer Seite irgend welche provizierendcn Vorenlwnlch der nun im vorigen Jahre der Oessenilichkeit und da- Mobilisationen in der türllsch-bulgarischen Grenze vorausgcgangcn mit der Beurteilung der Interessenten, besonders der geiuetblidien feien. Von wohl unterrichteter türkischer Seite erfährt der Lokal- Körperscha'en, unterbreitet wurde, hot, rote das tn neuerer Zen durchaus ferngelegen habe, zumal in Kvnsta.itinopel Nicht du Vorlage an den Reichstag gemacht weiden konnte,

'llbsicht besteht, die ohnehin verwickelte Lage aus dem Balkan durch bUebcnoch Wünsche, aber sie sind doch nicht mehr derart, eine gemalt)ame Grenzrcgulierung noch weiter zu komplizieren. I öctBf lvcun sich hierüber eine Verständigung nicht ergeben sollte Der partiellen bulgarisclien Mobilmachung sei somit lediglich bie neue Gesetz für irgend eine der Jnteresienteugruppcn ober der 'Furcht vor einer überraschenden türkischen Besetzung bulgarifcljcn politijcljcn Parteien nicht annehmbar wäre. Im wesentltcheu »Gebietes als Vorwand unterschoben worden. Es sei fidjer, daß ivollen die neuen Vorschriften eine Regelung des Aus-

Türkei. ba6 ihrdie W

. dandstccichS ferngelegen habe, wtrd man den Eindruck allerdings«Herausstellen. Es gilt das insbesondere mr dar Schmier- r.id)t los, daß dock) irgend etwas vvrausgegangen fern mag, wasl^elderun wesen und die P r e i S s ch l e u d e r e r. Tte frei- ibie Bulgaren als Provokation auf fassen mußten. Und in der Tat Iunigen Redner, T o v e, Tr. M ii l l e r - Meinmgeii und E a r steus scheint eine Meldung des Wiener Korr. Bur. auch daraus hin-1 zeigten sich am krituchstcu^ hinsichtlich der zu erwartenden Wtrk- ,)euten zu wollen. Tort heißt es: Von einer besonderen mili I ungen. Au eine gefunde Selbithil'e apveUieite mit iljnen öer 8er lärisd-cn Vorbereitung türk.scherseits und irgendwelchen türkisdien treter der Naiioiiallibeialen, pe nr at6i" jel ei

auf des MM» |J ÄS

Gebiets ist hier in diplomatischen Kreisen nichts bekannt. Aller- Lings herrscht seit einigen Monaten im 2. j?orpsoereich unter feinem Kommandanten Nazim Pascha rege Tätigkeit. Auch ist Ler Kommandant des 4. KvrpS Abdullah Pasd>a vor zwei Tagen

1,1 K-w>ch7Ltz

SttmmungsbU» aus öcm Reichstage.

Berlin, 25. Januar.

Der unlautere Wettbewerb.

Qui tacet, conseutire videtur! Tas moajten alle die vielen Mitglieder des Reichstages als Entschuldigung geltend machen, Die sich in die Präsenzliste der heutigen Sitzung nicht emgeiragen haben. 5hir etwa gerade io viel Abgeordnete sah man im Lttzungssaale, als Redner zum Verhandlungsgegenstande, der eilten iiejung des Gesetzentwurfs über den unlauteren Wettbewerb, em» gezeichnet waren. Und die Halste von ihnen wechselte bei jedem

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Und. § Kkttt .Q?t Nenche lb ^rtugie]cii. n en lQ9f

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schlingen droht.

Wie ist doch der Zustand im Land?

Wohin in Oberhessen und in Starkenburg das Auge o-,- o ... . , schaut, überall dort, wo in diesen von Natur aus so reich-

mer mehr sick) ausdehnende Fideikommiß- und Latifundien-1 gesegneten Provinzen die fruchtbarsten Landstriche und mäch- Wesen benommen ist, macht es einem jeden wahrhaften t-ge Wilder sich ausbreilen, meilenweit ists der Standes- ---- -, . v Herr, dem das Land gehört. Der Bauer ist mancherorts *) Besonders in D-tr°cht zu ziehen [mb: iaum noch geduldet und ein lvuhres Glück ists noch zu

L $3ut KitStung : . ... ine l-mdeS. nennen dort, wo die großen Güter unter die Bauern der.

herrliche Bestätigung erforderlid>." pachtet sind. Dort gedeiht noch em Geschlecht, auf welche--

2. Ter Artikel 5, Aös. la (neuer Fassung): das Vaterland sich verlassen kann, im Frieden und im

Tie Erteilung des . . ... Zeugutises kann erst I öxiea in der Stunde der höchsten Gefahr.

teUUU V Aber auch damit gehts wies scheint, dem Ende zu.

3. Ter Artikel 9 (neuer Fassung-: Die kleinen Pachtbauern, die saugt der Hospachter un-

Die Vorjd)riften.....i in Den auf die Vergrößerung oder

Ergänzung eines Fideikornrn.,s.s cnt.prechvnöe Anwendung/'!

S) ($;inc yegrüitDung zu dieser meiner memchengcw-rchtlich rasirntheorelischen Meinung über den .Hohen- oder Uraocl, dessen Almen hinwiederum, als |ic vor 1000 fahren m die Geschtd>te cintratcn, fdjon vvn l^hem Adel, Fürsten, Katser und Mumge unb diese es' vor ajer Jahrtausettden in ihren Vorfahren gewiß auck, schon geivefcn waren, (denn von heute auf morgen kommt solche Aufwärts-Enllvicklung nicht, und selbst Napoleon sührte

i. Giessen.

aiungen hervor. Die Frage der Errichtung einer italienisd-en

llnioersität in Oesterreid) ist es, die im Appeninenreiche Unruhe l zu genommen hat, zugehen zu hervvrruft unb die dort herrschende Stimmung nicht gerade zu ö ö sn « « r ü n h u n n

Äunsten der Donaumonarchie beeinflußt. Die italienisd)en Blätter, l ö e » »

lelbft sottst durdiaus gemäßigte Organe, ja sogar der Regierung Der Vorgang, daß Beschränkung und ganzlrche Auf- jehr nahestehende Journale, bringen erregte Artikel, in denen Hebung von Famtlien-Fidcikommisien seither in den aller­er österreichische Minister des Aeußeren sa-ars angegriffen wird, ochsten Fällen von solchen gefordert wurden, die ohne ivell er ein Tittoni gegebenes Versprechen nicht eingelöst hat. ^^iteres als ausgesprochene Gegner der Standesherren, Za es heißt sogar, Titwni habe zweimal dem Mmisterprustdenten sealichen Adels überhaupt zu erachten sind, macht es! Äiolitti deshalb seine Storni,ton angeboten, well er ferne Zulage wte ^nrhmi no hiermit stellen ui müssen

Mr der Kammer, daß die Frage eine zufriedenstellende Lösung nur schwer dieselbe Forderung htermll stellmt zu muften,

ünben werde, nicht einlöfen Lunte, und nur nut vieler Mül>c soll tote fte. Schwer - weil ich nicht nur kem Gegner, sondern

cs gelungert sein, ihn zum Bleiben zu veranlassen, um die Lage gerade ein überzeugter Anhänger und Vertetdtger des auf

itidst nod) mehr zu verschärfen. Auch kolportiert man in Rom, dem Prinzip der Ebenbürtigleit erwachsenen Uradels bin; daß Fürst Bülow sich bemühe, in Wien in dieser Angelegen- das heißt, freilich nur insoweit, als dieser sein Blut von freit zu vermitteln und daß er der österreidstschen Regierung im stummes fremden Beimischungen rein erhalten hat und er- Znteresse des Dreibundes 9cad)giebig'eit gegenüber den itaiieni|d>en ( unt) r0 im allgemeinen als eine von der Urzeit bis Wünsd-en empfehle. Ob dies zutrifst, entzieht sich der tontms, s;e[en Tagen in sich gcschlos,ene, durch mancherlei Vor- -tber richtig ist, daß diese Streingkeiten zwisd^en Oesterretch und s I 8 ' AKlasse",Sphäre" der Mensch-

ber Türkei nicht dazu beitragen, den Drewund zu starken. (£s ^9^ ^^emjneEe 3t l , 11 ,, v,

gibt in Italien Stimmen genug, die vom Dreibund nid)ts wissen I hett, oder wie man 1 9> H ) /

-vollen und die internationale Konstellation läuft überdies daraus Aber die Not des Volkev, dem die Auvbrettungv- un frinaus, Italien vom Dreibund abzudrängen. Oo angesichts Mer | Entwickelungsfähtglett dnrch^dos schon bestehende und^ un- ganzen Situation der Dreibund s. Zt. erneuert werden wird, kann als fraglich gelten, zumal der Gegensatz zwisd>en Oesterreich lind Italien ganz abgesehen von der jetzt fajnrcbcnben Univerfttäts- jrage durch das Vorgehen Oesterreichs aus dem Balkan zrveifellos ünc meitcre Zuspitzung gebracht hat, so daß alles in allem die beiderseitigen Gefühle auf dem Gefrierpunkt angelangt futb.

Inzwischen hat der deutsche Botsd-aster in Konstantmopel Anlaß genommen, der Pforte in eindringlicher Weise eine Ver­ständigung mit Bulgarien zu empfehlen.

Nr. 31

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