Handel
des
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^•iir die Reise mit Säuglingen ist als .zweckmäßigste 9iabrnnn „Stufele" zu empfehlen. Es ist leicht zuzubereiten, lange battbar, macht die Kuhmilch leichter verdaulich und schützt vor den gesurch- teteu Darmerfrankungen.
Meteorologische Beovachtungen
der Station Gießen.
uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. (Sieben, den 20. Juli 1909.
.Städtisches Tiefbauamt, B r a uba ch.
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Eschweiler Bergwerk . .
Gelsenkirchen Bergwerk . J 84.00 Hamburg-Amerik. Paketf. 117.00
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28. Woche. Bom 4. bis 10. Juli 1909. (Einwohnerzahl: angenommen zu 31100 (infl. 1600 'Dlomt Militär).
Slerblichkeitszisfer: 15,00 °jeo, nach Abzug von 5 Ortsfremden: 6,70 °/oo.
Kinder
Bekanntmachung.
Wilhelm Wittich dahier ist als Wiener für otc Wage am Ncustädtcr Tor ernannt und verpflichtet worden.
(Sieben, den 17. Juli 1909. . B A
Großherzogliche Burgermctsteret Gießen.
M e c u m.
Vergebung von Vauarbeiten.
Die nachstehenden Arbeiten iverden hiermit auf dem Wege des öffentlichen Angebots zur Vergebung ausgeschrieben:
Zirka 325 qm 30 mm starken Pitch-Pine- Riemcnboden in der Turnhalle des Turnvereins Gietzen zu liefern und zu verlegen, nebst den erforderlichen Nebenarbeiten.
Die Bedingungen nebst Terminübersicht hierzu liegen vom 16. dss. Mts. ab in der Wohnung des Unterzeichneten, Großer Steinweg 16, offen. Angebotsformulare sind, solange der Vorrat reicht, zum Preise von 50 Pfennig dortselbst erhältlich.
Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 24. dss. Mts. an den Unterzeichneten zu richten.
Gießen, den 14. Juli 1909.
Der Vorstand des Turnvereins von 1846.
I. A.: Philippi._____________
37»°L
4°/o Oesterr. Goldrente. . 4'/6°/o Oesterr. Silberrente. 4°/0 Ungrar. Goldrente . . 4°„ Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 3°/o Portugiesen „ III . 4 7,°/, russ. Staatsanl. 1905 47,°/o japan. Staatsanleihe 4°/0 Conv.Türken von 1903
am 19.—20. Juli = ■, , 19.-20. . = A- 10,3 °C.
handel.
— Gotthard-Bahn. Tie Gotthard-Bahn-Aktien-Gesell- schalt und die Schweizerische Eidgenossenschaft, das heißt, die beiden Parteien des beim Schweizerischen Bundesgericht anhängigen Prozesses m Sachen der Gotthard-Bahn haben übereinstimmend Ende des vorigen Monats an das Bundesgertcht das Gesuch gerichtet, es möchten die von der 6 idgenossenschait geltend gemachten Abzugs- sordernngeit für Mmde ?rtc Cehlende Anlagen u. s. w.) den anderen Streitpunkten längig der richterlichen Entscheidung unterstellt werden. Tas - chweizerische Bundesgericht hat mut beschlossen, diesem Gesuch zu entsprechen, so daß tue betreffenden Streitpunkte zum Gegenstand einer dem Endurteil vorangehenden richterlichen Entscheidung gemacht werden. Tie Wahrscheinlichkeit, daß durch diesen Beschluß des Bundesgcrichts früher eine Klärung über diesen wichtigen, viele Millionen betragenden Streitpunkt eintritt, die zu einer baldigen Erledigung der Gotthard-Bahn-Ange- legenheit führen kaiin, ist sehr groß.
Märkte.
— Kartoffelmarkt-Bericht oont 19. Juli 1909. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 2.35—0.00, Magninn boninn 3.00—0.00, weiße runde 2.40—0.00, Gelbfleischige, rote, 2.80 bis 2.90, weiße 0.00—0.00. Frankfurt a. M.: Note Sorte Alk. 2.70—0.00, Magnum boninn 3.50-0.00, weiße runde 2.70-0.00, Gelbsleischige. blaue, 3.25-0.00, weiße 3.25. Köln: Note Sorten 0.00—0.00, Maannm boninn 4.50-0.00, weiße runde 3.20-0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0 00, rote 3.80—4.00, weiße 3.30 — 0.00. Dort m u'n d : Note Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum boninn 4.0.!—0.00, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleijchige blaue 0.00—0.00, rote 0.00-0.00, weiße 0.09-0.00. Saffig-Plaidt: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum boninn 4.50—0.00, weiße runde 4.00-0.00, Gelbfteischige, blaue 0.00 bis 0.00— 0.00. Kempen: Rote Taber 0.00 - 0.U0, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bouuni 3.50 bis 0.00, weiße runde 0.00-0.00, Gelbfleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Frankenthal (Pfalz): Note Sorten 0.00—0.00, Magninn bouuni 0.00—0.00, weiße runde 0.00 bis 0.00, Gelbsleischige blaue 0.00-0.00, rote 0.00-0.00, weiße 0.00-0.00. M a n nh eim: Magnum bonum Mk. 3.40—0.00, ,veiße runde 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00, rote 0.00, weiße 0.00-0.00. (Alles per 50 Kgr.).
fc. Wiesbaden, 20. Juli. Vieh markt. Zum Verkauf slanden: 72 Ochsen, 68 Kühe, 296 Schweine. 32 Kälber (darunter 00 Mastkälber, 32 Vanbfälber), 48 Hammel und Schaje. Bezahlt ivurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 76,00-78,00 Mk., 2. Qual. 73,00—75,00 Mk., Kühe 1. Qualität 64,00—66,00 Alk., 2. Qual. 54,00—55,00 Mk. Bezahlt winde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vollsleischige, 1,4b -1,52 Alk.,
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Es starben an: >
Lungentuberkulose Empyem Magengeschwür Emphysem Schtagfluß Nierenentzündung Krebs Herzmuskel-Entzündung
Summe 9 (5) 6 (5) 1 (1) 2 (1)
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie bicl der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
lt)Qr auf dem Hofe der Kaserne eine Abteilung Soldaten auf- I ^stellt und mehrere Offiziere. Ein Offizier versuchte, die zlaage anzuzündcn, die aber nicht brennen wollte. Nun < aber wurde die Flagge durch den Schmus; des Hofes ge- »qen, den Soldaten zugeworfen, die sie mit Hurrarufen zer- njen Bereits wenige Tage vorher war schon einmal die flagge von russischen Offizieren herunter geholt worden, ,ber auf Befehl des Regimentskommandeurs wieder gehißt norden Auch diesmal traf eine Entschuldigung von Seiten Les Kommandeurs ein. Nichtsdestoweniger ist Anzeige erstattet worden, und die Angelegenheit wird untersucht werden.
»Geburtsprämieund „Toten st en er" in Frankreich Ans Paris wird berichtet: Noch in diesem Derbste wird !'.x das französische Parlament mit Vorschlägen besclstiftigen, die darauf abziclen. den Rückgang der Geburten in Frankreich aup ’uhaltcn. Lebhaftes Aufsehen erregt der Vorichlag des bekannten Äesl'ors Nicket von der Akademie für Medizin, der Geburts- ZrAmiexi vorschläat, um den Ettern die Erziehungskosten zu ernüchtern Jedes zweite Kstnd soll mit 400 Mart, jedes folgende 1;-77 ROO 9karf prämiiert werden. Damit ließe sich die Geburts- ’ifftV non 750 000 nach Ansicht des Gelehrten auf eine Million rbühen Dem Staat würde dies 240 Millionen kosten. Das Jsoll aufgebracht werden durch Erhebung einer „Toten- ; die alle Erbscl)afteu, die nicht an direkte Nachkommen, -'iurdcrn an Seitenlinien gehen, mit 50 Prozent trifft. Auch ><7s emziee Kind, das das Berniögen der Eltern erbt, ]oU oO
cibgcben. Ter bekannte Rationalökonom Paul Leroy Beaulieu beantragt, bei der Anstellung von Staats- und Ge-- ineindebeamten die Eltern dreier fönber zu bevorzugen Beamte, v,;c unverheiratet sind, sollen einen Gehaltsabzug von 20 Prozent rfabren intb die verheirateten Beamten, die nach fünnahriger rhe nur ein itinb haben, einen Abzug von 10 Prozent. Es >kibt fteilich abzuwarten, lote die Kammer zu diesen kühnen Keformvorschlägcn, sich verhalten wird
* E i n e „f e i n e F a m r l i e" sind die Rackkommen der vor 75 Jahren verstorbenen Alkoholikerin und Diebin Ada Jurckc. Hin amerikanischer Professor hat festgestcllt, daß unter den 700 auninbbarcn Deszendenten 106 uneheliclie Kinder waren, 144 ycttler 64 Armenhausinsassen, 181 Prostituierte, <6 .Liebe und <, bic wegen Alord verurteilt wurden. Die F.milie hat dem Staate in 75 Jahren rund 5 Millionen Mark gekostet. Ern rntercsianter 'Beitrag zur Bercrbungstheorie
* 2100 Warf für eine Katze. Die englischen Katzen- licbhaber sind in lebhafter Sorge: Rob Roy II., der berühmte persische Ehinänllalater, der Champion der englischen Katzen, wendet feinem Baterland den Rücken; am Freitag tritt er von Sonthamp- rnn aus die Fahrt nach der neuen Welt an. Rob Roy verlaßt Lnglcmd voraussichtlich für immer. Ter berühmte Kater, der von Mrs George Wilson gezüchtet wurde, und feiner loerrtn -ahllose Prämien und Ehrenpreise eingetragen hat, ist nach Chicago verkauft' eine amerikanische Katzenliebhaberin, Airs. ~i)nas hat jür den berühmten Kater nicht weniger als 2100 Mark gezahlt, -jiob Roys II. Later, Rob Roy I., Ivar nicht weniger berühmt ivie heute sein Sohn, mit Rimberten von Preisen war er aus- gezeichnet, aber jetzt hat er sich von der Oeffentlichkeit zurückgezogen und widmet sich nur noch seiner Herrin, die ihm )ein Leben in luxuriösem Wohlbehagen beschließen läßt
" Eine nette Adresse. In Neuendettelsau in Mittelsranken, dem Zentralsitz evangelischer Erziehungs- und Wohltätig- keit^anstalten in Bayern, ist aus dem Frankenwald ein Brie eingegangen, den der Absender in seiner .Herzensun,ck>uld mit der Adresse versehen hatte: „An die Verwahrloste Kinderanstalt Neuendettelsau!" Auch nicht übel! . , r ,
* Beim Augenarzt. Pattent: „öerr Doktor, ich sehe bisweilen so schlecht, daß ich kaum einen Menschen von einem Ochsen unterscheiden kann." Arzt: „O, da trollen eie nch! Das ist auch bei guten Augen nicht immer lmcht." , f
* Na ja! „So, so, bei der LuftichiNerabteilung haben Sie gedient ? Da ist Ihnen ja die Militärzeit im Fluge vergangen!"
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Landgerichts^ l|L?65 VvM 21. '])}„; ic- ’^ttteln und SS > /qrj^ ,1er UnEinbringlichkeit x ui die Kosten K uifammer hatte feftoJS Fm Zwecks N Ä-pMer äresM br )Uaerlo|ung m der ^A^VighergeM, ^Aurch leilgehalim eMmuiq bereit legte. - ^/^plmarhvs Hai fc des Gefctzes bum 21 L- ,!W richterlichen Stasi ”cn- Der erkennende 2- ^g, daß der Beigevidr- llnl feitgestellte Handls ns, das sein Amt cvfurlt B eme bloße Ordnnngssn: ' nicht als genügende Güi: 'Hof von der Envägimg e e Lage konmien könnte. • Funktionen anszuüben, i; Zbeamter der Äaatsanvr em Strafkammerurleil i? c der Angeschuldigte tu ität der Gesinnung zu t ■ei darüber auskommen Ic ahme amtlicher fünfte ii) Wahrheitsliebe zu & )as Recht und die W: Äemerndeverwaltung p r >res Allstes keinerlei tztz b welche das Verkauf.' )ienstsiil>rung des Bear: des Publikums gegen: erde.
Änc für die Bersich agen gefällt worben;; ivruch Ms Jnvelibmrc dsMsähig ist imb auch;
Sie hatte mir vm« stöber 1904 mindesm .4 M) zu kleben, W ist. Da die Zahl da K- iv erden, meil sie die AM rdentlim häufig ilt 1« k en, welche zu ertullen ia können. Vor allem ik- Marken irgend einer SW cns 100 in einer MM einer vcrsnherMM mdemfalls imböOOW eit zurüHelegt ist- > daß für die pvlge inri L der LuistnngsM. nmarkcn, xä nicht, |o veriallt dst ‘nicht eine entsprechcudr - wird. —
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Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: E. ü e ß.
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In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Max Nußbaum in Gießen ist erloschen.
Gießen, den 19. Juli 1909. B21/t
Großherzogliches Amtsgericht.______________
Unentgeltliche Arbeitsbermittelung. Mtischer ArbeitsNchiveis Gießen.
(Sartenstraße 2, Zrmmer 2.
Es können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebcrm
1 Glaser, 1 Buchbinder, 2 jüngere ^ausburschen, 1 Maschmen- schreiner, 4 Dienstmädchen, 1 ^aunrau, 1 Laumiadchen, 1 Kmder- ^^Lebrlingc: 1 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Schmied.
b bei auswärtigen Arbeitgebern:
1 Glaser, 1 Bau- und Möbelschreincr, l.^nteur, 2 Zimmerleute, 1 tandw. Knecht, 2 Haus- und Küchenmadchen.
Lehrlinge: 1 Spengler und Installateur.
l^Spencster^und Installateur, 1 Schreiner, 3 Schreiber, 3 Polsterer u. Tapezierer, 2 Ptaurer, - .^ckunede, 1 Elekttomonteur, 1 Bäcker, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 2 Weißbinder, 3 Buch binder, 3 Bauschtosscr, 1 Maschinenschlosier, ^^ausburichen, 2 F-ahrburscheii, 1 Verkäuferin, 1 Voufnauen, 2 Waichsrauen, 2 Ausläufer, 10 Arbeiter, 1 Flickfrau.
MMbung von Maurer- h. Waßerarbeiteu.
sollen . Dienstag den 27. 3uli, vormittags 10 llbr.
nimen:
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