Ausgabe 
23.1.1909 Zweites Blatt
 
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Wir machen unsere Mitglieder aus die am Montan den 25. d. MtS., abends 8Vs Ubr tm Hotel Groffberzog von Hessen stattfindende öffentliche Versammlung welche von der Ortsgruppe Giehen des Bundes Deutscher Boden- Reformer einberulen ist und in welcherDr. Strecker-Bad Naubeim sprechen wird, hierdurch aufmerksam mit der Bette, diese Bersamm- lung zahlreich zu besuchen.

529)Der Vorstand.

Die Beisetzung findet au! Wunsch der Verstorbenen in der Stille statt, Blomenspenden sind nicht in ihrem Sinne.

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Neiskirchen, den 22. Januar 1909.

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Heute entschlief sanft nach langem, qualvollen Leiden, nachts 1 Uhr, unsere innigstgeliebte Grossmutter, die verw. Frau

Katharine Ledermann, geb. Schmidt

im vollendeten 76. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Leo Kassner und Frau, geb. Bergmann.

Giessen (Seltersweg 16), den 23. Januar 1909.

Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. ® l'

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ftur die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Töchterchens sagen wir allen freunden und Bekannten aus nah und fern, insbeson­dere der Krankenschwester, die unS htlfreich zur Selle stand, unseren herzlichsten Dank

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.

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Heute nachmittag 41/, Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden im 84. Lebensjahre unsere liebe Mutter, Grossmutter u. Urgrossmuter

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Lite^ar. Rundschau r. d. evangel. Deutschland. XVII. Nr. 11. Memoiren eines Mannes wie von Schulte, der als der bedeutendste Kirchenrechtslehrer des 19. Jahrhunderts anerkannt ist, sind unter einem dovvelten Gesichtspunkt lesenswert und von Bedeutung. Etwas anderes ist immerhin, wenn der Memoiren­verfasser noch lebt. Mit dem Selbstbewufftsem, das bei dem Schöpfer der altkatholischen Kirchenorganisation begreiflich ist, Hal der 81 jährige, jetzt in Meran sefchafte berühmte Kanonist den ersten Band feiner Erinnerungen geschrieben, der lebhaft an ein früheres Urteil derNeuen freien Presse" erinnert: Schulte ist rücksichtslos in feinen Enthüllungen". Manchen, nicht jedoch Verstorbenen, duftet hier weder Lorbeer noch der odor sanctititis, und es geht nach den Worten der Essanö: Worte, die anderen vertraut sind, bäht man oit bitter".

Norddeutsche Allgemeine Leitung. 1908. 'Nr. 202. Das Buch, welches rein sachlich, ohne Zutaten, aber auch ohne N ick- halt geschrieben ist, erhält noch besonderen Wert durch den Ab­druck vieler Dokumente.

Ncichöbotc. 1908. SchukteS Stellung im politischen und kirchlichen Veben der groffeu Zeit der Enlstehimg des neuen Reiches in den siebziger Jahren brachte es mit sich, das; er mit den maßgebenden Personen damals in vielfache persönliche Be­rührung kam, mit Bismarck, Falk und den Führern der politischen Parteien inklusive des ihn hassenden Zentrums, und dabei er­fährt man mallches Interessante und über die Zentrumsgröhen manches Pikante.

Lcibzigcr Tageblatt. 1908. 17/VITI. Und so kann dieses Werk Schultes nur eindringlich zum Studium empfohlen werden. Es ist ein vorzüglicher Lehrmeister für die Erkenntnis der kirchen- politischen Probleme, die der Ultramotitanismus dem modernen Staat und damit jedem Staatsbürger stellt.

Hamburger Nachrichten. 1908. 5/VIII. Wenn der greise Gelehrte jetzt, in seinem zwetunüachtzigsten Lebensjahre es unter­nimmt, feine LLebetrserinnerungen der Leffenllichkell zu vcrnill- teln, fo darf man davon von vornherein einen autzerordenttich bedeutsamen Beitrag zu der intimen Geschichte der kircheuvoli- tischen Eniwickeluug des letzten halben Jahrhunderts in Deutsch­land erwarten.

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im Saale des Hotel Einhorn, Lindenplatz.

Tagesordnung:

1. Geschäfts- und Kaffenbericht.

2. Festsetzung der Sterbeunterstützung.

3. Neuwahl des Vorstandes und des AufffchtSratS.

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3 Schneider. 1 Bäcker. 1 Friseur, 1 jüngerer Schreiner, 1 Schuh« wacher. 3 Steinmetzen für Hartgeitein, 2 landwirtfch. Knechte, 8 Hotel- u. Nesiaurationsköchinnen, 2 Kaffeeköchinnen, 2 Zimmer­mädchen, 2 Kittdergärtnerinnen, 2 Kinderpflegerinnen, 3 Dienst- chen, 2 Seroierfräuleins.

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1 Wagner, 2 GJIafer, 3 Svengler, 1 Sattler, 2 Steinmetzen. 3 Heizer, 2 Kellner, 2 Schreiber, 1 Gärtner, 4 Bau schlosser, 1 Bäcker, 3 Lackierer, 1 Müller, 1 Installateur, 1 Küfer, zwei Tapezierer, 1 L7berschweizer, 2 Schweizer, 3 Schreiner, 3 Juhr- knechte, 9 Hausburschen, 1 Hausdiener, 2 landwirtfch. Knechte, 16 Arbeiter, 7 Laufsrauen, 1 Jlickjrau, 1 Putzfrau, drei Waschfrauen.

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