Ausgabe 
24.5.1909 Erstes Blatt
 
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Buhbach als Vertreter de? Hessischen Pfarrer-DereinS und Pfarrer NieS-Melbach im Namen dec Lntheri'chen flonfcrrrt: 5iir Oberheffen, der ry. RoeSchen drei Jahrzehnte hin­durch prändiert hatte. Der Gesangverein eröffnete und schloß die Trauerfeter durch gut auSgeführte Lieder.

F. A. RoeSchen war geboren in Ob r-Roßbach al4 Sohn deS Großh. LberiörsterS August RoeSchen. einen, alten Rämprtr von Jena und Waterloo (als preußischer Iägerleutnant). Dessen Vater war 1793 als preußischer Hauptmann bei Kaiserslautern gegen die Franzosen ge­fallen. Kaum 10 Jahr alt, verlor F. 91. RoeSchen den Vater, der von Wilddieben tödlich verletzt wurde. Von 1842 biS 1845 besuchte er daS Gnnmasium zu Gießen. Don 1845 bis 1848 die LandeSunwersität: 1846 nahm er teil an, Staufenberger Auszug. Von 184951 wirkte er als Hauslehrer in Londorf im Haufe ferne« späteren Schwieger­vaters, des Rentmeisters Engel, von 185154 als Pfarr- vermalter in Mittelsee men. Am 27.Oktober 1854 wurde er Pfarrer in Winnerod. In dieser Stellung blieb er 56 Jahre, bis zum Tode am 17. Mai aktiv. Obgleich persönlich duldsam, war er doch ein eifriger Lutheraner. Wenn andere gerichtete Theologen im gastfreien Hause diskutieren wollten, pflegte er zu sagen: Kommt, wir wollen den .Erlkönigs, oder ein ähnliches Lied, singen. In weiteren Kreisen war er auch bekannt durch sein Lehr-Institut, wo er zwei Jahrzehnte lang zahlreiche Schüler für die oberen Klaffen höherer Lehranstalten vorbereitete, 4 sogar bis zur Maturitätsprüfung. Auch literarisch ist er tätig gewesen (als Historiker); auch verdankt man ihm hübsche Kompo­sitionen (189799 gedruckt). Meisterhaft spielte er die Guitarre. Außer 1879 nie ernstlich krank, ist er sanft ein- geschlafen. Seme 5 Kinder überleben ihn. Die allgemeine XIlebe und Verehrung trug ihn zu Grabe. Er ruhe in Frieden 1 N.

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Ordensverleihungen. Se. Kgl. Hoh. der Groß­herzog haben dem Postbaurat a. D. Geh. Postrat Adolf Perdisch in Frankfurt a. M. das Ritterkreuz 1. Klaffe mit der Krone deü Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Mitglied desOrtSgcrichtS Offenbach Wilh. Grüne- wald in Offenbach die Krone zum Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmutigen verliehen.

Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Fak. Ehr ist zu Groß-Rohrheim die Lehrerstelle an bei Gemeindeschule zu Grolsheim; dem Lehrer Friedr. Göllner zu Grolsheim eine Lehrerstelle au der Gemcindschiilc zii Groß-Rohrheim.

Erledigte Lehrer stellen. Erledigt sind: Eine nut einem eoangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biebesheim. Die mit einem eoangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Haisterbach.

Russische Gesandtschaft. Rach einer Mitteilung der Russischen Gesandtschaft am Großh. Hofe an das StaatS- ministerium ist Baron Pilar von Pilchau von der Kaiserlich Russischen Regierung als Geschäftsträger bei der Großh. Regierung akkreditiert worden.

"Maßnahmen gegen die Schundliteratur. In der Schul-Abteilung des Hess. Ministeriums des Innern findet am Donnerstag dem 27. Mai eine Sitzung statt, in der Maßnahmen gegen die sogenannte Schundliteratur be­sprochen werden sollen. Zu der Besprechung sind, wie die .Darmst. Ztg/ hört, verschiedene Herren geladen, die sich für die Sache interessieren.

"Das Kinematographen-Theater hat seine Pforten am Selteröweg geschlossen, um nach der Bahnhof­straße in daS Hau« des Herrn Aug. MontanuS überzuzichen. Der dort durch Umbau gewonnene große Raum wird fnl- gerecht für seinen neuen Ziveck hergcrichtet und bietet Platz für 250 Sitze. Am Freitag nachmittag wird das neue Lokal nut einem interessanten nnd sehenswerten Programm vor ge­ladenem Publikum eröffnet werden.

" Tie Maul- und Klauenseuche ist in Deutschland z. Zt. fast gänzlich erloschen. S,c herrscht nur noch in einem Gehöft in Oberbayern und tn vier Gehöften im Unter- Elsaß.

O Wetterfeld, 22. Mai. Tie zwischen Geistlichem und Lehrer herrschenden Streitigkeiten sind m letzter Zeit zwischen den Gemeindebewohnern zum Ausdruck ge-1 kommen, so daß die Hilfe der Polizei beansprucht werden mußte. So sind am Hause des Gememderechners, sowie am Dampfsägewerk die Fenster emgeschlageu worden, in vandaluchcr Weise ist in dem Pfarrgarten gehaust worden. Fast samt- liche. etwa 10 Fahre alte Zwergbäume sind vernichtet, die Kronen sind abgebrochen, die Stämme in der Mitte durch- hackt, die Fruchtäste abgebrochen; eine Anzahl Mirabellen- bäume ivurde abgebrochen, so daß ein bedeutender Schaden entstanden ist, Daß bic Täter in der Rächt vom 19. zum 20. d. M. entdeckt und der verdienten Strafe entgcgengesührt iverden, ist der Wunsch der hiesigen Bevölkerung.

Der Sranlturtcr Sesangsweltjtteil.

Frankfurt a. M., 22. Mai.

Um 10 U|)r trafen der Kaiser und die Kaiserin, Prinzessin Viktoria Luise und Prinz Oskar mit den Damen und Herren ihrer Umgebungen in der Festhalte cm. nwseldst Prinz und Prm- v-mit Friedrich Karl von Hessen idjon vorher erschienen waren. 'ie Maiesiäten wurden von Cberbürgcrmciftrr Dr. AdickeS in eie HoNoge geleitet, wiederum von Faniaren und einem dreifachen, ir man u Hurra des die große Halle füllenden Publikums begrüßt. Johann begami bat Beftfingen der hmrtai und k&iai Gruppe. < fangen in dieser Gruppe die VereineEoncordia" Aacdcn, Harmonia" xlochcn. Berliner Lehrrrgesangoerein. Berliner jdiincrvermi «ecnlia Melvdio"). Dortmunder Männergesang- Verein und der Lehrergesongverem 'Dortmund.

Mit Spannung envnrtet, trat während des heutigen leptcn en i. hiri r. berliner Ledrergesangvereiu auf. der denn l icn Wettstreit den Kaiierpreis errungen hat. Beifall > ,'oii dem Verein schon beim Betreten beo Podiums entgegen, t' lonoers, tUv der Bors ende rosset den mit der Kauerkette erschien, lim d i Berluter Lehreigesangverein entsprach den Erwartungen. " eu .ii gelungenem Vortrag des Preieliedes «olgten ais i lo igetvävlte höre ..'.Kni- - sciiönnes Glück der Erde" von Franz Samverk und ..Lüvvu'v u tlde vsnveqcne Fagd". ersteres mit tiefer 'Wiuiunt. Irbterix'- mit kriegerischer Verve, beide mu gleicher imvonierrnder Sicher hkit iwrgetragen. Stürmischer, nicht enden- v llender Beifall, an dem sich auch der yof beteiligte, lohnte den man» aus der Reil shaupi>i..di ibct'.wethdxnpenc ,ß auch

v i.'iitv der Lehrer Hahn <1. Jab erlitt cincu <Lc...igaitiaU und luuch.

Der Kaiser, die <1-1 rin und d - K n V 'wria Luise, sowie P ' iz C^far von ; r?Hrm begaben st'N kur; nadf_J2 Uhr zum Frü - b:x dem Trinzen und der Pnnzeism Friedrich Karl von Hessen

dm 1 11 l . r begann brr engere Scttbemerb in der mehr wie überfülllen R.esen.alle der 12 Vereine um den Kaiser Wanderpreis und um d.c anderen « rieten Ehrcnprnie. Fever Per in sang den 'ogenannien Stundenctwr.Fung Volker", Gedicht »en Monde. Bllckik von Fulius Röntgen. Dcll an- fprechenoe, volkstümlich gehaltene Stück erhtbr vonimthrfxn konkurrierenden Vereinen mir technisch saubere Ausführung mit verschiedenartiger Aunassunq und sonitmen finnen Umerschieden in Tem. n und Dynamik, anr besten wurde der Ehor von dem Kölner Mönnergesangverein vorgetragen. Nachdem das Lodmm für den 2. Akt der Veranstaltung um-icixiut war. unter anbereni »ine große Freitreppe für den Herold des Mauere, nachdem ferner der Kai'er m den P-c srichrern sich ;ur Beratung zurückgezogen batte, entstand eine «vr lange ßawc. Endlich er'dihmm der Kaiser und die Preisrichter itnebcr. Vagen und Hellebardiere leiteten den Herold auf das Podium, nachdem vorher eine Homne von Mozart von sämtlichen Frankfurter Sangern und der Kapelle der Einmidachtziger unter Dr. Limo r:s Leitung gesungen und gespielt wai )Lach Fanfaren, von mittelalterlich gekleideten Trom­pet ent geblasen, verkündete der Herold Herr Pfeil vom Schau svieibaus die Preise, welche die Vorsitzenden und Dirigenten der Vereine in bet Kaisecloge aus der Hand des KviserS und der Kaiserin in Emp'ang nagmen Ter Kölner Männerge­sangverein erhielt unter brausender Zustimmung den Wander- KaiserprerS. Den 2. Preis erhielt der Berliner Lehrergefangverein, den 3. Preis die Bonner.Liedertafel", den 4. Preis ..Rheinland- Eoblenz, den o. PreisConcorbia"-Ejsen, den 6. Preis W.esbadener Männergesang-Vercin, den 7. Preis Berliner Sängerverein, den 8. Preis .^Liederhalle" Karlsruhe, beit 9. Preis Barmer Sanger- chor, den 10. Preis Dortmunder Männergeiang Berern. den 1L PreisConcordia"-Aachen, den 12. Preis Sängeroertmigung Erefeld.

Der Kaiser hat an den Lberpräsidenten der Provinz Hcsien- Nassau folgenden Erlaß gerichtet:

Am Schlutz der erhebendett Festtage in Frankfurt a. M. und Wiesbaden ist es mir ein Bedürfnis, den Einwohnern dieser schönen Städte für den beglichen uno glanzenden Empfang zu danken, der der Kaiserin und mir von allen Teilen der Bevölkerung entgegengebracht worden ist. Die Beweise fteundlicher Gesinnung, dte uns überall, nicht zum wenigsten aifc den Rethen der Fugend entgegen klingen, haben unseren Herzen wohlge'an und die Bande gegenseitiger Zuneigung, die uns mit diesen schönen Landesteilen nnd ihren Bewohnern seit langen Fahren verknüpfen, noch fester geschlungen. Mit besonderer Anerkennung gedenke ich der mustcr- haften Ordnung, tveiche bei dem Zufammenströmen großer Men l'dienmcngen ftbcrnH herrschte, und freue mich, auch den polizei­lichen Organen für die umsichtige Handhabung ihrer schweren Aufgabe meinen Tank aussprechen zu können. Fch ersuche Sie, diesen Erlaß zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Frankfurt a.M., Feslhalle, 22. Mai 1909. Wilhelm I. R."

Bor der Preisverteilung zeichnete sich die Kaiserliche Familie, sowie das Prinzertpaar Friedrich Karl von Hessen in das Goldene Buch von Frankfurt a.M. ein. Ter Kaiser ließ sich den Schöpfer des Bucl)es, Professor Barnest, der dem nächst eine Büste des Kaisers für den Bürgersaal des Rathauses modellieren lvird, vorstellen und lobte das Otolbcnc Buch ber Stadt Frankfurt als ein Meisterstück der Zifelierkunst.

Gictzcner Strafkammer.

)( Gießen, 21. Mai.

AuSstellullgs-Rachwchen.

Bor etwa vier Jahren ist dem Sattlcrmeister L. B. in Groß Felda auf einer Ausstellung in Müuclicn eine Auszeichnung -verkannt worden. Später erfuhr er, daß auch Schreinermeister F. Sch. von dorten die goldene Medaille auf der Erfindcrausstellung erhalten hat, trotzdem ihm von einer Ausstellung durch diesen nichts bekannt war. Fn bezug hierauf uußerte B., die fragliche Auszeichnung fei dem Sch. tiichl zucrkannt worden, dies sei Schwin del. Sch. verösfenUiche seine Auszeichnung in Leitungen und habe gar nicht ausgestellt gehabt. Er (B., habe andere Schrerncr meister ae.fgefordert, den Sch. wegen unlauteren Wettbewerbs zu verklagen. Sch. gab hierauf zurück, B. verstehe dies nicht, r'r sei zu dumm dazu. Run strengten sie gegenseitig Beleidigungs­klagen an und das Schöffengericht verurteilte B. zu 20 und Sch. zu 5 Mark Geldstrafe. V. focht das Urteil an und berief sich darauf, er habe die Aeußctuttg nicht in bezug auf seinen Gegner gemacht, sondern er habe die Preisrichter, bei denen Iht regelmähigkeiten vorgekommen sind, damit gemeint. Tatsächlich

Grund einer von ihm eingesandten Zeichnung, tue Medaille er­halten hat und ball der Damalige Erfuiderverein, der aus den '.'luSzcichnungen Kapital schlug, unter dem Dorsiyc eines Mannes arbeitete, der nicht eimvanbfrci war. Tie StaatSanwaUschaft ui München hatte sich mit bei Angelegenheit befaßt und nne aus den sehr umfangreichen Strafakten tonstatier: wurde, und auch Bcrurteilungen crtclgi. Auf Grund bei gepflogenen Korrespon deitz mußte angenommen werden, daß Sch der Anficht war, die Auszeichnung fei ihm auf redimuigige Art zuerkannt worden: dagegen war B. überzeugt, diese |ct nicht rechtmäßig zustande gekommen. Tas Resultat Dir Verhandlung soll nach acht Tagen verkündet weiden, ioain nicht innerhalb drei Tagen der vom Gericht wiederholt angeregte Vergleich zustande kommt, in welchem Falle die beiderseitigen Strafen in Weg sali kamen.

Vörscn-Wochcubertchu

Frankfurt a. M., 21. Mai.

Rach dem Aufschwung. Den das Geschäft genommen hatte, ist wieder ?Kuhc nngefehrt. Man war etwas zu stürmisch borge gangen und ,uhlt jepi oas Bedürfnis zu rasten, um Die We icr- nuiuideUing der w i r t i ch a s r t t chen Verhältnisse beob­achten zu Umiien. Tabu muß der Beobachter gestehen, daß der Aufstieg im wirtschaftlichen Leben sich ungleichmäßig und laufr sam vollzieht: namentlich will tu beni für die Beurteilung der GesamtinDuuiii' so iiudjiigen Montangeueree sich immer noch feine entschiedene Besferung einstellen, ja in Der lungfhn 3«t >var sogar eher ein erneut tu Abflauen zu konstatieren, was nur vor- übergehenb sein mag, aber Benlimmung erzeugt. Ter Stahl- weiksverband hatte im verflossenen Mo trat einen recht unbe» friedigenden Venand, in den Probnkt n A ist er mit 361 669 T. 136 142 T. gegen den März iutüJgfbltebcn und 7287 T. gegen den April v. V Taß die Eisenindustrie nicht ausreichend besckiajtigt ist, gebt auch daraus hervor, Daß der Koksabsab recht fdmxdGj »st. daS rhein.'westsal. Kohlen'.niblkai kann den Ko tercich in diesem Monat nur 36 Prozent anstatt der beschlossenen 60 Prozent abtiebmcn. Ter Kohlcuabsab ist etwas besser, immerhin vergrößern sich Die Läger und m Belgien sah man sich genötigt, partielle Preisermäßigungen vorzunebmen. Ta bie In tuftrie bestrebt ist, ihre aus iveit höhere Produktion emgerlchtet.n Betriebe nach Möglichkeit auszuniiven, und der beimiftbe Bedarf augcutluiUd) nirgends groß genug ist, um die Werke ausreichend iu bqdMittgcn, entsteht aui dem Weltmarlt natürlich schärfere Konturreiiz und diese führte zu einer Ermäßigung der Träger- preise. Andere Brauchin liegen weniger ungümug als die Mon- tanuiDui:ric, msbes. sind Die Spinnereien andauernd gut beschüstigt. auch Die Elektrizität sindukrte bat nicht zu [lagen. Daß Die Lage der Indu-rne s.m immerhin gehoben bat, gebt aus Der Steigerung der t£i|<ababn-kmnabmen, sowie aus der Besserung des ...drillmarkte.- hervv. Aucp ld: den Waren genommen tat, was auf eine Hebung der Berbaltatsse schließen laßt c iiugermaßen bemmenb au» d.c Unternebmungslun wirkt zweiiello.'- bic llni.d.rhrrt über die Finanzreform Vkbnlub ,st e» m .1 m e r i ka, ivoseldst bis äau.im'ebung ber Tarif rennni die Untern nun., gehemon ifL Irob bipef Hemmuisser gibt es ui den Verr».! .cn Staateu un W rvchaß-lebcn au» iikitte. Die Einwand, rui'. i nimmt iort-u'- x' * *u, vai ud Die Ausivandcrung Kart zurück,iei.: 'n i. befriedigend r vätmidr luitg bqmbiCi E Die iiu'-aintanvuK d l D et i n c n : n D u |t r i c,

bie tägliche Turdtidiniili ^»bcutr bat im April wieder GlO Urirrt lUFmimwni und bic ->5ord;r «e Dom A'ovember v I. te* ganz reicht. Das Interesse o Sivifa' nenoublikums bat ich «zwischen au* diesem Ge.-eke ir er '.n m Maße luaaombrt. wodurch bi* Äurif der V km -7 rre. . <iufbl:.i * ien j.nb. Die güniiiflc Tend n; auf bicsim 6kb;rtt wir? oie'. acb oa,u be- barrtnlro in, sodaß dem Publikum urrbm Vorsicht dngcrcfeit werden muß Tie v» e 1 D m a r f 11 c g c. die in den leyren c.tt Tagen au. ihrer Vcrneifuna u. .: betaueifiomritn in, bildete auch diesmal eine weitere llradx der Jurudbaltun i für bu* Börse, lobe die Um'äbe iclbst in Den r.latiD bevoriu ten Papiere»

ZhiiiC'cI miO^ Verl ebr, 0olfovirt|4o|t

Oesterreich»sche SrtDbabn. am unzähliger, tki» banMungm in endlich de Formui-.'-rung des neuen lieber em kommens Der Süddahn mit ihren Lblikanonären gelungen Danach stimmt der Kurator der Verschiebung der Verlosungen rur 1908 U7w 1909 zu, leptere in der Voraussetzung, daß die i^utertarit- Erhöhung bis ersten Dezember genehmigt ooer in sicherer Aus­sicht steht. Tie Verlosungen dürfen nur bis ersten D zember 1917 aufgeschoben bleiben, cventr.dl darf die Rachdolung auch aus einer Anleihe oder aus anderen Mitteln geschehen Die noch reservepflldNigen Ertragsuberscbiisie bet «3abrc I9U9 und 1910 dürfen, sowcu sic nicht Deckung älterer Deiisitc dienen, »u Zusap-Fnoestitionen rerwer.Det werden rbento bie taundtil- IingspflichtiAen Rücklosfc der Fahre 1907, 190b und 1905*. trs bleibt der süddabn überlafsen. sich die iur Zahlung d ü Äau* schillmgsrestes von 16»» Millionen notivenoiicn BeträAi auch auf andere Beisc, evenmell durch cme Anleihe zu beftftapen. £hnc auf die weiteren Einzelheiten einiugeben, fei noch zu er­wähnen, daß die Veräußerrmg oder Belehnung der efsekllo vor­handenen Reserven zu Busakinvestiiionszwcckcn vom Kurator gc flauet ist. Auch ist die Deckung der ver'chodcnen Verlosung für 1908 und 1909 a'ts einer Anleihe ..lässig, all» die Rachholung nicht schon aus den Ertragsaber'diüssen stattgc'unbcn haben soll Alle nicht jcvt ausdrücklich abgcniibeaeii Bestimmungen de- Ucber- einkommens von 1903 bleiben in Kraft.

Müllrr'scht Badcanftalt. Wasferwärme der Lahn 16#R.

VJietcorülofltjd)c lVevdaetztungen der Station Wiegen.

Beranlloorllich für Feuilleton und ÄermischtcA: I. B.: Ernst Anderson.

Mai

1909

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des Giessener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für Handel nnd Industrie, Giessen.

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S1/,*/« Reichsanlcihe. . . ,Ja |,a 3/. do. ... M.5) 8*/.*/ Konsols . ' ,-n 3°/, do. .... V6.k»5 8*/,*/. Hessen ..... WAO 3*/, L Oberhessen ...

4e/0 Oesterr. Goldrente . . 10>, 25 41 /*/. Oesterr Mlbencnte. 10^

4/, Ungar. Goldrente . . 4e e Italien. Rente

3"/, Portugiesen Serio I 62«65 8% Portugiesen III . 64.00 4' rrws. Staatsanl. 1906 98.75 4*/,/. japan. Staatsanloihü W.öu 4®/, Conv.TUrkeu von 1908 Türkeuloso . ... 140.90

4®/e Griech. Monopol-AnL . 51.00 4Q/e Äusser» Argentinier . 89. 8®/. Mexikaner .... 66.70 4/>/. Chinesen .... 99.60 Aktien!

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